DE20105934U1 - Linearauszug für Abfallbehälter - Google Patents
Linearauszug für AbfallbehälterInfo
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Description
9* · » · » * 9 tit
Gesthuysen, von Rohr & Eggert
01.0191.2.WO Essen, den 4. April 2001
der Firma
Noss Küchentechnik GmbH
Dieringhauser Straße 53 + 55
51645 Gummersbach
mit der Bezeichnung
-1-
Linearauszug für Abfallbehälter
Die Erfindung betrifft einen Linearauszug für Behälter, insbesondere Abfallbehälter, mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1.
Linearauszüge der in Rede stehenden Art sind seit langem umfangreich bekannt. Sie werden insbesondere für Abfallbehälter eingesetzt, die auf dem ausziehbar geführten Träger aus einem Schrank, insbesondere aus einem Küchenschrank, linear herausgezogen werden können, um befüllt zu werden. Der im Schrank ortsfest angeordnete Deckel kippt unter Eigengewicht beim Ausziehen des Trägers hinten ab und hebt dadurch vorne vom vorderen Abfallbehälter nach oben ab. Dadurch ist das Herausziehen und das Einschieben des mit den Abfallbehältern versehenen Trägers vereinfacht.
Der bekannte Linearauszug, von dem die Erfindung ausgeht (Noss-Auszug-Einbauabfallsammler Nr. 742/752 Prospekt 02/2000) weist einen Deckel auf, der etwas vor der Mittellinie auf einer Lagerachse an den Seitenteilen des Traggestells gelagert ist und deshalb beim Ausziehen des Trägers unter seinem Eigengewicht nach hinten abkippt. Diese Abkippbewegung ist durch einen Schwenkanschlag begrenzt. Bekannt ist diese Konstruktion auch mit zwei hintereinanderliegender, in der Höhe abgesetzten Deckeln für unterschiedlich hohe Abfallbehälter auf dem Träger. Dann ist je Deckel eine eigene Lagerachse vorgesehen.
Bekannt ist auch eine von einer Lagerachse freie rückwärtige Lagerung eines entsprechend abkippenden Deckels bei einem Linearauszug für Abfallbehälter (DE 42 33 177 C2). Hier ist vorgesehen, daß der rückwärtige, vom einwärts verlagerten Abfallbehälter anhebbare Bereich des Deckels bei Vorverlagerung des Behälters, also beim Ausziehen des Trägers mit darauf stehenden Abfallbehältern, in eine sich selbst sperrende Öffhungs-Schrägstellung abfällt. Dazu besitzt der Deckel im rückwärtigen Bereich einen nach unten offenen Längsschlitz, der reiterförmig auf einer horizontal verlaufenden Tragachse sitzt. Unterhalb der Tragachse verläuft ein Stützabschnitt, gegen den eine Stützschulter des Deckels anschlägt, sofern die Tragachse sich im Schlitzscheitel befindet.
Weder bei dem den Ausgangspunkt für die vorliegende Lehre bildenden Linearauszug noch bei dem zuvor erläuterten Linearauszug mit sich selbst sperrender Öffhungs-Schrägstellung des Deckels ist es möglich, den Deckel von Hand von den Abfallbehältern abzuheben, beispielsweise um bei teilweise ausgezogenem Träger von Hand Abfall in den hinteren, noch vom Deckel überdeckten Abfallbehälter werfen zu können.
Bei einem Linearauszug, bei dem die Abfallbehälter in einem linear ausziehbaren Träger eingehängt sind, ist es allerdings bekannt, einen Deckel am hinteren Rand auf einer ortsfesten Schwenkachse zu lagern, um die der Deckel jederzeit von Hand nach oben geschwenkt werden kann. Die Deckelsteuerung selbst erfolgt über seitlich der Abfallbehälter am Träger angeordnete kulissenförmige Schienen, die den Deckel unmittelbar bei Beginn der Ausziehbewegung des Trägers am vorderen Ende anheben, und auf denen der Deckel dann in angehobener Lage weiter geleitet wird. Hier erfolgt die Öffnungsbewegung des Deckels nur über einen kurzen Hubweg mittels der Kulissenführungen.
Der Lehre liegt die Problemstellung zugrunde, den eingangs erläuterten, bekannten Linearauszug für Abfallbehälter so auszugestalten und weiterzubilden, daß er zweckmäßiger zu handhaben ist.
Die zuvor aufgezeigte Problemstellung ist bei dem Linearauszug mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 10.
Anspruch 11 betrifft eine nebengeordnete Lösung, ebenso Anspruch 12.
Nach der Lehre der Erfindung schafft man zwei zueinander parallele, über die Tiefe des Linearauszugs hintereinander angeordnete Schwenkachsen, nämlich zum einen die im Mittelbereich befindliche, bekannte Lagerachse, zum anderen eine von den Schwenkanschlägen am rückwärtigen Rand des Deckels gebildete Schwenkachse. Die rückwärtige Schwenkachse wird dadurch aktiviert, daß der Deckel von Hand angehoben wird. Dazu ist allerdings der
Deckel auf der Lagerachse derart gelagert, daß er von dort nach oben abhebbar ist. Die Lagerung des Deckels auf der Lagerachse wirkt zwar als Schwenklagerung, behindert aber das Abheben des Deckels nicht.
Erfindungsgemäß hat man also einen in klassischer Weise schwenkgelagerten Deckel, der gleichwohl nötigenfalls von Hand auch bei nur teilweise ausgezogenem Träger angehoben werden kann.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 in perspektivischer Ansicht einen kompletten Linearauszug für
Abfallbehälter, jedoch ohne einen diesen umgebenden Schrank
Fig. 2 den Linearauszug aus Fig. 1 in einer Seitenansicht bei einge
schobenem Träger
Fig. 3 den Linearauszug aus Fig. 1 in einer Seitenansicht bei herausge
zogenem Träger,
Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Linearauszugs in einer
Fig. 3 ähnlichen Darstellung.
Die in Fig. 1 dargestellte perspektivische Ansicht zeigt einen Linearauszug für Behälter, insbesondere für Abfallbehälter 1, die hier nur andeutungsweise zu erkennen sind. Ein solcher Linearauszug wird regelmäßig in einen Schrank, insbesondere in einen Küchenschrank eingebaut und beherbergt die für eine Mülltrennung erforderlichen Abfallbehälter 1.
Vorgesehen ist hier ein in den Schrank einbaubares Traggestell 2 mit seitlichen Auszugführungen 3, die vorne links angedeutet zu erkennen sind. In den Auszugführungen 3 ist ein Träger 4 linear ausziehbar geführt. Auf diesem sind im dargestellten Ausführungsbeispiel Abfallbehälter 1 abstellbar. In einer alternativen Ausführungsform kann man den Träger 4 auch weiter oben anordnen, beispielsweise an diesen stützenden Seitenteilen, so daß die Abfallbehälter 1 darin eingehängt werden.
-A-
Am Träger 4 erkennt man in den Fig. 1 bis 3 am vorderen Rand einen Auszuggriff 5, der auch in Gestalt einer Frontplatte eines Schranks realisiert sein kann.
Vom Traggestell 2 ragen seitlich bis etwa auf die Höhe der oberen Öffnungen der Abfallbehälter 1 Seitenteile 6 auf. An den Seitenteilen 6 ist um eine horizontale Lagerachse 7, die erst in Fig. 2 und 3 zu erkennen ist, ein Deckel 8 schwenkbar gelagert, der die Abfallbehälter 1 bei eingeschobenem Träger 4 auf der Oberseite abdeckt, um einen Geruchsverschluß zu bewirken und ein
&iacgr;&ogr; ordentliches Aussehen sicherzustellen. Die Lagerachse 7 ist im Mittelbereich des Deckels 8 angeordnet und zwar dergestalt, daß der Deckel 8 beim Ausziehen des Trägers 4 im Bereich hinter der Lagerachse 7 nach unten und im Bereich vor der Lagerachse 7 entsprechend nach oben schwenkt. Diese Schwenkbewegung wird begrenzt durch einen Schwenkanschlag 9.
Die Schwenkbewegung des Deckels 8 erfolgt im dargestellten Ausführungsbeispiel unter seinem Eigengewicht, realisiert aufgrund der in der Tiefe asymmetrischen Anordnung der Lagerachse 7. Bekannt sind auch Ausführungen des Deckels 8 mit einem zusätzlich angebrachten Zusatzgewicht. Auch das fällt in den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung.
Fig. 2 in Verbindung mit Fig. 3 machen die Funktion des erfindungsgemäßen Linearauszugs deutlich. Vorgesehen ist, daß der Deckel 8 auf der Lagerachse zwar schwenkgelagert, jedoch nach oben abhebbar ist. Das erkennt man in Fig. 3 an der gestrichelten Linie, die den Deckel 8 in abgehobener, hochgeschwenkter Stellung zeigt. Um das kontrolliert durchführen zu können ist vorgesehen, daß an beiden Seitenteilen 6 Schwenkanschläge 9 angeordnet und so ausgebildet sind, daß sie eine zusätzliche rückwärtige, horizontale Schwenkachse bilden, um die der Deckel von Hand hochschwenkbar ist.
Auch das erkennt man in Fig. 3 sehr gut.
Im einzelnen gibt es nun verschiedene Möglichkeiten, die Lagerachse 7 für den Deckel 8 zu realisieren. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist dazu vorgesehen, daß der Deckel 8 seitlich angeordnete, ggf. von Enden der durchgehenden Lagerachse 7 gebildete Lagerzapfen 10 aufweist, die in zugeordneten, nach oben offenen Lagerschalen 11 an den Seitenteilen 6 einlie-
-5-
gen. Der Deckel 8 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel als Kunststoffteil ausgeführt und die Lagerzapfen 10 sind am Deckel 8 als Achsstummel angeformt. Alternativen sind natürlich auch durchgehende, vorzugsweise aus Metall bestehende Lagerachsen 7.
Eine in der Zeichnung nicht dargestellte Alternative hinsichtlich der Deckelanordnung besteht darin, daß der Deckel 8 seitlich angeordnete, nach unten offene Lagerschalen 11 aufweist, in denen zugeordnete, an den Seitenteilen 6 angeordnete Lagerzapfen 10 einliegen. Da ist also eine umgekehrte Zuordnung realisiert.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt eine herstellungstechnisch optimierte Konstruktion dergestalt, daß an den Seitenteilen 6 oder am Deckel 8 im Mittelbereich mit gleichem Abstand vor und hinter der Mitte jeweils zwei Lagerschalen 11 oder Lagerzapfen 10 hintereinander angeordnet sind, wobei stets nur eine von beiden mit dem zugeordneten Lagerzapfen 10 bzw. der zugeordneten Lagerschale 11 in Eingriff kommt. Das erlaubt herstellungstechnisch die Verwendung eines einzigen Werkzeugs für die Seitenteile 6, also für die Realisierung identischer Seitenteile 6, die nur in jeweils umgekehrter Anordnung eingebaut werden.
Hinsichtlich der Gestaltung der zusätzlichen Schwenkachse an den Schwenkanschlägen 9 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel vorgesehen, daß die Schwenkanschläge 9 von Zapfen 12 und Schlitzführungen 13 gebildet sind. Dabei ist hier vorgesehen, daß die Zapfen 12 an den Seitenteilen 6 und die Schlitzführungen 13 im Deckel 8 angeordnet sind. Eine invertierte Anordnung kann so gestaltet sein, daß die Zapfen 12 am Deckel 8 und die Schlitzführungen 13 in den Seitenteilen 6 angeordnet sind. Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt dabei, daß die Schlitzführungen 13 am Ende, hier am unteren Ende, geschlossen sind. Man könnte die Schlitzführungen 13 auch am unteren Ende offen gestalten, dann ließe sich der Deckel 8 noch einfacher aufsetzen. Die geschlossene Gestaltung der Schlitzführungen 13 hat allerdings den Vorteil, daß der Deckel 8 dann an der durch die Schwenkanschläge 9 gebildeten zusätzlichen hinteren Schwenkachse wirklich fixiert ist.
-6-
Für die Schwenkanschläge 9 gilt dasselbe wie für die Lagerachse 7. Die doppelte Anordnung der den Seitenteilen 6 zugeordneten Elemente an beiden Enden des Seitenteils 6 erlaubt es, ein und dasselbe Seitenteil 6 sowohl links als auch rechts anzuordnen.
In aus dem Stand der Technik bekannten Anordnungen befindet sich der Deckel 8 regelmäßig zwischen den Seitenteilen 6. Das dargestellte und bevorzugte Ausführungsbeispiel zeigt hingegen, daß der Deckel 8 als Haube ausgeführt ist und die Seitenteile 6 mit Seitenrändern 14 umfaßt.
Fig. 1 zeigt, insoweit nochmals aufgegriffen auch in Fig. 3, daß der hinten überstehende Bereich des Trägers 4 Platz für eine Aufhahmewanne 15 für Kleinteile, insbesondere für Abfallbehälter-Sammelbeutel bildet. Diese Aufnahmewanne 15 kann ohne weiteres nach hinten vorragen, denn der Raum unter dem Spülen-Ablauf ist ja dort unten frei. Diese Aufnahmewanne 15 ist auch gut zugänglich, weil der Deckel 8 von Hand angehoben werden kann wenn der Träger 4 ausgezogen ist.
Die Aufhahmewanne 15 kann dabei in den Träger 4 integral eingebettet sein, oder als Teil zusätzlich am gestellartig ausgeführten Träger angebracht sein.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen hinsichtlich der Auszugführung 3 ein und dasselbe Ausführungsbeispiel. Hier ist eine klassische Auszugführung 3 vorgesehen mit einer ortsfesten Stützrolle 16 am vorderen Ende der Auszugführung 3 und einer in der Auszugführung 3 laufenden Gegen-Stützrolle 17 am hinteren Ende des Trägers 4. Hat man einen bestimmten Einbauraum für den Linearauszug im Auge, so erreicht man mit einem solchen Auszug eine bestimmte Ausfahrlänge des Trägers 4, die nicht der Gesamtlänge des Trägers 4 im Traggestell 2 entspricht, sondern kürzer ist. Hat man im Schrank, in den der Linearauszug eingebaut werden soll, jedoch in der Tiefe mehr Platz, so kann man vorsehen, daß das Gegenelement 18 zur Auszugführung 3 am hinteren Ende des Trägers 4 nach hinten überstehend verlängert ist und dort eine zweite Gegen-Stützrolle 19 trägt, die bei voll ausgezogenem Träger 4 und damit wirkungsloser erster Gegen-Stützrolle 17 als Abstützung wirkt. An Fig.
3 erkennt man, wie hier die zweite Gegen-Stützrolle 19 ein Abkippen des Trägers 4 bei mit der vollen Einfahrlänge im Traggestell 2 ausgezogenem
-7-
Träger 4 verhindert. Das ist eine einfache Möglichkeit, den Träger 4 scheinbar vollständig ausfahrbar zu haben.
Fig. 4 zeigt eine weiteres Ausfuhrungsbeispiel eines Linearauszugs, bei dem ein Teleskopauszug vorgesehen ist. Eine besonders einfache konstruktive Lösung ist hier dadurch realisiert, daß das Gegenelement 18 zur Auszugführung 3 am hinteren Ende des Trägers 4 nach hinten überstehend verlängert ist und dort eine zweite Gegen-Stützrolle 19 trägt, die bei voll ausgezogenem Träger 4 und damit wirkungsloser erster Gegen-Stützrolle 17 als Abstützung
&iacgr;&ogr; wirkt. Eine solche Gleitführung 21 kann insbesondere aus Kunststoff in Form von Kunststoffschienen realisiert sein.
Das dargestellte und bevorzugte Ausführungsbeispiel zeigt, daß jede der Gleitführungen 21 einen Längsschlitz 22 und einen darin laufenden Gleitzapfen 23 aufweist. Vorgesehen ist dabei, daß eine gesteuerte Funktion des Teleskopauszugs so gewährleistet ist, daß zunächst das zusätzliche Auszugsegment 20 auf der klassischen Rollenführung ausgezogen wird und dann erst die Gleitführungen 21 in Funktion treten. Um das zu erreichen ist vorgesehen, daß der Längsschlitz 22 am der Einschubstellung entsprechenden Ende eine Fixieröse 24 aufweist, in die der Gleitzapfen 23 eintritt. Erst wenn der Anschlag des zusätzlichen Auszugsegments 20 erreicht ist, wird der Gleitzapfen 23 aus der bogenförmigen Fixieröse 24 an der Gleitführung 21 herausgehen und gleitet dann in der Gleitführung 21 weiter.
Insgesamt kann der hier dargestellte Teleskopauszug ohne weiteres komplett in Kunststoff ausgeführt werden, insbesondere wenn man gut gleitfähiges Kunststoffmaterial verwendet.
Claims (16)
1. Linearauszug für Behälter, insbesondere Abfallbehälter (1),
mit einem in einem Schrank, insbesondere einem Küchenschrank, einbaubaren Traggestell (2) mit seitlichen Auszugführungen (3),
mit einem an den Auszugführungen (3) linear ausziehbar geführten Träger (4) für darauf abstellbare oder darin einhängbare Abfallbehälter (1),
mit jeweils einem seitlichen, vom Traggestell (2) bis etwa auf die Höhe der Abfallbehälter (1) aufragenden Seitenteil (6),
mit einem an den Seitenteilen (6) um eine horizontale Lagerachse (7) schwenkbar gelagerten, die Abfallbehälter (1) bei eingeschobenem Träger (4) auf der Oberseite abdeckenden Deckel (8),
wobei die Lagerachse (7) im Mittelbereich des Deckels (8) angeordnet ist und wobei der Deckel (8) beim Ausziehen des Trägers (4) im Bereich hinter der Lagerachse (7) begrenzt von einem Schwenkanschlag (9) nach unten und im Bereich vor der Lagerachse (7) entsprechend nach oben schwenkt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Deckel (8) auf der Lagerachse (7) nach oben abhebbar gelagert ist und
daß Schwenkanschläge (9) an beiden Seitenteilen (6) so angeordnet sind, daß sie eine zusätzliche rückwärtige, horizontale Schwenkachse bilden, um die der Deckel (8) von Hand hochschwenkbar ist.
mit einem in einem Schrank, insbesondere einem Küchenschrank, einbaubaren Traggestell (2) mit seitlichen Auszugführungen (3),
mit einem an den Auszugführungen (3) linear ausziehbar geführten Träger (4) für darauf abstellbare oder darin einhängbare Abfallbehälter (1),
mit jeweils einem seitlichen, vom Traggestell (2) bis etwa auf die Höhe der Abfallbehälter (1) aufragenden Seitenteil (6),
mit einem an den Seitenteilen (6) um eine horizontale Lagerachse (7) schwenkbar gelagerten, die Abfallbehälter (1) bei eingeschobenem Träger (4) auf der Oberseite abdeckenden Deckel (8),
wobei die Lagerachse (7) im Mittelbereich des Deckels (8) angeordnet ist und wobei der Deckel (8) beim Ausziehen des Trägers (4) im Bereich hinter der Lagerachse (7) begrenzt von einem Schwenkanschlag (9) nach unten und im Bereich vor der Lagerachse (7) entsprechend nach oben schwenkt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Deckel (8) auf der Lagerachse (7) nach oben abhebbar gelagert ist und
daß Schwenkanschläge (9) an beiden Seitenteilen (6) so angeordnet sind, daß sie eine zusätzliche rückwärtige, horizontale Schwenkachse bilden, um die der Deckel (8) von Hand hochschwenkbar ist.
2. Linearauszug nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (8) seitlich angeordnete, ggf. von Enden der durchgehenden Lagerachse (7) gebildete Lagerzapfen (10) aufweist, die in zugeordneten, nach oben offenen Lagerschalen (11) an den Seitenteilen (6) einliegen.
3. Linearauszug nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (8) seitlich angeordnete, nach unten offene Lagerschalen (11) Aufweist, in denen zugeordnete, an den Seitenteilen (6) angeordnete Lagerzapfen (10) einliegen.
4. Linearauszug nach Anspruch 2 oder 3 dadurch gekennzeichnet, daß an den Seitenteilen (6) oder am Deckel (8) im Mittelbereich mit gleichem Abstand vor und hinter der Mitte jeweils zwei Lagerschalen (11) oder Lagerzapfen (10) hintereinander angeordnet sind, wobei stets nur eine von beiden mit dem zugeordneten Lagerzapfen (10) bzw. der zugeordneten Lagerschale (11) in Eingriff kommt.
5. Linearauszug nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkanschläge (9) von Zapfen (12) und Schlitzführungen (13) gebildet sind.
6. Linearauszug nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (12) an den Seitenteilen (6) und die Schlitzführungen (13) im Deckel (8) angeordnet sind.
7. Linearauszug nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (12) am Deckel (8) und die Schlitzführungen (13) in den Seitenteilen (6) angeordnet sind.
8. Linearauszug nach einem der Ansprüche 5 bis 7 dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzführungen (13) an einem Ende offen sind.
9. Linearauszug nach einem der Ansprüche 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (8) als Haube ausgeführt ist und die Seitenteile (6) mit Seitenrändern (14) umfaßt.
10. Linearauszug für Behälter, insbesondere Abfallbehälter (1),
mit einem in einem Schrank, insbesondere einem Küchenschrank, einbaubaren Traggestell (2) mit seitlichen Auszugführungen (3),
mit einem an den Auszugführungen (3) linear ausziehbar geführten Träger (4) für darauf abstellbare oder darin einhängbare Abfallbehälter (1),
mit einer Stützrolle (16) am vorderen Ende der Auszugführung (3) und einer in der Auszugführung (3) laufenden Gegen-Stützrolle (17) am hinteren Ende des Trägers (4),
insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (4) in eingeschobener Stellung das Traggestell (2) nach hinten abstehend überragt und dort am oder im Träger (4) eine Aufhahmewanne (15) für Kleinteile, insbesondere für Abfallbehälter-Sammelbeutel, vorgesehen ist.
mit einem in einem Schrank, insbesondere einem Küchenschrank, einbaubaren Traggestell (2) mit seitlichen Auszugführungen (3),
mit einem an den Auszugführungen (3) linear ausziehbar geführten Träger (4) für darauf abstellbare oder darin einhängbare Abfallbehälter (1),
mit einer Stützrolle (16) am vorderen Ende der Auszugführung (3) und einer in der Auszugführung (3) laufenden Gegen-Stützrolle (17) am hinteren Ende des Trägers (4),
insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (4) in eingeschobener Stellung das Traggestell (2) nach hinten abstehend überragt und dort am oder im Träger (4) eine Aufhahmewanne (15) für Kleinteile, insbesondere für Abfallbehälter-Sammelbeutel, vorgesehen ist.
11. Linearauszug für Behälter, insbesondere Abfallbehälter (1),
mit einem in einem Schrank, insbesondere einem Küchenschrank, einbaubaren Traggestell (2) mit seitlichen Auszugführungen (3),
mit einem an den Auszugführungen (3) linear ausziehbar geführten Träger (4) für darauf abstellbare oder darin einhängbare Abfallbehälter (1),
mit einer Stützrolle (16) am vorderen Ende der Auszugführung (3) und einer in der Auszugführung (3) laufenden Gegen- Stützrolle (17) am hinteren Ende des Trägers (4),
insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenelement (18) zur Auszugführung (3) am hinteren Ende des Trägers (4) nach hinten überstehend verlängert ist und dort eine zweite Gegen-Stützrolle (19) trägt, die bei voll ausgezogenem Träger (4) und damit wirkungsloser erster Gegen-Stützrolle (17) als Abstützung wirkt.
mit einem in einem Schrank, insbesondere einem Küchenschrank, einbaubaren Traggestell (2) mit seitlichen Auszugführungen (3),
mit einem an den Auszugführungen (3) linear ausziehbar geführten Träger (4) für darauf abstellbare oder darin einhängbare Abfallbehälter (1),
mit einer Stützrolle (16) am vorderen Ende der Auszugführung (3) und einer in der Auszugführung (3) laufenden Gegen- Stützrolle (17) am hinteren Ende des Trägers (4),
insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenelement (18) zur Auszugführung (3) am hinteren Ende des Trägers (4) nach hinten überstehend verlängert ist und dort eine zweite Gegen-Stützrolle (19) trägt, die bei voll ausgezogenem Träger (4) und damit wirkungsloser erster Gegen-Stützrolle (17) als Abstützung wirkt.
12. Linearauszug nach Ansprach 11, dadurch gekennzeichnet, daß im oder am Träger (4) im nach hinten überstehenden Abschnitt eine Aufnahmewanne (15) für Kleinteile, insbesondere für Abfallbehälter-Sammelbeutel, vorgesehen ist.
13. Linearauszug für Behälter, insbesondere Abfallbehälter (1),
mit einem in einem Schrank, insbesondere einem Küchenschrank einbaubaren Traggestell (2) mit seitlichen Auszugführungen (3),
mit einem an den Auszugführungen (3) linear ausziehbar geführten Träger (4) für darauf abstellbare oder darin einhängbare Abfallbehälter (1),
mit einer Stützrolle (16) am vorderen Ende der Auszugführung (3) und einer in der Auszugführung (3) laufenden Gegen-Stützrolle (17) am hinteren Ende des Trägers (4),
insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auszugführung (3) als Teleskopauszug mit einem zusätzlichen Auszugsegment ausgeführt ist und
daß das Gegenelement (18) am Auszugsegment (20) in zwei hintereinander angeordneten Gleitführungen (12) verschiebbar geführt ist.
mit einem in einem Schrank, insbesondere einem Küchenschrank einbaubaren Traggestell (2) mit seitlichen Auszugführungen (3),
mit einem an den Auszugführungen (3) linear ausziehbar geführten Träger (4) für darauf abstellbare oder darin einhängbare Abfallbehälter (1),
mit einer Stützrolle (16) am vorderen Ende der Auszugführung (3) und einer in der Auszugführung (3) laufenden Gegen-Stützrolle (17) am hinteren Ende des Trägers (4),
insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auszugführung (3) als Teleskopauszug mit einem zusätzlichen Auszugsegment ausgeführt ist und
daß das Gegenelement (18) am Auszugsegment (20) in zwei hintereinander angeordneten Gleitführungen (12) verschiebbar geführt ist.
14. Linearauszug nach Anspruch 13 dadurch gekennzeichnet, daß jede der Gleitführungen (21) einen Längsschlitz (22) und einen darin laufenden Gleitzapfen (23) aufweist.
15. Linearauszug nach Anspruch 14 dadurch gekennzeichnet, daß der Längsschlitz (22) am der Einschubstellung entsprechenden Ende eine Fixieröse (24) aufweist, in die der Gleitzapfen (23) eintritt.
16. Linearauszug nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Auszugsegment (20) und das Gegenelement (18) am Träger (4) als gleitfähige Kunststoffschienen ausgeführt sind oder solche aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20105934U DE20105934U1 (de) | 2001-04-04 | 2001-04-04 | Linearauszug für Abfallbehälter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20105934U DE20105934U1 (de) | 2001-04-04 | 2001-04-04 | Linearauszug für Abfallbehälter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20105934U1 true DE20105934U1 (de) | 2001-08-23 |
Family
ID=7955353
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20105934U Expired - Lifetime DE20105934U1 (de) | 2001-04-04 | 2001-04-04 | Linearauszug für Abfallbehälter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20105934U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20311064U1 (de) | 2003-07-17 | 2003-09-18 | Igus Spritzgußteile für die Industrie GmbH, 51147 Köln | Teleskopführung |
| WO2007031978A1 (en) * | 2005-09-14 | 2007-03-22 | Martin Cunniffe | A waste module |
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| DE2256065B2 (de) | 1972-11-15 | 1977-10-13 | Einfachauszug fuer schubladen | |
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| DE3630336A1 (de) | 1986-09-05 | 1988-04-21 | Bernhard Elsner | Muellsortenbox |
-
2001
- 2001-04-04 DE DE20105934U patent/DE20105934U1/de not_active Expired - Lifetime
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