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DE20111637U1 - Bodenrinne - Google Patents

Bodenrinne

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Publication number
DE20111637U1
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DE
Germany
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floor
channel
gutter
toggle
base
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20111637U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hauraton GmbH and Co KG
Original Assignee
Hauraton Betonwarenfabrik GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hauraton Betonwarenfabrik GmbH and Co KG filed Critical Hauraton Betonwarenfabrik GmbH and Co KG
Priority to DE20111637U priority Critical patent/DE20111637U1/de
Publication of DE20111637U1 publication Critical patent/DE20111637U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F3/00Sewer pipe-line systems
    • E03F3/04Pipes or fittings specially adapted to sewers
    • E03F3/046Open sewage channels
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C11/00Details of pavings
    • E01C11/22Gutters; Kerbs ; Surface drainage of streets, roads or like traffic areas
    • E01C11/224Surface drainage of streets
    • E01C11/227Gutters; Channels ; Roof drainage discharge ducts set in sidewalks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

Anwaltsakte: 20014595
Anmelder: Hauraton Betonwarenfabrik GmbH & Co.KG
Werkstraße 13 + 14
D-76437 Rastatt
— BODENRINNE
Die Erfindung betrifft eine Bodenrinne, wie sie beispielsweise in Verbindung mit versiegelten Flächen im Bodenbereich zu Zwecken der Entwässerung verlegt werden. Dabei müssen die Rinnen im Straßenbereich mit befahrbaren Rinnenabdeckungen versehen sein, die auf einer Rinnenzarge schub- und rutschsicher aufgelagert sein müssen.
Aus Gründen der Durabilität derartig stark beanspruchter Bodenrinnen ist es bisher üblich, derartige Rinnen zumin-
— dest bevorzugt aus Metall zu fertigen. Die Verwendung derartiger Metallrinnen hat es sich jedoch als nachteilhaft erwiesen, da diese der Korrosion unterworfen und überdies in der Herstellung kostenaufwendig sind. Schließlich sind derartige Rinnen bei der Montage unflexibel handhabbar.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Bodenrinne zu Entwässerungszwecken zu schaffen, bei der die erwähnten Nachteile vermieden oder zumindest reduziert sind.
Diese Aufgabe wird durch eine Bodenrinne gemäß Anspruch 1 gelöst, die vollständig aus Kunststoff mit dem an sich bekannten Exfccuderveacjfaiirea he.rgestall.te>«wi«rd.· · ·
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Da die Rinnen bei diesem Herstellungsverfahren ausschließlich aus Kunststoff gefertigt werden, bestehen keinerlei Korrosionsprobleme. Ein weiterer Vorteil der Kunststoffrinnen besteht darin, daß sie ohne Probleme vor Ort auf die gewünschte Länge gekürzt werden können. Sie sind ferner aufgrund ihres geringen Gewichts sowie der erleichterten Verarbeitung im Baustellenbereich flexibler und besser handhabbar.
Ein weiterer Vorteil der Verwendung von Kunststoffelementen &phgr; liegt darin, daß der Kunststoff je nach Anwendung ausgewählt werden kann. So können beispielsweise aus Sicherungsgründen schwer entflammbare Polyvinylchloride oder entsprechende Gemische eingesetzt werden.
Üblicherweise werden derartige Entwässerungsrinnen in Entwässerungskanäle eingesetzt, die mit Abdichtungen und Abdichtmitteln versehen sein können, so daß sich im Bereich dieser Abdichtungen eine punktuelle oder linienmäßige Auflagerung der Entwässerungsrinnen ergeben kann. Insbesondere bei Rinnen, die bedarfsweise überfahrbar sein müssen, kön-
JL nen sich daher unzulässige Punkt- oder Linienbelastungen ergeben. Die Bodenrinne ist hierzu im Sohlenbereich mit Seitenflanschen die seitlich auskragen und somit zu einer besseren Last- bzw. Druckverteilung führen, versehen. Hierdurch kann die erfindungsgemäße Bodenrinne auch in höheren Belastungsklassen eingesetzt werden.
Die in der Rinnenzarge aufgelagerten Rinnenabdeckungen werden üblicherweise mit einem quer zur Längserstreckung in der Rinne angeordneten Knebel gesichert. An der Befestigung des Knebels sind die Rinnenwandungen innenseitig mit einer vorzugsweise durchlaufenden Knebelnut versehen. Dadurch daß
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die Knebelnut durchlaufend ist, können die Befestigungsknebel bedarfsweise an beliebiger Stelle der Rinne angeordnet werden. Hierdurch ist eine flexible und dem jeweiligen Anwendungsfall angepaßte Rinnenabdeckungsarretierung möglich. 5
Grundsätzlich kann der Befestigungsknebel jeweils stirnseitig in die Knebelnut eingeführt werden. Da jedoch bei längeren Rinnen dies einigermaßen umständlich sein kann, weist die Knebelnut mit Vorteil abschnittsweise Unterbrechungen auf, um an diesen Stellen den Befestigungsknebel in der Nähe der gewünschten Befestigung einsetzen zu können.
Um den Befestigungsknebel in beliebiger Höhe der Rinne befestigen zu können, ist die Knebelnut mit einer, vorzugsweise durchgehenden, Lochreihe zur Aufnahme von Befestigungsmitteln zur Schubsicherung des Knebels versehen.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weist der Knebel ein Aufnahmeelement vorzugsweise ein Gewindeloch zur Aufnahme eines Arretierungselements der Rinnenabdeckung auf.
Die Rinnensohle ist vorzugsweise mehrlagig ausgebildet, um im Falle einer Leckage eine Zwischenspeicherung des Wassers sicher zu stellen. Darüber hinaus ist die doppellagige Rinnensohle mit einer Innenverrippung versehen zu einer erhöhten Aussteifung der Bodenrinne führt.
Als zusätzlicher Kantenschutz ist der Zargenflansch der 0 Rinnenwandung von einer Aufsteckzarge vorzugsweise aus Metall übergriffen.
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Zu Zwecken der Linienbewährung ist die Aufsteckzarge mit einem unterseitig den Zargenflansch übergreifenden Überstand versehen. Der Überstand ist perforiert, so daß sich insoweit eine bessere Verbindung mit dem angrenzenden Erdreich ergibt.
Zu Zwecken der zusätzlichen Stabilisierung und leichteren Montage ist der Überstand in Richtung der Rinnenwandung seitlich abgekantet.
10
&phgr; Die Rinnensohle ist zur Ausleitung der in der Rinne geführten Flüssigkeit mit einem Auslaß versehen, der in einen die Rinnensohle durchdringenden Auslaßstutzen mündet.
Zum Ausgleich von Toleranzen oder Fertigungsungenauigkeiten bzw. im Interesse einer besonders einfachen Anpassung an die Gegebenheiten am Einbauort kann der Auslaß bedarfsweise an der jeweils benötigten Stelle in die Rinnensohle geschnitten und der Auslaßstutzen dort angesetzt werden. Hierdurch muß nicht bei der Fertigung der Rinne auf Maß nach den jeweiligen Kanalisationsverhälnissen gearbeitet &phgr; oder die Rinnen vor Ort in Abhängigkeit von den Kanalisationsanschlüssen verlegt werden. Es wird vielmehr überall dort, wo ein entsprechender Anschluß vorhanden ist, ein Auslaß in die Rinnensohle geschnitten.
Die Bodenrinnen können untereinander durch eine einfache Klebeverbindung miteinander verbunden werden. Hierzu ist im Verbindungsbereich ein Verbindungsschuh vorgesehen, der das Rinnenprofil unterseitig übergreift.
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Die Klebeverbindung ist dadurch erleichtert, daß das Verbindungselement jeweils aus dem gleichen Material wie die Bodenrinne gefertigt ist.
Die Bodenrinne kann mit Vorteil ebenfalls als Kabelrinne genutzt werden, wobei die Kabel mittels der in die Knebelnut eingeführten längsverschieblichen Knebel fixiert sind.
Eine solche Kabelrinne ist dabei mit Vorteil aus einem schwer entflammbaren Kunststoff gefertigt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung näher beschriebenen Ausführungsbeispiels erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Bodenrinne im Querschnitt
Fig. 2 diese Bodenrinne in einer perspektivischen Draufsicht
Fig. 3 eine Bodenrinne in einer perspektivischen Ansicht von unten
Fig. 4 ein Verbindungselement für Bodenrinnen und
Fig. 5 eine Bodenrinne mit Verbindungselement in einer perspektivischen Draufsicht.
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Die in Fig. 1 gezeigte Bodenrinne 1 weist im Wesentlichen einen rechteckförmigen Querschnitt auf, der beidseits von je einer Rinnenwandung 2,2&Lgr; und auf einer von einer Offenseite 3 abgewandten Seite von einer Rinnensohle 4 begrenzt ist.
Die Rinnenwandungen 2,2&lgr; weisen jeweils auf ihrer von der Rinnensohle 4 abgewandten Stirnseite eine Abkantung derart auf, daß an der Offenseite 3 ein Zargenflansch 5,5&lgr; zur Auflagerung einer nicht weiter dargestellten Rinnenabdekkung gegeben ist. Der Zargenflansch 5,5&lgr; ist jeweils von einer Aufsteckzarge 6 übergriffen, die vorzugsweise aus Metall gefertigt ist, um einen soliden Kantenschutz zu bieten. Die Aufsteckzarge 6,6' weist jeweils einen in Richtung der Rinnenwandung 2,2' abgekanteten Überstand 7 auf. Durch die seitliche Abkantung des Überstandes 7 wird bei der Montage eine verbesserte Einspannung der Bodenrinne 1 und somit eine Stabilisierung im Fugenbereich der Bodenrinne 1 erreicht.
Die Rinnensohle 4 ist doppelwandig mit einer Innenverrippung 10 versehen. Die Innenverrippung 10 führt zur Ausbildung von Aufnahmekammern 11 im Bereich der Rinnensohle 4. Durch die Innenverrippung 10 wird eine Aussteifung der Bodenrinne insgesamt erreicht. Die Aufnähmekammern 11 dienen zur Aufnahme von etwaigen Leckageflüssigkeiten. Die Bodenrinne 1 ist darüber hinaus im Bereich der Rinnensohle 4 mit einem in Fig. 1 nicht sichtbaren Auslaß versehen, der in einen Auslaßstutzen 12 mündet, der auf der von der Offenseite 3 abgewandten Seite der Rinnensohle 4 angeordnet ist. Der Auslaßstutzen 12 dient insbesondere zum Anschluß an ein etwaiges Kanalsystem, wobei der Auslaß zum Ansatz des Auslaßstutzens 12 überall dort vor Ort in die Rinnensohle 4
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geschnitten wird, wo ein entsprechender Kanalisationsanschluß vorhanden ist. Die ansonsten umständliche Anpassung der Rinnenausleitung an die Kanalisation entfällt vollständig.
5
Zur Arretierung der hier nicht dargestellten Rinnenabdeckung der Bodenrinne 1 sind die Rinnenwandungen 2,2&lgr; jeweils innenwandig mit einer durchgehenden Knebelnut zur Aufnahme eines Knebels 14 quer zur Längserstreckung der Bodenrinne 1 versehen. Der Knebel 14 weist vorzugsweise mittig ein Gewindeloch 15 zur Aufnahme einer Befestigungsschraube der Rinnenabdeckung auf. Bei bestimmungsgemäßer Montage wird die Rinnenabdeckung auf den Zargenflansch 5,5&Lgr; bzw. die Aufsteckzarge 6, 6' aufgelegt und mittels wenigstens eines Befestigungsstiftes 21 mit dem Knebel 14 lösbar mit der Bodenrinne 1 verbunden.
Die Bodenrinne 1 ist darüber hinaus im Bereich der Rinnensohle 4 beidseits mit einem seitlich auskragenden Seitenflansch 16, 16 &Lgr; versehen. Durch die vorzugsweise durchlaufend angeordneten Seitenflansche 16,16&lgr; ergibt sich eine vergrößerte Aufstandsfläche für die Bodenrinne 1 und hierdurch eine bessere Lastverteilung. Dadurch wird insbesondere die Einleitung von Punkt- und Linienlasten im Bereich der Auflagerung der Bodenrinne 1 vermieden. Dies ist vorteilhaft, weil die Bodenrinne 1 bei der Verlegung zum Teil auf etwaig unterseitig angeordnete Abdichtungen zu liegen kommen kann.
Gemäß Fig. 2 kann die Aufsteckzarge 6 in vorteilhafter Weise mit einer durchgehenden Perforierung 17 versehen sein. Durch die Perforierung 17 der Aufsteckzarge 6,6&Lgr; wird eine bessere Verbindung mit dem angrenzenden Erdreich und somit
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eine wünschenswerte Linienbewährung für die Bodenrinne 1 erzielt.
Wie ebenfalls aus Fig. 2 ersichtlich, ist die Knebelnut 13 abschnittsweise mit Unterbrechungen 20 versehen. Die Unterbrechungen 20 dienen zur Einführung des Knebels 14 in die Knebelnut 13. Hierdurch wird vermieden, daß die Knebel 14 jeweils nur an der Stirnseite der Bodenrinne 1 eingeführt und somit zum Teil über einen erheblichen Bereich umständlieh durch die Knebelnut 13 bewegt werden müssen. Außerdem können im Bereich der Unterbrechungen 20 bedarfsweise nachträglich und/oder zusätzlich Knebel 14 in die Knebelnut 13 eingeführt werden, um beispielsweise eine zusätzliche Befestigung für die Rinnenabdeckung zu erreichen.
Die Knebelnut 13 ist vorteilhafter Weise ebenfalls mit einer durchgehenden Lochreihe versehen, um mittels entsprechender Befestigungsstifte 21 eine Arretierung des Knebels 14 an der gewünschten Stelle zu erreichen.
Wie aus Fig. 3 und 5 ersichtlich, weist die Rinnensohle 4 voneinander beabstandete Ausläße 22, die jeweils in Auslaßstutzen 12 münden, auf. Die Auslaßstutzen 12 sind, wie bereits erwähnt, in Abhängigkeit von den Einbauverhältnissen bedarfsweise angeordnet.
Die vorstehend beschriebene Bodenrinne 1 wird in einem Extruderverfahren, vorzugsweise aus einem schwer entflammbaren Kunststoff, wie etwa PVC hergestellt. Die Bodenrinne 1 kann dabei zu Zwecken der Entwässerung wie auch als Kabelkanal genutzt werden. Im Falle der Nutzung als Kabelkanal dient der Knebel 14 zur Befestigung der Kabel im Bereich der Rinnensohle 4 .
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Durch die durchgehende Lochreihe der Knebelnut 13 kann dabei die Arretierung der Kabel mit der jeweils gewünschten Beabstandung hergestellt werden.
Die Bodenrinne 1 kann aufgrund der Herstellung als Kunststoffteil, das überdies den Vorteil der Korrosionsfreiheit bietet, vor Ort in beliebiger Länge gekürzt bzw. in unterschiedlichen Längen hergestellt werden. Dabei ist es aus Transportgründen unerläßlich, die Bodenrinne in der Regel mehrstückig an die Baustelle zu liefern. Hierzu wird die Bodenrinne 1 mit einer Verbindungsmuffe 23 ausgeliefert. Die Verbindungsmuffe 23 weist ebenfalls ein rechteckförmiges Profil auf, das im Zargenbereich seitlich auskragend abgekantet ist. Die Verbindungsmuffe 23 ist so dimensioniert, daß sie die Bodenrinne 1 unterseitig untergreift. Die Bodenrinne 1 weist hierzu stirnseitig jeweils einen entsprechenden Rücksprung des Seitenflansches 16 zur Aufnahme der Verbindungsmuffe 23 auf. Die Verbindungsmuffe 23 kann dann im Stirnseitenbereich der Bodenrinne 1 in einfaeher Weise aufgesteckt werden und somit die nächste Bodenrinne 1 in analoger Weise angesetzt werden. Dabei ist die Verbindungsmuffe 23 üblicherweise aus dem gleichen Material wie die Bodenrinne 1 gefertigt, so daß eine erleichterte Verklebung der Verbindungsmuffe 2 3 mit der Bodenrinne 1 gegeben ist. Hierzu kann ein PVC-Klebemittel eingesetzt werden, so daß letztlich eine leckagedichte Verbindung der Bodenrinnen 1 durch Quellschweißung erzeugt wird.
Durch die einfache Kürzung der Bodenrinnen 1 bzw. in Verbindung mit weiteren Bodenrinnen 1 kann die Bodenrinne vor Ort mit einfachstem Werkzeug unproblematisch an die jeweiligen Einbauverhältnisse hinsichtlich ihrer Länge optimal angepaßt werden.
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Vorstehend ist somit eine Bodenrinne 1 beschrieben, die vielseitig als Entwässerungsrinne oder Kabelkanal nutzbar ist. Dabei ist die Form der Rinne in optimaler Weise an eine Herstellung im Extruderverfahren angepaßt. Die Verwendung von Kunststoffen für Bodenrinnen hat den Vorteil, daß eine erleichterte Montage und Verarbeitung vor Ort gegeben ist und überdies die üblichen Korrosionsprobleme im Bereich von Entwässerungsrinnen vermieden werden.
Geitz & Truckenmüller
Patentanwälte Kriegsstraße 234 · D-76135 Karlsruhe
Anwaltsakte: 20014595
Anmelder: Hauraton Betonwarenfabrik GmbH & Co.KG
Werkstraße 13 + 14
D-76437 Rastatt
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Bodenrinne 13 Knebelnut
2,2&lgr; Rinnenwandung 14 Knebel
3 Offenseite 15 Gewindeloch
4 Rinnensohle 30 16,16'Seitenflansch 5,5&Lgr; Zargenflansch 16 Perforierung
6,6&Lgr; Aufsteckzarge 20 Unterbrechungen
7,7 * Überstand 21 Befestigungsstift
10 Innenverrippung 22 Auslaß
11 Aufnahmekammern 35 23 Verbindungsmuffe 12 Auslaßstutzen

Claims (17)

1. Bodenrinne, vorzugsweise zur Verlegung im Bodenbereich zu Zwecken der Entwässerung, mit einem vorzugsweise in Richtung einer Rinnenabdeckung einseitig geöffneten Rechteckquerschnitt der beidseits von je einer Rinnenwandung (2, 2') mit je einem Zargenflansch (5, 5') zur Auflagerung der, vorzugsweise befahrbaren, Rinnenabdeckung und auf der der Rinnenabdeckung gegenüberliegenden Seite von einer Rinnensohle (4) begrenzt ist, wobei die Bodenrinne (1) einstückig aus Kunststoff als Extruderteil gefertigt ist.
2. Bodenrinne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenrinne (1) aus Polyvinylchlorid oder einem Polyvinylchlorid-Gemisch gefertigt ist.
3. Bodenrinne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Sohlenbereich der Bodenrinne (1) beidseits je ein seitlich auskragender Seitenflansch (16, 16') angeordnet ist.
4. Bodenrinne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinnenwandungen (2, 2') innenseitig jeweils mit einer, vorzugsweise durchlaufenden, Knebelnut (13) versehen sind, die jeweils mit einem gleichbleibenden Abstand von der Rinnensohle (4), vorzugsweise jeweils auf zumindest annähernd halber Höhe der entsprechenden Rinnenwandung (2 oder 2') - jedenfalls auf gleicher Höhe einander gegenüberliegend - angeordnet sind.
5. Bodenrinne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Knebelnut (13) zumindest in Richtung der Rinnenabdeckung mit wenigstens einem, vorzugsweise mehreren, einander äquidistant beabstandeten Unterbrechungen (20) zur Aufnahme eines Knebels (14) zur Arretierung der Rinnenabdeckung versehen ist.
6. Bodenrinne nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Knebelnut (13) mit einer, vorzugsweise durchgehenden, Lochreihe zur Aufnahme von Befestigungsmitteln (21) zur Schubsicherung des Knebels (14) versehen sind.
7. Bodenrinne nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Knebel (14) mit einem Aufnahmeelement, vorzugsweise einem Gewindeloch (15), zur Aufnahme eines Arretierungselements der Rinnenabdeckung versehen ist.
8. Bodenrinne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinnensohle (4) zumindest zweilagig, vorzugsweise mit einer Innenverrippung (10) ausgebildet ist.
9. Bodenrinne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zargenflansche (5, 5') der Rinnenwandung (2, 2') auf der der Rinnenabdeckung zugewandten Seite jeweils von einer Aufsteckzarge (6, 6'), vorzugsweise aus Metall, übergriffen sind.
10. Bodenrinne nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufsteckzarge (6, 6') den seitlich auskragenden Zargenflansch (5, 5') jeweils in Richtung der Rinnensohle (4) mit einem Überstand (7, 7') zur Linienbewehrung überragt, wobei dieser Überstand (7, 7') mit einer vorzugsweise durchgehenden Perforierung (17) versehen ist.
11. Bodenrinne nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Überstand (7, 7') jeweils in Richtung der benachbarten Rinnenwandung (2, 2') seitlich abgekantet ist.
12. Bodenrinne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinnensohle (4) mit einem Auslaß (22) zum Anschluß eines die Rinnensohledurchdringenden Auslaßstutzens (12)versehen ist.
13. Bodenrinne nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaß (22) bedarfsweise an geeigneter Stelle in die Rinnensohle (4) eingebracht ist
14. Bodenrinne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenrinnen (1) miteinander jeweils mit einer das Rinnenprofil unterseitig übergreifenden Verbindungsmuffe (23), vorzugsweise mittels einer Klebeverbindung und/oder einer Quellschweißung verbindbar sind.
15. Bodenrinne nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmuffe (23) jeweils aus dem gleichen Material wie die Bodenrinne (1) gefertigt ist.
16. Kabelrinne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelführung mit Hilfe des in des Knebelnut (13) geführten Knebels (14) fixiert ist.
17. Kabelrinne nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelrinne aus einem schwer entflammbaren Kunststoffmaterial gefertigt ist.
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