DE20109800U1 - Filter und Ansaugluftverteilung für mobile stationäre Lackier- und Beschichtungsanlagen und Luftverteilung von Zuluftanlagen - Google Patents
Filter und Ansaugluftverteilung für mobile stationäre Lackier- und Beschichtungsanlagen und Luftverteilung von ZuluftanlagenInfo
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Description
Bezeichnung der Erfindung
Filter und Ansaugluftverteüung für mobile und stationäre Lackier- und Beschichtungsanlagen und Luftverteilung für Zuluftanlagen.
Die Erfindung schlägt Filter für mobile und stationäre Lackier- und Beschichtungsanlagen vor, die verhindern, dass Luftverunreinigungen ungefiltert zur Absauganlage oder in Luftkanälen befördert werden. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass der Filter mit langgezogenen Hohlkörpern aufgebaut und mit Löchern versehen ist, so dass die angesaugte Luft diese durchströmt und sich die Partikel in der Luft ganz oder teilweise in diesen Hohlkörpern ablagert und abgefangen wird.
Weiterhin wird eine Ansaugluftverteilung für Zuluftanlagen, Lufteinblasvorrichtungen und Luftansaugöffhungen vorgeschlagen, die sich mit erfindungsgemäßen Filter kombinieren lassen und in der Lage sind eine gleichmäßige Luftverteilung im Ansaugbereich ermöglichen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass ein oder mehrere langgezogene Hohlkörper so angeordnet und mit Ansauglöchern versehen werden, so dass diese von der Ansaugluft durchströmt werden und die angesaugte Luft sich über die Fläche verteilt.
Beschreibung
Die Erfindung betrifft Filter und Ansaugluftverteilung für mobile und stationäre Lackier- und Beschichtungsanlagen und Zuluftanlagen.
Überall dort, wo im Spritzverfahren oder im Bestäubungsverfahren lackiert beschichtet oder ähnlich oberflächenbehandelt wird, oder bei Bearbeitungsvorgängen bei denen Luftverunreinigungen vorkommen, entstehen Nebel, Lackstaub und Dämpfe, die abgesaugt werden müssen. Die Absaugung geschieht bei mobilen Lackieranlagen von vorne oder seitlich durch verschiebbare Absauggeräte, bei stationären Anlagen auch zusätzlich durch den Boden nach unten, bei Absauggeräten durch Luftansaugöffhungen. Bei Zuluftanlagen wird Luft durch Versorgungskanäle Räumen zugeführt. Dabei entstehen Luftverwirbelungen und ungleichmässige Luftverteilungen an den Austrittsöffhungen die verhindert werden müssen.
Filter üblicher Bauart bestehen in der Regel aus einer Filterschicht. Diese Filter sind z.T. aus einem Fließstoff, Glasfaserfließ, gelochten Papierstreifen oder Chemiestapetfasern aufgebaut. Verschiedenartige Filterschichten können nacheinander installiert werden. Die Filter werden in einem Gehäuse eingebaut, durch das die Luft abgesaugt oder zugeführt wird.
Diese Filter neigen zu schnellen und starken Verschmutzungen und lassen bei einer Schicht meist noch in einem erheblichem Maße Lackstäube und Sprühnebel ungehindert durchströmen. Bedingt durch den Beschichtungsstoff oder Staub wird die Ansaugoberfläche zum Teil so stark verschmutzt, dass keine ausreichende Absaugung mehr möglich ist. In Lackieranlagen werden dabei meist einzelne Filter kombiniert, die eine lange Filterstandzeit ermöglichen. Zudem behindern Verschmutzungen an der Oberfläche eine gleichmäßige Luftansaugung über die Fläche.
Bei Zuluftanlagen wird Luft Räumen zugeführt. Um die Luft verwirbelungsarrn und richtungsgesteuert dem Raum zuzuführen werden in den Einblasöflhungen, Schieber, Quellauslässe, Lochbleche oder einschichtigen Fliessfilter installiert. Diese Öffnungen neigen dazu sich zu verschmutzen. Diese Einrichtungen lassen sich dann dort schlecht abreinigen, weil sie für Bürsten und andere Reinigungswerkzeuge nur schwer zugänglich sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, Filter vorzuschlagen, die einerseits das schnelle verschmutzen der Oberfläche vermeidet, die Filterstandzeit erhöht und anderseits auch eine weitgehend gleichmässige Luftansaugung gewährleistet. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es eine Luftverteilung mit dem erfindungsgemäßen Filter vorzuschlagen bei der eine ungleichmäßige Zuluftverteilung vermieden wird und eine bestimmungsgemäße Filterung erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der wie die Fig. 1 zeigt in einem Gehäuse eingebaute Filter aus langgezogenen Hohlkörpern Fig. 2 aufgebaut ist, die mit Öffnungen 21 versehen sind und aus einem Stück mit mehreren Schichten aufgebaut sind. Durch diese Öffnungen 21 des Filters wird die Luft geleitet Fig. 3. Dabei lagern sich in den Hohlräumen 31, besonders an den Kanten, Verunreinigungen der durchgeleiteten Luft ab. Durch die Anordnung, Größe und Anzahl der Öffnungen 21 sowie auch einer mehrschichtigen Anordnung in Luftrichtung 32 kann der Abscheidegrad, Luftgeschwindigkeit und die Luftströmung verändert werden. Durch größere Öffnungen im Frontbereich 22 und kleinere Öffnungen im hinteren Bereich 23 des Filters kann ein schnelles verschmutzen und
verstopfen des Filters vermieden werden und damit auch die Filterstandzeit wesentlich erhöht werden.
Weitere Schichten mit Hohlkörperprofilen, die der ersten Schicht folgen, vergleiche Fig. 4 und Fig. 2 mit jeweils 3 und 4 Schichten, können auch durch unterschiedliche Öffnungen 21 in Anzahl, Größe und Anordnung die Filterstandzeit erhöhen.
Weiter kann durch die Anordnung, Größe und Anzahl der Öffnungen die Luftverteilung, Luftmenge und Luftgeschwindigkeit bestimmt werden, so dass eine gewünschte Luftverteilung erfolgt. Der Filter kann entfernt und ausgetauscht werden. Durch die Verwendung von unterschiedlichen Materialien wie z.B. Papier oder Blech kann der Filter hinsichtlich verschiedenen Anforderungen wie z.B. Filterstandzeit, Abreinigungsgrad oder Handhabung angepasst werden. So kann der Filter auch bei der Verwendung von einem nicht starren Material zusammengeschoben werden. Hierdurch kann der Filter besser gelagert werden weil der Hohlraum der Profile zusammengepresst/zusammengeschoben werden kann und nicht so viel Platz benötigt, wie ein entfalteter Filter im Betriebszustand. Die Filter können aus einer Vielzahl verschiedener Profile aufgebaut werden. Die Fig. 4-6 zeigen einige besonders vorteilhafte Ausgestaltungen. In Fig. 4 werden die Hohlkörper aus 6-eckigen Wabenförmigen Röhren aufgebaut. Fig. 5 zeigt eine Variante aus runden Röhren und Fig. 6 zeigt eine Variante aus viereckigen Röhren. Je nach Anforderungen können auch andere Röhren/Profile zum Einsatz kommen.
Die Vorteile erfindungsgemäßer Filter bestehen im wesentlichen in einer deutlich verbesserten Wirkung der Filter hinsichtlich der Abreinigung und Beeinflussung der Luftströmung von Absauganlagen im Bereich der Ansaugung und bei Zuluftanlagen im Bereich des Luftaustritts. Ein weiterer Vorteil besteht in der Möglichkeit verschiedene Materialien fiir der Aufbau des Filters zu verwenden um diesen flexibel zu gestalten und damit einen schnellen Filteraustausch sowie auch eine bessere Handhabung zu ermöglichen.
Hierzu 6 Seiten Zeichnungen
Claims (5)
1. Filter für mobile und stationäre Lackieranlagen, dadurch gekennzeichnet, dass der Filter in wesentlichen aus mehreren länglich nebeneinander angeordneten Hohlkörpern besteht, die mit Löchern versehen sind, so dass die Luft quer durchströmt und- die Absaugluft gereinigt wird durch die Ablagerung der Partikel in den Hohlräumen.
2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher der langgezogenen Hohlkörpern in denen die Luft durchströmt, unterschiedlich angeordnet sind, eine unterschiedliche Form aufweisen können, die Anzahl und Größe unterschiedlich sein kann, so dass eine unterschiedliche Luftströmung und Luftverwirbelung in den Hohlräumen entsteht.
3. Filter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die langgezogenen Hohlkörper verschiedene Formen und Größen aufweisen können, um die Luftansaugung und die Ablagerung von Partikeln in den Hohlräumen zu steuern, durch die die angesaugte Luft durchströmen muss.
4. Filter nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Lagen der länglichen Hohlkörper hintereinander folgen und die von der angesaugten Luft durchströmt werden müssen, so dass die Verweilzeit, Luftverwirbelung, Abreinigungsgrad und Filterstandzeit erhöht wird.
5. Filter nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die länglichen Hohlkörper aus unterschiedlichen Materialien gefertigt werden, so dass der Filter eine unterschiedliche Abreinigung erzielen kann und bei der Verwendung von flexiblen Materialien zusammengeschoben oder in verschiedenen Filtergehäusen installiert werden kann.
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Publications (1)
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