DE20111860U1 - Kettenwirkmaschine - Google Patents
KettenwirkmaschineInfo
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- D04B27/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B27/10—Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
- D04B27/14—Thread tensioning rod arrangements
-
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Description
SCHLOSSERSTRASSE 23
TELEFON: (069) 9 56 2030
&rgr; . -&rgr; &rgr; «j -p . »j 1«/X ITE e-mail: patente®knoblauch.f.uunet.de
UST-ID/VAT: DE 112012149
MT 306 GM 17· Juli 2001 DK/MH-B
Karl Mayer Textilmaschinenfabrik GmbH D-63179 Obertshausen
Kettenwirkmaschine
Die Erfindung betrifft eine Kettenwirkmaschine mit einem Kettbaum, der eine Fadenschar aus zu wirkenden Fäden aufnimmt, und mit Wirkelementen, sowie mit einer Fadenstrecke vom Kettbaum zu den Wirkelementen. 5
Derartige Kettenwirkmaschinen sind zur Herstellung von Gewirken bekannt. Die auf dem Kettbaum aufgewickelten Fäden werden von dem Kettbaum abgezogen und Wirkelementen, beispielsweise Lochnadeln, zugeführt, die die Fäden zu einem Gewirke verwirken.
Zur Herstellung von elastischen Gewirken werden elastische Fäden, sogenannte Elastikfäden, eingesetzt. Diese Elastikfäden stehen unter einer erheblichen Dehnung und somit Spannung. Bei einem Abriß eines Elastikfadens wird das Ende des Elastikfadens aufgrund der hohen Spannung durch die gesamte Kettenwirkmaschine bis zum Kettbaum zurückgeschleudert.
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Eine den Wirkvorgang beobachtende Bedienungsperson, ein Wirker, befindet sich im sogenannten Wirkerstand im Bereich der Wirkelemente. Er hat praktisch keine Möglichkeit, von der Bedienungsseite her den gerissenen Faden wieder in die entsprechende Lochnadel einzubringen. Der Wirker ist daher gezwungen, um die Kettenwirkmaschine herum nach hinten zum Kettbaum zu gehen, dort mühsam das Ende des Elastikfadens zu suchen und ihn'wieder durch die Kettenwirkmaschine nach vorne zu der zugehörigen Lochnadel zu bringen. Dies ist mit einem erheblichen Arbeitsaufwand und langen Stillstandszeiten der Kettenwirkmaschine verbunden.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kettenwirkmaschine der eingangs genannten Art bereitzustellen, bei der die Enden von gerissenen Elastikfäden auf einfache Weise wieder aufgefunden und der Lochnadel wieder zugeführt werden können.
0 Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zwischen dem Kettbaum und den Wirkelementen eine Fadenauffangeinrichtung angeordnet ist.
Diese Fadenauffangeinrichtung fixiert das Ende eines gerissenen Elastikfadens, so daß dieser nicht unkontrolliert zurückspringen kann. Der gerissene Elastikfaden kann von der Bedienungsperson an der Fadenauffangeinrichtung, an der er lokalisiert ist, "abgeholt" und dem entsprechenden Wirkelement wieder zugeführt werden. Eine zeitaufwendige Suche nach dem Elastikfaden wird dadurch vermieden.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, daß die Fadenauffangeinrichtung aus einem Druckwalzensystem gebildet ist. Der Elastikfaden wird vom Kettbaum kommend durch dieses Druckwalzensystem geführt. Das Druckwalzensystem besteht bei einer bevorzugten Ausführungsform aus einem sich axial berührenden Druckwalzenpaar, das den Elastikfaden einerseits einklemmt, andererseits weiterfördert.
Zur Erhöhung der Reibung zwischen den Druckwalzen hat es sich als günstig erwiesen, daß die Druckwalzen auf ihrer Oberfläche eine elastische Beschichtung aufweisen. Durch diese Maßnahme wird die Sicherheit der Fixierung des Elastikfadens erhöht, so daß auch Elastikfäden unter höheren Spannungen sicher fixiert und eingeklemmt werden können.
Eine weitere technische Ausgestaltung sieht vor, daß eine Antriebsvorrichtung eine Druckwalze antreibt. Mit Hilfe der Antriebsvorrichtung wird der Kettbaum angetrieben, auf dem die Elastikfäden aufgewickelt sind. Diese Antriebsvorrichtung treibt bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung auch eine der Druckwalzen an. Damit drehen sich die Druckwalzen mit der gleichen oder untersetzten bzw. übersetzten Umfangsgeschwindigkeit, mit der der Elastikfaden mit Hilfe des Antriebsvorrichtungs vom Kettbaum geliefert wird. Durch diese Synchronisierung und die Aufrechterhaltung einer konstanten Spannung im Elastikfaden wird eine gleichmäßige Zuführung des Elastikfadens zu dem Wirkelement gewährleistet.
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Darüber hinaus hat es sich bewährt, daß das Druckwalzensystem im nahen Bereich der Wirkelemente angeordnet ist. Diese Anordnung macht es möglich, daß der Wirker einen gerissenen Faden erreichen kann, ohne daß er den Wirkerstand verlassen muß. Mit einem einfachen Handgriff kann der Wirker das freie Ende eines gerissenen Elastikfadens greifen und ohne großen Aufwand den Faden wieder in seine zugeordnete Lochnadel einziehen. Diese Vorgehensweise reduziert die Stillstandszeiten der Kettenwirkmaschine enorm, zieht man insbesondere in Betracht, daß mehrere Elastikfäden gleichzeitig verwirkt werden.'
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzugten AusführungsbeispieIs in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Hierin zeigt die:
einzige Figur eine Ansicht der erfindungsgemäßen Kettenwirkmaschine .
Eine Kettenwirkmaschine 1 zum Herstellen eines Gewirkes 2 weist einen Kettbaum 3, der zu wirkende Fäden 4 aufnimmt, und Wirkelemente 5 auf. Zur Vereinfachung wird die Arbeitsweise der Kettenwirkmaschine 1 am Beispiel eines Fadens beschrieben. Ein Faden 4 wird von dem Kettbaum 3 abgewickelt und über eine Umlenkeinrichtung 6 dem Wirkelement 5, z.B. einer Lochnadel 7, zugeführt, die den Faden 4 zusammen mit anderen Fäden zu einem Gewirke 2 verarbeitet. Zwischen dem Kettbaum 3 und der Lochnadel 7 ist eine Fadenauffangeinrichtung 8 angeordnet, die im dargestellten Ausführungsbeispiel als Druckwalzenpaar 9 ausgebildet ist. Es sind aber auch andere technische Ausgestaltungen möglich. Der vom
Kettbaum 3 abgezogene Faden 4 ist zwischen den Druckwalzen 10 und 11 des Druckwalzenpaares 9 eingeklemmt. Eine Antriebsvorrichtung 12 treibt den Kettbaum 3 sowie die Druckwalze 11 an, so daß eine gleichmäßige Ablaufgeschwindigkeit des Fadens 4 gewährleistet ist. Die Druckwalzen 10, 11 weisen auf ihrer Oberfläche eine elastische Haftschicht 13, beispielsweise eine Gummibeschichtung, auf, die eine bessere Fixierung des Fadens 4 in den Druckwalzen 10, 11 gewährleistet.
Den ordnungsgemäßen Verlauf des gesamten Wirkvorgangs beobachtet ein Wirker von seinem Wirkerstand 14 aus. Die Fadenauffangeinrichtung 8 ist im Aktionsradius des Wirkers vom Wirkerstand 14 vorgesehen.
Die erfindungsgemäße Kettenwirkmaschine 1 wird zum Wirken von Fäden, im vorliegenden Fall zum Wirken von Elastikfäden 4, eingesetzt. Diese Fäden stehen unter einer erheblichen Dehnung und somit Spannung. Bei einem Abriß eines Elastikfadens 4 im Bereich der Lochnadel 7 wird der Elastikfaden 4 schon bereits kurz nach den Lochnadeln von dem Druckwalzenpaar 9 festgeklemmt. Das Druckwalzenpaar 9 verhindert, daß der abgerissene Elastikfaden durch die ganze Kettenwirkmaschine 1 bis zum Kettbaum 3 zurückgeschleudert wird. Vielmehr kann der Wirker nun von seinem Wirkerstand 14 aus das Ende des abgerissenen Elastikfadens 4, das nunmehr zwischen den Druckwalzen 10, 11 fest eingeklemmt ist, greifen und von vorne ohne großen Aufwand wieder in die zugeordnete Lochnadel 7 einziehen.
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Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Kettenwirkmaschine 1 werden dadurch Stillstandszeiten der Kettenwirkmaschine 1 minimiert und ihre Effektivität gesteigert.
Claims (5)
1. Kettenwirkmaschine mit einem Kettbaum, der eine Fadenschar aus zu wirkenden Fäden aufnimmt, und mit Wirkelementen, sowie mit einer Fadenstrecke vom Kettbaum zu den Wirkelementen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kettbaum (3) und den Wirkelementen (5, 7) eine Fadenauffangeinrichtung (8) angeordnet ist.
2. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenauffangeinrichtung (8) aus einem Druckwalzensystem (9) gebildet ist.
3. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwalzen (10, 11) auf ihrer Oberfläche eine elastische Beschichtung (13) aufweisen.
4. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Antriebsvorrichtung (12) eine Druckwalze (11) antreibt.
5. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckwalzensystem (9) im nahen Bereich der Wirkelemente (5) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20111860U DE20111860U1 (de) | 2001-07-18 | 2001-07-18 | Kettenwirkmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE20111860U DE20111860U1 (de) | 2001-07-18 | 2001-07-18 | Kettenwirkmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20111860U1 true DE20111860U1 (de) | 2001-09-27 |
Family
ID=7959416
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20111860U Expired - Lifetime DE20111860U1 (de) | 2001-07-18 | 2001-07-18 | Kettenwirkmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20111860U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ES2241452A1 (es) * | 2002-08-16 | 2005-10-16 | Karl Mayer Textilmaschinenfabrik Gmbh | Maquina tricotosa de urdimbre. |
| EP1686207A1 (de) * | 2005-01-31 | 2006-08-02 | Luigi Omodeo Zorini | Textilmaschine mit Fadenlieferungs-Steuervorrichtung |
| CN105040260A (zh) * | 2015-07-13 | 2015-11-11 | 卡尔迈耶(中国)有限公司 | 一种可调式双联齿轮压紧机构 |
-
2001
- 2001-07-18 DE DE20111860U patent/DE20111860U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ES2241452A1 (es) * | 2002-08-16 | 2005-10-16 | Karl Mayer Textilmaschinenfabrik Gmbh | Maquina tricotosa de urdimbre. |
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| CN1837432B (zh) * | 2005-01-31 | 2011-06-15 | 路易吉·O·佐里尼 | 用于纱线喂入控制的纺织机械 |
| CN105040260A (zh) * | 2015-07-13 | 2015-11-11 | 卡尔迈耶(中国)有限公司 | 一种可调式双联齿轮压紧机构 |
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