DE20107472U1 - Trägerkonstruktion für Gegenstände allgemeiner Art - Google Patents
Trägerkonstruktion für Gegenstände allgemeiner ArtInfo
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Description
G 19619 - retri 17.04.2001
TERRY STORE-AGE S.p.A. Trägerkonstruktion für Gegenstände allgemeiner Art
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Trägerkonstruktion für Gegenstände allgemeiner Art. Insbesondere wird auf regalartige Kunststoff-Trägerkonstruktionen Bezug genommen. Herkömmliche Trägerkonstruktionen aus Metall umfassen mehrere aufrechte Stützen, die eine veränderliche Anzahl von Regalbrettern bzw. Regalböden tragen. Regalbretter haben oftmals keine vorbestimmten Stellungen können sie auch mit gewünschten Abständen an den aufrechten Stützen befestigt werden, um Auflageräume mit gewünschten Abmessungen zu bestimmen.
Allerdings benötigen die Verbindungen in herkömmlichen Trägerkonstruktionen aus Metall Schrauben oder Bolzen.
Daher bringt die Ausführung der Verbindungen eine gewisse Schwierigkeit mit sich und verlangt von dem Benutzer die Ausübung einer gewissen Kraft.
Darüber hinaus unterliegen Trägerkonstruktionen aus Metall der Korrosion und sind außerdem schwer, weshalb es schwierig ist, sie zu transportieren.
Andererseits ist es bei Kunststoff-Trägerkonstruktionen nicht möglich, die Regalbretter auf jeder beliebigen Höhe anzuordnen, sondern nur in der Nähe des Endabschnitts der aufrechten Stützen, was die Konstruktion nicht sehr flexibel macht.
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Es muss auch gesagt werden, dass im Falle von Kunststoff-Trägerkonstruktionen deren Seitenverbindung aufgrund des Materials, aus dem sie bestehen, nicht immer sehr steif ist.
Die technische Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Trägerkonstruktion für Gegenstände allgemeiner Art herzustellen, die es erlaubt, die oben genannten Nachteile zu beseitigen.
Im Rahmen dieser Aufgabe besteht ein Zweck der Erfindung darin, eine Trägerkonstruktion bereitzustellen, die sehr einfach zusammengebaut werden kann, ohne dass es einer beachtlichen Anstrengung durch den Benutzer bedarf.
Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, eine Konstruktion herzustellen, die mit anderen ähnlichen Konstruktionen sehr einfach verbunden werden kann, die jedoch in der Lage ist, jeglicher Kraft, die auf die Konstruktion einwirkt, stark entgegenzuwirken.
Schließlich ist es ein weiterer Zweck der Erfindung, eine Trägerkonstruktion für Gegenstände allgemeiner Art bereitzustellen, die äußerst flexibel ist und daher die Anordnung der Regalbretter auf einer beliebigen Höhe ermöglicht und außerdem die Verbindung zwischen jedem Regalbrett im Falle von zwei oder mehreren seitlichen Konstruktionen gestattet.
Diese sowie weitere Aufgaben werden gemäß der vorliegenden Erfindung durch eine Trägerkonstruktion für Gegenstände allgemeiner Art gemäß Anspruch 1 gelöst.
Vorzugsweise ist die Konstruktion gemäß der vorliegenden Erfindung sehr stabil.
Diese Eigenschaft wird auch beibehalten, wenn mehrere Konstruktionen gemäß der Erfindung miteinander verbunden sind.
So wird die Verbindung zwischen den Konstruktionen nicht durch Punkte hergestellt, sondern sie erstreckt sich im wesentlichen über die gesamte Tiefe der Regalbretter bzw. Regalböden.
Weitere Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Trägerkonstruktion für Gegenstände allgemeiner Art ergeben sich aus der folgenden beispielhaften und nicht einschränkend aufzufassenden Beschreibung anhand der begleitenden schematischen Zeichnung, wobei:
Fig. 1 eine Perspektivansicht eines Abschnitts zweier Konstruktionen gemäß der Erfindung zeigt, die einander zugeordnet sind;
Fig. 2 eine Draufsicht der Unterseite eines Regalbodens der erfindungsgemäßen Konstruktion zeigt;
Fig. 3 eine Draufsicht der Unterseite von zwei einander zugeordneten Abschnitten des Regalbodens zeigt;
Fig. 4 einen Längsschnitt entlang der Linie III-III von Fig. 2 zeigt;
Fig. 5 eine Perspektivansicht einer Koppeleinrichtung zum Verbinden des Regalbodens mit den aufrechten Stützen zeigt;
Fig. 6 eine Draufsicht der Koppeleinrichtung von Fig. 5 zeigt; und
Fig. 7 eine Seitenansicht einer mit einem Regalboden verbundenen aufrechten Stütze zeigt.
Bei den obigen Figuren trägt jede Trägerkonstruktion für Gegenstände allgemeiner Art gemäß der Erfindung im allgemeinen die Bezugsziffer 1.
Jede Konstruktion 1 umfasst vier aufrechte Stützen 2, die eine Vielzahl von Regalböden 3 tragen.
Jede aufrechte Stütze 2 besteht aus einer Vielzahl rohrförmiger Glieder, die allesamt miteinander gekoppelt sind und eine Vielzahl von Rillen oder Vertiefungen 4 an ihren Enden haben.
In dem gezeigten Beispiel sind die Vertiefungen 4 in Dreiergruppen angeordnet und befinden sich an entgegengesetzten Abschnitten der aufrechten Stützen über deren gesamte Länge hinweg.
Die Koppeleinrichtungen 5 können an den aufrechten Stützen 2 verriegelt werden und verriegeln und tragen wiederum die Regalböden 3.
Die Koppeleinrichtungen 5, die zwischen den Regalböden 3 und den aufrechten Stützen 2 angeordnet sind, wirken als Verbindungsmittel zwischen denselben aufrechten Stützen 2 und den Regalböden 3.
die Koppeleinrichtungen 5 bestehen aus einem elastischen nachgiebigen Material, und sie haben eine im wesentlichen längliche Öffnung 6 auf ihrer gesamten Länge.
Darüber hinaus ragt ein Rand 7, der den gesamten Rand der Koppeleinrichtung 5 abdeckt, von einem ersten Ende der Koppeleinrichtungen 5 hervor, endet jedoch an der Öffnung.
Die Außenwand der Koppeleinrichtung 5 ist leicht konisch und verjüngt sich zu einem zu dem ersten Ende entgegengesetzten zweiten Ende der Koppeleinrichtung 5.
Wenn in der Praxis die Koppeleinrichtung 5 an einer der aufrechten Stützen 2 montiert wird, ist die Kante 7 nach unten
hin angeordnet, während sich die Außenwand nach oben hin verjüngt.
Die Koppeleinrichtung 5 hat auch nach innen ragende Vorsprünge oder Stufen 8.
Derartige Vorsprünge 8 sind dazu ausgelegt, um in die Vertiefungen 4 eingefügt zu werden, und in dem gezeigten Beispiel sind sechs von ihnen in zwei Gruppen gruppiert, die an entgegengesetzten Abschnitten der Koppeleinrichtung 5 angeordnet sind.
Die Regalböden 3 haben vier Durchgangsgehäuse 9, die an ihren vier Ecken angeordnet sind.
Die derartigen Gehäuse 9 haben eine Kante 10, die von ihrem ersten Ende hervorsteht und dazu ausgelegt ist, um an das zweite Ende der Koppeleinrichtungen 5 zu stoßen.
Wie in Fig. 7 gezeigt, stoßen in der Praxis die Kanten 10 der Gehäuse 9 gegen das zweite Ende der Koppeleinrichtungen 5, stößt ein zweites der Gehäuse 9 gegen die Kanten 7 der Koppeleinrichtungen 5 und drückt die konische Wand der Koppeleinrichtung 5 auf die Innenwand des Gehäuses 9.
Die Regalböden 3 haben eine Vielzahl von Versteifungsrippen 11, die an einer ihrer Vorderseiten ausgebildet sind und so ausgelegt sind, dass sie nach unten weisen, wenn die Konstruktion 1 zusammengebaut ist.
Die derartigen Rippen 11 sind sehr dick an den entgegengesetzten Enden der beiden Seiten jedes Regalbodens 3, und sie sind mit den Gehäusen 9 verbunden.
Darüber hinaus haben die Querrippen 11 im Vergleich zu den Längsrippen eine geringere Höhe.
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Ein Haltemittel ist den beiden entgegengesetzten Seitenenden der Regalböden 3 zugeordnet, das eine Verbindung von mindestens zwei Konstruktionen 1 miteinander ermöglicht.
Ein derartiges Haltemittel weist einen Schwalbenschwanz-Vorsprung 12 auf, der einem Ende zugeordnet ist, sowie eine entsprechende Aussparung 13 eines derartigen Vorsprungs 12, die dem anderen Ende zugeordnet ist.
Der Schwalbenschwanz-Vorsprung hat geringfügig geneigte Wände, um die Verbindung sehr fest zu machen.
Darüber hinaus erstrecken sich die Rippen 11 ebenfalls in den Schwalbenschwanz-Vorsprung 12, während an der anderen Seite die Rippen 11 mit Hinterschneidungen 14 der Aussparungen 13 verbunden sind.
Die Konstruktion 1 ist ausgestattet mit Füßen, die an den unteren Enden der aufrechten Stützen 2 eingeführt werden, und mit Stöpseln, die im Gegensatz dazu an ihren oberen Enden eingefügt werden.
Sämtliche die Konstruktion bildenden Elemente bestehen aus einem Kunststoffmaterial. Insbesondere die aufrechten Stützen 2, die Regalböden und die Koppeleinrichtungen 5 bestehen aus Kunststoff.
Die Trägerkonstruktion der Gegenstände allgemeiner Art gemäß der Erfindung wird im wesentlichen folgendermaßen zusammengebaut:
Die elastisch nachgebenden Koppeleinheiten 5 werden zunächst an den aufrechten Stützen 2 eingeführt, woraufhin die Vorsprünge 8 in das Gehäuse 4 eingeführt werden. Natürlich müssen Koppeleinrichtungen 5, die zum Tragen desselben Regalbo-
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dens 3 ausgelegt sind, auf derselben Höhe an jeder senkrechten Stütze 2 angeordnet werden.
Die aufrechten Stützen 2 werden somit in die Gehäuse 9 eingeführt, und die Koppeleinrichtung wird verriegelt, indem man den Regalboden 3 an den Koppeleinrichtungen 5 anbringt. Das Auseinanderbauen der erfindungsgemäßen Trägerkonstruktion 1 ist gleichermaßen einfach und schnell.
So reicht es aus, die Regalböden 3 vom Boden nach oben zu schieben, so dass die Gehäuse 9 von den Koppeleinrichtungen 5 befreit werden.
Nun können die Regalböden 3 entfernt werden.
In der Praxis können die verwendeten Materialien sowie die Größen je nach den technischen Anforderungen beliebig sein.
In der Praxis hat sich gezeigt, dass die erfindungsgemäße Trägerkonstruktion besonders vorteilhaft ist, um einen beachtlichen Widerstand gegenüber einer auf sie einwirkenden Last zu ermöglichen, obwohl sie vollständig aus Kunststoffmaterial besteht.
So ist sie aufgrund der Verbindung eines Regalbodens mit dem benachbarten Regalboden und mit der Länge der Verbindungsflächen in der Lage, selbst beachtlichen Kräften zu widerstehen, die auf vertikalen Belastungen sowie auf Biege- und Torsionsmomenten beruhen.
Claims (14)
1. Trägerkonstruktion (1) für Gegenstände allgemeiner Art, die eine Vielzahl aufrechter Stützen (2) aufweist, die eine Vielzahl von Regalböden (3) tragen, dadurch gekennzeichnet, dass sie Verbindungsmittel (4, 5, 8), die zwischen jeder der aufrechten Stützen (2) und den Regalböden (3) angeordnet sind, sowie den Regalböden (3) zugeordnete Haltemittel (12, 13) aufweist, wodurch das Verbinden mindestens zweier Konstruktionen (1) miteinander ermöglicht wird.
2. Konstruktion (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltemittel (12, 13) einen sich von einem Seitenende des Regalbodens (3) erstreckenden Schwalbenschwanz-Vorsprung (12) sowie eine dem Schwalbenschwanz-Vorsprung (12) entsprechende Aussparung (13) aufweist.
3. Konstruktion (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwalbenschwanz-Vorsprünge (12) zumindest eine leicht geneigte Seitenwand haben.
4. Konstruktion (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Regalböden (3) Versteifungsrippen (11) haben, die an ihren Seitenenden und insbesondere an ihrem Schwalbenschwanz-Vorsprung (12) und der ihm entsprechenden Aussparung (13) dicker werden.
5. Konstruktion (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (11) sich auch in die Schwalbenschwanz-Vorsprünge (12) erstrecken.
6. Konstruktion (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (11) mit Hinterschneidungen (14) der Aussparungen (13) verbunden sind.
7. Konstruktion (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel (4, 5, 8) mindestens eine elastisch nachgebende Koppeleinrichtung (5) aufweist, die mit mindestens einer Öffnung (6) auf ihrer gesamten Länge versehen ist, wo die Koppeleinrichtung (5) an der aufrechten Stütze (2) eingefügt wird, und die nach innen ragende Vorsprünge (8) aufweist, die in Rillen oder Vertiefungen (4) der aufrechten Stützen (2) eingefügt werden.
8. Konstruktion (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Regalböden (3) Durchgangsgehäuse (9) aufweisen, in welche die Koppeleinrichtungen (5) eingefügt und verriegelt werden.
9. Konstruktion (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rillen oder Vertiefungen (4) in Gruppen angeordnet sind und an entgegengesetzten Abschnitten der aufrechten Stützen (2) an deren gesamter Länge angeordnet sind und in ähnlicher Weise auch die Vorsprünge (8) in Gruppen angeordnet sind und an entgegengesetzten Abschnitten der Koppeleinrichtungen (5) angeordnet sind.
10. Konstruktion (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppeleinrichtung (5) einen nach außen hervorstehenden Rand (7) aufweist, wobei der Rand (7) von einem Ende der nach unten weisenden Koppeleinrichtung (5) hervorsteht und ein Ende des Gehäuses (9) an ihm anstößt.
11. Konstruktion (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuse (9) der Regalböden (3) einen hervorstehenden Rand (10) an ihrer oberen Wand haben, der an einem Ende der nach oben weisenden Koppeleinrichtung (5) als Anschlag angeordnet ist.
12. Konstruktion (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppeleinrichtung (5) sich nach oben verjüngende geringfügig konische Wände hat.
13. Konstruktion (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass alle sie bildenden Elemente aus einem Kunststoffmaterial bestehen.
14. Trägerkonstruktion (1) für Gegenstände allgemeiner Art, wie sie weiter oben beschrieben und beansprucht ist und im wesentlichen für die speziellen Aufgaben beschrieben und veranschaulicht ist.
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