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DE2010542C3 - Zentnfugalkompressor mit Flussigkeitsbandern - Google Patents

Zentnfugalkompressor mit Flussigkeitsbandern

Info

Publication number
DE2010542C3
DE2010542C3 DE2010542A DE2010542A DE2010542C3 DE 2010542 C3 DE2010542 C3 DE 2010542C3 DE 2010542 A DE2010542 A DE 2010542A DE 2010542 A DE2010542 A DE 2010542A DE 2010542 C3 DE2010542 C3 DE 2010542C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
fluid
walls
bands
compressor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2010542A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2010542B2 (de
DE2010542A1 (de
Inventor
Pieter Van Pijnacker Staveren, (Niederlande)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nederlandse Organisatie voor Toegepast Natuurwetenschappelijk Onderzoek TNO
Original Assignee
Nederlandse Organisatie voor Toegepast Natuurwetenschappelijk Onderzoek TNO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nederlandse Organisatie voor Toegepast Natuurwetenschappelijk Onderzoek TNO filed Critical Nederlandse Organisatie voor Toegepast Natuurwetenschappelijk Onderzoek TNO
Publication of DE2010542A1 publication Critical patent/DE2010542A1/de
Publication of DE2010542B2 publication Critical patent/DE2010542B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2010542C3 publication Critical patent/DE2010542C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D17/00Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps
    • F04D17/08Centrifugal pumps
    • F04D17/18Centrifugal pumps characterised by use of centrifugal force of liquids entrained in pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Zentrifugalkompres-Kor mit Flüssigkeitsbändern zum Verdichten eines Fluidums, mit einem mit Düsen versehenen Rotor, dem Flüssigkeit zur Bildung von verjüngend verlaufenden Flüssigkeitsbändern zugeführt wird, welche das Fluidum verdichten.
Kompressoren dieser Gattung sind etwa aus den deutschen Patentschriften 220 894 und 271626 bekannt. Die Bänder werden dabei durch eine strömende Flüssigkeit gebildet, die mit hoher Geschwindigkeit durch öffnungen in einem schnell rotierenden Rotor nach außen tritt.
Durch die zwischen den Vorder- und Rückseiten der auf diese Weise gebildeten zurückgebogenen Bändern bestehenden Druckunterschiede wird auf das zwischen jeweils zwei Bändern eingeschlossene Fluidum Leistung übertragen. Im Hinblick auf eine Leistungsübertragung mit hohem Wirkungsgrad muß dafür Sorge getragen werden, daß diese Druckunterschiede über die Bänder so gut wie möglich aufrechterhalten werden; es darf also keine Leckage von der Seite niedrigen Drucks zur hohen Druckseite der Bänder stattfinden.
Der Abstand zwischen den beiden den Kompressorraum begrenzenden Wänden muß deshalb mindestens der Höhe der Bänder entsprechen, die die Wand berühren müssen.
Da diese Wände bei den Kompressoren nach dem Stand der Technik aber stillstehen oder mit einer bedeutend niedrigeren Geschwindigkeit rotieren als die Tlüssigkeitsbänder, wird die unmittelbar an die Wände grenzende Flüssigkeit der Bänder abgebremst und bleibt anfangs als eine dünne Schicht darauf zurück.
Die Flüssigkeitsbänder bewegen sich dadurch mit ihren Seiten nicht nur an den Wänden entlang, sondem auch durch eine dünne Flüssigkeitsschicht. Dies verursacht nun einen viel größeren Verlust an Arheitsleistung als wenn die Reibung der Flüssigkeitsbänder an den Wänden allein auftreten würde. Der Verlust macht sich an einer Flüssigkeitsmenge be-
i-< merkbar, die den Flüssigkeitsbändern entzogen wird und auf den Wänden zurückbleibt.
Bei einem größeren Verlust bleibt mehr Flüssigkeit zurück, und die Schicht ist dicker. Die anfangs an den Wänden gebildete dünne Flüssigkeitsschicht ist
auf diese Weise die Ursache dafür, daß diese Schicht /um größeren Durchmesser des Kompressorraumes hin schnell dicker wird.
Dies hat zur Folge, daß die Flüssigkeitsbänder dünner sind und dadurch nur einen kleineren Druckunterschied zwischen den Vorder- und Rückseiten aufrechterhalten können.
Außerdem wird durch die Dicke der auf den Wänden zurückbleibenden Flüssigkeitsschichten ein Teil des Kompressordurchgangs-Volumens eingenommen.
Dies hat zwangläufig zur Folge, daß der Wirkungsgrad des Kompressors insgesamt sehr unerwünscht abgesenkt wird.
Der Erfindung liegt damit nach Feststellen der Ursachen für den verminderten Wirkungsgrad solcher Kompressoren die Aufgabe zugrunde, eine konstruktive Lösung zu finden, die eine wesentliche Erhöhung des Kompressionswirkungsgrads erwarten läßt.
Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß der Einfluß der Flüssigkeitsschichten aufgehoben werden kann, wenn die den Kompressorraum begrenzenden Wände nicht parallel zueinander konstruiert werden,-
Die Erfindung besteht bei einem Zentrifugalkompressor der eingangs genannten Gattung darin, daß der Abstand zwischen den den Raum, in welchem die Flüssigkeitsbänder gebildet und fortbewegt werden, begrenzenden Wänden vom Zentrum des Kompressors aus in radialer Richtung zunimmt.
In welchem Maße die Wände divergieren müssen, hängt selbstverständlich von mehreren Parametern, wie Banddicke, Bandhöhe, Bänderzahl, Tourenzahl usw. ab, weil danach gestrebt werden muß, daß die Seiten der Flüssigkeitsbänder die Flüssigkeitsschichten weiterhin berühren, um der bereits vorher erwähnten Leckage vorzubeugen.
Da die Flüssigkeitsbänder jetzt unter idealeren Verhältnissen wirksam sind, nämlich als ob sie allein nur Reibung mit den Wänden haben und der Durchgang des Kompressorraumes durch die zurückblei-
benden Flüssigkeitsschichten nicht verkleinert wird, kann bedeutend mehr Leistung auf das zu verdichtende Fluidum übertragen werden.
Auch läßt sich die Wirkung des erfindungsgemäßen Zentrifugalkompressors mit Flüssigkeitsbändern noch weiter verbessern, wenn die auf den Wänden des Kompressorraumes zurückbleibende Flüssigkeitsschicht während des Verdichtungsvorganges entfernt wird.
Vorzugsweise kann in der Fläche der Wände, kon·· zentrisch mit dem Rotor eine wohl oder nicht unterbrochene schlitzförmige öffnung zum Ableiten der auf den Wänden zurückgebliebenen Flüssigkeit angeordnet sein, wobei der Abstand zwischen den
Wänden unmittelbar nach der schlitzförmigen Öffnung wieder dem Abstand im Zentrum direkt nach dem Rotor entsprechen kann.
Es kann auch Vorteile haben, wenn mehrere derartige schlitzförmige öffnungen konzentrisch ineinander in der Fläche der Wände angeoracht werden.
Die auf diese Weise abgeführten Flüssigkeitsschichten können in bekannter Weise zusammen mit der Flüssigkeit der Flüssigkeitsbänder aus dem Kompressor in einem Flüssigkeitsbehälter gesammelt werden, von. wo die Flüssigkeit über eine Pumpe wieder in den Arbeitsprozeß zurückgeführt werden kann.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen, in denen beispielsweise eine Ausführungsform dargestellt wird, näher erläutert. Dabei /L-igt
F i g. 1 einen vertikalen Querschnitt durch einen schematisch dargestellten Zentrifugalkompressor mit Flüssigkeitsbändern,
Fig. 2 ein Detail des Kompressors aus F i g. 1 in stark vergrößertem Maßstab.
Der in Fig. 1 dargestellte Kompressor besteht aus einem Kompressorgehäuse 1, das mit einem Flüssigkeilsgehäuse 2 zusammengebaut ist.
Zentral im Kompressorgehäuse 1 ist ein Rotor 3 aufgestellt, der fest mit einer Welle 4 verbunden ist. die über die Zahnräder 5 und 6 von einem Elektromotor? angetrieben wird. Der Rotor 3 ist mit Schaufeln 8 besetzt zum Ansaugen eines zu verdichtenden Fluidums, z.B. Luft, durch ein Ansaugmundstück 9. Weiter ist der Rotor 3 mit Düsen 10 versehen, die an eine Flüssigkcitszufuhrleitung 11 angeschlossen sind.
welche über eine Regelung; 12 mit einer Pumpe 13 gekoppelt ist, d.e an das HussigK y
sr:™ is«* ,*? **«; t
falls mit dem Flüssigkeitsgehause 2 in offener \ .r
^verdichtete gasfönr.ge F.uKlum wirci in,bekannter Weise im Gehäuse 2 mit Hilfe ^n Sei e.de wänden 28 von der Flüssigkeit getrennt und danach über den Austritt 27 abgeführt M-wutab ein
In Fi E 2 wird in stark vergrößertem Maßstab e η Detail dcgs Kompressors dargestellt, aus dem deut ^h hervoreeht. daß das aus dem Rotor 3 tretende Hus
zwischen den Wänden 14 und 15 wieder dem Ab stand zwischen den Wänden in der Naht.d«.Rotors 3 entspricht, in den Sammelraum 22 des Korn pressors geschleudert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Zentrifugalkompressor mit Flüssigkeitsbändern zum Verdichten eines Fluidums, mit einem mit Düsen versehenen Rotor, dem Flüssigkeit zur Bildung von verjüngend verlaufenden Flüssigkeitsbändern zugeführt wird, welche das Fluidum verdichten, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den den Raum, in welchem die Flüssigkeitsbänder gebildet und fortbewegt werden, begrenzenden Wänden (14, 15) \om Zentrum des Kompressors aus in radialer Richtung zunimmt.
2. Zenlriiiigalkompressor nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Wand (14, 15) konzentrisch zum Rotor (8) mindestens eine unterbrochene oder nicht unterbrochene schlitzförmige öffnung (16, 17) zum Abführen der auf den Wänden (14, 15) zurückgebliebenen Flüssigkeit vorgesehen ist und daß der Abstand zwischen den Wänden unmittelbar hinter der schlitzförmigen öffnung dem Wandabstand im Zentrum entspricht.
3. Zentr:rugalkompressor nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß mehrere schlitzförmige öffnungen (16. Ϊ7) konzentrisch zueinander in jeder Wand (14, 15) ,orges'hen sind.
DE2010542A 1969-03-20 1970-03-05 Zentnfugalkompressor mit Flussigkeitsbandern Expired DE2010542C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL6904345A NL6904345A (de) 1969-03-20 1969-03-20

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2010542A1 DE2010542A1 (de) 1970-10-01
DE2010542B2 DE2010542B2 (de) 1973-05-24
DE2010542C3 true DE2010542C3 (de) 1973-12-13

Family

ID=19806477

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2010542A Expired DE2010542C3 (de) 1969-03-20 1970-03-05 Zentnfugalkompressor mit Flussigkeitsbandern
DE7008170U Expired DE7008170U (de) 1969-03-20 1970-03-05 Zentrifugalkompressor mit fluessigkeitsbaendern.

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7008170U Expired DE7008170U (de) 1969-03-20 1970-03-05 Zentrifugalkompressor mit fluessigkeitsbaendern.

Country Status (9)

Country Link
US (1) US3630641A (de)
JP (1) JPS4937442B1 (de)
BE (1) BE747639A (de)
CH (1) CH522130A (de)
DE (2) DE2010542C3 (de)
FR (1) FR2039596A5 (de)
GB (1) GB1282803A (de)
NL (1) NL6904345A (de)
SE (1) SE360905B (de)

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Also Published As

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NL6904345A (de) 1970-09-22
FR2039596A5 (de) 1971-01-15
US3630641A (en) 1971-12-28
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GB1282803A (en) 1972-07-26
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Date Code Title Description
SH Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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