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DE20105005U1 - Christbaumständer mit Seilzug - Google Patents

Christbaumständer mit Seilzug

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DE20105005U1
DE20105005U1 DE20105005U DE20105005U DE20105005U1 DE 20105005 U1 DE20105005 U1 DE 20105005U1 DE 20105005 U DE20105005 U DE 20105005U DE 20105005 U DE20105005 U DE 20105005U DE 20105005 U1 DE20105005 U1 DE 20105005U1
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    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G33/00Religious or ritual equipment in dwelling or for general use
    • A47G33/04Christmas trees 
    • A47G33/12Christmas tree stands
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    • AHUMAN NECESSITIES
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  • Toys (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung zur Aufnahme von Weihnachtsbäumen, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Weihnachtsbaumständer in verschiedensten Ausführungen sind aus der Praxis heraus bekannt. Es werden Ständer angeboten, die aus einer Fußplatte und einem darauf senkrecht befestigtem Rohr bestehen, in dem der Weihnachtsbaum mittels mehrerer waagerecht angeordneter Knebelschrauben befestigt wird. Das Aufstellen eines Baumes mittels derartiger Ständer birgt in der Regel mehrere Probleme; es werden zum aufstellen und ausrichten zwei Personen benötigt, die Baumstümpfe müssen in aller Regel passend gemacht werden, die Knebelschrauben bieten nur geringe Angriffsflächen für die Finger und sind somit nur schwer zu drehen und die Wasserversorgung ist entweder gar nicht oder nur geringfügig gewährleistet.
Es sind Ständer bekannt, deren Aufnahmerohr einen über dimensionierten Durchmesser aufweisen in das der Baum etwa mittig gestellt und dann mittels mehrerer Keile, die zwischen den Rand des Aufnahmerohres und Baum getrieben werden, fest gekeilt wird. Auch hier ist das Ausrichten des Baumes für eine Einzelper-son schwierig.
Es ist ein Ständer bekannt, bei dem der zu befestigende Baumstamm in einer mit Schlitzen versehenen Hülse geführt wird, wobei ein keilförmiger Verdrängungskörper nach Art einer Überwurfmutter auf den äußeren Umfang der Hülse aufgeschraubt wird und
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durch sein keilförmiges Verdrängungsprofil radial angeordnete Preßbacken in Richtung Baumstamm drängt. Durch die sich radial nach innen bewegenden Preßbacken wird der in der Hülse geführte Baumstamm schließlich eingeklemmt und fixiert. Auch bei diesem Baumständer ist nachteilig, daß bei einer Abweichung des Baumstammquerschnittes von der Kreisform eine ungleichmäßige Anlage der Preßbacken und somit eine ungenügende Befestigung einerseits und eine nicht völlig senkrechte Ausrichtung andererseits erfolgt.
Weiterhin sind Weihnachtsbaumständer bekannt, mit einem an der Grundplatte angeordneten Aufnahmeteil für den Stamm und mehreren um eine Symetrieachse angeordneten Halteelementen, die oberhalb des Aufnahmeteils zwischen einer Lösestellung und einer Haltestellung in Ebenen unabhängig voneinander einzeln schwenkbeweglich sind, welche sich zumindest annähernd in der Symetrieachse schneiden, wobei die Halteelemente in der Haltestellung mit einem Anlagebereich unter Druck an den Stamm des Baumes anlegbar sind und nur eine Spannvorrichtung aufweisen die über ein Kraftübertragungselement gleichzeitig an sämtlichen Halteelementen mit ungleicher Krafteinwirkung angreift und die Halteelemente in ihre Haltestellung bewegt. Dieser Ständer, der eine ansehnliche Marktdurchdringung erreicht hat, erscheint mir als der Beste. Dennoch weist auch dieser Ständer Nachteile auf; es muß eine erhebliche händische Kraft in stark gebückter Haltung, bei der es schwierig ist den Baum in gerader Stellung zu halten, erzeugt werden um die Spannvorrichtung zu betätigen, das Seil, welches von der Spannvorrichtung gezogen wird und die Hatteelemente an den Baumstumpf anlegt, arbeitet auf zwei erheblich unterschiedlichen Ebenen, entwickelt an dem von der Spannvorrichtung am weitesten entfernten Punkt, also an den hinteren Halteelementen, eine erhebliche Zugkraft, die eine
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gleichmäßige Kraftverteilung auf alle Halteelemente nicht zuläßt und auch eine äußerst stabile Bauweise, d.h. kostenintensiv, voraussetzt.
Es ist ein Weihnachtsbaumständer bekannt, der im aufwendigen und teuren Gußverfahren hergestellt wird, als Topf mit drei fest verbundenen Stegen im Abstand von 120° und einer Neigung von 25° in schiefer Ebene ausgebildet ist. An den Stegen sind mit entsprechenden Nuten versehene Spannkeile beweglich so angeordnet, daß der mittig eingestellte Baum auf eine mit den Spannkeilen verbundene Platte drückt und dadurch die Spannkeile an den Baum anlegt und ihn befestigt. Ein so befestigter Baum ist nur schwer wieder zu entfernen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mechanische Haltevorrichtung der gattungsgemäßen Art zu schaffen, mittels derer, Weihnachtsbäume bis ca. 3,50 m Höhe, mit dicken oder dünnen Stümpfen und glatter oder ungleichmäßiger Oberfläche an den Stümpfen, in senkrechter Lage mit möglichst geringem Kraftaufwand in vorgewählter Position befestigt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in den Ansprüchen 1 formulierten Merkmale gelöst.
Erfindungsgemäß legen mehrere gemeinsam wirkende Kraftübertragungselemente, die Halteelemente, die mittels dieser bewegbar sind, bei anfänglicher Betätigung, die Halteelemente im wesentlichen unabhängig voneinander gleichzeitig oder der äußeren Form und Einstellpostion des Weihnachtsbaumes entsprechend, in nicht feststehender Reihenfolge an den Baumstumpf leicht an, wodurch ein überprüfen des senkrechten Standes und ein eventuelles Ausrichten ermöglicht wird.
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Bei weiterer Betätigung der Kraftübertragungselemente werden unabhängig davon, ob der Stamm mittig eingesetzt ist, einzelne Halteelemente auf Aststümpfe treffen oder der Stamm sehr unrund ist.die zur endgültigen Arretierung erforderlichen Kräfte über sämtliche Halteelemente so an den Baumstumpf gebracht, daß sie sich untereinander ausgleichen und ein abdrängen des Stammes in eine nicht gewollte Position nicht möglich ist, Der aus Kunststoff oder einer Kombination aus Metall und Kunststoff preiswert herzustellende Ständer ist nach außen so abgedichtet, daß auf ein separates Einstellgefäß verzichtet und der gesamte Innenraum mit Wasser zur Versorgung des Baumes befüllt werden kann. Aufgrund der besonderen Ausführungsformen der Spannvorrichtungen ist ein längerer Fußhebel vorgesehen, der sich mit weniger Kraftaufwand als die bisher bekannten betätigen läßt, dadurch und durch das dem Umfang und der äußeren Gestaltung des Baumstumpfes erforderliche individuelle Anlegen der Halteelemente, ist es einer Einzelperson besonders einfach und konfortabel gestattet, den Baum sicher und in aufrechter Haltung, senkrecht zu seiner Symetrieachse aufzustellen.
Fig. 1 schematische Draufsicht der ersten Ausführungs-
Form des Christbaumständers
Fig. 2 perspektivische Draufsicht einer zweiten Ausführungsform des Christbaumständers
In den Figuren 1 und 2 ist eine Haltevorrichtung mit einer Grundplatte 1 , die mit einer senkrecht zu ihr angeordneten, einen Behälter bildenden Wandung im gesamten Umfang verbunden ist, gezeigt. Um einen Einstellraum 16 herrurn, sind mehrere Lagerstützen 6, 6a, 6b, 6c mit der Grundplatte 1 so verbunden, daß die in oder an ihnen mit ihren zur Grundplatte 1 weisenden Enden auf Lagerbolzen 8, 8a, 8b, 8c schwenkbeweglich gelagerten Schwenkhebel 5, 5a, 5b, 5c mit den an oder in ihnen auf Lagerbolzen 7, 7a, 7b, 7c ober und unterhalb ihres
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Angelpunktes schwenkbeweglich gelagerten Halteelemente 4, 4a, 4b, 4c, mit ihrer Frontseite bzw. ihren zum Halten ausgebildeten Angriffsflächen zur gedachten Symetrieachse, die als axiale Verlängerung des mittig mit der Grundplatte 1 verbundenen kegelförmigen Zentrierdorns 15 zu verstehen ist, weisen. Zum Überführen der Halteelmente 4, 4a, 4b, 4c aus ihrer Lösestellung in eine Haltestellung ist eine Spannvorrichtung 2 vorgesehen, welche über ein Kraftübertragungselement 3 auf die einzelnen Schwenkhebel 5, 5a, 5b, 5c und somit auf die mit diesen schwenkbeweglich verbundenen Halteelemente 4, 4a, 4b, 4c einwirkt. In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig, I weist die Spanneinrichtung 2 eine Rastklinkeneinrichtung auf, die eine Seilwalze 13 , die einerseits zur senkrecht angeordneten Wandung der Grundplatte 1 und andererseits zur gedachten Symetrieachse weist, wenn sie mittels des Fußhebebels 14 in Drehbewegung versetzt wird, entgegen der Drehrichtung sperrt. Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 kommt eine allgemein bekannte sogenannte Ratsche zum Einsatz, deren Betätigungshebel 14a im etwa 90° Winkel den umfänglichen Rand der Grundplatte 1 nach außen überragt und an ihrem Austritt etwa mit einer Gummimanschette abgedichtet ist.
Ein flexibles Kraftübertragungselement 3 , etwa ein Stahlseil, ist einerseits an der Seilwalze 13 befestigt, wird in seinem Verlauf durch entsprechend dimensionierte Bohrungen in den Seilführungen 18,17 und 9, 9a, 9b, 9c in den Schwenkhebeln 5, 5a, 5b, 5c und in den Seilführungen 17 und 18a geführt und andererseits ebenfalls an der Seilwalze 13 oder an einem Fixpunkt vor der Seilwalze 13 befestigt.
Solange das Kraftübertragungselement 3 nicht durch die Spanneinrichtung 2 gespannt ist, also schlaff ist, werden die Schwenkhebel 5, 5a, 5b, 5c durch Rückzugfedern 10, 10a, 10b, 10c in Richtung ihrer Lösestellung vorgespannt.
Die Funktionsweise des bisher beschriebenen Christbaumständers ist wie folgt:
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Der Christbaum wird mit dem freien Ende seines Stammes etwa mittig zwischen die Anlagebereiche der Halteelemente 4, 4a, 4b, 4c auf den Zentrierdorn 15 gestellt, wodurch eine erste Lagefixierung des Stammes in horizontale Richtung erfolgt. Es folgt eine augenscheinlich vertikale Ausrichtung per Hand um dann mit einem Fuß den Fußhebel 14, 14a zu betätigen wodurch die in Drehbewegung versetzte Seilwalze 13 das Kraftübertragungselement 3 aufrollt und mittels der sich sukzessiv verkürzenden Länge des Stahlseiles 3 die Schwenkhebel 5, 5a, 5b, 5c entgegen der Kraft der Zugfedern 10, 10a, 10b, 10c um ihre Schwenkachse 8, 8a, 8b, 8c und mit Ihnen die an Ihnen auf Lagerbolzen 7, 7a, 7b, 7c ober- und unterhalb dieser schwenkbeweglich gelagerten Halteelemente 4, 4a, 4b, 4c zur gedachten Symetrieachse bzw. zum Baumstumpf hin bewegt, die Haltebereiche unabhängig von der äußeren Form des Baumstumpfes oder ob dieser mittig eingestellt wurde, im wesentlichen gleichzeitig oder nacheinander an diesen anlegt und so verkeilt, daß er vertikal gerade ausgerichtet zum festen Stand kommt.
Zum entfernen des Baumes wird der Fußhebel 14, 14a entgegen der Spann-Trittrichtung mit dem Fuß angehoben, die dadurch gelöste Arretierungseinrichtung an der Spannvorrichtung 2 gibt die Walze 13 mit dem aufgewickelten Seil 3 frei, wodurch die Schwenkhebel 5, 5a, 5b, 5c mit den an ihnen befestigten Halteelementen 4, 4a, 4b, 4c mittels der Rückzugfedern 10, 10a, 10b, 10c in ihre Ruhstellung bewegt werden, der Baum kann entnommen werden.

Claims (10)

1. Mechanische Haltevorrichtung zur Aufnahme von Bäumen insbesondere von Christbäumen verschiedener Größe und Beschaffenheit der Baumstümpfe, mit einem Fußteil,
mit mehreren um eine Symetrie- oder Zentralachse angeordneten Halteeinrichtungen, die jeweils zwischen einer Lösestellung und einer Haltestellung zur Symetrieachse hin schwenkbar sind und
mit einer einzigen Spanneinrichtung, die über ein oder mehrere Kraftübertragungselemente an sämtlichen Halteeinrichtungen angreift und Teile der Halteeinrichtung mit einer einstellbaren Haltekraft in die Haltestellung bewegt,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kraftübertragungselement (3) ein auf Zug belastbares Verbindungsteil ist, welches die an den mit der Grundplatte (1) verbundenen Lagerstützen (6, 6a, 6b, 6c) schwenkbeweglich gelagerten Schwenkhebel (5, 5a, 5b, 5c) zusammen mit den an ihnen ober- und unterhalb ihrer Lagerung (7, 7a, 7b, 7c) schwenkbeweglich gelagerten Halteelemente (4, 4a, 4b, 4c) zunächst im wesentlichen lose an den Stamm des Haltegutes anlegt und sodann sämtliche Schwenkhebel (5, 5a, 5b, 5c) und durch diese bewegt, die Halteelemente (4, 4a, 4b, 4c) in einem Zuge und mit einer im wesentlichen gleichen Haltekraft an den Stamm des Haltegutes andrückt.
2. Christbaumständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (1) eine umfängliche, Gefäßbildende Wandung aufweist.
3. Christbaumständer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilwalze (13) der Spanneinrichtung (2) so angeordnet ist, daß sie einerseits etwa zur Symetrieachse und andererseits zur umfänglichen Wandung der Grundplatte (1) zeigt.
4. Christbaumständer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußhebel (14) etwa paralel zur Grundplatte (1) angeordnet ist.
5. Christbaumständer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußhebel (14a) an seinem Austritt aus dem Ständergehäuse durch eine flexible Manschette (19) abgedichtet ist.
6. Christbaumständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (4, 4a, 4b, 4c) an ihren jeweiligen Enden ober- und unterhalb ihrer Lagerung (7, 7a, 7b, 7c) an den der Symetrieachse zugewandten Seiten vorstehende scharfkantige Ausformungen aufweisen.
7. Christbaumständer nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung (2) durch einen Elektromotor angetrieben wird.
8. Christbaumständer nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß dieser aus Kunststoff gefertigt ist und außerhalb der Einstellöffnung wasserdicht verschlossen ist.
9. Christbaumständer nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß dieser aus Metall gefertigt ist.
10. Christbaumständer nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß dieser aus einer Kombination aus Kunststoff und Metall gefertigt ist.
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