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DE20107668U1 - Perkussions-Instrument - Google Patents

Perkussions-Instrument

Info

Publication number
DE20107668U1
DE20107668U1 DE20107668U DE20107668U DE20107668U1 DE 20107668 U1 DE20107668 U1 DE 20107668U1 DE 20107668 U DE20107668 U DE 20107668U DE 20107668 U DE20107668 U DE 20107668U DE 20107668 U1 DE20107668 U1 DE 20107668U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
percussion instrument
base plate
sound
instrument according
clapper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20107668U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roland Meinl Musikinstrumente GmbH and Co KG
Original Assignee
Roland Meinl Musikinstrumente GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Roland Meinl Musikinstrumente GmbH and Co KG filed Critical Roland Meinl Musikinstrumente GmbH and Co KG
Priority to DE20107668U priority Critical patent/DE20107668U1/de
Publication of DE20107668U1 publication Critical patent/DE20107668U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D13/00Percussion musical instruments; Details or accessories therefor
    • G10D13/01General design of percussion musical instruments
    • G10D13/08Multi-toned musical instruments with sonorous bars, blocks, forks, gongs, plates, rods or teeth

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

■· · ■
Perkussions-Instrument
Die Erfindung betrifft ein Perkussions-Instrument mit einer Grundplatte und am Rand der Grundplatte voneinander beabstandet befestigte, axial abstehende Klangkörper.
Perkussions-Instrumente mit einer Grundplatte und mit von der Grundplatte axial abstehenden Klangkörpern mit unterschiedlichen Längen sind allgemein bekannt. Zur Erzeugung eines Rhythmus bzw. einer Melodie muß herkömmlicherweise das Perkussions-Instrument in einer Hand gehalten werden, wobei die Klangkörper des Perkussions-Instrumentes mit einem Schlegel, der sich in der anderen Hand befindet, angeschlagen werden. Aufgrund der unterschiedlichen Längen der Klangkörper entstehen beim Anschlagen verschiedene Töne.
Nachteilig bei dieser Ausgestaltungsform ist allerdings, daß zum Spielen dieses Instrumentes beide Hände erforderlich sind. Ein weiteres Instrument kann also zeitgleich mit diesem Perkussions-Instrument nicht gespielt werden.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, ein Perkussions-Instrument der gattungsgemäßen Art so auszugestalten, daß ein einhändiges Spielen möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Perkussions-Instrument ein innerhalb der Klangkörper an der Grundplatte befestigtes, flexibles Element aufweist, an dessen freiem Ende ein Klöppel fixiert ist.
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-2-
Durch rhythmisches Bewegen des Perkussions-Instrumentes wird der Klöppel in Bewegung gesetzt und schlägt an die Klangkörper, wodurch ein Rhythmus bzw. eine Melodie erzeugbar ist. Zum Spielen ist also lediglich eine Hand erforderlich. Mit der anderen Hand kann z. B. zusätzlich ein zweites Perkussions-Instrument gespielt werden.
Vorzugsweise ist das flexible Element eine Befestigungsschnur, ein Befestigungsfaden, eine Befestigungskette oder dergleichen.
Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, daß durch Bewegen des Perkussions-Instrumentes der Klöppel gegen die Klangkörper schlägt und Töne erzeugt.
Es ist zweckmäßig, daß der Klöppel durch eine Kugel gebildet ist. 15
Diese Ausgestaltung weist den Vorteil auf, daß egal mit welcher Seite des Klöppels die Klangkörper angeschlagen werden, stets identische Töne erzeugbar sind. Die jeweiligen Töne sind also problemlos reproduzierbar.
Es ist zweckmäßig, daß das eine Ende des flexiblen Elements in der Mitte der Grundplatte befestigt ist.
Der Abstand zu jedem beliebigen Klangkörper ist also identisch, wodurch ein rhythmisches Spielen des Perkussions-Instrumentes ermöglicht wird. 25
Der an dem flexiblen Element befestigte Klöppel reicht mindestens bis an die Innenseite der Klangkörper.
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Diese Ausgestaltung ist notwendig, damit die Klangkörper durch den
Klöppel anschlagbar sind und aufgrund dessen ein Rhythmus bzw. eine
Melodie spielbar ist.
Vorzugsweise weist das Perkussions-Instrument an der den Klangkörpern abgewandten Seite der Grundplatte einen Haltegriff auf.
Aufgrund des Haltegriffs wird das Spielen mit dem Perkussions-Instrument wesentlich vereinfacht und das Perkussions-Instrument liegt sicher sowie angenehm in der Hand. Das Instrument ist also optimal kontrollierbar.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Grundplatte des Perkussions-Instrumentes als Vieleck mit jeweils identischen Seitenlängen ausgebildet.
Dies hat den Vorteil, daß die Klangkörper ebenfalls eine identische Breite aufweisen können, wodurch die Fertigungskosten für die Klangkörper erheblich reduziert sind und eine leichte Befestigung derselben an der
Grundplatte ermöglicht wird.
Es ist insoweit zweckmäßig, daß die Klangkörper an den Vielecks-Seitenflächen
der Grundplatte angeklebt sind.
Aufgrund der Dicke der Grundplatte ist eine ausreichende Befestigungsfläehe vorhanden, so daß die Verbindung der Klangkörper mit der Grundplatte sicher erfolgt. Die Klangkörper sind jeweils als längliche Platten ausgebildet.
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-A-
Es ist zweckmäßig, daß die Klangkörper, die Grundplatte, der Klöppel und der Haltegriff aus Holz bestehen.
Durch diese Materialwahl wird ein ansprechender Klang des Perkussions-Instrumentes erreicht.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher beschrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Perkussions-
Instrumentes,
Fig. 2 eine Ansicht von unten und
Fig. 3 eine Aufsicht auf das Perkussions-Instrument.
Ein Perkussions-Instrument 1 umfaßt Klangkörper 4 und eine achteckige Grundplatte 2 aus Holz, wobei die einzelnen Seiten 3 der Grundplatte 2 jeweils eine identische Seitenlänge L aufweisen.
Die Klangkörper 4 bestehen ebenfalls aus Holz und sind als längliche Platten gebildet. Sie sind an den Seitenflächen 5 der Grundplatte 2 angeklebt und schließen bündig mit der Stirnfläche 6 der Grundplatte 2 ab. Die Klangkörper 4 weisen unterschiedliche Längen auf, wobei sie bezüglich ihrer Länge aufsteigend bzw. absteigend an den Seitenflächen 5 angeordnet sind. Aufgrund der von der Grundplatte 2 axial abstehenden Klangkörper ist ein Innenraum 12 über der Grundplatte 2 gebildet.
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Die Klangkörper 4 weisen jeweils eine Breite B auf, die kleiner gewählt ist, als die Länge L der Seitenflächen 5. Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, daß zwischen den Klangkörpern 4 stets ein Abstand vorliegt. 5
An der Stirnfläche 6 der Grundplatte 2 ist ein rotationssymmetrischer Haltegriff 7 aus Holz befestigt, der mittig auf der Grundplatte 2 angeordnet ist und von ihr absteht. Das Perkussions-Instrument 1 weist den Haltegriff 7 an der dem Innenraum 12 abgewandten Seite der Grundplatte 2 auf.
Innerhalb der Klangkörper 4 ist an der Grundplatte 2 eine Befestigungsschnur 8 mittels einer Schraube 9 fixiert, die an ihrem freien Ende einen kugelförmigen Holzklöppel 10 aufweist. Die Länge der Befestigungsschnur 8 ist so gewählt, daß der Klöppel 10 gegen die Innenseite 11 der Klangkörper 4 geschlagen werden kann. Die Schraube 9 ist mittig in die Grundplatte 2 eingedreht und befindet sich also gegenüber von dem Haltegriff?.
Durch den Haltegriff 7 liegt das Perkussions-Instrument 1 angenehm und sicher in der Hand eines Spielers, wodurch die zum Spielen des Perkussions-Instrumentes 1 erforderlichen Bewegungen der Hand besonders gut auf das Perkussions-Instrument 1 übertragen werden. Der an der Befestigungsschnur 8 angebrachte Klöppel 10 wird im Innenraum 12 in Bewegung versetzt und schlägt gegen die Klangkörper 4. Da die Klangkörper 4 unterschiedliche Längen aufweisen und voneinander beabstandet an der Grundplatte 2 befestigt sind, entstehen verschiedene Töne.
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-6-
Aufgrund der Ausgestaltung des Perkussions-Instrumentes 1 mit dem Haltegriff 7 und der Befestigungsschnur 8 mit dem Klöppel 10 ist es einhändig spielbar. Es ist also problemlos möglich, zwei Perkussions-Instrumente 1 zeitlich gleich zu spielen, wodurch die Lautstärke und das Klangvolumen erhöht werden bzw. sind mehrstimmige Rhythmen bzw. Melodien durch einen Spieler möglich.
Das Anschlagen der einzelnen Klangkörper 4 kann auf Wunsch auch durch einen Schlegel erfolgen.

Claims (10)

1. Perkussions-Instrument umfassend
- eine Grundplatte (2) und
- am Rand der Grundplatte (2) voneinander beabstandet befestigte, axial abstehende Klangkörper (4),
dadurch gekennzeichnet, daß das Perkussions-Instrument (1) ein innerhalb der Klangkörper (4) an der Grundplatte (2) befestigtes, flexibles Element (8) aufweist, an dessen freiem Ende ein Klöppel (10) fixiert ist.
2. Perkussions-Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Element (8) ein(e) Befestigungs-Schnur, -Faden, -Kette oder dergleichen ist.
3. Perkussions-Instrument nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klöppel (10) durch eine Kugel gebildet ist.
4. Perkussions-Instrument nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des flexiblen Elements (8) ungefähr in der Mitte der Grundplatte (2) befestigt ist.
5. Perkussions-Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der an dem flexiblen Element (8) befestigte Klöppel (10) mindestens bis an die Innenseite (12) der Klangkörper (4) reicht.
6. Perkussions-Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Perkussions-Instrument (1) an der den Klangkörpern (4) abgewandten Seite der Grundplatte (2) einen Haltegriff (7) aufweist.
7. Perkussions-Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (2) als Vieleck ausgebildet ist.
8. Perkussions-Instrument nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Seiten (3) des Vielecks Jeweils eine identische Seitenlänge (L) aufweisen.
9. Perkussions-Instrument nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Klangkörper (4) an den Vielecks-Seitenflächen (5) der Grundplatte (2) angeklebt sind.
10. Perkussions-Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klangkörper (4), die Grundplatte (2), der Klöppel (10) und der Haltegriff (7) aus Holz bestehen.
DE20107668U 2001-05-05 2001-05-05 Perkussions-Instrument Expired - Lifetime DE20107668U1 (de)

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DE20107668U1 true DE20107668U1 (de) 2001-07-26

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