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DE10112981C1 - Rabotierwerkzeug zur Bearbeitung von Putzoberflächen - Google Patents

Rabotierwerkzeug zur Bearbeitung von Putzoberflächen

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Publication number
DE10112981C1
DE10112981C1 DE10112981A DE10112981A DE10112981C1 DE 10112981 C1 DE10112981 C1 DE 10112981C1 DE 10112981 A DE10112981 A DE 10112981A DE 10112981 A DE10112981 A DE 10112981A DE 10112981 C1 DE10112981 C1 DE 10112981C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrier
grid
strut elements
tool
edge
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE10112981A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Rieger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Knauf Marmorit GmbH
Original Assignee
Marmorit GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Marmorit GmbH filed Critical Marmorit GmbH
Priority to DE10112981A priority Critical patent/DE10112981C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10112981C1 publication Critical patent/DE10112981C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/02Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
    • E04F21/16Implements for after-treatment of plaster or the like before it has hardened or dried, e.g. smoothing-tools, profile trowels
    • E04F21/161Trowels
    • E04F21/163Trowels with exchangeable blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Abstract

Das Rapportierwerkzeug (10) zur Bearbeitung von Putzoberflächen ist mit einem Trägerelement (12), das einen umlaufenden Rand aufweist, und einem mit dem Trägerelement (12) verbundenen Gitterelement (14) versehen, das mindestens zwei Gruppen von sich kreuzenden Verstrebungselementen (20, 22) und ein mit diesen verbundenes umlaufendes Randelement (18) aufweist. Das Gitterelement (14) ist von dem Trägerelement (12) beabstandet und zwischen dem Rand des Trägerelements (12) und dem Randelement (18) des Gitterelements (14) ist im wesentlichen rechtwinklig zu den Ebenen, innerhalb derer sich das Gitterelement (14) und das Trägerelement (12) erstrecken, ein Abstand vorhanden.

Description

Die Erfindung betrifft ein Rabotierwerkzeug zur Bearbeitung von Putzober­ flächen.
Putzoberflächen werden insbesondere durch Kratzen, Schleifen, Filzen, Bür­ sten, Bügeln und Polieren bearbeitet. Hierzu bedient man sich spezieller Werk­ zeuge, die entweder von Hand beispielsweise in Form von Kreisbewegungen oder maschinell durch Drehen über die Putzoberfläche bewegt werden. Solche Arbeiten werden beispielsweise nach der Herstellung und Aushärtung der Putzoberfläche oder nach einer Reparatur der Putzoberfläche durchgeführt. Beispiele für Werkzeuge zur Bearbeitung von Putzoberflächen finden sich z. B. in DE-U-87 18 023, DE-U-297 07 996, DE-U-295 11 489, DE-U-19 33 821, US-A-2 983 943 und US-A-1 642 416.
Aus DE-A-35 37 372 ist eine weitere Vorrichtung zum Abtragen von Putz be­ kannt, die ein mit einem einzigen, zentral angeordneten Handgriff versehenes Gehäuse aufweist, in welchem zwei mit einer pneumatisch oder hydraulisch betätigbaren Zylinder-Kolben-Anordnung gekoppelte und mit Schabwerkzeu­ gen bestückte Werkzeugträger geradlinig gegenläufig zueinander oszillierend angeordnet sind.
Unter dem Begriff "Rabotieren" versteht man die Bearbeitung einer Putz­ oberfläche mit Hilfe eines handbetätigten Gitterelements, das die Form eines Gitterrostes aufweist und mit mindestens zwei Gruppen von sich kreuzenden Verstrebungselementen versehen ist. Um diese Gitterstruktur herum verläuft ein Randelement. Das so ausgebildete Gitterelement ist an einem Trägerele­ ment befestigt, das von Hand bewegt wird, so dass die Verstrebungselemente des Gitterelements auf der Putzoberfläche aufliegen und somit beispielsweise Unebenheiten der Putzoberfläche durch Abtragen von Putzwerkstoff egalisiert werden können.
Während der Bearbeitung der Putzoberfläche durch ein Rabotierwerkzeug lagert sich abgetragener Putzwerkstoff in den einzelnen "Kassetten" des Git­ terelements ab. Es ist daher erforderlich, das Rabotierwerkzeug von Zeit zu Zeit von der Putzoberfläche abzurücken und "auszuschlagen", so dass der ab­ gelöste Putzwerkstoff aus den Kassetten herausfällt. Dieser Vorgang beein­ trächtigt die Effektivität des Rabotiervorgangs.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Rabotierwerkzeug zur Bear­ beitung von Putzoberflächen zu schaffen, das auf einfache Art und Weise über einen längeren Rabotiervorgang eingesetzt werden kann, ohne dass sich das Rabotierwerkzeug durch abgetragenes Material der Putzoberfläche zusetzen kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung ein Rabotierwerkzeug zur Bearbeitung von Putzoberflächen vorgeschlagen, das versehen ist mit
  • - einem Trägerelement, das einen umlaufenden Rand aufweist, und
  • - einem mit dem Trägerelement verbundenen Gitterelement, das minde­ stens zwei Gruppen von sich kreuzenden Verstrebungselementen und ein mit diesen verbundenes umlaufendes Randelement aufweist,
  • - wobei das Gitterelement von dem Trägerelement beabstandet ist und zwischen dem Rand des Trägerelements und dem Randelement des Git­ terelements im wesentlichen rechtwinklig zu den Ebenen, innerhalb derer sich das Gitterelement und das Trägerelement erstrecken, ein Abstand vorhanden ist und
  • - wobei das Trägerelement und das Gitterelement jeweils die Form einer Scheibe aufweisen und das Trägerelement eine zentrische Kopplungsaufnahme für eine drehend antreibbare Antriebswelle aufweist.
Bei dem erfindungsgemäßen Rabotierwerkzeug ist das Gitterelement von dem Trägerelement beabstandet angeordnet, so dass zwischen dem Rand des Trägerelements und dem Randelement des Gitterelements rechtwinklig zur Erstreckung von Gitterelement und Trägerelement ein Abstand gegeben ist. Das bedeutet, dass die durch die sich kreuzenden Verstrebungselemente ge­ bildeten Felder bzw. Kassetten zum Trägerelement hin offen sind und insbe­ sondere an der dem Trägerelement zugewandten Seite nicht durch dieses oder andere Elemente verschlossen sind. Des Weiteren bedeutet der erfindungsge­ mäße Abstand von Gitterelement und Trägerelement aber auch, dass am Rand zwischen Gitterelement und Trägerelement ein seitlicher Abstand gegeben ist, der Freiraum zwischen den Feldern und dem Trägerelement zu dessen Rand hin also offen ist.
Wenn nun abgetragenes Material von der Putzoberfläche sich in den Feldern bzw. Kassetten sammelt, gelangt es automatisch in den Freiraum zwischen Gitterelement und Trägerelement und fällt somit nach unten aus dem Rabotierwerkzeug heraus, wenn dieses über eine vertikale Putzoberfläche bewegt wird. Der Abfluss an abgetragenem Material der Putzoberfläche ist also bei dem erfindungsgemäßen Rabotierwerkzeug ungestört gegeben, so dass sich das Rabotierwerkzeug nicht "zusetzen" kann.
Grundsätzlich lässt sich das erfindungsgemäße Rabotierwerkzeug manuell oder maschinell einsetzen. Im letzteren Fall ist es zweckmäßig, dass das Trä­ gerelement und das Gitterelement jeweils die Form einer Scheibe aufweisen, wobei das Trägerelement eine zentrische Kopplungsaufnahme für eine drehbar antreibbare Antriebswelle aufweist. Somit kann man das erfindungsgemäße Rabotierwerkzeug nach Art eines Schleifaufsatzes auf die Antriebsmaschine eines Winkelschleifers, eines so genannten Trennjäger oder eines im allgemei­ nen mit Flex bezeichneten Geräts aufsetzen.
Die Verstrebungselemente jeder Gruppe verlaufen innerhalb der Gruppe vor­ zugsweise parallel und von Gruppe zu Gruppe insbesondere rechtwinklig zueinander. Damit entsteht eine Struktur aus sich rechtwinklig kreuzenden Git­ terverstrebungen.
Die Beabstandung der sich kreuzenden Verstrebungselemente des Gitterele­ ments zum Trägerelement kann zweckmäßigerweise dadurch realisiert werden, dass die Verstrebungselemente einer der beiden Gruppen breiter sind als die Verstrebungselemente der anderen Gruppe. Unter Breite wird hier die Er­ streckung der Verstrebungselemente in zur Ausdehnung von Trägerelement und Gitterelement rechtwinklig verlaufender Richtung verstanden. Um diese Breitendifferenz sind die schmaleren Verstrebungselemente gegenüber den breiteren Verstrebungselementen versetzt angeordnet, so dass einer der bei­ den seitlichen Begrenzungsränder sämtlicher Verstrebungselemente beider Gruppen in einer gemeinsamen Ebene liegen, die auf der dem Trägerelement abgewandten Seite des Gitterelements angeordnet ist. Mit dieser Ebene liegt das Rabotierwerkzeug auf der zu bearbeiteten Putzoberfläche auf.
Auch das Randelement des Gitterelements weist im wesentlichen die Breite der schmaleren Verstrebungselemente auf und liegt mit einem seiner beiden seit­ lichen Ränder ebenfalls in der zuvor genannten Ebene.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert: Hierbei zeigen im einzelnen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Rabotierwerk­ zeuges in Explosionsdarstellung,
Fig. 2 eine Ansicht des Rabotierwerkzeuges von der Unterseite, mit der das Rabotierwerkzeug an einer zu bearbeiteten Putzoberfläche anliegt,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Unterseite des Rabotierwerkzeuges in einer ersten Drehstellung und
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht der Unterseite des Rabotierwerkzeuges in einer gegenüber der Drehstellung gemäß Fig. 3 um 90° verdrehten Drehstellung.
Fig. 1 zeigt perspektivisch und in Explosionsdarstellung ein scheibenförmiges Rabotierwerkzeug 10, das ein scheibenförmiges Trägerelement 12 aus bei­ spielsweise Kunststoff und ein ebenfalls scheibenförmiges Gitterelement 14 aus beispielsweise Metall aufweist. Das Trägerelement 12 weist eine zentrische Kopplungsaufnahme 16 für eine (nicht dargestellte) drehend antreibbare An­ triebsweile einer von Hand zu haltenden Maschine auf.
Das Gitterelement 14 weist ein umlaufendes Randelement 18 auf, innerhalb dessen eine Vielzahl von ersten Verstrebungselementen 20 und zweiten Ver­ strebungselementen 22 angeordnet sind. Die ersten Verstrebungselemente 20 und die zweiten Verstrebungselemente 22 verlaufen jeweils untereinander parallel zueinander. Dadurch entsteht eine Gitterstruktur mit rechtwinklig ver­ laufenden Verstrebungen und Feldern 24, die von Verstrebungselementen 20, 22 und im Randbereich zusätzlich vom Randelement 18 begrenzt sind (siehe auch Fig. 2).
Wie man anhand von Fig. 2 erkennen kann, sind an in diesem Ausführungsbei­ spiel vier über die Gitterstruktur verteilten Stellen jeweils zwei benachbarte erste Verstrebungselemente 20 an jeweils zwei Stellen durch Platten 26 mit­ einander verbunden, die mittels Schrauben 28 an dem Trägerelement 12 be­ festigt sind. Auf diese Weise ist das gesamte Gitterelement 14 mit dem Trä­ gerelement 12 verbunden.
Die Besonderheit des hier beschriebenen Rabotierwerkzeuges 10 ist insbe­ sondere anhand der Fig. 1, 3 und 4 zu erkennen. Diese Besonderheit besteht darin, dass die ersten Verstrebungselemente 20, die wie die zweiten Verstre­ bungselemente 22 nach Art von hochkant verlaufenden Metallstreifen ausge­ bildet sind, breiter sind als die zweiten Verstrebungselemente 22 und das Randelement 18, welches seinerseits im wesentlichen genau so breit ist wie die zweiten Verstrebungselemente 22. Sämtliche Verstrebungselemente 20, 22 und das Randelement 18 fluchten mit ihren dem Trägerelement 12 abge­ wandten Seitenkanten, die somit in einer gemeinsamen zur Ausdehnung von Gitterelement 14 und Trägerelement 12 parallelen Ebene verlaufen. Auf diese Weise bilden sich zwischen dem Gitterelement 14 und dem Trägerelement 12 parallel zueinander verlaufende Kanäle 30 (siehe Fig. 3 und 4), die unterein­ ander durch die benachbarten ersten Verstrebungselemente 20 getrennt und zum Rand 32 des Rabotierwerkzeuges 10 hin offen sind. Auf Grund dieser Kanäle 30 sind die einzelnen Felder 24 von dem Trägerelement 12 beabstan­ det, so dass Material von der bearbeiteten Putzoberfläche, das sich in den Fel­ dern 24 ansammelt, durch die Kanäle 30 seitlich aus dem Rabotierwerkzeug 10 abfließen kann.

Claims (4)

1. Rabotierwerkzeug zur Bearbeitung von Putzoberflächen, mit
einem Trägerelement (12), das einen umlaufenden Rand aufweist, und
einem mit dem Trägerelement (12) verbundenen Gitterelement (14), das mindestens zwei Gruppen von sich kreuzenden Verstrebungsele­ menten (20, 22) und ein mit diesen verbundenes umlaufendes Randelement (18) aufweist,
wobei das Gitterelement (14) von dem Trägerelement (12) beabstan­ det ist und zwischen dem Rand des Trägerelements (12) und dem Randelement (18) des Gitterelements (14) im wesentlichen recht­ winklig zu den Ebenen, innerhalb derer sich das Gitterelement (14) und das Trägerelement (12) erstrecken, ein Abstand vorhanden ist und
wobei das Trägerelement (12) und das Gitterelement (14) jeweils die Form einer Scheibe aufweisen und das Trägerelement (12) eine zentrische Kopplungsaufnahme (16) für eine drehend antreibbare Antriebswelle aufweist.
2. Rabotierwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die sich kreuzenden Verstrebungselemente (20,22) rechtwinklig zueinander verlaufen.
3. Rabotierwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstrebungselemente (20) der ersten Gruppe eine rechtwinklig zur Erstreckung des Gitterelements (14) verlaufende Breite aufweisen, die größer ist als die Breitenerstreckung der Verstrebungselemente (22) der zweiten Gruppe und dass die Verstrebungselemente (20) der ersten Gruppe um die Breitendifferenz gegenüber den Verstrebungselementen (22) der zweiten Gruppe zum Trägerelement (12) hin überstehen.
4. Rabotierwerkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Randelements (18) kleiner als die oder im wesentlichen gleich der Breite der Verstrebungselemente (22) der zweiten Gruppe ist und dass die Verstrebungselemente (20) der ersten Gruppe um die Breiten­ differenz zum Randelement (18) gegenüber diesem in Richtung auf das Trägerelement (12) überstehen.
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