DE2010304A1 - Aufbau einer Fußboden Wand oder Deckenheizung, vorzugsweise mit elektrisch beheizten Warmespeichern - Google Patents
Aufbau einer Fußboden Wand oder Deckenheizung, vorzugsweise mit elektrisch beheizten WarmespeichernInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
- F24D13/00—Electric heating systems
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- F24D13/022—Electric heating systems solely using resistance heating, e.g. underfloor heating resistances incorporated in construction elements
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Description
Peter Voelskow VDI, 655 Bad Kreuznach,· Kiefernweg
Aufbau einer !Fußboden- Wand- oder Deckenheizung.
Die Erfindung betrifft den Aufbau einer Fußboden- Wand- und
Deckenheizung, vorzugsweise mit elektrisch beheizten Wärmespeichern. · ,
Durch die entstehenden Kernkraftwerke wird die elektrische
Heizung in den nächsten Jahrzehnten stark zunehmen. Wegen der günstigen Raumausnützung und der niedrigen Abgabetemperatur
wird die Fußboden— Wand- und Deckenheizung mit Uachtstrom-Speioherenergie besonders interessant sein.
Die Decke selbst als Speicherelement zu benutzen ist nachteilig,
da keine Regelmöglichkeit besteht„ Die größte Wärmeabgabe
ist am Morgen und am Vormittag (wenn die Sonne scheint) und
am Abend wenn es kühl wird, ist der WärmeSpeichervorrat weitgehend
erschöpft. Es ist deshalb bereits verschiedentlieh vorgeschlagen worden, an Stelle der heute üblichen Öltanks
einen oder mehrere wärmeisolierte Wasserbehälter aufzustellen bzw. unterirdisch zu installieren. Diese Wasserbehälter
werden mit Nachtstrom aufgeheizt. Als drucklose Behälter
können sie bis auf eine lemperatur von etwa 95 Celsius
aufgeheizt werden. Eine ausreichende Wärmekapazität kann diesen Heißwasserspeichern nur dann entnommen werden, wenn
die abzugebende Temperatur an die Saumheizung nicht höher
als 30° ist· Es steht dann immerhiij. ein Wärmegefälle von
Celsius zur Verfügung, .
109838/0037
Diese Bedingung trifft jedoch nur bei Fußboden- und üeckenstrahlungsheizung
zuo Zweckmäßigerweise wird in einem geschlossenen Kreislauf das heiße Wasser des »VänaeSpeichers
durch einen kleinen 7/ärmeaustauscher geführt, der über eine
automatische Regelung jeweils auf der gewünschten Abgabetemperatur, beispielsweise 25 - 30° Celsius, gehalten wird.
Von diesem Wärmeaustauscher wird das Warmwasser den Heizelementen in den Fußboden-, Wand- oder Deckenheizungen zuge-
φ führt.
Eine derartige.Heizung hat den bestmöglichen Wirkungsgrad,
da keinerlei Abgasverluste durch einen Schornstein eintreten und da die Abstrahlungsverluste vom Wärmespeicherkessel durch
gute Wärmeisolierung äußerst gering gehalten werden können.
Der Einfachheit halber soll in Zukunft nur von Fußbodenheizungen die Rede sein, für Wand- und Deckenheizungen gilt
das Sesagte analog.
^ Die bekannten Fußbodenheizungen mit Warmwasserbetrieb haben
den Nachteil, daß evtl. Korrosions- oder Frostschäden in der Betondecke verlegte«? Rohrleitungen außerordentlich schwer zu
finden und zu beseitigen sind.
Aus diesem Grunde hat jeder Bauherr Angst vor einer Fußbodenheizung
mit verlegten Warmwasserrohren. Hinzu kommt die Schwierigkeit der Trennung der Wärmeabgabe nach oben und nac h;
unten. In vielen Fällen soll die Wärmeabgabe nur nach oben (ihißbodenheizung) oder nur nach unten (Deckenheizung) geschehen.
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Bei in der Betondecke verlegten Rohrleitungen ergeben sich
hierbei konstruktive Schwierigkeiten,,
Die Erfindung schaltet alle' diese Nachteile durch folgenden Aufbau aus:
Im Falle der Fußbodenheizung wird auf die Roh-Decke - bzw.
einem annähernd ebenen Ausgleichsestrich j eine Sandschüttung.
oder dergl. - zunächst eine Aluminiumfolie aufgelegt, die eine
Wärmestrahlung in die Betondecke durch Reflexion verhindert. Auf die Aluminiumfolie werden Isoliermatten ausgelegt, welche
- ■■■■■■ - ■ ■ ■ ■ ■ i
gleichzeitig die J?unktion einer Wärmeisolierung und einer
Tritt-Schall—Isolierung haben. Auf diese Isoliermatten beispielsweise
aus Glas— oder Steinwolle werden dann Schläuche oder Gummimatten mit eingearbeiteten Schläuchen aus einem hoch
alterungsbeständigen Elastomer ausgelegt. Diese Schläuche aus elasto Material werden an den Wandübergangen mit Sammelleitungen
für das Warmwasser verbunden. Auf dieses Sclilauchnetz
bzw. Schlauchgitter wird unmittelbar ein Troekenestrich
aus zusammengefügten Platten schwimmend verlegt» Dieser Troekenestrich
besteht vorzugsweise aus Plattenelementen, die aus *B
schweren, d.h. hoch verdichteten Holzwerkstoffplatten, bei- .
spielsweise Hartfaserplatten von etwa 8 mm Dicke und 9oo looo kg/n? Dichte (spez„ Gewicht) bestehen,, Ebenso gut können
auch 8 mm dicke Furnierplatten aus Buchensperrholz verwendet
werden. Auch Asbest-Zementplatten sind geeignet, sie lassen
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sich jedoch nicht so gut an der Bausteile bearbeiten. Das
Plattenmaterial für diesen Troekenestrich soll bewußt schwer und hoch verdichtet sein, -um eine relativ gute Wärmedurchfrangszahl
aufzuweisen.
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L -4-
Die Verbindung dieser Estrichplatten untereinander geschieht beispielsweise durch Federn aus 1 - 2 mm dickem Aluminiumband,
welches in entsprechend eingefräste Nuten an den Stirnseiten der Platten eingelegt wird. Auf diesen Trockenestrich
kann jeder beliebiger Fußboden aufgeklebt werden. D ie Plattenelemente können jedoch auch bereits beim Herstellerwerk
mit einem entsprechenden Fußbodenbelag aus Kunststoff,
Mosaikparkett mit Versieglung, Teppichfliesen oder dergleichen verbunden werden. )
™ Für Wand- und Deckenheizungen gelten entsprechende Oberflächendekors,
die Platten selbst können hierfür auch dünner sein, es können gewöhnliche Hartfaserplatten von 3 - 4 mm Dicke verwendet
werden.
Die Schlauchgitter werden bei Wand- und Deckenheizungen an einer Trägerschicht, beispielsweise an einem Holzrost befestigt.
An diesen Holzrost können dann auch beispielsweise in bekannter Weise mittels elastischer Schaumstoffstreifen
die Plattenelemente angeklebt werden.
Die Figur zeigt den Aufbau einer erfindungsgemäßen Fußboden-Wand- oder Deckenheizung am Beispiel einer Fußbodenheizung
schematisch:
Auf der Betondecke 1 ist die Aluminiumfolie 2 ausgelegt und darauf die Isoliermatte 3. Auf der Isoliermatte liegt das
Gitter aus Schläuchen 4, die an den Wandanschlussen mit Warmwasser-Sammelrohren oder- Schläuchen verbunden sind. Unmittelbar auf diesen Schläuchen liegt freischwimmend eine
Gitter aus Schläuchen 4, die an den Wandanschlussen mit Warmwasser-Sammelrohren oder- Schläuchen verbunden sind. Unmittelbar auf diesen Schläuchen liegt freischwimmend eine
Die Estrichplatten können auch stutt eines Teppiciibelages
elektrostatisch beflöckt werden.
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- ο - ■
Estrichplatt-e bestehend aus "beispielsweise schweren hochverdient
et en Holzwerkstoffplatten, die mit dünnen Metallfedern 6 miteinander verbunden sind. Als Metallfedern 6
sollen vorzugsweise Aluminiunibänder verwendet werden, da
diese auf der Baustelle leicht zuzuschneiden sind. Es können jedoch auch dünne Kunststoffbänder - beispielsweise
aus 2 mm dickem Hart-PVC verwendet werdeno
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das dargestellte Beispiel.
" ■ ... ; ■ ■ ■'■■■ I
Claims (4)
- Patentansprüche ; ."V -■"■"■I)) Aufbau einer Fußboden-,Wand- oder Deckenheizung gekennzeichnet'durch ein auf einer Isolierschichtoaufgelegtes Gitterwerk aus elastischen Schläuchen für die als Wärmeübertragungsmittel dienende Flüssigkeit und einen darauf freischwimmend verlegten Trockenestrich aus fest miteinander verriegelten Plattenelementen»
- 2) Fußbodenaufbau nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, m daß auf die Betondecke (l) eine Aluminiumfolie (2) aufgelegt wird und darauf eine weiche Isoliermatte, beispielsweise aus Glas- oder Steinwolle (3), auf welcher das Gitterwerk.; aus elast* Schläuchen (4) ausgelegt wird. Die elast. Schläuche (4) sind an den Wandanschlüssen mit Sammelleitungen für die als Wärmeübertragungsmittel dienende■i ■ .
Flüssigkeit verbunden und auf dem Gitterwerk der-6-Schläuche (4) ist freischwimmend ein Trockenestrichus Plattenelementen (5) verlegt, wobei die letzteren beispielsweise mit dünnen Metall- oder Kunstatoxffedern (6) miteinander verbunden aind. - 3) Fußbodenaufbau nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenelemente (5) des Trockenes tricias anstelle eines Teppichbelages elektrostatisch beüockt werden.
- 4) Heizungsaufbau für Wand- oder Deckenheizung: dadurch gekennzeichnet, daia das Schiauchgitter (4) über einen Hilfsträger, beispielsweise einen Holzrost mit der- Decke (1) verbunden ist und die Plattenelemente (5) über Schaumstoff streif en mit diesem Hilfsträger verklebt sind.109838/0937
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702010304 DE2010304A1 (de) | 1970-03-05 | 1970-03-05 | Aufbau einer Fußboden Wand oder Deckenheizung, vorzugsweise mit elektrisch beheizten Warmespeichern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702010304 DE2010304A1 (de) | 1970-03-05 | 1970-03-05 | Aufbau einer Fußboden Wand oder Deckenheizung, vorzugsweise mit elektrisch beheizten Warmespeichern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2010304A1 true DE2010304A1 (de) | 1971-09-16 |
Family
ID=5764120
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702010304 Pending DE2010304A1 (de) | 1970-03-05 | 1970-03-05 | Aufbau einer Fußboden Wand oder Deckenheizung, vorzugsweise mit elektrisch beheizten Warmespeichern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2010304A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3522899A1 (de) * | 1985-06-26 | 1987-01-08 | Osterwald Sportboden Gmbh | Sportboden |
| DE102020003811A1 (de) | 2020-06-25 | 2021-12-30 | Dynamic Solar Systems Ag | Fußbodenheizungs-System mit verbessertem Schichtaufbau |
-
1970
- 1970-03-05 DE DE19702010304 patent/DE2010304A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3522899A1 (de) * | 1985-06-26 | 1987-01-08 | Osterwald Sportboden Gmbh | Sportboden |
| DE102020003811A1 (de) | 2020-06-25 | 2021-12-30 | Dynamic Solar Systems Ag | Fußbodenheizungs-System mit verbessertem Schichtaufbau |
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