DE20104220U1 - Einstieg für Schienenfahrzeuge - Google Patents
Einstieg für SchienenfahrzeugeInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R3/00—Arrangements of steps or ladders facilitating access to or on the vehicle, e.g. running-boards
- B60R3/02—Retractable steps or ladders, e.g. movable under shock
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D23/00—Construction of steps for railway vehicles
- B61D23/02—Folding steps for railway vehicles, e.g. hand or mechanically actuated
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Description
Bes chreibung
Einstieg für Schienenfahrzeuge
Die Erfindung betrifft den konstruktiven Aufbau eines Einstiegs für Schienenfahrzeuge, insbesondere für Schienenfahrzeuge des Personenverkehrs.
Im Bereich des heutigen Personenverkehrs werden hohe Anforderungen hinsichtlich Sicherheit und Bequemlichkeit beim Erreichen und Verlassen der Fahrzeuge gestellt. Speziell bei Schienenfahrzeugen ergeben sich dabei Probleme, da die geforderte Sicherheit und Bequemlichkeit auch bei unterschiedlichen Bahnsteighöhen gewährleistet werden muß. Im Bereich des Schienenverkehrs sind Bahnsteighöhen von 380 mm, 550 mm und 760 mm ab Schienenoberkante genormt. Es besteht dabei einerseits die Aufgabe, bequem begehbare Trittstufenverhältnisse zu realisieren und gleichzeitig eine sichere Spaltüberbrükkung zwischen Fahrzeugtür und Bahnsteigkante zu gewährleisten. Dazu kommt außerdem die Forderung, daß auch behinderte Fahrgäste, insbesondere Rollstuhlnutzer, zumindest bei den üblichsten Bahnsteighöhen (550 mm und 760 mm) das Schienenfahrzeug bequem und sicher erreichen und verlassen können.
Um zwei unterschiedlich hohe Bahnsteige bedienen zu können, ist es bekannt, unter dem Fahrzeugboden eine zusätzliche ausschwenkbare Trittstufe anzuordnen, mit welcher ein Höhenunterschied zwischen dem Bahnsteig und dem Fahrzeugboden überwunden werden kann. Eine derartige Lösung ist unter anderem aus der DE 33 05 774 C2 bekannt. Auch wurden Lösungen beschrieben, bei denen mehrere zusätzlich ausschwenkbare Trittstufen vorgesehen sind, um mehr als zwei unterschiedlich hohe Bahnsteige zu bedienen. Das Passieren derartiger Einstiege bleibt jedoch für Rollstuhlnutzer weiterhin problematisch. Um speziell behinderten Fahrgästen ein bequemes Passieren der Fahrzeugeinstiege zu ermöglichen, ist es bekannt, unter dem Fahrzeugboden eine ausfahrbare und neigbare Rampe anzuordnen,
die ein stufenloses Passieren des Einstiegs ermöglichen soll. Eine entsprechende Lösung ist zum Beispiel Gegenstand der EP 0 931 532 Al.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen kompakten und platzsparenden Einstieg für Schienenfahrzeuge zu schaffen, mit welchem der Raum zwischen Bahnsteig und Fahrzeugboden bei drei unterschiedlichen Bahnsteighöhen spaltüberbrückt passierbar ist, und mit welchem ein nahezu stufenloses Befahren, zum Beispiel mit einem Rollstuhl, bei den zwei größten üblichen Bahnsteighöhen möglich ist.
Diese Aufgabe wird durch einen Einstieg mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Vorteile der Erfindung liegen insbesondere darin, daß durch die Nutzung der Schieberampe als stufenlose Neigerampe sowie als Spaltuberbrückung oder Trittstufe mit wenig konstruktivem Aufwand drei Bahnsteighöhen bedient werden können.
Die Ausgestaltung nach Schutzanspruch 2 ermöglicht den Antrieb von Trittstufe und Schieberampe mit nur einem Antriebsmotor. Die Ausstattung der Schieberampe mit einem zusätzlichen Höhenausgleich am bahnsteigseitigen Ende gemäß Schutzanspruch 3 gestattet das bequeme Befahren der Spaltuberbrückung auch durch Geräte mit sehr kleinen Rädern.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 den Einstieg im eingefahrenen Zustand
35
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Fig. 2 den Einstieg mit ausgefahrener Trittstufe
Fig. 3 den Einstieg mit teilweise ausgefahrener
Schieberampe als Spaltüberbrückung
Schieberampe als Spaltüberbrückung
Fig. 4 den Einstieg mit teilweise ausgefahrener
Schieberampe als Trittstufe
Schieberampe als Trittstufe
Fig. 5 den Einstieg mit vollständig ausgefahrener
Schieberampe
Schieberampe
Die gesamten Komponenten des Einstiegs sind in einem gemeinsamen Gestell unter dem Fahrzeugboden 1 des Schienenfahrzeuges untergebracht. Zwischen zwei seitlichen Führungen 2 ist die Schieberampe 3 verschiebbar angeordnet. Die Schieberampe 3 ist an ihren hinteren Ecken mit zwei entlang der Führungen 2 verschiebbar angeordneten Hebelgetrieben 4 gekoppelt. Die Hebelgetriebe 4 sind mit den zwei umlaufenden Zugmitteln 5 verbunden. Die Zugmittel 5 werden über die Motor-Getriebeinheit 6, eine schaltbare Kupplung 7 und das Zugmittel 8 angetrieben. An vertikalen Gestellwänden 9 sind zwei Hebelgetriebe 12 angelenkt und mit der Trittstufe 10 gekoppelt. Der Antrieb der Hebelgetriebe 12 erfolgt ebenfalls über die Motor-Getriebeeinheit 6, eine weitere schaltbare Kupplung 7 sowie das Zugmittel 11 (Fig. 1).
Soll nun ein 380 mm hoher Bahnsteig 13 bedient werden, wird die Trittstufe 10 in die in Fig. 2 dargestellte Position verschwenkt. Die Trittstufe 10 befindet sich dann, den Spalt zwischen Bahnsteig 13 und Schienenfahrzeug überbrückend, auf halber Höhe zwischen dem Fahrzeugboden 1 und der Oberfläche des Bahnsteigs 13.
Zum Bedienen eines 760 mm hohen Bahnsteigs 13 wird die Schieberampe 3, wie in Fig. 3 dargestellt, teilweise ausgefahren, so daß der Spalt zwischen Bahnsteigwand und Schienenfahrzeug überbrückt wird. Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Schieberampe 3 an ihrem bahnsteigseitigem Ende einen von Hand aufrichtbaren Höhenausgleich 14 auf, wodurch auch Roll-
stuhlnutzern ein problemloses Passieren des Einstiegs möglich ist.
Soll nun auch ein 550 mm hoher Bahnsteig 13 bedient werden, wird die Schieberampe 3 in die in Fig. 4 dargestellte Position geschoben, in welcher sie eine spaltüberbrückende Trittstufenfunktion übernimmt und ein sicheres und bequemes Ein- und Aussteigen ermöglicht. Zum Passieren des Einstiegs durch Rollstuhlbenutzer wird die Schieberampe 3 vollständig ausgefahren und vorn abgesenkt. Beim vollständigen Ausfahren der Schieberampe 3 wird diese hinten durch das wirksam werdende Hebelgetriebe 4 bis auf die Höhe des Fahrzeugbodens 1 angehoben (Fig. 5).
Claims (3)
1. Einstieg für Schienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Fahrzeugboden (1) in einem gemeinsamen Gestell eine ausfahrbare und neigbare Schieberampe (3) und darunter eine ausschwenkbare Trittstufe (10) angeordnet sind, daß die ausschwenkbare Trittstufe 10 zum Bedienen von Bahnsteigen (13) mit der kleinsten Bahnsteighöhe vorgesehen ist, während die Schieberampe (3) teilweise über einen Bahnsteig (13) mit mittlerer Bahnsteighöhe ausgefahren eine Trittstufe bildet, und völlig ausgefahren sowie geneigt einen stufenlosen Ein- und Ausstieg ermöglicht, und daß beim Bedienen von Bahnsteigen (13) mit der größten Bahnäteighöhe die Schieberampe (3) nur als Spaltüberbrückung in den Raum zwischen Schienenfahrzeug und Bahnsteig (13) ausfahrbar ist.
2. Einstieg für Schienenfahrzeuge nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (6) der schwenkbaren Trittstufe (10) und der Schieberampe (3) durch eine gemeinsame Motor-Getriebeeinheit (6) und zwei getrennt schaltbare Kupplungen (7) erfolgt.
3. Einstieg für Schienenfahrzeuge nach Schutzanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am bahnsteigseitigem Ende der Schieberampe (3) ein zusätzlich ausklappbarer Höhenausgleich (14) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20104220U DE20104220U1 (de) | 2001-03-09 | 2001-03-09 | Einstieg für Schienenfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20104220U DE20104220U1 (de) | 2001-03-09 | 2001-03-09 | Einstieg für Schienenfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20104220U1 true DE20104220U1 (de) | 2001-07-19 |
Family
ID=7954145
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20104220U Expired - Lifetime DE20104220U1 (de) | 2001-03-09 | 2001-03-09 | Einstieg für Schienenfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20104220U1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE202004007704U1 (de) * | 2004-05-13 | 2005-09-22 | Gebr. Bode Gmbh & Co. Kg | Ausfahrbare Einstiegsrampe für Fahrzeuge des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs |
| DE102007022387A1 (de) | 2007-05-10 | 2008-11-20 | Berliner Verkehrsbetriebe Anstalt des öffentlichen Rechts | Ein- und Ausstiegshilfe für Fahrzeuge des Personenverkehrs,insbesondere Straßenbahnen |
| DE102015213233A1 (de) | 2015-07-15 | 2017-01-19 | Bombardier Transportation Gmbh | Schienenfahrzeug mit einer Schiebetrittanordnung |
| WO2018108409A1 (de) * | 2016-12-14 | 2018-06-21 | Siemens Aktiengesellschaft | Trittmechanismus für ein fahrzeug und fahrzeug mit trittmechanismus |
-
2001
- 2001-03-09 DE DE20104220U patent/DE20104220U1/de not_active Expired - Lifetime
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