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DE2011302B - Frontladeeinrichtung für landwirtschaftliche Schlepper - Google Patents

Frontladeeinrichtung für landwirtschaftliche Schlepper

Info

Publication number
DE2011302B
DE2011302B DE2011302B DE 2011302 B DE2011302 B DE 2011302B DE 2011302 B DE2011302 B DE 2011302B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arm
bolt
holes
loading
loading device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gerard Besaces Calvados Lecomte (Frankreich)
Original Assignee
Societe Anonyme des Anciens Ets. Lecomte, Saint Martin des Besaces, Calvados (Frankreich)

Links

Description

30
Die Erfindung betrifft eine Frontladeeinrichtung für landwirtschaftliche Schlepper, mit einer durch hydraulische Zylinder heb- und senkbaren Ladeschwinge, deren Hubarme Hülsen tragen, in welchen die Haltearme eines Ladewerkzeugs, z. B. einer Gabei verschiebbar gelagert sind.
Für jede Art von Ladewerkzeug muß vor Beginn der mit dem Werkzeug auszuführenden Arbeiten die Winkelstellung des Werkzeugs zur Ladeschwinge je nach der Eigenart des Werkzeugs eingestellt werden.
Bei dem bekannten Gerät der eingangs genannten Art (französische Patentschrift 1 555 305) ist der Winkel zwischen den Hubarmen und den Hülsen praktisch unveränderlich. Dort sind freilich die Hülsen an den Hubarmen kippbar mittels Bolzen angelenkt; jedoch werden die Hülsen dort durch das vom Gewicht des Ladewerkzeugs üL»er die Haltearme auf die Hülsen ausgeübte Kippmoment praktisch in stets unveränderlichem Winkel zu den Hubarmen gehalten. Die Erfindung soll diesen Nachteil beheben; sie soll den Winkel zwischen den Hubarmen und den Hülsen beliebig einstellbar machen.
Es sind freilich Schaufellader bekannt, bei denen die Winkelstellung zwischen der Schaufel und dem Ausleger veränderlich, nämlich mittels eines hydraulischen Stellkolbens veränderlich ist (deutsche Patentschrift 1156 023 und 1180 679, USA.-Patentschrift 2 820 555). Solche Hydraulikkolben aber sind unerwünscht kompliziert und teuer, zumal die Winkelverstellung nicht bei jedem Hubspiel, sondern nur einmal zu Beginn der Arbeit mit dem jeweils benutzten Werkzeug nötig ist.
Die erstrebte einfache Winkelverstellbarkeit des Werkzeugs wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß jede Hülse starr mit zwei Platten verbunden ist, zwischen denen mittels eines Bolzens das Vorderende des Hubarms befestigt ist und mittels eines Gelenkes der hydrauliche Zylinder angreift, ferner daß in den Platten konzentrisch zum Bolzen ein Kranz von Löchern unH in dem Hubarm in dem dem Radius dieses Löcherkranzes entsprechenden Abstand vom Bolzen ein Loch angeordnet ist, und daß mittels eines durch diese Löcher gesteckten Stiftes der Hubarm linu uie nuisc im waiiinuicii wiiikci /in-iiianuti feststellbar sind.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Frontladeeinrichtung ist in der Zeichnung dargestellt Es zeigen
F i g. 1. 3 und 4 je eine Seitenansicht der Ladeeinrichtung in verschiedenen Winkelstellungen der das Ladewerkzeug tragenden Arme,
F i g. 2 eine Draufsicht der Ladeeinrichtung.
In der Zeichnung sind der die Ladeeinrichtung tragende Ackerschlepper und das Ladewerkzeug in strichpunktierten Linien dargestellt.
Es ist hier je ein Hubsystem an jeder Längsseite des Schleppers vorhanden. Jedes Hubsystem weist einen Stützbock 1 auf. der um einen am Schlepper festen Zapfen schwenkbar, aber im wesentlichen senkrecht ist; die Schräge dieses Stützbocks wird mittels einer Schraubspindel 2 eingestellt, die einerseits am unteren Ende des Stützbockes 1 und andererseits an einem Gelenkzapfen 3 eines am Schlepper festen Armes P befestigt ist. Am oberen Ende dieses Stützbocks 1 ist ein in der Länge unveränderlicher oberer Hubarm 4 des Hubsystems mittels eines Zapfens 5. und nahe dem unteren Ende des Stützbockes 1 ist mittels eines Zapfens ein Stellglied 6 veränderlicher Länge angelenkt. Dieses Stellglied 6 besteht aus Zylinder und Kolben eines hydraulischen Stellmotors. Der Hubarm 4 ist mittels eines Bolzens 8 und das untere Stellglied 6 ist mittels eines Gelenkes 9 zwischen einem Plattenpaar 10 befestigt: dieses Plattenpaar ist starr — durch Schweißung — mit einer Hülse 11 verbunden, in welcher der Haltearm 12 des Ladewerkzeuges in seiner Längsrichtung verschiebbar und feststellbar ist. Mit 13 sind die Löcher bezeichnet, die im Plattenpaar 10 im Kranze um den Bolzen 8 des oberen Hubarms 4 angeordnet sind; ein gleiches Loch ist im gleichen Abstand vom Bolzen 8 durch den Hubarm 4 gebohrt. Mittels eines Stiftes 14 kann das Plattenpaar 1© und somit der Haltearm 12 in wählbarem Winkel zum Hubarm 4 festgestellt werden. Die Festlegung des Haltearms 12 in der Hülse 11 geschieht mittels einer Schraube 15, die in einem Gewindeloch 16 der Hülse sitzt und in ein beliebiges, von mehreren längs des Armes 12 gebohrten Löchern 17 eingeschraubt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Frontladeeinrichtung für landwirtschaftliche Schlepper, mit einer durch hydraulische Zylinder heb- und senkbaren Ladeschwinge, deren Hubarme Hülsen tragen, in welchen die Haltearme eines Ladewerkzeugs, z. B. einer Gabel verschiebbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede Hülse(11) starr mit zwei Platten (10) verbunden ist, zwischen denen mittels eines Bolzens (8) das Vorderende des Hubarms (4) befestigt ist und mittels eines Gelenkes (9) der hydraulische Zylinder (6) angreift, ferner dau in den
    Platten (10) konzer-i isch zum Bolzen (8) ein Kranz von Löchern (13) und in dem Hubarm (4) in dem dem Radius dieses Löcherkranzes entsprechenden Abstand vom Bolzen (8) ein Loch angeordnet ist. und daß mittels eines durch diese ao Löcher gesteckten Stiftes (14) der Hubarm (4) und die Hülse (11) im wählbaren Winkel zueinander feststellbar sind.

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