DE20111978U1 - Schnellauf-Rolltor - Google Patents
Schnellauf-RolltorInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Schnellauf-Rolltor zum wahlweisen Öffnen und Verschließen einer Toröffnung.
Aus der DE 36 41 536 Al und der DE 39 36 913 Al sind Schnellauf-Rolltore bekannt, welche ein Rolltorblatt in Form eines dünnen Behanges aus Kunststoff aufweisen .
Ein weiteres Schnellauf-Rolltor ist in der DE 44 38 769 Al beschrieben. Hierbei ist zwischen der Wickelwelle, auf die die Bahn aufgewickelt ist, und dem die
Gebäudeöffnung begrenzenden Ende der Bahn ein Scherenstänge angeordnet.
Durch eine meist als Elektromotor ausgeführte Antriebseinrichtung können diese bekannten Rolltore sehr hohe Öffnungs- und Schließgeschwindigkeiten erreichen. Dies erleichtert den täglichen Umgang mit solchen Rolltoren ungemein, weil durch ein schnelles Öffnen und Schließen des Behanges zum einen nur ein geringer Temperaturaustausch zwischen den beiden Seiten der Türöffnung stattfinden kann, was insbesondere in der kalten Jahreszeit von Vorteil ist. Zum anderen werden hierdurch aber auch Arbeitsabläufe beschleunigt, da durch eine solche Toröffnung aus- und einfahrende Fahrzeuge, wie z.B. Gabelstapler oder andere Transportfahrzeuge, in kürzerer Zeit durch die Toröffnung gelangen können.
Allerdings sind diese bekannten Rolltore aufgrund des verwendeten Materials nicht einbruchsicher und müssen, wenn nicht andere geeignete Maßnahmen zum Verhindern von Einbrüchen getroffen werden, stets durch ein weiteres, außerhalb der genannten Rolltore sich befindliches Tor geschützt werden. Ein solches zusätzliches
Tor dient auch dazu, die meist nicht sehr witterungsbeständigen Kunststoff-Behänge vor Beschädigung und allzu frühem Verschleiß zu schützen. Selbstverständlich führen diese zusätzlichen Tore jedoch zu einem erhöhten finanziellen Aufwand.
Ein Beispiel für ein solches, außerhalb der beschriebenen Schnellauf-Rolltore angeordnetes Tor kann beispielsweise der DE 295 00 677 Ul entnommen werden. Auch hierbei handelt es sich um ein Rolltor, dessen massiver Behang aus einzelnen Paneelen besteht. Allerdings können diese Rolltore nur bis zu einer gewissen, relativ niedrigen Schließ- bzw. Öffnungsgeschwindigkeit betrieben werden, da der Behang sich nur bis zu einer bestimmten Relativgeschwindigkeit zu den Führungsschienen bewegen läßt und sich oberhalb dieser Geschwindigkeit zwar von der Wickelwelle abrollt, im Bereich des Einlaufs in die Führungsschienen jedoch einen Stau bildet.
Aus den oben erläuterten Vorteilen der bekannten Schnellauf-Rolltore wird deutlich, daß derartige, nur mit verhältnismäßig niedrigen Geschwindigkeiten betreibbare Tore für den täglichen Einsatz nur sehr be-
• »· · t * I —.4 —
dingt geeignet sind, da sie eine erhebliche Verzögerung von Arbeitsabläufen mitbringen. Des weiteren erzeugen die massiven Torblätter dieser Rolltore nachteiligerweise meist sehr laute Geräusche.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Schnellauf-Rolltor zum wahlweisen Öffnen und Verschließen einer Toröffnung zu schaffen, welches einerseits einen sehr stabilen, einbruchsicheren und wetterfesten Behang aufweist und zum anderen mit sehr hohen Öffnungs- und Schließgeschwindigkeiten betrieben werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die in Anspruch 1 genannten Merkmale gelöst.
Durch die Ausbildung der Paneele aus Strangpreßprofilen aus einem metallischen Werkstoff ergibt sich eine sehr hohe Festigkeit für das Torblatt des erfindungsgemäßen Schnellauf-Rolltores, so daß dieses problemlos auch bei Toren eingesetzt werden kann, die sich im Außenbereich befinden. Der metallische Werkstoff für die Paneele trägt nämlich dazu bei, daß ein einbruchssicheres und witterungsbeständiges Torblatt geschaffen
werden kann, welches sämtlichen Anforderungen, die an ein für den Außenbereich vorgesehenes Rolltor gestellt werden, erfüllt.
In diesem Zusammenhang haben die Erfinder in überraschender Weise festgestellt, daß, wenn sehr massive und stabile bzw. verwindungssteife Strangpreßprofile für die Paneele verwendet werden, die bereits selbst die Steifigkeit des Torblattes erzeugen, diese in den seitlichen Führungsschienen sehr gut laufen und daher mit einer sehr hohen Öffnungs- bzw. Schließgeschwindigkeit betrieben werden können. Auf diese Weise ergibt sich ein Schnellauf-Rolltor, welches einerseits mit einer sehr hohen Geschwindigkeit betrieben werden kann und welches andererseits sehr stabil und damit einbruchssicher und witterungsbeständig ist.
Die an dem Torblatt angreifende Federeinrichtung sorgt dabei für eine gleichbleibende, auf das Torblatt wirkende Kraft, so daß sich dasselbe mit konstanter Geschwindigkeit auf und ab bewegen kann.
Solche Tore können äußerst vorteilhaft die bisherige Kombination eines Schnellauf-Rolltors mit einem Kunst-
stoffbehang und eines außerhalb desselben angeordneten, langsam laufenden Rolltores mit einem massiven Torblatt ersetzen. Dies führt nicht nur zu erheblichen Kosteneinsparungen, sondern hilft auch, im Bereich der Toröffnung Raum zu gewinnen, da lediglich ein Tor erforderlich ist.
Eine sehr harmonische Öffnungs- und Schließbewegung, verbunden mit sehr hohen möglichen Öffnungs- und Schließgeschwindigkeiten ergibt sich, wenn in einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung das Torblatt 12 - 20 Paneele/m in Bewegungsrichtung des Torblattes aufweist. Die höhere Anzahl an Paneelen pro laufendem Meter und die sich damit ergebenden geringeren Abstände der einzelnen Paneele voneinander führen vorteilhafterweise zu einem besseren Abwickeln des Torblattes.
In diesem Zusammenhang haben die Erfinder festgestellt, daß eine Anzahl von 15 - 17 Paneele/m in Bewegungsrichtung des Torblattes zu besonders guten Ergebnissen bezüglich einer harmonischen Bewegung des Torblattes führt.
Um die Geschwindigkeit des Torblattes noch weiter erhöhen zu können, kann in einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, daß die wenigstens eine Federeinrichtung ein erstes, in Öffnungsrichtung des Torblattes wirkendes Federelement und ein zweites, in Schließrichtung des Torblattes wirkendes Federelement aufweist.
Wenn in diesem Zusammenhang das in Öffnungsrichtung des Torblattes wirkende Federelement eine höhere Federkraft aufweist als das in Schließrichtung des Torblattes wirkende Federelement, so ergibt sich ein besonders positiver Schwerkraftausgleich für das Torblatt.
Wenn die Paneele aus einem Leichtmetall-Werkstoff bestehen, so ergibt sich zum einen eine besonders gute Möglichkeit, dieselben aus Strangpreßprofilen herzustellen, und es ist außerdem gewährleistet, daß das Torblatt eine ausreichend niedrige Masse aufweist und somit schnell beschleunigt und abgebremst werden kann.
Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß ein Aluminium-Werkstoff besonders gut zur Herstellung der Paneele geeignet ist.
Um eine verbesserte Isolationswirkung des erfindungsgemäßen Schnellauf-Rolltores zu erreichen, kann in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, daß die Paneele mit einem Isoliermaterial gefüllt sind.
Des weiteren kann vorgesehen sein, daß die Paneele durch wenigstens ein in Bewegungsrichtung des Torblattes verlaufendes Verbindungsband miteinander verbunden sind. Dieses Verbindungsband dämpft eventuelle Geräusche, die beim Öffnen oder Schließen des Torblattes durch ein Anschlagen der Paneele aneinander entstehen könnten.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den restlichen Unteransprüchen sowie aus dem nachfolgend anhand der Zeichnung prinzipmäßig dargestellten Ausführungsbeispiel.
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Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Schnellauf-Rolltores; und
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung eines Schnittes durch die Paneele nach der Linie II-II aus Fig. 1.
Ein in Fig. 1 dargestelltes Schnellauf-Rolltor 1 weist ein Torblatt 2 auf, welches aus mehreren in der mit dem Pfeil A dargestellten Bewegungsrichtung des Torblattes 2 aufeinanderfolgend angeordneten Paneelen 3 gebildet ist. Das Torblatt 2 ist zwischen einer Offnungs- und einer Schließstellung beweglich und dient zum Verschließen einer Toröffnung 4, beispielsweise zu einer nicht dargestellten Industriehalle. In Fig. 1 befindet sich das Torblatt 2 in einem Bereich zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung.
Das Torblatt 2 ist auf einer Wickelwelle 5 aufgewikkelt, welche durch eine im vorliegenden Fall als Elektromotor ausgebildete Antriebseinrichtung 6 rotato-
risch angetrieben wird. Gegebenenfalls könnten auch mehrere Antriebseinrichtungen 6 zum Antrieb der Wikkelwelle 5 vorgesehen sein. Um die Toröffnung 4 zu schließen, wird das Torblatt 2 von der Wickelwelle 5 abgewickelt, indem diese durch die Antriebseinrichtung 6 angetrieben wird. In nicht dargestellter Weise kann die Wickelwelle 5 mit einer Bremseinrichtung versehen sein, um ein schnelles Anhalten des Torblattes 2 zu ermöglichen.
Zur Führung des Torblattes 2 weist das Schnellauf-Rolltor 1 zwei seitliche Führungsschienen 7 auf, in denen das Torblatt 2 in an sich bekannter Weise geführt ist. Die Führungsschienen können beispielsweise einen U-förmigen Querschnitt aufweisen.
Auf das Torblatt 2 wirken im vorliegenden Fall zwei voneinander unabhängige, auf beiden Seiten des Torblattes angeordnete Federeinrichtungen 8. Beide Federeinrichtungen 8 weisen jeweils ein erstes, in Öffnungsrichtung des Torblattes 2 wirkendes und somit die Aufwärtsbewegung desselben unterstützendes Federelement 9 und ein zweites, in Schließrichtung des Torblattes 2 wirkendes und damit die Abwärtsbewegung des-
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selben unterstützendes Federelement 10 auf. Hierbei ist das in Öffnungsrichtung des Torblattes 2 wirkende Federelement 9 über ein Band 11 mit der Wickelwelle 5 verbunden und wirkt auf diese Weise auf das Torblatt 2. Demgegenüber ist das in Schließrichtung des Torblattes 2 wirkende Federelement 10 über ein Seil 12 sowie zwei Umlenkelemente 13 mit dem Torblatt 2 verbunden .
Das zweite Federelement 10 ist innerhalb des ersten Federelementes 9 angeordnet, wodurch es bei einer Aufwärtsbewegung des Torblattes 2 gespannt wird, wohingegen das erste Federelement 9 bei der Abwärtsbewegung des Torblattes 2 gespannt wird. Hierbei weist das in Öffnungsrichtung des Torblattes 2 wirkende Federelement 9 eine höhere Federkraft auf als das in Schließrichtung des Torblattes 2 wirkende Federelement 10.
Beide Federelemente 9 und 10 sind jeweils als Zugfedern ausgebildet, wobei das erste Federelement 9 eine Federkraft von z.B. 500 N und das zweite Federelement eine Federkraft von z.B. 100 N aufweisen kann. Selbstverständlich hängen diese Werte jedoch von der Größe des Torblattes 2 ab.
Durch die Federeinrichtungen 8 mit den jeweiligen Federelementen 9 und 10 wird eine Straffung des Torblattes 2 sowohl bei seiner Abwärtsbewegung als auch bei seiner Aufwärtsbewegung erreicht, da jeweils eines der beiden Federelemente 9 oder 10 entgegen der Bewegung des Torblattes 2 wirkt. Durch die Federelemente 9 rollt sich das Torblatt 2 wesentlich besser von der Wickelwelle 5 ab und läuft sehr ruhig in den Führungsschienen 7. Auch beim Aufrollen des Torblattes 2 auf die Wickelwelle 5, also beim Schließvorgang des Schnellauf-Rolltores 1, wirkt sich die Kraft der Federelemente 10 positiv aus, da auch hier das Torblatt 2 gestrafft wird.
Außerdem ist es durch die Krafteinwirkung der Federeinrichtungen 8, insbesondere durch die Federelemente 9, möglich, das Torblatt 2 von Hand nach oben zu bewegen. Die Kraft der Federeinrichtungen 8 ist über die gesamte Bewegung des Torblattes 2 gleich hoch und sorgt für die hierfür erforderliche Kraft, so daß die Antriebseinrichtung 6 nur noch die entsprechende Bewegung erzeugen muß. Dadurch ist es möglich, das das
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Torblatt 2 bereits zu Beginn seiner jeweiligen Bewegung eine sehr hohe Geschwindigkeit aufweisen kann.
Die beiden Federeinrichtungen 8 sind jeweils durch Abdeckungen 14 nach außen verschlossen, um eventuelle Unfälle auszuschließen.
Um eine hohe Vertikalgeschwindigkeit des Torblattes 2 erreichen zu können und auf diese Weise das Rolltor zu einem Schnellauf-Rolltor 1 mit einer Geschwindigkeit von mehr als 0,7 m/s zu machen, sind die Paneele 3 des Torblattes 2 in besonderer Weise ausgeführt, wie Fig.
2 entnommen werden kann.
Die Paneele 3 sind aus Strangpreßprofilen aus einem metallischen Werkstoff gebildet und im Querschnitt derart ausgeführt, daß die Stabilität des gesamten Torblattes 2 bereits durch die Stabilität der Paneele
3 selbst gewährleistet ist. Diese Stabilität ergibt sich unter anderem dadurch, daß die Paneele 3 weitaus kleiner als üblich sind, dabei aber eine sehr viel größere Wandstärke von ca. 8-12 mm, beispielsweise 10 mm, aufweisen. Als besonders gut geeignet hat sich erwiesen, wenn das Torblatt 2 ca. 12 - 20 Paneele/m,
vorzugsweise 15 - 17 Paneele/m, in Bewegungsrichtung des Torblattes 2 aufweist. Durch diese geringeren Abstände der einzelnen Paneele 3 voneinander ergibt sich ein besseres Abwickeln des Torblattes 2.
Im vorliegenden Fall hat sich ein Aluminium-Werkstoff, also beispielsweise eine Aluminium-Legierung, als besonders gut geeignet zur Bildung der Paneele 3 gezeigt. Alternativ könnten auch andere Leichtmetall-Werkstoffe, wie z.B. Magnesium, zur Bildung der Paneele 3 verwendet werden, wenn sie entsprechende Festigkeitseigenschaften besitzen.
Die Paneele 3 weisen jeweils einen Hauptabschnitt 15 und zwei Verbindungsabschnitte 16 und 17 auf, die beiderseits des Hauptabschnitts 15 und somit den beiden benachbarten Paneelen 3 zugewandt angeordnet sind. Der Verbindungsabschnitt 16 ist jeweils mit einer Ausnehmung 18 versehen, die eine Öffnung 19 aufweist. An dem der Ausnehmung 18 gegenüberliegenden Verbindungabschnitt 17 ist jeweils ein hakenförmiger Vorsprung 20 vorgesehen, der in die Ausnehmung 18 des benachbarten Paneels 3 eingreift. Jeder hakenförmige Vorsprung 20 weist wiederum einen um wenigstens annähernd 90° gebo-
genen und mit dem Hauptabschnitt 15 des Paneels 3 verbundenen Verbindungssteg 21 und einen mit dem Verbindungssteg 21 T-förmig verbundenen Quersteg 18 auf.
Wie ebenfalls aus Fig. 2 zu erkennen ist, ist die Öffnung 19 der Ausnehmung 18 jeweils mit einem in die Öffnung 19 ragenden Vorsprung 23 versehen, an welcher sich der Quersteg 22 im montierten Zustand abstützt.
Jeweils zwischen zwei der Paneele 3 befindet sich im vorliegenden Fall eine beispielsweise aus Gummi bestehende Lamelle 24, welche eventuelle Geräusche, die beim Öffnen oder Schließen des Torblattes durch ein Anschlagen der Paneele aneinander entstehen könnten, unterbindet bzw. dämpft. Des weiteren dienen die Lamellen 24 zur Wärmeisolation, da sie eine im Bereich zwischen den zwei Paneelen 3 entstehende Kältebrücke schließen.
Claims (17)
1. Schnellauf-Rolltor zum wahlweisen Öffnen und Verschließen von Toröffnungen, mit folgenden Merkmalen:
1. 1.1 einem zwischen einer Öffnungs- und einer Schließstellung beweglichen Torblatt (2), welches aus mehreren in Bewegungsrichtung des Torblattes (2) aufeinanderfolgend angeordneter Paneele (3) gebildet ist,
2. 1.2 wenigstens zwei seitlichen Führungsschienen (7) zur Führung des Torblattes (2),
3. 1.3 einer Wickelwelle (5), auf welcher das Torblatt (2) in seinem geöffneten Zustand aufgewickelt ist,
4. 1.4 wenigstens einer Antriebseinrichtung (6) zum rotatorischen Antrieb der Wickelwelle (5),
5. 1.5 wenigstens einer an dem Torblatt (2) angreifenden Federeinrichtung (8),
6. 1.6 die Paneele (3) sind aus Strangpressprofilen aus einem metallischen Werkstoff gebildet,
7. 1.7 die Paneele (3) sind im Querschnitt derart ausgeführt, daß die Stabilität des Torblattes (2) ausschließlich durch die Paneele (3) selbst gewährleistet ist.
2. Schnellauf-Rolltor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Torblatt (2) 12-20 Paneele/m in Bewegungsrichtung des Torblattes (2) aufweist.
3. Schnellauf-Rolltor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Torblatt (2) 15-17 Paneele/m in Bewegungsrichtung des Torblattes (2) aufweist.
4. Schnellauf-Rolltor nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Federeinrichtung (8) ein erstes, in Öffnungsrichtung des Torblattes (2) wirkendes Federelement (9) und ein zweites, in Schließrichtung des Torblattes (2) wirkendes Federelement (10) aufweist.
5. Schnellauf-Rolltor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das in Öffnungsrichtung des Torblattes (2) wirkende Federelement (9) eine höhere Federkraft aufweist als das in Schließrichtung des Torblattes (2) wirkende Federelement (10).
6. Schnellauf-Rolltor nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das in Öffnungsrichtung des Torblattes (2) wirkende Federelement (9) über ein Band (11) mit der Wickelwelle (5) verbunden ist.
7. Schnellauf-Rolltor nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das in Schließrichtung des Torblattes (2) wirkende Federelement (10) über ein Seil (12) mit dem Torblatt (2) verbunden ist.
8. Schnellauf-Rolltor nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das in Schließrichtung des Torblattes (2) wirkende Federelement (10) innerhalb des in Öffnungsrichtung des Torblattes (2) wirkenden Federelementes (9) angeordnet ist.
9. Schnellauf-Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits des Torblattes (2) jeweils eine Federeinrichtung (8) angeordnet ist.
10. Schnellauf-Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Paneele (3) aus einem Leichtmetall-Werkstoff bestehen.
11. Schnellauf-Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Paneele (3) aus einem Aluminium-Werkstoff bestehen.
12. Schnellauf-Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Paneele (3) mit einem Isoliermaterial gefüllt sind.
13. Schnellauf-Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwischen zwei der Paneele (3) eine Lamelle (24) angeordnet ist.
14. Schnellauf-Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Paneel (3) einen Hauptabschnitt (15) und zwei an dem Hauptabschnitt (15) angebrachte und mit den beiden benachbarten Paneelen (3) in Verbindung stehende Verbindungsabschnitte (16, 17) aufweist.
15. Schnellauf-Rolltor nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß jedes einzelne Paneel (3) an seinem dem nachfolgenden Paneel (3) zugewandten Verbindungsabschnitt (17) einen hakenförmigen Vorsprung (20) und an seinem dem hakenförmigen Vorsprung (20) gegenüberliegenden Verbindungsabschnitt (16) eine Ausnehmung (18) mit einer Öffnung (19) aufweist, in welche der hakenförmige Vorsprung (20) des nachfolgenden Paneels (3) eingreift.
16. Schnellauf-Rolltor nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der hakenförmige Vorsprung (20) jedes Paneels (3) einen um wenigstens annähernd 90° gebogenen und mit dem Hauptabschnitt (15) des Paneels (3) verbundenen Verbindungssteg (21) und einen mit dem Verbindungssteg (21) T-förmig verbundenen Quersteg (22) aufweist.
17. Schnellauf-Rolltor nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Paneel (3) wenigstens einen die Öffnung (19) der Ausnehmung (18) verkleinernden Vorsprung (23) aufweist, an welchem sich der Quersteg (18) abstützt.
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2001
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