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DE20106588U1 - Profilleiste - Google Patents

Profilleiste

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DE20106588U1
DE20106588U1 DE20106588U DE20106588U DE20106588U1 DE 20106588 U1 DE20106588 U1 DE 20106588U1 DE 20106588 U DE20106588 U DE 20106588U DE 20106588 U DE20106588 U DE 20106588U DE 20106588 U1 DE20106588 U1 DE 20106588U1
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DE
Germany
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protective
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DE20106588U
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English (en)
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Individual
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    • E04BUILDING
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    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/24Safety or protective measures preventing damage to building parts or finishing work during construction
    • E04G21/30Safety or protective measures preventing damage to building parts or finishing work during construction against mechanical damage or dirt, e.g. guard covers of stairs
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/02Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings of plastic materials hardening after applying, e.g. plaster
    • E04F13/04Bases for plaster
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/62Tightening or covering joints between the border of openings and the frame or between contiguous frames
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04F13/02Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings of plastic materials hardening after applying, e.g. plaster
    • E04F13/04Bases for plaster
    • E04F13/06Edge-protecting borders
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/62Tightening or covering joints between the border of openings and the frame or between contiguous frames
    • E06B2001/624Tightening or covering joints between the border of openings and the frame or between contiguous frames with parts to be embedded in the stucco layer or otherwise linked to this layer

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

Profilleiste
Die Erfindung betrifft eine Profilleiste zum Herstellen eines Übergangs zwischen zwei aneinander angrenzende Flächen eines Gebäudes, die eine Schutzlasche für eine der Flächen enthält, wobei die Schutzlasche zum Anpassen an ein von der Fläche hervorstehendes Teil verformbar ist.
Aus der DE 200 08 712 U1 ist eine derartige gattungsgemäße Profilleiste zum Abdichten einer Bewegungsfuge bekannt geworden. Bei einem Ausführungsbeispiel der Profilleiste weist die Schutzlasche eine zu ihrem freien Rand hin abnehmende Wanddicke auf, so daß sie um einen aus der Fläche hervorstehenden Vorsprung, beispielsweise ein vorstehendes Teil wie ein Scharnier, das aus einem Fensterrahmen hervorsteht, gewölbt werden kann. Somit kann die Schutzlasche auch an einem derartigen Vorsprung eine funktionssichere Basis für eine auf die Oberseite der Schutzlasche aufbringbare Schutzfolie bilden. Die Herstellung einer derart geringen Wanddicke bei der Extrusion der Kunststoff-Profilleiste ist jedoch nur bei geringer Extrusionsgeschwindigkeit möglich, wodurch sich die Herstellungskosten erhöhen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine eingangs genannte Profilleiste zu schaffen, die eine einfach herstellbare Schutzlasche mit hoher Anpassungsfähigkeit aufweist und die für unterschiedliche Einbaufälle geeignet ist.
Die Aufgabe wird bei der oben genannten Profilleiste erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Schutzlasche zumindest eine Einkerbung aufweist. Die Schutzlasche kann somit beim Extrudieren der Profilleiste einstückig aus demselben harten Kunststoffmaterial der Profilleiste hergestellt werden, wobei die Einkerbung mit eingeformt wird. Die Verformbarkeit der ansonsten harten Schutzlasche bei der Anbringung der Profilleiste an der einen Fläche wird durch die zumindest eine entlang der Profilleistenlänge verlaufende Einkerbung bereitgestellt. Die Einkerbung oder Materialschwächung ist insbesondere an der Hinter- oder Unterseite der Schutzlasche gebildet, so daß die Oberfläche eben bleibt und an ihr ein Standardklebeband sicher befestigt werden kann oder allgemein eine beliebige Haftgrundlage für eine Schutzfolie aufgebracht sein kann.
Hervorstehende Teile sind beispielsweise konstruktive Elemente wie profilierte Balken, Säulen, Streben oder Schraubenköpfe, funktioneile Elemente wie Türoder Fensterscharniere, Blechfalze oder Tropfnasen, und gestalterische Elemente wie Schattenfugen, Stukkaturen, Fliesenbordüren oder profilierte Holz- und Metalleisten.
Vorzugsweise unterteilt die zumindest eine Einkerbung die Schutzlasche in streifenförmige Segmente gleicher oder unterschiedlicher Breite.
Die Aufgabe wird bei der oben genannten Profilleiste erfindungsgemäß auch dadurch gelöst, daß die Schutzlasche zumindest ein streifenförmiges Segment aus einem weichen Kunststoffmaterial aufweist. Dieses Segment kann mit gleicher Materialdicke wie die angrenzenden Segmente in einfacher Weise hergestellt werden. Auf diesem weichen Segment kann ein Standardklebeband befestigt werden oder allgemein eine beliebige Haftgrundlage für eine Schutzfolie aufgebracht sein kann.
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Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Wenn ein inneres streifenförmiges Segment und/oder ein äußeres streifenförmiges Segment der Schutzlasche aus einem harten Kunststoffmaterial, insbesondere im Coextrusionsverfahren, hergestellt ist, kann das innere harte Segment eine harte Kante zur Messerführung beim Anpassen der Schutzfolie und eine Führung für ein Putzabzugswerkzeug bilden. Das äußere harte Segment verhindert Wellungen am Laschenrand, so daß die Schutzfolie lückenlos auf der Schutzlasche angeklebt werden kann und Putz nicht hinter die Schutzfolie gelangen kann.
Gemäß einer Ausführungsform kann vorgesehen sein, daß ein inneres Segment und/oder ein Zwischensegment aus einem weichen Kunststoffmaterial und/oder ein äußeres Segment der Schutzlasche unterschiedliche und insbesondere reduzierte Wanddicken aufweist bzw. aufweisen. Die Wanddicken werden den Produktionsbedingungen und den Beanspruchungen beim Wölben und Umbiegen angepaßt.
Die Profilleiste bzw. der Profilgrundkörper besteht vorzugsweise aus Kunststoff, kann jedoch auch aus Metall hergestellt sein.
Zweckmäßigerweise ist die Schutzlasche mit der Profilleiste mittels einer Materialschwächung abtrennbar verbunden, so daß nach dem Herstellen des Übergangs bzw. dem Verputzen die Schutzlasche entfernt werden kann. Jedoch kann die Schutzlasche auch an der Profilleiste verbleiben, um einen zusätzlichen Schutz für die abgedeckte Fuge zu bieten.
Vorzugsweise ist die Profilleiste mit einer Anschlußeinrichtung gebildet, die in Abhängigkeit der Struktur der angrenzenden Fläche gebildet ist. Die Anschlußeinrichtung enthält beispielsweise ein oder mehrere Einputzschenkel gleicher oder unterschiedlicher Größe, die an die jeweiligen Strukturen angepaßt sind. Die An-
Schlußeinrichtung kann auch zwei beabstandete Schenkel aufweisen, zwischen denen ein Bauteil, insbesondere ein Blech oder eine Gipskartonplatte oder ähnliche Verkleidungsteile, aufgenommen ist.
Vorzugsweise ist die Profilleiste aus Kunststoff hergestellt. Unter den Kunststoffen sind Polyvinylchlorid, Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol und Polyurethan besonders bevorzugt. Der Querschnitt des Kunststoffanteils der Profilleiste bleibt über die Profilleistenlänge gleich, so daß die Profilleiste im Extrusionsverfahren kostengünstig hergestellt werden kann. Durch das Coextrusionsverfahren können weich eingestellte Teile der Profilleiste, insbesondere Segmente der Schutzlasche, Dichtlippen und/oder Verbindungsstege, aus einstückig angeformtem, weichen Kunststoffmaterial hergestellt werden.
Die Profilleiste kann verwendet werden für Übergänge an aneinander angrenzenden Flächen wie Innen- und Außenwänden von Gebäuden und mit den Übergängen beispielsweise zu Fenster- und Türrahmen oder zu Bodenflächen. Die Flächen können mit Naßputz oder einer Wärmedämmschicht versehen sein. Generell eignet sich die Profilleiste für Flächen mit Wand- oder Bodenbelägen aus Platten oder Bahnen, Bleche, Dachdeckungen, für Oberflächen, an denen ein Vollwärmeschutz mit Polystyrol, Mineralwolle oder Naturdämmstoffen gebildet ist, sowie für Oberflächen, die mit Gipskartonplatten, Spanplatten, Keramikplatten oder Fliesen belegt sind.
Die Profilleiste kann einteilig oder mehrteilig gebildet sein und eine oder mehrere Dichtlippen aufweisen. Die Befestigungsbasis kann eine Überhöhung aufweisen, wie in der DE 200 08 712 U1 beschrieben ist.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Profilleiste unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
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Fig. 1 in einer Querschnittansicht ein Ausführungsbeispiel einer Profilleiste mit einer Schutzlasche mit mehreren Einkerbungen;
Fig. 2 in einer Querschnittansicht ein zweites Ausführungsbeispiel einer Profilleiste in Einbaulage;
Fig. 3 in einer Querschnittansicht ein drittes Ausführungsbeispiel einer Profilleiste in Einbaulage;
Fig. 4 in einer Querschnittansicht ein viertes Ausführungsbeispiel einer Profilleiste für eine Blechfläche in Einbaulage; und
Fig. 5 in einer Querschnittansicht ein fünftes Ausführungsbeispiel einer Profilleiste in Einbaulage;
Eine Profilleiste 10 (siehe Fig. 1) enthält eine Befestigungsbasis 11 mit einem vorderen Einputzschenkel 12 und einem hinteren Einputzschenkel 13. An der Befestigungsbasis 11 ist an ihrer den Einputzschenkeln 12 und 13 gegenüberliegenden Unterseite ein Schaumkunststoff-Klebeband 20 mittels eines Klebestreifens 23 befestigt. An der Oberfläche des Schaumkunststoff-Klebebands 20 ist ein weiterer Klebestreifen 21 angebracht, der mit einer Abziehfolie 22 abgedeckt ist. Nach dem Entfernen der Abziehfolie 22 kann die Profilleiste 10 mittels des Schaumkunststoff-Klebebandes 20 an einer Oberfläche eines Gebäudes, z. B. einer Mauer, eines Fensterrahmens oder dergleichen, befestigt werden, wie dies in der DE 200 08 712 U1 beschrieben ist.
Die beiden Einputzschenkel 12 und 13 bilden eine Anschlußeinrichtung der Profilleiste 10, mittels der ein Kontakt zwischen der Profilleiste und der jeweils angrenzenden Fläche hergestellt wird. In Abhängigkeit einer Vielzahl von Anwendungsbereichen der Profilleiste ist diese Anschlußeinrichtung für den jeweiligen Einsatzbereich spezifisch geformt. Die in Fig. 1 dargestellte Profilleiste 10 für
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Naßputz an Innen- und Außenwänden enthält an der Außenseite des vorderen Einputzschenkels 12 eine äußere Verkrallungsform 76, beispielsweise rillenartige Vertiefungen, zum verbesserten Anhaften von Feinputz zum Abdecken der Sichtseite der Profilleiste 10, sowie eine Abzugskante 80 am vorderen Einputzschenkel 12 zur Unterstützung beim Aufbringen des Putzes. Die beiden Einputzschenkeln 12 und 13 und die Befestigungsbasis 11 begrenzen einen Putzaufnahmeraum 98. Der vordere Einputzschenkel 12 enthält an seiner dem Putzaufnahmeraum 98 zugewandten Innenseite eine Hinterschneidung 71 für eine innige Verbindung des vorderen Einputzschenkels 12 mit dem Putz. Der hintere Einputzschenkel 13, der gemäß dem Beispiel länger gebildet ist wie der vordere Einputzschenkel 12, enthält sowohl an seiner Innenseite wie auch an seiner Außenseite eine Verbindungsstruktur in Form von Sägezähnen 72, die hinterschnitten sein können, um dem hinteren Einputzschenkel 13 verbesserten Halt im aufgebrachten Putz zu geben.
Die Profilleiste 10 enthält eine streifenförmige Schutzlasche 30, die im Extrusionsverfahren aus demselben oder einem anderen harten Kunststoff hergestellt ist wie die Befestigungsbasis 11 mit den beiden Einputzschenkeln 12 und 13. Die Funktion einer solchen Schutzlasche ist in der DE 200 08 712 U1 beschrieben.
Die Schutzlasche 30 ist über eine Schwächungszone in Form eines Steges 69 mit der Profilleiste 10 verbunden. An der Unterseite der Schutzlasche 30 sind mehrere längs der Profilleiste 10 verlaufende Rillen oder Einkerbungen 88 gebildet, die das harte Material der Schutzlasche 30 derart schwächen, daß die Schutzlasche 30 an jeder Einkerbung 88 sowohl zur Oberseite hin, auf der zumindest ein eine Abziehfolie 32 aufweisender Klebstreifen 31 befestigt ist, wie auch zur Unterseite hin abgebogen oder abgeknickt werden kann. Nach Gebrach kann die Schutzlasche 30 an dem Steg 69 von der Profilleiste 10 abgetrennt werden.
In Fig. 2 ist eine diese Schutzlasche 30 enthaltende Profilleiste 10 in einer Einbaulage dargestellt. Die hinsichtlich ihrer Anschlußeinrichtung abgewandelte Profilleiste 10 ist an einer Oberfläche 93, beispielsweise einem Fensterrahmen, mit-
tels des Schaumkunststoff-Klebebandes 20 befestigt. Eine im Coextrusionsverfahren an der Befestigungsbasis 11 angeformte und aus weichem Kunststoff hergestellte Dichtlippe 40 liegt zum seitlichen Abdichten des Schaumkunststoff-Klebebandes 20 an der Oberfläche 93 unter elastischer Vorspannung an und bildet damit einen dichten Übergang an der Bewegungsfuge. Von der Oberfläche 93 steht ein Ergänzungs- oder Anbauteil 94, beispielsweise ein Scharnier eines Fensterladens, hervor. Die Schutzlasche 30 ist an der bezüglich dem Steg 69 ersten Einkerbung 88 zu ihrer Oberseite hin elastisch oder plastisch abgebogen oder abgeknickt und an ihrer dritten Einkerbung 88 wieder zurückgebogen oder zurückgeknickt, so daß das äußere, in diesem Fall vierte Segment 3Od der Schutzlasche 30 das Anbauteil 94 frontseitig überdeckt und eine solide Basis zum Befestigen einer Schutzfolie 49 bildet. Nach Gebrauch wird die Schutzlasche 30 an dem Steg 69 abgetrennt und von der Profilleiste 10 entfernt.
Die Profilleiste 10 bildet im in Fig. 2 dargestellten Einsatzfall den Übergang zwischen einem Fensterrahmen 93, der mittels Montageschaum 97 in einer Fensteröffnung an einer Gebäudewand 100 befestigt ist, und einer Wärmeschutzschicht 91, beispielsweise einer Hartschaumplatte, die auf der Gebäudewand 100 angebracht ist. Die Anschlußeinrichtung der Profilleiste 10 ist dementsprechend angepaßt. Der hintere Einputzschenkel 13 ist näherliegend zum vorderen Einputzschenkel 12 gebildet, so daß ein Hinterabschnitt 14 der Befestigungsbasis 11 zwischen dem Rand der Hartschaumplatte 91 und dem Fensterrahmen 93 angeordnet werden kann. Der hintere Einputzschenkel 13 erstreckt sich vergleichsweise weit über die Frontseite der Hartschaumplatte 91 und enthält an seiner Rückseite ein Armierungsgewebe 66, das beim Aufbringen einer ersten dünnen Putzspachtelschicht 92a oder Klebstoffschicht auf die Hartschaumplatte 91 darin eingebettet wird. Der hintere Einputzschenkel 13 enthält Öffnungen oder Ausstanzungen 73, durch die Putz der ersten Putzspachtelschicht 92a hindurchtreten kann, wodurch Hohlräume in der Putzspachtelschicht 92a hinter dem hinteren Einputzschenkel 13 vermieden werden und eine verbesserte Verbindung zwischen der Putzschicht und dem hinteren Einputzschenkel 13 erzeugt ist. Eine
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Abzugskante 80 am hinteren Einputzschenkel 13 unterstützt das Aufbringen der ersten Putzschicht als Führung für ein Putzabzugswerkzeug. Der hintere Einputzschenkel 13 enthält des weiteren an seiner Frontseite eine Haftstruktur, beispielsweise in Form von Zähnen 72 oder anderen Verkrallungsformen 75, für die Verbindung mit einer aufzubringenden zweiten Putzschicht 92b, die bis zu einer Abzugskante 80 am vorderen Einputzschenkel 12 aufgebracht wird.
Da die Schutzlasche 30 mehrere Einkerbungen 88 aufweist, kann sie bedarfsweise und entsprechend den Erfordernissen individuell abgebogen bzw. abgeknickt werden. Die Einkerbungen 88 sind zweckmäßigerweise auf der Unterseite der Schutzlasche 30 gebildet, jedoch können auch einzelne oder alle Einkerbungen 88 auf der Oberseite gebildet sein. Die Schutzlasche 30 kann durch die Einkerbungen 88 in Segmente mit gleicher Breite (gemäß Darstellung in Fig. 1 und 2) oder mit unterschiedlicher Breite unterteilt sein.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel (siehe Fig. 3) enthält die Profilleiste 10 eine Schutzlasche 30, die zwischen ihrem Befestigungssteg 69 an der Befestigungsbasis 11 und ihrem freien Ende in mehrere Segmente unterteilt ist. Das innenliegende erste Segment 81 wird bei der Herstellung der Profilleiste 10 aus demselben harten Kunststoff extrudiert wie die Befestigungsbasis 11 oder aus einem anderen Kunststoff. Das sich anschließende zweite, mittlere Segment 82 wird aus einem weichen, leicht verformbaren Kunststoffmaterial coextrudiert, während das sich anschließende dritte, äußere Segment 83 wieder aus einem härteren Kunststoffmaterial coextrudiert ist, entweder aus dem Material der Befestigungsbasis 11 oder aus einem anderen Kunststoffmaterial.
Somit kann an der Stelle, an der von der Oberfläche 93 eine Stukkatur 95 vorsteht, die Schutzlasche 30 in ihrem mittleren, weichen Segment 82 verformt werden, so daß das äußere Segment 83 das Anbauteil 94 frontseitig überdeckt. Das mittlere Segment 82 bietet die erforderliche Flexibilität für das Wölben der Schutzzunge 30. Da das äußere Segment 83 aus hartem Kunststoffmaterial ge-
bildet ist, kann es sich weder in Längsrichtung noch in Querrichtung wellen oder wölben. Es bietet somit gemeinsam mit den übrigen Segmenten eine funktionssichere Unterlage zum Anbringen einer Schutzfolie 49. Nach Gebrauch wird die Schutzlasche 30 an dem Steg 69 abgetrennt und von der Profilleiste 10 entfernt. Ein hochstehender Steg 99 des ersten Segments 81 verhindert, daß ein Cuttermesser beim Zuschneiden und Anpassen der Schutzfolie 49 in das weiche zweite Segment 82 abrutscht und es beschädigt. Zusätzlich kann das mittlere, weiche Segment 82 zumindest eine Einkerbung (nicht dargestellt) entsprechend der gekerbten Schutzlasche des in den Fig. 1 und 2 dargestellten Beispiels aufweisen, um die Flexibilität zu erhöhen.
Die in Fig. 3 dargestellte Profilleiste 10 bildet den Übergang zwischen einer ersten Wand 93 und einer zweiten Wand, die beispielsweise eine Schicht 91 aus Grundputz aufweist und auf der mittels einer Schicht Fliesenkleber 101 Fliesen 102 angebracht sind. Die für diesen Einsatzfall angepaßte Profilleiste 10 enthält als Anschlußeinrichtung mehrere vergleichsweise kurze Einputzschenkel 12, 13 und 15, die mit Hinterschneidungen 74 gebildet sind, so daß eine in den Spalt zwischen der Profilleiste 10 und dem Rand der Fliese 102 eingebrachte Fugenmasse 103 eine dauerhafte Verankerung mit der Profilleiste 10 bildet. Die kurz gebildeten Einputzschenkel 12, 13 und 15 ermöglichen das Einbringen von Fugenmasse auch bei einem engen Spalt zwischen der Profilleiste 10 und der Fliese 102.
Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Profilleiste 10 am Übergang von einem Blech 104 zu einer Holz-Profilleiste 96. Die Befestigung der Profilleiste 10 mittels des Schaumkunststoff-Klebebandes 20 an der Oberfläche bzw. der Holz-Profilleiste 96 und deren Abdichtung durch die Dichtlippe 40 entspricht der in Fig. 3 dargestellten Profilleiste. Die Profilleiste 10 enthält einen vorderen Schenkel 108, der schräg nach hinten geneigt ist, sowie einen hinteren Schenkel 109, der mittels Schrauben 106 (nur eine Schraube 106 ist beispielhaft dargestellt) an der anderen Oberfläche, die hier von einem Holzbrett 105 gebildet ist, zusätzlich be-
festigt sein kann. Das Blech 104, das einen umgefalzten Rand 107 aufweist, ist zwischen den vorderen Schenkel 108 und den hinteren Schenkel 109 eingeschoben und stützt sich an Dichtlippen 41 ab, die am vorderen und am hinteren Schenkel 108 bzw. 109 gebildet sind und unter elastischer Verformung dicht an dem Blech 104 anliegen. Da die Profilleiste 10 an dem Holzbrett 105 angeschraubt ist, können Bewegungen am Übergang zwischen dem Holzbrett 105 und der Holz-Profilleiste 96 nur am elastischen Schaumkunststoff-Klebeband 20 auftreten, das durch die Dichtlippe 40 abgedichtet ist.
Die Schutzlasche 30 enthält zwei erste Segmente 81a und 81b aus härterem Kunststoff, die durch eine Einkerbung 88 miteinander verbunden sind. Daran schließen sich ein zweites weiches Segment 82 und ein drittes hartes Segment 83 entsprechend dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 an. Die Schutzlasche 30 kann somit generell auch in Kombination aus harten, von Einkerbungen getrennten Segmenten mit weichen Segmenten hergestellt sein.
Die in Fig. 5 dargestellte abgewandelte Profilleiste 10, die einen Übergang bildet von einer Gipskartonplatte 111 zu einer Holzverkleidung 112, die aus zwei übereinander angeordneten Brettern 112a und 112b besteht, enthält einen vorderen kurzen Schenkel 108 und einen langen hinteren Schenkel 109, zwischen denen die Gipskartonplatte 111 aufgenommen und gehalten ist. Der Untergrund der Gipskartonplatte 111 ist üblicherweise ein Mauerwerk 100 oder eine Unterkonstruktion aus Holzprofilen oder Blechprofilen. Die Profilleiste 10 kann mittels des schon beschriebenen Klebstreifens 21 an der Holzverkleidung 112a angeklebt werden. Bevorzugt wird die Profilleiste 10 jedoch vor der Montage der Gipskartonplatte 111 auf deren Rand aufgesteckt, durch ihre beiden Schenkel 108 und 109 gehalten und dann über das elastischen Schaumkunststoff-Klebeband 20 gegen die Holzverkleidung 112a gedrückt, so daß der Klebstreifen 21 nicht erforderlich ist. Dabei legt sich auch die Dichtlippe 40 unter Vorspannung dicht gegen die Holzverkleidung 112a an. Anschließend wird die Gipskartonplatte 111 an der Oberfläche 100 bzw. dem Mauerwerk z. B. durch Verschraubung befestigt. Das
Schaumkunststoff-Klebeband 20 dient dabei als elastischer Abstandhalter für eine optisch gleichmäßige Wölbung und Vorspannung der Dichtlippe 40 und dient gleichzeitig dem Schallschutz und der Luftdichtigkeit, insbesondere bei Unterkonstruktionen aus Profilen. Auf der Gipskartonplatte 111 kann eine Färb- oder Spachtelschicht 110 aufgebracht sein.
Die Schutzlasche 30 enthält, entsprechend dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3, ein inneres Segment 81 und ein äußeres Segment 83, zwischen denen mehrere schmale Segmente 84a, 84b und 84c gebildet sind, die wiederum über schmale Segmente 82a bis 82 d, die jeweils einen Hohlraum aufweisen, miteinander verbunden sind bzw. an die Segmente 81 und 83 angrenzen. Die den Hohlraum aufweisenden Segmente 82a bis 82 d bieten eine, den Einkerbungen 88 vergleichbare, erhöhte Elastizität zum Abbiegen oder Abknicken. Die Schutzlasche 30 wölbt sich um die zweite Brettlage 112b, die mit dem Randbereich der Gipskartonplatte 111 eine Schattenfuge 113 bildet. Die Wanddicke der Segmente 82a-d kann auch verringert sein, um die Flexibilität zu erhöhen.
Bezugszeichenliste
10 Profilleiste 84 Segment
11 Befestigungsbasis 88 Einkerbung
12 vorderer Einputzschenkel 91 Hartschaumplatte
13 hinterer Einputzschenkel 92a erste Putzschicht
14 Hinterabschnitt 92b zweite Putzschicht
15 Einputzschenkel 93 Oberfläche, Fensterrahmen
20 Schaumkunststoff-Klebeband 94 Ergänzungsteil
21 Klebestreifen 95 Stukkatur
22 Abziehfolie 96 Holz-Profilleiste
23 Klebestreifen 97 Montageschaum
30 Schutzlasche 98 Putzaufnahmeraum
31 Klebstreifen 99 Steg
32 Abziehfolie 100 Gebäudewand
40 Dichtlippe 101 Fliesenkleber
41 Dichtlippe 102 Fliese
49 Schutzfolie 103 Fugenmasse
66 Armierungsgewebe 104 Blech
69 Steg 105 Holzbrett
71 Hinterschneidung 106 Schraube
72 Zahn 107 Rand
73 Öffnung 108 Schenkel
74 Hinterschneidung 109 Schenkel
75 Verkrallungsform 110 Spachtelschicht
76 Verkrallungsform, Sägezähne 111 Gipskartonplatte
80 Abzugskante 112 Holzverkleidung
81 erstes Segment 113 Schattenfuge
82 zweites Segment
83 drittes Segment
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Claims (11)

1. Profilleiste zum Herstellen eines Übergangs zwischen zwei aneinander angrenzende Flächen eines Gebäudes, die eine Schutzlasche für eine der Flächen enthält, wobei die Schutzlasche zum Anpassen an ein von der Fläche hervorstehendes Teil verformbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzlasche (30) zumindest eine Einkerbung (88) aufweist.
2. Profilleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Einkerbung (88) an der Hinterseite der Schutzlasche (30) gebildet ist.
3. Profilleiste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die zumindest eine Einkerbung (88) die Schutzlasche (30) in streifenförmige Segmente gleicher oder unterschiedlicher Breite unterteilt ist.
4. Profilleiste zum Herstellen eines Übergangs zwischen zwei aneinander angrenzende Flächen eines Gebäudes, die eine Schutzlasche für eine der Flächen enthält, wobei die Schutzlasche zum Anpassen an ein von der Fläche hervorstehendes Teil verformbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzlasche (30) zumindest ein streifenförmiges Segment (82) aus einem weichen Kunststoffmaterial aufweist.
5. Profilleiste nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das streifenförmige Segment (82) aus einem weichen Kunststoffmaterial zumindest eine Einkerbung (88) aufweist.
6. Profilleiste nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein inneres Segment (81) und/oder ein äußeres Segment (83) der Schutzlasche (30) aus einem harten Kunststoffmaterial, insbesondere im Coextrusionsverfahren, hergestellt ist.
7. Profilleiste nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein inneres Segment (81) und/oder ein Abschnitt aus einem weichen Kunststoffmaterial (82) und/oder ein äußeres Segment (83) der Schutzlasche (30) unterschiedliche und insbesondere reduzierte Wanddicken aufweist bzw. aufweisen.
8. Profilleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilleiste (10) aus Kunststoff besteht.
9. Profilleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzlasche (30) mit der Profilleiste (10) mittels einer Materialschwächung (69) abtrennbar verbunden ist.
10. Profilleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilleiste (10) mit einer Anschlußeinrichtung gebildet ist, die in Abhängigkeit der Struktur der angrenzenden Fläche gebildet ist.
11. Profilleiste nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußeinrichtung zwei beabstandete Schenkel (108, 109) aufweist, zwischen denen ein Bauteil, insbesondere ein Blech (104) oder eine Gipskartonplatte (111), aufgenommen ist.
DE20106588U 2001-04-17 2001-04-17 Profilleiste Expired - Lifetime DE20106588U1 (de)

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