[go: up one dir, main page]

DE2011135C3 - Vorrichtung zum Speichern elektrischer Energie - Google Patents

Vorrichtung zum Speichern elektrischer Energie

Info

Publication number
DE2011135C3
DE2011135C3 DE2011135A DE2011135A DE2011135C3 DE 2011135 C3 DE2011135 C3 DE 2011135C3 DE 2011135 A DE2011135 A DE 2011135A DE 2011135 A DE2011135 A DE 2011135A DE 2011135 C3 DE2011135 C3 DE 2011135C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carbon
cell
tellurium
electrode
electrolyte
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2011135A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2011135A1 (de
DE2011135B2 (de
Inventor
James Lewis Bedford Heights Benak
Joseph Edward Bedford Heights Metcalfe
Robert A. Northfield Rightmire
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Standard Oil Co
Original Assignee
Standard Oil Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Oil Co filed Critical Standard Oil Co
Publication of DE2011135A1 publication Critical patent/DE2011135A1/de
Publication of DE2011135B2 publication Critical patent/DE2011135B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2011135C3 publication Critical patent/DE2011135C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M10/00Secondary cells; Manufacture thereof
    • H01M10/36Accumulators not provided for in groups H01M10/05-H01M10/34
    • H01M10/39Accumulators not provided for in groups H01M10/05-H01M10/34 working at high temperature
    • H01M10/399Cells with molten salts
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Battery Electrode And Active Subsutance (AREA)
  • Secondary Cells (AREA)
  • Primary Cells (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine zum Speichern elektrischer Energie bestimmte Vorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Hauptanspruches.
Vorrichtungen dieser Art sind grundsätzlich bekannt (vergleiche beispielsweise BE-PS 692056). Nachteilig bei den bekannten elektrischen Energiespeichervorrichtungen ist jedoch, daß ihre Speicherkapazität verhältnismäßig gering ist und insbesondere verhältnismäßig schnell abfällt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine zum Speichern elektrischer Energie geeignete Vorrichtung der eingangs genannten Gattung derart zu verbessern, daß ihre Speicherkapazität deutlich erhöht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kohleelektrode Tellur enthält. Dabei besteht die Kohleelektrode vorzugsweise im wesentlichen aus Aktivkohle und einem elektrochemisch gebildeten Tellur-Kohlekomplex, wobei die Kohleelektrode von 5 bis 40 Gew.-% Tellur, bezogen auf das Gewicht der Kohle, enthalten kann.
Zweckmäßig ist die positive Elektrode die Kohleelektrode, welche porös ist und dementsprechend eine große Oberfläche aufweist und im Betrieb das elektrochemisch gebildete »aktive« Tellur enthält. Eine solche Kohleelektrode kann als reversible positive Elektrode mit sehr hoher Energiespeicherkapazität betrieben werden. Durch Zusatz von Tellur kann die Energiespeicherkapazität einer porösen Kohleelektrode beispielsweise verdoppelt werden.
Das Tellur kann der Kohleelektrode direkt zugegeben werden oder durch den Elektrolyten. Es wird an die Kohle gebunden und beim periodischen Laden und Entladen der Vorrichtung in seine »aktive« Form überführt. Die Entladungskurve einer elektrischen Zelle mit einem Zusatz von Tellur zeigt eine charakteristische Abflachung bei einem Potential von etwa 2,5 bis etwa 3,4 Volt, während die Entladungskurve einer Zelle ohne Tellur schon in diesem Bereich steil nach abwärts abfällt.
Das Tellur kann in einem positiven oder einem negativen Valenzzustand auftreten. Das System ist deshalb reversibel und es besteht nur eine geringe Gefahr, daß Tellur im Betrieb der Zelle in inaktives unlösliches Tellur-Metall umgewandelt wird und dadurch verloren geht. Vielmehr wird das die Kohleelektrode verlassende Tellur an der Anode negativ und ist somit im Elektrolyten lösbar, so daß es wieder zur Kohleelektrode zurückwandert und von der Kohle gebun-
in den wird und somit die »aktive« Form bilden kann. Wenn metallisches Tellur in einer Menge von 5 bis 40 Gew.-% und vorzugsweise von 10 bis 35 Gew.-% des Gewichtes der Kohle vorhanden ist, reicht die Menge des Tellur aus, um die von der aktiven Tellurik form erzeugte Reaktion vollständig ablaufen zu lassen, während kein zu großer Überschuß an Tellur vorhanden ist, der einen zu großen Leckstrom bedingen könnte.
Das elektrochemisch erzeugte aktive Tellur kann
in der Kohleelektrode gleichzeitig mit dem Vorbehandeln dieser Kohleelektrode, was durch Eintauchen in einen Elektrolyten und periodisches Aufladen und Entladen in Spannungsgrenzen von ungefähr 1,0 bis 3,4 Volt erfolgt, erzeugt werden. Der geschmolzene
2ί Elektrolyt enthält zu diesem Zweck Tellur. Dann kann die Kohleelektrode in demselben Elektrolyt weiter betrieben oder in einen frischen Elektrolyten eingetaucht und periodisch aufgeladen und entladen werden, bevor die Vorrichtung endgültig zusammengebaut wird. Im letztgenannten Fall kann man Leckströme so klein wie möglich halten, die auf einen zu hohen Tellurgehalt zurückzuführen sind.
Die aus aktiver Kohle bestehende Kohleelektrode hat eine große Oberfläche auch im Inneren, wobei
μ der Elektrolyt auch in die Poren der Kohleelektrode eindringen kann, so daß sich dort auch Tellur in der gewünschten Weise ablagert. Dabei kann das Tellur in allen möglichen Verbindungen, d. h. als metallisches Tellur, in Form von Halogeniden, Oxiden, Säuren und Salzen zugegeben werden. Die jeweils benutzte Tellurverbindung kann schon dem Aktivkohlepulver, aus dem die Kohleelektrode geformt wird, beigemischt werden, ebenso wie die Zugabe in den Elektrolyten möglich ist.
•n Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Speichern elektrischer Energie kann als Zelle mit weiteren Zellen dieser Art in Reihen- oder Parallelschaltung betrieben werden, ebenso wie es möglich ist, in einer Vorrichtung eine größere Anzahl von positiven und
κι negativen Elektroden zu verwenden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der . erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Speichern elektrischer Energie dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch eine erfin-
n dungsgemäß ausgestaltete Testzelle und
Fig. 2 ein Diagramm, das die Entladespannung einer bekannten elektrischen Energiespeichervorrichtung und einer erfindungsgemäßen Vorrichtung vergleicht.
w) In der Testzelle 10 ist eine metallische negative Elektrode 11 und im Abstand davon eine Tellur enthaltende Kohleelektrode 12 angeordnet, die beide in einen Elektrolyten 17 eingetaucht sind. Die Testzelle hat ein aus wärmebeständigem Glas oder korrosions-
(,-; festem Stahl bestehendes röhrenförmiges Gehäuse 18. Die negative Elektrode 11 ist an einem aus Stahl bestehenden Leiter 14 und die Kohleelektrode 12 an einem aus Graphit bestehenden Leiter 13 befestigt.
Der freie Raum im Gehäuse 18 ist mit einem inerten Gas gefüllt. Das offene Ende des Gehäuses 18 ist mit einem Stopfen 15 aus inertem Material wie Keramik verschlossen.
Nachfolgend wird die Erfindung aahand von Beispielen erläutert, wobei die diesen Beispielen zugrundeliegenden Experimente mit einer Testzelle gemäß Fig. 1 durchgeführt worden sind.
Beispiel 1
Es wurde eine Kathode (positive Elektrode) aus einer Holzkohle hergestellt, die von der Pure Carbon Company hergestellt wird. Die handelsübliche Kohle besaß die folgenden physikalischen Eigenschaften: ein Gesamtporenvolumen von 0,566 cnr/g, eine Oberfläche von 400 m2/g, eine durchschnittliche Dichte von 0,90 g/cm3, eine Scleroscopehärte von 35 bis 45, und einen Aschegehalt von 10%. Die Kohleelektrode enthielt 1,508 cm3 Aktivkohle.
Die feste Aluminium-Lithium Arode (negative Elektrode), mit einer Abmessung von annähernd 2,5 X 1,27 X 0,38 cm, enthielt anfänglich 13 Gew.-% Lithium. Beide Elektroden wurden in einen Elektrolyten eingetaucht, der 160 g einer eutektischen Salzmischung aus Lithiumchlorid und Kaliumchlorid enthielt. Die eutektische Mischung hatte eine Zusammensetzung von 59 MoI-% Lithiumchlorid und 41 Mol-% Kaliumchlorid und besaß einen Schmelzpunkt von 352° C. Die Zellenanordnung war in einer Untersuchungsröhre aus korrosionsfestem Stahl mit einem Gesamtinnenvolumen von 219,5 cm3 angeordnet. In der Zelle wurde eine Argonatmosphäre geschaffen, und die Zelle wurde bei einer Temperatur zwischen 450° C und 500° C betrieben. Die Elektroden wurden in dem Elektrolyten dadurch behandelt, daß die Zelle periodisch bei einer konstanten Spannung von 3,34 Volt 30 Minuten lang aufgeladen und sodann bei einem konstanten Strom auf 1,0 Volt entladen wurde. Mit der Zelle wurden 20 Zyklen durchgeführt. Die Zelle gab bei einem konstanten Entladestrom von 200 Milliampere 185 Wattminuten pro 16,4 cm3 Kohle ab.
Ausnahme, daß dem Elektrolyten 1,5 g Kaliumtellurid (K2Te) zugesetzt wurden und daß die Kohleelektrode ein Volumen von 2,032 cm3 aufwies. Die Zelle gab bei einer konstanten Entladung von 400 Milliampere 416 Wattminuten pro 16,4 cm3 Kohle ab.
Beispiel 4
Die experimentellen Bedingungen des Beispiels 2 wurden mit der Ausnahme wiederholt, daß die Kathode dadurch vorbehandelt wurde, daß sie periodisch in einer prototypmäßigen Energiespeicherzelle behandelt wurde. Die vorbehandelte Elektrode wurde sodann aus der prototypmäßigen Zelle herausgenommen und in eine Zelle mit frischem Elektrolyt eingebracht. Die Kathode enthielt 326,48 cm3 Aktivkohle und wies dieselbe Kohlezusammensetzung wie in dem Beispiel 1 auf. Die prototypmäßige Zelle enthielt 15,9 kg der eutektischen Salzmischung aus Lithiumchlorid-Kaliumchlorid, derein Überschuß an Kaliumtellurid zugesetzt worden war. Die feste Aluminium-Lithium Anode der Hilfszelle hatte die Abmessungen 15,48 X 14,84 X 0,127 cm, und das Zellenvolumen entsprach 730,8 cm3 (gesamtes Innenvolumen). Die Hilfszelle enthielt 200 g der eutektischen Salzmischung Lithium-Kaliumchlorid, jedoch war in ihr kein Kaliumtellurid vorhanden. Die Hilfszelle gab bei einer konstanten Stromentladung von 30 Ampere 297 Wattminuten pro 16,4 cm3 Kohle der Kathode ab.
Beispiel 5
Die Arbeitsbedingungen des Beispiels 2 wurden mit der Ausnahme wiederholt, daß die gegossene bzw. geformte Kathode von der Pittsburgh Activated Carbon Company erhalten wurde. Die Dichte des Materials betrug, gemessen anhand eines Hg-Verdrängungsverfahrens, 0,92 g/cm3, und die Elektrode enthielt 1,655 cm3 Aktivkohle. Dem Elektrolyten wurden 1,5 g Kaliumtellurid zugesetzt. Die Zelle gab bei einer konstanten Stromentladung von 400 Milliampere 502 Wattminuten pro 16,4 cm3 Kohle der Kathode ab.
Beispiel 2
Die experimentellen Bedingungen des Beispiels 1 wurden mit der Ausnahme wiederholt, daß dem Elektrolyten in dem Entladezustand 1,6 g Kaliumtellurid (KaTe) zugesetzt wurden, und die Zelle wurde sodann periodisch in derselben Weise, wie sie oben beschrieben wurde, behandelt. Die Zelle gab bei einer konstanten Entladung von 200 Milliampere 315 Wattminuten pro 16,4 cm' Kohle ab.
Ein Vergleich der für die in den Beispielen I und 2 erhaltenen Entladekurven ist in Fig. 2 angestellt. Für die in Beispiel 1 ohne Tellurzusätze verwandte Zelle ergibt sich eine abfallende Entladekurvev während bei der in Beispiel 2 mit einem Tellurzusatz versehenen Zelle bei einem Reaktionspotential von ungefähr 2,5 bis 3,34 Volt ein charakteristisches Plateau in der Entladekurve auftritt. Als Ergeb.iis einer Verschiebung in Richtung einer höheren Spannung ist eine beträchtliche Zunahm0 <lei Zahl der Wattminuten zu beobachten, die v\,.i Ucr Zelle abgegeben werden, die den Tellurzusatz enthält.
Beispiel 3
Die Zelle und die Arbeitsbedingungen wurden entsprechend dem Beispiel 2 wiederholt, jedoch mit der
Beispiel 6
Eine Kohlekathode wurde aus einem Polymerharz (Polyvinylidenchlorid), hergestellt. Das Polymerharz wurde bei Temperaturen bis zu 900 bis 1000° C in einer Argonatmosphäre während eines 16 Stunden dauernden Wärmebehandlungszyklus durchgekohlt.
Die Kohle wurde sodann zermahlen und mit Sieben mit 0,15/0,044 mm lichter Maschenweite gesiebt. 30 g der Kohle wurden mit 12,85 g eines thermohärtbaren Phenolformaldehydharzes in einem Zweiblattrührer vermischt. Die Mischung wurde in einer Form
unter einem Druck von 420 kg/cm2 ausgeformt und sodann in einer Argonatmosphäre bei 900 bis 1000° C während eines 16 Stunden dauernden Wärmebehandlungszyklus gesintert. Die Elektrode enthielt 1,024 cnr Aktivkohle und wies eine Oberfläche (B.E.T.-Verfahren) im Bereich von 500 bis 1000 m2/g, einen Aschegehalt von 0,2% und eine Hg-Dichte von 0,97 g/cm' auf.
Eine Zelle, die die oben hergestellte Kohlekathode, eine feste Aluminium-Lithium Anode, mit einer Ab-
M messung von annähernd 4,44 X 1,27 X 0,38 cm, und annähernd 160 g eines eutektischen LiCI-KCl Elektrolyten enthielt, wurde in einer aus korrosionsfestem Stahl bestehenden Versuchsröhre zusammengebaut
Die Saran-Kathodenzelle erzeugte 288 Wattminuten pro 16,4 cm3 Kohle. Dem Elektrolyten in der Zelle wurden, als diese einen offenen Kreis von 1,0 Volt aufwies, 10 g Kaliumtellurat (K2TeO4) zugesetzt. Die Zelle wurde periodisch bei einer konstanten Spannung von 3,34 Volt 20 Minuten lang aufgeladen und bei einem konstanten Strom von 300 Milliampere von einer Zellenspannung von 3,34 Volt auf 1,0 Volt entladen. Die Kapazität der Zelle erhöhte sich über einen Zeitraum von 30 Tagen auf ein Maximum von 617 Wattminuten pro 16,4 cm3 Kohle und blieb sodann gleich.
Beispiel 7
Die experimentellen Bedingungen des Beispiels 1 wurden mit der Ausnahme wiederholt, daß die verwandte Kohlenkathode wie folgt hergestellt wurde: 13 g eines thermohärtbaren Phenolformaldehydharzbindemittels, 11g K2TeO4, und 30 g einer aus Kohle abgeleiteten Kohle mit den physikalischen Eigenschaften
Oberfläche -950-105OmVg
Hg Dichte - 0,75 g/cm3
Heliunidichte - 2,1 g/cm3
Prozent-Asche - 8,0%
Porenvolumen - 0,85 cm3/g
wurden miteinander vermischt und unter Druck geformt bzw. gepreßt. Die ausgeformte Elektrode wurde in einer Argonatmosphäre 16 Stunden lang auf 900° C aufgeheizt. Die Elektrode wurde in eine Zelle, wie sie in dem Beispiel 1 beschrieben wurde, eingesetzt. Die Zelle wurde bei einer konstanten Spannung auf 3,34 Volt 35 Minuten lang aufgeladen. Die Entladungskurve der Zelle zeigte das charakteristische Tellurkomplexplateau, und die Zelle erzeugte 540 Wattminuten pro 16,4 cm3 Kohle. Die behandelte Kathode hatte eine Kapazität von 414 Wattminuten pro 16,4 cm3 Kohle.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Speichern elektrischer Energie, die in einem Gehäuse einen bei Betriebstemperatur geschmolzenen Elektrolyten, der aus den Alkalimetallhalogeniden oder den Erdalkalimetallhalogeniden oder Mischungen hieraus besteht, eine mit dem Elektrolyten in Kontakt stehende negative Elektrode und eine gleichfalls mit dem Elektrolyten in Kontakt stehende positive Elektrode aus Kohle aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohleelektrode Tellur enthält.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohleelektrode im wesentlichen aus Aktivkohle und einem elektrochemisch gebildeten Tellur-Kohlekomplex bestellt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohleelektrode von 5 bis 40 Gew.-% Tellur, bezogen auf das Gewicht der Kohle, enthält.
DE2011135A 1969-03-20 1970-03-10 Vorrichtung zum Speichern elektrischer Energie Expired DE2011135C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US80887669A 1969-03-20 1969-03-20

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2011135A1 DE2011135A1 (de) 1970-10-01
DE2011135B2 DE2011135B2 (de) 1979-09-06
DE2011135C3 true DE2011135C3 (de) 1980-05-29

Family

ID=25199997

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2011135A Expired DE2011135C3 (de) 1969-03-20 1970-03-10 Vorrichtung zum Speichern elektrischer Energie

Country Status (10)

Country Link
US (1) US3567516A (de)
JP (1) JPS4839895B1 (de)
BE (1) BE747230A (de)
CA (1) CA918234A (de)
DE (1) DE2011135C3 (de)
FR (1) FR2037889A5 (de)
GB (1) GB1238138A (de)
IL (1) IL33921A (de)
NL (1) NL7003626A (de)
SE (1) SE371047B (de)

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3770506A (en) * 1969-03-20 1973-11-06 Standard Oil Co Electrical energy storage device containing a tellurium additive
US3751298A (en) * 1971-05-21 1973-08-07 Union Carbide Corp Thermal, rechargeable electrochemical cell having lithium monoaluminide electrode and lithium tetrachloroaluminate electrolyte
DE2320413C2 (de) * 1973-04-21 1982-11-11 The Standard Oil Co., 44115 Cleveland, Ohio Verfahren zur Erhöhung der Energiespeicherkapazität einer Elektrode aus amorphem Kohlenstoff
US3898096A (en) * 1973-06-11 1975-08-05 Rockwell International Corp Lithium-molten salt cell with transition metal chalcogenide positive electrode
US4026725A (en) * 1973-07-24 1977-05-31 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy Battery electrolyte
US4632889A (en) * 1985-07-02 1986-12-30 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy Lithium composite anode
AU2815389A (en) * 1987-12-10 1989-07-05 Unisearch Limited All-vanadium redox battery and additives
JP5362261B2 (ja) * 2007-05-25 2013-12-11 パナソニック株式会社 溶融塩及び熱電池
JP5362273B2 (ja) * 2008-07-04 2013-12-11 パナソニック株式会社 溶融塩及び熱電池

Also Published As

Publication number Publication date
GB1238138A (de) 1971-07-07
NL7003626A (de) 1970-09-22
US3567516A (en) 1971-03-02
DE2011135A1 (de) 1970-10-01
BE747230A (fr) 1970-09-14
FR2037889A5 (de) 1970-12-31
IL33921A (en) 1974-01-14
JPS4839895B1 (de) 1973-11-27
CA918234A (en) 1973-01-02
IL33921A0 (en) 1970-04-20
DE2011135B2 (de) 1979-09-06
SE371047B (de) 1974-11-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2928863C2 (de) Elektrochemische Zelle
DE2935686C2 (de) Elektrochemische Zelle und hierfür verwendbare Anode
DE3419279C2 (de)
DE3940659C2 (de) Kathode für eine elektrochemische Hochtemperaturzelle, ein Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendung in einer Hochtemperaturzelle
DE3718919C2 (de) Vorläufer für eine elektrochemische Hochtemperaturzelle, Verfahren zur Herstellung und dessen Verwendung
DE2542406C2 (de) Verfahren zur Herstellung einer sekundären elektrochemischen Zelle
DE1919394B2 (de) Galvanisches primaerelement mit einer negativen leichtmetall elektrode einem nichtwaessrigen elektrolyten und einer posi tiven elektrode aus festem kohlenstofffluorid und verfahren zur herstellung der positiven elektrode
DE2501881A1 (de) Sekundaere elektronische zelle sowie kathode dafuer
DE1917907B2 (de) Galvanisches primaerelement mit einer negativen leichtmetall elektrode einem nicht waessrigen elektrolyten und einer positiven elektrode aus festem kohlenstoffluorid und verfahren zur herstellung der positiven elektrode
DE2427949A1 (de) Sekundaeres element mit einer lithiumanode und mit einer salzschmelze
DE3942181C2 (de) Vorläufer für eine Hochtemperaturzelle und Verfahren zur Herstellung einer Hochtemperaturzelle
DE2553356A1 (de) Wiederaufladbare elektrische energiespeichereinrichtung
DE1696546B2 (de) Wiederaufladbares galvanisches thermalelement und verfahren zur herstellung einer elektrode dafuer
DE2810795A1 (de) Elektrode fuer elektrische speichereinrichtungen
DE2011135C3 (de) Vorrichtung zum Speichern elektrischer Energie
DE2837468C3 (de) Quecksilberfreie Zinkelektrode
DE2951167A1 (de) Elektrochemische primaerzelle und verfahren zur herstellung eines kathodenstromkollektors dafuer
DE2300286A1 (de) Abgedichtete natrium-halogen-primaerbatterie
DE2721109C2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Elektroden-Platte und eines Elektrodenpulvers für galvanische Akkumulatoren
DE2810320A1 (de) Kathode fuer eine zelle, verfahren zur herstellung einer solchen kathode und sie enthaltende wiederaufladbare batterie
DE3024374C2 (de) Verfahren zum Laden eines galvanischen Akkumulators
DE2741007A1 (de) Akkumulator
DE1237193B (de) Akkumulator mit positiver Silber- und negativer Cadmiumelektrode
DE2555654A1 (de) Wiederaufladbare galvanische zelle
DE3026141A1 (de) Galvanische festelektrolytzelle

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee