DE20105506U1 - Fügevorrichtung zum Zusammensetzen von Bauteilen - Google Patents
Fügevorrichtung zum Zusammensetzen von BauteilenInfo
- Publication number
- DE20105506U1 DE20105506U1 DE20105506U DE20105506U DE20105506U1 DE 20105506 U1 DE20105506 U1 DE 20105506U1 DE 20105506 U DE20105506 U DE 20105506U DE 20105506 U DE20105506 U DE 20105506U DE 20105506 U1 DE20105506 U1 DE 20105506U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- joining
- plate
- components
- linear guides
- platform
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000005304 joining Methods 0.000 title claims description 74
- 230000013011 mating Effects 0.000 claims description 13
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 7
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims 2
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 claims 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 5
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 5
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 4
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 4
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 4
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 230000008569 process Effects 0.000 description 4
- 230000009471 action Effects 0.000 description 2
- 238000011161 development Methods 0.000 description 2
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 2
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 2
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 2
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 description 1
- 238000007667 floating Methods 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 239000007769 metal material Substances 0.000 description 1
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 1
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23P—METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
- B23P19/00—Machines for simply fitting together or separating metal parts or objects, or metal and non-metal parts, whether or not involving some deformation; Tools or devices therefor so far as not provided for in other classes
- B23P19/02—Machines for simply fitting together or separating metal parts or objects, or metal and non-metal parts, whether or not involving some deformation; Tools or devices therefor so far as not provided for in other classes for connecting objects by press fit or for detaching same
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B1/00—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
- B30B1/18—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B15/00—Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
- B30B15/0094—Press load monitoring means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
Description
Fügevorrichtung zum Zusammensetzen von Bauteilen
Die Erfindung betrifft eine Fügevorrichtung zum Zusammensetzen von Bauteilen nach dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Eine Fügevorrichtung dieser Art ist aus DE 198 60 513 C1 bekannt. An einem Träger ist ein Linearstellgerät mit einem endseitig angeordneten elektrischen Antrieb, der mit einer Stromversorgungsleitung und einer Steuerleitung gekoppelt ist, befestigt. Der elektrische Antrieb ist mit einer Winkelcodiereinrichtung gekoppelt und ist zum Einstellen definierter Winkelstellungen ansteuerbar. Dieser Antrieb weist ferner eine Motorausgangswelle auf, welche mit einer zum Linearstellgerät führenden Gewindespindel gekoppelt ist. Dabei ist die Gewindespindel mit einer im Innenraum eines noch zu erläuternden Rohrkörpers angeordneten Kugelumlaufmutter in Eingriff. Das Linearstellgerät umfasst femer ein Gehäuse sowie den bereits erwähnten, linear führbaren und eine Verdrehsicherung aufweisenden Rohrkörper, an dessen drehmomentfernen Ende ein Montagewerkzeug, beispielsweise eine Einstoßeinrichtung bzw. eine Schraubereinrichtung etc. angeordnet ist. Unterhalb des Montagewerkzeuges ist ein bewegbarer, positionierbarer Teileträger (Plattform) zur Aufnahme des zu montierenden Werkstückes angeordnet. Durch Ausfahren des Rohrkörpers aus dem Gehäuse in linearer Richtung und Ansteuern des Montagewerkzeuges ist ein Montagevorgang realisierbar. Nach Beendigung des Montagevorganges ist der Rohrkörper in das Gehäuse zurück bewegbar.
Weiterhin ist eine Montagevorrichtung mit einem Gestell, Montage- und Prüfeinrichtung sowie einem Steuermodul zum Zusammenbau von Komponenten aus DE 198 11 973 A1 bekannt. Das Gestell weist vier Längsprofile auf, die mittels Quer- und Längsstreben untereinander gekoppelt sind, so dass zwischen den Streben ein Freiraum, beispielsweise für ein Transportsystem, vorhanden ist. Das Gestell weist ferner an den oberen Streben angeordnete Schrauber sowie Tragarme auf, wobei an einem Tragarm unterhalb der Schrauber eine Langhubeinheit angeordnet ist.
Weiterhin ist aus DE 197 21 072 A1 eine tragbare Elektropressvorrichtung bekannt. In einem Vorrichtungskörper ist ein axial bewegbarer Presskolben angeordnet, um ein zu pressendes Werkstück mit einem definierten Druck zu beaufschlagen. Hierzu weist die Vorrichtung einen elektrischen Antriebsmotor auf, weiterhin eine mit dem Antriebsmotor gekoppelte Antriebsgewindewelle, ferner eine Übertragungseinrichtung, die mit der Antriebsgewindewelle und dem Presskolben verbunden ist zur Umwandlung der Rotationsbewegung der Antriebsgewindewelle in die Axialbewegung des Presskolbens, und eine Installationseinrichtung zum Fixieren der Vorrichtung auf einer Plattform. Am freien Ende des Presskolbens ist ein Druckelement zur Erfassung des Druckes angeordnet, welches bevorzugt eine Dehnungsmesseinrichtung aufweist.
Von Nachteil ist bei diesen Vorrichtungen, dass keinerlei Mittel für eine gefühlvolle Montage von wenigstens zwei Bauteilen offenbart sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Fügevorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeidet, die insbesondere ein sensibles Zusammensetzen von Bauteilen unter Krafteinwirkung gestattet und das exakte Positionieren der Bauteile spürbar verbessert.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Ausbildungsmerkmale des Hauptanspruches gelöst. Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein erster Vorteil der Fügevorrichtung ist darin begründet, dass ein sensibles Positionieren von wenigstens zwei Bauteilen unter Kontrolle der beim Zusammensetzen auf die Bauteile wirkenden Fügekraft realisierbar ist. Mit dieser Fügevorrichtung ist insbesondere ein feinfühliges Zusammensetzen leicht zerbrechlicher bzw. leicht deformierbarer Bauteile mittels einer definierten Kraft durchführbar.
Die Fügevorrichtung ist bevorzugt für das Zusammensetzen von wenigstens zwei Bauteilen aus leicht deformierbaren, metallischen Werkstoffen und/oder leicht zerbrechlichen Kunststoffen einsetzbar. Dabei erfolgt der jeweilige Fügevorgang produktionsstabil bei gleichbleibend hoher Qualität.
Die Fügevorrichtung ist bevorzugt für das Zusammensetzen von wenigstens zwei Bauteilen aus leicht deformierbaren, metallischen Werkstoffen und/oder leicht zerbrechlichen Kunststoffen einsetzbar. Dabei erfolgt der jeweilige Fügevorgang produktionsstabil bei gleichbleibend hoher Qualität.
Ebenso von Vorteil ist, dass beim Fügevorgang die Kraft und die Position mit hoher Genauigkeit bestimmbar sind, indem beide Parameter gemessen und mittels einer Steuerung erfassbar und verarbeitbar sind.
Weiterhin ist vorteilhaft, dass durch die präzise Erfassung der Kraft und der Position eine gegenseitige Fügeposition der jeweils zusammenzusetzenden Bauteile bei einem definierten Wert der Fügekraft erzielbar ist. Die Messung und Einhaltung der Werte von Kraft und Position in einem definierten Toleranzfeld gewährleistet die erforderliche Qualität der zu fügenden Bauteile.
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Dabei zeigt schematisch:
Fig. 1 eine Fügevorrichtung in Seitenansicht.
Eine Fügevorrichtung zum Zusammensetzen von zwei Bauteilen 13, 14 besteht bevorzugt aus einer ersten Tragplatte 1 auf der im rechten Winkel wenigstens zwei zueinander parallele Linearführungen 3, vorzugsweise als zylindrische Präzisionswellen ausgebildet, endseitig fest angeordnet sind. Alternativ sind auch drei oder vier parallele Linearführungen 3 auf der ersten Tragplatte 1 anordenbar.
In der vorliegenden Ausbildung der Fügevorrichtung ist die erste Tragplatte 1 unten angeordnet und ist beispielsweise auf einem Boden bzw. einem Tisch lagefixiert aufgestellt.
Zwischen den Linearführungen 3 ist somit ein Freiraum geschaffen, in dem ein erstes und ein zweites zu fügendes Bauteil 13, 14 aufnehmbar ist. Am anderen Ende der Linearführungen 3 ist eine zweite Tragplatte 2 angeordnet, mit welcher die Linearführungen 3 endseitig rechtwinklig fixiert sind. Die beiden Tragplatten 1, 2 sind somit parallel zueinander angeordnet.
An der von den Linearführungen 3 abgewandten Seite der oberen Tragplatte 2 ist ein Antriebsmotor 6 angeordnet, welcher bevorzugt elektrisch antreibbar ist. Dem Antriebsmotor 6 ist eine Steuerung 7 benachbart zugeordnet, welche alternativ in den Antriebsmotor 6 integrierbar ist. Der Antriebsmotor 6 ist weiterhin mit einer die Tragplatte durchdringenden Kupplung 12 verbunden, weiche mit einer nachgeordneten Gewindespindel 11 gekoppelt ist. Die Gewindespindel 11 ist mit einer in einer Aufnahme 9 fixierten Mutter 10 als Schraubgelenk in Funktionsverbindung und bildet getriebetechnisch ein Schraubengetriebe 9-11. Die Relativbewegung im Schraubgelenk ist durch eine Drehbewegung um die Achse der Gewindespindel 11, kombiniert mit einer Schubbewegung in Achsrichtung einer Fügeachse 22 definiert. Dabei ist die Gewindespindel 11 drehbar, jedoch nicht schiebbar und die Mutter ist schiebbar (entlang der Fügeachse 22 bzw. Gewindespindel 11), jedoch nicht drehbar ausgelegt.
An der Aufnahme 9 ist eine Fügeplatte 4 parallel zu den Tragplatten 1,2 fest angeordnet. Die Fügeplatte 4 weist beispielsweise Bohrungen auf, und ist von den Linearführungen 3 durchdrungen (Paarungsstellen). Die Fügeplatte 4 bildet mit den Linearführungen 3 getriebetechnisch eine Schiebeführung, auch Geradführung genannt. Im Bereich der Paarungsstellen von Bohrungen und Linearführungen 3 ist die Fügeplatte 4 mit einem eng tolerierten Spiel ausgebildet. In einer weiteren Ausbildung weist die Fügeplatte 4 im Bereich der Paarungsstellen (z.B. Bohrung / Linearführung 3) angeordnete Lager, bevorzugt Gleit- oder Wälzlager, auf.
Zwischen der Fügeplatte 4 und der unteren, ersten Tragplatte 1 ist parallel zu den Platten 1, 4 eine Plattform 5 angeordnet. Die Plattform 5 weist beispielsweise Bohrungen auf und ist in den Linearführungen 3 aufgenommen (Paarungsstellen). Im Bereich der Paarungsstellen von Bohrungen und Linearführungen 3 ist die Plattform 5 bevorzugt mit einem eng tolerierten Spiel ausgebildet. In einer weiteren Ausbildung weist die Plattform 5 im Bereich der Paarungsstellen (z.B. Bohrung / Linearführung 3) angeordnete Lager, bevorzugt Gleit- oder Wälzlager, auf.
Auf der zur Fügeplatte 4 zeigenden Seite ist das zweite Bauteil 14 (unteres Bauteil 14) lagefixiert angeordnet und das erste Bauteil 13 (oberes Bauteil 13) ist zum Zusammensetzen beider Bauteile 13, 14 dem zweiten Bauteil 14 bevorzugt auf der Fügeachse 22 (zwischen Bauteil 14 und der Fügeplatte 4) vorgeordnet.
Die erste Tragplatte 1 weist wenigstens einen Kraftaufnehmer 8 auf, welcher auf der Tragplatte 1 angeordnet oder alternativ in diese Tragplatte 1 integriert angeordnet ist. Dabei ist jeder Kraftaufnehmer 8 derart angeordnet, dass dieser mit der zur unteren Tragplatte 1 benachbarten Seite der Plattform 5 in Kontakt ist. Die Plattform 5 liegt somit auf wenigstens einem Kraftaufnehmer 8 abgestützt auf. Weiterhin weist jeder Kraftaufnehmer 8 eine schaltungstechnische Verbindung 23 mit der Steuerung 7 auf.
Ü1
fi
Unter Berücksichtigung wenigstens eines Kraftaufnehmers 8 sowie der Linearführungen 3 ist die Plattform 5 somit "schwimmend" in der Fügevorrichtung gelagert.
Bei Anordnung von nur einem Kraftaufnehmer 8 ist dieser bevorzugt in der Fügeachse 22 der Bauteile 13, 14 angeordnet. Hierdurch ist das Entstehen möglicher Drehmomente vermeidbar, die sich auf die Reibungsverhältnisse an den Paarungsstellen von Plattform 5, beispielsweise Bohrungen, und den Linearführungen 3 nachteilig auswirken und die Messgenauigkeit beeinträchtigen.
Um Klemmungen und/oder ungenaue Messergebnisse durch die Bewegungsabläufe an den Paarungsstellen von Fügeplatte 4 und/oder Plattform 5 zu vermeiden, ist es vorteilhaft, die Linearführungen 3 mit ausreichend genauer Parallelität auszubilden und bei Verwendung von Bohrungen (Fügeplatte 4, Plattform 5) die Achsabstände ausreichend genau übereinstimmend auszubilden.
In einer bevorzugten Ausbildung sind die Linearführungen 3 in senkrechter Richtung angeordnet, das Gewicht der Plattform 5, die Achsen der Bauteile 13, 14, die Achsen des Schraubengetriebes 9-11 und der Fügeplatte 4 sind in der Fügeachse 22 angeordnet und eine von der Fügeplatte 4 aufgebrachte Kraft liegt ebenso auf der Fügeachse 22.
In einer Weiterbildung weist die Fügevorrichtung eine Schutzvorrichtung auf, welche bevorzugt zwischen der zweiten Tragplatte 2 und der Fügeplatte 4 bewegbar angeordnet ist und den Freiraum zur Aufnahme der zu fügenden Bauteile 13, 14 vor unberechtigtem Zugriff schützt. Die Schutzvorrichtung weist hierbei ein an der Oberseite der Fügeplatte 4 gelagertes Drehgelenk 17 auf, welches mit einem schwenkbaren Hebel getriebetechnisch gekoppelt ist. Endseitig trägt der Hebel 16 eine Verschutzung 15, welche den Freiraum verschließt oder frei gibt.
Der Hebel 16 ist weiterhin mit einem Federelement 20, vorzugsweise einer Zugfeder, gekoppelt, wobei das Federelement 20 an der Oberseite der Fügeplatte 4 gelagert ist. Am Hebel 16 ist ein Keil 18 fixiert, der mit einer an der Unterseite der zweiten Tragplatte 2 gelagerten, drehbaren Rolle 19 in Funktionsverbindung ist.
Die Schutzvorrichtung ist bevorzugt in den Positionen der Verschutzung 15 schaltungstechnisch abgesichert und mit der Steuerung 7 gekoppelt.
Die Erfindung ist nicht auf das Zusammensetzen zweier Bauteile beschränkt. Vielmehr sind auch mehrere Bauteile mittels der Fügevorrichtung zusammensetzbar.
Die Wirkungsweise ist wie folgt:
In Ausgangsstellung ist die Fügeplatte 4 im vorliegenden Beispiel etwa in einer mittleren Lage (obere Position). Das zweite Bauteil 14 ist der Plattform 5 zugeführt und dort positioniert. Anschließend wird das erste Bauteil 13 dem zweiten Bauteil 14 in einer definierten Lage zugeordnet und es wird ein Signal generiert, welches der Steuerung 7 zugeführt wird. Die Steuerung 7 aktiviert den Antriebsmotor 6 mit einer vorgebbaren Geschwindigkeit, so dass das Schraubgelenk (Mutter 10, Gewindespindel 11) in eine Relativbewegung versetzbar ist. Durch die Verbindung von Mutter 10, Aufnahme 9 und Fügeplatte 4 ist die Fügeplatte 4 entlang der Linearführungen 3 in Richtung des ersten Bauteils 13 entlang der Fügeachse 22 bewegbar.
Die Steuerung 7 erfasst dabei die Anzahl der Umdrehungen bzw. den Drehwinkel des Antriebsmotors 6 und berechnet zum Positionieren der Fügeplatte 4 den Verschiebungsweg. Vor dem Erreichen des Kontaktes der Fügeplatte 4 mit dem ersten Bauteil 13 wird die Geschwindigkeit des Antriebsmotors 6 reduziert, so dass bei Kontakt der Fügeplatte 4 mit dem ersten Bauteil 13 das erste Bauteil 13 mit dem zweiten Bauteil 14 zusammengesetzt wird (untere Position).
I 8
·
Dabei wird die von der Plattform 5 auf wenigstens einen Kraftaufnehmer 8 wirkende Kraft erfasst, um das bekannte Gewicht der Plattform 5 und ggf. der Bauteile 13, 14 sowie ggf. der Reibungskräfte an den Paarungsstellen der Linearführungen 3 korrigiert und als das der Fügekraft 21 entsprechende elektrische Signal der Steuerung 7 mittels der schaltungstechnischen Verbindung 23 zugeführt, so dass ein feinfühliges Zusammensetzen der Bauteile 13, 14 gewährleistet ist.
Mittels der Fügevorrichtung sind die beiden Bauteile 13, 14 insbesondere durch Klebeverbindung oder Formschluss zusammensetzbar.
Zusätzlich ist eine Erfassung geringfügiger Verschiebungen der unter der Einwirkung der Kraft 21 stehenden Bauteile 13, 14 sowie ggf. der Plattform 5 mittels Kraftaufnehmer 8 möglich und eine entsprechende Übertragung von Signalen zwecks Verarbeitung an die Steuerung 7 ist durchführbar.
Weist die Fügevomchtung eine Schutzvorrichtung auf, so ist in der oberen Position der Fügeplatte 4 der durch die Linearführungen 3 gebildete Freiraum offen. Die Rolle 19 und der Keil 18 halten den Hebel 16 (mit Verschutzung 15) in der geöffneten Stellung (gemäß Fig. 1). Wird die Fügeplatte 4 in Richtung Plattform 5 in die untere Position bewegt, so erfolgt zwischen Keil 18 und Rolle 19 eine Relativbewegung und das als Zugfeder ausgebildete Federelement 20 bewegt den um die Achse des Drehgelenkes 17 schwenkenden Hebel 16 in Richtung Plattform 5, so dass die Verschutzung 15 den durch die Linearführungen 3 gebildeten Freiraum gegen unberechtigten Zugriff sichert. Von Vorteil ist hierbei, dass der o. g. Freiraum bereits nach einigen Umdrehungen der Gewindespindel 11 zum überwiegenden Teil abgesichert ist und die Gesamthöhe der Fügevorrichtung ist auf ein minimales Maß reduzierbar. Die im Beispiel genannten Ankopplung des Antrieb der Verschutzung 15 mit dem Antrieb der Fügeplatte 4 ist sicherer und mit geringem Aufwand realisierbar.
Alternativ sind die Antriebe von Verschutzung 15 und Fügeplatte 4 auch getrennt realisierbar.
Bei Auftreten eines Hindernisses, beispielsweise der Hand eines
Bedieners, während der Bewegung der Verschutzung 15 wird die Position der Fügeplatte 4 gegen die Wirkung des Federelements 20 geändert, so dass der Antriebsmotor 6 durch eine schaltungstechnische Kopplung mit der Steuerung 7 sofort abschaltbar ist.
Bedieners, während der Bewegung der Verschutzung 15 wird die Position der Fügeplatte 4 gegen die Wirkung des Federelements 20 geändert, so dass der Antriebsmotor 6 durch eine schaltungstechnische Kopplung mit der Steuerung 7 sofort abschaltbar ist.
• ·
«a
| Bezugszeichenliste | erste Tragplatte |
| 1 | zweite Tragplatte |
| 2 | Linearführung |
| 3 | Fügeplatte |
| 4 | Plattform |
| 5 | Antriebsmotor |
| 6 | Steuerung |
| 7 | Kraftaufnehmer |
| 8 | Aufnahme |
| 9 | Mutter |
| 10 | Gewindespindel |
| 11 | Kupplung |
| 12 | erstes Bauteil |
| 13 | zweites Bauteil |
| 14 | Verschutzung |
| 15 | Hebel |
| 16 | Drehgelenk |
| 17 | Keil |
| 18 | Rolle |
| 19 | Federelement |
| 20 | Kraft |
| 21 | Fügeachse |
| 22 | schaltungstechnische Verbindung |
| 23 |
Claims (7)
1. Fügevorrichtung zum Zusammensetzen von Bauteilen mit einem fest angeordneten, steuerbaren Antriebsmotor, welcher mit einem Schraubengetriebe gekoppelt ist, sowie mit einer Linearführung und einer Plattform zur Aufnahme der zu fügenden Bauteile an einer Seite, dadurch gekennzeichnet,
dass die Linearführung durch wenigstens zwei parallel angeordnete, endseitig mit je einer ersten Tragplatte (1) und einer zweiten Tragplatte (2) verbundene Linearführungen (3) gebildet ist, wobei an der zweiten Tragplatte (2) der Antriebsmotor (6) diese durchdringend mit dem Schraubengetriebe (9, 10, 11) angeordnet ist und die erste Tragplatte (1) wenigstens einen mit einer Steuerung (7) gekoppelten Kraftaufnehmer (8) aufweist,
dass mit dem Schraubengetriebe (9, 10, 11) eine mit den Linearführungen (3) an Paarungsstellen eine Schiebeführung bildende Fügeplatte (4) verbunden ist,
dass zwischen der Fügeplatte (4) und der ersten Tragplatte (1) die Plattform (5) in den Linearführungen (3) an Paarungsstellen aufgenommen und mit den Kraftaufnehmern (8) an einer Seite in Kontakt stehend angeordnet ist, und
dass zumindest die von den Kraftaufnehmern (8) beim Fügen der Bauteile (13, 14) messbaren Kräfte an die Steuerung (7) übertragbar sind.
dass die Linearführung durch wenigstens zwei parallel angeordnete, endseitig mit je einer ersten Tragplatte (1) und einer zweiten Tragplatte (2) verbundene Linearführungen (3) gebildet ist, wobei an der zweiten Tragplatte (2) der Antriebsmotor (6) diese durchdringend mit dem Schraubengetriebe (9, 10, 11) angeordnet ist und die erste Tragplatte (1) wenigstens einen mit einer Steuerung (7) gekoppelten Kraftaufnehmer (8) aufweist,
dass mit dem Schraubengetriebe (9, 10, 11) eine mit den Linearführungen (3) an Paarungsstellen eine Schiebeführung bildende Fügeplatte (4) verbunden ist,
dass zwischen der Fügeplatte (4) und der ersten Tragplatte (1) die Plattform (5) in den Linearführungen (3) an Paarungsstellen aufgenommen und mit den Kraftaufnehmern (8) an einer Seite in Kontakt stehend angeordnet ist, und
dass zumindest die von den Kraftaufnehmern (8) beim Fügen der Bauteile (13, 14) messbaren Kräfte an die Steuerung (7) übertragbar sind.
2. Fügevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kraftaufnehmer (8) auf einer Fügeachse (22) der Bauteile (13, 14) angeordnet ist.
3. Fügevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Linearführungen (3) in senkrechter Richtung angeordnet sind und dass die Achsen des Schraubengetriebes (9-11), der Fügeplatte (4), der Bauteile (13, 14) und der Plattform (5) auf der Fügeachse (22) angeordnet sind.
4. Fügevorrichtung nach wenigstens Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattform (5) an den Paarungsstellen zu den Linearführungen (3) angeordnete Gleit- oder Wälzlager aufweist.
5. Fügevorrichtung nach wenigstens Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fügeplatte (4) an den Paarungsstellen zu den Linearführungen (3) angeordnete Gleit- oder Wälzlager aufweist.
6. Fügevorrichtung nach wenigstens Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schutzvorrichtung angeordnet ist, welche aus
- einem an der Fügeplatte (4) fixierten Drehgelenk (17),
- einem mit dem Drehgelenk (17) schwenkbar gekoppelten Hebel (16),
- einer mit dem Hebel (16) endseitig verbundenen Verschutzung (15),
- einem mit dem Hebel (16) und der Fügeplatte (4) verbundenen Federelement (20), und
- einem am Hebel (16) fixierten Keil (18), der mit einer fest angeordneten, drehbaren Rolle (19) gekoppelt ist, besteht.
7. Fügevorrichtung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrichtung schaltungstechnisch abgesichert und mit der Steuerung (7) gekoppelt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20105506U DE20105506U1 (de) | 2001-03-29 | 2001-03-29 | Fügevorrichtung zum Zusammensetzen von Bauteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20105506U DE20105506U1 (de) | 2001-03-29 | 2001-03-29 | Fügevorrichtung zum Zusammensetzen von Bauteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20105506U1 true DE20105506U1 (de) | 2001-07-12 |
Family
ID=7955049
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20105506U Expired - Lifetime DE20105506U1 (de) | 2001-03-29 | 2001-03-29 | Fügevorrichtung zum Zusammensetzen von Bauteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20105506U1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005049156A1 (de) * | 2005-10-14 | 2007-04-19 | GM Global Technology Operations, Inc., Detroit | Verfahren zum Befestigen eines Gasgenerators in einer Gasgeneratorkammer und Gehäuse mit einer Gasgeneratorkammer |
| WO2008107742A1 (en) * | 2007-03-08 | 2008-09-12 | Stahls' Inc. | Press force sensing and display |
| CN109551199A (zh) * | 2019-01-15 | 2019-04-02 | 苏州天准科技股份有限公司 | 一种伺服压装浮动自锁支撑机构 |
| CN111993045A (zh) * | 2020-09-01 | 2020-11-27 | 杭州佰牛科技有限公司 | 一种机械转子齿轮装配机 |
| CN115179008A (zh) * | 2022-07-08 | 2022-10-14 | 华能平凉发电有限责任公司 | 一种圆锥形储料仓内壁衬板安装工具 |
| CN118305568A (zh) * | 2024-06-07 | 2024-07-09 | 宁波市欣新电器科技有限公司 | 一种电机组装用蜗杆压装设备 |
-
2001
- 2001-03-29 DE DE20105506U patent/DE20105506U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005049156A1 (de) * | 2005-10-14 | 2007-04-19 | GM Global Technology Operations, Inc., Detroit | Verfahren zum Befestigen eines Gasgenerators in einer Gasgeneratorkammer und Gehäuse mit einer Gasgeneratorkammer |
| WO2008107742A1 (en) * | 2007-03-08 | 2008-09-12 | Stahls' Inc. | Press force sensing and display |
| US7963219B2 (en) | 2007-03-08 | 2011-06-21 | Stahls' Inc. | Press force sensing and display |
| CN109551199A (zh) * | 2019-01-15 | 2019-04-02 | 苏州天准科技股份有限公司 | 一种伺服压装浮动自锁支撑机构 |
| CN109551199B (zh) * | 2019-01-15 | 2024-04-26 | 苏州天准科技股份有限公司 | 一种伺服压装浮动自锁支撑机构 |
| CN111993045A (zh) * | 2020-09-01 | 2020-11-27 | 杭州佰牛科技有限公司 | 一种机械转子齿轮装配机 |
| CN111993045B (zh) * | 2020-09-01 | 2023-08-15 | 佳木斯电机股份有限公司 | 一种机械转子齿轮装配机 |
| CN115179008A (zh) * | 2022-07-08 | 2022-10-14 | 华能平凉发电有限责任公司 | 一种圆锥形储料仓内壁衬板安装工具 |
| CN118305568A (zh) * | 2024-06-07 | 2024-07-09 | 宁波市欣新电器科技有限公司 | 一种电机组装用蜗杆压装设备 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0182986B1 (de) | Kraftgetriebene Schraubvorrichtung mit variabler Drehmomenteinstellung | |
| EP2493647B1 (de) | Feindrehwerkzeug | |
| DE102017106425B4 (de) | Von einem Koordinatenmessgerät verfahrbare Vorrichtung zum Positionieren eines Messinstruments bezüglich eines Werkstücks | |
| DE112012005763B4 (de) | Elektrische Spannvorrichtung | |
| EP3572196B1 (de) | Andrückvorrichtung zum andrücken eines beschichtungsmaterials gegen platten- oder leistenförmige werkstücke | |
| EP2839951A1 (de) | Vorrichtung zur Herstellung einer mindestens einseitig kaschierten Wellpappebahn | |
| EP3820649B1 (de) | Drehmomentschrauberanordnung und verfahren zum betrieb einer solchen drehmomentschrauberanordnung | |
| EP3302899A1 (de) | Stopfenfügewerkzeug und fügeverfahren | |
| EP2776203B1 (de) | Schweiss- oder löteinrichtung mit einem elektrischen isolierelement aus keramikwerkstoff | |
| DE20105506U1 (de) | Fügevorrichtung zum Zusammensetzen von Bauteilen | |
| EP0215310A2 (de) | Vorrichtung zum Antrieb einer rohrförmigen Walze | |
| EP4104977B1 (de) | Roboter mit komplementären befestigungselementen zur baugruppenverbindung | |
| EP2885108A1 (de) | Hubvorrichtung mit kniehebelgetriebe | |
| DE10115598C1 (de) | Fügevorrichtung zum Zusammensetzen von Bauteilen | |
| DE3908175C2 (de) | Belastungs-Detektorvorrichtung | |
| EP3308100B1 (de) | Koordinatenmessgerät mit einer beweglichen traverse sowie verfahren zum herstellen eines derartigen koordinatenmessgeräts | |
| EP2741881A1 (de) | Werkzeugkopf für eine werkzeugmaschine | |
| EP1721742A2 (de) | Prägekalander | |
| DE10000868C2 (de) | Presswerkzeug und Verfahren zum Eichen eines Presswerkzeuges | |
| DE10126791A1 (de) | Verfahren zur Befestigung einer Drehmoment-Messeinrichtung | |
| CH698147B1 (de) | Schleifmaschine und Verfahren zum Einrichten eines Werkstückträgers an einer Schleifmaschine. | |
| DE202005018193U1 (de) | Spannvorrichtung | |
| DE10355493B4 (de) | Schleifmaschine | |
| DE202006004596U1 (de) | 3-Achs-Vorritzer | |
| EP0013746B1 (de) | Vorrichtung zum Einspannen von Werkstücken |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20010816 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20041001 |