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DE20108789U1 - Verteilervorrichtung für einen mit einem fließfähigen Medium betriebenen Kreislauf, insbesondere eine Heiz- oder Kühlanlage - Google Patents

Verteilervorrichtung für einen mit einem fließfähigen Medium betriebenen Kreislauf, insbesondere eine Heiz- oder Kühlanlage

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DE20108789U1
DE20108789U1 DE20108789U DE20108789U DE20108789U1 DE 20108789 U1 DE20108789 U1 DE 20108789U1 DE 20108789 U DE20108789 U DE 20108789U DE 20108789 U DE20108789 U DE 20108789U DE 20108789 U1 DE20108789 U1 DE 20108789U1
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DE
Germany
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DE20108789U
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Claro Feinwerktechnik Urd GmbH
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Claro Feinwerktechnik Urd GmbH
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems
    • F24D3/10Feed-line arrangements, e.g. providing for heat-accumulator tanks, expansion tanks ; Hydraulic components of a central heating system
    • F24D3/1058Feed-line arrangements, e.g. providing for heat-accumulator tanks, expansion tanks ; Hydraulic components of a central heating system disposition of pipes and pipe connections
    • F24D3/1066Distributors for heating liquids
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00Details
    • F24D19/10Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24D19/1006Arrangement or mounting of control or safety devices for water heating systems
    • F24D19/1009Arrangement or mounting of control or safety devices for water heating systems for central heating
    • F24D19/1015Arrangement or mounting of control or safety devices for water heating systems for central heating using a valve or valves

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Claro clO112Gbbl
Feinwerktechnik GmbH
CH-8902 Urdorf / Schweiz
Verteilervorrichtung für einen mit einem fließfähigen Medium betriebenen Kreislauf, insbesondere eine Heiz- oder
Kühlanlage
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verteilervorrichtung für einen mit einem fließfähigen Medium betriebenen Kreislauf, mit mehreren abzweigenden Einzelkreisläufen, insbesondere eine Heiz- oder Kühlanlage, mit einem Verteilerbalken für den Zulauf und einem Verteilerbalken für den Rücklauf, an denen für jeden abzweigenden Einzelkreislauf Anschlüsse vorgesehen sind, mit einer Vorrichtung zur Einstellung und einer Vorrichtung zur Regulierung der Durchflussmenge und mit einer Vorrichtung zur Messung und Anzeige der Durchflussmenge in jedem Einzelkreislauf.
Verteilervorrichtungen der genannten Art finden beispielsweise Anwendung in Heizanlagen, bei denen von einer zentralen Heizanlage aus mehrere Heizkreisläufe gespeist werden. Es sind dies z.B. Fußbodenheizungen, bei denen von einer Sammelheizung aus mehrere Räume beheizt werden. Die Heizungsanlagenverordnung fordert in erster Linie aus Gründen der Energieeinsparung für Räume eine Einzelraumregulierung, mit der jeder von der Sammelheizung bediente Raum individuell je nach Bedarf beheizt werden kann. Dazu muss für jeden Raum ein separater Heizkreislauf vorgesehen und mit der Sammelheizung über Einstell- und Regelorgane verbunden sein, um individuell beschickt werden zu können.
So ist in der deutschen Gebrauchsmusterschrift 297 16 779 Ul bzw. in der EP 0 903 543 A2 eine Verteilervorrichtung beschrieben mit einem über ein Absperrorgan an den Heizkessel angeschlossenen Verteilerbalken für den Zulauf des Mediums
(Heizwasser) in die einzelnen Heizkreisläufe und einem ebenfalls über ein Absperrorgan an den Heizkessel angeschlossenen Verteilerbalken für den Rücklauf des Heizwassers aus den Heizkreisläufen. Dazu weisen beide Verteilerbalken Anschlüsse für den Heizkreislauf jedes einzelnen zu beheizenden Raumes auf. Außerdem sind an jedem Verteilerbalken den Anschlüssen für Zu- und Rücklauf gegenüberliegend weitere Anschlüsse vorgesehen, an denen am einen Verteilerbalken für jeden Heizkreislauf ein Instrument zur Durchflussanzeige und am anderen Verteilerbalken für jeden Heizkreislauf eine Durchflusseinstellvorrichtung angeschlossen sind.
Die Anzeigeinstrumente weisen ein Schauglas auf, in dem eine Anzeigestange beweglich ist, die an ihrem einen Ende einen entlang einer Skala beweglichen Zeiger und an ihrem anderen Ende einen Strömungskörper in Form eines Pralltellers trägt, der vom Heizwasser umströmt und entsprechend der Durchflussmenge beaufschlagt und gegen eine Federkraft in Strömungsrichtung bewegt wird.
Die Vorrichtungen zur Einstellung des Durchflusses enthalten ein Ventil mit einem aufgesetzten Stellantrieb, der seinen Befehl für einen Ventilhub von einem auf die gewünschte Raumtemperatur einstellbaren Raumthermostat erhält. Bei abgenommenem Stellantrieb ist die maximale Hubhöhe des Ventilkörpers und damit der Durchtrittsspalt für das Heizwasser manuell einstellbar. Nach dem Aufsetzen des Stellantriebs kann das Ventil abhängig vom Signal des Thermostaten bis zur zuvor eingestellten Hubhöhe des Ventilkörpers geöffnet oder geschlossen und somit der Heizkreislauf für jeden Raum individuell reguliert werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Armatur an der Verteilervorrichtung so zu vereinfachen, dass sie raumsparender und einfacher in der Bedienung, insbesondere bei der Einstellung
des Durchflusses, und auch einfacher und weniger kostenintensiv in der Herstellung wird. Dabei müssen selbstverständlich die Möglichkeit der Einzelraumregulierung und Kontrollmöglichkeiten, z.B. durch Überwachung der Durchflussmenge, in den einzelnen Heizkreisläufen, erhalten bleiben.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass die Vorrichtung zur Einstellung und zur Regulierung der Durchflussmenge und die Vorrichtung zur Messung und Anzeige der Durchflussmenge in einer Mess- und Stellvorrichtung integriert sind, eine solche Mess- und Stellvorrichtung im Zu- oder Rücklauf eines jeden Einzelkreislaufs angeschlossen ist und an den Verteilerbalken für jeden Einzelkreislauf jeweils nur ein einziger Anschluss vorgesehen ist.
Indem so die Durchflussanzeige, die Durchflusseinstellvorrichtung zusammen mit dem den Durchfluss unterbrechenden Ventil und der Antrieb für das Ventil in einer Einheit zusammengefasst sind, wird an beiden Verteilerbalken für jeden Einzelkreislauf nur noch ein einziger Anschluss benötigt. Dies bedeutet einerseits eine Platzersparnis bei der Installation der Verteilervorrichtung und andererseits eine Kostenersparnis und Vereinfachung der Herstellung. Im Verteilerbalken ist dabei kein Stellventil erforderlich.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das von dem Medium durchströmte Gehäuse der kombinierten Mess- und Stellvorrichtung durch eine Trennwand in zwei Gehäuseabschnitte unterteilt, und der Innenraum des einen Gehäuseabschnitts hat durch eine mittels eines signalabhängig betätigbaren Ventils verschließbare Öffnung Verbindung mit einer/einem seitlich an der Gehäusewand vorgesehenen Ausnehmung oder Hohlraum, der oder die zugleich durch einen Durchtritt ständig mit dem Innenraum des zweiten Gehäuseabschnitts verbunden ist.
Im Innenraum des einen Gehäuseabschnitts ist ein Strömungskörper leicht beweglich angeordnet, der vom strömenden Medium gegen die Kraft einer Feder beaufschlagt wird. Der Strömungskörper wird so bei geschlossenem Kreislauf von dem Medium mitgenommen und nimmt eine der Durchflussmenge entsprechende Stellung ein. Diese Stellung ist durch ein in der Gehäusewand vorgesehenes Schauglas erkennbar und die Durchflussmenge vorzugsweise an einer am Schauglas vorgesehenen Skala ablesbar.
Der seitliche Hohlraum bzw. die seitliche Ausnehmung ist vorzugsweise von einem Stutzen umgeben, in dem gegen dessen Innenwand abgedichtet ein Formteil mit einer durchgehenden Bohrung angeordnet ist, in der der Ventilstößel des Ventilkörpers gegen die Kraft einer Druckfeder dicht verschiebbar ist. Das Ventil kann zusammenhängend mit einem dafür vorgesehenen Antrieb ein NC-Ventil (normally closed) oder ein NO-Ventil (normally opened) sein. Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist es ein NC-Ventil. Definiert wird diese Eigenschaft des Ventils mit dem Aufsetzen eines Antriebsteils.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung steht das vom Ventilkörper abgewandte Ende des Ventilstößels in Verbindung mit einem elektrisch erregbaren Antriebsteil, von dessen Erregungszustand die Stellung des Ventilstößels mit Ventilkörper abhängig ist. Das Antriebsteil kann sein elektrisches Signal beispielsweise von einem Raumthermostaten erhalten, so dass der Heizkreislauf temperaturabhängig unterbrochen oder geschlossen werden kann.
Vorteilhaft kann ein Sockelteil mit einem becherförmigen Ansatz auf den Stutzen aufgesteckt sein, wobei die Bodenplatte dieses Sockelteils von einem Hubteil durchstoßen wird, das die Verbindung herstellt zwischen dem Ventilstößel und dem elektrisch erregbaren Antriebsteil.
In dem Formteil, ist ein Ventilstößel verschiebbar, der an einem Anschlag anliegt, welcher an einem höhenverstellbaren Stellrad vorgesehen ist. Durch Verstellen des Stellrades und die damit bewirkte Verschiebung des Ventilstößels kann die maximale Durchflussmenge am Ventil eingestellt und verändert werden.
Nach einer Ausführungsform kann das Formteil einen den Ventilstößel umgebenden hohlzylindrischen Fortsatz aufweisen, der an seinem Außenumfang mit einem Gewinde versehen ist, auf das das Stellrad mit Innengewinde höhenverstellbar aufgeschraubt ist; an dem Stellrad ist der Anschlag für den Ventilstößel vorgesehen.
Das Stellrad kann unmittelbar von Hand verstellbar sein; vorzugsweise weist das Stellrad aber zu seiner Verstellung an seinem Außenumfang eine Verzahnung auf, die mit der Verzahnung eines bevorzugt manuell verdrehbaren Einstell- oder Übersetzungsrades in Eingriff steht.
Nach einer Ausführungsform ragt das seitlich angeordnete Einstell- oder Übersetzungsrad radial durch eine Öffnung in dem becherförmigen Ansatz des Sockelteils. So kann es von außen manuell, eventuell unter Zuhilfenahme eines Schraubenziehers, bei aufgesetztem Antrieb betätigt werden. Es müssen also für die Einstellung der Durchflussmenge keine Teile demontiert werden.
Wenn seitlich Platz eingespart werden soll kann die Betätigung des Einstell- oder Übersetzungsrades auch mittels eines durch den Boden einer Schutzhaube und die Bodenplatte des Sockelteils ragenden Betätigungsstabes vorgenommen werden; auch in diesem Fall kann dies bei aufgesetztem Antrieb geschehen .
Die Erfindung wird im folgenden anhand der anhängenden Zeichnungen beispielhaft näher beschreiben; es zeigen
Fig. 1 schematisch die Verteilerbalken für den Zu- und Rücklauf einer Verteilervorrichtung mit Mess- und Stellvorrichtungen für mehrere Einzelkreisläufe nach der Erfindung,
Fig. 2 den Längsschnitt durch eine Mess- und Stellvorrichtung nach der Erfindung im geschlossenen Zustand und
Fig. 3 den Längsschnitt gemäß Fig. 2 im geöffneten Zustand der Mess- und Stellvorrichtung.
In Fig. 1 sind zunächst die beiden Verteilerbalken 1, I1 für die Zu- bzw. Rückläufe einer Verteilervorrichtung einer Heizanlage mit mehreren Einzelkreisläufen schematisch dargestellt. An beiden Verteilerbalken 1, I1 sind für den Zu- und Rücklauf des Heizwassers jedes Einzelkreislaufs je ein Anschluss 2, 2' vorgesehen. An den Anschlüssen 21 des Verteilerbalkens I1 sind baugleiche Mess- und Stellvorrichtungen 3 angeschlossen. Im folgenden wird angenommen, dass der Verteilerbalken 1 der für den Zulauf, der Verteilerbalken 1' der für den Rücklauf ist, so dass das Heizwasser von einer nicht dargestellten Heizkesselanlage kommend in Richtung des Pfeiles P in den Verteilerbalken 1 eintritt, sich in Richtung der Pfeile A in die Einzelkreisläufe verzweigt, die Mess- und Stellvorrichtungen 3 in Richtung der Pfeile B durchströmt und an den Anschlüssen 21 des Verteilerbalkens 1' für den Rücklauf in diesen Verteilerbalken I1 eintritt und in Richtung des Pfeiles Q zur Heizkesselanlage zurückströmt. Im dargestellten Beispiel befindet sich also die Mess- und Stellvorrichtung 3 jeweils am Rücklauf der Einzelkreisläufe, es ist aber grundsätzlich auch möglich, sie am jeweiligen Zulauf anzubringen.
• ·
Im Gehäuse 4 einer jeden Mess- und Stellvorrichtung 3 ist ein Ventil 8 zum Öffnen und Absperren des jeweiligen Einzelkreislaufs untergebracht (siehe Fig. 2 und 3); außerdem ist ein Schauglas 5 für die Durchflussanzeige vorgesehen. Auf das Gehäuse 4 aufgesetzt ist ein elektrisch betätigbarer Stellantrieb 6 für das Ventil 8 (siehe Fig. 2 und 3) mit einem seitlich daran angeordneten Einstell- bzw. Übersetzungsrad 7 für die manuelle Vor-Einstellung des maximalen Durchflusses.
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch die Mess- und Stellvorrichtung 3 bei geschlossenem Ventil 8. Das Ventil 8 ist bei der hier gewählten Ausführungsform im Zusammenhang mit seinem Antrieb ein NC-Ventil, d.h. es befindet sich in seiner Ausgangsstellung, also bei nicht erregtem Antrieb, in seinem geschlossenen Zustand (NC = normally closed). Die Erfindung kann aber ebenso mit einem NO-Ventil realisiert werden (NO normally opened).
Das Gehäuse 4 der Mess- und Stellvorrichtung 3 unterteilt sich in zwei durch eine Trennwand 9 voneinander getrennte, rohrförmige Abschnitte 4' und 4". Der Gehäuseabschnitt 4' ist an seinem freien Ende mit Hilfe einer Überwurfmutter 10 dichtend an einen Anschluss 2' des Verteilerbalkens I1 für den Rücklauf anzuschließen. In der Zylinderwand des Gehäuseabschnitts 4' befindet sich nahe der Trennwand 9 eine Öffnung 11, die in eine in der Außenwand des Gehäuses 4 vorgesehene Ausnehmung 12 mündet und gemäß Fig. 2 durch das Ventil 8 in dessen Ausgangsstellung verschlossen ist. Die Ausnehmung 12 hat außerdem durch einen nahe der Trennwand 9 gelegenen Durchtritt 13 Verbindung mit dem Innenraum des zweiten Gehäuseabschnitts 4". An das freie Ende des zweiten Gehäuseabschnitts 4" ist, bevorzugt mittels Anschlussgewinde 14, das eine Ende der nicht dargestellten Rohrleitung oder Heizschlange des betreffenden Einzelkreislaufs anzuschließen,
deren anderes Ende ist mit einem Anschluss 2 des Verteilerbalkens 1 für den Zulauf verbunden.
In der Zylinderwand des Gehäuseabschnitts 4" ist in einer länglichen Öffnung ein mit einer Skala versehenes Schauglas untergebracht für die Anzeige der Durchflussmenge. Im Innenraum des Gehäuseabschnitts 4" befindet sich ein beidseitig offener, hohlzylindrischer Körper 15, der gegen die Innenwand des Gehäuseabschnitts 4" durch Dichtringe abgedichtet ist und an seinem der Trennwand 9 zugewandten Ende einen nach innen gerichteten Bund 16 aufweist. In dem hohlzylindrischen Körper 15 ist ein Strömungskörper 17 gegen die Kraft einer Feder leicht verschieblich angeordnet. Gemäß der dargestellten Ausführungsform hat der Strömungskörper 17 ebenfalls eine hohlzylindrische Form und die Feder 18 stützt sich einerseits auf einer Stufe 19 des Strömungskörpers 17 und andererseits auf dem Bund 16 des hohlzylindrischen Körpers 15 ab.
Seitlich am Gehäuse 4 ist ein Stutzen 20 angeformt, der die Ausnehmung 12 samt Durchtritt 13 umgibt. Auf einer Innenstufe 21 des Stutzens 20 ruht gegen dessen Innenwand abgedichtet ein Formteil 22, an dem von einem plattenförmigen Boden ein zylindrischer Fortsatz 23 abragt. In dem Boden befindet sich eine zentrische Öffnung, durch die der Ventilstößel 24 des Ventilkörpers 8 ragt. Eine Druckfeder 25 stützt sich einerseits auf einer Abstufung 26 im zylindrischen Fortsatz 23 und andererseits am vom Ventilkörper 8 abgewandten, tellerförmigen Ende 27 des Ventilstößels 24 ab. An seiner Umfangsflache weist der zylindrische Fortsatz 23 ein Gewinde 28 auf, auf das ein Stellrad 2 9 mit seinem Innengewinde aufgeschraubt ist. Am Stellrad 29 befindet sich ein Anschlag 30 für den Ventilstößel 24 bzw. dessen tellerförmiges Ende 27; in Ruheoder Ausgangsstellung der Vorrichtung besteht zwischen dem Anschlag 30 und dem tellerförmigen Ende 27 des Ventilstößels 24 ein Spalt s, durch den der maximal mögliche Hub des Ven-
tils 8,24 bestimmt ist. Außerdem ist an dem Stellrad 29 ein radial nach außen gerichteter Bund angeformt, der an seinem Umfang mit einer Verzahnung 31 versehen ist. Das seitlich angeordnete Einstell- oder Übersetzungsrad 7 steht mit seiner eigenen Verzahnung 33 mit der Verzahnung 31 des Stellrades 29 in Eingriff. Das Übersetzungsrad 7 ragt von der Seite in den becherförmigen Ansatz 34 eines Sockelteils 35, das mit diesem becherförmigen Ansatz 34 den Stutzen 20 umfasst. Das Sockelteil 35 ist vorzugsweise mit einem Bajonettverschluss mit dem seitlichen Stutzen 20 des Gehäuses 4 verbunden. Ein Hubteil 36 stellt die Verbindung her zwischen dem Ventilstößel 24 und einem im einzelnen nicht dargestellten Antriebsteil, das von einer Schutzhaube 37 abgedeckt ist.
In Ruhestellung der Vorrichtung ist das Ventil 8 gemäß Fig. 2 geschlossen, so dass keine Verbindung zwischen den Innenräumen der beiden Gehäuseabschnitte 41 und 4" besteht, in dem betreffenden Einzelkreislauf also das Heizwasser nicht zirkulieren kann. Erhält das erwähnte Antriebsteil, z.B. von einem Raumthermostaten, ein Spannungssignal, so wird über das Hubteil 36 der Ventilstößel 24 betätigt, wie in Fig.3 dargestellt. Mit dieser Hubbewegung wird der Ventilkörper 8 von seinem Sitz gehoben und die Verbindung zwischen den beiden Gehäuseabschnitten 4', 4" hergestellt, so dass das Heizwasser hindurchströmen kann. Wird wiederum abhängig vom Raumthermostaten das Spannungssignal vom Antriebsteil weggenommen, so kehrt die gesamte Vorrichtung wieder in ihre Ausgangsstellung gemäß Fig. 2 zurück.
Mit dem seitlichen Einstell- oder Übersetzungsrad 7, das durch seine Zahnung 33 mit der Verzahnung 31 des Stellrades 29 in Eingriff steht, lässt sich der maximal mögliche Hub des Ventils 8, 24 einstellen und damit über den hydraulischen Widerstand die Durchflussmenge regulieren. Durch Drehen des Einstell- oder Übersetzungsrades 7 wird das Stellrad 29 vor-
zugsweise über das Gewinde 28 im Formteil 22 auf- oder abwärts bewegt, so dass sich die Position des Stellrades 29 zum Ventilstößel 24 und somit dessen maximal möglicher Hub und also auch der hydraulische Widerstand am Ventilkörper 8 entsprechend verändert. Die von diesem hydraulischen Widerstand bestimmte Durchflussmenge an Heizwasser durch das Gehäuse 4 lässt sich im Schauglas 5 an der Stellung des Strömungskörpers 17 ablesen. Durch das bei geöffnetem Ventil 8, 24 in Richtung des Pfeiles B in den Gehäuseabschnitt 4" einströmende Heizwasser wird nämlich der Strömungskörper 17 abhängig von der Durchflussmenge beaufschlagt und gegen die Kraft der Feder 18 um ein von der Durchflussmenge abhängiges Maß mitgenommen, was im Schauglas 5 sichtbar wird.
Die Regulierung der maximalen Durchflussmenge ließe sich statt mit dem seitlich angebrachten Einstellrad 7 auch mit Hilfe eines durch den Boden der Schutzhaube 37 nach innen geführten Stab, der an seinem vorderen Ende ein mit dem Stellrad 29 in Eingriff stehendes Zahnrad trägt, durchführen. Diese Ausführungsform ist in den Figuren nicht dargestellt; sie kann z.B. dann von Vorteil sein, wenn seitlich an der Vorrichtung Platz eingespart werden soll. Beide hier genannten Ausführungsformen bieten gegenüber bekannten Vorrichtungen den Vorteil, dass für die Einstellung der maximalen Durchflussmenge nicht Teile der Vorrichtung demontiert werden müssen, sondern diese Maßnahme im betriebsbereiten Zustand der Vorrichtung bzw. bei aufgesetztem Antrieb vorgenommen werden kann.
In der beschriebenen Vorrichtung sind vorteilhaft die Messung und Einstellung der Durchflussmenge und die Durchflusssteuerung integriert, so dass an jedem Verteilerbalken 1, 1' der Anlage pro Einzelkreislauf nur noch ein einziger Anschluss erforderlich ist. Dies hat einen geringeren Platzbedarf zur Folge und bedeutet eine einfachere und kostengünstigere Her-
stellung. Die neue Mess- und Stellvorrichtung 3 kann sowohl im Zulauf als auch im Rücklauf eines Einzelkreislaufs angeordnet werden.
Verteilerbalken • * » · ·
28
Gewinde
* · · · · · Anschlüsse 29 Stellrad
···*··· · · · » ·
Bezugszeichenliste:
Mess- und 30 Anschlag
Stellvorrichtung 31 Verzahnung
1, 1' Gehäuse 32 Einbuchtung
2, 21 Gehäuseabschnitt 33 Zahnung
3 Schauglas 34 becherförmiger
Stellantrieb Ansatz
4 Einstell- bzw. 35 Sockelteil
4 ' , 4 " Übersetzungsrad 36 Hubteil
5 Ventil, 37 Schutzhaube
6 Ventilkörper
7 Trennwand
Überwurfmutter
8 Öffnung
Ausnehmung
9 Durchtritt
10 Anschlussgewinde
11 hohlzylindrischer
12 Körper
13 Bund
14 Strömungskörper
15 Feder
Stufe
16 Stutzen
17 Innenstufe
18 Formteil
19 Fortsatz
20 Ventilstößel
21 Druckfeder
22 Abstufung
23 tellerförmiges
24 Ende
25
26
27

Claims (12)

1. Verteilervorrichtung für einen mit einem fließfähigen Medium betriebenen Kreislauf mit mehreren abzweigenden Einzelkreisläufen, insbesondere eine Heiz- oder Kühlanlage, mit einem Verteilerbalken für den Zulauf und einem Verteilerbalken für den Rücklauf, an denen für jeden abzweigenden Einzelkreislauf Anschlüsse vorgesehen sind, mit einer Vorrichtung zur Einstellung und einer Vorrichtung zur Regulierung der Durchflussmenge und mit einer Vorrichtung zur Messung und Anzeige der Durchflussmenge in jedem Einzelkreislauf, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Einstellung und die Vorrichtung zur Regulierung der Durchflussmenge und die Vorrichtung zur Messung und Anzeige der Durchflussmenge in einer Mess- und Stellvorrichtung (3) integriert sind, eine solche Mess- und Stellvorrichtung (3) im Zu- oder Rücklauf eines jeden Einzelkreislaufs angeschlossen ist und an den Verteilerbalken (1, 1') für jeden Einzelkreislauf jeweils nur ein einziger Anschluss (2, 2') vorgesehen ist.
2. Verteilervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das von dem Medium durchströmte Gehäuse (4) der kombinierten Mess- und Stellvorrichtung (3) durch eine Trennwand (9) in zwei Gehäuseabschnitte (4', 4") unterteilt ist, dass der Innenraum des einen Gehäuseabschnitts (4')durch eine mittels eines signalabhängig betätigbaren Ventils (8, 24) verschließbare Öffnung (11) Verbindung hat mit einer/einem seitlich an der Gehäusewand vorgesehenen Ausnehmung (12) oder Hohlraum, der oder die zugleich durch einen Durchtritt (13) ununterbrochen verbunden ist mit dem Innenraum des zweiten Gehäuseabschnitts (4").
3. Verteilervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Innenraum des einen Gehäuseabschnitts (4', 4") ein Strömungskörper (17) leicht beweglich angeordnet ist, der vom strömenden Medium gegen die Kraft einer Feder (18) beaufschlagt ist.
4. Verteilervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellung des Strömungskörpers (17) durch ein in der Gehäusewand vorgesehenes Schauglas (5) erkennbar ist.
5. Verteilervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der seitliche Hohlraum bzw. die seitliche Ausnehmung (12) von einem Stutzen (20) umgeben ist, in dem gegen dessen Innenwand abgedichtet ein Formteil (22) mit einer durchgehenden Bohrung angeordnet ist, in der der Ventilstößel (24) des Ventilkörpers (8) gegen die Kraft einer Druckfeder (25) dicht verschiebbar ist.
6. Verteilervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das vom Ventilkörper (8) abgewandte Ende (27) des Ventilstößels (24) in Verbindung steht mit einem elektrisch erregbaren Antriebsteil, von dessen Erregungszustand die Stellung des Ventilstößels (24) mit Ventilkörper (8) abhängig ist.
7. Verteilervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sockelteil (35) mit einem becherförmigen Ansatz (34) auf den Stutzen (20) aufgesteckt ist und die Bodenplatte des Sockelteils (35) von einem Hubteil (36) durchstoßen wird, das die Verbindung herstellt zwischen dem Ventilstößel (24) und dem elektrisch erregbaren Antriebsteil.
8. Verteilervorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Formteil (22) ein Stellrad (29) höhenverstellbar angeordnet ist, an dem ein Anschlag (30) für den Ventilstößel (24) vorgesehen ist.
9. Verteilervorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil (22) einen den Ventilstößel (24) umgebenden hohlzylindrischen Fortsatz (23) aufweist, der an seinem Außenumfang mit einem Gewinde (28) versehen ist, auf das ein Stellrad (29) mit Innengewinde höhenverstellbar aufgeschraubt ist, an dem ein Anschlag (30) für den Ventilstößel (24) vorgesehen ist.
10. Verteilervorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellrad (29) an seinem Außenumfang eine Verzahnung (31) aufweist, die mit der Zahnung (33) eines manuell verdrehbaren Einstell- oder Übersetzungsrades (7) in Eingriff steht.
11. Verteilervorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das seitlich angeordnete Einstell- oder Übersetzungsrad (7) radial durch eine Öffnung in dem becherförmigen Ansatz (34) des Sockelteils (35) ragt.
12. Verteilervorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstell- oder Übersetzungsrad mittels einer durch den Boden einer Schutzhaube (37) ragenden Betätigungsstabes verdrehbar ist.
DE20108789U 2001-05-25 2001-05-25 Verteilervorrichtung für einen mit einem fließfähigen Medium betriebenen Kreislauf, insbesondere eine Heiz- oder Kühlanlage Expired - Lifetime DE20108789U1 (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2009041924A1 (en) * 2007-09-27 2009-04-02 Valf San. A.S. Repairable integrated radiator valve locked by a wedge
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DE102013112541A1 (de) 2013-11-14 2015-05-21 Oventrop Gmbh & Co. Kg Verteiler
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CN109028274A (zh) * 2018-05-24 2018-12-18 合肥顺昌分布式能源综合应用技术有限公司 一种用于分布式pid供热系统的温度补偿方法

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