DE20110988U1 - Beladungsvorrichtung für Transportfahrzeuge - Google Patents
Beladungsvorrichtung für TransportfahrzeugeInfo
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Description
Egon Busch BShVoI/OI* 2.7.2001
Die Erfindung betrifft eine Beladungsvorrichtung für Transportfahrzeuge, mit einer Unterlage zur Aufnahme des Transportgutes auf der Ladefläche des Transportfahrzeugs.
Zum Beladen von Transportfahrzeugen wie Lastkraftwagen, Sattelaufliegern und dergleichen mit Transportgütern unterschiedlicher Art werden bisher zumeist Paletten eingesetzt, die als Unterlage zur Aufnahme des Transportgutes dienen und die mit Hilfe eines Gabelstaplers auf der Ladefläche des Transportfahrzeugs abgesetzt werden. Bei langgestreckten Fahrzeugen mit einem entsprechend langen Laderaum setzt dies voraus, daß die Ladefläche beim Be- und Entladen von der Seite her zugänglich ist. Häufig ist es jedoch erwünscht, das Fahrzeug vom rückwärtigen Ende her beladen zu können, so daß weniger Platz an einer BeIadungsstation, beispielsweise einer Rampe benötigt wird und keine zusätzliche Arbeit für das Öffnen und Verschließen des Laderaumes an der Längsseite des Fahrzeugs anfällt. In diesem Fall können jedoch die vorderen Bereiche der Ladefläche in der Tiefe des Laderaumes nicht mit dem Gabelstapler erreicht werden. Transportgüter mit verhältnismäßig geringem Gewicht werden deshalb bisher zumeist von Hand auf der Ladefläche verstaut.
Als Unterlagen zur Aufnahme des Transportgutes sind auch dünne halbsteife Platten, sogenannte Slip-Sheets bekannt, die mit dem darauf befindlichen Transportgut auf die Ladefläche gezogen oder geschoben werden können. Wenn es sich bei dem Transportgut um Stapel von Kisten oder Kartons handelt, ist es jedoch zumeist nicht möglich oder zumindest sehr schwierig, das Transportgut auf solchen Slip-Sheets über größere Strecken auf der Ladefläche zu verschieben.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Beladungsvorrichtung zu schaffen, die es gestattet, die mit Transportgütern beladenen Unterlagen einfach und sicher auf der Transportfläche zu bewegen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch mindestens ein über die Ladefläche des Transportfahrzeugs verlaufendes, antreibbares flexibles Zugglied und einem Mitnehmermechanismus zum lösbaren Verbinden der Unterlage mit
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dem Zugglied.
Die mit dem Transportgut beladene Unterlage wird dann mit Hilfe eines Gabelstaplers oder direkt von einer Rampe aus zur Ladekante am rückwärtigen Ende des Fahrzeugs gebracht. Anschließend wird die Unterlage mit Hilfe des Mitnehmermechanismus an dem Zugglied eingehängt, und durch Antrieb des Zuggliedes wird die Unterlage mit dem darauf befindlichen Warenstapel in die gewünschte Position auf der Ladefläche gezogen. Anschließend wird der Mitnehmermechanismus gelöst, so daß mit Hilfe desselben Zuggliedes eine andere mit Transportgut beladene Unterlage aufgenommen und in die gewünschte Position überführt werden kann.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Bevorzugt sind mindestens zwei Zugglieder vorgesehen, die parallel zueinander in Fahrzeuglängsrichtung über die Ladefläche verlaufen. Bei den Zuggliedern kann es sich um Ketten, vorzugsweise um endlose Ketten handeln, die über Kettenräder am vorderen und am rückwärtigen Ende der Ladefläche laufen und deren oberer Trumm durch eine in die Ladefläche eingelassene Nut läuft. Der Antrieb der Kette kann dann über einen Motorantrieb erfolgen, der auf eines der Kettenräder wirkt.
Der Mitnehmermechanismus wird bevorzugt durch eine Einwegkupplung gebildet, die am in Beladungsrichtung vorderen Ende der Unterlage angreift und die Unterlage zum vorderen Ende der Ladefläche zieht, wenn das Zugglied in dieser Richtung angetrieben wird, und die sich selbsttätig löst, wenn das Zugglied in Gegenrichtung angetrieben wird. In diesem Fall ist es möglich, eine mit dem Transportgut beladene Unterlage in die gewünschte Position zu ziehen und dann den Mitnehmermechanismus, ohne daß er von Hand gelöst werden muß, wieder in die Übernahmeposition am rückwärtigen Ende der Ladefläche zu bringen, um einen neuen Warenstapel aufzunehmen. Beispielsweise wird der Mitnehmermechanismus durch einen schwenkbar an dem Zugglied angebrachten Hebel gebildet, der zwischen einer aufgerichteten Position und einer flachgelegten Position schwenkbar ist, in der der Hebel nach vorn weist. Vorzugsweise ist der Hebel elastisch in die aufgerichtete Position vorgespannt, so daß sich die Unterlage bequem einhängen läßt. Wenn die Unterlage in die gewünschte Position gezogen
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wurde und das Zugglied in entgegengesetzter Richtung angetrieben wird, legt sich der Hebel selbsttätig flach.
In einer modifizierten Ausführungsform kann der Mitnehmermechanismus auch durch eine gesteuerte Kupplung gebildet werden, die sich durch einen mechanischen oder elektrischen Stellbefehl lösen läßt, wenn die Unterlage die gewünschte Position erreicht hat. Zum Betätigen der Kupplung können in diesem Fall Stellmechanismen benutzt werden, die in vorgegebenen Positionen auf der Ladefläche angeordnet sind und die, sofern sie aktiviert sind, das selbsttätige Lösen der Kupplung bewirken, sobald die Kupplung die betreffende Position erreicht hat. Der Mitnehmermechanismus kann auch durch eine Kupplung gebildet werden, die ein Auslöseglied aufweist, das mit einem in der gewünschten Position auf der Ladefläche angeordneten Anschlag zusammenwirkt und das Lösen der Kupplung bewirkt, sobald der Mitnehmermechanismus in Beladungsrichtung gegen den Anschlag fährt. In diesem Fall können die Stellmechanismen durch bewegliche Anschläge gebildet werden, die zwischen einer aktiven und einer inaktiven Position verstellbar sind. Wahlweise kann der Anschlag jedoch auch durch die vordere Begrenzung der Ladefläche und/oder durch die rückwärtige Kante eines früher auf der Ladefläche abgestellten Transportgebindes gebildet werden. In diesem Fall wird die Kupplung selbsttätig gelöst, sobald der Mitnehmermechanismus das vordere Ende des noch freien Teils der Ladefläche erreicht.
Die Unterlagen werden in einer bevorzugten Ausführungsform durch reißfeste aber flexible Planen gebildet, die sich reibungsarm über die Ladefläche des Fahrzeugs ziehen lassen und die am vorderen Rand mit verstärkten Ösen versehen sind, in die der Mitnehmermechanismus eingreifen kann. Vorzugsweise ist am rückwärtigen Rand jeder Plane eine Aufkantung in der Form einer fest an der Plane angebrachten Winkelschiene oder dergleichen vorgesehen, die verhindert, daß die Plane unter dem Warenstapel weggezogen wird.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung weist jede Unterlage am rückwärtigen Rand mindestens ein Eingriffsorgan auf, an dem ein zum Entladen dienendes Zugglied lösbar eingehängt werden kann. In diesem Fall wird ein einfaches Entladen des Transportfahrzeugs dadurch ermöglicht, daß das Zugglied - beispielsweise von Hand - an dem Eingriffsorgan eingehängt wird und dann das Warengebinde mit Hilfe dieses Zuggliedes zum rückwärtigen Ende der Ladefläche gezo-
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gen wird. Da der Entladevorgang vom rückwärtigen Ende zum vorderen Ende der Ladefläche hin fortschreitet, sind die Eingriffsorgane des Warengebindes, das jeweils als nächstes zu entladen ist, für das Personal zugänglich.
Bei den Zuggliedern, die zum Entladen dienen, kann es sich um dieselben Zugglieder handeln, die auch zum Beladen benutzt werden. In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform werden die zum Entladen dienenden Zugglieder jedoch durch Zugseile gebildet, die von einer Seilwinde am Gabelstapler abgezogen werden. In diesem Fall lassen sich die Warengebinde mit Hilfe der Seilwinde nicht nur zum rückwärtigen Rand der Ladefläche, sondern direkt auf die Gabel des Gabelstaplers ziehen.
Im folgenden wird eine Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
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Es zeigen:
Figur 1 einen schematischen Längsschnitt durch ein Transportfahrzeug mit einer erfindungsgemäßen Beladungsvorrichtung;
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Figuren 2 und 3 Darstellungen entsprechend Figur 1, zur Illustration des Beladungsvorgangs ;
Figur 4 eine vergrößerte Detaildarstellung eines Teils der Beladungs-
vorrichtung; und
Figuren 5 und 6 schematische Längsschnitte des rückwärtigen Teils des Transportfahrzeugs, zur Illustration eines Entladevorgangs mit Hilfe der erfindungsgemäßen Beladungsvorrichtung.
Figur 1 zeigt ein Transportfahrzeug 10, beispielsweise einen Sattelauflieger, mit einer langgestreckten, nur vom rückwärtigen Ende her zugänglichen Ladefläche 12. Ein Zugglied 14 in der Form einer endlosen Kette ist an Kettenrädern 16 am vorderen und hinteren Ende der Ladefläche 12 umgelenkt. Der obere Trumm des Zuggliedes 14 liegt versenkt in einer in Figur 1 nicht näher dargestellten nach oben offenen Nut, die in die Ladefläche 12 eingelassen ist, so daß sich das Zugglied gegebenenfalls unter dem auf der Ladefläche abgestellten Transportgut
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hindurchbewegen kann.
In der Praxis sind mindestens zwei Zugglieder 14 vorgesehen, die parallel zueinander über die Ladefläche 12 verlaufen und deren Abstand etwas kleiner ist als die Breite eines Warengebindes 18, mit dem das Transportfahrzeug beladen werden soll. Falls die Breite der Ladefläche 12 mehr als das Zweifache der Breite der Warengebinde 18 beträgt, können auch mehrere Paare von Zuggliedern 14 parallel zueinander auf der Ladefläche angeordnet sein.
Mit Hilfe eines nicht gezeigten Motorantriebs, der auf eines der Kettenräder 16 wirkt, sind die Zugglieder 14 jedes Paares synchron in beide Richtungen antreibbar.
Jedes Zugglied 14 weist mindestens einen Mitnehmermechanismus 20 auf, der in Figuren 1 bis 3 als vom oberen Trumm des Zuggliedes 14 aufragender Hebel dargestellt ist. Bei jedem Paar von Zuggliedern 14 befinden sich die Mitnehmermechanismen 20 auf gleicher Höhe.
In dem in Figur 1 gezeigten Zustand befinden sich die Mitnehmermechanismen 20 am rückwärtigen Ende der Ladefläche 12. Das Warengebinde 18 ist mit Hilfe eines nur schematisch dargestellten Gabelstaplers 22 an das rückwärtige Ende der Ladefläche herangebracht worden. Im gezeigten Beispiel besteht das Warengebinde 18 aus einem Kistenstapel, der auf einer durch die Gabel des Gabelstaplers 22 abgestützten Unterlage 24 steht. Bei der Unterlage 24 handelt es sich um eine reißfeste flexible Platte oder Plane, die in der Nähe des rückwärtigen Randes mit einer quer zur Beladungsrichtung verlaufenden Aufkantung 26 versehen ist und die am vorderen Rand verstärkte Ösen aufweist, in die die Mitnehmermechanismen 20 eingreifen können. Die Gabel des Gabelstaplers 22 ist so eingestellt worden, daj3 die Unterlage 24 mit der Ladefläche 12 auf gleicher Höhe ist, und die Unterlage 24 ist mit ihren Ösen an den Mitnehmermechanismen 20 eingehängt worden. Wenn nun der Antrieb für das Zugglied 14 eingeschaltet wird, so wird das Warengebinde 18 durch die Mitnehmermechanismen 20 auf die Ladefläche 12 gezogen. Die Aufkantung 26 verhindert dabei, daß die Kisten des Kistenstapels von der Unterlage 24 abrutschen.
Figur 2 zeigt den Zustand, in dem das Warengebinde 18 zum vorderen Ende der Ladefläche 12 gezogen wurde. Am rückwärtigen Rand der Ladefläche 12 ist in-
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zwischen mit Hilfe des Gabelstaplers 22 ein weiteres Warengebinde 18' in Position gebracht worden. Um dieses neue Warengebinde 18' auf die Ladefläche 12 aufzunehmen, wird das Zugglied 14 in entgegengesetzter Richtung angetrieben. Die aufragenden Hebel der Mitnehmermechanismen 20 legen sich dabei selbsttätig nach vorn um, so daß sie aus den Ösen der Unterlage 24 austreten. Die Mitnehmermechanismen 20 bewegen sich dann unter dem Warengebinde 18 hindurch wieder zum rückwärtigen Ende der Ladefläche 12, so daß die Unterlage 24 des neuen Warengebindes 18' eingehängt werden kann. Anschließend wird das Zugseil 14 wieder in Beladungsrichtung angetrieben, so daß das neue War engebinde 18' in die gewünschte Position auf der Ladefläche 12 gezogen wird, wie in Figur 3 gezeigt ist. Durch Wiederholung dieser Vorgänge kann nach und nach die gesamte Ladefläche 12 mühelos mit Warengebinden beladen werden.
Figur 4 zeigt in einem vergrößerten Längsschnitt einen Teil des Aufbaus des Transportfahrzeugs 12, der die Ladefläche 12 bildet, und in den die erwähnte Nut 28 eingelassen ist, die das als Kette ausgebildete Zugglied 14 aufnimmt. Insbesondere zeigt Figur 4 auch die Einzelheiten des Mitnehmermechanismus 20, die hier durch eine spezielles Kettenglied 30 gebildet wird. Der bereits erwähnte Hebel 32 des Mitnehmermechanismus ist um eine waagerechte Achse 34 schwenkbar in dem Kettenglied 30 gelagert. Der Schwenkbereich ist in der aufgerichteten Position durch einen Anschlag 36 und in der flachliegenden Position (gestrichelt eingezeichnet) durch einen Anschlag 38 begrenzt. Eine nicht gezeigte Feder spannt den Hebel 32 in die aufgerichtete Position vor.
Weiterhin erkennt man in Figur 4 einen Schnitt durch den vorderen Randbereich der Unterlage 24 und durch die Öse 40, in die der Hebel 32 eingreift.
Anhand der Figuren 5 und 6 soll nun erläutert werden, wie mit Hilfe der zu der Beladungsvorrichtung gehörenden Unterlagen 24 auch das Entladen des Transportfahrzeugs 10 erleichtert werden kann.
Jede Unterlage 24 weist am rückwärtigen Rand, noch hinter der Aufkantung 26, oder gegebenenfalls auch an den seitlichen Enden der diese Aufkantung bildenden Winkelschiene ein oder mehrere Eingriffsorgane 42 auf, an denen ein oder mehrere Zugglieder 44 lösbar eingehängt werden können. Die Zugglieder 44 werden hier durch Zugseile gebildet, die von einer am Gabelstapler 22 montier-
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ten motorgetriebenen Seilwinde 46 abgezogen werden. Zur Vorbereitung des Entladevorgangs sind die Mitnehmermechanismen 20 über das rückwärtige Ende der Ladefläche hinaus in eine Position bewegt worden, in der sie sich am unteren Trumm des Zuggliedes 14 befinden, so daß sie beim Entladen des Warengebindes 18' nicht im Wege sind. Mit Hilfe der Seilwinde 46 wird nun die Unterlage 24 zum rückwärtigen Ende der Ladefläche und dann darüber hinaus auf die Gabel des Gabelstaplers 22 gezogen, wie in Figur 6 gezeigt ist. Nachdem das Warengebinde 18' mit Hilfe des Gabelstaplers 22 abtransportiert und abgesetzt wurde, wird der Gabelstapler wieder in die in Figur 5 gezeigte Position gebracht, und das Zugglied 44 wird an dem Eingriffsorgan 42 des nächsten Warengebindes 18 eingehängt, so daß auch dieses in entsprechender Weise auf den Gabelstapler gezogen werden kann.
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Claims (10)
1. Beladungsvorrichtung für Transportfahrzeuge (10) mit einer Unterlage (24) zur Aufnahme des Transportgutes (18, 18') auf der Ladefläche (12) des Transportfahrzeugs (10), gekennzeichnet durch mindestens ein über die Ladefläche (12) des Transportfahrzeugs verlaufendes, antreibbares flexibles Zugglied (14) und einen Mitnehmermechanismus (20) zum lösbaren Verbinden der Unterlage (24) mit dem Zugglied (14).
2. Beladungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglied (14) eine in Längsrichtung des Transportfahrzeugs (10) verlaufende, an Kettenrädern (16) umgelenkte endlose Kette ist.
3. Beladungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglied (14) in einer nach oben offenen Nut (28) verläuft, die in die Ladefläche (12) eingelassen ist.
4. Beladungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmermechanismus (20) eine Einwegkupplung ist, die die Unterlage (24) selbsttätig freigibt, wenn das Zugglied (14) entgegengesetzt zur Beladungsrichtung bewegt wird.
5. Beladungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmermechanismus (20) einen Hebel (32) aufweist, der zwischen einer aufgerichteten Position, in der er in die Unterlage (24) eingreifen kann, und einer flachgelegten Position schwenkbar ist.
6. Beladungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (24) gleitend auf der Ladefläche (12) verschiebbar ist.
7. Beladungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (24) aus flexiblem Material besteht und an ihrem in Beladungsrichtung vorderen Rand Ösen (40) aufweist, in welche die Mitnehmermechanismen (20) eingreifen können.
8. Beladungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (24) am in Beladungsrichtung rückwärtigen Rand eine Aufkantung (26) aufweist.
9. Beladungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (24) am in Beladungsrichtung rückwärtigem Ende mindestens ein Eingriffsorgan (42) aufweist, in das ein zum Entladen dienendes Zugglied (44) lösbar eingehängt werden kann.
10. Beladungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Entladen dienende Zugglied (44) von einer an einem Gabelstapler (22) installierten Winde (46) abgezogen ist, und daß sich die Unterlage (24) mit Hilfe des Zuggliedes (44) und der Winde (46) auf die Gabel des Gabelstaplers (22) ziehen läßt.
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202005014016U1 (de) * | 2005-09-05 | 2007-01-18 | Westfalia Loading Systems Gmbh & Co. Kg | Einrichtung zur Sicherung von Ladegut auf einer Ladefläche eines Transportfahrzeuges, insbesondere eines Lastkraftwagens |
| DE112007000011B4 (de) * | 2006-01-11 | 2012-10-31 | Tsinghua University | Ein Prüfsystem zum Prüfen von Ladungen durch Strahlung |
| DE102015103680A1 (de) * | 2015-03-13 | 2016-09-15 | Lüttich Ingenieure Sondermaschinenbau GmbH | Transportbehälteraufnahmefahrzeug zur Aufnahme mehrerer Transportbehälter |
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- 2001-07-03 DE DE20110988U patent/DE20110988U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
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|---|---|---|---|---|
| DE202005014016U1 (de) * | 2005-09-05 | 2007-01-18 | Westfalia Loading Systems Gmbh & Co. Kg | Einrichtung zur Sicherung von Ladegut auf einer Ladefläche eines Transportfahrzeuges, insbesondere eines Lastkraftwagens |
| DE112007000011B4 (de) * | 2006-01-11 | 2012-10-31 | Tsinghua University | Ein Prüfsystem zum Prüfen von Ladungen durch Strahlung |
| DE102015103680A1 (de) * | 2015-03-13 | 2016-09-15 | Lüttich Ingenieure Sondermaschinenbau GmbH | Transportbehälteraufnahmefahrzeug zur Aufnahme mehrerer Transportbehälter |
| DE102015103680B4 (de) * | 2015-03-13 | 2019-11-14 | Lüttich Ingenieure Sondermaschinenbau GmbH | Transportbehälteraufnahmefahrzeug zur Aufnahme mehrerer Transportbehälter |
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Effective date: 20050201 |