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DE19741406C2 - Schmuckstückverschluß - Google Patents

Schmuckstückverschluß

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DE19741406C2
DE19741406C2 DE19741406A DE19741406A DE19741406C2 DE 19741406 C2 DE19741406 C2 DE 19741406C2 DE 19741406 A DE19741406 A DE 19741406A DE 19741406 A DE19741406 A DE 19741406A DE 19741406 C2 DE19741406 C2 DE 19741406C2
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Joerg Heinz
Dieter Luz
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Joerg Heinz GmbH and Co KG
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    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/18Fasteners for straps, chains or the like
    • A44C5/20Fasteners for straps, chains or the like for open straps, chains or the like
    • A44C5/2057Fasteners locked by sliding or rotating of the male element of the fastener; Turn-button fasteners
    • A44C5/2061Fasteners locked by sliding or rotating of the male element of the fastener; Turn-button fasteners combined with spring means

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schmuckstückverschluß nach dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs 1 und ein Ver­ fahren zum Verschließen von Schmuckstücken.
Verschlußvorrichtungen für Schmuckstücke sind bekannt. Weite Verbreitung finden dabei Bajonettverschlüsse in der im Ge­ brauchsmuster DE-GM 76 01 893 beschriebenen Art. Derartige Verschlußvorrichtungen erlauben es insbesondere, ein und die­ selbe Schmuckkette mit unterschiedlichen, dekorativ gestalte­ ten Verschlüssen zu verwenden.
Bei diesen bekannten Verschlußvorrichtungen ist an der Kette ein Bajonettstecker und am bzw. im Verschluß eine entsprechend geformte Bajonettstecker-Aufnahme vorgesehen.
Ein Problem kann bei den bekannten Verschlüssen insbesondere dann auftreten, wenn der Verschluß flach, etwa in Form eines Pflanzenblattes, ausgestaltet ist und ein flaches Anliegen auf dem Dekolleté seiner Trägerin gewünscht wird. Selbst wenn die Bajonettstecker-Aufnahme mit hoher Präzision und damit teuerem Fertigungsaufwand auf dem Verschluß ausgerichtet werden, so daß beim Anlegen der Kette der Verschluß in die gewünschte La­ ge kommt, ist es möglich, daß durch eine Torsion der oft star­ ren Kette beim Tragen der Verschluß nicht mehr exakt die ge­ wünschte Lage einnimmt.
Aus der DE-PS 343 348 ist eine Sicherung gegen das unbeabsich­ tigte Lösen von Bajonettverschlüssen bekannt. Es wird nicht diskutiert, wie eine relative Drehung zwischen Verschlußele­ ment und einer Kette verhindert werden kann.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 296 06 975 U1 ist be­ reits eine Verschlußeinrichtung für ein Schmuckstück wie ins­ besondere eine relativ starre Kette oder ein Kollier bekannt. In dieser bekannten Verschlußeinrichtung ist zwischen Kette und Stecker ein Kopplungselement vorgesehen. Das an der Kette angeordnete Kopplungselement ist dabei in einem Hülsenelement aufgenommen und in diesem um einen definierten Winkelbereich drehbar. Diese Technik verhindert zwar auf zufriedenstellende Weise ein Verdrehen des Verschlusses, ist aber nur einsetzbar, wenn die Kette den für die Verbindung mit dem Kopplungselement erforderlichen Mindestquerschnitt aufweist. Insbesondere bei Perlenketten oder feinen Goldketten ist diese Voraussetzung nicht allgemein gegeben.
Das DE 295 10 652 U1 befaßt sich mit dem verdrehungssicheren Verschluß von Halsketten. Die dort gezeigte Anordnung sieht vor, daß eine Steckeraufnahme an ihrem vom Stecker abgewandten Ende über einen Bolzen und um diesen drehbar an ein Kettenauf­ nahmeelement angekoppelt ist. Der passende Stecker kann in gleicher Weise über einen Bolzen mit einem Kettenaufnahmeele­ ment verkoppelt werden. Problematisch ist hierbei, daß zum drehenden Verrasten des dort verwendeten Bajonettsteckers in der Steckeraufnahme diese fest ergriffen werden muß. Dies ist nur möglich, wenn sie eine hinreichende bauliche Länge auf­ weist; in diesem Fall können jedoch beim Tragen oder Anlegen insbesondere dicker und somit relativ starrer Ketten am Bolzen große Biegemomente auftreten und diesen verformen. Zudem be­ einträchtigt die erforderliche Länge die Designmöglichkeiten und macht einen Einbau in etwa ein kugelförmiges Verschluß­ stück oder den Unterbau unter ein flaches Verschlußstück prak­ tisch unmöglich.
Aus der DE 44 24 040 A1 ist ein Verschluß bekannt, mit dem ein mit dem Abknicken der Kette am Verschluß einhergehender Ver­ schleiß verhindert werden soll. Dazu soll die Steckeraufnahme mittels einer Kipplagerung mit ovalem Querschnitt am hierzu passend ausgeformten Verschluß untergebracht werden.
Aus der US-Patentschrift 4,364,155 ist bereits ein Schmuck­ stückverschluß nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 bekannt. Es wird diskutiert, daß ein Schmuckstückverschluß schnell zu öffnen und zu schließen sein soll. Die Schrift diskutiert nicht, wie eine Torsion der Kette durch die Ausgestaltung des Verschlusses verhindert werden kann.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen verbesserten Schmuckstückverschluß zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 sowie durch die Merkmale des unabhängigen Verfahrensanspruchs ge­ löst. Sie erlaubt die Beibehaltung bisherigen Bajonett- Verschlußstecker mit einer rotierenden Verschlußmechanik und die Vereinfachung des Öffnens und Schliessens.
Im Gebrauch wird sich die Verschlußsteckeraufnahme nach An­ spruch 1 mit dem daran bajonettartig gesicherten Stecker aus der beim Verschließen eingenommenen, gegen Drehen gesicherten ersten Position ohne weiteres Dazutun der Trägerin schon durch die beim Tragen verursachten Bewegungen der Kette auf den Ver­ schluß einwirkenden geringen Kräfte axial heraus verschieben und axial frei in die Positionen gleiten, in welchen ein Ver­ drehen der Verschlußsteckeraufnahme möglich ist. So liegt im Gebrauch auch ein flaches Verschlußstück jederzeit flach an, ohne daß eine Blockade seiner Rotation zu befürchten ist.
Da für einen erfindungsgemäßen Schmuckstückverschluß nach An­ spruch 1 Ketten mit herkömmlichen Steckern ohne das Erforder­ nis eines besonderen Kopplungsstückes oder dergleichen verwen­ det werden können, ist der erfindungsgemäße Verschluß ohne weiteres mit bereits vorhandenen Ketten verwendbar. Es können dabei problemfrei auch sehr dünne Ketten wie Perlen- oder dün­ ne Goldketten verwendet werden, ohne daß diese ein Mindestvo­ lumen aufweisen müssen; die Verwendung mit dickeren und daher relativ starren Ketten wird ohne die Gefahr von Verschleiß und Verbiegung von Teilen des Verschlusses durch das ganzseitige Umschließen der Verschlußsteckeraufnahme ermöglicht. Die Ver­ wendung einer kleinen Hülse zum Umgreifen der Verschlußstec­ keraufnahme gewährleistet dabei, daß die Außenmaße des erfin­ dungsgemäßen Schmuckstückverschlusses nur unwesentlich größer sind als bei herkömmlichen Bajonettverschlüssen. Dies ist vor­ teilhaft für das Design der Schmuckverschlüsse, welches trotz der verbesserten Trageeigenschaften keinerlei Einschränkungen unterworfen wird; vielmehr wird durch die Gewährleistung fla­ chen Anliegens sogar der Entwurf flacher Schmuckverschlüsse noch angeregt und begünstigt. Die zur Ausrichtung der Ver­ schlußsteckeraufnahmen vordem erforderliche Montage-Präzision ist verringert. Der neuartige Schmuckstückverschluß ist somit trotz des erforderlichen zusätzlichen Buchsenteils günstig in der Fertigung.
Vorteilhafte Ausführungen sind in den Unteransprüchen angege­ ben.
Besonders vorteilhaft ist die Ausbildung, worin ein Spalt zwi­ schen Buchse und Verschlußsteckeraufnahme vorgesehen ist, der klein gegen die axiale Ausdehnung der Verschlußsteckeraufnahme ist. Bei einer derartigen Bemaßung des Spaltes kann verhindert werden, daß die Verschlußsteckeraufnahme sich in der Buchse so weit schräg stellt, daß sie sich darin verkantet. Diese Gefahr besteht andernfalls insbesondere dann, wenn die Verschlußstec­ keraufnahme scharfkantig gebildet ist und für die Buchse ein weiches Material wie Gold verwendet wird. Zugleich ist es von Vorteil, wenn der Spalt so groß ist, daß eine reibungsarme Hin- und Herbewegung der Verschlußsteckeraufnahme in der Buch­ se - anders als etwa bei einer Presspassung der Verschlußstec­ keraufnahme in die Buchse - möglich ist. Diese "schwimmende Lagerung" ist besonders erwünscht und wird bei Spaltgrößen von unter 2/10 mm, wobei Spaltgrößen unter vorzugsweise 5/100 mm und besonders bevorzugt von 2,5/100 mm liegen können, während die Verschlußsteckeraufnahme selbst eine Länge von einigen Millimetern besitzen kann. Bevorzugt ist es, wenn der Hub, d. h. die Eintauchtiefe, um den die Verschlußsteckeraufnahme sich von dem Positionsbereich des Verschlußstückes mit freier Drehbarkeit zur gegen Verdrehen gesicherten Position in der Buchse bewegt, ebenfalls im Bereich von unter einem Millimeter liegt. In einem praktischen Ausführungsbeispiel konnten so dieselben Außenabmessungen wie bei gängigen Verschlußanordnun­ gen nach dem Stand der Technik erreicht werden. Hierbei kann die Buchse in einer praktischen Ausführung einen Außendurch­ messer von zwischen 3 und 5 mm haben, was ihren problemfreien Einbau etwa in Perlen ermöglicht. Es hat sich dabei als vor­ teilhaft erwiesen, wenn zur Erzielung der geringen Spaltgrößen die einander zugewandten Oberflächen von Buchse und Verschluß­ steckeraufnahme durch Hochglanzdrehen erzeugt werden.
Die durch den Spalt vorgesehene Reibungsarmut gewährleistet selbst dann eine Verschleißfreiheit der Anordnung, wenn die Trägerin der Kette während des Tragens mit dem Verschluß spielt und diesen hierbei etwa permanent rotieren läßt. Die leichtgängige Rotierbarkeit regt ein solches Spielen sogar an. Hingegen ist eine Irritation der Trägerin durch Abstehen des Verschlusses bei Tordierung der Kette ausgeschlossen. Auf diese Weise wird der Tragekomfort erhöht.
Die Erfindung wird im folgenden nur beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
Fig. 1 eine Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Schmuck­ stückverschlusses mit einem zugehörigen Stecker;
Fig. 2a und 2b Schnittansichten des Schmuckstückver­ schlusses von Fig. 1, worin die Verschlußsteckeraufnah­ me unterschiedliche Positionen in der Buchse auf­ nimmt;
Fig. 2c eine Schnittansicht eines weiteren Schmuckstückver­ schlusses mit veränderter Sicherung der Verschlußstec­ keraufnahme gegen Verlieren;
Fig. 3a und b Draufsichten in die Buchse mit darin angeordne­ ter Verschlußsteckeraufnahme;
Fig. 4 eine Explosionsdetailansicht der Buchse des in Fig. 2c gezeigten Ausführungsbeispiels;
Fig. 5 eine Schnitt-Ansicht eines weiteren Ausführungsbei­ spiels.
Nach Fig. 1 umfaßt ein Schmuckstückverschluß 1 eine außen zu­ mindest im wesentlichen zylindrische Verschlußsteckeraufnahme 2, die zur Aufnahme eines Verschlußsteckers 3 ausgebildet ist, welcher an seiner dem Schmuckstückverschluß 1 abgewandten Sei­ te mit einer Kette 4 oder ähnlichem verbunden sein kann oder etwa in bekannter Weise von einem Perlenkettenfaden durchdrun­ gen ist. Im Verschlußstecker 3 sind Nuten 5 vorgesehen, die bei der Verwendung mit Vorsprüngen 6a, 6b auf der dem Ver­ schlußstecker 3 zugewandten Seite (Bezugszeichen 7a am Doppel­ pfeil A) der Verschlußsteckeraufnahme 2 angeordnet sind. Im Inneren 8 der hohl ausgebildeten Verschlußsteckeraufnahme 2 stützt sich eine Druckfeder 9 auf einer dem Verschlußstecker 3 zugewandten Platte 10 ab, und preßt diese ihrerseits im Ruhe­ zustand auf die Innenseiten von Vorsprüngen 6a, 6b sowie gege­ benenfalls eine ringförmige Umrandung des Hohlraumes 8. Auf der gegenüberliegenden Seite (Bezugszeichen 7b am Doppelpfeil) stützt sich die Feder 9 auf einer ringförmigen Umrandung ab.
Die Verschlußsteckeraufnahme 2 ist in einer Buchse 11 mit zu­ mindest im wesentlichen hohlzylindrischen Inneren gleitfähig und allgemein konzentrisch angeordnet und durch einen Vor­ sprung 12 auf der zum Verschlußstecker 3 gewandten Seite (7a) der Buchse 11 sowie gegenüberliegend den Buchsenboden 16 un­ verlierbar gehaltert. Die Länge der Buchse 11 im Vergleich zur Länge der Verschlußsteckeraufnahme 2 und somit der Hub, um welchen die Verschlußsteckeraufnahme 2 längs des Doppelpfeiles A in der Buchse 11 bewegt werden kann, ist in der Zeichnung aus Gründen der Anschaulichkeit gegenüber dem in der Praxis erforderlichen Maß übertrieben. Es ist ausreichend, wenn die Buchse 11 nur wenig länger als die Verschlußsteckeraufnahme 2 ist, die in der Praxis ein Längenmaß im Millimeterbereich auf­ weist.
Die Verschlußsteckeraufnahme 2 weist an ihrer vom Verschluß­ stecker 3 abgewandten Seite (Richtung 7b) eine Ausnehmung 14 auf, in welche bei Positionierung der Verschlußsteckeraufnahme 2 in einer ersten Position nahe am oder direkt auf dem Buch­ senboden 16 (wie in Fig. 1 und Fig. 2a gezeigt), eine dort vorgesehene korrespondierende Erhöhung 15 in form- und/oder reibschlüssigen Eingriff treten kann.
Sofern die Verschlußsteckeraufnahme 2 sich nicht in der ersten Position nahe am oder direkt auf dem Buchsenboden 16 befindet, sondern davon entfernt in einer axial beliebigen weiteren Po­ sition (Fig. 2b), die in dem Hubbereich liegt, kann die Ver­ schlußsteckeraufnahme 2 sich in der Buchse 11 frei drehen.
Zwischen der Buchse 11 und der verschlußsteckeraufnahme 2 ist hierzu ein Spalt 13 vorgesehen, der in der nicht maßstabsge­ treuen Zeichnung überhöht dargestellt ist. In der Praxis ist der durch die Differenz zwischen Außendurchmesser der Ver­ schlußsteckeraufnahme 2 und lichter Weite der Buchse 11 gebil­ dete Spalt 13 sehr klein; Spaltgrößen unterhalb eines halben Millimeters sind ohne weiteres herzustellen, bevorzugt sind Spaltgrößen unter 2/10 mm und ein besonders günstiges Lage­ rungsverhalten ergibt sich bei Spaltgrößen unter 5/100 mm, be­ vorzugt 2,5/100 mm. Bei einer hinreichend präzisen Fertigung ist ein leichtgängiges Rotieren der Verschlußsteckeraufnahme 2 in der Buchse 11 ermöglicht, das kugellagerähnliche Dreheigen­ schaften gewährleistet. Die für die genannten geringen Spalt­ größen erforderliche Fertigungspräzision kann insbesondere durch Hochglanzdrehen der Teile auf handelsüblichen Maschinen erzielt werden.
Der erfindungsgemäße Schmuckstückverschluß 1 wird geschlossen, indem der Verschlußstecker 3 an den Vorsprüngen 12 der Buchse 11 vorbei auf die Verschlußsteckeraufnahme 2 gedrückt wird und die Nuten 5 in Ausrichtung mit den Vorsprüngen 6a, 6b gebracht werden. Die Spitze 3a des Verschlußsteckers 3 wird dann in Kontakt mit der Platte 10 gepreßt, die ein Verhaken mit der Druckfeder 9 verhindert. Das Anpressen bewirkt eine Bewegung der Verschlußsteckeraufnahme 2 innerhalb der Buchse 11 und führt zum Aufsitzen der Verschlußsteckeraufnahme 2 auf dem Buchsenboden 16, wobei Ausnehmung 14 und Erhöhung 15 gegebe­ nenfalls durch eine geringfügige Drehbewegung am Verschluß­ stecker 3 in Eingriff miteinander gelangen.
Dann wird der Verschlußstecker 3 unter Überwindung der Kraft der Druckfeder 9 weiter gegen den Verschluß gedrückt, wobei die Vorsprünge 6a, 6b in den Nuten 5 entlang gleiten, bis sie unter Drehung des Verschlußsteckers 3 an der Umlenkung 5a vor­ beigleiten. Nach diesem bajonettartigen Einrasten wird der Schliess-Press-Druck auf den Verschlußstecker 3 gelöst und so der Bajonettverschluß mit der Druckfeder 9 verriegelt.
Nach Lösen des Schliess-Press-Drucks kann sich die Verschluß­ steckeraufnahme 2 aus der ersten Position am Buchsenboden 16 gleitend entfernen. Die eigene Schwerkraft des verschlußstüc­ kes, Rückstellkräfte einer etwas starren Kette 4 oder die leichten Bewegungen der Kettenträgerin sind hierfür ausrei­ chend. Die verschlußsteckeraufnahme 2 kann sich dann frei im Inneren der Buchse 11 mit angekoppeltem Verschlußstecker 3 drehen.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 2c, Fig. 3b und Fig. 4 unter Verwendung weitgehend gleicher Be­ zugszeichen gezeigt. Dieses weitere Ausführungsbeispiel ist mit dem vorhergehend beschriebenen in Ausgestaltung und Funk­ tion weitgehend identisch, weist aber einen Unterschied bezüg­ lich der unverlierbaren Halterung der Verschlußsteckeraufnahme 2 dahingehend auf, daß anstelle der Vorsprünge 12 auf der Buchse 11 der Buchseninnenraum nahe des Buchsenbodens 16 eine ringsum laufende Stufe 12a aufweist, die als Anschlag für eine die Verschlußsteckeraufnahme 2 vorzugsweise ringsum umlaufende Schulter 17 nahe dem Buchsenboden dient. Zwischen der Buch­ seninnenwand und der Schulter 17 verläuft ein Spalt 13', der bevorzugt wie Spalt 13 bemaßt ist.
Die entsprechende Draufsicht für die Ausführungen nach Fig. 1 ist in Fig. 3a gezeigt, die Draufsicht zu Fig. 2c in Fig. 3b.
Fig. 4 zeigt eine Explosionsansicht einer Buchse 11 für das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2c, die nicht einstückig aus ei­ nem massiven Werkstück hergestellt ist, sondern aus einem ab­ gestuften Rohrstück 18 und einem separaten Bodeneinsatz 19 zu­ sammengesetzt ist. Die Flächen 18a und 19a können zur Montage mittels Kleben, Presspassung, Punktschweißen oder einem ande­ ren bekannten Verfahren verbunden werden.
Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel, worin in einer Doppel­ buchse 11a zwei Verschlußsteckeraufnahmen 2a, 2b Rücken an Rücken angeordnet sind.
Während nach den Figuren und der bisherigen Beschreibung am Boden der Buchse 11 eine Erhebung 15 vorgesehen ist, die mit einer Ausnehmung 14 in der Verschlußsteckeraufnahme 2 korre­ spondiert, ist ohne weiteres einsichtig, daß statt dessen auch der Buchsenboden 16 eine Ausnehmung aufweisen könnte, in wel­ che eine zugewandte Erhebung der Verschlußsteckeraufnahme 2 eingreifen kann. Auch könnte auf beiden Seiten je eine Teilfläche als Ausnehmung und als Erhebung ausgebildet sein.
Anstelle oder neben einer Erhebungs-Ausnehmungs-Verbindung ist es weiterhin auch möglich, einen reibschlüssigen Eingriff zwi­ schen Buchsenboden und Verschlußsteckeraufnahme vorzusehen. Dies ist insofern sogar günstig, weil die für das Herausarbei­ ten von Ausnehmung 14 und Erhebung 15 erforderlichen Arbeits­ gänge wegfallen.
Anstelle einer allgemein zylindrischen Außenform kann die Ver­ schlußsteckeraufnahme 2 auch allgemein kegelförmig gebildet werden. Wird das Buchseninnere mit dem gleichen Kegelwinkel versehen, ergibt sich beim Einpressen der Verschlußsteckerauf­ nahme 2 in die Buchse 11 ein gewünschter Reibschluß.

Claims (13)

1. Schmuckstückverschluß (1) mit einer Verschlußsteckerauf­ nahme (2) zur Aufnahme eines darin in bestimmter Drehwin­ kelausrichtung axial einschiebbaren und durch Verdrehen gegen Herausziehen bajonettartig sicherbaren Verschluß­ steckers (3) mit einer Buchse (11), in welcher die Ver­ schlußsteckeraufnahme (2) axial hin- und her beweglich zwischen einer ersten Position, in welcher eine relative Drehung zwischen Verschlußsteckeraufnahme (2) und Buchse (11) verhindert ist, und einer weiteren Position aufgenom­ men ist, in welcher die Verschlußsteckeraufnahme (2) dreh­ bar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußstec­ keraufnahme (2) in der Buchse (11) unverlierbar gehaltert und in der weiteren Position frei drehbar ist.
2. Schmuckstückverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Verschlußsteckeraufnahme (2) in ihrer axial am weitesten innen in der Buchse (11) liegenden Po­ sition am Drehen gehindert ist.
3. Schmuckstückverschluß nach Anspruch 2, worin der innere Buchsenboden (16) und das diesem zugewandte Ende der Ver­ schlußsteckeraufnahme (2) ein Erhebungs-/Ausnehmungspaar (14, 15) aufweisen, deren Eingriff miteinander die Drehung der Verschlußsteckeraufnahme (2) in der Buchse (11) ver­ hindert.
4. Schmuckstückverschluß nach Anspruch 2, worin der innere Buchsenboden (16) und das diesem zugewandte Ende der Ver­ schlußsteckeraufnahme (2) sich in der ersten Position in reibschlüssigem Eingriff miteinander befinden.
5. Schmuckstückverschluß nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, worin die Verschlußsteckeraufnahme (2) außen und die Buchse (11) innen rotationssymmetrisch und zumindest im wesentlichen zylinderförmig ausgebildet sind.
6. Schmuckstückverschluß nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, worin die Verschlußsteckeraufnahme (2) in der weiteren Position (Pfeil 7a) um wenigstens 360° und ohne Anschlag um beliebig große Winkel drehbar ist.
7. Schmuckstückverschluß nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, worin ein Spalt (13) zwischen Buchse (11) und Verschlußsteckeraufnahme (2) vorgesehen ist, der klein ge­ gen die axiale und/oder radiale Ausdehnung der Verschluß­ steckeraufnahme (2) ist.
8. Schmuckstückverschluß nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, worin der Spalt (13) zwischen Buchse (11) und Verschlußsteckeraufnahme (2) in der weiteren Position so groß ist, daß eine reibungsarme Hin- und Herbewegung der Verschlußsteckeraufnahme (2) in der Buchse (11) möglich ist.
9. Schmuckstückverschluß nach dem vorhergehenden Anspruch, worin die Verschlußsteckeraufnahme (2) an ihrem vom Ver­ schlußstecker (3) abgewandten Ende ringsum eine Schulter (17) mit erhöhtem Außendurchmesser aufweist, die in einem Bereich mit erhöhtem Innendurchmesser in der Buchse (11) unverlierbar gehalten ist.
10. Schmuckstückverschluß nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Buchse (11) auf der dem Verschlußstecker (3) zugewandten Seite die Verschlußsteckeraufnahme (2) übergreift, um die unverlierbare Halterung zu schaffen.
11. Schmuckstückverschluß nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, worin die Verschlußsteckeraufnahme (2) eine Druckfeder (9) umfaßt, um den Verschlußstecker (3) in der Verschlußstellung elastisch in die verriegelte Position zu fixieren.
12. Schmuckstückverschluß nach Anspruch 11, worin die zum Ver­ schieben der Verschlußsteckeraufnahme (2) in die erste Po­ sition erforderliche Kraft geringer ist als jene für das Überwinden der Verriegelungs-Fixierung.
13. Verfahren zum Verschließen eines Schmuckstückes mit einem Verschlußstecker, einer Verschlußsteckeraufnahme und einer Buchse, welche die Verschlußsteckeraufnahme unverlierbar axial beweglich zwischen einer ersten Position, in welcher die Verschlußsteckeraufnahme in der Buchse gegen Verdrehen gesichert ist, und einer weiteren Position hält, in wel­ cher die freie Drehbarkeit der Verschlußsteckeraufnahme gewährleistet ist, worin mit dem Verschlußstecker die Ver­ schlußsteckeraufnahme in die erste axiale Position in der Buchse gedrückt wird, der Verschlußstecker in die Ver­ schlußsteckeraufnahme gedrückt und bajonettartig mit die­ sem verrastet wird und nach Entlastung des Verschlußstec­ kers ein Zurückgleiten der Verschlußsteckeraufnahme aus der ersten Position erlaubt wird.
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