DE20108983U1 - Zugverankerung für Deckenränder - Google Patents
Zugverankerung für DeckenränderInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zugverankerung für Deckenränder von Gebäuden zur Gewährleistung der Stabilität des Mauerwerks und der Rißfestigkeit der Fassade.
Durch Eigengewicht, aufliegende Lasten, Kriechen und Schwinden entsteht bei einer Betondecke in Gebäuden der sogenannte "Schüsseleffekt", d.h. die Betondecke wölbt sich nach unten, und die seitlichen Ränder der Decke werden nach oben gedrückt, wodurch am Anschluß der Decke zum Mauerwerk Risse entstehen. Um dies zu verhindern, wurden bislang betonierte und bewehrte Eckstützen an den vier Hausecken eingebaut. Derartige mit Stählen bewehrte Eckstützen unterbrechen das eigentliche Mauerwerk, da sie als selbständige Teile mit in die Mauer eingebaut werden müssen. Die aufwendigen Bewehrungen und die notwendigen Schalarbeiten führen dazu, daß die Gesamtkosten bei der Verwendung derartiger Betoneckstützen relativ hoch sind und ein erhöhter Arbeitsaufwand bei ihrer Montage anfällt.
Daher liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine Zugverankerung für Deckenränder von Gebäuden zu schaffen, die zur Sicherung der Stabilität und der Rißfestigkeit des Mauerwerks dient, gleichzeitig aber kostengünstig ist und besonders geringen Montageaufwand erfordert.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Zugverankerung für Deckenränder von Gebäuden weist mindestens eine Zuglaststange auf, außerdem ein unteres Verankerungselement zur indirekten Verankerung der Zuglaststange, mittels eines Verbindungsgliedes zwischen Verankerungselement und Zuglaststange, im Boden des untersten Geschosses bzw. Kellers, und ein oberes Verankerungselement zur Verankerung der Zuglaststange in der Decke des obersten Geschosses, wobei die Zuglaststange in einem in den verwendeten Mauerelementen vorhandenen vertikalen Hohlraum an-
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geordnet ist. So kann das jeweilige Mauerwerk ungestört durch andere Bauteile verarbeitet werden, es entfallen aufwendige Schalarbeiten, und die Gesamtkosten für den Einsatz der Zugverankerung bleiben deutlich unter den Kosten für die bisher verwendeten bewehrten Betoneckstützen.
Bei Gebäuden mit mehreren Stockwerken ist vorteilhafterweise vorgesehen, daß die Zugverankerung mindestens ein mittleres Verankerungselement zur Verankerung der sich von dort jeweils nach unten erstreckenden Zuglaststange in der Dekke beziehungsweise dem Boden des mittleren Geschosses aufweist, so daß auch bei mehrgeschossigen Gebäuden die Stabilität im Mauerwerk erhalten bleibt.
Zum flexiblen Einsatz ist vorteilhafterweise vorgesehen, daß alle Verankerungselemente und Zuglaststangen als getrennte Bauteile ausgebildet sind.
Jede Zuglaststange ist vorteilhafterweise über ein Verbindungselement mit der darunter angeordneten Zuglaststange beziehungsweise einer Verbindungsstange des Verbindungsgliedes verbindbar, so daß sich eine fortlaufende Aneinanderreihung mehrerer Zuglaststangen ergibt.
Von besonderem Vorteil ist, daß die jeweilige Zuglaststange nach Fertigstellung der Wand eines Geschosses von oben in den vertikalen Hohlraum der Wand einführbar und nachträglich mit dem Verbindungselement verbindbar ist, wodurch vermieden wird, daß beim Hochziehen der Mauer die Steine um eine bereits vorhandene Zuglaststange herum aufgeschichtet werden müssen.
Zur weiteren Festlegung der Zugverankerung ist vorteilhafterweise vorgesehen, daß der vertikale Hohlraum nach Einführen der Zuglaststange mit Vergußmörtel ausgefüllt ist.
Zur Vereinfachung der Montage dient die vorteilhafte Merkmal, daß das jeweilige mittlere oder obere Verankerungselement von oben auf die jeweils darunterliegende Zuglaststange aufbringbar ist.
Eine besonders einfache Verbindung wird vorteilhafterweise dadurch gewährleistet,
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daß die Zuglaststange ein Außengewinde und das Verbindungselement eine entsprechende Gewindemuffe aufweist.
Eine besonders einfache Konstruktion ergibt sich vorteilhafterweise dadurch, daß die Gewindemuffe auf einer Kontermutter aufsetzt, die auf die Zuglaststange beziehungsweise die Verbindungsstange aufgeschraubt ist.
Eine besonders einfache Montage wird vorteilhafterweise dadurch gewährleistet, daß jedes mittlere Verankerungselement aus einer Gewindehülse gebildet ist, deren Außenumfang in der Mitte deutlich größer ist als am oberen und unteren Ende.
Als vereinfachte Ausführungsform ist es auch möglich, daß das obere und/oder untere Verankerungselement als winkeliger Ankerstab ausgebildet ist, wodurch die Anzahl an Einzelkomponenten geringer gehalten wird.
Eine besonders stabile Verankerung wird vorteilhafterweise dadurch gewährleistet, daß jedes Verankerungselement als mit einer Bohrung versehene Ankerplatte ausgebildet ist, die mittels Mutter und Kontermutter an einer Zuglaststange oder der Verbindungsstange befestigbar ist.
Die vorliegende Erfindung umfaßt auch ein Gebäude mit mehreren zur Aufnahme von Zuglaststangen dienenden vertikalen Hohlräumen und mehreren erfindungsgemäßen Zugverankerungen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. Darin zeigt:
Fig. 1
in schematischer Darstellung einen Querschnitt durch eine Wand eines mehrstöckigen Gebäudes mit der erfindungsgemäßen Zugverankerung;
Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt eines mittleren Verankerungselementes gemäß der Ausführungsform von Fig. 1;
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Fig. 3 eine alternative Ausführungsform eines mittleren Verankerungsele
mentes;
Fig. 4 eine erste alternative Ausführungsform eines unteren oder oberen
Verankerungselementes; und
Fig. 5 eine zweite alternative Ausführungsform eines unteren oder oberen
Verankerungselementes.
In Fig. 1 ist beispielhaft ein Ausschnitt eines zweistöckigen Gebäudes in Querschnittsansicht dargestellt, welches eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zugverankerung 1 aufweist. Zur Verankerung im Boden 2 des untersten Geschosses bzw. Kellers ist ein unteres Verankerungselement 3 vorgesehen. Das untere Verankerungselement 3 ist mit einem Verbindungsglied 4 verbunden, das eine Verbindungsstange 13 aufweist, die sich nach oben über den oberen Rand des Bodens 2 hinaus erstreckt und an ihrem oberen Ende ein Verbindungselement 5 zur Verbindung mit einer darüber angeordneten Zuglaststange 6 aufweist. Auf die Zuglaststange 6 ist von oben ein mittleres Verankerungselement 7 aufgebracht, das zur Verankerung der Zuglaststange 6 in einer Decke bzw. einem Boden 8 eines mittleren Geschosses dient. Bei mehrgeschossigen Gebäuden existieren dementsprechend mehrere dieser mittleren Verankerungselemente 7. Die jeweils darunter liegende Zuglaststange 6 ragt nach oben ein wenig über den Boden/die Decke 8 des mittleren Geschosses hinaus, so daß auf ihrem oberen Ende wiederum ein Verbindungselement 5 aufgebracht werden kann, das zur Verbindung der unteren Zuglaststange mit der nächsthöheren Zuglaststange dient. In der Decke 9 des obersten Geschosses wird die Zuglaststange 6 durch ein oberes Verankerungselement 10 fixiert, das wiederum von oben auf die Zuglaststange 6 aufgebracht ist.
Bevorzugterweise sind die Zuglaststangen 6 als Gewindestangen mit einem Außengewinde ausgebildet, so daß eine besonders einfache Verbindung mit dem Verbindungselement 5 herstellbar ist. Das Verbindungselement 5 kann beispiels-
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weise eine Gewindemuffe 11 sein, die auf eine Kontermutter 12 aufsetzt, welche auf die bevorzugterweise ebenfalls als Gewindestange ausgebildete Verbindungsstange 13 des Verbindungsgliedes 4 derart aufgeschraubt wird, daß der Innenraum der Gewindemuffe 11 ausreichend Platz für die von oben einzuschraubende Zuglaststange 6 bietet. Die selbe Verbindungskonstruktion wird zwischen zwei Zuglaststangen in den mittleren Geschossen des Gebäudes angewandt, wobei die Kontermutter 12 von oben auf das jeweilige Endstück der darunter liegenden Zuglaststange aufgeschraubt wird. Gewindemuffe 11 und Mutter 12 können auch einstückig ausgebildet sein. Außerdem können als Verbindungselement 5 auch andere bekannte Verbindungsmechanismen eingesetzt werden, die einer dauerhaften großen Zugbelastung standhalten.
Bei einstöckigen Gebäuden entfällt der Einsatz von mittleren Verankerungselementen 7, und die erfindungsgemäße Zugverankerung erfolgt lediglich durch ein unteres Verankerungselement 3 und ein oberes Verankerungselement 10.
Die Zuglaststangen 6 sind derart in den verwendeten Mauerelementen 14 angeordnet, daß sie die Mauerstruktur nicht als getrennte Bauteile unterbrechen. Vielmehr verlaufen die Zuglaststangen 6 etwa in für Elektroleitungen vorgesehenen und in regelmäßigen Abständen angeordneten Ausnehmungen der verwendeten Mauerelemente 14, die derart aufeinander geschachtelt sind, daß ein zur Aufnahme der Zuglaststangen 6 dienender vertikaler Hohlraum 15 in der Wand zwischen zwei Decken entsteht. Dieser wird nach Einführen der Zuglaststange mit Vergußmörtel 22 aufgefüllt.
Die erfindungsgemäße Zugverankerung kann vor allem bei Kalksandstein-Mauerwerken mit Elektrokanal sehr gut eingesetzt werden, und ist auch bei Verfüllziegeln oder eingemauerten U-Schalen verwendbar.
Durch die hergestellte zugfeste Verankerung zwischen den verschiedenen Decken der einzelnen Geschosse wird ein Aufwölben der Deckenränder und eine damit verbundene Rißbildung in den Außenwänden verhindert.
Bezugnehmend auf Fig. 2 wird eine erste bevorzugte Ausführungsform von Veran-
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kerungselementen, hier am Beispiel eines mittleren Verankerungselementes 7, erläutert. Das beschriebene Verankerungselement kann ebenso als unteres Verankerungselement 3 und als oberes Verankerungselement 10 verwendet werden. Es besteht aus einer mit einer Bohrung versehenen Ankerplatte 16, die auf einer auf die Zuglaststange 6 bzw. beim untersten Geschoß auf die Verbindungsstange 13 aufgeschraubten Mutter 17 aufliegt und von oben durch eine Kontermutter 18 fixiert ist. Durch die große Dimensionierung der Ankerplatte 16 in horizontaler Richtung wird so eine besonders zugfeste Verankerung geschaffen.
In Fig. 3 ist eine alternative Ausführungsform eines mittleren Verankerungselementes 7 dargestellt. Hierbei besteht das Verankerungselement 7 lediglich aus einer Gewindehülse 19, die von oben auf die darunter angeordnete Zuglaststange 6 aufgeschraubt wird, bis sie sich in der zur Verankerung vorgesehenen Position befindet. Die Gewindehülse 19 weist in der Mitte einen deutlich größeren Außenumfang auf als am oberen bzw. unteren Ende, wodurch eine Verankerung gegenüber allen vertikalen Kräften erzielt wird.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, kann auch ein unteres Verankerungselement 3 aus einer ähnlichen Form bestehen. Hier ist es ein mit Innengewinde versehener Abschlußstopfen 20, dessen Außenumfang nach unten hin kegelförmig zunimmt.
Ebenso ist es möglich, daß - wie in Fig. 5 dargestellt - das untere Verankerungselement 3 als winkeliger Ankerstab 21 ausgebildet ist. In dieser Ausführungsform können das untere Verankerungselement 3 und das Verbindungsglied 4 auch einstückig ausgebildet sein.
Die Verankerungselemente aus Fig. 4 und 5 können auch als obere Verankerungselemente 10 eingesetzt werden, und es können noch alle möglichen weiteren sich nach einem Ende hin aufweitenden geometrischen Formen als Ausführungsformen für Verankerungselemente Verwendung finden.
Im folgenden soll kurz der Vorgang beim Einbau der erfindungsgemäßen Zugverankerung 1 dargestellt werden. Zunächst wird das untere Verankerungselement 3 auf das untere Ende der Verbindungsstange 13 geschraubt. Auf das obere Ende
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der Verbindungsstange 13 wird die Kontermutter 12 und die Gewindemuffe 11 aufgeschraubt. Dann wird das untere Verankerungselement 3 im Boden des untersten Geschosses 2 eingegossen. Im Anschluß daran wird die Mauer derart errichtet, daß ein vertikal ausgerichteter Hohlraum 15 im Mauerwerk 14 entsteht, in den von oben die Zuglaststange 6 eingeführt wird und mit ihrem unteren Ende in der Gewindemuffe 11 eingeschraubt wird. Daraufhin wird der Hohlraum mit Vergußmörtel 22 gefüllt. Im Anschluß daran wird von oben ein mittleres Verankerungselement 7 auf die Zuglaststange 6 aufgeschraubt, bis die Position erreicht wird, in der die Verankerung stattfinden soll. Im nächsten Schritt wird das mittlere Verankerungselement 7 in der mittleren Geschoßdecke 8 eingegossen, wobei das obere Ende der unteren Zuglaststange etwas über die Decke 8 heraussteht. Auf dieses obere Ende der Zuglaststange wird wiederum eine Kontermutter 12 und eine Gewindemuffe 11 aufgeschraubt, woraufhin sich der oben beschriebene Vorgang so oft wiederholt, bis man beim obersten Geschoß angelangt ist. Ein oberes Verankerungselement 10 wird schließlich auf das obere Ende der obersten Zuglaststange 6 aufgeschraubt und gemeinsam mit dieser in der obersten Decke 9 eingegossen.
Üblicherweise verwendet man derartige Zug Verankerungen lediglich an den vier Ecken von Gebäuden, es ist allerdings ohne weiteres möglich, weitere Zugverankerungen auch in den Längswänden der Gebäude einzuziehen, wenn besondere Belastungen zu erwarten sind.
Durch die erfindungsgemäße Zugverankerung wird also die Möglichkeit geschaffen, auf besonders kostengünstige Weise ohne beträchtlichen Montageaufwand und ohne Unterbrechung des Mauerwerks das Auftreten von Rissen in Gebäuden zu verhindern und so deren Stabilität zu erhöhen.
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Claims (20)
1. Zugverankerung (1) für Deckenränder von Gebäuden, mit mindestens einer Zuglaststange (6), mit einem unteren Verankerungselement (3) zur indirekten Verankerung der Zuglaststange (6), mittels eines Verbindungsgliedes (4) zwischen Verankerungselement (3) und Zuglaststange (6), im Boden (2) des untersten Geschosses bzw. Kellers und mit einem oberen Verankerungselement (10) zur Verankerung der Zuglaststange (6) in der Decke (9) des obersten Geschosses, wobei die Zuglaststange (6) in einem in den verwendeten Mauerelementen (14) vorhandenen vertikalen Hohlraum (15) angeordnet ist.
2. Zugverankerung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens ein mittleres Verankerungselement (7) zur Verankerung der sich jeweils nach unten erstreckenden Zuglaststange (6) in der Decke bzw. dem Boden (8) eines mittleren Geschosses aufweist.
3. Zugverankerung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Verankerungselemente (3, 7, 10) und Zuglaststangen (6) als getrennte Bauteile ausgebildet sind.
4. Zugverankerung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zuglaststange (6) über ein Verbindungselement (5) mit der darunter angeordneten Zuglaststange bzw. einer Verbindungsstange (13) des Verbindungsgliedes (4) verbindbar ist.
5. Zugverankerung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Zuglaststange (6) nach Fertigstellung der Wand (14) eines Geschosses von oben in den vertikalen Hohlraum (15) der Wand einführbar und nachträglich mit dem Verbindungselement (5) verbindbar ist.
6. Zugverankerung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der vertikale Hohlraum (15) nach Einführen der Zuglaststange (6) mit Vergußmörtel (22) ausgefüllt ist.
7. Zugverankerung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweilige mittlere (7) oder obere (10) Verankerungselement von oben auf die jeweils darunter liegende Zuglaststange (6) aufbringbar ist.
8. Zugverankerung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuglaststange (6) ein Außengewinde aufweist.
9. Zugverankerung (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (5) aus der jeweiligen Decke bzw. dem jeweiligen Boden (2, 8) nach oben herausragend angeordnet ist.
10. Zugverankerung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (5) bei mittleren oder oberen Geschossen auf einem Endstück der darunter angeordneten Zuglaststange (6) bzw. beim untersten Geschoß auf der Verbindungsstange (13) angebracht ist.
11. Zugverankerung (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (5) eine Gewindemuffe (11) aufweist.
12. Zugverankerung (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindemuffe (11) auf einer Kontermutter (12) aufsetzt, die auf die Zuglaststange (6) bzw. die Verbindungsstange (13) aufgeschraubt ist.
13. Zugverankerung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes mittlere Verankerungselement (7) aus einer Gewindehülse (19) gebildet ist, deren Außenumfang in der Mitte deutlich größer ist als am oberen und unteren Ende.
14. Zugverankerung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes obere Verankerungselement (10) aus einem mit einem Innengewinde versehenen Abschlußstopfen gebildet ist, dessen Außenumfang nach oben hin kegelförmig zunimmt.
15. Zugverankerung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes untere Verankerungselement (3) aus einem mit einem Innengewinde versehenen Abschlußstopfen (20) gebildet ist, dessen Außenumfang nach unten hin kegelförmig zunimmt.
16. Zugverankerung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das untere (3) und obere (10) Verankerungselement als winkeliger Ankerstab (21) ausgebildet ist.
17. Zugverankerung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Verankerungselement (3, 7, 10) als mit einer Bohrung versehene Ankerplatte (16) ausgebildet ist, die mittels Mutter (17) und Kontermutter (18) an einer Zuglaststange (6) oder der Verbindungsstange (13) befestigbar ist.
18. Gebäude mit mehreren zur Aufnahme von Zuglaststangen (6) dienenden vertikalen Hohlräumen (15) in den Wänden und mehreren Zugverankerungen (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche.
19. Gebäude nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß es pro Hausecke eine Zugverankerung (1) aufweist.
20. Gebäude nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß es mehrere Zugverankerungen (1) in den Wänden aufweist.
Priority Applications (1)
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| DE20108983U DE20108983U1 (de) | 2001-05-29 | 2001-05-29 | Zugverankerung für Deckenränder |
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| DE20108983U DE20108983U1 (de) | 2001-05-29 | 2001-05-29 | Zugverankerung für Deckenränder |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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