DE20107724U1 - Trennwand - Google Patents
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Description
RIC 4221 G
Richter -System GmbH & Co. KG
Trennwand
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Die Erfindung betrifft eine Trennwand mit aus Blech bestehenden Ständerprofilen und zwei daran angeschraubten Wandschalen.
Derartige in Trockenbauweise errichtete Trennwände weisen ein metallisches Traggerüst auf, dessen wesentliche Bauelemente aus Blech bestehende Ständerprofile sind. Das Traggerüst ist beidseitig mit Wandschalen beplankt, die beispielsweise aus Gipskartonplatten bestehen.
Zur Verminderung der Schallübertragung zwischen den durch die Trennwand getrennten Räumen wird der zwischen den Wandschalen gebildete Hohlraum üblicherweise mit Isoliermaterial gefüllt, vorzugsweise Mineralfasermatten. Dadurch wird die Luftschallübertragung zwischen den beiden Wandschalen weitestgehend unterbunden. Die Schallübertragung erfolgt dann überwiegend als Körperschall, der durch die die beiden Wandschalen verbindenden Ständer und Riegel übertragen wird.
Deshalb wurden schon erhebliche Anstrengungen unternommen, die verwendeten Profile als sogenannte Schallschutzprofile auszuführen, bei denen die Körperschallübertragung im Bereich der Stegfläche vermindert ist. Eine Möglichkeit hierzu besteht darin, die Stegfläche im Querschnitt wellenförmig oder in anderer Weise stärker federnd
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auszuführen, so dass eine direkte Kraftübertragung zwischen den beiden Profilflanschen vermindert wird; außerdem wird dadurch eine Vergrößerung des Laufweges der Schallübertragung erreicht. Diesem Zweck dienen auch Ausführungsformen mit einander überlappenden Längsschlitzen in den Stegflächen.
Diese bekannten Maßnahmen zur Erzielung eines Schallschutzprofils sind fertigungstechnisch aufwendig; in vielen Fällen wird dabei auch zusätzlich das Gewicht des Profils erhöht.
Die erforderliche Steifigkeit der Ständerprofile läßt sich bereits mit verhältnismäßig dünnwandigen, leichten Profilen erreichen. Alle bekannten Maßnahmen zur Verringerung der Körperschallübertragung durch die Ständerprofile führen aber zu einer Schwächung der Profile und/zu einer Erhöhung des Gewichts.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Trennwand der eingangs genannten Gattung so auszubilden, daß eine weitestgehende Vermeidung der Körperschallübertragung mit einfachsten konstruktiven und fertigungstechnischen Mitteln erreicht wird, wobei eine ausreichende Steifigkeit des Ständerprofils erhalten bleibt und keine Gewichtserhöhung eintritt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Ständerprofile mit im wesentlichen L-förmigem Profilquerschnitt ausgeführt sind, daß jeweils ein wandparalleler, erster Profilschenkel mit einer der beiden Wandschalen verschraubt ist und daß ein quer zur Wandebene
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Ric 4221 G : ·:":
gerichteter, zweiter Profilschenkel jedes Ständerprofils sich bis zur Innenseite der gegenüber liegenden Wandschale erstreckt, die an dem Ständerprofil nicht angeschraubt ist.
Der auf diese gegenüber liegende Wandschale gerichtete, zweite Profilschenkel stützt zwar die Wandschale zum Wandinneren hin ab, wenn auf die Wandschale von außen eine Kraft ausgeübt wird. Da dieser zweite, quer zur Wandebene gerichtete Profilschenkel jedoch mit der Wandschale nicht verschraubt ist, erfolgt praktisch keine Körperschallübertragung zwischen der Wandschale und dem Profilschenkel. Vielmehr ist das Ständerprofil von dieser einen Wandschale weitestgehend akustisch entkoppelt.
Vorzugsweise sind die Ständerprofile abwechselnd mit der einen oder der anderen Wandschale verschraubt, d.h. jede Wandschale ist nur mit jedem zweiten Ständerprofil verschraubt. Dadurch ist eine ausreichende Befestigung der beiden Wandschalen gewährleistet, ohne daß zwischen diesen beiden Wandschalen eine Schallbrücke gebildet würde, die Körperschall überträgt.
Zugleich wird hierdurch eine weitgehende thermische Trennung der beiden Wandschalen erreicht, so daß die Wärmedämmwirkung der so aufgebauten Trennwand verhältnismäßig hoch ist, zumal eine etwaige Wärmeübertragung durch Konvexion durch das Einlegen von Isoliermaterial in den Wandinnenraum ausgeschlossen werden kann.
Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der quer zur Wandebene
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gerichtete Profilschenkel jedes Ständerprofils mit seiner Randkante stumpf auf die Innenseite der Wandschale trifft. Dadurch wird auch bei einer Berührung zwischen dieser Wandschale und dem Ständerprofil eine Körperschallübertragung weitgehend ausgeschlossen, zumindest aber erheblich vermindert. Ebenso ist auch die Wärmeübertragung fas völlig ausgeschlossen.
Aus Gründen der Verarbeitungstechnik ist diese Ausführung vorteilhaft, weil die Wandschale auch nicht irrtümlich an den zur quer zur Wandebene gerichteten Profilschenkel des Ständerprofils angeschraubt werden kann.
Gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der quer zur Wandebene gerichtete Profilschenkel an seinem dem wandparallelen, ersten Profilschenkel entgegengesetzten Rand einen an der Innenseite der Wandschale liegenden Randflansch aufweist.
Durch diesen verhältnismäßig schmalen, abgewinkelten Randflansch wird eine wesentliche Erhöhung der Formsteifigkeit des Ständerprofils auch bei geringer Wandstärke erreicht.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand weiterer Unteransprüche.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigt: 30
Fig. 1 einen horizontalen Teilschnitt durch eine Trennwand,
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Fig. 2 in räumlicher Darstellungsweise einen Abschnitt eines Ständerprofils der Trennwand nach Fig. 1,
Fig. 3 einen horizontalen Teilschnitt durch eine Trennwand mit gegenüber der Fig. 1 abgewandelten Ständerprofilen und
Fig. 4 in räumlicher Darstellungsweise einen Abschnitt eines Ständerprofils der Trennwand nach Fig. 3.
Die in Fig. 1 dargestellte, in Trockenbauweise errichtete Trennwand weist ein Traggerüst aus Ständerprofilen 1 auf, das mit Wandschalen 2 und 3 beplankt ist, die beispielsweise aus Gipskartonplatten bestehen. Jedes Ständerprofil 1 (Fig. 2) ist mit im wesentlichen L-förmigem Profilquerschnitt ausgeführt. Ein erster Profilschenkel 4, der im eingebauten Zustand (Fig. 1} wandparallel angeordnet ist, ist an seiner einen Kante mit einem abgewinkelten Versteifungsflansch 5 verbunden. An seiner anderen Kante ist der erste Profilschenkel 4 mit einem rechtwinklig dazu abgekanteten, zweiten Profilschenkel 6 verbunden, der sich im eingebauten Zustand (Fig. 1) quer zur Wandebene erstreckt.
Wie man aus Fig. 1 erkennt, sind die Ständerprofile 1 in der Trennwand so angeordnet, daß bei aufeinander folgenden Ständerprofilen 1 der erste Profilschenkel 4 abwechselnd an der Innenseite der einen Wandschale 2 oder der anderen Wandschale 3 anliegt. Mittels Bauschrauben 7, die in Fig. 1 nur angedeutet sind, ist jeweils die Wandschale 2 bzw. 3 an dem daran anliegenden ersten Profilschenkel 4 angeschraubt.
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Der zweite Profilschenkel 6 jedes Ständerprofils 1 erstreckt sich quer zur Wandebene übe den Zwischenraum zwischen den beiden Wandschalen 2 und 3 und trifft stumpf auf die Innenseite der Wandschale 2 bzw. 3, die der am jeweiligen Ständerprofil 1 angeschraubten Wandschale 3 bzw. 2 gegenüber liegt. Diese gegenüber liegende Wandschale 3 bzw. 2 ist mit dem Profilschenkel 6 nicht verschraubt. Sie liegt nur lose an der Randkante 6a des sich quer zur Wandebene erstreckenden Profilschenkels 6 an. Dies ist zumindest dann der Fall, wenn auf die betreffende Wandschale 2 bzw. 3 von der Außenseite ein Druck ausgeübt wird.
Das in den Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 nur dadurch, daß der quer zur Wandebene gerichtete Profilschenkel 6 des Ständerprofils 1' an seinem dem wandparallelen, ersten Profilschenkel 4 entgegen gesetzten Rand 6b einen an der Innenseite der Wandschale bzw. 3 anliegenden Randflansch 8 aufweist. Der Randflansch 8 dient nur zur Versteifung des Ständerprofils 1' und ist mit der jeweils zugeordneten, vorzugsweise lose anliegenden Wandschale 2 bzw. 3 ebenfalls nicht verschraubt.
Die Breite des Randflansches 8 beträgt weniger als ein Drittel der Breite des wandparallelen ersten Profilschenkels 4. Beispielsweise entspricht die Breite des Randflansches 8 der Breite des anderen Randflansches 5.
In allen übrigen Merkmalen entspricht die Trennwand gemäß Fig. 3 der in Fig. 1 dargestellten Trennwand, so daß auf deren Beschreibung verwiesen werden kann.
Claims (7)
1. Trennwand mit aus Blech bestehenden Ständerprofilen und zwei daran angeschraubten Wandschalen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ständerprofile 1, 1' mit im wesentlichen L-förmigen Profilquerschnitt ausgeführt sind, daß jeweils ein wandparalleler, erster Profilschenkel (4) mit einer der beiden Wandschalen (2 bzw. 3) verschraubt ist und daß ein quer zur Wandebene gerichteter, zweiter Profilschenkel (6) jedes Ständerprofils (1, 1') sich bis zur Innenseite der gegenüber liegenden Wandschale (3 bzw. 2) erstreckt, die an dem Ständerprofil (1, 1') nicht angeschraubt ist.
2. Trennwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ständerprofile (1, 1') abwechselnd mit der einen und der anderen Wandschale (2 bzw. 3) verschraubt sind.
3. Trennwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der quer zur Wandebene gerichtete Profilschenkel (6) jedes Ständerprofils (1, 1') mit seiner Randkante (6a, 6b) stumpf auf die Innenseite der Wandschale (2 bzw. 3) trifft.
4. Trennwand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandschale (2 bzw. 3) an der Randkante (6a) des Profilschenkels (6) lose anliegt.
5. Trennwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der quer zur wandebene gerichtete Profilschenkel (6) an seinem dem wandparallelen, ersten Profilschenkel (4) entgegengesetzten Rand (6b) einen an der Innenseite der Wandschale (2 bzw. 3) liegenden Randflansch (8) aufweist.
6. Trennwand nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandschale (2 bzw. 3) an dem Randflansch (8) lose anliegt.
7. Trennwand nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Randflansches (8) weniger als ein Drittel der Breite des wandparallelen, ersten Profilschenkels (4) beträgt.
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Cited By (2)
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| CN102146706B (zh) * | 2011-01-26 | 2012-12-26 | 中国建筑设计研究院 | 自适应建筑结构体建造误差的轻钢龙骨隔墙及其施工方法 |
Also Published As
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Legal Events
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