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DE2011160B2 - Vorrichtung zum Erwärmen, z.B. zum Trocknen von langgestrecktem, laufend bewegtem Gut, z.B. Textilbändern - Google Patents

Vorrichtung zum Erwärmen, z.B. zum Trocknen von langgestrecktem, laufend bewegtem Gut, z.B. Textilbändern

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DE2011160B2
DE2011160B2 DE2011160A DE2011160A DE2011160B2 DE 2011160 B2 DE2011160 B2 DE 2011160B2 DE 2011160 A DE2011160 A DE 2011160A DE 2011160 A DE2011160 A DE 2011160A DE 2011160 B2 DE2011160 B2 DE 2011160B2
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fiber mat
reflector
strips
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mat strips
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Mccoy Lyle E Norristown Pa (vsta)
Original Assignee
Mccoy Lyle E Norristown Pa (vsta)
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Publication of DE2011160B2 publication Critical patent/DE2011160B2/de
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    • F26B13/10Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials
    • F26B13/22Arrangements of gas flames
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
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    • F26B3/30Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by radiation, e.g. from the sun from infrared-emitting elements
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • D06C2700/09Various apparatus for drying textiles

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erwärmen, z. B. zum Trocknen von langgestrecktem, laufend bewegtem Gut, z. B. Textilbändern, mittels mindestens einer nahe der Bewegungsbahn des Gutes angeordneten Wärmequelle und eines dieser zugeordneten biegsamen Reflektors, der aus einer keramischen Faserstoff-Matte besteht, die mit ihrer Rückseite mit einem biegsamen Rückenblech verbunden ist, wobei den Reflektor zur wahlweisen Einstellung seiner Biegung und damit seiner Wärmeabstrahlung ein verstellbares Gestänge trägt.
Aus der US-PS 34 21 746 ist eine Vorrichtung nach dem wie oben definierten Gattungsbegriff bekannt, bei der als Reflektor eine biegsame Matte aus keramischem Fasermaterial vorgesehen ist, wobei diese Matte rückseitig von einem, flexiblen Rückenschild getragen wird. Es hat sich jedoch gezeigt, daß diese bekannte Fasermatte im Betrieb, d. h., wenn ihre reflektierende Oberfläche längere Zeit der von der Wärmequelle ausgehenden Strahlung ausgesetzt ist, dazu neigt, daß sich ihr faseriges Material nach und nach schichtweise ablöst, so daß der Reflektor bereits nach verhältnismäßig kurzer Betriebsdauer unbrauchbar wird. Dieses schlechte Betriebsverhalten der bei der bekannten Vorrichtung verwendeten Faserstoff-Matte erklärt sich daraus, daß deren faseriges Material ungefähr zu 80% aus Fasern besteht, deren Richtung im wesentlichen parallel zur Fasermatten-Oberfläche verläuft. Dementsprechend weist die bekannte Fasermatte 20% an keramischen Fasern auf, die sich quer bzw. senkrecht zur Fasermatten-Oberfläche erstrecken, so daß praktisch nur diese 20% des Fasermaterials zur Verfügung stehen, um eine Art von Halterungswirkung bezüglich der Fasermatten-Oberfläche auszuüben. Infolgedessen ist aber bei der bekannten Faserstoff-Matte die bereits weiter oben erwähnte Tendenz sehr groß, daß sich das faserige Material von der Mattenoberfläche mehr oder weniger schichtweise ablöst oder sich in ähnlicher Weise zersetzt oder sich abtrennt Es liegt auf der Hand, daß damit die bekannte Vorrichtung bzw. die bei dieser verwendete Faserstoff-Matte mit erheblichen Nachteilen behaftet ist.
Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht nun darin. Maßnahmen anzugeben, damit derartige nachteilige Effekte vermieden werden können, d. h. also eine Vorrichtung zum Erwärmen von langgestrecktem, laufend bewegtem Gut gemäß der eingangs definierten Art dahingehend zu verbessern bzw. neu zu gestalten, daß diese als Reflektor eine keramische Faserstoff-Matte aufweist, die im Betrieb,
d. h. unter der Einwirkung von Wärmestrahlung, beständig ist, so daß eine ausreichend lange Lebensdauer des Reflektors und damit praktisch ein Dauerbetrieb der Vorrichtung gewährleistet ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Reflektor aus mehreren, in der Strahlflächenebene nebeneinander mit ihren Kantenflächen satt aneinanderliegenden Faser-Mattenstreifen zusammengesetzt ist, deren Fasern im wesentlichen parallel zu den Kantenflächen verlaufen, wobei die Vorderflächen der Faser-Mattenstreifen mit in Streifenlängsrichtung verlaufenden Fasern eine gemeinsame Reflektoroberfläche bilden, und daß die Faser-Mattenstreifen von gemeinsamen Verbindungselementen durchzogen und zusammengehalten sind.
Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vor allem darin zu erblicken, daß Faserablösungen von dem Reflektor praktisch vollständig unterbunden sind, ohne daß jedoch die leichte Biegsamkeit und die thermodynamischen Eigenschaften des Reflektors beeinträchtigt wären.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung bestehen die Verbindungselemente für die Faser-Mattenstreifen aus biegsamen, den Relativbewegungen zwischen den Faser-Mattenstreifen folgenden
so Drähten.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann vorgesehen sein, daß der Reflektor eine länglich-rechteckige Form hat, und daß die Faser-Mattenstreifen in seiner Längs- oder Querrichtung verlaufen.
Vorzugsweise bestehen die Faser-Mattenstreifen aus Aluminiumsilicat-Fasern.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung gestalten sich aus der folgenden Beschreibung anhand der Zeichnung. Es zeigt
Fi g. 1 einen senkrechten Schnitt durch eine Vorrichtung, wie sie zum Vortrocknen von Textilbahnen benutzt wird,
Fig.2 eine vergrößerte Seitenansicht eines Reflektors gemäß F i g. 1 in zwei verschiedenen Plattenstellungen,
Fig.3 eine perspektivische Ansicht der in Fig.2 gezeigten Teile mit einer anderen Stellung des
Reflektors,
Fig.4 eine perspektivische Ansicht eines aus Fig.3 ausgeschnittenen Teiles in vergrößertem Maßstab und
Fig.5 eine perspektivische Teilansicht einer zweiten Ausführungsbeispieles für einen Reflektor.
In Verbindung mit F i g. 1 sind zunächst F ι g. 2 bis 4 zu betrachten. Die Wärmvorrichtung 10 weist ein Gehäuse 11 mit dem Boden 12, den Seitenwänden 13 und dem Deckel 14 auf. Letzterer ist mit zwei öffnungen 15 und 16 für den Ein- und Auslaß eines eich in Richtung des Pfeiles 18 bewegenden Bandes versehen. Bei diesem Band 17 handelt es sich z. B. um ein Textilerzeugnis, das über die Umlenkrolle 20 durch die öffnung 15 in das Gehäuse 11 eintritt, in diesem nach unten läuft und über die Umlenkrollen 21 und 22 wieder senkrecht nach oben geführt und auf diesem Wegabschnitt 23 vorgetrocknet wird, worauf es durch die Deckenöffnung 16 das Gehäuse verläßt und über die Umlenkrolle 24 einer weiteren Behandlungsstelle zugeführt wird.
In dem Gehäuse sind mehrere Brennerrohre 25,26,27 und 28 eingebaut, bei denen es sich um übliche Reihenbrenner mit entsprechenden Brenngaszuführungen handelt. Die Brennerrohre 25 und 27 sind mit Abstand senkrecht übereinander auf der einen Seite des Bandweges 23 angeordnet, während die Brennerrohre 26 und 28 in entsprechender Weise auf der anderen Seite des Bandweges 23 angeordnet sind. Die beiden unteren Brennerrohre 25 und 26 sind ebenso wie die beiden oberen Brennerrohre 27 und 28 mit Abstand horizontal zueinander angeordnet, so daß also die vier Brennerrohre 25—28 Wärmequellen zu beiden Seiten des Bandweges 23 bilden.
Auf der einen Seite, und zwar entlang der linken Seite des in F i g. 1 gezeigten Bandweges 23 befinden sich vertikal mit Abstand übereinander Reflektoren 30 und 31, die den Brennern 25 bzw. 27 zugeordnet sind, während rechts von dem Bandweg 23 zwei gleiche Reflektoren 32 und 33 senkrecht übereinander angebracht sind, die den Brennern 26 und 28 zugeordnet sind.
In dem Gehäuse 11 sind, wie aus F i g. 1 — 3 zu ersehen ist, links hinter den Reflektoren 30 und 31 Hängeträger 34 und 35 befestigt, an denen vor- und zurückbewegbare Haltestangen 36 und 37 angeordnet sind, welche die Reflektoren 30 und 31 tragen. Wie am besten aus F i g. 3 hervorgeht, besteht der mit den anderen Reflektoren identische Reflektor 30 aus einer biegsamen Fasermatte 40, die mittels Drahtklammern 39 an einem biegsamen Rückenblech 41 befestigt ist. Dieses Rückenblech 41 ist über Gelenke 42 mit den Haltestangen 36 verbunden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind an jedem Ende des Reflektors 30 drei vertikal übereinander an den Hängeträgern 34 und 35 angeordnete Haltestangen 36 vorgesehen. Jede dieser Haltestangen 36 ist mit einem Gewinde versehen und mittels einer entsprechenden Gewindeverbindung 43 an ihrem zugehörigen Hängeträger 34 bzw. 35 befestigt, so daß sie einerseits durch ihre Drehung nach vorwärts oder rückwärts bewegt, andererseits aber auch durch die schwenkbare Ausbildung ihrer Gewindeverbindung 43 mit dem Hängeträger 34 bzw. 35 auch um ein gewisses Maß nach oben oder unten verschwenkt werden kann, wodurch es ermöglicht wird, wahlweise sowohl die Stellung als auch das Maß und die Art der Krümmung des Reflektors zu verändern. Der Reflektor 30 kann also auf diese Weise zum Bandweg 23 hin oder von diesem weg bewegt werden, gleichzeitig aber auch in einem beliebigen Winkel zu diesem Bandweg eingestellt und darüber hinaus so gebogen werden, daß von ihm eine bestimmte Wärmemenge auf das bewegte Band abgestrahlt wird. Die in F i g. 1 —4 dargestellte konkave Wölbung des Reflektors 30 zum Band 23 hin ist beliebig verstellbar und kann z. B. in eine Ebene umgewandelt weiden, wie sie in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet ist Der Reflektor 30 kann auch zu irgendeiner Zwischenform umgebogen werden und im Bedarfsfalle auch eine konvexe Wölbung erhalten. Eine Kombination zweier Reflektorwölbungen ist in F i g. 3 dargestellt, durch die
ίο eine bestimmte Abstrahlungswirkung erreicht wird. Während die von einem Brenner 25 abgegebene Wärme nicht genau und allenfalls nur mit Hilfe komplizierter und teurer Ventileinbauten gleichmäßig verteilt werden kann, ist es mit Hilfe des Reflektors 30 durch dessen Verstellung möglich, die Wärme gleichmäßig auf das vorbeibewegte Band 17 zu konzentrieren oder zu verteilen.
Die Reflektoren 32 und 33 gemäß F i g. 1 sind ebenfalls an vor- und zurückziehbaren Haltestangen 45 befestigt, deren jede an eine Gelenkverbindung 46 auf der Rückseite des betreffenden Reflektors angeschlossen ist und von einem Träger, der in diesem Falle von der Gehäusewand 13 gebildet wird, getragen wird. Die Haltestangen 45 durchsetzen hier in der Gehäusewand 13 befindliche Verbindungs- und Schwenkelemente 47 und ragen durch die Wand nach außen, so daß sie von hier aus ebenfalls beliebig verstellt werden können.
Die Reflektoren 30, 31, 32 und 33 können im wesentlichen in gleicher Weise ausgebildet sein, so daß es genügt, wenn nur eine von ihnen näher beschrieben wird. Wie insbesondere aus Fig.4 zu ersehen ist, besteht der Reflektor 30 aus einer Fasermatte 40, die an der Vorderseite eines Rückenbleches 41 befestigt ist. Die Matte 40 besteht aus einer Mehrzahl von Faser-Mattenstreifen 50, welche in der Strahlflächenebene mit ihren Kantenflächen satt aneinanderliegen. Die Faser-Mattenstreifen 50 haben vorzugsweise die gleiche Form und bestehen aus keramischen Fasern, z. B. aus Aluminiumsilikatwolle oder einem anderen hitzebeständigen und wärmeabstrahlenden Material. Die keramische Matte wird aus Schichten von ungewebten Fasern gebildet, die im wesentlichen parallel zu den einander anliegenden Schichtflächen verlaufen, so daß also die Mehrzahl der Fasern in zu den Schichtflächen parallelen Ebenen verlaufen. Bei einem guten Schichtaufbau erstrecken sich etwa 80% der Fasern in parallel zu den Schichtflächen verlaufenen Ebenen, während der übrige Teil der Fasern in Querrichtung hierzu verläuft. Etwa die Hälfte aller Fasern in parallel zu den Schichtflächen verlaufenden allgemeinen normal zu der anderen Hälfte der parallel zu den Schichtflächen ausgerichteten Fasern, so daß also etwa 40% der Fasern sich in Längsrichtung parallel zu den Schichtflächen erstrecken und ein etwa gleicher Prozentsatz der Fasern quer oder normal zur Längserstreckung der Schicht und parallel zu den Schichtflächen verläuft. Ein solcher Schichtaufbau, bei dem die Schichtfasern im wesentlichen parallel zu den Schichtflächen verlaufen, dient vorzugsweise zur BiI-dung der Faser-Mattenstreifen 50 der Matte 40.
Wie aus Fig.4 zu ersehen ist, weist jeder Faser-Mattenstreifen 50 eine sich in Streifenlängsrichtung erstreckende obere Kantenfläche 51 auf. Die entsprechende untere Kantenfläche ist nicht zu sehen.
Aus F i g. 4 ist ferner ersichtlich, daß jede Kantenfläche 51 Fasern freilegt, welche normal zueinander in parallel zur Kantenfläche des Faser-Mattenstreifens verlaufenden Ebenen liegen. Die Stirnfläche 52 jedes Faser-Mat-
tenstreifens 50 zeigt durchweg normal zum Rückenblech 41 hin verlaufende Fasern, während die Vorderfläche 53 jedes Faser-Mattenstreifens 50 Fasern zeigt, die in Streifenlängsrichtung verlaufen, also parallel zum Rückenblech gerichtet sind. Naturgemäß handelt es sich bei der F i g. 4 um eine vereinfachte Darstellung, welche lediglich die in den Außenflächen der Faser-Mattenstreifen 50 vorherrschenden Fasern und nicht die zahlenmäßig geringeren Fasern, die in anderer Richtung als die dargestellten Fasern an den Flächen 51 verlaufen, veranschaulicht.
Für die sichere Verbindung der Faser-Mattenstreifen 50 mit dem Rückenblech 41 oder, sofern ein solches Rückenblech fehlt, der Faser-Mattenstreifen miteinander gibt es verschiedene Möglichkeiten, von denen eine derselben bei 39 in F i g. 2 und 3 veranschaulicht ist. Hier handelt es sich um lange Ankerelemente, Stangen oder Drähte, welche die Faser-Mattenstreifen 50 und ihre Längskantenflächen 51 durchsetzen. Diese Verbindungselemente 39 sind an ihren freien Enden umgebogen, so daß sie die Ober- und Unterkante des Rückenbleches 41 umgreifen, und können, wie in F i g. 2 dargestellt ist, mit Zwischenklammern 54 versehen sein. Sie bringen die Faser-Mattenstreifen 50 zur festen Anlage mit dem Rückenblech 41, so daß die Faser-Mattenstreifen den Krümmungen des Rückenbleches zu folgen vermögen. Die hier nur parallel zu den Kantenflächen 51 praktisch mögliche Ablösung der Fasern aus der Matte wird also erfindungsgemäß durch die satte Anlage der Kantenflächen aneinander und die Sicherung dieser Flächenanlage der Faser-Mattenstreifen durch die Verbindungselemente 39 wirksam verhindert, wobei durch diese Konstruktion die Biegsamkeit des Reflektors keineswegs beeinträchtigt, vielmehr sogar noch verbessert wird.
Bei dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel ge maß der F i g. 1 —4 verlaufen die Faser-Mattenstreifei 50 in Längsrichtung der Matte 40 bzw. des Reflektors 30 Sie können jedoch auch in einer anderen Richtung, ζ. Β quer zum Reflektor verlaufen, wie es in Fig. ί veranschaulicht ist. Hier weist ein Reflektor 30a eint Matte 40a auf, welche an dem Rückenblech 41a befestig ist. Die Matte 40a besteht aus einer Mehrzahl vor Faser-Mattenstreifen 50a aus Fasern der vorbeschriebe nen Art. Die Faser-Mattenstreifen liegen auch hier ar ihren Längskantenflächen 51a satt aneinander, doch verlaufen sie in diesem Falle quer zur Längsrichtung de; Reflektors 30a. Die satte Anlage der Faser-Mattenstrei fen 50a aneinander wird durch (nicht dargestellt geeignete Befestigungselemente gesichert. An den den Brennerrohr 25a zugekehrten Flächen 53a der Faser Mattenstreifen 50a verlaufen die Fasern im wesentli chen in Längsrichtung der Faser-Mattenstreifen unc ihrer aneinanderliegenden Kantenflächen 51a. Die freien Kantenflächen 52a hingegen zeigen eine Faser richtung, die im wesentlichen parallel zu den aneinan derliegenden Längskantenflächen 51a und normal zi den Vorderflächen 53a der Faser-Mattenstreifen 50; verläuft. Die Richtung, in der die ungewebtet Mattenfasern dazu neigen, sich aus ihrem Verbanc herauszulösen, liegt auch hier parallel zu den Kantenflä chen 51a, so daß auch durch diese Konstruktion dif Gefahr der Faserablösung weitgehend vermindert ist Der Zusammenhalt der Faser-Mattenstreifen kanr naturgemäß durch entsprechende Maßnahmen, ζ. Β mittels die Faser-Mattenstreifen 50a durchziehendet Ankerdrähten, durch Ankleben der Faser-Mattenstrei fen an das Rückenblech 41a usw., gesichert werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Erwärmen, z. B. zum Trocknen von langgestrecktem, laufend bewegtem Gut, z. B. Textilbändern, mittels mindestens einer nahe der Bewegungsbahn des Gutes angeordneten Wärmequelle und eines dieser zugeordneten biegsamen Reflektors, der aus einer keramischen Faserstoff-Matte besteht, die mit ihrer Rückseite mit einem biegsamen Rückenblech verbunden ist, wobei den Reflektor zur wahlweisen Einstellung seiner Biegung und damit seiner Wärmeabstrahlung ein verstellbares Gestänge trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (30, 30a) aus mehreren in der Strahlflächenebene nebeneinander mit ihren Kantenflächen (51,51a,) satt aneinanderliegenden Faser-Mattenstreifen (50,5Oi.) zusammengesetzt ist, deren Fasern im wesentlichen parallel zu den Kantenflächen (51, 5Ia^ verlaufen, wobei die Vorderflächen (53, 53a) der Faser-Mattenstreifen (50, 5Oa^ mit in Streifenlängsrichtung verlaufenden Fasern eine gemeinsame Reflektoroberfläche bilden, und daß die Faser-Mattenstreifen (50, 50a,) von gemeinsamen Verbindungselementen (39) durchzogen und zusammengehalten sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (39) aus biegsamen, den Relativbewegungen zwischen den Faser-Mattenstreifen (50, 50a) folgenden Drähten bestehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (30 bzw. 3Oa^ eine länglich-rechteckige Form hat, und die Faser-Mattenstreifen (50 bzw. 50a) in seiner Längs- oder Querrichtung verlaufen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Faser-Mattenstreifen (50,50a,) aus Aluminiumsilicat- Fasern bestehen.
DE2011160A 1969-11-14 1970-03-10 Vorrichtung zum Erwärmen, z.B. zum Trocknen von langgestrecktem, laufend bewegtem Gut, z.B. Textilbändern Expired DE2011160C3 (de)

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