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DE102009051344A1 - Folientor - Google Patents

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Publication number
DE102009051344A1
DE102009051344A1 DE102009051344A DE102009051344A DE102009051344A1 DE 102009051344 A1 DE102009051344 A1 DE 102009051344A1 DE 102009051344 A DE102009051344 A DE 102009051344A DE 102009051344 A DE102009051344 A DE 102009051344A DE 102009051344 A1 DE102009051344 A1 DE 102009051344A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foil
goal
edge
door
edge thickening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE102009051344A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Oberleitner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE102009051344A priority Critical patent/DE102009051344A1/de
Priority to EP10170287.6A priority patent/EP2295701A3/de
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Ceased legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/08Roll-type closures
    • E06B9/11Roller shutters
    • E06B9/13Roller shutters with closing members of one piece, e.g. of corrugated sheet metal
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/58Guiding devices
    • E06B9/581Means to prevent or induce disengagement of shutter from side rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Abstract

Damit Folientore eine schnelle Schließgeschwindigkeit erreichen, wird die Reibung in den vertikalen Führungen minimiert, indem diese mit Rollen ausgestattet sind, die an einer entsprechenden Schulterfläche einer parallelen, ebenen Randverdickung anliegen. Durch die ausreichende Breite der ebenen Randverdickung lässt sich diese wie die Folie problemlos - im Gegensatz zu einem Keder - in mehreren Lagen übereinander auf der Wickelrolle aufwickeln. Auch die Crashsicherheit kann auf einfache Weise durch eine lösbare Randverdickung, beispielsweise aufgebracht mittels Klettverschluss, gelöst werden.

Description

  • I. Anwendungsgebiet
  • Die Erfindung betrifft Folientore.
  • II. Technischer Hintergrund
  • Bei Folientoren besteht das Tor aus einer Wickelrolle quer oberhalb der Toröffnung sowie einer darauf aufwickelbaren Folie, so dass beim Abwickeln der Folie von der Wickelrolle die bis zur Unterkante der meist in seitlichen, vertikalen Führungen geführte Toröffnung herabhängende Torfolie die Toröffnung verschließt.
  • Derartige Folientore sind beispielsweise in der Landwirtschaft für Ställe bekannt, werden jedoch auch in der Industrie als Tore für Hallen, insbesondere Kühlhallen, eingesetzt. Die Anforderungen im industriellen Einsatz sind jedoch dabei höher und umfassen häufig
    • – eine sogenannte Crashsicherheit, so dass beim Anfahren an das Folientor das Tor nicht beschädigt wird.
    • – eine seitlichen Dichtigkeit des Folientores im geschlossenen Zustand, häufig auch eine Dichtigkeit an der Unterkante und Oberkante,
    • – eine sehr schnelle Öffnungs- und vor allem Schließgeschwindigkeit des Folientores,
    • – ein Verzicht auf eine harte, beschwerte Unterkante der Torfolie, um Verletzungen von Passanten zu vermeiden.
  • Diese Kombination von Anforderungen führt vor allem für die geforderte hohe Schließgeschwindigkeit, meist mindestens 0,8 m/s, zu Problemen:
    Um die geforderte seitliche Dichtigkeit zu erreichen, müssen die seitlichen Ränder in seitlichen Führungen geführt werden.
  • Da je nach Breite des Folientores bei Windbelastung von Außen diese Ränder aus ihren seitlichen Führungen herausgezogen werden könnten, muss eine Randverdickung, also ein Keder, diesen Rand formschlüssig in hinterschnittenen seitlichen vertikalen Führungen halten.
  • Dadurch entsteht beim Ablassen der Folie jedoch zwischen Keder und umgebenden Führungsprofil soviel Reibung, dass selbst bei schnellem Antrieb der Abwickelrolle in Schließrichtung die leichte Torfolie nicht schnell genug in den seitlichen Führungen absinkt, vor allem, wenn Winddruck auf dem Folientor lastet, um die geforderte Schließgeschwindigkeit zu erreichen. Des Weiteren bereitet der verdickte Keder beim Aufwickeln auf der Wickelrolle Probleme.
  • Aus diesem Grund ist es bereits bekannt, den verdickten Rand der Folie aktiv in die vertikalen Führungen nach unten zu schieben und hierfür den Rand der Folie in Längsrichtung druckfest auszuführen, was jedoch einen hohen konstruktiven Aufwand erfordert.
  • Ferner ist es bereits bekannt, den vertikalen Rand der Folie mit Führungsrollen auszustatten, mit denen sich die Folie im Inneren von vertikalen Führungsschienen abstützt.
  • Damit ist jedoch ein Aufwickeln der Folie nicht mehr möglich.
  • III. Darstellung der Erfindung
  • a) Technische Aufgabe
  • Es ist daher die Aufgabe gemäß der Erfindung, Folientore trotz konstruktiv einfachen Aufbaus zu geringen Kosten zu schaffen, die dennoch eine hohe Schließgeschwindigkeit erreichen können und unter Einhaltung der übrigen geforderten Randbedingungen, wie zumindest randseitiger Dichtigkeit und Druckbelastbarkeit durch Wind bei geschlossenem Tor, eine hohe Crashsicherheit bieten.
  • b) Lösung der Aufgabe
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Für die folgenden Darlegungen soll vorausgeschickt werden, dass im Allgemeinen die Torfolie zum Öffnen und Schließen in der Toröffnung vertikal bewegt wird, und damit die Öffnungs- und auch die Schließrichtung der Torfolie identisch mit der vertikalen Richtung ist.
  • Dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich, denn im Einzelfall könnte auch eine z. B. horizontale Öffnungs- und Schließrichtung notwendig sein.
  • Dennoch wird für die Zwecke der vorliegenden Anmeldung die Öffnungs- und Schließrichtung der Torfolie mit der vertikalen Richtung gleichgesetzt, ohne die Erfindung hier rauf zu beschränken.
  • Indem die Randverdickung zwei ebene, parallel zur Hauptebene der Torfläche verlaufende Außenflächen mit ausreichender Breite aufweist, und insbesondere aus einem gut wickelbaren Material besteht, kann beim Aufwickeln der Torfolie diese Randverdickung problemlos mehrfach übereinander gewickelt werden, wie die Torfolie selbst, ohne dass wie bei einem schmalen, verdickten Keder die Gefahr besteht, dass sich dieser unregelmäßig in axialer Richtung nebeneinander ablegt und dadurch zu Faltenwurf oder gar Verklemmen der Torfolie auf der Wickelrolle führt, was vor allem beim späteren Schließen des Tores sehr leicht zu Verklemmungen in den vertikalen Führungen führen kann.
  • Hierfür ist eine Breite der Randverdickung in Querrichtung von 2, 3 oder gar 5 cm sinnvoll, wobei sich herausgestellt hat, dass eine Dicke der Randverdickung von mindestens 2, besser 3 oder 4 mm notwendig ist, damit die in Querrichtung der Torfolie weisende Schulterfläche dieser Randverdickung, die insbesondere eine ebene Schulterfläche ist, ausreichend breit für eine gute Führung und Abstützung wird.
  • Beispielsweise kann die Randverdickung als ein auf den Rand der Folie aufgeschweißter oder aufgeklebter – in Schließrichtung durchgehender, insbesondere einstückige oder aus einzelnen Abschnitten bestehender Randstreifen realisiert werden. Bezogen auf die Dicke der Torfolie sollte die Dicke der Randverdickung ein Mehrfaches, mindestens das Fünffache, besser das Siebenfache der Dicke der Torfolie aufweisen.
  • Bei einer in Schließrichtung durchgehenden, insbesondere einstückigen Randverdickung muss diese ausreichend elastisch sein, um ein problemloses Aufwickeln auf der Wickelrolle zu ermöglichen.
  • Gerade wenn die Randverdickung nicht mittels Rollen sondern mittels Gleitführungen an den Rändern geführt werden soll, sollte als Material für die Randverdickung, zumindest auf deren Außenflächen, ein möglichst reibungsarmes Material wie etwa Teflon verwendet werden.
  • Da diese Gleitflächen einem Abrieb unterworfen sind, ist es nicht sinnvoll, lediglich eine dünne Beschichtung mit diesem reibungsarmen Material vorzunehmen, sondern vorzugsweise die gesamte Randverdickung aus einem solchen reibungsarmen Material herzustellen, welches dann in der gewünschten Dicke jedoch häufig nicht mehr ausreichend elastisch für ein Aufwickeln ist.
  • In diesem Fall kann sich die Herstellung der Randverdickung oder deren Außenschicht aus wenig elastischen, insbesondere steifen Platten z. B. aus Teflon anbieten, die in Schließrichtung aneinander anschließend auf der Torfolie aufgebracht sind und angepasst an den Durchmesser der Wickelrolle in Schließrichtung nur eine solche Länge besitzen, dass dann dennoch ein problemloses Aufwickeln auf der Wickelrolle möglich ist.
  • Die einzelnen, insbesondere plattenförmigen Abschnitte der Randverdickung, die sich in Schließrichtung aneinander anschließen, können sich entweder mit möglichst geringem Abstand insbesondere lückenlos, aneinander reihen oder bewusst mit Abstand, um diesen Abstand für andere Zwecke, beispielsweise den Eingriff eines später zu erläuternden Ritzels, zu ermöglichen.
  • Die Randverdickung kann sich formschlüssig an feststehenden Teilen der vertikalen Führungen wie etwa Gleitleisten abstützen, vorzugsweise – um die Reibung beim Schließen zu vermindern und damit die Schließgeschwindigkeit zu erhöhen – stützt sie sich jedoch an Scheibenrollen ab, die an den Vertikalführungen angeordnet sind, und zwar vorzugsweise mehrfach vertikal übereinander angeordnet sind.
  • Diese Scheibenrollen stehen vorzugsweise mit ihrer Drehachse quer zur Hauptebene der Torfolie, so dass die Schulterfläche der Randverdickung sich auf der Mantelfläche der Scheibenrollen abstützt, was eine optimal geringe Reibung ergibt, jedenfalls geringer als bei einer parallel zur Hauptebene der Torfolie liegenden Drehachse dieser Scheibenrollen.
  • Damit die Schulterfläche immer zuverlässig an den Scheibenrollen anliegt und nicht ungewollt außer Kontakt gerät, muss die Torfolie und vor allem deren Randverdickung zuverlässig auf ihrer Hauptebene in Soll-Position, gehalten werden.
  • Zu diesem Zweck können beidseits der Hauptebene wiederum feste Gleitleisten angeordnet werden, aber aus den gleichen Gründen wie oben erwähnt werden bevorzugt beidseits der Randverdickung Walzenrollen angeordnet, die die Randverdickung und damit die Folie zuverlässig bei geringster Reibung zwischen sich führen.
  • Auch hier sind diese Walzenrollen wiederum mehrfach übereinander angeordnet. Von den akzeptablen Reibungskräften hängt es ab, in welchem Abstand Rollen vertikal übereinander positioniert werden und ob bzw. mit welcher Länge dazwischen Gleitleisten verwendet werden können, um die Kosten der vertikalen Führungen zu senken. Im Falle der zusätzlichen Verwendung von Gleitleisten sind diese immer geringfügig gegenüber dem vordersten Punkt der entsprechenden Rollen zurückversetzt.
  • Die Randverdickung kann bezüglich der Hauptebene der Torfolie nur auf einer oder auch auf beiden Seiten vorhanden sein. Bei entsprechend breiten Torfolien kann es notwendig sein, im mittleren Bereich ein oder mehrfach einen vertikalen Distanzstreifen auf der Torfolie aufzubringen, der die Dicke der Randverdickung besitzt, um beim Wickeln in der Mitte des Wickels kein zu starkes Durchhängen des Wickels und damit ein nach innen Ziehen der Ränder der Torfolie zu bewirken, was das saubere Aufeinanderwickeln der Randverdickungen verhindern würde.
  • Die Randverdickung kann außer dem aufgeklebten oder aufgeschweißten Randstreifen auch aus einem C-förmigen Hohlprofil bestehen, welches auf den mittels einem Keder verstärkten Rand der Folie aufgeschoben wird, so dass das C-förmige Formteil die ebenen parallelen Außenflächen aufweist, jedoch wiederum ausreichend flexibel und wickelbar sein muss.
  • Um eine ausreichende Crashsicherheit des Folientores zu bewirken, kann beispielsweise die Randverdickung lösbar an der Folie befestigt sein, beispielsweise mittels Klettverschluss, Druckknöpfen oder anderen lösbaren Befestigungselementen. Die Haltekraft der Befestigung wird dann durch die Fläche des Klettverschlusses, die Anzahl und Haltekraft der Druckknöpfe oder andere Befestigungselemente definiert eingestellt.
  • Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die abstützenden Scheibenrollen an den vertikalen Führungen oder die vertikalen Führungen selbst an dem umgebenden Gebäude mittels Sollbruchelementen befestigt sind, die bei zu großem Zug in Querrichtung abreißen, so dass die abstützenden Rollen, insbesondere die Scheibenrollen, sich zusammen mit dem Rand der Torfolie zur Tormitte hin bewegen können. Als Sollbruchelemente können dabei z. B. die Verschraubungen der vertikalen Führungen gegenüber dem Gebäude benutzt werden.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass zwar die vertikalen Führungen fest am Gebäude montiert bleiben, die Rollen jedoch so beweglich montiert sind, dass sie bei zu großem Zug auf die Folie in Richtung Tormitte die Randverdickung freigeben und die Torfolie nicht beschädigt wird.
  • Hierzu können beispielsweise die Scheibenrollen in der Lotrechten zur Hauptebene der Torfolie beweglich, insbesondere gefedert, angeordnet sein.
  • Ein Außer-Eingriff geraten bei zu starkem Zug wird auch erleichtert, wenn die Schulterfläche der Randverdickung nicht lotrecht, sondern schräg zur Hauptebene der Torfolie steht.
  • Jedoch wird dann auch ein unerwünschtes Durchrutschen der Randverdickung erleichtert.
  • Dann können die Scheibenrollen auch funktionsvereinigt mit zumindest den Walzenrollen auf einer Seite der Torfolie sein, indem diese dann einen radial vorstehenden Bund aufweisen, mit dem sie an der Schulterfläche der Randverdickung laufen.
  • Um die Abstützwirkung zu erhöhen, kann die Randverdickung in Querrichtung beabstandet mehrere Schulterflächen aufweisen, die jeweils separat abgestützt werden.
  • Auch kann eine der Walzenrollen in der Senkrechten zur Hauptebene der Torfolie beweglich, insbesondere gefedert, angeordnet werden, insbesondere die der Scheibenrolle gegenüberliegende Walzenrolle.
  • Um beim Schließen des Tores, vor allem zu Beginn der Schließbewegung, die Torfolie schnell zu beschleunigen, ist es bekannt, den unteren Bereich der Torfolie, insbesondere die Unterkante, zu beschweren.
  • Dabei wird in eine Tasche an der Unterkante beispielsweise eine Metallstange eingelegt, bevorzugt wird jedoch ein schweres Schüttgut wie etwa Sand eingefüllt, um Verletzungen einer unter dem sich schließenden Tor stehenden Person möglichst zu vermeiden.
  • Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Beschwerung, d. h. das Gewicht, aus dem Bereich der Toröffnung völlig herauszuverlagern, und das Gewicht außerhalb der Toröffnung, insbesondere außerhalb der seitlichen Ränder der Torfolie, beispielsweise neben den vertikalen Führungen anzuordnen und mittels eines Befestigungsbügels am Rand der Torfolie, etwa der Randverdickung, stabil zu befestigen.
  • Dann sind Verletzungen unter dem Tor stehender Personen so gut wie ausgeschlossen, vor allem dann, wenn der Bereich, indem sich das Gewicht auf und ab bewegt, durch ein vertikal verlaufendes Schutzprofil abgedeckt ist.
  • Eine weitere Möglichkeit der schnellen Schließbewegung besteht in einem Antrieb, der anstelle des Antriebes der Wickelrolle oder zusätzlich zum Antrieb der Wickelrolle vorhanden ist und direkt an der Torfolie, vorzugsweise der Randverdickung, unterhalb der Wickelrolle angreift und diese nach unten zieht oder schiebt.
  • Hierfür ist besonders eine Randverdickung mit parallelen und ebenen Außenflächen geeignet, da in eine solche Randverdickung sehr einfach eine Profilierung, beispielsweise nach Art einer Zahnstange, eingearbeitet werden kann, die formschlüssig mit einem entsprechend gestalteten Zahnritzel, welches motorisch angetrieben ist, in Eingriff gebracht werden kann, was zuverlässiger arbeitet als an einer glatten Außenfläche angreifende, nicht profilierte Reibrollen.
  • Die Zahnstange kann auch durch eine Abfolge von Löchern, also Durchgangsöffnungen oder Sacklöchern, realisiert werden.
  • Sofern die Randverdickung durch einen auf die Folie aufgeklebten Randstreifen hergestellt wird, könnten in diesem Randstreifen Durchgangsöffnungen durch Ausstanzungen hergestellt sein, wodurch nach dem Aufkleben auf den Rand der Torfolie Sacklöcher entstehen.
  • Sofern die Torfolie beim Schließen des Tores nicht nur mittels Drehen der Wickelrolle in Schließrichtung bewegt wird, tritt häufig das Problem auf, dass aufgrund noch geringer Schwerkraft an der Unterkante des Tores und der Reibung in den vertikalen Führungen die Torfolie in den Führungen nicht schnell genug absinkt und sich die auf der Wickelrolle aufgewickelte Torfolie dort aufbauscht.
  • Dies kann verhindert werden, indem die auf der Wickelrolle aufgewickelte Torfolie, vor allem in ihrem Randbereich, mittels eines flexiblen Andruckelementes beim Abwickeln dicht an die Wickelrolle angedrückt wird, also die Lagen radial nach innen zusammengedrückt werden.
  • Zu diesem Zweck kann ein flexibles Andruckelement wie beispielsweise ein Riemen oder eine Kette, mit einem Ende ortsfest in der Nähe des Wickels, beispielsweise an den vertikalen Führungen, befestigt werden, um die Oberseite des Wickels herumgelegt und auf der anderen Seite nach unten, beispielsweise mittels eines Gewichts, gespannt werden.
  • Um beim Abwickeln der Folie die Reibung zwischen dem Andruckelement und dem Wickel gering zu halten, sind an dem Andruckelement vorzugsweise Rollen angeordnet, die gegenüber dem Andruckelement vorstehen und an dem Wickel aus Torfolie anliegen.
  • Eine andere Methode des schnellen Schließens besteht darin, beim Schließen die Torfolie an der Unterkante zu ergreifen und nach unten zu ziehen, unabhängig davon, ob zusätzlich die Wickelrolle in Schließrichtung angetrieben wird oder nicht.
  • Vorzugsweise greift hierfür an der Unterkante jeweils im Randbereich an der Torfolie ein Zugriemen an, der motorisch in Schließrichtung angetrieben werden kann. In diesem Fall wird der motorische Antrieb des Zugriemens in Gang gesetzt, wenn die Torfolie nach unten bewegt werden soll.
  • Eine andere Möglichkeit ist das Anordnen einer nach unten ziehenden Zugfeder an der Torfolie, also vorzugsweise deren Unterkante, die dann mit dem oberen Ende der Zugfeder – beispielsweise ein Expander – verbunden ist, während das untere Ende im unteren Bereich der Toröffnung, beispielsweise an den seitlichen Führungen, befestigt ist. Eine solche Zugfeder zieht natürlich immer an der Torfolie, die jedoch bei stillstehendem Motor der Wickelrolle nicht abgerollt werden kann.
  • Sobald der Motor sich an der Wickelrolle in Abwickelrichtung in Bewegung setzt oder auch nur eine Blockierung der Wickelrolle in Abwickelrichtung gelöst wird, wird die Torfolie von der Zugfeder nach unten gezogen. Den gleichen Zweck erfüllt eine oberhalb der Unterkante der Torfolie angeordnete Druckfeder, die mit ihrem unteren Ende das untere Ende der Torfolie nach unten drückt, und sich mit ihrem oberen Ende an einem ortsfesten Punkt des Tores abstützt.
  • Meist ist der Zugriemen dabei über eine Umlenkung, die am unteren Ende der Toröffnung angeordnet sind, nach oben umgelenkt und führt zurück nach oben, um den an der Wickelrolle ohnehin vorhandenen Antriebsmotor auch für das Antreiben eines solchen Zugriemens benutzen zu können.
  • Besonders vorteilhaft ist es nun, das Andruckelement, welches das Aufbauschen der gewickelten Torfolie verhindert, mit einem solchen Zugelement zu kombinieren, beispielsweise indem ein endloser, über untere Umlenkrollen und den oberen, auf der Wickelrolle befindlichen Wickel, umlaufender Riemen an jedem Rand verläuft und der mit der Unterkante der Torfolie verbunden ist.
  • Der Antrieb dieses als Zugriemen dienenden Andruckelementes kann auf einfache Art und Weise dadurch realisiert werden, dass eine ausreichende Haftreibung zwischen dem Außenumfang der gewickelten Torfolie und diesem umlaufenden Riemen vorhanden ist, so dass bei drehendem Antrieb der Wickelrolle gleichzeitig auch der Riemen in Schließrichtung mit der gleichen Geschwindigkeit bewegt wird und damit auch die Unterkante des Torfolie mit der gleichen Geschwindigkeit nach unten gezogen wird und gleichzeitig durch den auf dem Wickel anliegenden Riemen das Aufbauschen der Torfolie ohnehin verhindert wird.
  • Dabei kann ein Antriebsmotor den Zugriemen einerseits und die Wickelrolle andererseits auch wahlweise in Öffnungsrichtung bzw. Schließrichtung antreiben. Dann besitzt das jeweilige Element in der jeweils anderen Richtung einen Freilauf.
  • Sofern ein Zusatzantrieb an der Torfolie unterhalb der Wickelrolle lediglich mittels Reibrollen angreift, sollten diese vorzugsweise über eine Steuerung verfügen, die die Drehgeschwindigkeit zu Beginn der Schließbewegung, etwa in den ersten 0,5 Sekunden, kontinuierlich so steigert, dass kein Schlupf zwischen den Reibrollen und der Torfolie auftritt.
  • Weitere Möglichkeiten des Zusatzantriebes sind entweder eine Gewindespindel, die vertikal, vorzugsweise neben dem Rand der Torfolie verläuft und motorisch angetrieben werden kann und mit einem Koppelelement, welches vom Rand der Torfolie, beispielsweise der Randverdickung vorsteht und beispielsweise gabelförmig gestaltet werden kann, in Eingriff gebracht werden kann.
  • Für das Öffnen der Torfolie können die beiden Elemente außer Eingriff gebracht werden.
  • Um beim Absenken der Torfolie die Reibung in den vertikalen Führungen weiter zu minimieren, vor allem, wenn Winddruck an der Torfolie anliegt, ist es auch möglich, die vertikalen Führungen zur Tormitte hin beweglich zu gestalten, so dass sie bei sich schließendem Tor etwas zur Mitte hin verlagert sind und Spannung aus der Torfolie nehmen und erst bei vollständig geschlossenem Tor von der Mitte weg in ihre am weitesten von der Mitte beabstandete Lage gespannt werden.
  • Eine andere Möglichkeit besteht darin, die vertikalen C-förmigen Führungen mit gegeneinander federnd vorgespannten freien Schenkeln auszustatten, die bei zu starker Zugbelastung auf der Folie zur Tormitte hin auseinander federn und den Rand der Folie freigeben.
  • c) Ausführungsbeispiele
  • Ausführungsformen gemäß der Erfindung sind im Folgenden beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1a: Die bekannte Grundsituation eines Folientores,
  • 1b bis d: die erfindungsgemäße Lösung einer seitlichen Führung,
  • 2: Lösungen zur Crashsicherheit auf der Seite der Torfolie,
  • 3: Lösungen zur Crashsicherheit auf der Seite der Führung,
  • 4: Möglichkeiten eines Zusatzantriebes,
  • 5: eine andere Möglichkeit eines Zusatzantriebes,
  • 6: eine weitere Möglichkeit eines Zusatzantriebes,
  • 7: eine weitere Möglichkeit eines Zusatzantriebes,
  • 8: eine Alternativlösungen zu 1b,
  • 9: einen weiteren Zusatzantrieb,
  • 10: eine teilweise Umschlingungslösung
  • 11: eine vollständige Umschlingungslösung und
  • 12: eine Torbeschwerung.
  • 1a zeigt die Grundsituation eines Folientores 1 in der Frontansicht im geschlossenen Zustand:
    Die herabgelassene Torfolie 2 befindet sich vor der zu verschließenden Toröffnung und ist mit ihrer Oberkante an einer horizontal quer am oberen Ende der Toröffnung 3 angeordneten Wickelrolle 4 befestigt.
  • Zum Öffnen des Tores wird die Wickelrolle 4 von einem Antriebsmotor 7 in Aufwickelrichtung drehend angetrieben, wodurch die Torfolie 2 auf die Wickelrolle 4 aufgewickelt wird und die Toröffnung 3 freigibt.
  • Die seitlichen Ränder 2a, b der Torfolie 2 sind jeweils in vertikalen Führungen 6a, b geführt und die Unterkante 2c der Torfolie 2 ist häufig beschwert, um beim Abwickeln der Torfolie 2 zu Beginn ein ausreichendes Zuggewicht nach unten zu haben, beispielsweise durch eine in die Unterkante 2c eingenähte Tasche 13, in der sich ein schweres Schüttgut 14, wie etwa Sand, befindet.
  • Ferner können in Abständen vertikal übereinander und horizontal verlaufend in der Torfolie 2 Versteifungslatten oder Stabilisierungsrohre 22 vorhanden sein, um ein Durchbiegen der Torfolie 2 bei Winddruck zu minimieren.
  • Die 1b bis 1d zeigen in vergrößerter Darstellung die Führung eines seitlichen Randes 2a in der Führung 6a, wie sie in der Praxis jedoch an beiden Rändern 2a, b vorhanden ist.
  • Dabei besteht das Problem, dass einerseits beim vertikalen Bewegen der Torfolie 2 diese möglichst wenig Reibungskräften in vertikaler Richtung an den Führungen ausgesetzt sein soll, andererseits jedoch bei Zugbelastung auf der Torfolie 2 in Querrichtung 50, also von den seitlichen Führungen 6a, b zur Mitte 30 des Tores hin, wie sie bei Winddruck auf die Fläche des Tores auftreten, der seitliche Rand z. B. 2a in der Führung 6a gehalten werden soll, um das Tor nicht zu beschädigen.
  • Zu diesen Zweck ist bei den erfindungsgemäßen 1b und folgende auf dem Rand 2a der Folie 2 eine Randverdickung 5 aufgebracht, hier in Form eines auf eine Seite der Torfolie 2 aufgeschweißten Randstreifens 5', der über die gesamte vertikale Höhe der Torfolie 2 durchgeht.
  • Diese Randverdickung 5 weist eine in Querrichtung 50 weisende Schulterfläche 5a auf, mit der sich die Randverdickung 5 und damit die Torfolie 2 formschlüssig an einem dagegen gerichteten Stützelement abstützen kann.
  • In 1b ist hier als Stützelement eine Scheibenrolle 34 zu erkennen, deren Drehachse 34' lotrecht zur Hauptebene 40 der Torfolie 2 steht, und die mit ihrer Umfangsfläche an der Schulterfläche 5a der Randverdickung 5, also des Randstreifens 5', anliegt.
  • Die Breite der Schulterfläche 5a sollte dabei ein Mehrfaches der Dicke der Torfolie 2 betragen, mindestens 2 mm oder 3 mm, besser 4 mm.
  • 1b zeigt auch, dass der Randstreifen 5' sich mit geringerer Dicke von der Schulterfläche 5a noch in Richtung Tormitte 30 hin erstreckt und zwar über den gesamten Bereich der Scheibenrolle 34, um die von der Stirnfläche der Scheibenrolle 34 möglicherweise auf die Torfolie 2 ausgeübte Reibung und den damit verbundenen Verschleiß nicht an der Torfolie 2 selbst, sondern an diesem Teil des Randstreifens 5' auftreten zu lassen.
  • In der Lotrechten 39 zur Hauptebene 40 ist der Rand 2a der Torfolie 2 geführt durch beidseits jeweils anliegende Walzenrollen 35a, b, die mit ihren Drehachsen 36a, b parallel zur Hauptebene 40 angeordnet sind und mit ihrer Umfangsfläche an jeweils einer der beiden Seitenflächen der Randverdickung 5, also des Randstreifens 5', anliegen und diese zwischen sich führen.
  • Dabei ist die auf der gegenüberliegenden Seite der Scheibenrolle 34 angeordnete Walzenrolle 35b so positioniert, dass sie teilweise in den Bereich der Scheibenrolle 34 hineinragt, andererseits jedoch auch in den Bereich der anderen gegenüberliegenden Walzenrolle 35a hineinragt, so dass in Querrichtung 50 betrachtet diese drei Rollen 35a, b und 34 jeweils geringfügig überlappen, was die optimale Führung für den Rand 2a der Torfolie 2 ergibt.
  • Diese drei Rollen sind jeweils in einem in vertikaler Richtung verlaufenden Führungsprofil 37 befestigt, welches etwa C-förmig gestaltet ist und zur Tormitte 30 hin einen offenen Schlitz zum Hindurchführen der Torfolie 2 aufweist, wobei die Scheibenrolle 34 in einem Zusatzprofil 37a, welches mit dem Führungsprofil 37 verschweißt oder verschraubt sein kann, fixiert ist.
  • Die Anordnung der 1b mit den drei zusammenwirkenden Rollen 34, 35a, b ist – wie die 1c zeigt – vielfach übereinander vorhanden, wobei es von der gewünschten Führungsqualität abhängt, wie groß die Abstände in vertikaler Richtung zwischen diesen Rollen gewählt werden.
  • Die beste Führung ergibt sich natürlich, wenn die Rollen mit so geringem Abstand wie möglich übereinander positioniert werden, was dann die Anzahl der benötigten Rollen und damit die Kosten dieser Führung in die Höhe treibt.
  • Sofern eine geringere Führungsqualität ausreichend ist, können die Abstände zwischen den jeweiligen Rollen in vertikaler Richtung vergrößert werden, vor allem bei den Scheibenrollen 34, und dazwischen alternativ Stützleisten 20 verwendet werden (1d), die allerdings in Querrichtung 50 geringfügig gegenüber dem Umfang der Scheibenrollen 34 zurückversetzt sind, so dass die Schulterfläche 5a primär an den Scheibenrollen 34 anliegt.
  • Ebenso kann auch die Anzahl der Walzenrollen 35a, b durch entweder Vergrößerung des vertikalen Abstandes oder/und Anordnen von (hier nicht dargestellten) Gleitleisten dazwischen verringert werden.
  • Das Führungsprofil 37 ist an dem umgebenden Gebäude, also der Toröffnung 3, meist durch Verschrauben befestigt.
  • Dabei besteht das weitere Problem, dass trotz der Abstützung der Randverdickung 5 an den Scheibenrollen 34 bei einem zu starken Zug an der Torfolie 2 zur Tormitte 30 hin das Tor nicht beschädigt werden darf, sondern eine sogenannte Crashsicherheit aufweisen muss, beispielsweise für den Fall, dass ein Fahrzeug gegen die geschlossene Torfolie fährt oder der Winddruck auf die Torfolie zu stark wird.
  • Für eine solche Crashsicherheit gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten:
    Entweder bewegt sich die Torfolie 2 mit ihrem Rand 2a, b aus den Führungen 6a, b heraus in Richtung Tormitte 30, oder die vertikalen Führungen 6a, b lösen sich von ihrem Untergrund.
  • Eine konkrete Lösung der zweiten Kategorie ist in 1b dargestellt:
    Dabei dient die Verschraubung 38, die wahlweise an einem der Schenkel des Führungsprofils 37 zur Verschraubung gegenüber dem Gebäude vorhanden ist, als Sollbruchstelle, indem sie so dimensioniert ist, dass diese Verschraubungen bei zu starkem Zug abreißen.
  • Anstelle einer Verschraubung kann hier als Sollbruchstelle jedoch auch jede andere gewünschte Befestigungsart, beispielsweise Verkleben, Befestigen mit Klettverschluss oder Ähnliches benutzt werden.
  • Ein solches über eine Sollbruchstelle lösbares Führungsprofil 37 kann auch nur am unteren Teil des Folientores 1, beispielsweise dem unteren etwa 1 Meter, vorgesehen werden.
  • Lösungen zur ersten Kategorie zeigen die 2 und 3. Die Lösungen der 2 bestehen im Ablösen der Randverdickung 5:
    Gemäß 2a ist die Randverdickung 5, also der Randstreifen 5', lösbar auf der Torfolie 2 aufgebracht und zwar gemäß 2a mittels Klettverschluss 42 durchgehend flächig aufgebracht und gemäß 2b mit Hilfe von Druckknöpfen einer definierten Anzahl und Haltekraft.
  • Bei 2c dagegen geht die Torfolie 2 nicht unter dem Randstreifen 5' durch, sondern ist seitlich an diesem befestigt, wobei diese Verbindung, die beispielsweise wiederum mittels Druckknöpfen 41 realisiert sein kann, ebenfalls eine lösbare Verbindung ist.
  • Diese lösbaren Verbindungen sind dabei so – hinsichtlich ihrer Haltekraft – dimensioniert – dass bei zu starkem Zug an der Folie 2 in Richtung Tormitte 30 sich diese Verbindung löst und die Torfolie 2 seitlich von den Führungen 6a, b wegbewegen kann.
  • Die 3 zeigen Lösungen, bei denen die Abstützung an der Schulterfläche 5a der Randverdickung 5 nachgibt:
    In 3a ist die Scheibenrolle 34 – abgesehen davon, dass sie eine in der Mitte ihrer Mantelfläche umlaufende Erhebung zur axialen Anlage an der Verdickung 5 aufweist – schräg zur Hauptebene 40 verschiebbar, indem sie an einem Zusatzprofil 37b verschraubt ist, welches gegenüber dem Führungsprofil 37 in einer schrägen Führung verschoben werden kann und mittels eines elastischen Elementes, in diesem Fall eines rohrförmige Gummiprofils 43, in die vorgeschobene, also am Randstreifen 5' anliegenden Position vorgespannt wird.
  • Wenn also der Zug in Querrichtung 50 zur Mitte 30 des Tores 7 zu groß wird, wird die Scheibenrolle 34 schräg in ihren Führungskanal hineingeschoben, bis sie außer Eingriff mit der Schulterfläche 50a der Randverdickung 5 gerät.
  • Zusätzlich ist in 3a dargestellt, dass ein Randstreifen 5' auf beiden Seiten der Folie 2 aufgebracht ist und damit eine Schulterfläche 5a auf beiden Seiten vorhanden ist, jedoch hier nur auf einer Seite genutzt wird.
  • Die Verbindung der beiden Randstreifen 5' gegenüber der Folie 2 wird weiter durch einen außerhalb der Randstreifen 5' in die Folie 2 eingearbeiteten Keder 5'' unterstützt, an dem sich die Randstreifen 5' zusätzlich in Querrichtung abstützen können.
  • Wegen der beweglichen Scheibenrolle 34 befinden sich die beiden Walzenrollen 35a, b auch genau einander gegenüberliegend und nicht zueinander versetzt.
  • Demgegenüber zeigt 3b eine Lösung, bei der die Scheibenrolle 34 und die auf der gleichen Seite der Torfolie befindliche Walzenrolle 35b fest, also nicht verschiebbar, am Führungsprofil 37 befestigt sind, dagegen die gegenüberliegende Walzenrolle 35a in der Lotrechten 39 zur Hauptebene 40 der Torfolie 2 abheben kann und in dieser Richtung wiederum von einem Gummiprofil 3 in Anlagerichtung vorgespannt wird.
  • Zusätzlich ist hier die Schulterfläche 50a nicht im rechten Winkel zur Hauptebene 40 angeordnet, sondern schräg stehend und ebenso die dagegen gerichtete Kontaktfläche der Scheibenrolle 34 so dass bei verstärktem Zug zur Mitte 30 hin der Randstreifen 5' leichter über die Scheibenrolle 34 gleiten kann.
  • 3c zeigt eine Lösung, bei der – wie bei 3a – die Scheibenrolle 34 beweglich am Profil 37 angeordnet ist, und zwar indem das Zusatzprofil 37a, welches die Scheibenrolle 34 trägt, am Führungsprofil 37 nicht fest, sondern mittels eines Gelenkes 44 befestigt ist, dessen Schwenkachse parallel zur Hauptebene 40 der Torfolie 2 verläuft.
  • In diesem Fall ist die Scheibenrolle 34 mittels einer Feder 45 zwischen Führungsprofil 37 und Zusatzprofil 37a in die Anlagerichtung an die Schulterfläche 5a vorgespannt.
  • Sobald der Zug zur Tormitte 30 diese Vorspannkraft der Feder 45 überwindet, weicht die Scheibenrolle 34 aus und die Randverdickung 5 – die hier von einem umgebördelten Randbereich der Torfolie 2 eingefasst wird, die fast bis zu Walzenrolle 35a, b reicht – kann sich an der Scheibenrolle 34 vorbei in Richtung Tormitte bewegen.
  • Ein weiteres Problem bei solchen Schnelllauftoren besteht darin, dass die Schließbewegung nicht schnell genug vor sich geht, da zu Beginn des Abwickelvorganges – sofern diese nur mittels Schwerkraft unterstützt wird – zu wenig Gewicht in Form von Torfolie 2 vertikal nach unten zieht.
  • Aus diesem Grund kann ein Zusatzantrieb zusätzlich oder anstelle des Antriebes der Wickelrolle 4 in die Schließrichtung vorgesehen sein, wie beispielsweise anhand der 4 und 5 dargestellt.
  • Die 4a und 4b zeigen, wie die Randverdickung 5 dazu benutzt werden kann, um darin eine zahnstangenähnliche Profilierung unterzubringen, in die ein motorisch angetriebenes Antriebsritzel 25 angreifen kann, welches natürlich möglichst knapp unterhalb der Wickelrolle 4 positioniert sein sollte.
  • Ebenso können statt Vertiefungen zwischen den einzelnen Zähnen in der Randverdickung 5 und/oder der Folie 2 regelmäßig beabstandete Löcher 27 angeordnet sein, in die die Zähne 26 des Antriebsritzels 25 eingreifen.
  • Auf diese Art und Weise wird von einem Punkt knapp unterhalb der Wickelrolle 4 beim Abwickeln die Torfolie 2 nach unten gezogen.
  • Die Rollen gemäß 1b können dabei in einem Bereich neben der Profilierung, bei Löchern 27 auch direkt auf den Löchern, laufen.
  • 5 zeigt dagegen eine Lösung, bei der das untere Ende, also die Unterkante 2c der Torfolie 2, beim Schließvorgang nach unten gezogen wird, indem an der Unterkante 2c – vorzugsweise nahe der äußeren Ränder 2a, b – ein Zugband 8 an der Torfolie 2 befestigt ist, welches – wie in 5b und 5c dargestellt – über untere Umlenkrollen 23a, b am unteren Ende der Toröffnung nach oben umgelenkt und dort aufgewickelt wird.
  • Dies kann wahlweise direkt auf der Wickelwelle 4, beispielsweise auf einem gegenüber dem Wickelumfang für die Torfolie 2 veränderten Durchmesser 4', geschehen oder auf einer separaten Wickelrolle 4'.
  • Sofern die Wickelrolle 4 für die Torfolie 2 ebenfalls angetrieben wird, muss bei unterschiedlichen Durchmessern ein Ausgleich entweder durch ein entsprechend längenelastisches Zugband 8 oder durch einen Freilauf z. B. in der Wickelrolle 4 erzielt werden.
  • Da sich die Zugbänder 8 nur am seitlichen Rand 2a, b befinden, wird der mittlere Bereich des Bodens der Durchfahrtöffnung hiervon nicht beeinträchtigt.
  • 5c zeigt ferner in die Torfolie 2 eingenähte, quer verlaufende Taschen 13, in die zur Beschwerung an der Unterkante Schüttgut 14 eingefüllt werden kann oder zur Stabilisierung gegen Winddruck Stabilisierungsrohre 22 eingesetzt werden können.
  • Weitere Möglichkeiten eines Zusatzantriebes zeigen die 6 und 7.
  • In 6 besteht der Zusatzantrieb in einer vertikal neben der Torfolie 2 verlaufenden Gewindespindel 29, die mit einem Kopplungselement 32 kämmt, welches an der Unterkante 2c der Torfolie 2 angeordnet ist und beispielsweise eine über etwa eine halbe Umdrehung verlaufende Spindelmutter sein kann.
  • Die Gewindespindel 29 läuft dabei vorzugsweise seitlich versetzt zur Hauptebene 40 der Torfolie 2 und wiederum nahe an den vertikalen Rändern 2a, b und damit den vertikalen Führungen 6a, b, um die Toröffnung 3 nicht zu beeinträchtigen.
  • Die 7 zeigt eine Lösung, bei der die Torfolie 2 im mittleren Bereich, also insbesondere auf der Tormitte 30, durch eine zusätzliche mittlere Führung 6' stabilisiert ist.
  • Dies kann ein an der Torfolie 2 befestigter, aus der Hauptebene 40 vorstehender Keder 5'' sein, der insbesondere auf der Innenseite des Tores angeordnet ist und dort in einer vertikalen Führung 6', die aus zwei aufklappbaren Hälften 6a', 6b' besteht, geführt ist.
  • Sofern diese Hälften 6a', 6b' federnd gegeneinander vorgespannt sind, kann bei zu starkem Zug in der Lotrechten 39 von dieser vertikalen Führung 6' weg der Keder 5'' herausgezogen werden.
  • Dabei kann gemäß 7a die vertikale mittlere Führung 6' keine in der vertikale feststehende Führung sein, da sie die Toröffnung 3 im geöffneten Zustand freigeben muss.
  • Vorzugsweise handelt es sich dabei um eine wenigstens um ein mittleres Gelenk nach oben, in die Horizontale, zusammenklappbares Gestänge, welches von einem Antriebsmotor 7 in die Schließstellung des Tores bewegbar ist, und bei dem zumindest der unterste Punkt mit der Unterkante 2c fest verbunden bleibt, während über den Rest der Höhe die vertikale Führung 6a', 6b' erst geschlossen wird, nachdem die vertikale Führung 6' ihre vertikal ausgeklappte Endstellung erreicht hat.
  • Eine weitere Variante eines Zusatzantriebes zeigt 9:
    Gemäß 9b liegt eine von einem Motor 7 angetriebene Reibrolle 46 auf der Fläche des Randstreifens 5' an, der von einer gegenüberliegenden, unter Umständen nicht angetriebenen, Reibrolle 46' abgestützt wird.
  • Die Reibrollen sind oberhalb der Führungsprofile 7 – in denen sich die übrigen Rollen befinden – angeordnet,
  • Dem gegenüber wird bei der Lösung gemäß 9a die angetriebene Reibrolle 46 von einem endlosen Antriebsriemen 7 angetrieben, der auf der Reibrolle 46 oder der Wickelrolle 4 andererseits, jeweils in einer dafür geeigneten Umfangsnut läuft und damit von der Wickelrolle 4 aus angetrieben wird, so dass kein zusätzlicher Motor benötigt wird.
  • Auch dies vermeidet jedoch bereits ein Aufbauschen der Wicklung auf der Wickelrolle 4, da die Torfolie 2 mit der passenden Geschwindigkeit von der Wickelrolle 4 nach unten abgezogen wird.
  • Das Problem des Aufbauschens der Wicklung tritt immer dann auf, wenn bei vollständig hochgezogener Torfolie 2 der Schließvorgang beginnt und die Wickelrolle 4 schnell in Schließrichtung angetrieben wird, jedoch die Unterkante 2c der Torfolie 2 nicht schnell genug nach unten in den Führungen 6a, b absinkt oder hineingezogen wird.
  • Um das Aufbauschen zu verhindern, wird gemäß 10 eine Umschlingung des Wickels aus Torfolie in vor allem deren Randbereichen vorgeschlagen, was mittels eines flexiblen Andruckelementes, gemäß 10 einer Kette 48 mit Gleitrollen 49 an den einzelnen Kettengliedern, erfolgt.
  • Diese Kette 48 – von der je eine nahe an jedem Rand und insbesondere nahe jeder vertikalen Führung 6a, b vorhanden ist, wird mit dem einen Ende, z. B. am oberen Ende des Führungsprofiles 37 der vertikalen Führung 6a, b befestigt, um die Außenseite des Wickels aus Torfolie 2 gelegt und hängt mit ihrem freien Ende, welches vom Gewicht 16 beschwert ist, neben dem Führungsprofil 37 nach unten.
  • Über die an den Kettengliedern vorhandenen und über diese seitlich vorstehenden Gleitrollen 49 liegt die Kette auf der Außenumfangsfläche des Wickels an.
  • Sofern die Wickelrolle 4 in Abwickelrichtung angetrieben wird, findet eine Relativbewegung zwischen dem Außenumfang des Wickels und der Kette 48 statt.
  • Trotz des kleiner werdenden Durchmessers des Wickels liegt die Kette 48 – straff gezogen durch das Gewicht 1 – jedoch immer am Außenumfang des Wickels an.
  • Dadurch wird ein Aufbauschen des Wickels verhindert.
  • 10b zeigt den Zustand bei vollständig geschlossenem Tor und abgewickelter Torfolie 2.
  • Die 11 zeigen eine Lösung, bei der das den Wickel umschlingende Andruckelement gleichzeitig die Funktion eines Zugriemens 8' besitzt, wie anhand der 2 erläutert:
    Dies heißt, dass im oberen Bereich der Zugriemen 8' wie die Kette 48 in 10 auf dem Außenumfang des Wickels aus Torfolie 2 auf der Wickelrolle 4 anliegt und diese wenigstens in deren oberen Umfangsbereich zusammenhält, jedoch der Zugriemen 8' endlos umlaufend ist und um Umlenkrollen 23a, b am unteren Ende der Toröffnung umläuft, und mit der Unterkante 2c der Torfolie 2 verbunden ist.
  • Beim Antrieb der Wickelrolle 4 in Schließrichtung wird somit zusätzlich über den Zugriemen 8' die Unterkante 2c nach unten gezogen, so dass zusammen mit der Umschlingung des Wickels ein zuverlässiges, schnelles Abwickeln der Torfolie 2 nach unten gewährleistet ist.
  • Dabei zeigt 11b auch, wie ein Trum des Zugriemens 8' geschützt im Inneren des Führungsprofiles 37 verlaufen kann, nämlich etwas versetzt zur Hauptebene 40 und auf der von der Scheibenrolle 34 gegenüberliegenden Seite neben der dortigen Walzenrolle 35a.
  • 12 zeigt eine Möglichkeit, wie ein Foliengewicht 17 nicht an der Unterkante 2c der Torfolie 2 angeordnet sein kann, sondern außerhalb der Torfolie 2, beispielsweise mit der Torfolie 2 über ein Befestigungsprofil 18 verbunden, welches U-förmig um das Führungsprofil 37 herum greift.
  • Dies hat den Vorteil, dass bei sich absenkender Torfolie 2 eine darunter stehende Person nicht von einer harten, schweren Unterkante 2c getroffen wird, aber dennoch genug Gewicht vorhanden ist, um bei Beginn des Abwickelvorganges die Unterkante 2c schnell nach unten zu bewegen.
  • Die 8a und 8b zeigen Lösungen alternativ zur 1b, jedoch ohne separate Scheibenrolle:
    Die formschlüssige Abstützung an der Schulterfläche 5a der Randverdickung 5 erfolgt über einen radial vorstehenden Bund 21 an der Walzenrolle 35a, die sich auf der Seite der Randverdickung 5 befindet.
  • Dabei ist in 8a die Schulterfläche 5a nicht lotrecht zur Hauptebene 40, sondern leicht schräg stehend dazu angeordnet, und dementsprechend auch die Anlagefläche des Bundes 21.
  • 8b zeigt eine Lösung bei der in Querrichtung 31 zwei oder bei Bedarf auch mehr solcher mit einem Bund 21 ausgestatteten Walzenrollen 35a nebeneinander vorhanden sind und dann natürlich auch die Randverdickung 5 jeweils eine solche Anzahl zugeordneter Schulterflächen 5a aufweisen muss.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Folientor
    2
    Torfolie
    2a, b
    Rand
    2c
    Unterkante
    3
    Toröffnung
    4, 4'
    Wickelrolle
    5
    Randverdickung
    5'
    Randstreifen
    5''
    Keder
    5a
    Schulterfläche
    5b, c
    Außenflächen
    6a
    vertikale Führung
    6'
    mittlere Führung
    7
    Antriebsmotor
    8
    Zugband
    8'
    Zugriemen
    9
    Antriebsrichtung
    10
    Schließrichtung
    11
    Öffnungsrichtung
    12
    Freilauf
    13
    Tasche
    14
    Schüttgut
    15a, b
    Führungskette
    16
    Gewicht
    16a, b
    Kugeln
    17
    Foliengewicht
    17a, b
    Befestigungsprofil
    18
    19
    20
    Gleitschienen
    21
    Bund
    22
    Stabilisierungs-Rohr
    23a, b
    Umlenkrollen
    24a, b
    Anpressrollen
    25
    Antriebsritzel
    26
    Zähne
    27
    Loch
    28a, b
    Schenkel
    29
    Gewindespindel
    30
    Tormitte
    31
    Querrichtung
    32
    Kopplungselement
    33
    Torebene
    34
    Scheibenrolle
    34'
    Drehachse
    35a, b
    Walzenrolle
    36a, b
    Drehachse
    37
    Führungsprofil
    37a, b
    Zusatzprofil
    38
    Verschraubung
    39
    Lotrechte
    40
    Hauptebene
    41
    Druckknopf
    42
    Klettverschluss
    43
    Gummiprofil
    44
    Gelenk
    45
    Feder
    46, 46'
    Reibrolle
    47
    Antriebsriemen
    48
    Kette
    49
    Gleitrollen

Claims (17)

  1. Folientor (1) mit – einer Wickelrolle (4) für die Torfolie (2) quer oberhalb der Toröffnung (3), – einer Randverdickung (5) an den in Schließrichtung (10) verlaufenden Rändern der Torfolie (2), – wenigstens einer Führung (6a), an denen sich die Randverdickung (5) in Querrichtung (31) der Torfolie (2) abstützt dadurch gekennzeichnet, dass die Randverdickung (5) zwei, parallel zur Hauptebene (40) der Torfolie (2) verlaufende, ebene Außenflächen (5b, c) aufweist.
  2. Folientor (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Randverdickung (5) in Querrichtung (31) mindestens 2 cm, besser 3 cm, besser 5 cm beträgt und/oder die Dicke der Randverdickung (5), insbesondere der Schulterfläche (5a), in der Lotrechte (39) zur Torfolie (2) mindestens 2 mm, besser 3 mm, besser 4 mm, beträgt und/oder die Dicke der Randverdickung (5) ein Mehrfaches, mindestens das fünffache, besser das Siebenfache, der Dicke der Torfolie (2) beträgt.
  3. Folientor (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Randverdickung (5) aus biegsamem, auf der Wickelrolle (4) gut wickelbarem Material besteht, insbesondere aus wenigstens einem Randstreifen (5') und auf der Torfolie (2) flächig befestigt, insbesondere aufgeschweißt oder aufgeklebt ist und/oder das Material der Randverdickung (5) oder wenigstens deren Oberfläche in den Außenflächen (5b, c) und/oder der Schulterfläche (5a) aus einem Material mit geringer Reibung, insbesondere aus Teflon, besteht und/oder die Randverdickung (5) in Schließrichtung (10) der Torfolie (2) durchgeht oder aus einzelnen aneinander anschließenden Elementen, insbesondere Platten, besteht.
  4. Folientor (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Randverdickung (5) eine in Querrichtung (31) weisende, insbesondere ebene, Schulterfläche (5a) aufweist und insbesondere sich die Randverdickung (5) mit ihrer Schulterfläche (5a) an den Umfangsflächen von Scheibenrollen (34) und/oder Gleitführungen (20) als vertikale Führung abstützen, die mit quer zur Hauptebene (40) der Torfolie (2) stehender Drehachse (34') vertikal übereinander an den Führungen (6a, b) angeordnet sind.
  5. Folientor (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Torfolie (2) und insbesondere deren Randverdickung (5) auf ihrer Hauptebene (40) gehalten wird durch beidseits der Randverdickung (5), insbesondere außerhalb der Scheibenrollen (34) angeordnete, Gleitführungen und/oder Walzenrollen (35a, b), die mit ihren Drehachsen (35a', b) parallel zur Hauptebene (40) der Torfolie (2) insbesondere mehrfach in vertikaler Richtung übereinander angeordnet sind und insbesondere die Randverdickung (5) und die Scheibenrollen (34) nur auf einer Seite der Hauptebene (40) der Torfolie (2) angeordnet sind und insbesondere sich in Schließrichtung (10) die Scheibenrollen (34) im geringen Abstand, insbesondere in einem Abstand kleiner als der Durchmesser der Scheibenrollen, aneinander anschließen.
  6. Folientor (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich in Schließrichtung (10) Scheibenrollen (34) und Gleitschienen (20) abwechseln, wobei die Gleitschienen (20) in Querrichtung (31) gegenüber dem vordersten, gegen die Schulterfläche (5a) weisenden, Punkt der Scheibenrollen (34), insbesondere zurückversetzt sind und/oder sich in Schließrichtung (10) Walzenrollen (35a, b) und feste Gleitschienen abwechseln und/oder im mittleren Bereich der Querrichtung (31) der Torfolie (2) wenigstens ein vertikal verlaufender Distanzstreifen entsprechend der Dicke der Randverdickung (5) und auf der gleichen Seite auf der Torfolie (2) aufgebracht ist und/oder die Randverdickung (5) aus einem C-förmigen Hohlprofil gebildet ist, dessen innerer Freiraum zur Aufnahme des mit einem randseitigen Keder (5'') ausgestatteten Randes (2a, b) der Torfolie (2) passt. (Crashsicherheit)
  7. Folientor (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Randverdickung (5) lösbar an der Folie (2) befestigt ist, insbesondere mittels Klettverschluss (42) oder mittels Druckknöpfen (41) und/oder die Haltekraft der Befestigung der Randverdickung (5) an der Torfolie (2) in Querrichtung (31) festgelegt wird durch die Fläche des Klettverschlusses (42), insbesondere die Breite der Randverdickung (5) in Querrichtung (31) bzw. die Anzahl und Haltekraft der Druckknöpfe (41) und/oder die Randverdickung (5) an der Torfolie (2) oder die Scheibenrollen (34) an den vertikalen Führungen (6a, b) oder die vertikalen Führungen am umgebenden Gebäude, mittels Sollbruch-Elementen befestigt sind, die bei zu großem Zug in Querrichtung (31) abreißen.
  8. Folientor (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibenrollen (34) in der Lotrechten (39) zur Hauptebene der Torfolie (2) beweglich, insbesondere gefedert, befestigt sind und/oder die Schulterfläche (5a) der Randverdickung (5) schräg stehend zur Hauptebene (40) der Torfolie (2) angeordnet ist und/oder die Walzenrollen (35a, b) in der Senkrechten zur Hauptebene (40) auf der von den Scheibenrollen (34) gegenüberliegenden Seiten beweglich, insbesondere gefedert, in der Lotrechten (39) befestigt sind.
  9. Folientor (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Randverdickung (5) in Querrichtung (31) beabstandet mehrere Schulterflächen (5a1, 5a2) aufweist und/oder die Sollbruch-Elemente die Verschraubungen der Führungsprofile (37) an dem Gebäude sind. (beschwerte Unterkante)
  10. Folientor (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterkante (2c) der Torfolie (2) mit einem Ballast ausgestattet ist, welcher nur im Randbereich der Torfolie (2), insbesondere seitlich außerhalb des Randbereiches der Torfolie (2) angeordnet und mit der Torfolie (2) verbunden ist. (Wickel-Umschlingung)
  11. Folientor (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den seitlichen Randbereichen die aufgewickelte Torfolie (2) von einem flexiblen Andruckelement wenigstens auf der Oberseite umschlungen ist, welches mit dem einen Ende ortsfest nahe an den Vertikalführungen (6a, b) fixiert ist und dessen anderes Ende in Andruckrichtung vorgespannt ist und/oder das Andruckelement Rollen zur Anlage an der Oberfläche der gewickelten Torfolie (2) aufweist und/oder das Umschlingungselement eine Kette (48) oder ein Riemen, insbesondere ein Rundriemen, ist. (Zugriemen)
  12. Folientor (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Ende der Torfolie (2), insbesondere nahe an dessen seitlichen Rändern (2a, b), ein Zugelement vorhanden ist und beim Schließvorgang die Unterkante (2c) der Folie (2) nach unten zieht und insbesondere das Zugelement eine Zugfeder, insbesondere ein Expander, ist, die mit dem oberen Ende an der Torfolie und mit dem unteren Ende im unteren Bereich des Folientores befestigt ist oder ein Zugband, welches motorisch nach unten angetrieben ist und insbesondere der Antriebsmotor (7) für die Wickelrolle (4) je nach Drehrichtung wahlweise die Wickelrolle (4) in Öffnungsrichtung (11) oder das Zugelement in Schließrichtung (10) beaufschlagt und diese beiden Elemente in die jeweils andere Richtung mit einem Freilauf (12) ausgestattet sind.
  13. Folientor (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugband (8) identisch mit dem Ausdruckselement ist und/oder der Antriebsmotor (7) für die Reibrollen (24a, b) über eine Steuerung verfügt, die die Drehgeschwindigkeit der Reibrollen (24a, b) zu Beginn, insbesondere in den ersten 0,5 Sekunden, kontinuierlich steigert, insbesondere so steigert, dass kein Schlupf zwischen Anpressrolle (24a, b) und Torfolie (2) auftritt. (Zahnriemen)
  14. Folientor (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Torfolie (2), insbesondere in der Randverdickung (5), vertikal verlaufend ein Zahnriemen angeordnet ist, in welches ein zumindest im Schließrichtung angetriebenes Ritzel eingreift und insbesondere der Zahnriemen beidseits der Hauptebene (40) vorhanden ist und ebenso das angetriebene Ritzel und insbesondere der Zahnriemen in einer Reihe von Löchern (27) in der Folie (2) besteht. (bewegliche Führungen)
  15. Folientor (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen vertikalen Führungen (6a, b) beim Schließen des Folientores (1) zur Tormitte (30) hin beweglich sind, insbesondere verschwenkbar um ihren höchsten Punkt zur Mitte (30) hinbeweglich sind und/oder ein Spannmechanismus vorhanden ist, der im geschlossenen Zustand des Folientores (1) die vertikalen seitlichen Führungen (6a, b) von der Tormitte (30) weg in ihre äußere Lage spannt und insbesondere der Spannmechanismus mit Endschaltern des Folientores (1) gekoppelt ist.
  16. Folientor (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die C-förmigen vertikalen Führungen (6a, b) gegeneinander federnd vorgespannte freie Schenkel (28a, b) des C-Profiles aufweisen, die den verdickten Rand (5) der Folie (2) bei zu starker Zugbelastung freigeben und insbesondere die Federvorspannung der Schenkel (28a, b) des C-Profiles einstellbar ist. (Gewindespindel)
  17. Folientor (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vertikal an oder neben den seitlichen Rändern der Torfolie (2) eine motorisch antreibbare Gewindespindel (29) angeordnet ist, mit deren Hilfe eine am unteren Ende angeordnetes, mit der Gewindespindel (29) zusammenwirkendes Koppelelement (32) in vertikaler Richtung (6a, b) die Unterkante (2c) der Torfolie (2) nach unten bewegen kann und insbesondere das Koppelelement (32) außer Eingriff mit der Gewindespindel (29) gebracht werden kann und lediglich im aufgewickelten Zustand der Torfolie (2) und vor Beginn des Schließvorganges in Eingriff mit der Gewindespindel (29) gebracht wird, der lediglich bis zum vollständigen Schließen der Torfolie (2) beibehalten wird und/oder – das Koppelelement (32) eine in die Gewindespindel (29) eingreifende Gabel ist und – zum Außereingriffbringen die Gewindespindel (29) horizontal außer Eingriff der Gabel gebracht wird.
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