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DE2718841B2 - Maschine zum pneumatischen Ausbringen von körnigem Material Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co KG, 4507 Hasbergen - Google Patents

Maschine zum pneumatischen Ausbringen von körnigem Material Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co KG, 4507 Hasbergen

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DE2718841B2
DE2718841B2 DE19772718841 DE2718841A DE2718841B2 DE 2718841 B2 DE2718841 B2 DE 2718841B2 DE 19772718841 DE19772718841 DE 19772718841 DE 2718841 A DE2718841 A DE 2718841A DE 2718841 B2 DE2718841 B2 DE 2718841B2
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DE
Germany
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individual
travel
machine
bend
outer ends
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Application number
DE19772718841
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DE2718841A1 (de
DE2718841C3 (de
Inventor
Heinz Dipl.-Ing. Dr. 4507 Hasbergen Dreyer
Werner 4500 Osnabrueck Huelsmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Original Assignee
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
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Publication date
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Priority to CA301,845A priority patent/CA1082238A/en
Priority to FR7812832A priority patent/FR2388480A1/fr
Priority to GB1692078A priority patent/GB1601896A/en
Publication of DE2718841A1 publication Critical patent/DE2718841A1/de
Publication of DE2718841B2 publication Critical patent/DE2718841B2/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/04Fertiliser distributors using blowers
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/12Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials
    • E01C19/20Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders
    • E01C19/205Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders the material being spread by means of a gaseous current

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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Maschine zum pneumatischen Ausbringen von körnigem Material, die einen Vorratsbehälter aufweist, aus dem das Material über einen Dosiermechanismus einer Anzahl von mit einem Gebläse verbundenen Rohrleitungen zugeführt wird, deren äußere Enden mit je einer Ausströmöffnung versehen, in Abständen quer zur Fahrtrichtung der Maschine angeordnet und mit je einem Krümmer ausgestattet sind, von denen jeder in zumindest zwei über dem Bereich je eines zumindest annähernd rechten Winkels verlaufende Einzelbögen unterteilt ist, deren äußere Enden in Richtung der Rohrleitungen gesehen einen Abstand zueinander aufweisen.
Eine derartige Maschine ist bereits durch die DE-OS 26 16 112 bekannt. Bei dieser Maschine weist jeder Krümmer zwei von der Ausströmöffnung durch eine Mittelwand getrennte Einzelbögen adf, wobei sämtliche Einzelbögen zum Boden gerichtet und in gleichmäßigen Abständen zueinander über die gesamte Breite der Maschine verteilt angeordnet sind. Hierdurch sollen das aus den Ausströmöffnungen der Rohrleitungen herausgeblasene Material-Luftgemisch in gleiche Teilströme unterteilt und die Materialpartikel von den Einzelbögen in sich in ihrem unteren Bereich mit einander berührenden Streufächern direkt dem Boden zugeführt werden.
Um an den seitlichen Rändern jeder Streubahn eine sich allmählich verringernde Streudichte und damit eine breitere Überlappungszone für die einzelnen Streubahne;) zu erhalten, weisen die unteren Enden der Einzelbögen der beiderseits äußeren Krümmer in seitlicher Richtung nach außen einen geringeren Neigungswinkel zum Boden als die lotrecht verlaufenden unteren Enden der übrigen Einzelbögen auf. Aus dem gleichen Grunde sind bei einer bevorzugten Ausführung der bekannten Maschine die beiderseits äußeren Einzelbögen in zwei durch eine Mittelwand voneinander getrennte und unterschiedlich gebogene Führungsflächen aufgeteilt.
Zunächst ist bei dieser bekannten Maschine offenbar die Tatsache außer acht gelassen worden, daß die Breite der Streufächer auf dem Boden einerseits von den physikalischen Eigenschaften des auszubringenden Materials, insbesondere von dessen Korngrößenspektrurn, spezifischem Gewicht und der Form sowie der Oberflächenbeschaffenheii der Materialpartikel, an-
dererseits vom Abstand der unteren Enden der Einzelbogen vom Boden abhängt Aus diesem Grunde weist diese Maschine zunächst den Nachteil auf, daß bei schmalen Streufächern bzw. bei einem geringen Bodenabstand der Einzelbogen unterdüngte Streifen, bei breiteren Streufächern oder einem größeren Bodenabstand der Einzelbogen überdüngte Streifen zwischen den einzelnen Streufächern auf dem Boden entstehen, die juch durch Anschlußfahren bei der jeweils nächsten Streubahn nicht mehr ausgeglichen werden können. Diese Erscheinungen treten dann in besonders unregelmäßiger Form auf, wenn die Maschine beim Einsatz im hügeligen Gelände oder bei der Fahrt über eine harte und unebene Bodenoberfläche seitliche Schwankungen ausführt.
Da ferner die Materialpartikel während der Umlenkung der Teilströme in den Einzelbogen gegen deren Innenwände gedrückt werden und an diesen bis zu deren Ausströmende entlanggleiten, wirken sich die unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften der auszubringenden fviaierialsürten zusätzlich auf die Aufteilung der Materialpartikel in den Streufä-hern aus. Hierdurch sind weitere Unregelmäßigkeiten in der Verteilung des Materiales auf dem Boden unvermeidbar.
Weiterhin ist bei der bekannten Maschine nachteilig, daß die für das Anschlußfahren erforderlichen unterschiedlichen Ausführungen der Krümmer nicht nur eine serienmäßige Fertigung sondern auch den für db Praxis bedeutsamen Ersatzteildienst erschweren.
Schließlich weist die bekannte Maschine den für die Praxis nicht unerheblichen Nachteil auf, daß wegen der nach unten gerichteten Anordnung der Krümmer deren untere Enden beim Einsatz immer in einem verhältnismäßig großen Abstand zum Boden gehallen werden müssen, wobei die Streuarbeit in stärkerem Maße von Windeinflüssen beeinträchtigt werden kann. Dennoch wird es sich bei während der Fahrt über eine unebene Bodenoberfläche entstehenden seitlichen Sichwankungen der Maschine nicht vermeiden lassen, daß zumindest die äußeren Krümmer mit dem Boden in Berührung kommen und dabei beschädigt werden.
Durch die DE-AS 24 52 793 ist eine weitere Maschine zum pneumatischen Ausbringen von körnigem Material bekannt, deren Rohrleitungen an ihren äußeren mit Ausströmölfnungen versehenen Enden mit je einem annähernd rechtwinklig abgebogenen Krümmer ausgestattet sind, wobei die Krümmer zumindest annähernd waagerecht sowie mit ihren äußeren Enden entgegen der Fahrtrichtung weisend angeordnet sind und vor jedem Krümmer eine ebenfalls entgegen deir Fahrtrichtung schräg angestellte Prallplatte vorgesehen ist.
Zunächst befinden sich infolge dieser Maßnahmen die äußeren Enden der Krümmer in einer durch die Rohrleitungen geschützten Lage. Hierdurch ist es möglich, auch beim Einsatz der Maschine in hügeligem Gelände bzw. auf unebenen Bodenoberflächen die Rohrleitungen mit den Krümmern dichter als bei der vorstehend beschriebenen Maschine über den Boden zu führen. Diese dichtere Führung bewirkt wiederum eine stärkere Ausschaltung von den Streuvorgang beeinflussenden Windverhältnissen. Außerdem wird vermieden, daß die Krümmer bzw. die Prallplatten auch bei stärkeren Schwankungen der Maschine mit dem harten Boden direkt in Berührung kommen.
Ferner entstehen durch den Aufprall der Materialpartikel an den schräg angebellten Prallplatten wesentlich breitere Streufächer als bei der bekannten Maschine, so daß eine größere Gleichmäßigkeit der Materialverteilung auf dem Boden gewährleistet werden kann Dennoch hat sich in der Praxis herausgestellt, daß die hierdurch erzielte StreufächerSreite noch nicht ausreicht, um unter allen Einsatzverhältnissen die vor allem für hochprozentig nährstoffhaltige Düngemittel erforderliche Verteilgenauigkeit zu erzielen.
Um diesem Übeistand abzuhelfen, sind bei dieser Maschine Befestigungselemente zur Anordnung der
ίο Prallplatten in einer vor den Krümmern von oben entgegen der Fahrtrichtung schräg nach unten und einer von unten entgegen der Fahrtrichtung schräg nach oben verlaufenden Stellung vorgesehen. Diese Maßnahme ermöglicht eine wesentliche und damit derartige
is Verbreiterung der Streufächer, daß diese sich an ihrer Auftrefffläche auf dem Boden mehrfach überlappen. Damit werden nicht nur unterschiedliche Bodenabstände der Krümmer beim Einsatz der Maschine auf unebener Bodenoberfläche sondern auch die sich durch die verschiedenartigen physikalisch..η Eigenschaften der einzelnen Matcnalsortcn ergebenden unterschiedlichen Streufächerbreiten in einer für eine gleichmäßige Streuarbeit ausreichenden Weise ausgeglichen. Ferner kann die Maschine bei schräg nach oben verlaufender Stellung der Prallplatten auch zur Spätdüngung bereits höher aufgewachsener Pflanzen verwendet werden.
Für die normale Bedüngung der Felder entsteht hierbei allerdings der Nachteil, daß die Streuarbeit in erheblichem Maße von den jeweih herrschenden
so Windverhältnissen wesentlich beeinträchtigt, werden kann.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die eingangs beschriebene bekannte Maschine derart zu verbessern, daß mit ihr durch einheitlich ausgebildete
Ci Verteilelemente bei allen auszubringenden Materialsorlen auch unter ungünstigen Witterungsverhältnissen eine störungsfreie und gleichmäßige Breitverteilung des Materiales innerhalb jeder Streubahn mi* möglichst breiter Überlappungszone an beiden Streubahnrändern
in und damit eine Bestreuung einer größeren Feldfläche mit Jeichmäßiger Streudichte erreicht werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgernäß dadurch gelöst, daß die Krümmer in der durch die DE-AS 24 52 793 an sich bekannten Weise zumindest annähernd waagerecht
r, sowie mit ihren äußeren Enden entgegen der Fahrtrichtung weisend angeordnet sind, wobei vor jedem Krümmer eine ebenfalls entgegen der Fahrtrichtung schräg angestellte Prallplatte vorgesehen ist, daß die Abstände zwischen den äußeren Enden der Einzelbogen
">(i jedes Krümmers um ein Vielfaches geringer als die Abstände zwischen den Ausströmöffnungen der Rohrleitungen sind und sich diese äußeren Enden im Bereich der jeweiligen Prallplatte befinden und daß die Einzelbogen jedes Krümmers an ihren äußeren Enden
■μ eine quer zur Fahr'richtung unterschiedliche Neigung zur Prallplatte aufweisen, wobei die Neigung einander entsprechender Einzelbogen zu den jeweils zugehörigen Prallplatten pleich groß ist.
Infolge dieser Maßnahmen ergeben sich ausgehend
w) von den einzelnen Prallplatten derart breite Streufächer, daß sie sich bei ihrem Auftreffen auf dem Boden mehrfach überlappen. Hierdurch werden tuch bei einer vorteilhaften möglichst tiefen Führung der Rohrleitungen mit den Krümmern über dem Boden die wegen der
•υ verschiedenen physikalischen Eigenschaften der Materialsorten unvermeidbare unterschiedliche Aufteilung der Materialpartikel innerhalb der Streufächer sowie die auf die gleichen Ursachen und zusätzlich auf
schwankende Bewegungen der Maschine bei deren Einsatz auf unebenen harten Bodenoberflächen zurückzufühienden Unterschiede der Streufächerbreiten in einem für die gleichmäßige Verteilung der Materialparlikcl innerhalb jeder Streubahn ausreichendem Maße ausgeglichen. Durch die ferner hierdurch entstehende Verbreiterung der beiderseitigen Randstreifen mit kontinuierlich abfallender Streudichte jeder Streubahn ergibt sich ferner eine derartige Erleichterung für die richtige Überlappung dieser Randstreifen bei der jeweils nachfolgenden Streubahn, daß eine gleichmäßige Brcitvcrteiiung des Materials über die gesamte leidfläche ermöglicht wird. Hierbei ist von besonderem Vorteil, daß zu dieser Erleichterung des Anschlußfahrcns keine besondere Ausbildung der seitlich äußeren Krümme,· erforderlich ist und daß die Abstände /wischen den einzelnen Krümmern größer als bei der bekannten Maschine sein können. Damit isi mn der gleichen Anzahl von Rohrleitungen auch eine größere effektive Streubreite als bei der bekannten Maschine zu erzielen.
In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist jeder Krümmer in drei Einzelbogen unterteilt. Hierdurch lassen sich sowohl eine zusätzliche Verbreiterung der einzelnen Streufächer als auch eine weitere Verbesserung der Verteilgenauigkeit der Materialpartikel innerhalb der Streufächer erzielen. Auf der anderen Seite können die Einzelbogen noch eine derartige Breite aufweisen, daß sie sich auch bei hygroskopischen Materialsorten im Laufe eines längeren Feldeinsatzes der Maschine nicht zusetzen.
Weisen die Einzelbogen eines jeden Krümmers unterschiedliche Krümmungsradien auf, so ergibt sich zwangsläufig ein glatter Übergang von dem geraden, an den Rohrleitungen befindlichen Anschlußstücken in die Einzelbogen der Krümmer. Außerdem läßt sich hierdurch in einfacher Weise erreichen, daß die von den Prallplatten abgeschleuderten Streufächor in Fahrtrichtung gesehen symmetrisch sind.
Weiterhin sieht die Erfindung vor. daß bei jedem Krümmer das äußere Ende des unteren Einzelbogens jeweils am nächsten, das äußere Ende des oberen Einzeibogens jeweils am weitesten zur Maschinenmitte glegen sind und daß die Einzelbogen jedes Krümmers ausgehend von den Ausströmöffnungen der Rohrleitungen nicht vor dem ersten Viertel ihrer Gesamtlänge durch sich zu ihren äußeren Enden allmählich erhöhende Zwischenwände unterteilt sind.
Diese Maßnahmen ermöglichen eine gleichmäßige Verteilung der ar; den Ausströmöffnungen herausgeblasenen Materialpartikel über die Einzelbogen der Krümmer, auch wenn bei bestimmten Materialsorten diese Materialpartikel im Hinblick auf ihre Form und Oberflächenbeschaffenheit in größerem Umfange im jeweils unteren Bereich der Rohrleitungen vom Luftstrom befördert werden. Diese gleichmäßige Verteilung ist wiederum für die gleiche Ausbildung der einzelnen Streufächer und damit für die Verteilgenauigkeit der Maschine von besonderer Bedeutung.
Weisen hierbei Hie Innenseiten der Einzelbögen im Bereich der Zwischenwände einen zumindest annähernd halbkreisförmigen Querschnitt auf, so wird ein einwandfreies Gleiten der Materialkörner an den Wandungen der Einzelbogen erreicht, ohne daß sich diese Bögen bei hygroskopischen Materialsorten während des Einsatzes allmählich zusetzen können.
Fsrner sollen nach der Erfindung in einer wiederum durch die DE-AS 24 52 793 an sich bekannten Waise
Befestigungselemente zur Anordnung der Prallplatten in einer vor den Krümmern von oben entgegen der Fahrtrichtung schräg nach unten und einer von unten entgegen der Fahrtrichtung schräg nach oben verlaufenden Stellung vorgesehen sein. Durch diese Maßnahmen kann die Maschine bei gleicher Verteilgenauigkeit sowohl für die Normaldüngung als auch für die Schossen- und Spätdüngung eingesetzt werden. Dabei i?t zur Schossen- und Spätdüngung die Höhe der Rohrleitungen so einzustellen, daß sich zumindest die oberen Enden der Prallplatten r.och oberhalb der Pflanzenspitzen befinden. Für eine derartige Einstellung reicht bei als Anbaumaschinen ausgebildeten Maschinen der Hubbereich der genormten Schlepperkraftheber aus. ohne daß es zusätzlicher Hubvorrichtungen bedarf.
Zur Durchführung der vorstehend genannten Düngungsarten hat sich als ausreichend erwiesen, daß die Fraiipiaueri bei ihrer schräg nach linien geneigten Anordnung einen Neigungswinkel von zumindest annähernd 65^ und bei ihrer schräg nach oben verlaufenden Anordnung einen Steigungswinkel von zumindest annähernd 45 entgegen der Fahrtrichtung aufweisen. Dabei werden eine einfache Verstellmoglichkci; und eine ebensolche Ausbildung der Prallplatten dadurch ermöglicht, daß zur Anordnung der Prallplatten in ihren beiden Stellungen je eine Auflagefläche vorgese5.cn ist. wobei diese Auflageflächen entgegen der Fahrtrichtung einen Winkel von zumindest annähernd 20" zueinander bilden.
Schließlich sieht die Erfindung vor. daß die äußeren Enden aller Einzelbogen der Krümmer zu den Prallplatten in deren nach unten geneigter Anordnung einen gleich großen mittleren Abstand aufweisen. Infolge dieser Maßnahmen ergibt sich eine besonders ausgeprägte Gleichmäßigkeit der einzelnen Streufächer für die Grunddüngung.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Hierbei zeigt
F i g. I eine erfindungsgemäße Maschine in Arbeitsstellung und in der Ansicht von hinten.
F i g. 2 die gleiche Maschine in der Draufsicht.
F i g. 3 einen an einer Rohrleitung befestigten Krümmer in vergrößertem Maßstab ebenfalls in dei Draufsicht.
F i g. 4 den gleichen Krümmer '.ti Schnitt A-Bnnd
F i g. 5 den gleichen Krümmer im Schnitt C-D.
Die Maschine ist mit dem Vorratsbehälter 1 ausgestattet, aus dem das in ihm befindlich.: Material über den Dosiermechanismus 2 den Rohrleitungen 3 zugeführt wird, die am Luftfühmngskanal 4 des Gebläses 5 angeschlossen sind. Diese Rohrleitungen 3 weisen eine unterschiedliche Länge auf und sind an ihren äußeren Enden 6 mit je einer Ausströmöffnung 7 ausgestattet, wobai sich diese Ausströmöffnungen 7 in gleichmäßigen Abständen a quer zur Fahrtrichtung 8 zueinander befinden. Ferner sind an diesen Enden 6 mit Hilfe der Klemmschellen 9 die sich waagerecht erstreckenden annähernd rechtwinklig entgegen der Fahrtrichtung 8 abgebogenen und nach innen offenen Krümmer 10 angeordnet, vor denen sich die entgegen der Fahrtrichtung 8 schräg angestellten Prallpl?«ten 11 befinden, die in den F i g. 1 und 2 in nach unten geneigter Stellung dargestellt sind und ebenfalls die gleichen Abstände a zueinander aufweisen.
Während des einsatzes wird das in die Rohrleitungen 3 eingeführte Ma;erial mit Hilfe der vom Gebläse 5 erzeujten Luftströmung zu den Ausströmöffnungen 7 gefördert und durch den Anprall an die Prallplatten 11
in den breiten Streufächern 12 über die Bodenoberfläche 13 gleichmäßig verteilt Zur Verdeutlichung dieser Streuarbeit ist in Fig. 1 ein Streufächer 12 mit durchgezogenen Linien wiedergegeben, während die übrigen Stretifächer mit durchbrochenen Linien dargestellt sind. Wie ebenfalls aus der F i g. 1 ersichtlich ist, ersti-.cken sich bei dem für die Streuarbeit normalerweise vorgesehenen Bodenabstand bder Rohrleitungen 3 die Streufächer 12 beiderseits über zwei Abstände a /wischen den Prallplatten 11, so daß sie ebenfalls beiderseits in dreifacher Weise überlappt werden. Hierdurch wird jede sich evtl. in den einzelnen Streufächern ergebende Ungleichmäßigkeit der Materialverteilung ausgeglichen.
Entsprechend der Darstellung in den F i g. 3 bis 5 ist zur Erzielung der breiten Streufächer 12 jeder Krümmer 10 in die drei Einzelbogen 14, 15 und 16 unterteilt, /.wischen deren äuGeieii F.iiucii 17, 18 und \'-j in Richtung der Rohrleitungen 3 gesehen sich gleiche Abstünde cbefinden. Ferner weisen die Einzelbogen 14,
15 und 16 die unterschiedlichen Krümmungsradien r, r' und r'auf. wobei deren Mittelpunkte 20, 21 und 22 eine unterschiedliche Lage einnehmen. Außerdem sind die Einzelbogen 14, 15 und 16 ausgehend von den Ausströmöffnungen 7 der Rohrleitungen 3 nach dem ersten Viertel ihrer Gesamtlänge durch die sich zu den äußeren Enden 17,18 und 19 der Einzelbogen 14, 15 und
16 allmählich erhöhenden Zwischenwände 23 unterteilt. Hierbei weisen ihre Innenseiten entsprechend der in F i g. 4 wiedergegebenen Darstellung einen halbkreisförmigen Querschnitt auf.
Zur Anordnung der Prallplatten 11 an den Krümmern 10 in ihrer entgegen der Fahrtrichtung 8 schräg nach unten verlaufenden Normalstellung befindet sich auf der Oberseite jedes oberen Einzelbogens 14 eine Auflagefläche 24, an der die jeweilige Prallplatte 11 mit Hilfe der Befestigungselemente 25 in Form von zwei mit Muttern versehenen Gewindebolzen befestigt ist. Hierbei weisen die Prallplatten 11 einen Neigungswinkel ης von 65° auf. Die Einzelbogen 14, 15 und Ib besitzen nun eine derartige Länge, daß die mittleren Abstände d ihrer jeweiligen äußeren Enden 17, 18 und 19 zu den Prallplatten 11 gleich groß sind.
Ferner ist auf der Unterseite jedes unteren Einzelbogens 16 ebenfalls eine Auflagefläche 26 vorgesehen, die mit der auf der Oberseite des Einzelbogens 14 befindlicher, Auflagefläche 24 einen Winke! γ von 20° bildet. Werden nun die Prallplatten 11 in der mit durchbrochenen Linien in F i g. 5 dargestellten und für die Spätdüngung vorgesehenen Stellung 1Γ mit Hilfe der Befestigungselemente 25 angebracht, wobei sie vor der Anbringung je um 180° gedreht werden müssen, so ergibt sich für sie zwangsläufig ein Steigungswinkel β von 45°. In dieser Stellung werden die auf die Prallplatten auftreffenden Düngerkörner schräg nach oben geschleudert und fallen in breiten sich ebenfalls mehrfach überlappenden Streufächern auf die aufgewachsenen Pflanzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

  1. Patentansprüche:
    t. Maschine zum pneumatischen Ausbringen von körnigem Material, die einen Vorratsbehälter aufweist, aus dem das Material über einen Dosiermechanismus einer Anzahl von mit einem Gebläse verbundenen Rohrleitungen zugeführt wird:, deren äußere Enden mit je einer Ausströmöffnung versehen, in Abständen quer zur Fahrtrichtung der Maschine angeordnet und mit je einem Krümmer ;o ausgestattet sind, von denen jeder in zumindest zwei über dem Bereich je eines zumindest annähernd rechten Winkels verlaufende Einzelbögen unterteilt ist, deren äußere Enden in Richtung der Rohrleitungen gesehen einen Abstand zueinander aufweisen!, dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmer (10) in an sich bekannter Weise zumindest annähernd waagerecht sowie mit ihren äußeren Enden (17, 18, 19) entgegen der Fahrtrichtung (8) weisend angeordnet sind, wobei vor jedem Krümmer (iO) eine ebenfalls entgegen der Fahrtrichtung (8) schräg angestellte Prallplatte (11) vorgesehen ist, daß die Abstände (c) zwischen den äußeren Enden (17, 18, 19) der Einzelbögen (14, 15, 16) jedes Krümmers (10) um ein Vielfaches geringer als die Abstände (a) zwischen den Ausströmöffnungen (7) der Rohrleitungen (3) sind und sich diese äußeren Enden (17, 18, 19) im Bereich der jeweiligen Prallplatte (11) befinden und daß die Einzelbögen (14, 15, 16) jedes Krümmers (10) an ihren äußeren Jo Enden (17, It. 19) eine quer zur Fahrtrichtung (8) unterschiedliche Neigung zur Prallplatte (11) aufweisen, wobei die Neigung einander entsprechender Einzelbögen (14,15, 16) zu den jeweils zugehörigen Prallplatten (11) gleich groß ist. α
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Krümmer (10) in drei Einzelbögen (14, 15,16) unterteilt ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch I oder 2, dadurcli gekennzeichnet, daß die Einzelbögen (14, 15, 16) eines jeden Krümmers (10) unterschiedliche Krümmungsradien (r. r', /-"^aufweisen.
  4. 4. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem Krümmer (10) das äußere Ende (19) des unteren Einzelbogens (16) jeweils am nächsten, das äußert; Ende (17) des oberen Einzelbogens (14) jeweils am weitesten zur Maschinenmitte gelegen sind und daß die Einzelbögen (14, 15, 16) jedes Krümmers (10) ausgehend von den Ausströmöffnungen (7) der so Rohrleitungen (3) nicht vor dem ersten Viertel ihrer Gesamtlänge durch sich zu ihren Enden (17, 18, 19) allmählich erhöhende Zwischenwände (23) unterteilt sind.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekenn- *>> zeichnet, daß die Innenseiten der Einzelbögen (14, 15, 16) im Bereich der Zwischenwände (23) einen zumindest annähernd halbkreisförmigen Querschnitt aufweisen.
  6. 6. Maschine nach einem der vorstehenden <■< > Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise Befestigungselemente (25) zur Anordnung der Prallplalten (11) in einer vor den Krümmern (10) von oben entgegen der Fahrtrichtung (8) schräg nach unten und einer von unten ^ entgegen der Fahrtrichtung (8) schräg nach oben verlaufenden Stellung vorgesehen sind.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallplatten (U) bei ihrer schräg nach unten geneigten Anordnung einen Neigungswinkel (ä) von zumindest annähernd 65° und bei ihrer schräg nach oben verlaufenden Anordnung einen Steigungswinkel (ß) von zumindest annähernd 45° entgegen der Fahrtrichtung (8) aufweisen.
  8. 8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anordnung der Prallplatten (11) in ihren beiden Stellungen je eine Auflagefläche (24, 26) vorgesehen ist, wobei diese Auflageflächen (24, 26) entgegen der Fahrtrichtung (8) einen Winkel (γ) von zumindest annähernd 20° zueinander bilden.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Enden (17, 18, 19) der Einzelbögen (14, 15, 16) der Krümmer (10) zu den Prallplatten (11) in deren nach unten geneigter Anordnung einen gleich großen mittleren Abstand ^aufweisen.
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