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DE20107115U1 - Einrichtung zur Energieversorgung von Feldgeräten - Google Patents

Einrichtung zur Energieversorgung von Feldgeräten

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Publication number
DE20107115U1
DE20107115U1 DE20107115U DE20107115U DE20107115U1 DE 20107115 U1 DE20107115 U1 DE 20107115U1 DE 20107115 U DE20107115 U DE 20107115U DE 20107115 U DE20107115 U DE 20107115U DE 20107115 U1 DE20107115 U1 DE 20107115U1
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DE
Germany
Prior art keywords
energy
electrical
field
field device
field devices
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Expired - Lifetime
Application number
DE20107115U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB Patent GmbH
Original Assignee
ABB Patent GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by ABB Patent GmbH filed Critical ABB Patent GmbH
Priority to DE20107115U priority Critical patent/DE20107115U1/de
Publication of DE20107115U1 publication Critical patent/DE20107115U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D5/00Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable
    • G01D5/48Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using wave or particle radiation means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Near-Field Transmission Systems (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Energieversorgung von Feldgeräten in verfahrenstechnischen Anlagen nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Bekannte Feldgeräte sind mittels einer mehradrigen Verbindungsleitung mit einer zentralen Einrichtung verbunden, wobei jedes Feldgerät über die Verbindungsleitung mit elektrischer Energie zu seinem Betrieb versorgt wird und mit der zentralen Einrichtung Daten austauscht.
Komplexe verfahrenstechnische Anlagen sind mit einer Vielzahl derartiger Feldgeräte ausgestattet. Dabei ist das Netz der Verbindungsleitungen für den Betreiber der Anlage ein erheblicher Kostenfaktor und darüber hinaus insbesondere im Zuge von Bauarbeiten Störungen durch Leitungsunterbrechungen ausgesetzt. Bei einer Leitungsunterbrechung ist das angeschlossene Feldgerät sowohl von dem Datenaustausch mit der zentralen Einrichtung abgeschnitten als auch von der Energieversorgung zu seinem Betrieb.
Zwar gelingt es, mit Hilfe von drahtlosen Kommunikationseinrichtungen, die jedem Feldgerät und der zentralen Einrichtung zugeordnet werden, den Datenaustausch unabhängig vom Netz der Verbindungsleitungen aufrechtzuerhalten, soweit die Feldgeräte weiterhin mit Energie versorgt sind. Jedoch sind die Feldgeräte bei Leitungsunterbrechungen von der Energiequelle getrennt.
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71738 MS/Kie -2- 20.04.2001
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und Mittel anzugeben, die eine vom Netz der Verbindungsleitungen unabhängige Energieversorgung der Feldgeräte gestattet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit den Mitteln des Schutzanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den rückbezogenen Ansprüchen genannt.
Die Erfindung geht davon aus, dass der Leistungsbedarf zur Versorgung derzeitiger Feldgeräte durch zunehmende Integration auf einige wenige Milliwatt reduziert ist.
Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, prozessual in der verfahrenstechnischen Anlage vorhandene, nicht-elektrische Energie in elektrische Energie umzusetzen und das Feldgerät mit dieser elektrischen Energie zu versorgen.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, das Feldgerät mit einem Lineargenerator auszustatten. Dabei wird die kinetische Energie eines linear bewegten Maschinenteils in elektrische Energie überführt wird. Dabei wird ein elektrischer Strom proportional zur Bewegungsgeschwindigkeit des linear bewegten Maschinenteils generiert.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Feldgerät mit einem Speicher elektrischer Energie ausgestattet.
Die Erfindung macht sich zu Nutze, dass in Abhängigkeit von der Art der verfahrenstechnischen Anlage mindestens eine Quelle nicht-elektrischer Primärenergie dauerhaft zur Verfügung steht. Dabei wird unter dauerhafter Verfügbarkeit auch diskontinuierliche aber periodische Verfügbarkeit verstanden.
Bei diskontinuierlicher Verfügbarkeit der nicht-elektrischen Primärenergie wird die diskontinuierlich erzeugte elektrische Energie zur Versorgung des Feldgeräts während der Unterbrechung des Zuflusses der nicht-elektrischen Primärenergie im Feldgerät gespeichert. Damit ist die kontinuierliche unterbrechungsfreie Versorgung des Feldgeräts mit elektrischer Energie zu seinem Betrieb gewährleistet.
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71738 MS/Kie -3- 20.04.2001
Vorteilhafterweise kommt die Energieversorgung des Feldgeräts ohne elektrische Verbindungsleitungen von und zu einer zentralen Quelle elektrischer Energie aus. Die Verfügbarkeit der Feldgeräts ist damit unabhängig von Störungen durch Leitungsunterbrechungen. Darüber hinaus ist der erhebliche materielle Aufwand für ein Netz von elektrischen Verbindungsleitungen und dessen Wartung und Pflege insgesamt verzichtbar.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der einzigen Figur ist eine Einrichtung zur Energieversorgung für ein Feldgerät 1 prinzipiell dargestellt.
Das Feldgerät 1 ist mit einem Stellungsregler 11 und einem pneumatischen Positionierer 17 zur Betätigung eines in der Rohrleitung 2 angeordneten Ventils 21 ausgestattet. Der Positionierer 17 wird mit Druckluft betrieben, die in einer Druckluftleitung 4 herangeführt wird. Das Ventil 21 weist ein Stellorgan auf, das über eine Hubstange 18 mit dem Positionierer 17 verbunden ist.
Mit Hilfe des Stellungsreglers 11 wird ein elektrisches Stellungssignal in ein adäquates pneumatisches Stellungssignal umgeformt. In Abhängigkeit von dem pneumatischen Stellungssignal wird mit dem Positionierer 17 über die Hubstange 18 das Stellorgan des Ventils 21 verstellt.
Darüber hinaus ist das Feldgerät 1 mit einer Kommunikationseinrichtung 12 zum Datenaustausch mit einer nicht dargestellten zentralen Einrichtung ausgestattet. Die Kommunikationseinrichtung 12 ist mit dem Stellungsregler 11 verbunden und zur drahtlosen Kommunikation mit der zentralen Einrichtung geeignet. Dazu weist die Kommunikationseinrichtung 12 eine Antenne 121 auf.
Der Stellungsregler 11 und die Kommunikationseinrichtung 12 weisen in Figur 1 durch Kreuze gekennzeichnete Anschlüsse zur Stromversorgung auf.
Erfindungsgemäß ist das Feldgerät 1 mit einem Lineargenerator 13 ausgestattet. Der Lineargenerator 13 besteht aus einer stationären Induktionsspule 14 und einem Permanentmagneten 16. Der Permanentmagnet 16 ist fest mit der Hubstange 18 verbunden und wird bei ihrer linearen Bewegung zur Betätigung des Stellorgans des
71738 MS/Kie -4- 20.04.2001
Ventils 21 mitgenommen. Bei jeder linearen Bewegung der Hubstange 18 wird der Permanentmagnet 16 axial durch die Induktionsspule 14 geführt. Dabei wird in der stationären Induktionsspule 14 eine elektrische Spannung proportional zur Hubgeschwindigkeit der Hubstange 18 induziert.
Die auf diesem Wege erzeugte elektrische Spannung ist zur Energieversorgung des Feldgeräts 1 geeignet. Dazu sind die Anschlüsse des Lineargenerators 13 mit den durch Kreuze gekennzeichneten Anschlüssen zur Stromversorgung des Stellungsreglers 11 und der Kommunikationseinrichtung 12 verbunden.
Darüber hinaus ist das Feldgerät 1 mit einem Energiespeicher 15 ausgestattet. Der Energiespeicher 15 ist parallel zu den Anschlüssen des Lineargenerators 13 geschaltet. Dabei kann vorgesehen sein, den Energiespeicher 15 als Akkumulator auszuführen. In einer alternativen Ausgestaltung kann der Energiespeicher 15 als hochkapazitiver, verlustarmer Kondensator ausgeführt sein.
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71738 MS/Kie -5- 20.04.2001
Bezugszeichenliste
1 Feldgerät
11 Stellungsregler
12 Kommunikationseinrichtung
121 Antenne
13 Lineargenerator
14 Induktionsspule
15 Energiespeicher
16 Magnet
17 Positionierer
18 Hubstange
2 Rohrleitung
21 Ventil
4 Druckluftleitung

Claims (2)

1. Einrichtung zur Energieversorgung von Feldgeräten in verfahrenstechnischen Anlagen, die mit einer drahtlosen Kommunikationsschnittstelle zum Datenaustausch mit einer zentralen Einrichtung ausgestattet sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Feldgerät (1) mit einem Lineargenerator (13) ausgestattet ist, mit dem die kinetische Energie eines linear bewegten Maschinenteils (18) in eine elektrische Spannung umgesetzt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Feldgerät (1) mit einem Speicher (15) elektrischer Energie ausgestattet ist.
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DE102004049724B4 (de) * 2004-10-11 2008-02-21 Sew-Eurodrive Gmbh & Co. Kg Sensor, Antriebskomponente und Antrieb
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