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DE20112097U1 - Griff für Schirme, insbesondere Regenschirme, für Stützen, Stöcke, Krücken o.dgl. - Google Patents

Griff für Schirme, insbesondere Regenschirme, für Stützen, Stöcke, Krücken o.dgl.

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Publication number
DE20112097U1
DE20112097U1 DE20112097U DE20112097U DE20112097U1 DE 20112097 U1 DE20112097 U1 DE 20112097U1 DE 20112097 U DE20112097 U DE 20112097U DE 20112097 U DE20112097 U DE 20112097U DE 20112097 U1 DE20112097 U1 DE 20112097U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
stick
handle according
extension
subsequent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20112097U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hencken Claus De
Original Assignee
Knirps GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Knirps GmbH filed Critical Knirps GmbH
Priority to DE20112097U priority Critical patent/DE20112097U1/de
Publication of DE20112097U1 publication Critical patent/DE20112097U1/de
Priority to PCT/EP2002/008014 priority patent/WO2003009720A1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B9/00Details
    • A45B9/02Handles or heads
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B3/00Sticks combined with other objects
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B3/00Sticks combined with other objects
    • A45B3/02Sticks combined with other objects with illuminating devices
    • A45B3/04Sticks combined with other objects with illuminating devices electrical
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H3/00Appliances for aiding patients or disabled persons to walk about
    • A61H3/02Crutches

Landscapes

  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Description

Griff für Schirme, insbesondere Regenschirme, für Stützen, Stöcke, Krücken oder dergleichen
Beschreibung Gattung
Die Neuerung betrifft einen Griff für Schirme, insbesondere Regenschirme, für Stützen, Stöcke, Krücken oder dergleichen.
Stand der Technik
Griffe für Schirme, insbesondere Regenschirme, aber auch für Krücken gibt es in einer unübersehbaren Anzahl von Ausführungsformen. Zumeist sind die Griffenden an Regenschirmen hakenförmig gekrümmt verlaufend ausgebildet, oder aber besitzen eine zylindrische, an den Enden zumeist ballige Form. Es gibt auch Regenschirme mit knopfartigen Handgriffen, die den Fingern nur einen unvollkommenen Halt bieten, da der Knopf meist am Handballen anliegt, während die Finger zumeist das mit dem knopfartigen Schirmgriff verbundene stockartige
Ende, also den Schirmstock, umgreifen, um dadurch den Schirm zu halten. Soweit es sich um hakenförmig gebogen verlaufende Griffe für Regenschirme, Spazierstöcke oder Krücken handelt, sind diese deshalb ungünstig, weil beim Aufstützen der Stock nicht nur auf Knickung, sondern zumindest im Übergangsbereich zu dem hakenförmigen Griff auch auf Biegung ungünstig beansprucht wird. Dadurch ergibt sich ein ungünstiger Federungseffekt, der das Ausknicken des Stockes noch begünstigt. Hinzu kommt eine je nach Grifflage ungesunde Beanspruchung des Handgelenkes, das ausknickt. Auch beim Tragen von Regenschirmen ist das Handgelenk in der Regel abgeknickt. Beim Anwenden derartiger Griffe an orthopädischen Stützen ergibt sich eine ungünstige Krafteinleitung über das abgeknickte Handgelenk in den Unterarm des Benutzers.
Aufgabe
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Griff für Schirme, insbesondere Regenschirme, für Stützen, Stöcke und Krücken oder dergleichen zu schaffen, mit erhöhter Handhabungsfähigkeit, bei günstiger Krafteinleitung in die Hand und in den Unterarm des Benutzers.
Lösung
Die Aufgabe wird durch die in Schutzanspruch 1 wiedergegebenen Merkmale gelöst.
Einige Vorteile
Der erfindungsgemäße Handgriff besteht im wesentlichen aus einem an dem Ende des stockartigen Fortsatzes angeordneten Körper, der unter einem spitzen Winkel mit seiner Längsachse die Längsachse des stockartigen Fortsatzes schneidet, wobei der Griff im wesentlichen aus zwei Längenabschnitten besteht, die einstückig miteinander verbunden sind und die eine gemeinsame geradlinige Längsachse aufweisen, wobei der dem Daumen und Zeigefinger zugekehrte Längenabschnitt in Richtung auf den stockartigen Fortsatz hingerichtet ist und mit dessen Längsachse den spitzen Winkel bildet, während der andere, dem Handballen zugekehrte Längenabschnitt mit seiner Längsachse einen stumpfen Winkel mit der Längsachse des stockartigen Fortsatzes bildet. Durch diese Ausführungsform des Griffes wird in vielfältiger Weise die Handhabungsfähigkeit des Griffes günstig beeinflußt. Zum einen kann das Handgelenk ohne abzuknicken die Kraft beim Aufstützen über den Griff in den stockartigen Fortsatz einleiten. Der Griff selbst wird nicht mehr zusätzlich auf Biegung, sondern praktisch nur auf Druck beansprucht, während der stockartige Fortsatz beim Aufsetzen nicht mehr
auf Druck-Knickung, sondern nur auf Knickung beansprucht wird. Auch beim Tragen eines mit einem solchen Griff ausgerüsteten Schirmes kann das Handgelenk geradlinig zum Unterarm verlaufend gehalten werden. Auch das Schultern eines Schirmes ist dadurch erleichtert, was besonders bei sogenannten Partnerschirmen von Vorteil ist. Sofern der Griff bei orthopädischen Stützen (Krücken) Verwendung findet, kann sich der Benutzer griffgünstig und wesentlich sicherer, als dies bei mit hakenförmig gebogenen Griffen der Fall ist, auf der Stütze bzw. Krücke aufstützen.
Weitere erfinderische Ausgestaltungen
Weitere erfinderische Ausgestaltungen sind in den Schutzansprüchen 2 bis 19 beschrieben.
Bei Ausgestaltung gemäß Schutzanspruch 2 sind die Längenabschnitte des Griffes unterschiedlich lang. Dadurch läßt sich der Griff der Griffhand anatomisch günstig anpassen.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn gemäß Schutzanspruch 3 der dem Daumen und Zeigefinger bereits zugekehrte Längenabschnitt kürzer ausgebildet ist, als der dem Handballen zugekehrte Längenabschnitt.
Vorteilhafterweise ist der Griff an seinen Außenkonturen nach sanften Radien bzw. Kurven verlaufend sprunglos abgerundet ausgebildet - Schutzanspruch 4.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die den Griff bildenden Längenabschnitte gemäß Schutzanspruch 5 als Ellipsoid ausgebildet sind.
Bei der Ausführungsform nach Schutzanspruch 6 ist mindestens ein Längenabschnitt, bevorzugt der längere Längenabschnitt, an seiner Oberseite mit einer rutschfesten Oberfläche, Einlage oder dergleichen ausgebildet.
Diese Ausbildung kann nach Schutzanspruch 7 durch Noppen oder gemäß Schutzanspruch 8 als Aufrauhung oder - wie in Schutzanspruch 9 beschrieben ist - mit einer Gummi- oder Kunststoffeinlage gebildet sein.
Besonders bei orthopädischen Stützen empfiehlt sich eine Ausführungsform nach Schutzanspruch 10. Bei dieser besitzt der Griff im Übergangsbereich zwischen stockartigem Fortsatz und kürzerem Längenabschnitt, also in Griffposition am unteren Endabschnitt des Griffes, einen Wulst oder knopfartige Verdickung, so daß die Hand nicht abrutschen kann.
Diese knopf- oder wulstartige Verdickung kann aus einem griffgünstigen Material, zum Beispiel aus Moosgummi, Kunststoff oder aber auch aus einem holzartigen Kunststoff bestehen.
Bei der Ausführungsform nach Schutzanspruch 11 weist der kürzere Längenabschnitt an seiner vorderen Stirnseite eine kugelförmige oder knopfartige Verdickung auf. Diese kugelförmige oder knopfartige Verdickung kann aus einem abriebfesten, elastischen Material, zum Beispiel aus einem Polyurethan-Kunststoff, der kautschukartige Eigenschaften aufweist, bestehen. Auf diese Weise läßt sich der Griff mit dem daran angeordneten Teil, zum Beispiel einem Regenschirm, schonend an einem Möbel oder dergleichen anhängen.
Bei der Ausführungsform nach Schutzanspruch 12 ist der Griff hohl ausgebildet und dient zur Aufnahme von Geräten, zum Beispiel einer nach vorne scheinenden Taschenlampe, die über einen von außen zugänglichen Knopf ein- und ausschaltbar ist, einem Handy, einem GPS, einer Klingel oder dergleichen.
Schutzanspruch 13 beschreibt eine weitere vorteilhafte Ausführungsform, die sich besonders für orthopädische Stützen eignet.
Gemäß Schutzanspruch 14 bestehen die beiden Längenabschnitte aus Holz.
Bei der Ausführungsform nach Schutzanspruch 15 ist der Griff aus Kunststoff materialmäßig einstückig gefertigt.
Demgegenüber besteht die Ausführungsform nach Schutzanspruch 16 aus Glasfasern mit Einlagen, zum Beispiel rutschfesten Einlagen, die sprunglos und in die Oberflächenabschnitte des Griffes übergehen.
Wird eine Ausführungsform nach Schutzanspruch 17 gewählt, so geht der stockartige Fortsatz im Griffbereich über einen kleinen Radius in diesen über, während er normalerweise auch in diesem Bereich geradlinig verlaufend ausgebildet ist. Der stockartige Fortsatz kann im Bedarfsfalle zylindrisch ausgebildet sein.
Die Schutzansprüche 18 und 19 beschreiben vorteilhafte Ausführungsformen der Neuerung.
In der Zeichnung ist die Neuerung - teils schematisch - an mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 einen als Schirmhandgriff ausgebildeten Griff, teils abgebrochen dargestellt, in der Seitenansicht;
Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1, in kleinerem Maßstab;
Fig. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A der Fig. 1; Fig. 4 eine weitere Ausführungsform, ebenfalls in der Seitenansicht;
Fig. 5 abermals eine weitere Ausführungsform, gleichfalls in der Seitenansicht;
Fig. 6 einen Axialschnitt durch den Handgriff der Ausführungsform nach Fig. 5;
Fig. 7 eine weitere Ausführungsform, ebenfalls in der Seitenansicht;
Fig. 8 abermals eine weitere Ausführungsform, ebenfalls in der Seitenansicht;
Fig. 9 eine Draufsicht zu Fig. 8;
Fig. 10 eine Seitenansicht zu Fig. 8;
Fig. 11 eine weitere Ausführungsform der Neuerung, in der Seitenansicht;
Fig. 12 ein mit einer Unterarmstütze versehener Griff gemäß der Neuerung in der Seitenansicht;
Fig. 13 eine weitere Ausführungsform der Neuerung, ebenfalls in der Seitenansicht;
Fig. 14 abermals eine Unterarmstütze in der Seitenansicht und
Fig. 15 eine Teilstirnansicht zu Fig. 14.
Bei den aus den Fig. 1 bis 11 ersichtlichen Ausführungsformen ist ein Griff 1 in Anwendung auf einen Schirm, insbesondere Regenschirm, dargestellt, während in Fig. 12 eine als Unterarmstütze ausgebildete Konstruktion dargestellt ist, mit der ein neuerungsgemäßer Griff 1 gekuppelt ist.
Bei sämtlichen aus der Zeichnung ersichtlichen Ausführungsformen ist der insgesamt mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnete Griff mit einem stockartigen Fortsatz 2 einstückig verbunden. Die Einstückigkeit kann funktioneile oder materialmäßige Einstückigkeit bedeuten. Zum Beispiel kann der Griff 1 mit dem stockartigen Fortsatz 2 durch Gießen, insbesondere Spritzgießen, Einformen, aber auch durch Schrauben (nicht dargestellt) oder Kleben verbunden sein.
Der stockartige Fortsatz 2 kann rohrförmig hohl ausgebildet (Fig. 6) und mit einer Sackbohrung 3 versehen sein, in die ein Schirmstock 4, oder aber ein Stock 5 einer Unterarmstütze angeordnet, zum Beispiel eingeschraubt, eingepaßt, eingeklemmt oder eingeklebt ist. Die Verbindung kann aber auch durch Preßpassung erfolgen.
Das Bezugszeichen 6 bezeichnet eine Auslösetaste für einen Automatikschirm. Die Taste kann allerdings auch entfallen, da die Neuerung nicht auf eine bestimmte Schirmart, insbesondere nicht auf eine bestimmte Regenschirmart, beschränkt ist.
Die Längsachse 7 des Griffes 1 verläuft unter einem von 90 Grad abweichenden Winkel zur Längsachse 8 des stockartigen Fortsatzes 2, derart, daß der dem Daumen-Zeigefinger-Bereich zugekehrte Längenabschnitt 9a des Griffes 1 in Richtung auf den stockartigen Fortsatz 2 unter einem spitzen Winkel &agr; zur Längsachse 8 des stockartigen Fortsatzes 2 geneigt angeordnet ist, während der dem Handballen des Benutzers zugekehrte Längenabschnitt 9b des Griffes 1 unter einem stumpfen Winkel &bgr; mit seiner Längsachse 7 zur Längsachse 8 des stockartigen Fortsatzes 2 verläuft. Die Längsachse 7 ist geradlinig ausgebildet, während der Griff 1 bei den dargestellten Ausführungsformen im wesentlichen als Ellipsoid ausgebildet ist. Selbstverständlich kann auch eine andere Ausführungsform für den Griff vorgesehen sein, zum Beispiel kann er zylindrisch an seiner
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Mantelfläche ausgestaltet sein, Rillen aufweisen, Einschnürungen besitzen, oder Einkerbungen und Griffmulden aufweisen.
Der Winkel &agr; beträgt bei den dargestellten Ausführungsformen etwa 25° bis 50°, vorzugsweise 45°, kann aber auch einen hiervon abweichenden spitzen Winkel betragen, woraus sich der Winkel &bgr; zwangsläufig bei geradliniger Längsachse 7 ergibt, da sich die Winkel &agr; und &bgr; als Nebenwinkel zu 180° ergänzen. Der Griff 1 ist an seiner Peripherie, aber auch an seinen Endbereichen, abgerundet ausgebildet, so daß sich eine griffgünstige Form ergibt, die im mittleren Teil der einstückig miteinander verbundenen Längenabschnitte 9a und 9b einstückig und sprunglos ineinander übergehen.
Während bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 der Griff glattwandig durchgehend aus dem gleichem Material, zum Beispiel aus glasfaserverstärktem Kunststoff, aus Holz, aus einem Polyurethan-Kunststoff oder dergleichen, ausgebildet ist, weist der Griff 1 bei der Ausführungsform nach Fig. 4 im Bereich des Handballens, also an dem Längenabschnitt 9b, und zwar an der dem stockartigen Fortsatz 2 abgekehrten Oberseite 10, eine Einlage 11 aus einem griffgünstigen Material, zum Beispiel aus einem rutschfesten Werkstoff, auf, so daß bei Druckbeanspruchung die Hand des Benutzers nicht abrutschen kann. Hierbei kann es sich um einen Kunststoff mit Aufrauhungen, Noppen, Vertiefungen oder dergleichen, handeln. Die Einlage 11 ist der Außenkontur des Griffes 1 angepaßt,
so daß die Einlage 11 sprunglos mit dem übrigen Werkstoff des Handgriffes 1 abschließt.
Auch die Ausführungsform nach Fig. 5 weist eine derartige Einlage 11 auf. Im übrigen ist die Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 in ihrem Inneren mit einer Ausnehmung 12 versehen, in der bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 eine Lampe in Form einer Stabtaschenlampe 13 angeordnet ist, die nach unten-vom (in der Zeichnungsebene gesehen) ihren Schein nach Einschalten mittels einer nicht dargestellten, vom Griff 1 zu betätigenden Taste wirft, so daß der Benutzer den Weg vor sich ausleuchten kann, sollte der Griff 1 zum Beispiel bei einer Stütze, einem Spazierstock oder dergleichen verwendet werden. Aber auch bei einem Schirm läßt sich eine derartige Stabtaschenlampe 13 hier anordnen. In der Ausnehmung 12 lassen sich aber auch andere Geräte, zum Beispiel ein Handy, ein GPS, ein Signaltongeber oder dergleichen verdeckt unterbringen. Dies kann zum Beispiel bei der Benutzung in Damenschirmen der Fall sein, so daß diese im Notfall durch Druck einer Taste einen lauten und durchdringenden Ton erzeugen können, um Hilfe herbeizurufen.
Die Maße C bzw. D bezeichnen das jeweilige geradlinige Maß von den jeweiligen freien Stirnseiten des Längenabschnittes 9a bzw. 9b zur Peripherie des stockartigen Fortsatzes 2.
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Die Ausführungsform nach Fig. 7 unterscheidet sich von den vorbeschriebenen Ausführungsformen wiederum dadurch, daß abermals eine Einlage 11 an der Oberseite 10 aus griffgünstigem Material, zum Beispiel einem kautschukähnlichen Kunststoff, angeordnet ist. Außerdem besitzt aber der Längenabschnitt 9a an seiner Stirnseite eine halbkugelförmige Kappe, Noppen oder Wulst 14 aus einem rutschfesten Kunststoff, insbesondere einem kautschukartige Eigenschaften aufweisenden Polymer, mittels dessen sich der Griff mit dem daran angeordneten Schirm (nicht dargestellt), ein Spazierstock, eine Gehkrücke oder dergleichen an einer Unterlage 15, zum Beispiel an der Oberfläche eines Tisches, anhängen läßt. Der Schirm oder dergleichen pendelt sich dann entsprechend seinem Massemittelpunkt aus.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 8 bis 10 sind wiederum für Teile gleicher Funktion die gleichen Bezugszeichen verwendet worden. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von den vorbeschriebenen Ausführungsformen im wesentlichen dadurch, daß der stockartige Fortsatz 2 an seiner dem Griff 1 zugekehrten Seite über einen gebogenen verlaufenden Längenabschnitt 16 gekrümmt verlaufend angeordnet ist. Auch in diesem Falle ist der Winkel &agr; wiederum ein spitzwinkliger. An der Oberseite 10 des Griffes 1 ist ein Widerlagerwulst 17 angeordnet, der ein Abrutschen der Hand bei schwerem Aufstützen, zum Beispiel bei älteren Menschen, bei Verletzten oder Kranken, verhindern soll.
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Demgegenüber unterscheidet sich die Ausführungsform nach Fig. 11 von der vorbeschriebenen dadurch, daß der ellipsoidförmige Griff 1 auch an seiner Oberseite und an seiner gesamten Peripherie und über seine gesamte Länge glattwandig ausgebildet ist.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 12 handelt es sich um eine Armstütze, wie sie zum Beispiel bei kranken, gehbehinderten oder alten Menschen Anwendung finden kann. Für Teile gleicher Funktion wurden wiederum die gleichen Bezugszeichen verwendet. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von den vorbeschriebenen dadurch, daß mit dem Längenabschnitt 9b, und zwar mit der Stirnseite, ein stumpf abgewickeltes Rohr 18 verbunden ist, das in eine Bohrung 19 des Längenabschnittes 9b eingreift. An dem freien, nach oben weisenden Endabschnitt des Rohres 18 ist ein schalenförmiges Widerlager 21 angebracht. Das schalenförmige Widerlager 21 ist den Konturen des Unterarms entsprechend verlaufend muldenförmig gebogen.
Wie ersichtlich ist, wird beim Aufstützen auf die Unterarmstütze bei der Ausführungsform nach Fig. 12 die Kraft ohne Abknicken des Handgelenkes in den Stock 5 eingeleitet, wobei weitgehend der von hakenförmig ausgestalteten Schirmhandgriffen bekannte lästige Biege-Feder-Effekt vermieden ist. Die Kraft wird über die Hand weitgehend zentrisch in Richtung der Längsachse 8 in den stockartigen
Fortsatz 2 und damit in den Stock 5 eingeleitet, was auch für Schirme, insbesondere Regenschirme, gilt.
Mit den Bezugszeichen 20 bzw. 22 sind Endkappen bezeichnet, die sich in die Kontur des Griffes 1 einfügen und zum Beispiel aus einem anderen Material bestehen können als die übrigen Teile des Griffes 1.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 13 sind für Teile gleicher Funktion die gleichen Bezugszeichen wie bei den vorbeschriebenen Ausführungsformen verwendet worden.
Die Ausführungsform nach Fig. 13 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach Fig. 12 zunächst dadurch, daß der Längenabschnitt 16 des stockartigen Fortsatzes 2 nach einem Kreisbogen in den Griff 1, und zwar an dessen Unterseite, übergeht. Das Rohr 18 der Ausführungsform nach Fig. 12 ist durch einen einstückig mit dem stockartigen Fortsatz 2 ausgebildeten, den Griff 1 bogenförmig untergreifenden und seitlich hintergreifenden Stützabschnitt 23 ersetzt, der an seinem oberen, freien Ende (in der Zeichnungsebene der Fig. 13 gesehen) das schalenförmige Widerlager 21 aufweist, das den Unterarm des Benutzers auf drei Seiten umschließt und führt. Das schalenförmige Widerlager 21 übergreift mit lichtem Abstand die Oberseite 10 des Griffes 1, wodurch sich eine besonders günstige Krafteinleitung und Führung des Hand-Unterarm-Bereichs des Benutzers
ergibt. Der Stock 5 ist teleskopförmig verlängerbar, kann aber auch beliebig anders gestaltet, zum Beispiel einstückig, ausgebildet sein.
In der aus Fig. 13 ersichtlichen Ansicht verläuft der Stützabschnitt sowohl an seiner äußeren als auch an seiner inneren Peripherie jeweils nach einem Kreisbogen mit unterschiedlichen Krümmungsradien, so daß sich der Stützabschnitt sowohl nach unten in Richtung auf den stockartigen Fortsatz 2 als auch in Richtung auf das schalenförmige Widerlager 21 allmählich verbreitert, wobei die Verbreiterung in Richtung auf das schalenförmige Widerlager 21 wesentlich stärker ist als in Richtung auf den stockartigen Fortsatz 2.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 14 und 15 sind für Teile gleicher Funktion die gleichen Bezugszeichen verwendet worden. Die Ausführungsform nach Fig. 14 und 15 unterscheidet sich von den Ausführungsformen nach den Fig. 12 und 13 dadurch, daß das schalenförmige Widerlager 21 etwa halbrohr- oder dreiviertelrohrförmig gekrümmt verlaufend, also praktisch am Umfang an drei Seiten geschlossen ausgebildet ist und über einen sanften Bogenabschnitt 24 hohlschalenfömnig ausgebildet in den stockartigen Fortsatz 2 übergeht. Die Krümmungsradien der äußeren und inneren Wandabschnitte 25 bzw. 26 sind unterschiedlich ausgebildet, derart, daß die Wandstärke nach oben (in der Zeichnungsebene der Fig. 14 gesehen) sprunglos und allmählich bis auf die volle Breite des schalenförmigen Widerlagers 21 zunimmt, während sie nach unten stetig
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abnimmt, wobei dann das schalenförmige Widerlager 21 in den stockartigen Fortsatz 2 einstückig diesen umschließend übergeht.
Dadurch wird der Unterarm des Benutzers und auch die Hand desselben von drei Seiten umfaßt und sicher geführt.
Der Griff 1 ist in dem Hohlraum 27 derart angeordnet, daß die Oberfläche 10 mit lichtem Abstand unterhalb der Stirnseite 28 des schalenförmigen Widerlagers 21 angeordnet ist. Wie aus Fig. 14 ersichtlich ist, erstreckt sich der Handgriff 1 praktisch innerhalb dieses Hohlraumes 27, so daß auch ein Abrutschen des Unterarm-Hand-Bereichs durch das schalenförmige Widerlager, insbesondere auch durch den Bogenabschnitt 24 nach drei Seiten hin verhindert wird. Der Benutzer einer derartigen Stütze greift somit von oben oder seitwärts in den Hohlraum 27 ein. Die Länge des Stockes 5 kann in Stufen, also intermittierend, oder aber auch durch kraftschlüssige Verbindung stufenlos geändert und dadurch der Körpergröße des Benutzers angepaßt werden. Das schalenförmige Widerlager 21, der stockartige Fortsatz 2 und der Griff 1 können im Bedarfsfalle materialmäßig einstückig, zum Beispiel durch Spritzgießen, hergestellt sein und insbesondere aus einem Kunststoff, zum Beispiel einem Polymer-Kunststoff, bestehen, der in dem erforderlichen Maße stoß-, schlagfest und alterungsbeständig sowie eine gewisse Ozonbeständigkeit aufweist.
Die in den Schutzansprüchen und in der Beschreibung beschriebenen sowie aus der Zeichnung ersichtlichen Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der Neuerung wesentlich sein.
Bezugszeichenliste
1 Griff
2 Fortsatz, stockartiger
3 Sackbohrung
4 Schirmstock
5 Stock
6 Auslösetaste
7 Längsachse 8
9a Längenabschnitt 9b
10 Oberseite
11 Einlage
12 Ausnehmung
13 Stabtaschenlampe
14 Kappe, Wulst, Noppen
15 Unterlage, Tisch
16 Längenabschnitt
17 Widerlagerwulst
18 Rohr
19 Bohrung
20 Endkappe
21 Widerlager, schalenförmiges
22 Endkappe
23 Stützabschnitt
24 Bogenabschnitt
25 Wandabschnitt, äußerer
26 Wandabschnitt, innerer
27 Hohlraum
28 Stirnseite des schalenförmigen Widerlagers
A Ansichtsrichtung in Fig. 1
C Längenmaß
&agr; spitzer Winkel
&bgr; stumper Winkel

Claims (19)

1. Griff für Schirme, insbesondere Regenschirme, für Stützen, Stöcke, Krücken oder dergleichen, mit einem stockartigen Fortsatz (2), an dessen Griffende der aus zwei einstückig miteinander verbundenen Längenabschnitten (9a, 9b) bestehende Griff (1) angeordnet ist, dessen Längsachse (7) unter einem von 90 Grad abweichenden Winkel die Längsachse (8) des stockartigen Fortsatzes (2) schneidet, derart, daß der dem Daumen-Zeigefinger-Bereich einer Griffhand zugekehrte Längenabschnitt (9a) mit seiner Längsachse (7) einen spitzen Winkel (α) mit der Längsachse (8) des stockartigen Fortsatzes (2) bildet, während der dem Handballenbereich zugekehrte Längenabschnitt (9b) mit seiner Längsachse (7) und der Längsachse (8) des stockartigen Fortsatzes (2) einen stumpfen Winkel (β) bildet.
2. Griff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Längsachse (7) der beiden Längenabschnitte (9a bzw. 9b) geradlinig verläuft und daß die Längenabschnitte (9a, 9b) unterschiedlich lang sind.
3. Griff nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem äußeren Ende der dem Daumen-Zeigefinger-Bereich zugekehrten Stirnseite dieses Längenabschnittes (9a) bis zur Außenmantelfläche des stockartigen Fortsatzes (2) geradlinig und orthogonal gemessene Abstand (C), vorzugsweise erheblich geringer ist als der entsprechende Abstand (D) des dem Handballenbereich zugekehrten Längenabschnittes (9b).
4. Griff nach Anspruch 1 oder einem der darauffolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (1) an seinem Umfang und an seiner Stirnseite allseitig abgerundet ausgebildet ist.
5. Griff nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (1) an seiner Außenmantelfläche als langgestreckter, torpedoförmiger oder ellipsoidförmiger Körper ausgebildet ist.
6. Griff nach Anspruch 1 oder einem der darauffolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (1) an der Oberseite (10) eine Einlage (11) aus rutschfestem Material aufweist.
7. Griff nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (11) Noppen, Raster, Vorsprünge und/oder griffgünstige Rücksprünge aufweist.
8. Griff nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (11) eine Aufrauhung nach Art von Schmirgelpapier besitzt.
9. Griff nach Anspruch 6 oder einem der darauffolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (11) aus einem gummiartige Eigenschaften aufweisenden Kunststoff, insbesondere einem Polyurethan-Kunststoff, besteht.
10. Griff nach Anspruch 1 oder einem der darauffolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff an seiner Oberseite (10), bevorzugt an der Oberseite (10) des kürzeren Längenabschnittes (9a), mit einem Widerlagerwulst (17) versehen ist.
11. Griff nach Anspruch 1 oder einem der darauffolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Daumen-Zeigefinger-Bereich zugekehrte Längenabschnitt (9a) an seiner freien Stirnseite mit einer Kappe oder einem Wulst aus einem vorzugsweise elastischen Werkstoff, insbesondere einen kautschukartige Eigenschaften aufweisenden Kunststoff, versehen ist.
12. Griff nach Anspruch 1 oder einem der darauffolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in seinem Inneren eine Ausnehmung (12) zum Aufnehmen von Geräten (Taschenlampe, Handy, GPS, Nothilfegerät) versehen ist.
13. Griff nach Anspruch 1 oder einem der darauffolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einer Unterarmstütze, im wesentlichen bestehend aus einem abgekröpftem Rohr (18) und einem an dem oberen Ende angeordneten schalenförmigen Widerlager (21), versehen ist.
14. Griff nach Anspruch 1 oder einem der darauffolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (1) aus Holz besteht.
15. Griff nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (1) aus einem Kunststoff, insbesondere einem Spritzgußteil, besteht.
16. Griff nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (1) aus Glasfaserkunststoff mit Einlagen besteht.
17. Griff nach Anspruch 1 oder einem der darauffolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der stockartige Fortsatz (2) an seinem dem Griff (1) zugekehrten Endabschnitt über einen gebogenen Längenabschnitt (16) in dessen Unterseite einstückig übergeht.
18. Griff nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem stockartigen Fortsatz (2) des Griffes (1) ein schalenförmiges Widerlager (21) verbunden ist, das über einen im sanften Bogen an dem den Handballenbereich mit lichtem Abstand vorbeireichenden Bogenabschnitt (24) in den stockartigen Fortsatz (2) übergeht, wobei das schalenförmige Widerlager (21) mit lichtem Höhenabstand bis über die Längsmitte des Griffes (1) diesen übergreift.
19. Griff nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das schalenförmige Widerlager (21) den Unterarm des Benutzers auf drei Seiten umgibt und als Hohlschale ausgebildet ist, die an einer Seite offen ausgebildet ist und die über den Bogenabschnitt (24) in den stockartigen Fortsatz (2) übergeht und in diesem Bereich den geneigt verlaufenden Griff (1) von drei Seiten auf einem Teil seiner Länge umschließt, wobei der Griff (1) mit lichtem Abstand von der Stirnseite (28) des oberen Teils des schalenförmigen Widerlagers (21) in einem nach drei Seiten offenen Hohlraum (27) angeordnet ist.
DE20112097U 2001-07-20 2001-07-20 Griff für Schirme, insbesondere Regenschirme, für Stützen, Stöcke, Krücken o.dgl. Expired - Lifetime DE20112097U1 (de)

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DE20112097U DE20112097U1 (de) 2001-07-20 2001-07-20 Griff für Schirme, insbesondere Regenschirme, für Stützen, Stöcke, Krücken o.dgl.
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