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DE20105563U1 - Stromschienen-Leuchtensystem - Google Patents

Stromschienen-Leuchtensystem

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Publication number
DE20105563U1
DE20105563U1 DE20105563U DE20105563U DE20105563U1 DE 20105563 U1 DE20105563 U1 DE 20105563U1 DE 20105563 U DE20105563 U DE 20105563U DE 20105563 U DE20105563 U DE 20105563U DE 20105563 U1 DE20105563 U1 DE 20105563U1
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Germany
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busbar
lighting system
adapter
busbars
contacts
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DE20105563U
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Wofi Leuchten Wortmann and Filz GmbH
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Wofi Leuchten Wortmann and Filz GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R25/00Coupling parts adapted for simultaneous co-operation with two or more identical counterparts, e.g. for distributing energy to two or more circuits
    • H01R25/14Rails or bus-bars constructed so that the counterparts can be connected thereto at any point along their length
    • H01R25/145Details, e.g. end pieces or joints
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/34Supporting elements displaceable along a guiding element
    • F21V21/35Supporting elements displaceable along a guiding element with direct electrical contact between the supporting element and electric conductors running along the guiding element
    • HELECTRICITY
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

wofi0029 - 202/01
D25/D663 - KKe/KKe
Stromschienen-Leuchtensvstem
Die Erfindung betrifft ein Stromschienen-Leuchtensystem für den 230V Betrieb mit mindestens einer Stromschiene, die mindestens einen metallischen Leiter aufweist, der über einen Teil seines Umfangs von einer elektrischen Isolation umgeben ist.
Stromschienen-Leuchtensysteme sind bereits in umfangreicher Vielfalt für den Niedervoltbetrieb bekannt. Neben dem ästhetischen Äußeren weiß der Benutzer
&iacgr;&ogr; die vorteilhafte Flexibilität der Leuchtenanordnung zu schätzen. Ein einmalig angebrachtes Leuchtensystem mit einer oder mehreren Stromschienen ermöglicht es, die Leuchten nach Belieben mit minimalem Aufwand neu anzuordnen, oder deren Anzahl zu variieren. Einer Veränderung der Innenausstattung eines Raumes kann sogleich mit minimalem Aufwand durch eine angepaßte
is Beleuchtung Rechnung getragen werden.
Als ein großer Nachteil der Niedervoltbeleuchtung ist jedoch der notwendige Einsatz eines Transformators anzuführen. Einerseits erhöht der Transformator im wesentlichen Umfang die Herstellungskosten eines Leuchtensystems, andererseits weist ein geeigneter Transformator in der Regel einen nicht unerheb-0 liehen Bauraum auf, der den Produktdesigner meist vor ein unlösbares Problem stellt. Eine ästhetische Lösung einer Beleuchtungsaufgabe mit einem Niedervoltbeleuchtungssystem erfordert also stets eine individuelle Anpassung an die Gegebenheiten des Raumes, da der Transformator verborgen werden muß.
• ♦ ·
Nicht selten haben Transformatoren zudem eine erhebliche Geräuschemission und verbrauchen im Rahmen der Spannungswandlung eine Eigenleistung, die außerdem als Wärme abgeführt werden muß. Wird die Wärmeabfuhr nicht fachgerecht gewährleistet, kommt es häufig zu Defekten oder sogar zu Brandfällen. Die Notwendigkeit der Wärmeabfuhr widerstrebt auch dem Bedürfnis, das Transformatorbauteil an unauffälliger Stelle zu verbergen.
Ein weiterer gravierender Nachteil von Niedervolt-Beleuchtungssystemen liegt in der verhältnismäßig eingeschränkten Leistungsstärke dieser Bauart. Ein Betrieb mit einer 12 V-Spannung benötigt bei einer Beleuchtungsleistung von 100 W &iacgr;&ogr; bereits eine Stromstärke von über 8 A. Diese hohen Stromstärken erfordern eine großzügige Auslegung sämtlicher Bauteile, insbesondere große Leitungsquerschnitte. Die Anzahl der Leuchten unterliegt daher stets strengen Grenzen.
Der Übergang zu einem mit Netzspannung betriebenen System ist jedoch
is äußerst problematisch. In der Vergangenheit scheiterte ein derartiges Vorhaben meist an der erheblichen Gefahr eines Stromschlages beim Kontakt mit einem derartigen Leuchtensystem. Eine Isolation der spannungsführenden Bauteile ist absolut notwendig. Eine Möglichkeit dennoch ein Stromschienen-Leuchtensystem mit Netzspannung zu betreiben, ist bereits aus der Gebrauchsmusterschrift DE 299 20 056 LM bekannt. Die beschriebene Stromschiene besteht im wesentlichen aus zwei in einem gemeinsamen isolierenden Profil angeordneten metallischen Leitern, die über eine sich in Längsrichtung der Stromschiene erstreckende Nut von außen zugänglich sind. Das vorgeschlagene System hat jedoch den Nachteil, daß es entweder zwischen den beiden Stromleitern zu kurze Luft- und Kriechstrecken zur Verfügung stellt oder ein äußerst wuchtiges Erscheinungsbild an den Tag legt. Eine ästhetische, schlanke Stromschiene in dieser Bauweise würde den Anforderungen an die Sicherheit nicht mehr gerecht werden. Bereits geringe Mengen leitfähiger Ablagerungen könnten wärmeerzeugende Kriechströme zur Folge haben und möglicherweise zum 0 Defekt der Vorrichtung führen. Weitaus schlimmer wäre jedoch ein Stromschlag durch Berührung der Vorrichtung. Die strengen Anforderungen an die Schutzklasse Il kann eine derartige Ausführung bei gleichzeitig schlankem Erscheinungsbild nicht erfüllen. Aus diesen Gründen ist der Einsatz derartiger
Leuchten in den Bereichen unüblich, in denen sich eine Schutzerdung nicht zuverlässig durchführen läßt. Insbesondere für den Einsatz in Feuchträumen oder im Außenbereich sind die herkömmlichen Leuchten nicht geeignet.
Ausgehend von den beschriebenen Problemen ist es Aufgabe der Erfindung, ein Hochvolt-Stromschienen-Leuchtensystem zu schaffen, das den Anforderungen an die Sicherheit im vollen Umfang gerecht wird und zudem ein ästhetisches, schlankes Erscheinungsbild besitzt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Stromschienen-Leuchtensystem der eingangs genannten Art gelöst, bei welchem das Leuchtensystem zwei im &iacgr;&ogr; wesentlichen parallel verlaufende Stromschienen aufweist und die Stromschienen an den jeweils einander zugewendeten Seiten mindestens abschnittsweise mindestens eine Öffnung in der elektrischen Isolation aufweisen.
Die Aufspaltung der bisher bekannten Stromschiene in zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufende Stromschienen hat den Vorteil, daß die beiden
is Stromleiter stets sicher voneinander getrennt sind. Auf diese Weise kann jede Stromschiene für sich hinreichend schlank ausgeführt werden. Es entstehen verhältnismäßig große Isolationsabstände, die der Schutzklasse Il problemlos genügen. Ferner ist die Anordnung der Öffnungen in der umgebenden elektrischen Isolation auf den einander zugewendeten Seiten der beiden Stromschienen besonders zweckmäßig, weil diese Öffnungen dadurch dem betrachtenden Auge weitestgehend verborgen bleiben. Darüber hinaus wird so die Zugänglichkeit zu den spannungsführenden metallischen Leitern durch die jeweils vor der Öffnung angeordnete gegenüberliegende Stromschiene versperrt. Sowohl die Gefahr von Kriechströmen, als auch die der unsachgemäßen Berührung der Stromschienen ist auf diese Weise ausgeschlossen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des Stromschienen-Leuchtensystems sieht vor, daß die elektrische Isolation im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist. Der U-förmige Querschnitt der Isolation läßt in vorteilhafter Weise eine, sich in Längs-0 richtung der Stromschiene erstreckende Öffnung entstehen, die es erlaubt,
einen Stromabnehmer einer Leuchte an beliebiger Stelle der Stromschiene zu positionieren.
Damit eine unsachgemäße Berührung der metallischen Leiter und damit die Gefahr eines Stromschlages weitestgehend ausgeschlossen wird, ist es sinnvoll, wenn zwei von dem metallischen Leiter ausgehende, in einer Querebene der Stromschiene liegende Tangenten, die an den gegenüberliegenden Innenseiten, der Öffnung der Isolation anliegen, einen Winkel einschließen, der nicht größer als 30° ist. Nahezu unabhängig von der Länge der beiden Schenkel des U-förmigen Isolationsprofils ist so sichergestellt,
&iacgr;&ogr; daß die metallischen Leiter für eine unbeabsichtigte Berührung unzugänglich sind. Damit keine unerwünschten Kriechströme entstehen können, ist es sinnvoll, wenn der metallische Leiter mindestens 6,5 mm von der durch die Öffnung durch die Isolation gebildeten Minimalfläche beabstandet ist. So kann auch bei einer Beaufschlagung der Stromschiene mit einer leitenden Substanz
is ein hinreichend guter Schutz gegen ungewollte Kriechströme oder auch Stromschläge gewährleistet werden.
Für den flexiblen Einsatz in Räumen verschiedener Größe ist es sinnvoll, wenn die Stromschiene aus mehreren in Längsrichtung hintereinander angeordneten Teilstücken zusammengesetzt ist. Eine derartige Ausführung bietet nicht nur für 0 den Endanwender zahlreiche Vorteile. Die Herstellung standardisierter Teilstücke in lagerungsfreundlicher Länge ist schon allein wegen der Handhabung dieser verhältnismäßig kurzen Stücke mit wesentlich weniger Aufwand verbunden. Dem Anwender eines derartigen Stromschienen-Leuchtensystems bleibt es darüber hinaus erspart, eine derartige Stromschiene auf mechanischem Wege abzulängen und das meist dadurch entstehende unschöne Schnittufer zu retuschieren.
Besonders vorteilhaft wird die Ausführung des Stromschienen-Leuchtensystems mit mehreren hintereinander angeordneten Teilstücken, wenn die einzelnen Teilstücke mittels Verbindungselementen aneinandergefügt werden. Ein derarti-0 ges Vorgehen ermöglicht eine universelle Ausbildung der Enden der Teilstücke und nicht wie in gewohnter Weise als zumindest teilweise Steckverbindungen mit Stecker und Buchse.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das Verbindungselement jeweils einen metallischen Leiter aufweist, der über Kontakte mit den metallischen Leitern der aneinandergefügten Stromschienen in Verbindung steht. Erfolgt die Stromführung über die Verbindungselemente kann in vorteilhafter Weise bei Bedarf ein Teil der Stromschiene von der Spannung abgekoppelt werden, indem einfach ein entsprechendes Verbindungselement demontiert wird.
Ein erhöhtes Maß an Sicherheit ergibt sich, wenn das Verbindungselement die zu verbindenden Stromschienen an ihren Anschlußenden U-förmig umgibt und
&iacgr;&ogr; mit einem Mittelsteg in die Öffnung der elektrischen Isolation hineinragt. Zum einen verleiht eine derartige Anordnung der Verbindung der einzelnen Stromschienen eine erhöhte mechanische Stabilität und zum anderen werden auf diese Weise die Stoßstellen zusätzlich gegen das Eindringen leitender Medien versiegelt. Überdies verdecken die umgreifenden Verbindungselemente die
is sonst unvorteilhaft aussehenden Fugen an den Stoßstellen.
Um etwaige Wackelkontakte und Unsicherheiten zu vermeiden, ist es zweckmäßig, wenn das Verbindungselement mittels elastischer Vorsprünge und korrespondierender Ausnehmungen an den zu verbindenden Stromschienen einrastet. Die Einrastung kann in vorteilhafter Weise so ausgebildet sein, daß sich das Verbindungselement weder axial auf der Stromschiene verschieben läßt, noch daß ein unbeabsichtigtes Lösen des Verbindungselementes stattfinden kann.
Zur Anbringung der einzelnen Verbraucher an die Stromschiene ist es sinnvoll, wenn zu diesem Zweck spezielle Adapter an beiden Stromschienen angeordnet sind, welche die Anbringung mindestens einer Leuchte ermöglichen. Eine besondere Ausbildung dieser Adapter erhöht darüber hinaus die Sicherheit des Betriebes, da die Anwendung ungeeigneter Stromabnehmer auf diese Weise ausgeschlossen wird.
Zur mechanischen Stabilisierung der Adapter an den beiden Stromschienen ist es zweckmäßig, wenn der Adapter auf mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten mit Vorsprüngen versehen ist, die in die Öffnungen der Isolation hinein
ragen. Weiterhin ist es sinnvoll, die Vorsprünge mit Kontakten zu versehen oder selbige selbst als Kontakte auszubilden. Auf diese Weise ist stets eine sichere Leitung des Stromes gewährleistet.
Ein Höchstmaß an Sicherheit ergibt sich, wenn die Kontakte an dem Adapter derart verschieblich angebracht sind, daß sie sich ein- und ausfahren lassen. Ein unbeabsichtigtes Berühren der Kontakte kann auf diese Weise verhindert werden.
Ähnlich sinnvoll ist eine federnde Lagerung der Kontakte. Hierfür kommen grundsätzlich zwei Varianten in Frage. Einerseits kann die federnde Lagerung &iacgr;&ogr; derart ausgebildet sein, daß die Kontakte stets nach außen gedrückt werden und so sicher an dem spannungsführenden Leiter der Stromschiene anliegen. Andererseits kann es sinnvoll sein, zur Erhöhung der Sicherheit, insbesondere bei der Demontage von Leuchten, die Kontakte stets nach innen federnd auszubilden.
is Für ein ästhetisch schmales Erscheinungsbild des Adapters ist es vorteilhaft, wenn der Adapter in seiner Einbaustellung in Längsrichtung der Stromschienen kürzer ausgebildet ist, als in Querrichtung. Dies eröffnet darüber hinaus die Möglichkeit, den Adapter zunächst im Rahmen der Montage um 90° versetzt zwischen die beiden Stromschienen zu führen und anschließend den Kontakt 0 mittels einer Drehung des Adapters herzustellen. Ferner kann der Adapter mit sich in Längsrichtung der Stromschienen erstreckenden Vorsprüngen versehen sein, die eine zusätzliche Befestigung des Adapters an den Stromschienen gewährleisten.
Diese zusätzliche Befestigung kann beispielsweise vorteilhaft dadurch hergestellt werden, daß der Adapter mindestens eine Stromschiene mindestens zum Teil U-förmig umgibt und mindestens ein Vorsprung mit einem Kontakt in der Art eines Mittelstegs in die Öffnung der elektrischen Isolation hineinragt. Vorzugsweise ist der Adapter auf beiden Seiten mit sich in Längsrichtung der Stromschienen erstreckenden Vorsprüngen ausgebildet, welche die Stromschienen 0 mindestens zum Teil U-förmig umgeben.
Ein Höchstmaß an Sicherheit erlangt der Benutzer, wenn an dem Adapter oder an mindestens einer Stromschiene ein Sicherungselement angebracht ist, daß bewirkt, daß die Kontakte des Adapters ausfahren. Insbesondere bei nach innen federnden Kontakten gewährleistet ein derartiges Sicherungselement, daß stets ein genügend hoher Anpreßdruck zwischen den Kontakten des Adapters und den metallischen Leitern der Stromschienen gegeben ist. Das Sicherungselement ist vorzugsweise so ausgebildet, daß es die Einheit der beiden Stromschienen mit dem Adapter der Leuchte zusätzlich stabilisiert. Hierfür ist es zweckmäßig, daß die beiden Stromschienen an der Stelle des Adapters von dem gemeinsamen Sicherungselement zumindest zum Teil umgeben sind. Darüber hinaus werden so unschöne Fugen zwischen den Stromschienen und dem Adapter von dem gemeinsamen Sicherungselement in ästhetischer Weise überdeckt.
Damit die Anforderungen der Schutzklasse Il durch das erfindungsgemäße is Leuchtensystem erfüllt werden, ist es außerdem zweckmäßig, wenn der metallische Leiter in der Stromschiene in einem Abstand von mindestens 6,5 mm vor den abschließenden Stirnflächen der Stromschiene in der Stromschiene endet und nicht in der Art einer Stecker-Buchse-Verbindung über die Stirnfläche hinausragt.
Im folgenden wird ein spezielles Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Stromschienen-Leuchtensystems unter Bezugnahme auf Zeichnungen zur Verdeutlichung näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1:
Fig. 2:
Eine perspektivische Darstellung eines Adapters, welcher mit einem Sicherungselement an zwei Stromschienen eines erfindungsgemäßen Stromschienen-
Leuchtensystems angebracht ist,
Einen Schnitt in einer Querebene durch einen mit einem Sicherungselement an zwei gegenüberliegenden Stromschienen angebrachten Adapter eines erfindungs-
gemäßen
systems,
Stromschienen-Leuchten-
Fig. 3: Eine perspektivische Darstellung der Anordnung zweier Teilstücke einer Stromschiene und deren Verbindung mittels eines Verbindungselements eines erfindungsgemäßen Stromschienen-Leuchtensystems,
Fig. 4:
Eine perspektivische Darstellung zweier miteinander verbundener Teilstücke einer Stromschiene eines erfindungsgemäßen Stromschienen-Leuchtensystems,
Fig. 5: Eine perspektivische Darstellung eines Teilstückes einer Stromschiene,
Fig. 6: Eine perspektivische Detailansicht eines Endes eines Teilstückes einer Stromschiene,
Fig. 7: Ein Schnitt durch eine Querebene einer erfindungsgemäßen Stromschiene,
Fig. 8, 9, 10: Jeweils eine perspektivische Darstellung eines Verbindungselementes eines erfindungsgemäßen Stromschienen-Leuchtensystems,
Fig. 11, 12: Jeweils eine perspektivische Darstellung
eines Adapters eines erfindungsgemäßen Stromschienen-Leuchtensystems.
In den Darstellungen des Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Stromschienen-Leuchtensystems sind die Teilstücke 1 der Stromschiene 2 stets mit der Bezugsziffer 1 versehen. In der Figur 1 befindet sich zwischen zwei Teilstücken 1 der Stromschiene 2 ein Adapter 3, der über eine Drehung in einer Achse 4 senkrecht zu der durch die beiden Stromschienen 2 aufgespannten Ebene an den beiden gegenüberliegenden Stromschienen 2 befestigt ist. Ein
• ♦ ·
zusätzliches Sicherungselement 5 umgibt die beiden Stromschienen 2 und verleiht zusätzliche Stabilität.
Der Adapter ist auf beiden Seiten mit sich quer zur Längsrichtung der Stromschienen 2 erstreckenden Vorsprüngen 6 versehen, die in Öffnungen 7 einer elektrischen Isolation 8 der Stromschienen 2 hinein ragen. An den jeweils äußersten Enden der Vorsprünge 6 des Adapters 3 befindet sich jeweils ein Kontakt 9, der im montierten Zustand gegen einen metallischen Leiter 10 einer Stromschiene 2 gedrückt ist.
Der beidseitige Kontakt 9 des Adapters 3 wird bei der Anbringung des Sicherungselementes 5 aus den Vorsprüngen 6 gegen die metallischen Leiter 10 der beiden gegenüberliegenden Stromschienen 2 gedrückt.
Die einzelnen Teilstücke 1 der Stromschienen 2 werden jeweils mittels Verbindungselementen 11 zusammengefügt. Das Verbindungselement 11 ist hierbei ebenfalls ein spannungsführendes Bauteil, welches mit zwei Kontakten 12 und
is einem metallischen Leiter versehen ist. Die Kontakte 12 befinden sich jeweils an einem Mittelsteg 13, der im Montagezustand in die Öffnung 7 der elektrischen Isolation 8 der Stromschiene 2 hineinragt. Die Kontakte 12 des Verbindungselementes 11 sind federnd gelagert, damit stets ein hinreichender Anpreßdruck an den metallischen Leiter 10 der Stromschiene 2 gewährleistet ist. Das Verbindungselement 11 umgibt die zu verbindenden Enden der Teilstücke 1 der Stromschiene 2 jeweils U-förmig, wobei der Mittelsteg 13 zwischen den beiden Schenkeln der U-Form des Verbindungselementes 11 in die Öffnung 7, der elektrischen Isolation 8 der Stromschiene 2 hineinragt.
Auf der Innenseite der Schenkel der U-Form der Verbindungselemente 11 sind elastische Vorsprünge 14 angeordnet, die in korrespondierende Ausnehmungen 15 auf der Außenkontur an den Teilstücken 1 der Stromschiene 2 einrasten.
Der metallische Leiter 10 der Stromschiene 2 ist in eine elektrische Isolation 8 eingebettet, die aus einem Kunststoffprofil 16 besteht, welches von einem weiteren Profil 17 umgeben ist. Das Kunststoffprofil 16 ist U-förmig ausgebildet,
wobei die Verbindung der beiden Schenkel der U-Form als massiver Isolationskörper ausgeführt ist, der zwischen den beiden Schenkeln eine Nut 18 aufweist, die den metallischen Leiter 10 aufnimmt. Der metallische Leiter 10 ist formschlüssig in der Nut 18 gehalten. Die Nut 18 dient gleichzeitig der Herstellung des Kontaktes zwischen den Kontakten 12 der Verbindungselemente 11 bzw. den Kontakten 9 der Adapter 3 und dem metallischen Leiter 10.
wofi0029 D25/d656.doc KKe/KKe
Bezugszeichenliste
Datum 09.03.2001
Bezeichnung Bezugszeichen
Teilstück 1 .
Stromschiene 2
Adapter 3
Achse 4
Sicherungselement > , 5
Vorsprung Adapter 6
Öffnung in der elektrischen Isolation 7/
elektrische Isolation Stromschiene 8
Kontakt Adapter 9
metallischer Leiter Stromschiene 10
Verbindungselement 11
Kontakt Verbindungselement 12
Mittelsteg Verbindungselement 13
elastischer Vorsprung 14
korrespondierende Ausnehmung 15
Kunststoffprofil 16
Profil 17
Nut 18

Claims (19)

1. Stromschienen-Leuchtensystem für den 230 V Betrieb mit mindestens einer Stromschiene (2), die mindestens einen metallischen Leiter (10) aufweist, der über einen Teil seines Umfangs von einer elektrischen Isolation (8) umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtensystem zwei im wesentlichen parallel verlaufende Stromschienen (2) aufweist und die Stromschienen (2) an den jeweils einander zugewendeten Seiten mindestens abschnittsweise mindestens eine Öffnung (7) in der elektrischen Isolation (8) aufweisen.
2. Stromschienen-Leuchtensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Isolation (8) im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist.
3. Stromschienen-Leuchtensystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Querebene der Stromschiene (2) zwei von dem metallischen Leiter (10) ausgehende Tangenten, die an den gegenüberliegenden Innenseiten der Öffnung (7) der Isolation (8) anliegen, einen Winkel einschließen, der nicht größer als 30° ist.
4. Stromschienen-Leuchtensystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der metallische Leiter (10) mindestens 6,5 mm von der durch die Öffnung (7) in der Isolation (8) gebildeten Minimalfläche beabstandet ist.
5. Stromschienen-Leuchtensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromschiene (2) aus mehreren in Längsrichtung hintereinander angeordneten Teilstücken (1) zusammengesetzt ist.
6. Stromschienen-Leuchtensystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teilstücke (1) mittels Verbindungselementen (11) aneinandergefügt werden.
7. Stromschienen-Leuchtensystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das die Verbindungselement (11) jeweils mindestens einen Kontakt (12) aufweist, der mit den metallischen Leitern (10) der aneinandergefügten Stromschienen (2) in Verbindung steht.
8. Stromschienen-Leuchtensystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (11) jeweils die zu verbindenden Stromschienen (2) an ihren Anschlußenden U-förmig umgeben und jeweils mit einem Mittelsteg (13) in die Öffnungen (7) der elektrischen Isolation (8) hineinragt.
9. Stromschienen-Leuchtensystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (11) jeweils mittels elastischer Vorsprünge und korrespondierender Ausnehmungen (15) an den zu verbindenden Stromschienen (2) einrasten.
10. Stromschienen-Leuchtensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden Stromschienen (2) ein Adapter (3) zur Anbringung mindestens einer Leuchte angeordnet ist.
11. Stromschienen-Leuchtensystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter (3) auf mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten mit Vorsprüngen (6) versehen ist, die in die Öffnungen (7) der Isolation (8) hineinragen.
12. Stromschienen-Leuchtensystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (6) des Adapters (3) Kontakte (9) aufweisen oder selbst als Kontakte (9) ausgebildet sind.
13. Stromschienen-Leuchtensystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (9) derart beweglich an dem Adapter (3) angebracht sind, daß sie sich ein- und ausfahren lassen.
14. Stromschienen-Leuchtensystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (9) federnd gelagert sind.
15. Stromschienen-Leuchtensystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter (3) in seiner Einbaustellung in Längsrichtung der Stromschienen (2) kürzer ausgebildet ist, als in Querrichtung.
16. Stromschienen-Leuchtensystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter (3) mindestens eine Stromschiene (2) mindestens zum Teil U-förmig umgibt und mindestens ein Vorsprung (6) mit einem Kontakt (9) in der Art eines Mittelsteges in die Öffnung (7) der elektrischen Isolation (8) hineinragt.
17. Stromschienen-Leuchtensystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Adapter (3) oder an mindestens einer Stromschiene (2) ein Sicherungselement (5) angebracht ist, das bewirkt, daß die Kontakte (9) des Adapters (3) ausfahren.
18. Stromschienen-Leuchtensystem nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stromschienen (2) an der Stelle des Adapters (3) von dem gemeinsamen Sicherungselement (5) zumindest zum Teil umgeben sind.
19. Stromschienen-Leuchtensystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der metallische Leiter (10) in einem Abstand von mindestens 6,5 mm vor den abschließenden Stirnflächen der Stromschiene (1) in der Stromschiene (1) endet.
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