DE20110026U1 - Dämmschale - Google Patents
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Description
Beschreibung 18. Juni 2001 ^
Dämmschale aus selbsttätig zentrierenden Segmenten
Saint-Gobain Isover G+H AG
Dämmschale aus selbsttätig zentrierenden Segmenten
Saint-Gobain Isover G+H AG
Beschreibung
Dämmschale
Dämmschale
Die Erfindung betrifft eine Dämmschale, die aus mehreren Segmenten besteht und insbesondere für ein Kaminfertigelement verwendet werden kann.
Eine derartige Dämmschale ist beispielsweise im Zusammenhang mit einem Kaminfertigelement aus der DE-OS 19 22 581 bekannt geworden und besteht aus drei sich in Umfangsrichtung zu einer Zylinderschale ergänzenden Zylinderschalensegmenten. Die Dämmschale nimmt hier ein abgasführendes Rohr auf, wobei ein sogenannter Mantelstein die Dämmschale umgibt. Sie besteht aus Mineralwolle und dient gleichzeitig als verlorene Schalung bei der Herstellung des Mantelsteins aus einem Betonmaterial. Hierbei wird der Freiraum zwischen der Dämmschale und der umfangsseitigen Wandung einer Form zur Bildung des Mantelsteins mit Beton ausgegossen.
Bei der Dämmschale dieses bekannten Kaminfertigelements kann es jedoch aufgrund der mehreren Segmente im Zuge der Ausbildung des Mantelsteins zu einem Versatz der Segmente kommen, was sich dann wiederum nachteilig auf die Dämmwirkung des ganzen Systems auswirkt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine aus mehreren Segmenten bestehende Dämmschale derart auszugestalten, daß ein Versatz der Segmente bei äußeren Einwirkungen wie zum Beispiel beim Umgießen mit Beton oder dgl. weitestgehend vermieden werden kann.
Diese Aufgabe wird durch eine Dämmschale mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Insbesondere ist hierbei vorgesehen, daß die aufeinander zu weisenden Stoßflächen der Segmente in Radialrichtung gekrümmt ausgebildet sind.
[File: 100318887.DOCZZGHOIKIyG] Beschreibung 18. Juni 2001 # Dämmschale aus selbsttätig zentrierenden Segmenten Sainl-Gobain Isover G+H AG
Hierdurch wird erfindungsgemäß erreicht, daß sich die Segmente selbsttätig gegeneinander zentrieren.. Daher ergibt sich auch beispielsweise beim Umgießen mit Beton oder Brandschutzmaterial kein Versatz der Segmente, so daß die erfindungsgemäße Dämmschale ihre vorgesehene Wirkung zuverlässig entfalten kann. Insbesondere ist sie hierdurch noch besser geeignet, um als verlorene Schalung verwendet zu werden.
Da die erfindungsgemäße Dämmschale mehrere Segmente aufweist, kann sie ein &ogr; abgasführendes Rohr in optimaler Weise umgreifen und ihre Dämmwirkung am besten entfalten. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Dämmschale liegt darin, daß die Segmente mit geringerem Aufwand herstellbar sind, als dies bei einer einstückigen Dämmschale der Fall wäre, wenn diese aus dem Vollen geschnitten wird, was beispielsweise beim Einsatz von metallischen Rauchrohren erforderlich ist, da hier die Dämmschale exakte Maße aufweisen muß.
Die Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispielen anhand der Figuren der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung ein Kaminfertigelement mit einer erfindungsgemäßen Dämmschale;
Fig. 2 einen mittigen vertikalen Schnitt durch die Anordnung gemäß Fig. 1; und
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Dämmschale aus zwei Segmenten.
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Dämmschale aus zwei Segmenten.
Die erfindungsgemäße Dämmschale wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel erläutert, in dem sie als Bestandteil eines Kaminfertigelements zum Einsatz kommt. Sie kann jedoch auch in vielen anderen Anwendungsfällen zum Einsatz kom-
[File: 100318887.DOC//GHOlK17C] Beschreibung 18.Juni 2001 4J, ♦,..
Dämmschale aus selbsttätig zentrierenden Segmenten Saint-Gobain Isover G+H AG
men, in denen eine selbsttätige Zentrierung der Segmente der Dämmschale vorteilhaft ist.
In den Figuren 1 und 2 ist ein Kaminfertigelement 1 dargestellt, welches als äußere Begrenzung einen Außenmantel 2 aus Gipskartonplatten 21 besitzt. Ferner ist ein Brandschutzmaterial 22 als innere Schicht zwischen den Gipskartonplatten 21 und einer Dämmschale 3 eingegossen, welche als verlorene Schalung dient. Ferner besitzt das Kaminfertigelement 1 eine bodenseitige Abdeckung als Bodenabschlußteil 4 und eine obere Abdeckung als Falzausformteil 5, welche sowohl als Randelemente zum Transportschutz als auch als lösbare Abdeckungen zum möglichen Einformen und zum Schutz der stirnseitigen Stufenfalze des Kaminfertigelements 1 dienen. Gemäß der Darstellung in Fig. 3 ist die Dämmschale 3 aus zwei Segmenten 31 und 32 zusammengesetzt .
Nachfolgend wird die Herstellungsweise des oben beschriebenen Kaminfertig
elements 1 erläutert.
Die Gipskartonplatten 21 und die Dämmschale 3 werden hierzu formschlüssig auf das Bodenabschlußteil 4 aufgesetzt, wie insbesondere aus Fig. 2 erkennbar ist. Das Bodenabschlußteil 4 weist hierzu eine Zentriereinrichtung 41 in Gestalt eines im Zentrum angeordneten, überstehenden Zylinderstumpfes auf. Der Durchmesser der Zentriereinrichtung 41 entspricht im wesentlichen dem Innendurchmesser der Dämmschale 3, so daß diese durch die Zentriereinrichtung 41 positioniert ist.
Ferner weist das Bodenabschlußteil 4 Nuten 42 auf, die zur Aufnahme eines Randabschnitts der als Bekleidung dienenden Gipskartonplatten 21 vorgesehen sind. Somit kommt die Bekleidung automatisch an der richtigen Stelle zu liegen, wodurch eine Verschiebung der als verlorene äußere Schalung dienenden Gipskartonplatten 21 während des Eingießens des Brandschutzmaterials wirksam unterbunden ist. Zudem
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[File: 1OO318887.DOC //GH01K17G] Beschreibung 18. Juni 2001 Dämmschale aus selbsttätig zentrierenden Segmenten Saint-Gobain IsoverG+H AG
wird hierdurch gleichzeitig auch ein Stufenfalz an der unteren Stirnfläche des Kaminfertigelements 1 ausgebildet.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ferner erkennbar ist, ist am dem Bodenabschlußteil 4 fernen Randabschnitt der Gipskartonplatten 21 zudem das Falzausformteil 5 angeordnet, welches den Randbereich der Gipskartonplatten 21 zur Ausbildung des oberen Stufenfalzes am Kaminfertigelement 1 stufenförmig übergreift und dabei ein freies Innenmaß aufweist, welches dem Innenmaß der Bekleidung entspricht. Dabei steht das Falzausformteil 5 zudem über die Dämmschale 3 über, damit diese auch dann als wirksamer Schutz für das Kaminfertigelement 1 dienen kann, wenn für den Transport mehrere hiervon übereinander gestapelt werden.
Aus den Fig. 1 und 2 ist femer erkennbar, daß der Freiraum zwischen der Dämmschale 3 und den Gipskartonplatten 21 durch die Brandschutzmasse 22 ausgegossen wird, welche im ausgehärteten Zustand die Brandschutzschicht des Kaminfertigelements 1 darstellt. Die Brandschutzmasse wird hierbei bis zur Oberkante der Dämmschale 3 eingebracht. Somit wird im Zusammenwirken mit dem Falzausformteil 5 ein Stufenfalz ausgebildet.
Da die Dämmschale 3 und die Gipskartonplatten 21 erfindungsgemäß als verlorene Schalungen verwendet werden, sind diese im vorliegenden Ausführungsbeispiel auch Bestandteil des Kaminfertigelements 1. Das Bodenabschluß teil 4 und das Falzausformteil 5 werden erst nach der Fertigstellung des Kaminfertigelements 1 an der Baustelle entfernt, denn diese Teile dienen gleichzeitig als Transportsicherung. Danach können die einzelnen Kaminfertigelemente 1 formschlüssig durch die Stufenfalze übereinander aufgesetzt werden. In einen derart aufgebauten Kaminstrang werden dann in üblicher Weise Abgasrohre z.B. aus Edelstahl, Keramik, Kunststoff oder dergleichen eingeführt.
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[File: 100318887.DOC//GH01K17G] Beschreibung 18. Juni 2001 JJJ Dämmschale aus selbsttätig zentrierenden Segmenten Saim-Gobain Isover G+H AG
4 t~
In Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Dämmschale 3 gezeigt, welche die zwei Segmente 31 und 32 aufweist. Wie aus dieser Darstellung erkennbar ist, sind die Stoßflächen der Segmente in Radialrichtung gekrümmt ausgebildet, so daß sich die Segmente 31 und 32 vorteilhaft selbsttätig gegeneinander zentrieren. Daher ergibt sich auch beim Eingießen des Brandschutzmaterials kein Versatz der Segmente. Die Wahl des Krümmungsradius und auch die Ausrichtung der Krümmung können hierbei je nach Anwendungsfall variiert werden. Eine derart ausgebildete Dämmschale 3 stellt dabei einen selbständigen Aspekt dar, der auch in anderen Anwendungsfällen als für das Kaminfertigelement 1 vorteilhafte Wirkungen entfalten kann.
Die Erfindung läßt neben den hier aufgezeigten Ausführungsformen weitere Gestaltungsansätze zu.
So lassen sich die Dämmschale 3, das Bodenabschlußteil 4 und das Falzausformteil 5 auch aus geschäumten Kunststoffen, Mineralwolle, Papier, Holz oder dergleichen ausbilden. Die Dämmschale 3 ist hierbei aus Funktionsgründen jedoch bevorzugt aus Mineralwolle, insbesondere Steinwolle, ausgebildet.
Die Dämmschale 3 kann auch abweichend von der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform aus mehr als zwei Segmenten bestehen.
Claims (3)
1. Dämmschale (3) insbesondere für ein Kaminfertigelement (1), welche aus mehreren Segmenten (31, 32) besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinander zu weisenden Stoßflächen der Segmente (31, 32) in Radialrichtung gekrümmt ausgebildet sind.
2. Dämmschale nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei Segmenten (31, 32) besteht.
3. Dämmschale nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Mineralwolle ausgebildet ist.
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