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DE2010898A1 - Bruckenstrom Verstärkerschaltung - Google Patents

Bruckenstrom Verstärkerschaltung

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Publication number
DE2010898A1
DE2010898A1 DE19702010898 DE2010898A DE2010898A1 DE 2010898 A1 DE2010898 A1 DE 2010898A1 DE 19702010898 DE19702010898 DE 19702010898 DE 2010898 A DE2010898 A DE 2010898A DE 2010898 A1 DE2010898 A1 DE 2010898A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bridge
branch
potentiometer
resistance
amplifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702010898
Other languages
English (en)
Other versions
DE2010898C3 (de
DE2010898B2 (de
Inventor
Helmut 8500 Nürnberg Neumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metrawatt GmbH
Original Assignee
Metrawatt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metrawatt GmbH filed Critical Metrawatt GmbH
Priority to DE19702010898 priority Critical patent/DE2010898C3/de
Publication of DE2010898A1 publication Critical patent/DE2010898A1/de
Publication of DE2010898B2 publication Critical patent/DE2010898B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2010898C3 publication Critical patent/DE2010898C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R17/00Measuring arrangements involving comparison with a reference value, e.g. bridge
    • G01R17/10AC or DC measuring bridges
    • G01R17/105AC or DC measuring bridges for measuring impedance or resistance

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
  • Amplifiers (AREA)
  • Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)

Description

  • Brückenstrom-Verstärkerschaltung Die Erfindung betrifft eine Brückenstrom-Verstärkerschaltung, bei der ein erster Brückenzweig durch einen veränderlichen Widerstand gebildet ist, der zwischen dem Ausgang und dem invertierenden Eingang eines Differenzverstärkers liegt und bei der ein zweiter Brückenzweig den invertierenden und ein dritter Brückenzweig den nicht invertierenden Verstärkereingang mit .einer Spannungsquelle verbindet und diese sowie der am nicht invertierenden Verstärkereingang liegende vierte Brückenzweig einseitig mit dem Nullpotential des Verstärkers verbunden sind.
  • Es ist bekannt, derartige Schaltungen als Neßumformer zu verwenden. Dabei wirkt der im ersten Brückenzweig liegende veränderliche Widerstand als Fühler, dessen Widerstandswert durch den Einfluß einer physikalischen Größe, z.B. der Temperatur, sich ändert. Ein Vorteil dieser Schaltung ist die lineare Abhängigkeit der Verstärkerausgangsspannung bzw. des Verstårkerausgangsstromes von der Widerstandsänderung. Soll anstatt des Neßumformers ein Regler eingesetzt werden, der die physikalische Größe auf einen einstellbaren Sollwert regelt, so ist es vorteilhaft, wenn die Sollwertskala, z .3 die eines Sollwert-Potentiometers, ebenfalls linear ist. Die Regelschaltung erfordert einen Vergleich von Soll- und Istwert. Dieser wird wegen des unnötigen Aufwandes zweckmäßig nicht erst am Ausgang eines Neßumformers durchgeführt, sondern erfolgt bereits innerhalb der Brückenschaltung. So ist es bekannt, eine übliche Widerstandsbrücke zu verwenden, bei der im ersten Brücken-Zweig der Widerstandsfühler und im zweiten Brückenzweig ein Festwiderstand liegen und der dritte und vierte Brückenzweig durch das Sollwert-Potentiometer, dem beidseitig åe ein Widerstand in Reihe geschaltet ist, gebildet wird. Die Stromversorgung der Brücke erfolgt dabei über die eine und die Abnahme der Brückenspannung über die andere Brückendiagonae. Um ausreichende Leistung zum Betreiben von Schalt:- und Neßger;te1 zu erhalten, verwendet man zur Verstärkung der Brückenspannung in sich gegengekoppelte Verstärker, deren Einfluß auf den Br<e kenabgleich vernachlässigbar klein sein soll. Es sind verschiedene Variationen derartiger Schaltungen bekannt, deren Ziel es ist, nach Möglicnkeit folgende Eigenschaften zu vereinen: 1. Kein Einfluß des Schleiferübergangs-Widerstandes auf die Messung.
  • 2. Linearer Zusammenhang zwischen der Widerstandsänderung des Fühlers und der Schleiferstellung des Sollwert-Potentiometers.
  • 3. Möglichst geringer Aufwand bei der Stromversorgung der Brücke.
  • Während der Einfluß des Schleiferübergangs-Widerstandes in den bekannten Brückenschaltungen durch Einsatz eines Verstärkers im allgemeinen weitgehend vermieden werden kann, sind die unter 2. und 3. genannten Eigenschaften nur schwer zu verbinden. Soll die Widerstandsänderung des Fühlers nicht auch den Brückenstrom beeinflussen und damit zwangsläufig zu Unlinearitäten führen und soll die Schaltung außerdem von Schwankungen der Versorgungsspannung unabhängig sein, so muß die Brücke mit einem stabilisierten, eingeprägten Strom versorgt werden. Dieser Strom kann jedoch nicht llnmittelbar der Stromversorgungsquelle des Verstärkers entnommen werden, da eine Potentialtrennung zwischen beiden Versorgungsquellen erforderlich ist. Um diesen Nachteil zu umgehen, hat man eine von einer Brücke abweichende Schaltung derart aufgebaut, daß zwei auf gleichem Potential liegende Spannungsteiler, von denen der eine den Fühlerwiderstand und der andere das Sollwertpotentiometer enthält, aus je einer Konstantstromquelle mit eingeprägtem Strom gespeist werden und der Spannungsabfall an den Spannungsteilern verglichen wird. Die Konstant stromquellen können nun zwar aus der Stromversorgungsquelle des Verstärkers gespeist werden, das Verhältnis der Ströme muß jedoch sehr konstant sein, wenn keine Fehler auftreten sollen und der Aufwand an Bauelementen ist trotzdem noch sehr große Es liegt nun der Gedanke nahe, die eingangs gekennzeichnete und bei Meßumformern bewährte Brückenverstärkerschaltung fur regelungstechnische Zwecke umzugestalten. Dabei gilt es, die bisher nach dem Ausschlagverfahren arbeitende Schaltung durch Einfügen eines Potentiometers im Nullabgleich-Verfahren zu betreiben. Schwierigkeiten bereitet jedoch die Forderung, daß bei Abgleich der Brücke der Weg des Potenti ometer schl eif ers ein lineares Abbild der Widerstandsänderung des Fühlers sein soll. Eine geeignete Lösung ist insbesondere deshalb schwer zu finden, weil ein Zweig der Widerstandsbrücke im Gegenkopplungskreis des Verstärkers liegt und sich daraus wesentlich unübersichtlichere von üblichen Brückenschaltungen abweichende Verhältnisse ergeben. Dennoch erscheint es technisch nahe liegend, die Schaltung derart aufzubauen, daß ein Potentiometer, dessen Schleifer mit einem Widerstandsende kurzgeschlossen ist, entweder in Reihe zum Fühlerwiderstand, also in den ersten Brückenzweig, oder in den benachbarten vierten Brückenzweig geschaltet wird; denn bei einer derartigen, Potentiometeranordnung gelten die bekannten BrückenabgleichbedingungenO Schaltet man das Potentiometer in Reihe zum Fühlerwiderstand so muß der Potentiometerwiderstand gleich der maximalen Widerstandsänderung des Fühlers innerhalb des vorgegebenen HeB-bereiches sein, d.h. der Gesamtwiderstand des ersten Bücken zweiges muß bei Brückenabgleich immer konstant bleiben0 Eine derartige Schaltung beinhaltet jedoch mehrere Nachteilen Die Bedingung, daß der Potentiometerwiderstand gleich der maximalen änderung des Fühlerwiderstandes sein soll, ist insbesondere dann storens wenn zum Zwecke hoher Auflösung das Potentiometer aus einem einfachen Schleifdraht bestehen soll, dessen Widerstand weit niedriger als der genormte Fühlerwiderstand ist.
  • Des weiteren gehen bei einem einseitig kurzgeschlossenen Po tentiometer Schwankungen des Schleiferübergangs-Widerstandes voll in die Messung ein, was natürlich vermieden werden soll und außerdem ist der Endwert eines mit Toleranzen behafteten Potentiometers nur schwer abzugleichen, ohne seine lineare Einstellcharakteristik zu verfälschen. Entsprechendes gilt für eine Schaltung, bei der das Potentiometer im vierten Brückenzweig liegt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es nun, die Nachteile bekannter Brückenabgleichmethoden zu vermeiden, also eine Brückenschaltung so aufzubauen, daß die Stromversorgung von Brücke und Verstärker mit möglichst geringem Aufwand, d.h aus derselben Spannungsquelle und ohne Einprägung eines stabilisierten Stromes in die Brücke erfolgen kann. Weiterhin soll der Vbergangswiderstand am Potentiometerschleifer nicht in die Messung eingehen und es soll trotzdem eine lineare Abhängigkeit zwischen dem Schleiferweg des Potentiometers und der Widerstandsänderung des Fühlers bestehen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Potentiometer so in die Brücke eingefügt ist, daß je nach Stellung seines Schleifers, der mit den invertierenden Verstärkereingang verbunden ist, ein Teil seines Gesamtwiderstandes sich zum ersten Briickenzweig und der restliche Potentiometerwiderstand zum zweiten Brückenzweig addiert, und daß die am Verstärkerausgang liegende Spannung auf Null abgeglichen ist, wenn der Schleifer des Potentiometers eine Stellung einnimmt, die linear von dem Wert eines im ersten Brückenzweig liegenden unbekannten Widerstandes bzw. der Widerstandsänderung eines bekannten Widerstandes abhängt.
  • Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. Die besonderen Vorteile der Schaltung liegen bei Verwendung eines Verstärkers mit ausreichend hoher Verstärkung darin, daß das Potentiometer und der Fühlerwiderstand vom selben Strom durchflossen werden und dieser Strom auch von Änderungen des Fuhlerwiderstandes unabhängig ist. Der Verstärker sorgt also nicht nur für eine Verstarkung der Brückenspannung, sondern übernimmt sozusagen auch die Aufgabe der Stromeinprägung und verhindert außerdem eine Beeinflussung der Meßgenauigkeit durch Versorgungs-Spannungs schwankungen. Weiterhin ist bei richtiger Wahl der Brückenwiderstände die Schleiferstellung des Potentiometers ein streng lineares Abbild'der Widerstandsänderung des Fühlers.
  • Ein Aus£ührungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden naher beschrieben.
  • Es zeigen: Fig. 1 das Prinzipschaltbild der Brückenstrom-Verstärkerschaltung mit Abgleich-Potentiometer.
  • Fig. 2 das Schaltbild von Fig. 1 in abgewandelter Form zur Erzielung einer höheren Verstärkung.
  • Wie Fig. 1 zeigt, liegt ein Differenzverstärker 1 im Diagonalzweig einer Widerstandsbrücke und wird über zwei Zenerdioden 2,3 mit Spannung versorgt. Die Stromversorgung der Brücke erfolgt aus der selben Spannungsquelle. Den ersten Brückenzweig, der zwischen Verstärkerausgang und dem invertierenden Verstärkereingang, liegt, bilden ein veränderlicher Fühlerwiderstand 4 und ein von der Stellung des Schleifers abhängiger Widerstand 5b des Potentiometers 5. Der restliche Potentiometerwiderstand 5a und ein Widerstand 6 ergeben den zweiten Brückenzweig. Zwischen einem Widerstand -7 im dritten und einem Widerstand 8 im vierten Brückenzweig ist der nicht invertierende Verstärkereingang angeschlossen.
  • Die Widerstände 7 und 8 können als ein an der Zenerdiode 2 liegender Spannungsteiler aufgefaßt werden. Der.Verstärker sorgt nun über den von den Widerständen 4 und 5b gebildeten Gegenkopplungskreis dafür, daß die an den Widerständen 6 und 5a abfallende Spannung gleich dem Spannungsabfall am Widerstand 7 ist. Die Schaltung entspricht einer Parallel-Gegenkopplung. Da bei hoher Verstärkung die Differenz spannung an den Verstärkereingängen sowie die Eingangsströme bekanntlich genen Null gehen, fließt über den eraten und zweite.n Brückenzweig ein Strom, der nur von der Spannung am Widerstand 7 und der Summe der Widerstände 6 und 5a abhängt. Bei abgeglichener Brücke, d.h., wenn der im ersten Brückenzweig fließende Strom an den Widerständen 5b und 4 einen Spannungsabfall erzeugt, der gleich der Spannung am Widerstand 8 ist, zeigt ein Anzeigeinstrument 9 mit seinem Vorwiderstand 10 eine Ausgangsspannung Null. Von Null abweichende Spannungen können vom Verstärkerausgang abgenommen und z.B. einem weiteren Verstärker oder Trigger zugeführt werden.
  • Die Wirkungsweise der Schaltung ist bis dahin leicht zu übersehen und im Prinzip auch bekannt. Wesentlich schwieriger ist es, die Tatsache zu erfassen, daß es gelingt, die Werte der Brückenwiderstände in einem solchen Verhältnis festzulegen, daß die Stellung des Schleifer eines an der gekennzeichneten Stelle eingefügten Potentiometers 5 ein lineares Abbild der Änderung des Widerstandes 4 bei abgeglichener Brücke ist. Obwohl die Schaltung nach Fig. 1 scheinbare Ahnlichkeit mit bekannten Brückenschaltungen hat, bei denen ebenfalls ein Potentiometer auf 2 Brückenzweige verteilt ist, ergeben sich durch das Einfügen des ersten Brückenzweiges in den Gegenkopplungskreis des Verstärkers grundsätzlich andere Verhältnisse. So scheint der Umstand, daß eine Verschiebung des Potentiometerschleifers sowohl eine Änderung des Stromes wie auch eine Anderung des Potentiometerwiderstandes 5b im ersten Brückenzweig verursacht, eine Linearität auszuschließen. Wenn jedoch der Potentiometer-Widerstand 5 wesentlich kleiner als der Widerstand 4 ist, was bei Verwendung eines Schleifdrahtes und eines genormten Temperaturfühlere zwangsläufig gegeben ist, dann führen folgende Verhältnisse zu Abgleich der Brückenschaltung. Die Potentiometerwiderstände 5a und 5b müssen ein lineares Abbild der Schleiferstellung sein, dann ist bei linearer Änderung des Whlerwiderstandes 4 auch die Änderung der Summe der Widerstände 5b und 4 linear. Da auch der im ersten Brückenzweig fließende Strom ein lineares Abbild der Schleiferstellung ist, müssen di. Brückenwiderstände So dirontioniert werden, daß bei abgegliohenor Brückenverstärkerschaltung die Linderung des den ersten Br«oensw.is durchfließenden Stromes die Veränderung des Gesamtwiderstandes 5b und 4 derart aufhebt, daß der Spannungsabfall an diesem Brückenzweig gleich bleibt. Genauer gesagt, für die Schleiferstellung a gilt die Beziehung a , R 7 R ¢ R 5 (R 7 + R 8) Der wesentliche Unterschied der in Fig. 2 dargestellten Schaltung gegenüber Fig. 1 besteht darin, daß durch Einfügen eines aus den Widerständen 11 und 12 bestehenden Spannungsteilers die Verstärkung der Schaltung erhöht wird. Dadurch liegt bei nicht abgeglichener Brückenschaltung eine erhöhte Spannung am Verstärkerausgang und ein nachgeschalteter Trigger kann entsprechend unempfindlich sein. Der Widerstand 13 dient zum Abgleich des Beitungswiderstandes 14 und das Po;tentiometer 7b,8b erlaubt eine Verschiebung des Brückenabgleichpunktes. Außerdem ist das toleranzbehaftete Potentiometer 5 durch ein parallel geschaltetes Trimm-Potentiometer 15 auf seinen Endwert abgeglichen.
  • Es liegt auf der Hand, daß die Schaltungen nicht nur bei Reglern verwendet werden können, sondern sich ebenso zur Verwendung als Widerstandsmeßbrücke eignen. Man kann auch das Potentiometer 4 mit stufig veränderlichen Widerständen kombinieren bzw. durch solche ersetzen, z.B. um digital messen oder regeln zu können.

Claims (7)

  1. Patentansprüche
    Brückenstrom-Verstärkersclialtung, bei der ein erster Brükkenzweig durch einen veränderlichen Widerstand gebildet ist, der zwischen dem Ausgang und dem invertierenden Eingang eines Differenzverstärkers liegt und bei der ein zweiter Brückenzweig den invertierenden und ein dritter Brückenzweig den nicht invertierenden Verstärkereingang mit einer Spannungsquelle verbindet und diese sowie der am nicht invertierenden Verstärkereingang liegende vierte Brückenzweig einseitig mit dem Nullpotential des Verstärkers verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Potentiometer(5) so in die Brücke eingefügt ist, daß je nach Stellung seines Schleifers, der mit dem invertierenden Verstärkereingang verbunden ist, ein Teil seines Gesamtwiderstandes sich zum ersten Brückenzweig und der restliche Potentiometer-Widerstand zum zweiten Brückenzweig addiert und die am Verstärkerausgang liegende Spannung auf Null abgeglichen ist, wenn der Schleifer des Potentiometers (5) eine Stellung einnimmt, die linear von dem Wert eines im ersten Brückenzweig liegenden unbekannten Widerstandes bzw. der Widerstandsänderung eines bekannten Widerstandes (4) abhängt.
  2. 2. Brückenstrom-Verstärkerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das am invertierenden Verstärkereingang liegende Potentiometer (5) zur Einstellung des Sollwertes einer zu regelnden physikalischen Größe vorzugsweise der Temperatur dient, deren Änderung den Wert eines im ersten Brückenzweig liegenden veränderlichen Widerstandes (4) beeinflußt.
  3. 3. Brückenstrom-Verstärkerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das am invertierenden verstärkereingang liegende Potentiometer (5) zur Messung eines in dem ersten Brückenzweig eingeschalteten unbekannten Widerstandes (4) dient, der nach dem Brückenabgleichverfahren gemessen wird, indem bei Nullabgleich die Stellung des Schleifers den Widerstandswert anzeigt.
  4. 4. Brückenstrom-Verstärkerschaltung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daM der erste Brückenzweig mit dem Verstärkerausgang über einen zwischen diesem und Nullpotential liegenden Spannungsteiler (11,12) verbunden ist.
  5. 5. Brückenstrom-Verstärkerschaltung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekenzeichnet, daß der Wiederstandsendwert des Potentiometers (5) mit einem ihm parallel geschalteten Widerstand (15) abgeglichen ist.
  6. 6. Brückenstrom-Verstärkerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Potentiometer (5) mit stufig veränderlichen Wiederständen kombiniert oder durch solche ersetzt ist
  7. 7. Brückenstrom-Verstärkerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisung der auf Verstärker-Nullpotential liegenden Brückenschaltung aus der verstärker-Versorgungsspannungsquelle erfolgt, die zwischen-dem zweiten und dritten Brückenzweig angeschlossen ist.
    L e e r s e i t e
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DE2010898C3 DE2010898C3 (de) 1974-08-01

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C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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