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DE20108605U1 - Schraubendreher, Bit und Schraubenkopf - Google Patents

Schraubendreher, Bit und Schraubenkopf

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DE20108605U1
DE20108605U1 DE20108605U DE20108605U DE20108605U1 DE 20108605 U1 DE20108605 U1 DE 20108605U1 DE 20108605 U DE20108605 U DE 20108605U DE 20108605 U DE20108605 U DE 20108605U DE 20108605 U1 DE20108605 U1 DE 20108605U1
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screwdriver
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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B15/00Screwdrivers
    • B25B15/001Screwdrivers characterised by material or shape of the tool bit
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    • B25B15/005Screwdrivers characterised by material or shape of the tool bit characterised by cross-section with cross- or star-shaped cross-section
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B23/00Specially shaped nuts or heads of bolts or screws for rotations by a tool
    • F16B23/0007Specially shaped nuts or heads of bolts or screws for rotations by a tool characterised by the shape of the recess or the protrusion engaging the tool
    • F16B23/003Specially shaped nuts or heads of bolts or screws for rotations by a tool characterised by the shape of the recess or the protrusion engaging the tool star-shaped or multi-lobular, e.g. Torx-type, twelve-point star

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Description

Schraubendreher. Bit und Schraubenkopf
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schraubendreherbit und einen Schraubenkopf.
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Schraubendreherbits werden als Einsätze für maschinenbetriebene Schrauber oder als Kopfteil manuell betriebener Schraubendreher verwendet. Das Schraubendreherbit wird dabei in einen Antrieb eines entsprechend ausgebildeten Schraubenkopfes einer Schraube eingeführt, um durch die Übertragung eines Drehmomentes die Schraube ein- oder auszuschrauben. Es gibt inzwischen verschiedene Arten von Schrauben und entsprechenden Schraubendreherbits, wie z. B. Kreuzschlitzschrauben, Torx-Schrauben, usw. Der Nachteil aller bekannten Schraubenköpfe und der entsprechenden Schraubendreherbits ist, dass das Schraubendreherbit senkrecht in den Antrieb des entsprechenden Schraubenkopfes eingeführt werden muss, das heißt die Längsachsen des Schraubendreherbits und des Schraubenkopfes müssen im Wesentlichen parallel sein, um eine entsprechende Übertragung des Drehmomentes zu ermöglichen, ohne dass das Schraubendreherbit aus dem Antrieb des Schraubenkopfes herausrutscht oder diesen deformiert. Keine der bekannten Schraubenkopfarten ermöglicht ein Schrauben unter Schrägstellung des Schraubendreherbits in Bezug auf den Schraubenkopf. Eine Ausnahme ist hier zwar der Haiskugelkopf ausgebildete Innensechskant. Diese Ausgestaltung eines Schraubendreherbits hat jedoch den Nachteil, daß prinzipbedingt die formschlüssige Überschneidung zwischen dem kugelförmigen Schraubendreherbit und dem als Zylinder ausgebildeten Antrieb des Schraubenkopfes minimal ist und das somit die übertragbaren Drehmomente beschränkt sind.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist somit, ein Schraubendreherbit und einen entsprechenden Schraubenkopf bereitzustellen, die ein sicheres und zuverlässiges Schrauben auch bei einem Neigungswinkel und auch bei hohen Drehmomenten zwischen Schraubendreherbit und Schraubenkopf ermöglichen.
Diese Aufgabe wird durch ein Schraubendreherbit gemäß Anspruch 1 und einen Schraubenkopf gemäß Anspruch 7 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Das erfindungsgemäße Schraubendreherbit umfasst eine flächige Spitze und drei oder mehr Antriebsstege, wobei um die flächige Spitze einen umlaufende Kante gebildet ist, die einen zu den Antriebsstegen hin stark abfallenden Kantenbereich begrenzt, und die Antriebsstege jeweils einen konvexen Außenbereich und zur flächigen Spitze hin jeweils eine Schulter aufweisen, so dass die Schultern und der Kantenbereich im in einen
f:\ablage\p\gbm\26000\26121\de-_\26121uu0.doc
Antrieb eines Schraubenkopfes eingeführten Zustand ein Verkippen und Abstützen des Schraubendreherbits ermöglichen.
Insbesondere die Schultern, der stark abfallende Kantenbereich und die umlaufende Kante der Spitze ermöglichen dabei in Zusammenwirken mit dem entsprechend ausgestalteten Antrieb des Schraubekopfes eine optimale Übertragung eines Drehmomentes vom Schraubendreherbit auf den Schraubenkopf und die gesamte Schraube.
Vorteilhafterweise weist die flächige Spitze eine konvexe Form auf. Durch die konvexe Form wird das Neigen bzw. Verkippen des Schraubendreherbits in Bezug auf den Schraubenkopf unterstützt und erleichtert. Vorteilhafterweise ist die umlaufende Kante der flächigen Spitze im Wesentlichen kreisförmig. Durch die Kreisform wird es möglich, das Schraubendreherbit in jeder beliebigen Richtung in Bezug auf den Schraubenkopf zu verkippen. Vorteilhafterweise sind zwischen den Antriebsstegen Nuten gebildet, wobei die Seitenwände jedes der Antriebsstege im Wesentlichen parallel zueinander leicht konvex ausgebildet sind. Die Form der Antriebsstege mit den dazwischen liegenden Nuten erleichtert ebenfalls das Verkippen des Schraubendreherbits in Bezug auf den Schraubenkopf in jeder beliebigen Richtung unter Gewährleistung einer zuverlässigen und sicheren Übertragung eines Drehmomentes, ohne dass das Schraubendreherbit aus dem Antrieb des Schraubenkopfes herausrutscht. Vorteilhafterweise liegen die Flächenmittelpunkte der Außenbereiche der Antriebsstege und der flächigen Spitze im Wesentlichen auf einer Kugeloberfläche. Hierdurch wird ebenfalls das Verneigen und Verkippen des Schraubendreherbits in Bezug auf den Schraubenkopf in jeder beliebigen Richtung erleichtert. Vorteilhafterweise sind in diesem Fall die Außenbereiche und die flächige Spitze im Wesentlichen Teilflächen einer Kugelfläche. Die Flächenformen erleichtern das Verkippen des Schraubendreherbits in Bezug auf den Schraubenkopf sehr erheblich, da die Flächen in Zusammenwirkung mit entsprechenden Flächen des Antriebs des Schraubenkopfes das Verkippen des Schraubendreherbits in jeder beliebigen Richtung ermöglichen, ohne dass unnötige Widerstände auftreten.
Das Schraubendreherbit ist damit praktisch stufenlos in Bezug auf den Schraubenkopf in jeder beliebigen Richtung verkippbar, wobei gleichzeitig eine maximale Drehmomentübertragung gewährleistet und sichergestellt ist, dass das Schraubendreherbit nicht unabsichtlich aus dem Antrieb des Schraubenkopfes herausrutschen kann.
Der erfindungsgemäße Schraubenkopf umfasst einen Antrieb zum Einführen eines Schraubendreherbits, wobei der Antrieb eine Ausnehmung mit drei oder mehr Nuten aufweist, wobei die Nuten zum Boden der Ausnehmung hin jeweils eine Schulter bilden, an die sich ein im Wesentlichen senkrechter Wandbereich anschließt, wobei zwischen den im Wesentlichen senkrechten Wandbereich und dem Boden eine umlaufende Kante gebildet ist. Die Schultern, der im Wesentlichen senkrechte Wandbereich und die umlaufende Kante gewährleisten in Zusammenarbeit mit dem entsprechend ausgestalteten Schraubendreherbit, wie es beispielsweise weiter oben beschrieben wurde, dass das Schraubendreherbit in jeder beliebigen Richtung in Bezug auf den Schraubenkopf verkippt werden kann und gleichzeitig eine maximale Drehmomentübertragung gewährleistet ist. Vorteilhafterweise weist der Boden des Antriebs eine konkave Form auf. Die konkave Form ermöglicht in Zusammenwirken mit einer entsprechend ausgestalteten Spitze des Schraubendreherbits eine einfache Verkippung. Weiterhin vorteilhafterweise ist die umlaufende Kante im Wesentlichen kreisförmig ausgebildet. Hierdurch wird die Verkippbarkeit des Schraubendreherbits in Bezug auf den Schraubenkopf in jeder beliebigen Richtung unterstützt. Vorteilhafterweise ist hier die Nut durch zwei Seitenwände begrenzt, die im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen. Diese Form der Nut unterstützt eine optimale Drehmomentübertragung unabhängig davon, in welche Richtung das Schraubendreherbit in Bezug auf den Schraubenkopf verkippt ist. Weiterhin vorteilhafterweise ist die Zahl der Nuten proportional zur Größe der Ausnehmung. Zahl der Nuten des Antriebs des Schraubenkopfes bzw. die Zahl der Antriebsstege des entsprechenden Schraubendreherbit kann dabei für den Anwender in einfach erkennbarer Weise die abgestuften Größen der Schraubenköpfe und Schraubendreherbits verdeutlichen.
Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin eine Kombination aus dem erfindungsgemäßen Schraubendreherbit und einer Schraube mit einem erfindungsgemäßen Schraubenkopf, wobei das Schraubendreherbit und der Schraubenkopf dergestalt aneinander angepasst sind, dass eine Drehmomentübertragung zwischen Schraubendreherbit und Schraubenkopf bis zu einem Winkel von 20 Grad, vorzugsweise 15 Grad zwischen den Längsachsen des Schraubendreherbits und des Schraubenkopfes möglich ist. Dabei ist das Verkippen von Schraubendreherbit und Schraubenkopf relativ zueinander vorteilhafterweise durch das Zusammenwirken des stark abfallenden Kantenbereiches und der umlaufenden Kante des Schraubendreherbits mit dem im Wesentlichen senkrechten Wandbereich und der umlaufenden Kante der Ausnehmung des Schraubenkopfes begrenzt. Zusätzlich oder alternativ ist das Verkippen von Schraubendreherbit und Schraubenkopf relativ zueinander
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vorteilhafterweise durch das Zusammenwirken der Schultern des Schraubendreherbits und der Schultern des Schraubenkopfes begrenzt.
In der folgenden Beschreibung werden bevorzugte Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Schraubendreherbits und des erfindungsgemäß Schraubenkopfes anhand der beigefügten Figuren näher erläutert, in denen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Perspektivansicht eines erfindungsgemäß Schraubendreherbits, Fig. 2 eine schematische Perspektivansicht eines erfindungsgemäßen Schraubenkopfes,
Fig. 3 eine schematische Perspektivansicht eines erfindungsgemäßen Schraubendreherbits und eines erfindungsgemäßen Schraubenkopfes,
Fig. 4 eine schematische Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Schraubendreherbits und eines erfindungsgemäßen Schraubenkopfes in zusammengesetzten Zustand, wobei die beiden Längsachsen parallel sind,
Fig. 5 eine schematische Schnittansicht des Schraubendreherbits und des Schraubenkopfes von Fig. 4, wobei das Schraubendreherbit um 15 Grad in Bezug auf den Schraubenkopf verkippt ist, und
Fig. 6 bis 9 Draufsichten verschiedener Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Schraubenkopfes in verschiedenen Größen mit einer jeweils unterschiedlichen Anzahl von Nuten.
Fig. 1 zeigt eine schematische Perspektivansicht eines Schraubendreherbits 1 gemäß der vorliegenden Erfindung. Das Schraubendreherbit 1 ist beispielsweise als Einsatz für einen maschinenbetriebenen Akkuschrauber oder dergleichen ausgebildet, oder als Spitze eines Hand-Schraubendrehers.
Das erfindungsgemäße Schraubendreherbit 1 umfasst eine flächige Spitze 2, die flach sein kann, jedoch vorteilhafterweise eine konvexe Form aufweist, das heißt nach außen gewölbt ist. Die flächige Spitze 2 weist einen Flächemittelpunkt 10 auf. Die flächige Spitze 2 ist von einer umlaufenden, vorteilhafterweise kreisförmigen Kante 3 begrenzt. Die umlaufende Kante 3 umgrenzt weiterhin einen in Richtung zu fünf Antriebsstegen 5 stark abfallenden Kantenbereich 4. Die fünf Antriebsstege 5 weisen jeweils einen konvexen Außenbereich 6 und zur flächigen Spitze 2 hin jeweils eine Schulter 7 auf. Zwischen den Antriebsstegen 5 sind Nuten 8 ausgebildet. Weiterhin weisen die
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Antriebsstege 5 jeweils zwei seitliche Seitenwände 9a und 9b auf, die im Wesentlichen parallel zueinander und leicht konvex ausgebildet sind.
Die fünf Antriebsstege 5 sind symmetrisch um die flächige Spitze 2 angeordnet und weisen jeweils eine identische Form auf. Jeder konvexe Außenbereich 6 der Antriebsstege 5 weist einen Flächenmittelpunkt 11 auf. Die Flächenmittelpunkte 11 der Außenbereiche 6 liegen auf einer Kreisbahn und liegen zusammen mit dem Flächemittelpunkt 10 der flächigen Spitze 2 auf einem Teil einer Kugeloberfläche.
Vorteilhafterweise sind die Außenbereiche 6 der Antriebsstege 5 und die flächige Spitze 2 dergestalt ausgebildet, dass sie im Wesentlichen Teilflächen einer Kugelfläche bilden.
Die Unterseite des Schraubendreherbits 1 ist durch einen Sechskant zum Einspannen in einen mechanischen Schrauber ausgebildet. Alternativ kann das Schraubendreherbit 1 an seiner Unterseite in den Griff eines manuellen Schraubendrehers übergehen.
In Fig. 2 ist ein erfindungsgemäßer Schraubenkopf 20 für eine Schraube in einer schematischen Perspektivansicht dargestellt. Der dargestellte Schraubenkopf 20 weist einen Antrieb zum Einführen des in Fig. 1 gezeigten Schraubendreherbits 1 auf. Hierzu umfasst der Antrieb eine Ausnehmung 21 mit fünf Nuten 22 zum Aufnehmen jeweils eines Antriebssteges 5 des Schraubendreherbits 1. Der Boden 26 der Ausnehmung 21 hat eine konkave Form, die an die Form der flächigen Spitze 2 des Schraubendreherbits 1 angepasst ist. Der Boden 26 ist von einem im Wesentlichen senkrechten Wandbereich bzw. Torusteilfläche 24 umgeben, der nach oben hin durch eine umlaufende Kante 25 begrenzt ist, die kreisförmig ist. Die umlaufende Kante 3 der Spitze 2 des Schraubendreherbits 1 greift daher in den Übergangsbereich zwischen dem Boden 26 und dem senkrechten Wandbereich 24 des Schraubenkopfes 20 ein, wobei der Kantenbereich 4 des Schraubendreherbits 1 dem Wandbereich 24 des Schraubenkopfes 20 gegenüber zu liegen kommt.
Die Nuten 22 sind zum Boden 26 des Schraubenkopfes 20 hin jeweils durch eine Schulter 23 begrenzt und seitlich durch jeweils eine Seitenwand 28a und 28b. Die Seitenwände 28a und 28b jeder Nut 22 sind im Wesentlichen parallel zueinander. Die Nuten 22 haben jeweils eine identische Form und sind symmetrisch um die Längsachse des Schraubenkopfes 20 verteilt.
Fig. 3 zeigt noch einmal die Kombination des in Fig. 1 gezeigten Schraubendreherbits 1 mit dem in Fig. 2 gezeigten Schraubenkopfes 2 in einer Perspektivansicht. Das Schraubendreherbit 1 und die Ausnehmung 21 des Schraubenkopfes 20 sind so gestaltet und geformt, dass, wenn das Schraubendreherbit 1 in die Ausnehmung 21 des
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Schraubenkopfes 20 eingeführt ist, ein Verkippen des Schraubendreherbits 1 im Schraubenkopf 20 bei gleichzeitiger Beibehaltung einer optimalen Drehmomentübertragung ermöglicht ist. Der Mechanismus hierzu ist in den Fig. 4 und 5 näher erläutert.
In Fig. 4 und 5 ist ein Querschnitt eines erfindungsgemäßen Schraubendreherbits 1 im in einen Antrieb eines erfindungsgemäßen Schraubenkopfes 2 eingesetzten Zustand dargestellt, wobei in Fig. 4 die Längsachsen von Schraubendreherbit 1 und Schraubenkopf 20 parallel sind, und in Fig. 5 die Längsachsen von Schraubendreherbit 1 und Schraubenkopf 20 um 15 Grad verkippt dargestellt sind. Die Querschnittsdarstellung des Schraubendreherbit s 1 in Fig. 4 und 5 zeigt dabei einen Querschnitt durch zwei gegenüberliegende Antriebsstege 5, wie sie z. B. in einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Schraubendreherbits 1 mit vier symmetrischen Antriebsstegen vorhanden sind.
Wie in den Fig. 4 und 5 zu erkennen ist, sind die Außenbereiche 6 der Antriebsstege 5 und die flächige Spitze 2 des Schraubendreherbits 1 so ausgebildet, dass sie im Wesentlichen auf einer Kugeloberfläche liegen. Die Form der Nuten 22 und des Bodens 26 des Schraubenkopfes 20 sind entsprechend Teilflächen einer Kugeloberfläche, so dass die Taumelbewegung bzw. das Verkippen des Schraubendreherbits 1 in jede Richtung problemlos und sanft möglich ist. Bei Erreichen eines maximalen Kippwinkels, im in Fig. 5 dargestellten Beispiel von 15 Grad zwischen der Längsachse des Schraubendreherbits 1 und des Schraubenkopfes 20 kommen eine oder mehrere Schultern 7 des Schraubendreherbits 1 mit den entsprechenden Schultern 23 der Ausnehmung 21 in Berührung und stützen sich aneinander ab. Die Form der Schultern 7 des Schraubendreherbits 1 und der Schultern 23 des Schraubenkopfes 20 sind entsprechend ausgestaltet, so dass ein Verkippen über den maximalen Neigungswinkel hinaus nicht möglich ist. Unterstützt wird die Sperrung der weiteren Kippbewegung durch das Abstützen der Kante 3 der flächigen Spitze 2 des Schraubendreherbits 1 an der Kante zwischen dem Boden 26 und dem Wandbereich 24 des Schraubenkopfes 20. Der Kantenbereich 4 des Schraubendreherbits 1 kommt gegen den Wandbereich 24 des Schraubenkopfes 20 zu liegen und ein weiteres Verkippen des Schraubendreherbits 1 ist nicht möglich. Gleichzeitig ermöglichen die einander entsprechend angepassten Formen der jeweiligen Elemente des Schraubendreherbits 1 und des Schraubenkopfes 20 die Übertragung eines maximalen Drehmomentes vom Schraubendreherbit 1 auf den Schraubenkopf 20.
In den Fig. 6 bis 9 sind schematische Draufsichten auf einen erfindungsgemäßen
Schraubenkopf mit einer jeweiligen Ausnehmung in verschiedenen Größen dargestellt. :*\ :··· ·· ·· : ·· ·. ..
Der Antrieb des erfindungsgemäßen Schraubenkopfes sowie das entsprechende Schraubendreherbit können verschiedene abgestufte Größen aufweisen, wobei die Größe proportional zur Zahl der Nuten des Antriebes bzw. der Antriebsstege des Schraubendreherbits ist. In den Fig. 6 bis 9 sind verschiedene Ausgestaltungen gezeigt.
Fig. 6 zeigt die Draufsicht auf eine Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Schraubenkopf 30 mit einem Antrieb, der aus einer Ausnehmung 31 mit drei symmetrischen Nuten 32 besteht. Der Boden 34 der Ausnehmung 31 ist durch eine kreisförmig umlaufende Kante 33 begrenzt.
Fig. 7 zeigt eine Draufsicht auf den in den Fig. 2 und 3 dargestellten erfindungsgemäßen Schraubenkopf 20 mit fünf Nuten 22.
Fig. 8 zeigt eine Draufsicht auf eine weitere Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Schraubenkopfes 40 mit einem Antrieb, der aus einer Ausnehmung 41 mit sieben symmetrisch angeordneten Nuten 42 gebildet ist. Der Boden 44 der Ausnehmung 44 ist durch eine kreisförmig umlaufende Kante 43 begrenzt.
Fig. 9 zeigt ein Draufsicht auf eine weitere Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Schraubenkopfes 50 mit einem Antrieb, der aus einer Ausnehmung 51 mit neun symmetrisch verteilten Nuten 52 besteht. Der Boden 54 der Ausnehmung 54 ist durch eine kreisförmig umlaufende Kante 53 begrenzt
Die Ausnehmungen 31, 41 und 51 und ihre jeweiligen Elemente haben die identischen Ausgestaltungen und Funktionen wie sie im Bezug auf die Ausnehmung 21 des Schraubenkopfes 20 oben erläutert wurden. Die Größe der Böden 34, 26, 44 und 54 sowie der entsprechenden umlaufenden Kanten 33, 25, 43 und 53 nimmt mit der Anzahl der Nuten zu. Der Anwender kann hierbei die Größe eines Antriebes und des zugehörigen Schraubenkopfes leicht und verwechslungsfrei anhand der Zahl der Nuten erkennen, und den entsprechenden Schraubendreherbit in Anwendung bringen.

Claims (14)

1. Schraubendreherbit (1) mit einer flächigen Spitze (2) und drei oder mehr Antriebsstegen (5), wobei um die flächige Spitze (2) eine umlaufende Kante (3) gebildet ist, die einen zu den Antriebsstegen (5) hin stark abfallenden Kantenbereich (4) begrenzt, und die Antriebsstege (5) jeweils einen konvexen Außenbereich (6) und zur flächigen Spitze (2) hin jeweils eine Schulter (7) aufweisen, so daß die Schultern (7) und der Kantenbereich (4) im in einen Antrieb eines Schraubenkopfes eingeführten Zustand ein Verkippen und Abstützen des Schraubendreherbits (1) ermöglichen.
2. Schraubendreherbit (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flächige Spitze (2) eine konvexe Form aufweist.
3. Schraubendreherbit (I) gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufende Kante (3) im wesentlichen kreisförmig ist.
4. Schraubendreherbit (1) gemäß Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Antriebsstegen (5) Nuten (8) gebildet sind, wobei die Seitenwände (9a, 9b) jedes der Antriebsstege (5) im wesentlichen parallel zueinander und leicht konvex ausgebildet sind.
5. Schraubendreherbit (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächenmittelpunkte (11, 10) der Außenbereiche (6) und der flächigen Spitze (2) im wesentlichen auf einer Kugeloberfläche liegen.
6. Schraubendreherbit (1) gemäß Ansprüch S. dadurch gekennzeichnet, daß die Außenbereiche (6) und die flächige Spitze (2) im wesentlichen Teilflächen einer Kugelfläche sind.
7. Schraubenkopf (20) mit einem Antrieb zum Einführen eines Schraubendreherbits (1), wobei der Antrieb eine Ausnehmung (21) mit drei oder mehr Nuten (23) aufweist, wobei die Nuten (22) zum Boden (26) der Ausnehmung hin jeweils eine Schulter (23) bilden, an die sich ein im wesentlichen senkrechter Wandbereich (24) anschließt, wobei zwischen dem im wesentlichen senkrechten Wandbereich (24) und dem Boden (26) eine umlaufende Kante (25) gebildet ist.
8. Schraubenkopf (20) gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (26) eine konkave Form aufweist.
9. Schraubenkopf (20) gemäß Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufende Kante (25) im wesentlichen kreisförmig ist.
10. Schraubenkopf (20) gemäß Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß jede Nut (22) durch zwei Seitenwände (28a, 28b) begrenzt ist, die im wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
11. Schraubenkopf (20) gemäß einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Nuten (22) proportional zur Größe der Ausnehmung ist.
12. Kombination aus einem Schraubendreherbit (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6 und einer Schraube mit einem Schraubenkopf (20) nach einem der Ansprüche 7 bis 11, wobei das Schraubendreherbit (1) und der Schraubenkopf (20) dergestalt aneinander angepaßt sind, daß eine Drehmomentübertragung zwischen Schraubendreherbit und Schraubenkopf bis zu einem Winkel bis zu 20°, vorzugsweise 15°, zwischen den Längsachsen des Schraubendreherbits und des Schraubenkopfes möglich ist.
13. Kombination gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Verkippen von Schraubendreherbit (1) und Schraubenkopf (20) relativ zueinander durch das Zusammenwirken des stark abfallenden Kantenbereiches (4) und der umlaufenden Kante (3) des Schraubendreherbits (1) mit dem im wesentlichen senkrechten Wandbereich (24) und der umlaufenden Kante (15) der Ausnehmung (21) des Schraubenkopfes (20) begrenzt ist.
14. Kombination gemäß Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Verkippen von Schraubendreherbit (1) und Schraubenkopf (20) relativ zueinander durch das Zusammenwirken der Schultern (7) des Schraubendreherbits (1) und der Schultern (23) des Schraubenkopfes (20) begrenzt ist.
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