DE20113203U1 - Elektrischer Steckverbinder mit integrierter Sekundärverriegelung - Google Patents
Elektrischer Steckverbinder mit integrierter SekundärverriegelungInfo
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- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
- Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
Description
R. 40627
10.07.2001 Gf/Hl
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Robert BOSCH GmbH
Postfach 30 02 20
Postfach 30 02 20
70442 Stuttgart
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Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Steckverbindung, bestehend aus einem Stecker und einem Gegenstecker, wobei der Stecker ein Gehäuse und eine in dem Gehäuse angeordnete Kontaktleiste mit in der Kontaktleiste angeordneten Kontaktelementen sowie einer Primär- und einer Sekundärverriegelung aufweist und der Gegenstecker ein Gehäuse und in dem Gehäuse angeordnete Kontaktleiste mit in der Kontaktleiste angeordneten Kontaktelementen aufweist.
Stand der Technik
Steckverbindungen der vorstehenden Art sind in vielfältigen Ausführungen bekannt. Diese weisen in der Regel eine Primärverriegelung zur Sicherung der elektrischen Verbindung zwischen dem Stecker und dem Gegenstecker sowie eine Sekundärverriegelung auf. Die Sekundärverrieglung dient zur Abfrage, ob die entsprechenden elektrischen Kontakte zwischen dem Stecker und dem Gegenstecker vollständig hergestellt sind. Ist dies der Fall, so lässt sich die Sekundärverriegelung von einem offenen in einen verriegelten Zustand überführen. Ist ein Kontakt nicht geschlossen, so ist die Sekundärverriegelung nicht in den verriegelten Zustand überführbar.
Die Steckverbindung kann zwar in diesem Zustand gesteckt werden, so dass Stecker und Gegenstecker eine mechanische Verbindung eingehen, die elektrische Verbindung ist jedoch auch nicht durch ein weiteres Hineindrücken des Steckers in den Gegenstecker herstellbar.
_ &ogr; —
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Aufgabe der Erfindung
Ss besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine elektrische Steckverbindung zu schaffen, mittels der auf eine einfache Art und Weise die vollständig hergestellte elektrische Verbindung zwischen Stecker und Gegenstecker überprüft werden kann. Sollte die Sekundärverriegelung nicht geschlossen sein, darf die Steckverbindung nicht geschlossen werden können.
Lösung der Aufgabe
Die Lösung der Aufgabe besteht darin, dass die Sekundärverriegelung zwei Funktionsteile umfasst, wobei das erste Funktionsteil aus mindestens zwei in Steckrichtung ausgerichteten stiftartigen Elementen besteht, die senkrecht zur Steckrichtung hin- und herbewegbar sind, und mit den in dem zweiten Funktionsteil entgegen der Steckrichtung ausgerichteten und fest angeordneten weiteren stiftartigen Elementen zusammenwirken, wobei im geöffneten Zustand der Sekundärverriegelung sich die freien Enden der beiden stiftartigen Elemente berühren und in verriegelten Zustand der Sekundärverriegelung nebeneinander angeordnet sind.
Vorteile der Erfindung
Durch die einfache Ausbildung und den Einsatz der erfindungsgemässen Sekundärverriegelung bei elektrischen Steckverbindungen kann sichergestellt «erden, dass ordnungsgemässe Verbindungen herstellbar sind.
Durch die kammartige Ausbildung der stiftartigen Elemente können entsprechende Muster von zusammenfügbaren Elementen in Stecker und Gegenstecker geschaffen werden, so dass sichergestellt werden kann, dass nur die entsprechend passenden Stecker und Gegenstecker trotz der gleichen Grosse von Kontaktleisten bzw. identischer Anordnung von Kontaktelementen zusammenfügbar sind.
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Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen gehen aus der nachstehenden Beschreibung, den Ansprüchen sowie den Zeichnungen hervor:
Zeichnungen
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Funktionsweise der
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Funktionsweise der
erfindungsgemässen Sekundärverriegelung in einer offenen
Stellung;
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Fig. 2 eine schematische Darstellung der Funktionsweise der erfindungsgemässen Sekundärverriegelung gemäss Fig. 1, jedoch gegenüber Fig. 1 in einer verriegelten Stellung.
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Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
In den Fig. 1 und 2 ist eine Sekundärverriegelung 1 dargestellt, die aus einem ersten Funktionsteil 2, das einem in den Zeichnungen nicht näher dargestellten Stecker und einem weiteren Funktionsteil 3, das einem in den Zeichnungen nicht näher dargestellten Gegenstecker zugeordnet ist.
Das erste Funktionsteil 2 weist stiftartige Elemente 4 auf, die nebeneinander in einem definierten Abstand 5 auf einem Träger 6 angeordnet sind. 'Die Elemente 4 erstrecken sich in Steckrichtung (Pfeil 7) und sind paral-.Lei zueinander ausgerichtet. Alternativ hierzu ist auch eine räumliche Anordnung der Elemente 4 denkbar. Der Träger 6 ist zusammen mit den Elementen 4 senkrecht zur Steckrichtung (Pfeil 8) hin- und herbewegbar.
Das weitere Funktionsteil 3 ist in einem Gegenstecker, vorzugsweise einer Messerleiste, fest angeordnet. Die stiftartig ausgebildeten Elemente 9 erstrecken sich gegen die Steckrichtung (Pfeil 7) und sind ebenfalls in einem definierten Abstand 10 parallel ausgerichtet nebeneinander angeordnet.
Vorzugsweise bestehen die Elemente 4, 9 zusammen mit dem Träger 6 für die Elemente 4 aus Kunststoff.
Funktionsweise
Der Stecker wird auf den Gegenstecker aufgesetzt, wobei sich die Sekundärverriegelung 1, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, in der Stellung "offen" befindet. Der Stecker lässt sich soweit auf den Gegenstecker in Steckrichtung (Pfeil 7) drücken, bis die freien Enden der Elemente 4 des ersten Funktionsteils 2 der Sekundärverriegelung die freien Enden der Elemente 9 des zweiten Funktionsteils 3 berühren.
Vorzugsweise weisen die freien Enden der Elemente 4, 9 schräg geformte Flächen 11, 12 auf. Aufgrund dieser Ausbildung kann das erste Funktionsteil 2 in Pfeilrichtung um einen Verschiebeweg 13 verschoben werden, so
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dass die Elemente 4 über einem Zwischenraum 14 angeordnet sind. Dieser Zwischenraum 14 weist eine Breite auf, die mindestens der Breite der Elemente 4 entspricht. In dieser Position kann der Stecker in seine Endstellung überführt werden. Dabei gleiten die Elemente 4 in den Zwischenraum 14, bis die in Fig. 2 dargestellte Endstellung erreicht ist.
Claims (6)
1. Elektrische Steckverbindung, bestehend aus einem Stecker und einem Gegenstecker, wobei der Stecker ein Gehäuse und eine in dem Gehäuse angeordnete Kontaktleiste mit in der Kontaktleiste angeordneten Kontaktelementen sowie eine Primär- und einer Sekundärverriegelung aufweist und der Gegenstecker ein Gehäuse und in dem Gehäuse angeordnete Kontaktleiste mit in der Kontaktleiste angeordneten Kontaktelementen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekundärverriegelung (1) zwei Funktionsteile (2, 3) umfasst, wobei das erste Funktionsteil (2) aus mindestens zwei in Steckrichtung (Pfeil 7) ausgerichteten stiftartigen Elementen (4) besteht, die senkrecht zur Steckrichtung (Pfeilrichtung 8) hin- und herbewegbar sind, und mit den in dem zweiten Funktionsteil (3) entgegen der Steckrichtung (Pfeil 7) ausgerichteten und fest angeordneten weiteren stiftartigen Elementen (9) zusammenwirken, wobei im geöffneten Zustand der Sekundärverriegelung (1) sich die freien Enden der beiden stiftartigen Elemente (4, 9) berühren und im verriegelten Zustand der Sekundärverriegelung (1) nebeneinander angeordnet sind.
2. Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die stiftartigen Elemente (4, 9) an ihren freien Enden eine schräg ausgebildete Fläche (11, 12) aufweisen.
3. Steckverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herbeiführung des verriegelten Zustands die Flächen (11) der stiftartigen Elemente (4) des ersten Funktionsteils (2) auf den geneigten Flächen (12) des weiteren Funktionsteils (3) abgleiten.
4. Steckverbindung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die stiftartigen Elemente (4, 9) auf einem Träger (6) angeordnet sind.
5. Steckverbindung nach mindestens einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die stiftartigen Elemente (4) entlang einer Seitenwand innerhalb des Gehäuses des Steckers angeordnet sind und eine kammartige Ausbildung aufweisen.
6. Steckverbindung nach mindestens einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die stiftartigen Elemente (9) entlang einer Seitenwand innerhalb des Gehäuses des Gegensteckers angeordnet sind und eine kammartige Ausbildung aufweisen.
Priority Applications (5)
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Legal Events
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20041207 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20091109 |
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| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |