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DE20104337U1 - Schmuckstück - Google Patents

Schmuckstück

Info

Publication number
DE20104337U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loop
piece
loops
jewelry
connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20104337U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Crocus & Co KG GmbH
Original Assignee
Crocus & Co KG GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Crocus & Co KG GmbH filed Critical Crocus & Co KG GmbH
Priority to DE20104337U priority Critical patent/DE20104337U1/de
Publication of DE20104337U1 publication Critical patent/DE20104337U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C9/00Finger-rings
    • A44C9/0007Finger-rings made of several rings
    • A44C9/0015Finger-rings made of several rings connected or interlinked to each other
    • A44C9/003Finger-rings made of several rings connected or interlinked to each other in a rotatable way

Landscapes

  • Adornments (AREA)

Description

LIPPERT1 STACHOW, SCHMIDT & PARTNER S-Al/la Patentanwälte European Patent Attorneys· European Trademark Attorneys
Kölner Straße 8 · D-42651 Solingen 12. März 2001
Telefon +49 (0) 2 12.2 22 13-0
Telefax +49(0)2 12.103 22
Crocus GmbH +Co. KG 42781 Haan
Schmuckstück
{ Die Erfindung betrifft ein Schmuckstück, das aus mehreren Komponenten besteht.
Schmuckstücke bestehen in der Regel aus mehreren Teilen mit unterschiedlichen Materialien. Beispielsweise ist ein Ring aus Silber oder Gold, in den ein Stein oder ein Inlay aus Emaille eingearbeitet ist. Dabei werden die Steine eingeklebt oder eingepasst. Auch Lack- und Emailleinlays können durch geeignete Wärmebehandlungen an einem Ring befestigt werden.
In der Regel ist das Zusammensetzen der einzelnen Komponenten zu einem Schmuckstück aufwendig. Einzelne Komponenten wie Steine müssen auf Form geschliffen und in die vorgesehene Fassung eingepasst werden. Bei Verwendung von Emaille oder Lack sind mehrere Arbeitsschritte wie das Aufbringen der Emaille, das Brennen der Emaille und gegebenenfalls abschließendes Polieren notwendig.
Bei diesen Schmuckstücken ist die Verbindung zwischen den einzelnen Komponenten nicht lösbar. Wechseln bestimmter Komponenten ist daher nicht möglich bzw. sehr aufwendig. Das Schmuckstück ist durch die nicht lösbaren Komponenten festgelegt. Modifikationen am Schmuckstück durch Tausch einzelner Komponenten, um ein anderes Schmuckstück mit anderer Wirkung zu erhalten, werden daher in der Regel nicht durchgeführt.
Es sind jedoch auch Schmuckstücke bekannt, die austauschbare
Schrauckelemente umfassen. Dabei ist eine Komponente zwischen zwei sich gegenübestehenden Enden einer anderen Komponente angeordnet. Die Komponente zwischen den beiden Enden wird durch ein Federsteg gehalten. Der Federsteg greift durch Bohrungen, die in den Enden und in der zwischen den Enden liegenden Komponente vorgesehen sind. Mit Hilfe einer kleinen Zange läßt sich der Federsteg lösen, und das austauschbare Schmuckelement wie beispielsweise eine Perle kann durch ein anderes Schmuckelement ersetzt werden.
Ein Schmuckstück mit einem austauschbaren Schmuckelement der vorbeschriebenen Art benötigt jedoch ein zusätzliches Verbindungsmittel wie den Federsteg, der die Anzahl der Elemente eines Schmuckstücks erhöht. Dieser Federsteg kann leicht verloren gehen. Zum Wechseln der austauschbaren Schmuckelemente ist eine Spezialzange notwendig, die ebenfalls verloren gehen kann. Außerdem müssen die einzelnen Komponenten mit Bohrungen versehen werden, was bei der Herstellung solcher Schmuckstücke zu weiteren Arbeitsschritten führt. Das Zusammensetzen der einzelnen Komponenten kann schwierig sein, da für das Einsetzen des Federstegs die einzelnen Bohrungen genau fluchten müssen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Schmuckstück zu schaffen, dessen Komponenten ohne zusätzlich Befestigungsmittel lösbar miteinander verbunden sind und bei denen einzelne Komponenten ohne großen Aufwand durch andere Komponenten ersetzt werden können.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das Schmuckstück wenigstens zwei geschlossene Schleifen umfasst, wobei die erste Schleife an der zweiten Schleife anliegt und diese in Umfangsrichtung vollständig umgreift, wenigstens eine Schleife elastisch verformbar ist, und wobei die Verbindung der Schleifen durch elastisches Verformen wenigstens einer Schleife lösbar ist.
Die Schleifen beim erfindungsgemäßen Gegenstand haben einen
geschlossenen Umfang und können eine runde, ovale oder auch mehreckige Form annehmen. Die Schleifen sind seitlich offen, so dass beispielsweise bei einem Fingerring durch kreisförmige Schleifen ein Finger gesteckt werden kann. Des Weiteren können die erfindungsgemäßen Schmuckstücke auch als Armband oder Armreif, Ohrringe oder Anhänger Verwendung finden.
Für die Verbindung der Schleifen untereinander ist kein zusätzliches Verbindungs- oder Befestigungsmittel notwendig. Die Verbindung der Schleifen kann dadurch gelöst werden, dass eine Schleife unter Aufwendung von Kraft derart verformt wird, dass die Schleife im verformten Zustand von der anderen Schleife getrennt werden kann.
Analog lassen sich zwei Schleifen miteinander verbinden. Wenn beispielsweise die erste Schleife, die die zweite Schleife in Umfangsrichtung vollständig umfasst, elastisch verformbar ist, kann ihr Innenumfang ausgeweitet werden. In diesem ausgeweiteten Zustand lässt sich die zweite Schleife in die erste Schleife legen. Aufgrund der Rückstellkraft des elastisch verformten Materials schmiegt sich die erste Schleife an die von ihr umfasste zweite Schleife an.
Die erste Schleife, die die zweite Schleife in Umfangsrichtung umfasst, kann aus einem weichen Kunststoff sein. Die Materialeingenschaften des weichen Kunststoffs werden dabei so gewählt, dass das Lösen der Verbindung zwischen den Schleifen bei Raumtemperatur und unter Anwendung von Menschenkraft ohne Schwierigkeiten möglich ist. Durch die geeignete Wahl des Kunststoffs ist daher das Lösen und Verbinden der Schleifen ohne großen Aufwand durchführbar.
Vorzugsweise kann die zweite Schleife, die von der ersten Schleife umfasst wird, aus weichem Kunststoff sein. In diesem Fall wird die zweite Schleife zusammengedrückt, damit sie in die andere Schleife eingepasst werden kann. Wenn die Kraft zum Zusammendrücken der zweiten Schleife nachlässt, findet die zweiten Schleife zur ihrer Ursprungsform zurück, soweit dies
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die andere Schleife es zuläßt. Danach stehen die beiden Schleifen im Eingriff und bilden ein Schmuckstück beziehungsweise einen Teil eines Schmuckstücks.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann die Verbindung zwischen den Schleifen formschlüssig sein. Eine der beiden Schleifen weist an ihrem Umfang eine Aussparung auf. In diese Aussparung greift die andere Schleife oder ein Vorsprung der anderen Schleife ein. Wenn die Schleifen derart in Eingriff stehen, ist es nicht notwendig, dass wenigstens eine der beiden Schleifen unter Spannung steht. Lediglich beim Zusammenbringen bzw. Lösen der beiden Schleifen muss eine der Schleifen derart verformt werden, dass Aussparung und Vorsprung nicht mehr formschlüssig ineinander greifen.
Vorzugsweise kann die Verbindung zwischen beiden Schleifen kraftschlüssig sein. In diesem Fall steht eine Schleife unter Spannung, die dazu führt, dass die beiden Schleifen aneinander gedrückt werden. Nuten oder Aussparungen sind in diesem Fall nicht notwendig.
Vorzugsweise kann nur ein Teil der ersten Schleife die zweite Schleife in Umfangsrxchtung vollständig umfassen. Die erste Schleife weist dann einen anderen Teil auf, der nicht über dem Umfang der zweiten Schleife, sondern neben dieser zweiten Schleife angeordnet ist.
Vorzugsweise weist das Material der elastisch verformbaren Schleife eine Shorehärte zwischen 30 und 70 auf. Die Shorehärte wird bei einem Härtemessverfahren ermittelt, bei dem ein Eindringkörper mit einer kinetischen Energie aus einem definierten Abstand in das Prüfteil gestoßen wird. Wenn die elastische verformbare Schleife aus einem Material mit einer Shorehärte zwischen 30 und 70 geformt ist, läßt sich diese Schleife mit wenig Kraftaufwand von einer Schleife, die nicht elastisch ist, gut lösen bzw. miteinander verbinden. Auf der anderen Seite darf das Material auch nicht zu weich sein, weil sonst keine sichere Verbindung zwischen den beiden Schleifen
gewährleistet ist.
Vorzugsweise weist das Material der elastisch verformbaren Schleife eine Shorehärte zwischen 40 und 60 auf. Bei diesen Materialeigenschaften liegt ein guter Kompromiß zwischen einfacher Lösbarkeit der Verbindung und einem sicheren Zusammenhalt der Schleifen vor.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel im Längsschnitt,
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel im Längsschnitt und
Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel im Längsschnitt.
Fig. 1 zeigt ein ringförmiges Schmuckstück 1 im Längsschnitt.
Es umfasst eine erste, äußere ringförmige Schleife 2 und eine zweite, innere ringförmige Schleife 3. Die innere ringförmige Schleife 3 weist einen ovalförmigen Querschnitt auf. An der zur äußeren Schleife zugewandten Seite der inneren Schleife 3 ist eine Nut 4 vorgesehen. Die Nut 4 verläuft über den gesamten Umfang der inneren Schleife 3. Die Breite der Nut 4 entspricht in etwa der Breite der äußeren Schleife 2. Die äußere Schleife 2 ist elastisch verformbar. Zum Lösen der Verbindung zwischen Schleife 2 und 3 wird die Schleife 2 derart verformt, dass die Schleife 2 aus der Nut der Schleife 3 gehoben wird. In diesem verformten Zustand können die Schleifen voneinander gelöst werden. Aufgrund des Eingriffs der Schleife 2 in die Nut 4 der Schleife 3 ist es nicht notwendig, dass im zusammengesetzten Zustand die Schleife 2 unter Spannung steht.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, in dem die Verbindung zwischen der äußeren Schleife 2 und der inneren Schleife 3 kraftschlüssig ausgeführt ist. Die elastisch verformbare
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Schleife 2 steht unter Spannung und wird aufgrund dieser Spannung gegen den Außenumfang der inneren Schleife 3 gedrückt. Aufgrund dieses Kraftschlusses ist es nicht notwendig, dass die äußere Schleife 2 in eine Aussparung der inneren Schleife 3 eingreift.
Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem im Gegensatz zu den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 und 2 die innere Schleife 3 elastisch verformbar ist. Die Schleife 3 weist zwei sich über den gesamten Umfang der inneren Schleife 3 erstreckende Nuten 4 auf, in die jeweils ein Vorsprung 5 einer äußeren Schleife 2 eingreift. Bei diesem Ausführungsbeispiel umfasst nur ein Teil der äußeren Schleife 2 die innere Schleife 3.
LlPPERT1 STACHOW, SCHMIDT & PARTNER
Patentanwälte - European Patent Attorneys' European Trademark Attorneys
Kölner Straße 8 ■ D-42651 Solingen Telefon +49 (O) 2 12.2 22 13-0 Telefax +49(0)2 12.103 22
S-Al/la 12. März 2001
Crocus GmbH +Co. KG 42781 Haan
Schmuckstück
Bezuaszeichenliste
1 Schmuckstück
2 erste Schleife
3 zweite Schleife
4 Nut
5 Vorsprung

Claims (8)

1. Schmuckstück bestehend aus mehreren Komponenten, die zumindest teilweise lösbar miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Schmuckstück wenigstens zwei geschlossene Schleifen umfasst, wobei die erste Schleife an der zweiten Schleife anliegt und diese in Umfangsrichtung vollständig umfasst, wenigstens eine Schleife elastisch verformbar ist, und wobei die Verbindung der Schleifen durch elastisches Verformen wenigstens einer Schleife lösbar ist.
2. Schmuckstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schleife, die die zweite Schleife in Umfangsrichtung umfasst, aus einem weichen Kunststoff ist.
3. Schmuckstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schleife, die von der ersten Schleife umfasst wird, aus einem weichen Kunststoff ist.
4. Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen den Schleifen formschlüssig ist.
5. Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen beiden Schleifen kraftschlüssig ist.
6. Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der ersten Schleife die zweite Schleife in Umfangsrichtung vollständig umfasst.
7. Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der elastischen Schleife eine Shorehärte zwischen 30 und 70 aufweist.
8. Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der elastischen Schleife eine Shorehärte zwischen 40 und 60 aufweist.
DE20104337U 2001-03-14 2001-03-14 Schmuckstück Expired - Lifetime DE20104337U1 (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE208454C (de)
DE2930500A1 (de) 1979-07-27 1981-03-12 Gebr. Niessing, 4426 Vreden Mehrteiliges schmuckstueck, insbesondere fingerring
DE9016842U1 (de) 1990-12-13 1992-04-16 Fa. Peter Heim, 7530 Pforzheim Schmuckring, insbesondere Trauring
DE4302493A1 (de) 1993-01-29 1994-08-04 Kay Hans Christoph Schmuckgegenstand mit ringförmigem Körper

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE208454C (de)
DE2930500A1 (de) 1979-07-27 1981-03-12 Gebr. Niessing, 4426 Vreden Mehrteiliges schmuckstueck, insbesondere fingerring
DE9016842U1 (de) 1990-12-13 1992-04-16 Fa. Peter Heim, 7530 Pforzheim Schmuckring, insbesondere Trauring
DE4302493A1 (de) 1993-01-29 1994-08-04 Kay Hans Christoph Schmuckgegenstand mit ringförmigem Körper

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