DE20111913U1 - Brillenbügel - Google Patents
BrillenbügelInfo
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Description
Brillenbügel
Die Erfindung bezieht sich auf einen Brillenbügel gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Derartige Brillenbügel können für alle Arten von Brillen bzw. Brillenfassungen, wie Korrektionsbrillen, Sonnenbrillen, Sportsonnenbrillen, Skibrillen, Taucherbrillen, Sicherheitsbrillen o.a. eingesetzt werden.
Während die Korrekturgläser einer Brille individuell auf die Sehfehler des Brillenträgers abgestimmt und angepasst werden, weisen Brillenfassungen bzw. -gestelle, die die Gläser aufnehmen bzw. halten, in der Regel eine standardisierte Größe auf. Damit sind diese Gestelle nicht individuell an den Kopf des Brillenträgers angepasst. Dies gilt insbesondere für Filterbrillen wie beispielsweise Sonnenbrillen.
Brillenfassungen- bzw. gestelle zu fertigen, die an die individuelle Kopfform des jeweiligen Brillenträgers an-0 gepasst sind, ist sehr teuer. Aufgrund dessen werden Brillenfassungen- bzw. gestelle gefertigt, welche an einem idealisierten „Standard"-Erwachsenen- bzw. Kinderkopf angepasst sind.
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Folglich können die Brillenfassungen bzw. -gestelle und insbesondere die Bügel eng oder weit am Kopf des Brillenträgers anliegen. Eine zu festsitzende Anpassung kann zu örtlichen Schmerzen, wie Kopfschmerzen führen, wohingegen bei einer lockeren Anpassung die Brille sich leicht vom Kopf des Trägers lösen und beim Herunterfallen beschädigt werden kann. Dies ist insbesondere bei Schutzbrillen wie beispielsweise Sonnenbrillen nachteilig, die häufig bei Aktivsportarten wie Radsport oder Skifahren verwendet werden. Zusätzlich können die Brillengestelle einen örtlichen Abrieb der Haut verursachen, falls die Brillengläser ein unterschiedliches Gewicht aufweisen.
Gemäß dem Stand der Technik finden lockere Schnüre Anwendung, die um die Rückseite des Kopfes des Trägers beide Bügel verbinden. Eine weiter Möglichkeit besteht in der Bereitstellung eines festsitzenden elastischen Bandes, das ebenfalls um die Rückseite des Kopfes des 0 Trägers herum beide Bügel verbindet.
Am häufigsten werden Brillenbügel mit einer hakenförmigen Biegung am ohrseitigen Ende verwendet. Aufgrund der Standardisierung der Brillenfassungen ist diese Biegung 5 häufig zu nah am Ohr oder von diesem zu weit entfernt, so dass auch hier die Probleme eines zu festen Anliegens oder eines zu lockeren Haltens des Bügels bzw. der Brille am Ohr auftreten.
Gemäß der US-A-3 684 356 werden beispielsweise Gummioder gummiähnliche Plastikschuhe verwendet, die über die freien Enden der Bügel geschoben werden. Dabei ist
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die Anpassung dieser Schuhe an die Brille jedoch äußerst unbefriedigend.
In der US-A-2 561 402 sind relativ komplexe Flüssigkeitskammern offenbart, die an dem Übergang des freien Bügelendes und dem Kopf angeordnet sind. Dabei ergibt sich der Nachteil, dass die Flüssigkeit in den Kammern ein zusätzliches unerwünschtes Gewicht zur herkömmlichen Brille darstellen. Hierdurch können sich auch die Trageeigenschaften verschlechtern.
Die AU-A-5 265 62 offenbart ein elastisches röhrenförmiges Halteelement, das über den herkömmlichen hakenförmigen Brillenbügelbereich geschoben werden kann. Auch hier zeigen sich die Nachteile der US-A-3 684 356.
Weiterhin beschreibt die EP 0 455 791 Bl einen Brillenbügel mit einer vertieften Aufnahme, wobei mindestens ein röhrenförmiges Halteglied innerhalb dieser vertieften Aufnahme angeordnet ist. Auch hier setzen sich die Halteglieder optisch von dem restlichen Brillenkörper bzw. dem Brillenbügelkörper ab, so dass der Gesamteindruck der Brille insbesondere hinsichtlich eines besonderen modischen Design beeinträchtigt wird. Demnach kann die gesamte Brille nicht mehr als „einteilig" betrachtet werden. Zudem kann das Halteglied leichter verschmutzen, wenn, dessen Material kein Kunststoff mit „glatter" Oberfläche ist. Zwar ist das Halteglied innerhalb der vertieften Aufnahme angeordnet, da das HaI-0 teglied aber entfernbar angeordnet ist, besteht bei bestimmten Drücken auf das Halteglied die Gefahr des Verrutschens, insbesondere wenn Druck auf das Halteglied
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in Richtung des freien Endes des Brillenbügels ausgeübt wird. Zudem kann sich durch Verwendung des Halteglieds die Auflagefläche des Bügels am Kopf verringern, wodurch die Druckverteilung sogar ungünstiger als ohne Halteglied sein kann. Ferner ist der Bügel durch das Halteglied nicht ideal an dem Kopf angepasst, insbesondere da die Übergänge zwischen Halteglied und benachbart zu der Aufnahme angeordneten Bügelabschnitten abrupt sind.
Das Gebrauchsmuster 8 435 958 Ul offenbart die Verwendung elastischer Gummikammern mit Luftfüllung für Brillen-Seitenstege und nicht für Brillenbügel. Damit können Probleme der ungenügenden Anpassung von Brillenfassungen im Hinblick auf die Bügelbereiche nicht verringert werden.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Brillenbügel für eine Brille derart weiterzubilden, dass die gemäß dem Stand der Technik genannten Nachteile überwunden werden. Insbesondere ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine optimale Anpassung von Brillenbügeln an einen beliebigen Kopf eines Brillenträgers derart zu ermöglichen, dass die Bügel optimal an dem jeweiligen Kopf anliegen, wobei flexibel ein guter Sitz der Brille an dem Kopf insbesondere bei Standardgestellen bzw. -fassungen ermöglicht wird.
Insbesondere soll ist die Erfindung ermöglichen, Brillenbügel an Sportsituationen anzupassen, bei denen ein äußerer Druck beispielsweise bei einem Sturz beim Ski-
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fahren oder bei Ballkontakt auf die Brille bzw. den Bügel ausgeübt wird. Dabei sollen die Drücke gleichmäßig verteilt und damit die Belastungen der Übergangsflächen Brille/Kopf verringert bzw. abgedämpft werden. 5
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird durch einen Brillenbügel gemäß dem Anspruch 1 gelöst.
Erfindungsgemäß weist der langgestreckte Brillenbügelkörper auf seiner dem Kopf des Brillenträgers zugewandten Seite zumindest auf einem Teil seiner Erstreckung ein elastisches Material auf, das flächig am Kopf des Brillenträgers anliegt, und das den Anlagedruck homogenisiert, den der Brillenbügel auf den Kopf ausübt. 15
Der erfindungsgemäße Brillenbügel eine seinem Anpassungs- und Dämpfungssystem kann leicht in das Gesamtdesign der Brille integriert werden. Dennoch wird der Brillenbügel rutschfest und damit nicht verschiebbar am 0 Kopf gehalten, ohne dass das Gewicht der Brille bzw. des Bügels unnötig zunehmen würde.
Das elastischer Material kann dabei aus Silikon, Gummi, einem gummiähnlichen Material oder aus einem Schaumstoff bestehen.
Besonders bevorzugt ist es jedoch, wenn das elastische Material wenigstens einen Hohlraum umschließt, der mit einem Fluid gefüllt ist. Hierdurch ist es insbesondere 0 möglich, dass das Volumen des elastischen Materials annähernd konstant bleibt, wenn an einer bestimmten Stelle, d. h. lokal Druck auf das elastischer Material aus-
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geübt wird. Insgesamt ergibt sich hierdurch eine große Anlagefläche, über die der Druck gleichmäßig verteilt wird.
Durch die spezielle Ausgestaltung des langgestreckten Brillenbügelkörpers wird insbesondere ein Kammersystem mit einem Gas elastisch an den Kopf eines beliebigen Trägers gekoppelt. Dadurch kann vorteilhaft eine flexible Anpassung an den individuellen Kopfverlauf des Trägers erfolgen sowie eine Dämpfung von Stößen auf den Brillenkörper und damit auf den Kopf des Trägers ermöglicht werden. Durch Bereitstellung eines elastischen Brillenbügelkörperrandbereichs auf zumindest der dem Kopf des Trägers zugewandten Seite und durch Ausbildung eines entsprechenden Hohlraums kann neben der Funktion des Haltens der Linsen bzw. Gläser noch eine Funktion der flexiblen Anpassung der Bügel an den Kopf des Trägers sowie eine Dämpfungsfunktion bei Stoßen verwirklicht werden. Dabei wird insbesondere die Elastizität des Brillenbügelkörperrandbereichs als auch die Komprimierbarkeit des Gases in dem Hohlraum vorteilhaft genutzt .
Wird auf das in den Bügel oder das Bügelende integrierte Luftkammerkissen Druck ausgeübt, so verteilt sich die Luft in dem gesamten Hohlraumbereich.
Insbesondere wenn der elastische Randbereich die gesamte Übergangsfläche Bügel/Kopf aufweist bzw. umfasst, ist gewährleistet, dass jederzeit an allen Stellen, an denen der Brillenbügel am Kopf anliegt, der Druck gleichmäßig verteilt wird. Dies ist zur optimalen An-
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passung des Bügels an den Kopf und bei auftretenden Druckverhältnissen aufgrund von Stößen vorteilhaft. Es kann vorteilhaft eine Dämpfung erfolgen.
Wird der elastische Randbereich in Längsrichtung des Brillenbügelkörpers eben ausgebildet kann das Dämpfungssystem vorteilhaft formschlüssig in einen kantigen Brillenbügelkörper mit eckigem Querschnitt integriert werden.
Bei der Ausgestaltung des elastischen Randbereichs in Längsrichtung des Brillenbügelkörpers als Welle, kann die Elastizität durch diese Formgebung des Randbereichs erhöht werden. Ebenso kann das im Hohlraum gespeicherte Gas besser bei Druck verteilt werden.
Ist zudem der elastische Randbereich in Querrichtung des Brillenbügelkörpers konvex zur Seite des Brillenträgers ausgebildet, erfolgt eine leichte Vorspannung 0 des Brillenbügels, so dass dieser bei guter Anpassung fest am Kopf gehalten wird. Durch die Verteilung des entsprechenden Druckes über den gesamten elastischen Randbereich wird ein unbequemes Drücken auf den Kopf des Trägers vorteilhaft vermieden.
Wird der elastische Randbereich auf seiner Außenfläche mit Noppen oder Rillen versehen, so kann zusätzlich vorteilhaft die Haftung der Brille an einem beliebigen Kopf bei gleichzeitiger Dämpfung ermöglicht werden.
Zudem kann gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Hohlraum abgerundet begrenzt sein, so dass sich bei ei-
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ner Stoßbeanspruchung eine günstige Kraftverteilung durch das Gas auf den Hohlraum ergibt. Die mechanischen und elastischen Eigenschaften des Hohlraums bzw. von dessen Umfassung werden dadurch vorteilhaft weitergebildet. Die Gefahr des Reißens des Materials wird dabei erheblich verringert.
Erstreckt sich der Hohlraum insbesondere in Längsrichtung im Inneren des Brillenbügelkörpers, was insbesondere dann der Fall ist, wenn der elastische Randbereich die gesamte Übergangsfläche Bügel/Kopf ausbildet, dann können besonders vorteilhaft alle mechanischen Beanspruchungen des Systems Bügel/Kopf gedämpft werden.
Besteht der Hohlraum beispielsweise aus mindestens zwei über einen Kanal miteinander verbundenen Kammern, so kann bei Druck auf eine Kammer, das überschüssige Gas über den Kanal in die andere Kammer bzw. anderen Kammern entweichen. Hierdurch wird besonders klar, dass durch den Hohlraum bzw. die Kammern gewährleistet wird, dass jederzeit an den Stellen, an denen der angrenzende elastische Randbereich ausgebildet ist, der Druck gleichmäßig verteilt wird.
Wir der Hohlraum aus mindestens zwei getrennten Kammern gebildet so kann das Gas nicht mehr in andere Bereiche entweichen. Eine Dämpfung erfolgt hier lediglich durch die Kompression des Gases sowie durch die elastische Verformung des an die Kammern angrenzenden elastischen 0 Randbereiches. Der Vorteil liegt in einer robusteren Ausführung des Brillenbügels durch die insbesondere die
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Funktion des Haltens der Brille bzw. der Gläser stärker gewichtet wird.
Bei einer Bereitstellung von kugelförmigen Kammern werden die mechanischen und elastischen Eigenschaften des Anpassungs- und Dämpfungssystems verbessert. Eine kugelförmige Ausführung der Kammern ist belastbarer gegen Drücke und Stöße als beispielsweise eine quaderförmige Ausgestaltung der Kammern.
Sind die mindestens zwei Kammern in Längsrichtung im Inneren des Brillenbügelkörpers angeordnet, was insbesondere dann der Fall ist, wenn der elastische Randbereich die gesamte Übergangsfläche Bügel/Kopf ausbildet, so kann der Bügel bzw. das Dämpfungs- und Anpassungsystem besonders vorteilhaft an den Kopf des Trägers gekoppelt werden. Die Kräfte bzw. Drücke können sich dann besonders vorteilhaft in Längsrichtung des Brillenbügels entlang des elastischen Randbereichs vertei-0 len.
Ist die Querschnittsfläche des Brillenbügelkörpers im Bereich des elastischen Randbereichs größer als im in Längsrichtung restlichen Brillenbügelkörperbereich, so wird gewährleistet, dass lediglich der elastische Randbereich des Bügels mit seiner Fläche an dem Kopf des Trägers anliegt bzw. diesen berührt oder anliegen bzw. diesen berühren kann.
0 Zur Einsparung von Material kann es vorteilhaft sein den elastischen Randbereich beginnend von dem distalen zweiten Ende lediglich entlang bis etwa 3/4 der Länge
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des länglichen Brillenbügelkörpers in Richtung des ersten Endes auszubilden. Auch eine entsprechende Ausrichtung an dem dem Ohr zugeordneten Bereich oder an einem konventionellen gebogenen „Hakenbereich" kann möglich sein.
Ebenso kann Material dadurch eingespart werden, dass der elastische Randbereich lediglich bis etwa 3/4 der Fläche der dem Kopf des Trägers zugewandten Seite des länglichen Brillenbügelkörpers abdeckt.
Die Möglichkeit einer entsprechenden Optimierung der Lage des elastischen Randbereiches auf dem Brillenbügelkörper ist erfindungswesentlich. Es ist offensichtlieh, dass sich danach die Positionierung des Hohlraums bzw. der Hohlräume oder Kammern ergibt. Je größer die Fläche des elastischen Randbereichs ist, umso besser können sich Kräfte, insbesondere Stoßkräfte, verteilen.
Der elastische Randbereich kann insbesondere dadurch bereitgestellt werden, wenn er ganz oder teilweise E-lastomere aufweist. In diesem Zusammenhang sind jedoch alle Materialien anwendbar, durch welche ein Hohlraumbzw. Kammerkissen ausgebildet werden kann, das am Kopf des Trägers der Brille anliegt. Mit dem Begriff „Kissen" sei erneut auf die Dämpfungsfunktion des erfindungsgemäßen Bügels hingewiesen.
Der restliche Brillenbügelkörper kann unelastisch aus-0 gebildet sein, oder aber auch Elastizität aufweisen. Damit kann der gesamte Bügel noch zudem flexibel und damit unempfindlich auf mechanische Belastungen ausge-
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führt werden. Diese Elastizität des restlichen Brillenbügelkörpers dient allerdings dazu den Bügel biegsam und damit unzerbrechlich beispielsweise beim Herunterfallen der Brille bereitzustellen. Der elastische Randbereich und der restliche Brillenbügelkörper können aufgrund deren unterschiedlichen Aufgaben, d.h. Anpassungs- und Dämpfungsfunktion einerseits sowie Funktion des Haltens des Glases andererseits, unterschiedliche Elastomere aufweisen.
Dabei kann vorteilhaft die Dehnungsgröße &agr; des Materials des elastischen Randbereichs insbesondere aufgrund der Dämpfungsaufgabe größer als die des restlichen Brillenbügelkörpers sein.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann das elastische Material insbesondere des elastischen Randbereichs einen Gleitreibungskoeffizienten aufweisen, der mit zunehmender Feuchte des Materials zunimmt. Dadurch 0 kann besonders vorteilhaft die Haftung der Brille auch bei Schwitzen des Brillenträgers am Kopf gewährleistet werden.
Ein kontinuierlicher Übergang des elastischen Randbereichs zum restlichen Brillenbügelkörper in Material und/oder Form gewährleistet eine optimale Integration des elastischen Randbereichs in den Brillenbügelkörper. Damit ist eine „einteilige" Ausbildung des Brillenbügels möglich, was mechanische Beanspruchbarkeit als 0 auch eine optimale Integration des Kissen- bzw. Pufferbereichs, d.h. des elastischen Randbereichs, hinsieht-
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lieh des gesamten Design der Brille bzw. des Bügels ermöglicht.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn als Gas Luft für die Ausfüllung des Hohlraumes bzw. der Kammern verwendet wird. Luft ist überall gegenwärtig und ungefährlich. Zudem kann dadurch der Bügel bzw. die Brille schwimmfähig bereitgestellt werden.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann das Gas in dem Hohlraum bereits ohne äußere mechanische Krafteinwirkung - d.h. ohne Stossbeanspruchung - unter einem bestimmten Druck gehalten werden. Damit kann die Dämpfwirkung zusätzlich beeinflusst und an die jeweilige Verwendung der Brille angepasst werden. Diese Drücke können insbesondere in einem Bereich von ca. 800 bis ca. 1500 mbar liegen.
Mit der vorliegenden Erfindung werden Brillen, die ein 0 Glas, und eventuell einen an der Linse bzw. dem Glas
angebrachten Rahmen und mindestens einem erfindungsgemäßen Brillenbügel aufweisen, für Anwendungen insbesonder im Sportbereich gemäß der Aufgabenstellung vorteilhaft verbessert werden.
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Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung exempla-0 risch beschrieben, auf die im übrigen hinsichtlich der Offenbarung aller im Text nicht näher erläuterten er-
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findungsgemäßen Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird. Es zeigen:
Fig. 1 eine Darstellung eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Brillenbügels,
Fig. 2 eine Darstellung der Druckverteilung gemäß dem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Brilenbügels,
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Fig.3a eine Darstellung des durch einen elastischen Brillenbügelkörperrandbereich vollständig umschlossenen gasgefüllten Hohlraums vor dem Anlegen des Bügels am Kopf eines Brillenträgers, 15
Fig.3b eine Darstellung des durch einen elastischen Brillenbügelkörperrandbereich vollständig umschlossenen gasgefüllten Hohlraums nach dem Anlegen des Bügels am Kopf eines Brillenträgers, 20
Fig.3c eine Darstellung der Möglichkeiten, wie das Gas in dem Kammerkissen bei Druckausübung auf das Kissen in andere Kammern entweichen kann.
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels Fig. 1 zeigt eine Darstellung eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Brillenbügels.
Dabei bezeichnet das Bezugszeichen (1) den gesamten Brillenbügel (1) zur Halterung an einer Brille (2). Das Bezugszeichen (3) betrifft den Kopf (3) des Brillenträgers. Der Brillenbügel (1) ist als ein langgestreckter
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Brillenbügelkörper (4) ausgebildet. Dieser Brillenbügelkörper (4) weist ein erstes Ende, (5) des Bügels zur Anbringung des Bügels (1) an der Brille (2) auf. Das zweite Ende (6) des Bügels (1) ist distal zu dem ersten Ende (5) angeordnet und greift an dem Kopf (3) des Trägers an. Der langgestreckte Brillenkörper (4) weist insbesondere eine dem Kopf (3) des Trägers zugewandte Seite (7) auf. Der Hohlraum (10) erstreckt sich dabei in Längsrichtung im Inneren des Brillenbügelkörpers (4). Der Randbereich (8)des Brillenbügelkörpers (4) umfaßt beginnend von dem distalen zweiten Ende (6) entlang und bis etwa 3/4 der Länge des länglichen Brillenbügelkörpers in Richtung des ersten Endes (5) vollständig einen gasgefüllten Hohlraum (10). Dabei kann sich aber der elastische Randbereich (8) auch alternativ lediglich entlang der gesamten Übergangs- bzw. Kontaktfläche Bügel/Kopf erstrecken. Zusätzlich ist der durch den elastische Randbereich (8) vollständig umfasste Hohlraum (10) aus sechs kugelförmigen Kammern (11) ge-0 bildet, die über einen Kanal (12) miteinander verbunden sind. Dabei ist die Querschnittsfläche des Brillenbügelkörpers (4) im Bereich des elastischen Randbereichs (8) größer als im in Längsrichtung restlichen Brillenbügelkörperbereich (9). Der Übergang (13) des elastisehen Randbereichs (8) zum restlichen Brillenbügelkörper (9) erfolgt in Material und/oder Form kontinuierlich. D.h. die Querschnittsfläche des Brillenbügelkörpers (4) verkleinert sich ausgehend von einem Maximum im Bereich des elastischen Randbereichs (8), hier bei-0 spielsweise von dessen Längsmitte, zum in Längsrichtung restlichen Brillenbügelkörperbereich (9). Beim Zusammentreffen der Bereiche (8) und (9) findet sich der Ü-
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bergang (13) der hier formschlüssig erfolgt. Durch die Verkleinerung der Querschnittsfläche des Brillenbügelkörpers (4) ausgehend vom Maximalwert in Richtung beider Enden (5) und (6) verkleinern sich entsprechend die Radien der kugelförmigen Kammern (11). Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist der langgestreckte Brillenbügelkörper (4) insbesondere durch die dem Kopf des Trägers zugewandte Seite und die dem Kopf abgewandte Seite bestimmt. Der Brillenbügelkörper (4) ist damit eher als Fläche parallel zur Kopfoberfläche des Träger ausgebildet.
D.h. bei einer erfindungsgemäßen Brille werden an den Kopf des Trägers insbesondere Luftkammerkissen bestehend aus kugelförmigen, mit einem Kanal verbundenen und im Radius entsprechend dem Design des gesamten Brillenbügelkörpers (9) ausgebildeten Kammern angelegt. Auf diese Weise wird die Brille am Kopf gehalten und ein entsprechendes Dämpfungssystem für Stöße, z.B. bei Sportaktivitäten, bereitgestellt.
Fig. 2 zeigt eine Darstellung der Druckverteilung gemäß dem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Brillenbügels (1) im Falle eines Stoßes gegen den Kopf an der Stelle eines Bügels (1) der erfindungsgemäßen Brille (2). Dabei stellen die von rechts nach links zeigenden horizontalen Pfeile (A) die Kräfte bei dem besagten Stoß dar, die auf den Bügel wirken. Der vertikale Doppelpfeil (B) veranschaulicht, wie diese Kräfte durch 0 Verdichtung des Hohlraumgases und elastische Verformung des elastischen Brillenbügelkörperrandbereichs (8) gleichmäßig verteilt werden.
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Fig.3a veranschaulicht eine Darstellung des durch einen elastischen Brillenbügelkörperrandbereich (8) vollständig umschlossenen gasgefüllten Hohlraums vor dem AnIegen des Bügels am Kopf (3) eines Brillenträgers. Dabei zeigt die Fig. einen horizontalen Schnitt in Längsrichtung. Es zeigen sich kugelförmige Kammern (11), die über kurze Kanäle (12) miteinander verbunden sind.
Fig.3b zeigt im horizontalen Längsschnitt dieselbe Darstellung des durch einen elastischen Brillenbügelkörperrandbereich (8) vollständig umschlossenen gasgefüllten Hohlraums (10) wie gemäß Fig. 3a, allerdings nun nach dem Anlegen des Bügels am Kopf (3) eines Brillenträgers. Die elastische Verformung auf der dem Kopf (3) des Träger zugewandten Seite (7) des elastischen Randbereichs (8) sowie die Verdichtung des Hohlraumgases ist hiermit angezeigt.
Fig.3c veranschaulicht im horizontalen eine Darstellung der Möglichkeiten, wie das Gas in dem Kammerkissen bei Druckausübung auf das Kissen in andere Kammern (11) entweichen kann. Das Entweichen bzw. der Druckausgleich erfolgt über hier dargestellte Kanäle (12). Das Kissen wird hier vollständig aus dem elastischen Brillenbügelkörperrandbereich (8) gebildet, welcher den Hohlraum vollständig umschließt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es allerdings auch 0 möglich, dass der Hohlraum (10) bzw. die Kammern (11) oder das Kissen teilweise von dem elastischen Brillenbügelkörperrandbereich (8) und einem verbleibenden, dem
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restlichen Brillenbügelkörper (9) zugeordneten Brillenbügelkörperrandbereich, der nicht notwendigerweise elastisch zu sein hat, umschlossen und damit gebildet wird.
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In diesem Zusammenhang könnte beispielsweise der in Fig. 3b gezeigte horizontale Querschnitt auf der dem Kopf (3) des Trägers abgewandten Seite (14) einen starren, unelastischen Brillenbügelkörperrandbereich (9) darstellen, der erfindungsgemäß dem restlichen Brillenbügelkörper (9) zugeordnet ist. D.h. erfindungsgemäß ist es auch ausreichend, wenn nur auf der dem Kopf des Trägers zugewandten Seite (7) ein elastischer Randbereich (8) vorliegt.
Die Beschreibung des Ausführungsbeispiels stellt keine Einschränkung des erfindungsgemäßen Schutzbereiches dar. Abweichend von diesem Ausführungsbeispiel kann insbesondere die Formgebung des gesamten Brillenbügel-0 körpers und des Kissens von der in den Fig. dargestellten Form abweichen. Spezielle Anpassungen des erfindungsgemäßen Bügels an das Design der gesamten Brille sind möglich und durch diese Erfindung umfasst.
Claims (27)
1. Brillenbügel (1), der an den Gläserringen einer Brillenfassung oder bei Gläserring-losen Brillen direkt an einem Brillenglas angelenkt ist, und eine Brille (2) am Kopf (3) eines Brillenträgers hält, mit
einem langgestreckten Brillenbügelkörper (4), der sich vom Schläfenbereich zu dem jeweiligen Ohr erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, dass der langgestreckte Brillenbügelkörper (4) auf seiner dem Kopf (3) des Brillenträgers zugewandten Seite (7) zumindest auf einem Teil seiner Erstreckung ein elastisches Material aufweist, das flächig am Kopf des Brillenträgers anliegt, und das den Anlagedruck homogenisiert, den der Brillenbügel auf den Kopf ausübt.
einem langgestreckten Brillenbügelkörper (4), der sich vom Schläfenbereich zu dem jeweiligen Ohr erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, dass der langgestreckte Brillenbügelkörper (4) auf seiner dem Kopf (3) des Brillenträgers zugewandten Seite (7) zumindest auf einem Teil seiner Erstreckung ein elastisches Material aufweist, das flächig am Kopf des Brillenträgers anliegt, und das den Anlagedruck homogenisiert, den der Brillenbügel auf den Kopf ausübt.
2. Brillenbügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Material aus Silikon, Gummi, einem gummiähnlichen Material oder aus einem Schaumstoff besteht.
3. Brillenbügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Material wenigstens einen Hohlraum umschließt, der mit einem Fluid gefüllt ist.
4. Brillenbügel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (10) mindestens zwei Kammern (11) aufweist, die über Kanäle (12) miteinander verbunden sind.
5. Brillenbügel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Hohlräume mit fluidmäßig getrennten Kammern vorgesehen sind.
6. Brillenbügel nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlräume (10) bzw. Kammern in wenigstens einer Richtung abgerundet sind.
7. Brillenbügel nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Hohlräume (10) bzw. Kammern ihre größere Ausdehnung in Längsrichtung des Brillenbügelkörpers (4) haben.
8. Brillenbügel nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Material zusammen mit dem oder den fluidgefüllten Hohlräumen Kissen bildet.
9. Brillenbügel nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Material den oder die Hohlräume umschließt.
10. Brillenbügel nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Material zusammen mit der Außenwand des Brillenbügelkörpers den oder die Hohlräume bildet.
11. Brillenbügel nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluid ein Gas und insbesondere Luft ist.
12. Brillenbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Randbereich (8) sich über die gesamte Anlagefläche Bügel/Kopf erstreckt.
13. Brillenbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Randbereich (8) in Richtung der Längserstreckung des Brillenbügelkörpers (4) eben ausgebildet ist.
14. Brillenbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Randbereich (8) in Richtung der Längserstreckung des Brillenbügelkörpers (4) wellenförmig ausgebildet ist.
15. Brillenbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Randbereich (8) in Querrichtung des Brillenbügelkörpers (4) konvex zur Seite des Brillenträgers ausgebildet ist.
16. Brillenbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Randbereich (8) außen vollständig oder teilweise mit Noppen, Rippen, Rillen oder einer vergleichbaren Oberflächenstruktur versehen ist.
17. Brillenbügel nach einem der Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsfläche des Brillenbügelkörpers (9) im Bereich des elastischen Randbereichs (8) größer als im in Längsrichtung restlichen Brillenbügelkörperbereich (9) ist.
18. Brillenbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Randbereich (8) beginnend von dem distalen (Ohrseitigen) Ende (6) entlang und bis etwa 3/4 der Länge des länglichen Brillenbügelkörpers (4) in Richtung des ersten Endes angeordnet ist.
19. Brillenbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Randbereich (8) bis etwa 3/4 der Fläche der dem Kopf (3) des Trägers zugewandten Seite (7) des länglichen Brillenbügelkörpers (4) abdeckt.
20. Brillenbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Randbereich (8) vollständig oder teilweise Elastomere aufweist.
21. Brillenbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Randbereich (8) und der restliche Brillenbügelkörper (9) unterschiedliche Elastomere aufweisen.
22. Brillenbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Dehnungsgröße α des Materials des elastischen Randbereichs (8) sich größer als die des restlichen Brillenbügelkörpers (9) ist.
23. Brillenbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Material einen Gleitreibungskoeffizienten aufweist, der mit zunehmender Feuchte des Materials ansteigt.
24. Brillenbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergang (13) des elastischen Randbereichs (8) zum restlichen Brillenbügelkörper (9) in Material und/oder Form kontinuierlich erfolgt.
25. Brillenbügel nach einem der Ansprüche 3 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluid aus Luft besteht.
26. Brillenbügel nach einem der Ansprüche 3 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlraumgas im Normalzustand unter einem Druck von ca. 800 mbar bis ca. 1500 mbar steht.
27. Brille mit wenigstens einem Brillenbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 26.
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