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DE20107921U1 - Vorrichtung zur Erzeugung von Ozon, Sauerstoff, Wasserstoff und/oder anderen Wasserelektrolyseprodukten - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Ozon, Sauerstoff, Wasserstoff und/oder anderen Wasserelektrolyseprodukten

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DE20107921U1
DE20107921U1 DE20107921U DE20107921U DE20107921U1 DE 20107921 U1 DE20107921 U1 DE 20107921U1 DE 20107921 U DE20107921 U DE 20107921U DE 20107921 U DE20107921 U DE 20107921U DE 20107921 U1 DE20107921 U1 DE 20107921U1
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bypass line
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Description

Beschreibung: G 01 047 Dirk Schulze
53113 Bonn
und
Wolf gang Beyer
53359 Rheinbach
Vorrichtung zur Erzeugung von Ozon, Sauerstoff, Wasserstoff und/oder anderen Wasserelektrolyseprodukten
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von Ozon, Sauerstoff, Wasserstoff und/oder anderen Wasserelektrolyseprodukten in einer mit Wasser beaufschlagbaren Elektrolysezelle, wobei das Wasser in einer mit der Elektrolysezelle kommunizierenden Versorgungsleitung geführt ist.
Im Sinne der Erfindung wird unter Wasser, welches der Elektrolysezelle zugeführt wird, insbesondere vollentsalztes Wasser, Reinwasser oder Reinstwasser in entsprechender Qualität verstanden, welches z. B. in der Kosmetik- und Pharmaindustrie, Elektronik- und Halbleiterindustrie sowie Medizintechnik eingesetzt wird.
Vorrichtungen der eingangs genannten Art, bei denen mittels einer Elektrolysezelle in Wasser vorzugsweise Ozon und/oder Sauerstoff erzeugt wird, sind vielfältig bekannt, wozu nur beispielhaft auf die DE 196 06 606 A1 verwiesen wird. Derartige Vorrichtungen werden beispielsweise dazu
verwendet, das zugeführte Wasser mit Ozon zu impfen, um das Wasser beispielsweise für Anwendungen wie Hämodialyse etc. nutzbar zu machen. Hierbei werden beispielsweise Durchflußraten von 1 bis 3 m3/h an Wasser mit dem in der Elektrolysezelle in an sich bekannter Weise erzeugten Ozon geimpft.
Beim Betrieb derartiger Elektrolysezellen ist jedoch eine regelmäßige Wartung notwendig, die bei den bisherigen Vorrichtungen stets eine aufwendige Demontage der Elektrolysezelle von der Versorgungsleitung für das Wasser notwendig machte und sodann auch der weitere Fluß von Wasser durch die Versorgungsleitung während der Dauer der Wartungsarbeiten unterbrochen werden mußte.
Die Erfindung hat sich von daher die Aufgabe gestellt, eine gattungsgemäße Vorrichtung dahingehend weiterzubilden, daß eine Wartung der Elektrolysezelle ohne großen Montageaufwand durchführbar ist und darüber hinaus der Fluß von Wasser durch die Versorgungsleitung ungehindert aufrechterhalten werden kann.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß eine Bypassleitung zur Versorgungsleitung vorgesehen ist und die Elektrolysezelle über die Bypassleitung mit Wasser beaufschlagbar ist und darüber hinaus ein Ventil vorgesehen ist, mittels dessen die Versorgungsleitung und die Bypassleitung freigebbar oder verschließbar sind.
Erfindungsgemäß wird somit die Elektrolysezelle mit Wasser gespeist, welches aus der Versorgungsleitung über die Bypassleitung abgezweigt wird und nach der Erzeugung von Ozon und/oder Sauerstoff im Wasser dem Hauptstrom in der Versorgungsleitung wieder zugeführt wird, so daß die gewünschte Impfung des Wassers mit der entsprechenden Ozonmenge ermöglicht wird. Falls eine Wartung oder Unterbrechung des Betriebs der Elektrolysezelle erforderlich wird, ist es lediglich notwendig, die Bypassleitung zu
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unterbrechen, wobei ein ungehinderter weiterer Fluß des Wassers durch die Versorgungsleitung aufrechterhalten werden kann.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird vorgeschlagen, daß das Ventil als Kegelhahn mit einem Gehäuse und einem die Versorgungsleitung und die Bypassleitung qiuefe durchsetzenden Hahnküken ausgebildet is$> welches um seine Längsachse drehbar ausgebildet ist und in Abhängigkeit von der Verdrehposition unterschiedliche Schaltstellungen für die Freigabe oder den Verschluß der Versorgungsleitung und/oder der Bypassleitung aufweist.
Derartige Kegelhähne sind vielfältig bekannt und lassen sich mit geringem baulichen Aufwand und geringem Platzbedarf herstellen, wobei durch die gleichzeitige Einwirkung des Kegelhahns auf die Versorgungsleitung und die Bypassleitung durch Betätigung nur eines Ventils unterschiedliche Schaltstellungen, die für die erfindungsgemäße Vorrichtung vorteilhaft sind, erzielbar werden.
So kann in einer ersten Schaltstellung des Ventils vorgesehen sein, daß die Versorgungsleitung und die Bypassleitung freigegeben sind, dies entspricht einer Betriebsstellung, bei der der Elektrolysezelle über die Bypassleitung Wasser zugeführt und durch die dort ablaufenden Prozesse Ozon und/oder Sauerstoff erzeugt wird, welches nachfolgend in den Hauptstrom von Wasser, welcher über die Versorgungsleitung geführt wird, eingebracht wird. In einer zweiten Schaltstellung des Ventils kann lediglich die Versorgungsleitung freigegeben sein, während die Bypassleitung verschlossen ist, so daß die Montage und Wartung der Elektrolysezelle ermöglicht ist, ohne daß der ungehinderte Strom von Wasser durch die Versorgungsleitung unterbrochen werden müßte. Schließlich kann noch eine dritte Schaltstellung des Ventils vorgesehen sein, in der sowohl die Versorgungsleitung als auch die Bypassleitung verschlossen sind, was z. B. zum Absperren der Versorgungsleitung genutzt werden kann.
Das Ventil kann auf vielfältige Art und Weise betätigt werden, wobei eine Handbetätigung mit einem Handgriff als vorteilhaft angesehen wird. Gleichwohl kann auch eine automatisierte Betätigung des Ventils mittels entsprechender Drehantriebe vorgesehen werden.
5
-■!&Agr; Für den Fall, daß das Ventil handbetätigtikvird, kann der Handgriff in den unterschiedlichen Schaltstellungen des Ventils mittels eines geeigneten Rastmechanismus verrastet werden, so daß die Schaltstellungen stets präzise aufgefunden werden können. Beispielsweise können die einzelnen Schaltstellungen des Ventils durch eine jeweils um 90° erfolgende Drehung des Hahnkükens und des darauf einwirkenden Handgriffes des Ventils aufgesucht werden, wobei diese 90°-Schritte durch die Rasterung exakt eingehalten werden können, was nachfolgend noch näher erläutert wird.
5 Ferner können Mittel zum Erfassen der Schaltstellung des Ventils vorgesehen sein, die die Schaltstellung an eine Steuerungseinrichtung der Elektrolysezelle weitergeben können.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung schlägt ferner vor, daß das Hahnküken an seinem einen Ende einen Anschlußflansch für die Befestigung der Elektrolysezelle aufweist und einen zum Anschlußflansch hin offenen Reservoirraum für in der Bypassleitung geführtes Wasser aufweist, der mit der am Anschlußflansch befestigbaren Elektrolysezelle kommuniziert. Dieser Reservoirraum dient somit der Zuführung des Wassers zur Elektrolysezelle, um die gewünschte Erzeugung von Ozon und/oder Sauerstoff darin zu bewirken, wobei durch den Reservoirraum stets eine ausreichende Menge an Wasser an der Elektrolysezelle vorgehalten werden kann.
Der Reservoirraum bildet bevorzugt einen Teilabschnitt der Bypassleitung, d. h. er wird von dem durch die Bypassleitung geführten Wasser durchströmt.
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Die Bypassleitung kann ebenso wie die Verbindungsleitung innerhalb des Gehäuses des Ventils ausgebildet sein und einen Bypasszulaufabschnitt und einen Bypassablaufabschnitt umfassen, die mit jeweils unterschiedlichen Umfangsbereichen des Hahnkükens kommunizieren. Das Hahnküken seinerseits weist einen Zulaufkanal und einen Ablaufkanal für den Rese"rvoirraum auf, die in der ersten Schaltsteliung des Ventils mit dem Bypasszulaufabschnitt bzw. -ablaufabschnitt unter Ausbildung der Bypassleitung kommunizieren. Wird das Hahnküken gegenüber dieser ersten Schaltstellung verdreht, wird die Kommunikation zwischen den Bypasszulauf- und -ablaufabschnitten und dem Zulauf- und Ablauf kanal für den Reservoirraum unterbrochen, so daß insgesamt die Bypassleitung unterbrochen ist, was zur Ausbildung der bereits erwähnten zweiten und auch dritten Schaltstellung des Ventils genutzt werden kann.
Die Elektrolysezelle kann einen an sich bekannten Aufbau aufweisen, wie er beispielsweise in der DE 196 06 606 A1 beschrieben ist, insbesondere einen mehrteiligen Aufbau mit einer zwischen einer Anode und einer Kathode angeordneten Feststoffelektrolytmembran.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung in weiteren Einzelheiten erläutert. Es zeigen:
Figur 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung in einer
ersten Schaltstellung,
25
Figur 2 den Schnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung in einer
weiteren Schaltstellung,
Figur 3 den Schnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung in einer
weiteren Schaltstellung.
In der Figur 1 ist eine Vorrichtung zur Erzeugung von Ozon und/oder Sauerstoff in einem vertikalen Schnitt dargestellt.
Die Vorrichtung umfaßt ein Gehäuse 3, welches entlang einer horizontal verlaufenden Längsachse Ml einen Durchströmkanal 30 für Wasser aufweist, der gemeinsam mit den Durchströmkanal 30 beidseitig fortsetzenden Zulauf- und Ablaufleitungen Z, A eine Versorgungsleitung bildet, durch welches Wasser gemäß Pfeilen P1, P2 geleitet wird.
Ferner umfaßt die Vorrichtung eine Elektrolysezelle 2, welche in noch näher beschriebener Weise mit dem in der Versorgungsleitung geführten Wasser gespeist wird, um Ozon und/oder Sauerstoff zu erzeugen, mit welchem das durch die Vorrichtung geförderte Wasser geimpft wird.
Schließlich umfaßt die Vorrichtung noch ein als Kegelhahn 1 ausgebildetes Ventil, dessen Hahnküken 11 sich entlang einer Mittelachse M2 quer zur Längserstreckung der Achse M1 der Versorgungsleitung erstreckt und eine Durchgangsbohrung 17 aufweist, durch welche in der in der Figur 1 dargestellten Position des Hahnkükens 11 die Durchströmung des Wassers durch die Versorgungsleitung gemäß Pfeil P1 ausgehend vom Zulauf Z durch den Durchströmkanal 30 im Gehäuse 3 zum Ablauf A ermöglicht ist.
Die Elektrolysezelle 2 zur Erzeugung von Ozon und/oder Sauerstoff im Wasser weist einen an sich bekannten mehrteiligen Aufbau auf und umfaßt als wesentliche Bauteile einen Anodenträger 20 zur Halterung einer Anode 21 sowie einen Jochkörper 24 zur Halterung einer Kathode 23, die gegeneinander verschraubt sind, wobei zwischen Anode 21 und Kathode 23 eine Feststoffelektrolytmembran 22 angeordnet ist, die die gewünschte Erzeugung von Ozon und/oder Sauerstoff im Wasser bewirkt, wenn die Elektrolysezelle mit einer elektrischen Spannungsquelle verbunden wird. Hierzu dienen die Bohrungen 27a und 27b, über die jeweils eine entsprechende Zuleitung an dem Anodenträger 20 bzw. dem Jochkörper 24 für die Kathode 23 angebracht werden kann. Man erkennt ferner eine Anschlußverschraubung 25, über die z. B. entstehender Wasserstoff abgeführt werden kann.
Zur Erzeugung von Ozon und/oder Sauerstoff für die Impfung des herangeführten Wassers ist es notwendig, die Elektrolysezelle 2 mit dem Wasser zu beaufschlagen, so daß das Wasser an die Feststoffelektrolytmembran gelangen kann.
5
Zu diesem Zweck ist innerhalb des Gehäuses 3 eine Bypassleitung für, das Wasser ausgebildet, die als Bypass zum Durchströmkanal 30 liegt. Die Bypassleitung umfaßt einen aus dem Durchströmkanal 30 abgezweigten Bypasszulauf 31 sowie einen in den Durchströmkanal zurückführenden Bypassablauf 32. Auf ihrer dem Durchströmkanal 30 abgewandten Seite münden der Bypasszulauf 31 und Bypassablauf 32 an jeweils unterschiedlichen Umfangsbereichen des das Gehäuse 3 quer durchsetzenden Hahnkükens 11 des Ventils 1. Korrespondierend hierzu weist das Hahnküken 11 einen Zulauf kanal 180 und einen Ablauf kanal 181 auf, die in der gezeigten Schaltstellung des Hahnkükens 11 gemäß Figur 1 mit dem Bypasszulauf 31 bzw. dem Bypassablauf 32 kommunizieren und diese fortsetzen. Auf ihrer dem Bypasszulauf 31 bzw. Bypassablauf 32 abgewandten Seite münden der Zulauf kanal 180 und der Ablauf kanal 181 in einen stirnseitig in das Hahnküken 11 eingebrachten Reservoirraum 18 ein, der von der Stirnseite des Hahnkükens 11 her zugänglich ist, so daß unter Einbeziehung des Reservoirraumes 18 die Bypassleitung zur Versorgungsleitung ausgehend vom Bypasszulauf 31 über den Bypasszulauf kanal 180, den Reservoirraum 18, den Ablauf kanal 181 und den Bypassablauf 32 ausgebildet ist und Wasser aus der Versorgungsleitung in den Reservoirraum 18 abgezweigt und nachfolgend wieder zurückgeführt werden kann.
An seinem stirnseitigen und die Zugangsöffnung zum Reservoirraum 18 umgebenden Ende ist das Hahnküken 11 mit einem Anschlußflansch 110 ausgebildet, an welchem die Elektrolysezelle mit dem Anodenträger 20 angeschraubt ist, und die Feststoffelektrolytmembran 22 kommuniziert über die Anode 21 und eine wasserdurchlässige Platte 26 mit dem Reservoirraum 18, so daß eine Beaufschlagung der Elektrolysezelle 2 mit dem Wasser, welches sich im Reservoirraum 18 befindet, erfolgen kann.
Beim Betrieb der in der Figur 1 dargestellten Vorrichtung wird das über den Zulauf Z gemäß Pfeil P1 zugeführte Wasser zu einem Teil in den Bypasszulauf 31 und nachfolgend in den Reservoirraum 18 abgezweigt und gelangt durch die wasserdurchlässige Platte 26 in die Elektrolysezelle 2, wodurch in der gewünschten und an sich bekannten Weise Ozon und/oder Sauerstoff im
..*>*£ Wasser erzeugt wird, woraufhin das;«solchermaßen mit Ozon und/oder Sauerstoff geimpfte Wasser über den Bypassablauf 32 wieder in den Durchströmkanal 30 der Versorgungsleitung zurückgeführt wird und gemäß Pfeil P2 als Ozon bzw. Sauerstoff geimpftes Wasser über den Ablauf A einer weiteren Verwendung zugeführt werden kann.
Neben dieser in der Figur 1 dargestellten und als erste Schaltstellung bezeichneten Position, in der ein Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung unter Erzeugung von Ozon und/oder Sauerstoff in Wasser ermöglicht ist, sind 5 weitere Schaltstellungen vorgesehen, die durch eine Betätigung des Ventils 1 aufgesucht werden können. Zu diesem Zweck ist das Hahnküken 11 in der bei Kegelhähnen bekannten Weise um seine Längsachse M2 drehbar im Gehäuse 3 gelagert, wozu es über eine obere Nockenscheibe 14 und eine untere Nockenscheibe 15 und gegen den Druck einer Druckfeder 12 mit einer Hutmutter 13 verschraubt am Gehäuse 3 um seine Längsachse M2 drehbar befestigt ist. Die gewünschte Drehbewegung des Hahnkükens um die Längsachse M2 wird im Ausführungsbeispiel über einen Hebel bzw. Handgriff 10 bewirkt, der über Schrauben 150 mit der oberen und unteren Nockenscheibe 14, 15 verbunden ist.
Die Figur 3 zeigt eine als zweite Schaltstellung bezeichnete Schaltstellung, die gegenüber Figur 1 durch Verdrehung des Hahnkükens 11 um 180° bewirkt wird. Hierbei ist wiederum die Durchgangsbohrung 17 im Hahnküken 11 so ausgerichtet, daß ein Durchströmen des Wassers durch den Durchströmkanal 30 der Verbindungsleitung gemäß Pfeilen P1 und P2 ermöglicht ist, jedoch kommunizieren in dieser Schaltstellung der Zulaufkanal 180 und Ablauf kanal 181 im Hahnküken 11 nicht mehr mit dem Bypasszulauf 31 und dem Bypassablauf 32, so daß die über den Reservoirraum 18 geführte
Bypassleitung gemäß Figur 1 unterbrochen ist und folglich die Elektrolysezelle 2 nicht weiter mit Wasser beaufschlagt wird. In dieser Schaltstellung gemäß Figur 2 ist damit ein nach wie vor ungehinderter Durchfluß des Wassers durch den Durchströmkanal 30 der Verbindungsleitung ermöglicht, jedoch ist die Elektrolysezelle 2 gegenüber der Beaufschlagung mit Wasser über die Bypassleitung abgedichtet, so daß beispielsweise Wartungsarbeiten an der Elektrolysezelle 2 durchgeführt werden können, ohne daß es zu einem Austritt von Wasser aus der Versorgungsleitung kommt.
In der Figur 2 ist eine zwischen den Schaltstellungen gemäß Figur 1 und Figur 2 liegende dritte Schaltstellung dargestellt, bei der das Hahnküken 11 um jeweils 90° gegenüber den Schaltstellungen gemäß Figur 1 und Figur 2 gedreht ist. In dieser dargestellten Schaltstellung ist nicht nur die Bypassleitung zwischen dem Bypasszulauf 31 und dem Bypassablauf 32 unterbrochen, sondern auch die Durchgangsbohrung 17 des Hahnkükens 11, welche dem Durchströmkanal 30 der Versorgungsleitung zugeordnet ist, erstreckt sich quer zur Längsachse M1 derselben, so daß kein Durchtreten von Wasser durch den Durchströmkanal 30 der Versorgungsleitung ermöglicht ist. In dieser in der Figur 2 dargestellten Schaltstellung ist demnach sowohl der Durchfluß von Wasser durch den Durchströmkanal 30 der Versorgungsleitung als auch durch die Bypassleitung unterbrochen, so daß die gesamte Vorrichtung außer Funktion gesetzt ist.
Es ist selbstverständlich, daß neben der in der Figur 2 dargestellten Schaltstellung noch eine weitere im Ergebnis identische Schaltstellung vorliegt, wenn ausgehend von der Darstellung gemäß Figur 2 das Hahnküken 11 um weitere 180° verdreht wird.
Die vorangehend erläuterten unterschiedlichen Schaltstellungen, die allesamt durch jeweils 90°-Drehungen des Hahnkükens 11 um seine Längsachse M2 aufeinanderfolgend erreichbar sind, werden zusätzlich durch einen Rastmechanismus kenntlich gemacht, so daß der Handgriff 10 zur Betätigung
des Hahnkükens 11 in jeder der gezeigten Schaltstellungen einrastet. Zu ... ,··· ·· ·· · ·· ···· ·· ··. · · · ·
diesem Zweck ist die untere Nockenscheibe 1 5 mit insgesamt vier auf einer gemeinsamen Kreislinie liegenden und jeweils 90°-Winkel einschließenden Bohrungen versehen, in die federbelastete Rastkugeln 16 beim Erreichen einer gewünschten Schaltstellung einrasten. Die federbelasteten Rastkugeln 16 sind hierzu oberseitig in das Gehäuse 3 in entsprechende Sacklochbohrungen eingebracht. Zusätzlich können auch hier nicht näher«adargestellte Schalteinrichtungen vorgesehen sein, z. B. Mikroschalter, die die jeweils aktivierte Schaltstellung des Ventils 1 erfassen und an eine Steuerung der Elektrolysezelle 2 weitermelden können, so daß beispielsweise in Abhängigkeit von der Schaltstellung des Ventils 1 die Elektrolysezelle 2 mit elektrischer Spannung beaufschlagt werden kann oder nicht.
Die gesamte Vorrichtung ist mittels einer am Gehäuse 3 angeschraubten Halterung 33 z. B. auf einer Unterlage oder einer Wand in der gewünschten 5 Einbaulage universell befestigbar.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung können insbesondere vollentsalztes Wasser, Reinwasser bzw. Reinstwasser oder auch andere Wasserqualitäten je nach Art der eingesetzten Elektrolysezelle z. B. für Anwendungen in der kosmetischen, pharmazeutischen, Elektronik- oder Halbleiterindustrie sowie der Medizintechnik behandelt werden. Auch sind Anwendungen für Prozesswasser, Trinkwasser, Brauchwasser und Abwasser denkbar.

Claims (10)

1. Vorrichtung zur Erzeugung von Ozon, Sauerstoff, Wasserstoff und/oder anderen Wasserelektrolyseprodukten in einer mit Wasser beaufschlagbaren Elektrolysezelle, wobei das Wasser in einer mit der Elektrolysezelle kommunizierenden Versorgungsleitung geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bypassleitung zur Versorgungsleitung vorgesehen ist und die Elektrolysezelle über die Bypassleitung mit Wasser beaufschlagbar ist und ein Ventil vorgesehen ist, mittels dessen die Versorgungsleitung und die Bypassleitung freigebbar oder verschließbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil als Kegelhahn (1) mit einem Gehäuse (3) und einem die Versorgungsleitung und die Bypassleitung quer durchsetzenden Hahnküken (11) ausgebildet ist, welches um seine Längsachse drehbar ausgebildet ist und in Abhängigkeit von der Verdrehposition unterschiedliche Schaltstellungen für die Freigabe oder den Verschluß der Versorgungsleitung und/oder der Bypassleitung aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einer ersten Schaltstellung des Ventils die Versorgungsleitung und die Bypassleitung freigegeben sind, in einer zweiten Schaltstellung des Ventils die Versorgungsleitung freigegeben und die Bypassleitung verschlossen ist und in einer dritten Schaltstellung des Ventils die Versorgungsleitung und die Bypassleitung verschlossen sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil handbetätigbar mit einem Handgriff (10) ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff in den unterschiedlichen Schaltstellungen des Ventils verrastbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zum Erfassen der Schaltstellung des Ventils und zur Weitergabe an eine Steuerungseinrichtung vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Hahnküken (11) an seinem einen Ende einen Anschlußflansch (110) für die Befestigung der Elektrolysezelle (2) aufweist und einen zum Anschlußflansch (110) hin offenen Reservoirraum (18) für in der Bypassleitung geführtes Wasser aufweist, der mit der am Anschlußflansch (110) befestigbaren Elektrolysezelle (3) kommuniziert.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Reservoirraum (18) einen Teilabschnitt der Bypassleitung ausbildet.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bypassleitung innerhalb des Gehäuses (3) ausgebildet ist und einen Bypasszulaufabschnitt (31) und einen Bypassablaufabschnitt (32) umfaßt, die mit unterschiedlichen Umfangsbereichen des Hahnkükens (11) kommunizieren, und das Hahnküken (11) einen Zulaufkanal (180) und einen Ablaufkanal (181) für den Reservoirraum (18) aufweist, die in der ersten Schaltstellung des Ventils mit dem Bypasszulaufabschnitt (31) bzw. Bypassablauf abschnitt (32) unter Ausbildung der Bypassleitung kommunizieren.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrolysezelle (3) einen mehrteiligen Aufbau mit einer zwischen eine Anode (21) und einer Kathode (23) angeordneten Feststoffelektrolytmembran (22) aufweist.
DE20107921U 2001-05-10 2001-05-10 Vorrichtung zur Erzeugung von Ozon, Sauerstoff, Wasserstoff und/oder anderen Wasserelektrolyseprodukten Expired - Lifetime DE20107921U1 (de)

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