DE20108658U1 - Verbesserte Rohrverbindung - Google Patents
Verbesserte RohrverbindungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte Rohrverbindung, die durch ihren speziellen Aufbau gekennzeichnet ist, der es gestattet, eine Dichtung aufzupassen, ohne daß eine maschinelle Bearbeitung notwendig ist, um einen Sitz in dem Teil herzustellen, was zu geringeren Kosten und einer schnelleren Herstellung führt.
Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Rohrverbindung für Kessel- bzw. Warmwasserspeicher-Anschlüsse oder dgl., die eine Öffnung hat, die dazu ausgelegt ist, das Ende eines Rohres durch Einfügen einer ringförmigen Dichtung aufzunehmen, wobei die Umfangswand des Rohres eine Reihe von Schlitzen enthält, die zur Aufnahme derselben Anzahl mit der Dichtung einstückiger Zähne oder hervorstehender Teile dient, um die Dichtung an ihrem Ort zu halten, wobei keine Hinterschneidungen am Rand des Anschlusses nötig sind.
Derzeit verwendete Rohrverbindungen, wie z.B. diejenige Bauart, die für Verbindungen bei Heizungsanlagen und dgl. verwendet wird, weisen eine Verdickung der Wand an der Öffnung auf, in die das Rohr eingefügt wird. Am Ende des Herstellungsprozesses erfährt diese Verdickung eine weitere maschinelle Bearbeitung, wie z.B. Fräsen, um einen ringförmigen Sitz zu bilden, der zur Aufnahme einer Dichtung, wie z.B einen O-Ring, bestimmt ist, die die notwendige Abdichtung um das in die Öffnung eingefügte Rohr zu bilden.
Diese Lösung bringt erhöhte Kosten mit sich, da eine größere Menge an Material benötigt wird, um die Verdickung in der Wand herzustellen. Sie bringt auch einen zusätzlichen Herstellungsschritt mit sich, der am besten beseitigt würde, und erfordert die Verwendung einer Werkzeugmaschine, wie z.B. ein Fräswerk-
zeug, sowie das Personal zur Durchführung der maschinellen Bearbeitung.
Angesichts der ziemlich geringen Kosten dieser Art Produkt trägt eine derartige maschinelle Bearbeitung offensichtlich zu einem beachtlichen Anteil der Kosten bei.
Es wäre daher nützlich, diese maschinelle Bearbeitung zu beseitigen, ohne die Qualität des Produktes zu beeinflussen, d.h. ohne die Abdichtung der Verbindung zu beeinträchtigen, sondern vielmehr den Zusammenbau und das Aufpassen der Dichtung zu erleichtern.
Diese Aufgaben werden durch die erfindungsgemäße Rohrverbindung gelöst, die eine Öffnung mit ausreichendem Durchmessser aufweist, um das Ende des Rohrs mit der eingefügten notwendigen Dichtung aufzunehmen, wobei die Umfangswand der Öffnung eine Reihe von Schlitzen aufweist, die dazu dienen, die Zähne oder dgl. aufzunehmen, die aus der Dichtung herausragen, um ein leichtes Aufpassen zu gestatten und die Dichtung fest an ihrem Ort zu halten.
Die Erfindung wird nun anhand eines nicht einschränkend aufzufassenden Beispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren ausführlich beschrieben, wobei:
Fig. 1 einen vorderen Schnitt einer Öffnung in einer Rohrverbindung gemäß der Erfindung zeigt;
Fig. 2 einen Längsschnitt einer gekrümmten Verbindung zeigt, auf die eine erfindungsgemäße Rohrverbindung gepaßt ist;
Fig. 3 den vorderen Schnitt der in Fig. 1 dargestellten Verbindung mit aufgepaßter Dichtung zeigt;
Fig. 4 den Längsschnitt der in Fig. 2 dargestellten Verbindung mit aufgepaßter Dichtung zeigt;
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Fig. 5 eine Einzelheit der in die Öffnung eingefügten Dichtung im Querschnitt zeigt; und
Fig. 6 eine Perspektivansicht der erfindungsgemäßen Öffnung ist, wobei die Dichtung entfernt ist.
In den beigefügten Figuren ist eine Verbindung bzw. ein Verbindungsstück 1 gezeigt, auf das eine erfindungsgemäße Rohrverbindung 2 aufgepaßt ist.
Die Verbindung weist im wesentlichen einen rohrförmigen Abschnitt mit größerem Durchmeser auf, der insbesondere einen Durchmesser hat, der ausreicht, um zu ermöglichen, das Rohr mit eingesetzter Dichtung einzuführen, wobei die Dichtung 4 in Fig.
6 in einer Perspektivansicht gezeigt ist.
Erfindungsgemäß enthält die Verbindung eine Reihe aus Schlitzen 5, die entlang des Umfangs der Verbindung gleichmäßig verteilt sind, während die Dichtung 4 eine Vielzahl hervorstehender Elemente oder Zähne 6 aufweist, die in die Schlitze 5 hineinpassen, wenn die Dichtung im Innern des rohrförmigen Abschnitts 3 positioniert wird.
Die Dichtung 4 (siehe Einzelheit in Fig.5) kann z.B. aus einem ringförmigen Streifen bestehen, der einen Außendurchmesser hat, der gleich dem Innendurchmesser des rohrförmigen Abschnitts 3 ist, und einen Innendurchmesser hat, der gleich dem Außendurchmesser des in die Verbindung einzuführenden Rohrs ist.
Die Dichtung 4 hat vorzugsweise eine Reihe aus Lippenelementen
7 an ihrer Innenfläche, die gewährleisten, daß eine Abdichtung gegen die Außenfläche des in die Verbindung eingefügten Rohrs gebildet wird.
Aufgrund dieses Aufbaus wird durch das in die Verbindung eingefügte Rohr die Dichtung 4 in ihrem Sitz gehalten, wodurch be-
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wirkt wird, daß die Dichtung an der Wand des rohrförmigen Abschnitts 3 haftet und verhindert wird, daß sich die Dichtung löst und die Zähne 6 aus ihren Schlitzen 5 heraustreten.
Wie man aus der Beschreibung deutlich erkennt, weist die erfindungsgemäße Rohrverbindung zahlreiche Vorteile auf.
Vor allem läßt sie sich sehr leicht herstellen, da es ausreicht, ein Fläche mit größerem Durchmesser zu bilden, die eine Reihe aus Schlitzen am Ende einer Rohrverbindung enthält, wodurch sich Hintersschneidungen, eine maschinelle Bearbeitung und dgl. erübrigen.
Dieser Endabschnitt kann durch Gießen, Walzen oder andere bekannte Verfahren gewonnen werden je nach dem verwendeten Material zur Herstellung der Verbindung, und die Schlitze 5 können durch Gießen, Lochen oder dgl. hergestellt werden.
Der Aufbau wird vereinfacht, da es zum Aufpassen der Dichtung ausreicht, sie in den rohrförmigen Abschnitt 3 größeren Durchmessers einzufügen, wobei sie von der Öffnung her eingeführt wird. Die Zähne 6 passen in die Schlitze 5, um die exakte Positionierung der Dichtung zu gewährleisten, und verhindern, daß sie versehentlich abgelöst wird.
Das in die Verbindung eingefügte Rohr bewirkt, daß die Dichtung an der Wand des rohrförmigen Abschnitts 3 haftet, wodurch verhindert wird, daß die Zähne 6 aus ihren Sitzen heraustreten, und die Dichtung somit an ihrem Ort fest verriegelt wird.
Das Ergebnis ist eine Rohrverbindung, die sich leicht herstellen läßt, die weniger Material als bekannte Verbindungen benötigt, die einen Schritt des Herstellungsverfahrens beseitigt und folglich billigher herzustellen ist.
Die verwendeten Abmessungen und Materialien könnten selbstverständlich je nach den Anforderungen der Praxis verändert werden.
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Claims (4)
1. Verbesserte Rohrverbindung mit einer Öffnung, die dazu dient, das Ende eines Rohrs mit einer eingefügten ringförmigen Dichtung aufzunehmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangswand der Verbindung eine Reihe aus Schlitzen (5) aufweist, die zur Aufnahme derselben Anzahl mit der Dichtung (4) einstückiger Zähne oder hervorstehender Teile (6) bestimmt ist, um die Dichtung (4) an ihrem Ort zu halten, ohne daß man Hinterschneidungen benötigt.
2. Rohrverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung einen Innendurchmesser hat, der ähnlich groß wie der Außendurchmesser der Dichtung (4) ist, und daß die Dichtung (4) einen Innendurchmesser hat, der ähnlich groß wie der Außendurchmesser des in die Öffnung einzufügenden Rohrs ist.
3. Rohrverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (4) an ihrem Ort gehalten wird, indem sie mit der Außenwand des in die Öffnung einzufügenden Rohrs in Eingriff gelangt.
4. Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche der Dichtung (4) ein oder mehrere Lippenelemente (7) aufweist.
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