DE20102354U1 - Vorrichtung zur Herstellung einer Verriegelung für Rolladenlamellen - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung einer Verriegelung für RolladenlamellenInfo
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- E06B9/56—Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
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Description
Firma Käthe Schulten, Industriestr. 3-7, 48488 Emsbüren
"Vorrichtung zur Herstellung einer Verriegelung für -Rolladenlamellen"
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Die Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung einer Verriegelung bei aus Metall bestehenden, gewölbten Rolladenlamellen gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
'
\ , , Derartige Verriegelungen sind im Stand der Technik bekannt
\ und haben die Aufgabe, dafür Sorge zu tragen, dass sich die
Rolladenstäbe in Richtung ihrer Längsachse nicht ungewollt gegeneinander verschieben können.
Beider Konfektionierung großer Rolladenpanzer erfolgt das
Einsetzen der Riegelstifte und die Bildung des Panzers durch entsprechend ausgebildete Maschinen. Bei kleineren Betrieben und insbesondere sehr individuell ausgebildeten Rolladenpanzern erfolgte das Herstellen der Verriegelung bisher von Hand und ist damit arbeitsaufwendig und beinhaltet Ungenauigkeiten,
die dazu führen können, dass die Rolläden insbesondere bei großer Länge des Rolladenpanzers nicht dicht schließen.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zu schaffen, das dem Handwerker, d. h. dem Rolladenbauer die
Möglichkeit gibt, das Einsetzen des Verriegelungsstiftes und das Herstellen der Ausnehmung bei gleichbleibender Qualität maschinell durchzuführen.
Diese der Neuerung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die
Lehre des Hauptanspruches gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung sind in den Unteransprüchen erläutert.
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Mit anderen Worten ausgedrückt wird eine Vorrichtung vorgeschlagen, die sich im wesentlichen dadurch kennzeichnet, dass auf einem Träger eine Werkzeugplatte angeordnet ist, die vorzugsweise auswechselbar ist, d.h. gegen unterschiedliche Abmessungen aufweisende Werkzeugplatten ausgetauscht werden
kann. Auf dieser Werkzeugplatte ist die Stanze zur Herstellung der Ausnehmung und ein Messer zur Herstellung einer Schrägfläche am äußeren Rand der Lippe des Aufnahmelängsrandes vorgesehen. Der Träger weist weiterhin eine Führung für eine Rolladenlamelle auf, die bei Einschieben in die Werkzeugplatte
Pneumatikzylinder und die dafür erforderliche Ventilsteuerung in Gang setzt, um die Stanze, das Messer und einen Nagler zu betätigen, wobei der Nagler den Riegelstift an der der Ausnehmung gegenüberliegenden Seite des Rolladenstabes einschlägt.
Wesentlich bei dieser Werkzeugplatte ist, dass die Stanze für die Ausnehmung von oben auf die mit ihrer gewölbten Seite und unten in der Führung liegende Rolladenlamelle einwirkt. Die Riegelstifte sind im Gegensatz zum Stand der Technik spitz zulaufend ausgebildet, wodurch bewirkt wird, dass der Riegelstift
sicher und fest in den Metallrand des Rolladenstabes oder der Rolladenlamelle gehalten wird. Außerdem weist der Riegelstift an seiner Außenseite eine Aufrauhung auf.
Die auswechselbar ausgebildete Werkzeugplatte wird über
Rändelschrauben am Träger festgelegt, wobei in der Werkzeugplatte Langlochführungen vorgesehen sind, und die Rändelschrauben in entsprechende, mit Gewinde versehene Bohrungen im Träger eingreifen. Hierdurch sind Korrekturen der Lage, der Stanze und des Messers in einfachster Weise möglich.
Die vom Messer in der äußeren Randkante der Lippe des Aufnahmelängsrandes hergestellte Schrägfläche dient dazu, dass die mit der Ausstanzung und dem Riegelstift versehene RoIIadenlamelle nunmehr problemlos in die nächstfolgende Rolladen
lamelle eingeschoben werden kann.
Die Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 schaubildlich zwei ineinandergesetzte Rolladen-
stäbe gemäß der Neuerung und in
Fig. 2 eine Draufsicht auf die neuerungsgemäße Vor
richtung.
In Fig. 1 sind zwei ineinandergesetzte Rolladenlamellen 1, 2 dargestellt, die je eine längsverlaufende Verhakungsrippe 3 und
eine längsverlaufende Lippe 4 eines Aufnahmelängsrandes 5 aufweist, wobei in dem Aufnahmelängsrand 5 eine quer ausgerichtete Ausnehmung 6 vorgesehen ist. In der Verhakungsrippe 3 ist ein Riegelstift 7 vorgesehen.
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In der Zeichnung ist erkennbar, dass die vordere Kante der längsverlaufenden Lippe 4 des Aufnahmerandes 5 bei 8 angeschrägt ist.
Weiterhin ist erkennbar, dass der Riegelstift 7 an seiner Front
seite bei 9 angespitzt ausgebildet ist.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Vorrichtung zur Herstellung der Verriegelung.
Mit 10 ist eine Werkzeugplatte bezeichnet, die auf einem Träger aufruht und auf diesem mittels Rändelschrauben 11 und 12 befestigt ist, wobei in der Werkzeugplatte Langlochführungen 14 für diese Rändelschrauben vorgesehen sind, um dadurch eine Feinjustierung der Werkzeugplatte auf dem Träger vornehmen
zu können. Die Rolladenlamelle 1 wird in Führungen 15 geführt und befindet sich bei der Darstellung in Fig. 2 noch nicht an ihrem Endanschlag, liegt aber mit der gewölbten Seite nach unten in der Führung. Liegt sie an diesem Endanschlag an, betätigt sie die verschiedenen, nachfolgend zu beschreibenden Werkzeuge.
I··
Bei 16 ist eine Stanzvorrichtung zu erkennen, die von der Oberseite der Rolladenlamelle 1 in diese Ausnehmung 6 einstanzt. Bei 17 ist ein Messer erkennbar, das die in Fig. 1 erkennbare Abschrägung 8 bewirkt und bei 18 ist ein Nagler erkennbar, dem die Riegelstifte 7 zugeführt werden und der in die Rolladenlamel
le der Ausnehmung 6 gegenüberliegend den Riegelstift 7 einsetzt.
Die verschiedenen Werkzeuge werden pneumatisch angetrieben, wobei über eine entsprechende Ventilsteuerung erreichbar
ist, dass alle Arbeitsvorgänge gleichzeitig erfolgen.
Claims (7)
1. Vorrichtung zur Herstellung einer Verriegelung bei aus Metall bestehenden, gewölbten Rolladenlamellen (1, 2), um die zu einem Rolladenpanzer zusammengefügten Lamellen gegen Verschieben zu sichern, wobei jede Lamelle (1, 2) mit einer längsverlaufenden Verhakungsrippe (3) einerseits und einer längsverlaufenden Lippe (4) eines Aufnahmelängsrandes (5) andererseits versehen ist und in dem Aufnahmelängsrand (5) eine quer ausgerichtete Ausnehmung (6) und in der Verhakungsrippe (3) ein Riegelstift (7) vorgesehen ist, gekennzeichnet durch
a) einen eine Werkzeugplatte (10) tragenden Träger,
b) eine auf der Werkzeugplatte (10) gelagerte Stanze (16) zur Herstellung der Ausnehmung,
c) ein auf der Werkzeugplatte (10) gelagertes Messer (17) zur Herstellung einer Schrägfläche (8) am äußeren Rand der Lippe (4) des Aufnahmelängsrandes (5),
d) eine vom Träger getragene Führung (15) für die Rolladenlamelle (1, 2),
e) einen an der Werkzeugplatte (10) angeordneten Anschlag für die Rolladenlamelle,
f) einen vom Träger getragenen Nagler (18) zur Zuführung des Riegelstiftes (7) quer zur Längsachse der Rolladenlamelle.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger Pneumatikzylinder und eine Ventilsteuerung trägt, um die Stanze (16), das Messer (17) und den Nagler (18) gesteuert durch den Anschlag für die Rolladenlamelle zu betätigen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stanze (16) von oben auf die Unterseite der Rolladenlamelle einwirkt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegelstift (7) an seiner Vorderseite spitz zulaufend ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegelstift mit Aufrauhungen an seiner Außenseite versehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugplatte (10) auswechselbar angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugplatte (10) mit Rändelschrauben (11, 12) festlegbar ist, die in Langlochführungen (14) der Werkzeugplatte (10) durchgreifen und am Träger gelagert sind.
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