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DE20109216U1 - Dachrandsicherung für Flachdächer - Google Patents

Dachrandsicherung für Flachdächer

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Publication number
DE20109216U1
DE20109216U1 DE20109216U DE20109216U DE20109216U1 DE 20109216 U1 DE20109216 U1 DE 20109216U1 DE 20109216 U DE20109216 U DE 20109216U DE 20109216 U DE20109216 U DE 20109216U DE 20109216 U1 DE20109216 U1 DE 20109216U1
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DE
Germany
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posts
roof
roof edge
edge protection
straps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20109216U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Goldbeck GmbH
Original Assignee
GOLDBECKBAU GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GOLDBECKBAU GmbH filed Critical GOLDBECKBAU GmbH
Priority to DE20109216U priority Critical patent/DE20109216U1/de
Publication of DE20109216U1 publication Critical patent/DE20109216U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/32Safety or protective measures for persons during the construction of buildings
    • E04G21/3204Safety or protective measures for persons during the construction of buildings against falling down
    • E04G21/3223Means supported by building floors or flat roofs, e.g. safety railings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

DACHRANDSICHERUNG FUR FLACHDACHER
Die Erfindung betrifft eine Dachrandsicherung für Flachdächer.
Bei Bauarbeiten auf Flachdächern, die zumindest auch den Bereich der Dachaußenkanten betreffen, müssen nach den gesetzlichen Vorschriften Absturzsicherungen eingesetzt werden. Entsprechend sind verschiedene Systeme bekannt, die nach Art eines Zaunes oder Geländers im Dachrandbereich verlaufen. Diese Systeme haben häufig den Nachteil, daj3 die Arbeiten auf der Dachfläche, an der äußeren Fassade und/oder im Bereich der Attika, der umlaufenden, die Dachfläche umgebende Außenmauer mehr oder weniger behindert werden. Dies gilt beispielsweise für diejenigen Ausführungsformen, die nach außen über den Dachrand vorstehende Teile aufweisen und damit Arbeiten an der Außenfassade und der Attika erschweren oder unmöglich machen.
Andere Systeme behindern oder erschweren die Herstellung des Dachaufbaus, zumeist mehrlagige Anordnungen aus Trapezblechen, Isolierschichten und Abdeckfolien, die auf der Tragkonstruktion des Daches angebracht werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Dachrandsicherung der obigen Art zu schaffen, die Arbeiten an der Dachoberfläche oder der Gebäudefassade so wenig wie möglich beeinträchtigt.
Diese Aufgabe wird durch eine Dachrandsicherung für Flachdächer gelöst, die eine Anzahl senkrechter, nach oben offener Hülsen, die unmittelbar auf der Tragkonstruktion eines Daches, insbesondere auf Stahlteilen in Abstand zum Dachrand befestigt und in den Dachaufbau eingebettet sind, eine Anzahl von in die Hülsen eingesetzten Pfosten sowie eine Anzahl von entlang den Pfosten in Abständen übereinander verspannte flexible Zugorgane umfaJ3t.
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Die Hülsen werden dauerhaft auf der Tragkonstruktion des Daches befestigt. Im Falle einer Stahlträgerkonstruktion können die Hülsen unmittelbar auf der Oberfläche der Stahlträger verschweißt oder verschraubt werden. Die Hülsen werden so bemessen, daß sie den Dachaufbau des Daches, der auf der Tragkonstruktion angebracht wird, überragen. Sie werden daher in den Dachaufbau bei dessen Herstellung eingebettet.
Goldbeckbau GmbH
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31.5.2001
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Da die Hülsen dauerhaft auf dem Dach angebracht werden, reicht es aus, bei späteren Arbeiten auf dem Dach die Pfosten der Dachrandsicherung in die Hülsen einzuschieben und durch die Zugorgane zu verbinden. Bei den bisher bekannten Konstruktionen wäre eine Montage der Dachrandsicherung auf dem Dachaufbau, der in der Regel nicht tragfähig ist, nicht möglich. Das Gebäude müßte daher entweder eingerüstet werden, oder es müßte eine mehr oder weniger improvisierte Dachrandsicherung an der Attika angebracht werden. In beiden Fällen müßten Behinderung bei Reparatur- und Wartungsarbeiten am Dachaufbau und/oder der Fassade hingenommen werden.
Die Zugorgane werden vorzugsweise durch Zurrgurte gebildet, die sich gut spannen lassen und eine hohe Belastbarkeit aufweisen. Alternativ kommen als Zugorgane Seile, insbesondere Stahlseile in Verbindung mit verschiedenen Spannmechänismen in Betracht.
Die Pfosten werden vorzugsweise durch Stahlrohre gebildet. Sie können in Höhenabständen von 40 - 50 cm auf gegenüberliegenden Seiten mit Bohrungen oder Schlitzen versehen sein, die es gestatten, die Zugorgane hindurchzuführen.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
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Fig. 1 ist eine Ansicht eines Ausschnitts einer erfindungsgemäßen
Dachrandsicherung;
Fig. 2 ist ein schematischer waagerechter Schnitt durch einen Ab
schnitt einer erfindungsgemäßen Dachrandsicherung mit Gurten;
Fig. 3 ist schematischer Schnitt auf einen Eckbereich einer erfin
dungsgemäßen Dachrandsicherung;
35
Fig. 4 ist eine Ansicht auf einen Ausschnitt einer Dachrandsicherung
mit Stahlseilen;
Fig. 5 ist ein waagerechter Schnitt zu Fig. 4.
Goldbeckbau GmbH
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31.5.2001
Eine erfindungsgemäße Dachrandsicherung ist nach Art eines Zaunes oder Geländers mit einer Anzahl von senkrechten Pfosten 10,12,14, zwischen denen in Abständen übereinander waagerechte Zugorgane, hier in der Form von Gurten 16,18,20 gespannt sind. Der Pfosten 14 soll sich beispielsweise an einer Ecke des Flachdaches befinden, wie etwa auch aus Fig. 3 hervorgeht. Er stützt sich daher über eine Diagonalstrebe 22 an dem benachbarten Pfosten 12 ab. Die Diagonalstrebe 22 stützt sich an beiden Enden an Laschen 24,26 ab, die von Hülsen 28,30 ausgehen, die auf die Pfosten 12,14 aufgeschoben sind.
Die Hülsen 28,30 stützen sich auf den Pfosten 12,14 nach unten bzw. nach oben an den unteren und oberen Gurtbefestigungen ab, wie später näher erläutert werden soll.
Die Pfosten 10,12,14 sind in Hülsen 32,34,36 eingeschoben, die in senkrechter Anordnung auf der in Fig. 1 nicht dargestellten Tragkonstruktion eines Flachdaches befestigt sind. Zu diesem Zweck weisen die Hülsen 32,34,36 an ihren unteren Enden angeschweißte, runde oder quadratische Flansche 38,40,42 auf, die auf der Tragkonstruktion des Daches verschweißt oder verschraubt werden können.
20
30
Diese Hülsen 32,34,36 werden auf der Tragkonstruktion des Daches befestigt, bevor der eigentliche Dachaufbau angebracht wird. Dieser Dachaufbau besteht etwa bis zu einem Drittel der Höhe der Hülsen 32,34,36 aus einer Trapezblech-Lage und zu einem weiteren Drittel aus einer Isolierung mit äußerem, wasserdichten Abschluß. Bei der Herstellung dieses Dachaufbaus werden die Hülsen 32,34,36 wasserdicht eingebettet. Da sie aus dem Dachaufbau herausragen und oben offen bleiben, können die Pfosten auch nach Fertigstellung des Daches eingesetzt, entnommen oder ausgewechselt werden. Die Herstellung des Dachaufbaus wird weder durch die Hülsen 32,34,36 noch durch die Pfosten 10,12,14 behindert. Da die Pfosten in einem geringen, aber ausreichenden Abstand vom äußeren Dachrand und gegebenenfalls einer dort vorgesehenen Attika montiert werden, können auch Fassadenarbeiten an der Außenfassade ungestört durchgeführt werden.
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Goldbeckbau GmbH
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31.5.2001
Im Bereich der linken Seite der Fig. 1 und 2 sind Gurtspanner 44,46,48 gezeigt, mit denen die Gurte so stark gespannt werden können, daß sie die angestrebte Schutzfunktion erfüllen können. Gurtspanner dieser Art sind handelsübliche Artikel, die beispielsweise zum Festzurren von Frachten benutzt werden.
Bei der dargestellten Ausführungsform werden die Gurte nicht durch die Pfosten 10,12,14 hindurchgeführt, sondern auf einer Seite um etwa 180° um die Pfosten herumgelegt, wie Fig. 2 zeigt. Diese Verbindung der Gurte 16,18,20 mit den Pfosten 10,12,14 erfolgt mit Hilfe von zwei in Laufrichtung der Gurte durch nicht gezeigte Bohrungen in den Pfosten hindurchgeführten Stiften 50,52, die oberhalb und unterhalb der Gurte durch die Pfosten hindurchtreten.
Diese waagerecht laufenden Stifte 50,52 sind außerhalb der Pfosten 10,12,14 mit senkrechten Umlenkstiften 54,56 verbunden. Diese vertikal angeordneten Umlenkstifte 54,56 ziehen die Gurte auf einem Umfangswinkel von etwa 180° fest an die Pfosten 10,12,14 heran, wie Fig. 3 zeigt.
Die Umlenkstifte 54,56 können auch zur Aufnahme von Endschlaufen 62,64 der Gurte verwendet werden, wie links in Fig. 2 am Beispiel des Pfosten 10 und in Fig. 3 am Beispiel des Pfostens 14 dargestellt ist.
Soweit in Fig. 1 Abmessungen gezeigt sind, beziehen sich diese Abmessungen auf eine vorteilhafte Ausgestaltung, die jedoch nicht einschränkend zu verstehen ist.
Fig. 4 und 5 zeigen eine andere Ausführungsform, bei der Stahlseile als Zugorgane zwischen den Pfosten verwendet werden. In Fig. 4 und 5 werden Pfosten mit 62,64 und Hülsen mit 66,68 bezeichnet. Drei übereinander liegende Stahlseile tragen die Bezugsziffern 70,72,74. Die Stahlseile sind an den Pfosten 62,64 mit Hilfe von Spannschrauben befestigt, die die Pfosten in nicht im einzelnen dargestellten Bohrungen in Laufrichtung der Stahlseile durchdringen. Die Spannschrauben in dem links in Fig. 4 dargestellten Pfosten 62 sind mit 76,78,80 bezeichnet. Die Spannschrauben können mit Hilfe von nicht im einzelnen bezeichneten, auf den Spannschrauben auf beiden Seiten der Pfosten liegenden Muttern in Axialrichtung verschoben werden.
Goldbeckbau GmbH
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31.5.2001
Auf diese Weise können die Stahlseile mehr oder weniger gespannt werden. Mit 82 ist ein Prüfgewicht bezeichnet, mit dessen Hilfe die Seilspannung geprüft werden kann.
Während erfindungsgemäj3 die Hülsen 32,34,36 sowie 66,68 auf dem Flachdach verbleiben und bei späteren Reparaturen wieder verwendet werden können, werden die Pfosten 10,12,14 und 62,64 in der Regel nach Fertigstellung der jeweiligen Bauarbeiten entfernt, so daß sie weder das Aussehen des Gebäudes beeinträchtigen noch in unnötiger Weise der Witterung ausgesetzt sind.
Eine erfindungsgemäj3e Dachrandsicherung kann raumsparend gelagert werden und läßt sich leicht und rasch montieren.

Claims (7)

1. Dachrandsicherung für Flachdächer, mit einer Anzahl senkrechter, oben offener Hülsen (32, 34, 36, 66, 68), die unmittelbar auf der Tragkonstruktion eines Daches, insbesondere auf Stahlteilen in Abstand zum Dachrand befestigt und in den Dachaufbau eingebettet sind, eine Anzahl von in die Hülsen eingesetzten Pfosten (10, 12, 14, 62, 64) sowie eine Anzahl von entlang den Pfosten in Abständen übereinander verspannten flexiblen Zugorganen (16, 18, 20, 70, 72, 74).
2. Dachrandsicherung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugorgane (16, 18, 20) Zurrgurte sind.
3. Dachrandsicherung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugorgane Stahlseile (70, 72, 74), sind.
4. Dachrandsicherung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfosten (10, 12, 14, 62, 64) Stahlrohrabschnitte sind.
5. Dachrandsicherung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zurrgurte mit Gurtspannern (44, 46, 48) versehen sind.
6. Dachrandsicherung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gurte (16, 18, 20) durch rechteckige Rahmen aus zwei übereinanderliegenden, in Laufrichtung der Gurte durch Bohrungen in den Pfosten (10, 12, 14) hindurchlaufende Stifte (50, 52) und zwei die aus den Pfosten austretenden Enden dieser Stifte (50, 52) verbindenden Umlenkstiften an den Pfosten gehalten sind, die die Gurte auf einem Umfangswinkel von etwa 180° an die Pfosten heranziehen.
7. Dachrandsicherung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlseile (70, 72, 74) mit Hilfe von Spannschrauben (76, 78, 80) an den Pfosten (62, 64) festgelegt sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006050464A1 (en) * 2004-11-02 2006-05-11 Purvis, Harrison, G. Temporary railing for a building including tensioning apparatus and associated methods
CN101761230B (zh) * 2009-12-18 2011-11-16 中国建筑第六工程局有限公司 现浇砼悬空模板可调型支撑结构
WO2012000591A1 (de) * 2010-06-29 2012-01-05 Peri Gmbh Seitenschutzsystem

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Owner name: GOLDBECK GMBH, DE

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