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DE20105199U1 - Schleifwerkzeug - Google Patents

Schleifwerkzeug

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Publication number
DE20105199U1
DE20105199U1 DE20105199U DE20105199U DE20105199U1 DE 20105199 U1 DE20105199 U1 DE 20105199U1 DE 20105199 U DE20105199 U DE 20105199U DE 20105199 U DE20105199 U DE 20105199U DE 20105199 U1 DE20105199 U1 DE 20105199U1
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DE
Germany
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grinding
connecting webs
grinding tool
tool according
segments
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DE20105199U
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English (en)
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DIEWE DIAMANTWERKZEUGE GmbH
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DIEWE DIAMANTWERKZEUGE GmbH
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D7/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor
    • B24D7/12Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor with apertures for inspecting the surface to be abraded
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B23/00Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor
    • B24B23/02Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor with rotating grinding tools; Accessories therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B55/00Safety devices for grinding or polishing machines; Accessories fitted to grinding or polishing machines for keeping tools or parts of the machine in good working condition
    • B24B55/06Dust extraction equipment on grinding or polishing machines
    • B24B55/10Dust extraction equipment on grinding or polishing machines specially designed for portable grinding machines, e.g. hand-guided
    • B24B55/102Dust extraction equipment on grinding or polishing machines specially designed for portable grinding machines, e.g. hand-guided with rotating tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D7/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor
    • B24D7/06Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor with inserted abrasive blocks, e.g. segmental

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)

Description

- 1 BESCHREIBUNG
Schleifwerkzeug
Die Erfindung betrifft ein Schleifwerkzeug zur vorzugsweise Trockenbearbeitung von Beton, Estrich, Steinmaterialien oder dergleichen mit den Merkmalen im Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Ein solches Schleifwerkzeug ist aus der EP-Bl-O 535 bekannt. Der Schleifteller ist glockenförmig ausgebildet und hat einen Tragkörper, der im schrägen Wandbereich mehrere im wesentlichen kreisförmige Durchlassöffnungen hat. Am außen liegenden abgewinkelten horizontalen Glockenrand sitzen die Schleifsegmente, deren plane Schleifflächen in einer gemeinsamen Ebene liegen. Die Schleifsegmente sind in Umfangsrichtung ausgerichtet und sind in konzentrischen Kreisen angeordnet. Hierdurch wird die Schleiffläche relativ klein. Damit lässt sich nur schwer ein sauberes Schleifbild über die gesamte bearbeitete Fläche erzielen. Außerdem sind die Durchlassöffnungen wesentlich kleiner als die verbleibenden Glockenwände. Der vorbekannte Schleifteller ist in der Abtragleistung und -qualität beschränkt. Außerdem setzen sich die Zwischenräume zwischen den SchleifSegmenten relativ schnell mit Schleifstaub zu, was für die Schleifqualität und die Standzeit von Nachteil ist.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein besseres Schleifwerkzeug aufzuzeigen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Hauptanspruch.
Das beanspruchte Schleifwerkzeug hat den Vorteil, dass es
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durch die Art und Anordnung der SchleifSegmente eine wesentlich bessere Abtragsleistung und Schleifqualität bietet.
Die mechanische Stabilität und Handhabbarkeit des Schleiftellers sind hervorragend. Die flache Scheibenform hat ferner den Vorteil, dass der Absaugraum unter der Glocke der Schleifmaschine besonders gut und wirksam genutzt werden kann.
Durch die großen Durchlassöffnungen kann der Schleifstaub optimal und ohne Rückstände abgesaugt werden, wobei zugleich ein vorteilhafter Kühleffekt entsteht. Der drehende Schleifteller erzeugt durch seine Formgebung einen Sog, der die Absaugung des Schleifstaubs durch die Absaugeinrichtung zusätzlich unterstützt und weitgehend Staubablagerung am Schleifteller verhindert. Das Schleifwerkzeug hat dadurch auch eine höhere Standzeit. Es lässt sich zudem einfach und kostengünstig herstellen und ist besonders wirtschaftlich.
Eine Schleifmaschine mit durchsichtiger Glocke und mit dem beanspruchten Schleifwerkzeug erlaubt eine Sichtkontrolle der Arbeitsstelle und der Schleifwirkung. Dadurch können Werkstücke nicht nur plan geschliffen, sondern auch variabel formgebend bearbeitet und modelliert werden.
In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch dargestellt. Im einzelnen zeigen
Figur 1: eine Draufsicht auf ein tellerförmiges
Schleifwerkzeug,
Figur 2: einen Querschnitt durch das Schleifwerkzeug von Figur 1 entsprechend Schnittlinie II/II,
Figur 3: eine Draufsicht auf eine andere Variante
des Schleifwerkzeugs,
Figur 4: eine Draufsicht auf eine dritte Variante
des Schleifwerkzeugs und
Figur 5: eine abgebrochene Seitenansicht einer
Schleifmaschine mit Schleifwerkzeug. 20
In Figur 1 bis 4 ist ein tellerartiges Schleifwerkzeug (1) in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt, welches vorzugsweise zur Trockenbearbeitung von Beton, Estrich, Marmor und anderen natürlichen oder künstlichen Steinmaterialien vorgesehen ist. Alternativ lässt sich das Schleifwerkzeug (1) auch zur Nassbearbeitung mit geeigneten Schleif- und Kühlflüssigkeiten einsetzen.
Das Schleifwerkzeug (1) wird an Schleifmaschinen (2) angebaut, von denen in Figur 5 ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt ist. Die hier gezeigte Schleifmaschine (1) ist ein sog. Flächenschleifer, der ein Gehäuse mit einem elektrischen Antriebsmotor (nicht dargestellt) und zwei Griffen (3) für die manuelle Handhabung aufweist. Die Motorkraft wird im Winkel auf eine Antriebswelle (4) übertragen, an der das
- 4 Schleifwerkzeug
(1) in geeigneter Weise befestigt ist.
Die Schleifmaschine (2) besitzt eine Absaugeinrichtung (6), deren Saugkanal an eine das Schleifwerkzeug (1) oben und seitlich umgebende Haube oder Glocke (5) angeschlossen ist. Mit der Absaugeinrichtung (6) wird der Schleifstaub direkt an der Bearbeitungsstelle abgesaugt, wobei zugleich durch den Luftstrom das Schleifwerkzeug (1) gekühlt wird. Die Formgebung des drehenden Schleifwerkzeugs (1) unterstützt die Absaugung durch Erzeugung einer Art Zyklon-Effekt. Hierbei können auch die Komponenten der Schleifmaschine (2) und das bearbeitete Werkstück (nicht dargestellt) gekühlt werden. Zudem reinigt sich das Schleifwerkzeug (1) durch den Luftsog selbst und verhindert unerwünschte Staubablagerungen. Die Glocke (5) besteht aus einem durchsichtigen Material, z.B. Acrylglas.
Das nachfolgend näher beschriebene Schleifwerkzeug (1) hat mehrere große Durchlassöffnungen (14), durch die der Schleifstaub mit Zyklon-Effekt abgesaugt wird und die in Verbindung mit der durchsichtigen Glocke (5) der Bedienungsperson auch einen weitgehend freien Blick auf die Bearbeitungsstelle unter dem Schleifwerkzeug (1) ermöglicht. Durch die großen Durchlassöffnungen (14) ist das schnell drehende Schleifwerkzeug (1) ebenfalls durchsichtig. Auf diese Weise kann der Bediener das Werkstück nicht nur plan schleifen, sondern es auch durch entsprechende Führung und Verkanten der Schleifmaschine (2) und des Schleifwerkzeugs (1) nach Wunsch und unter Sichtkontrolle modellieren. Außerdem können auch beim Planschleifen der Schleiffortschritt und das Schleifergebnis besser kontrolliert werden.
Das in Figur 1 bis 4 in drei Varianten dargestellte Schleifwerkzeug (1) ist tellerartig ausgebildet und ist aus Stahl oder einem anderen geeigneten Werkstoff gefertigt. Es besteht aus mehreren SchleifSegmenten (16)
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und einem Tragkörper (7), der in geeigneter Weise mit der Antriebswelle (4) verbunden wird. Der Tragkörper (7) ist vorzugsweise im wesentlichen plan und scheibenförmig ausgebildet. Er besteht aus einem scheibenartigen Zentralteil (9) zum Anschluss an die Welle (4), einem mit Abstand hierzu konzentrisch angeordneten Außenring (8) und mehreren dazwischen liegenden Verbindungsstegen (13), welche auf der Vorderseite jeweils vorzugsweise ein Schleifsegment (16) tragen. Das Zentralteil (9), die' Verbindungsstege (13) und der Außenring (8) liegen auf gleicher Höhe.
Zwischen den vorzugsweise gleichmäßig im Umfang verteilten Verbindungsstegen (13) befinden sich die Durchlassöffnungen (14). Der Tragkörper (7) kann bei dieser Formgestaltung aus einer einfachen massiven metallischen Planscheibe gefertigt werden, wobei die Durchlassöffnungen (14) durch Laserstrahlschneiden oder auf andere beliebig geeignete Weise frei geschnitten werden, wobei die Verbindungsstege (13), der Außenring (8) und das Zentralteil (9) stehen bleiben.
Die Durchlassöffnungen (14) sind in der Draufsicht auf das. Schleifwerkzeug (1) flächenmäßig mindestens gleich groß und vorzugsweise wesentlich größer als die Verbindungsstege (13). Bei dieser Ausgestaltung sind im Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 3, fünf Verbindungsstege (13) vorhanden. In der Variante von Figur 4 sind es sechs Verbindungsstege (13).
Die Verbindungsstege (13) sind schräg ausgerichtet und sind hierdurch mit ihren Längsseiten in einem Winkel ß zur jeweiligen vom Scheibenzentrum ausgehenden Radialrichtung angeordnet. Wie Figur 3 verdeutlicht, liegt dieser Winkel ß vorzugsweise in einem Bereich von ca. 50° - 70°.
Die Verbindungsstege (13) haben in den gezeigten Ausführungsformen eine gebogene oder abgewinkelte Form, die nachfolgend näher beschrieben wird. Die Verbindungsstege (13) und die darauf angeordneten SchleifSegmente (16) sind dabei vorzugsweise in Drehrichtung (23) des Schleifwerkzeugs (1) schräg ausgerichtet. Das Schleifwerkzeug (1) kann alternativ auch entgegen der in den Zeichnungen dargestellten Drehrichtung (23) gedreht werden.
Die Drehrichtung kann insbesondere reversierbar sein. Hierbei können sich unterschiedliche Abtragseffekte einstellen. Bei der Werkzeugdrehung in der in den Zeichnungen dargestellten Drehrichtung (23) ergibt sich ein schleifender Abtragseffekt. In der Gegenrichtung stellt sich ein fräsender Abtragseffekt ein.
Die Schleifsegmente (16) erstrecken sich entlang der Verbindungsstege (13) vom Randbereich des Zentralteils (9) bis zum Außenring (8). Sie überdecken dabei vorzugsweise die maximal mögliche radiale Breite des Schleiftellers
(1), wobei sie stirnseitig am Außenring (8) bis knapp an . dessen Außenrand reichen und rückseitig bis knapp an den für die Befestigungsmittel bzw. Montagemittel freizuhaltenden Bereich des Zentralteils (9) reichen. Die Schleifsegmente (16) liegen dabei mit ihren Enden auf dem Zentralteil (9) und dem Außenring (8) auf.
Die Verbindungsstege (13) und die Schleifsegmente (16) haben in der Draufsicht im wesentlichen die gleiche Seitenkontur, wobei sich die jeweils benachbarten Längsseiten dieser Teile (13,16) im wesentlichen parallel erstrecken. Darüber hinaus verlaufen auch zumindest bereichsweise die linken und rechten Längsseiten der Verbindungsstege (13) und der Schleifsegmente (16) weitgehend parallel.
Die Verbindungsstege (13) haben vorzugsweise eine gleich große oder geringfügig größere Breite als die zugehörigen Schleifsegmente (16). In der Praxis bewegt sich die Schleifsegmentbreite vorzugsweise in einem Bereich zwischen 5 und 12 mm, wobei die Verbindungsstege (13) auf beiden Seiten um etwa 1 bis 2 mm überstehen. Diese Werte können je nach Einsatzbereich und Größe des Schleiftellers (1) variieren.
Die Schleifsegmente (16) sind vorzugsweise durch Schweißen, Löten, Kleben oder dergleichen auf dem Trägerteil (7) befestigt. Sie bestehen aus einem geeigneten Schleifmaterial, z.B. einem Sinterwerkstoff oder einem anderen geeigneten Trägermaterial mit eingelagerten Diamantkörnchen. Alternativ können die Schleifsegmente (16) auch in das Trägerteil (7) in geeigneter Weise eingebettet und auf andere Weise befestigt sein.
Die Schleifsegmente (16) haben im Querschnitt eine im wesentlichen rechteckige Form und sind blockförmig gestaltet. Sie haben auf der frei liegenden Oberseite eine plane Schleiffläche (21). Hierbei liegen alle Schleifflächen (21) der Schleifsegmente (16) in der gleichen Ebene und erstrecken sich auch parallel zur Oberfläche des planen Tragkörpers (7).
Die Schleifsegmente (16) haben an der im Außenringbereich liegenden Stirnseite (17) eine zurückspringende und vorzugsweise in die Drehrichtung (23) weisende Anschrägung (19). Statt dessen kann alternativ auch eine Abrundung vorhanden sein. Auf die Anschrägung (19) kann auch verzichtet werden.
An der zum Zentralteil (9) hin gelegenen Rückseite (18) können die Schleifsegmente (16) unterschiedliche Formgebungen haben. Im Ausführungsbeispiel der Figur
sind zwei Varianten nebeneinander dargestellt. In der einen im oberen Bereich dargestellten Variante ist die Rückseite (18) weich und im wesentlichen kreisförmig mit großem Radius verrundet (26). In der anderen unten gezeigten Variante hat die Rückseite (18) eine Spitze (24) mit kleinem Verrundungsradius, wobei die in Drehrichtung (23) hinten liegende Längsseite eine Biegung (25) aufweist.
im Ausführungsbeispiel der Figur 3 ist eine ähnliche Spitze (24) wie in Figur 1 dargestellt. In Figur 4 hat die Rückseite (18) eine gerade Anschrägung (20), welche in etwa tangential an eine gedachte Ringkontur des Zentralteils (9) verläuft.
Die Verbindungsstege (13) und die Schleifsegmente (16) sind untereinander vorzugsweise jeweils zumindest weitgehend gleich ausgebildet. Sie haben vorzugsweise die vorerwähnte gebogene oder abgeknickte Form. Die Verbindungsstege (13) gehen dabei vom Zentralteil (9)· zunächst ein mehr oder weniger langes Stück im wesentlichen radial ab bis zu einer Knickstelle (22), an der sie abgewinkelt werden und sich von hier ab schräg erstrecken.
In der Variante von Figur 1 ist dieser radiale Abschnitt länger als in den anderen Ausführungsformen, wodurch die Knickstelle (22) einen größeren Abstand vom Rand des Zentralteils (9) hat. Die Schleifsegmente (16) sind hierbei entsprechend abgewinkelt. In der Ausführungsform von Figur 1 haben die Schleifsegmente (16) und die Verbindungsstege (13) zwischen der Knickstelle (22) und dem Außenring (8) im wesentlichen gerade und parallele Längsseiten. Sie besitzen dabei auch eine über ihre Länge im wesentlichen gleichbleibende Breite, die sich nur 'an den Stirnseiten (17) bei der Anschrägung (19) bzw. im abgerundeten Übergang der Verbindungsstege (13) in den
- 9 Außenring
(8) ändert.
In der Variante von Figur 3 sind die Längsseiten der Verbindungsstege (13) und der Schleifsegmente (16) ab der Knickstelle (22) bis zum Außenring (8) leicht gebogen und dabei vorzugsweise in Drehrichtung (23) gekrümmt. Hierbei verjüngen sich auch im rückseitigen Bereich die Verbindungsstege (13) und die Schleifsegmente (16) in der Breite. Im Anschlussbereich am Zentralteil (9) sind sie schmäler als im Anschlussbereich am Außenring (8). Hierbei ist auch der radiale Anbindungsbereich der Verbindungsstege (13) am Übergang zum Zentralteil (9) kürzer als in den anderen Ausführungsformen. Durch diese Formgestaltung ist die krümmungsaussenseitige Knickstelle
(22) in einem größeren radialen Abstand angeordnet, während die krümmungsinnenseitige Knickstelle nahe am Außenrand des Zentralteils (9) liegt. Hierbei haben die Schleifsegmente (16) an der Krümmungsaußenseite eine stärker abgewinkelte und abgerundete Knickstelle (22).
Ihre zur Krümmungsinnenseite weisende Längsseite ist demgegenüber schwächer gekrümmt und nicht oder kaum abgewinkelt.
In der Variante von Figur 4 sind die äußeren und inneren Knickstellen (22) noch stärker abgerundet, wobei sich relativ breite und lange radiale Anschlussbereiche der Verbindungsstege (13) zum Zentralteil (9) ergeben. Auch hier sind die zur Krümmungsaußenseite weisenden Längsseiten der Verbindungsstege (13) und der Schleifsegmente (16) gebogen und haben eine weniger scharf ausgeprägte Knickstelle in Form einer breiten und runden Biegelinie. Die anderen krümmungsinnenseitigen und in Drehrichtung (23) vorn liegenden Längsseiten sind hingegen schwach gekrümmt oder im wesentlichen gerade. Hierdurch haben die Schleifsegmente (16) und ihre Schleifflächen (21) über die Länge eine veränderliche Breite.
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- 10 -
In den drei dargestellten Varianten sind die Verbindungsstege (13) und die SchleifSegmente (16) vorzugsweise in einer solchen Zahl und mit einer solchen Formgebung angeordnet, dass sie in Umfangsrichtung untereinander einen relativ großen Abstand haben und mit ihren Vorderseiten (17) zu den Rückseiten (18) der Nachbarteile in Umfangsrichtung nicht überlappen. Durch diese Formgebung entstehen auch flächenmäßig sehr große Durchlassöffnungen (14). Diese sind zudem im Außenringbereich breiter als im Zentralteilbereich.
Die Befestigung des Schleiftellers (1) an der Motorwelle (4) kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. In der bevorzugten Ausführungsform hat das scheibenförmige Zentralteil (9) eine zentrische Bohrung (10) mit einem Gewinde (11). Mit dieser Schraubbohrung kann der Schleifteller (1) direkt auf die ebenfalls mit einem Gewinde versehene Motorwelle (4) direkt aufgeschraubt werden. Zum Fixieren und Lösen kann das Zentralteil (9) ein oder mehrere Schlüsselöffnungen (15) für ein entsprechendes Spannwerkzeug haben.
An der den SchleifSegmenten (16) abgewandten Rückseite hat das Zentralteil (9) einen vorzugsweise kreisscheibenförmigen Ansatz (12), der ebenfalls eine Schraubbohrung aufweist, die mit der Bohrung (10) des Zentralteils (9) fluchtet. Bei der Fertigung kann der.
Ansatz (12) nach dem Freischneiden der Durchlassöffnungen
(14) auf dem Zentralteil (9) durch Schweißen oder dergleichen befestigt werden, wobei anschließend die Teile gemeinsam zentrisch gebohrt und mit dem Gewinde (11) versehen werden.
Alternativ kann die Bohrung (10) auch als glattwandige Bohrung ausgebildet sein, die ein leichtes Passungsspiel zur durchgesteckten Motorwelle (4) hat. Die Befestigung kann dann über eine Spannmutter erfolgen. Bei dieser
- 11 -
Variante wird der Schleifteller (11) durch Reibschlus.s festgehalten. Bei einer Direktverschraubung ist der Gewindeverlauf vorzugsweise so gewählt, dass sich die Schraubverbindung bei der normalen Drehrichtung (23) selbst festzieht.
Abwandlungen der gezeigten Ausführungsform sind in verschiedener Weise möglich. Zum einen kann die Form und Anordnung der Verbindungsstege (13) und der Schleifsegmente (16) gegenüber den dargestellten Ausführungsformen noch weiter variieren. Diese Teile können dabei auch radial zum Scheibenmittelpunkt ausgerichtet sein und gerade oder gewölbte Längsseiten haben, die dabei auch einbauchen oder ausbauchen können.
Ferner kann die Zahl und gegenseitige Zuordnung von Verbindungsstegen (13) und SchleifSegmenten (16) variieren. Statt jeweils eines einzelnen langen SchleifSegmentes (16) können auch mehrere kürzere und hintereinander bzw. auch nebeneinander angeordnete Schleifsegmente vorhanden sein.
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« 4 BEZUGSZEICHENLISTE
5 Schleifwerkzeug, Schleifteller
10 6 Schleifmaschine, Flächenschleifer
7 Griff ■ *
8 Welle
9 Glocke
10 Absaugeinrichtung
15 11 Tragkörper
12 Außenring
13 Zentralteil
14 Bohrung, Schraubbohrung
15 Gewinde
20 16 Ansatz
17 Verbindungssteg
18 Durchlassöffnung, Absaugöffnung
19 Schlüsselöffnung
20 Schleifsegment
25 21 Stirnseite
- 22 Rückseite
23 Anschrägung
24 Anschrägung
30 25 Schleiffläche
35 26 Knickstelle
Drehrichtung
Spitze
Biegung
Verrundung

Claims (17)

1. Schleifwerkzeug zur vorzugsweise Trockenbearbeitung von Beton, Estrich, Steinmaterialien oder dgl. mit Schleifmaschinen mit einer Absaugeinrichtung, wobei das tellerartige Schleifwerkzeug (1) einen Tragkörper (7) mit mehreren Durchlassöffnungen (14) und mit mehreren Schleifsegmenten (16) aufweist, deren plane Schleifflächen (21) im wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene liegen, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper (7) ein Zentralteil (9), einen mit Abstand hierzu konzentrisch angeordneten Außenring (8) und mehrere Verbindungsstege (13) aufweist, wobei die zwischen den Verbindungsstegen (13) befindlichen Durchlassöffnungen (14) flächenmäßig gleich groß oder größer als die Verbindungsstege (13) sind und wobei auf den Verbindungsstegen (13) die Schleifsegmente (16) angeordnet sind, welche sich vom Zentralteil (9) bis zum Außenring (8) erstrecken.
2. Schleifwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstege (13) gleichmäßig verteilt angeordnet sind.
3. Schleifwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstege (13) schräg ausgerichtet sind und eine gerade und/oder gebogene Form haben.
4. Schleifwerkzeug nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstege (13) und die Schleifsegmente (16) in Drehrichtung (23) des Schleifwerkzeugs (1) schräg gerichtet sind.
5. Schleifwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper (7) im wesentlichen plan und scheibenförmig ausgebildet ist, wobei das Zentralteil (9), der Außenring (8) und die Verbindungsstege (13) im wesentlichen auf gleicher Höhe liegen.
6. Schleifwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstege (13) und die Schleifsegmente (16) im wesentlichen die gleiche Seitenkontur aufweisen, wobei die Verbindungsstege (13) eine gleich große oder geringfügig größere Breite als die Schleifsegmente (16) haben.
7. Schleifwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentralteil (8) eine zentrale Bohrung (10) mit Schraubgewinde (10) aufweist.
8. Schleifwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentralteil (9) an der den Schleifsegmenten (16) abgewandten Rückseite einen Ansatz (12) mit Schraubbohrung aufweist.
9. Schleifwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentralteil (9) mehrere Schlüsselöffnungen (15) aufweist.
10. Schleifwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstege (13) eine abgewinkelte Form aufweisen, wobei sie vom Zentralteil (9) im wesentlichen radial abgehen und sich anschließend nach einer Knickstelle (22) in gerader oder leicht gewölbter Linie schräg zum Außenring (8) erstrecken.
11. Schleifwerkzeug nach einem der der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstege (13) im Anschlussbereich am Zentralteil (9) schmäler als im Anschlussbereich am Außenring (8) sind.
12. Schleifwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifsegmente (16) an der Stirnseite (17) eine vorzugsweise in Drehrichtung (23) weisende Anschrägung (19) besitzen.
13. Schleifwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifsegmente (16) an der Rückseite (18) eine vorzugsweise gegen die Drehrichtung (23) weisende Anschrägung (20) oder Biegung (25) besitzen.
14. Schleifwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifsegmente (16) im Querschnitt rechteckig ausgebildet sind und eine Blockform mit parallelen Seitenflächen aufweisen.
15. Schleifwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, das der Tragkörper (7) fünf bis sieben Verbindungsstege (13) und Schleifsegmente (16) aufweist.
16. Schleifwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstege (13) und Schleifsegmente (16) in einer solchen Zahl, Form und Abstand angeordnet sind, dass sich benachbarte Verbindungsstege (13) und Schleifsegmente (16) nicht überlappen.
17. Schleifmaschine für Schleifwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer des Schleifwerkzeug (1) umgebenden Glocke (5) und einer Absaugeinrichtung (6), dadurch gekennzeichnet, dass die Glocke (5) durchsichtig ist.
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