DE2010286B2 - Anordnung zur Positfonssteuerung von Typenträgern - Google Patents
Anordnung zur Positfonssteuerung von TypenträgernInfo
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- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
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- G05D3/18—Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device delivering a series of pulses
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Positionssteuerung von Typenträgern, wie Zahlenrollen,
Drucktypenrädern bzw. -stangen u. dgl, bei der auf der steuernden Seite die an einem Spannungsteiler abgegriffene
Spannung zur schrittweisen Einstellung der Typenträger mittels eines Schrittschaltmagneten bis
zur Spannungskompensation auf der zu steuernden Seite dient. Eine praktische Anwendungsmöglichkeit der
Erfindung ist z. B. bei Fahrscheinentwertern in der Personenbeförderung auf Fahrzeugen gegeben. Dort müssen
von einer zentralen Stelle die Entwerter-Typenräder mehrerer Entwerter ferngesteuert werden können.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine solche Anordnung auf besonders wirtschaftliche Weise
auszuführen, insbesondere an zu verlegenden Leitungen zu sparen, da jede zusätzlich zu verlegende Leitung
auf einem Fahrzeug einen größeren Aufwand an Montage erfordert als die Anbringung zusätzlicher Geräte
an der zu steuernden und an der gesteuerten Stelle.
Erfindungsgemäß ist zu diesem Zweck auf der steuernden Seite eine Vorrichtung zur dauernden Tastung
der abgegriffenen Spennung (Positionsmeßspannung) mit einer fest vorgegebenen Frequenz vorgesehen
und auf der zu steuernden Seite ein Spannupgsvergleichsgerät für die auf der steuernden Seite erzeugten
Spannungsimpulse in Parallelschaltung mit dem Schrittschaltmagneten über nur eine Übertragungsleitung
an den Spannungsteiler auf der steuernden Seite
angeschlossen und der Schrittschaltmagnet durch die in einer Selektivschaltung aus den Positionsmeßspannungsimpulsen
gewonnenen Schaltimpulse nur so lange wirksam, bis auf der zu steuernden Seite die Position
der steuernden Seite erreicht ist Insbesondere besteht die Vorrichtung zur Tastung der abgegriffenen Spannung
aus einem Impulsgeber und einem in Reihe mit dem Spannungsteiler liegenden Schaltelement.
Die Erfindung hat also den Vorteil, daß nur eine Leitung sowohl für den Spannungsvergleich als auch für
die Betätigung eines robusten Schrittschaltmagneten zwischen der steuernden Stelle und der /u steuernden
Stelle benötigt wird. Bei den vorher bekannten Steuerungsanordnungen wurde außer der Meßspannungsleitung
noch eine zusätzliche Leitung für die Betätigung
des Schrittschaltmagneten gebraucht.
So ist aus der US-PS 26 87 503 eine Anordnung zur Steuerung von schweren Gegenständen, z. B. Geschützen,
bekannt, bei der über eine Steuerlei lung Wechseistromimpulse,
die aus Gleichstromimpulsen umgeformt
wurden, an die zu steuernde Stelle gelangen, wobei eine
Rückmeldeleitung zur Übertragung der Istwert-Impulse an die steuernde Stelle zum Vergleich dieser Impulse
mit den Sollwert-Impulsen vorgesehen ist. Bei der Anordnung nach der Erfindung ist dagegen eine Rückmel-
deleitung nicht notwendig, da der erfolgte Spannungsabgleich ein Zeichen dafür ist, daß Geber und Empfänger
in ihrer Stellung übereinstimmen.
Es ist auch schon bekannt, bei einem Druckwerk mit umlaufenden Typenträgern eine elektromechanisch?
Schrittschaltvorrichtung vorzusehen, die die einzelnen Typen in die Druckstellung bringt, wobei eine diese Typen
auswählende synchronisierte elektronische Vergleichsschaltung bei Gleichheit des eingegebenen Zeichens
mit einer der umlaufenden Typen ein Signal erzeugt, das den Druck einleitet (DT-AS 12 82 658). Diese
Anordnung ist jedoch nur für die innere Steuerung der Drucktypen eingerichtet, eine Fernsteuerung der Typenträger
über nur eine Leitung ist dagegen nicht vorgesehen.
Die Verwendung von Schaltimpulsen in beliebiger Modulation, z. B. in ihrer Breite oder Höhe, in ihren
Abständen voneinander, in ihrer Anzahl oder in ihrer Folgefrequenz, ist an sich bekannt, wie aus der DT-AS
11 07 737 hervorgeht. Ebenso ist es auch bereits bekannt,
über nur eine Leitung eine Reihe von Meßwerten zu übertragen (Multiplexverfahren) (s. Fachbuch
»Elektrisch Fernüberwachen und Fernbedienen« von W. S. J a h n, R. P f 1 a u m, Verlag München, 1962. S. 28
bis 31). Diese hier gezeigten Übertragungsschaltungen sind jedoch nicht mit der Erfindung zu vergleichen, da
sie sich nicht auf die Verstellung von Typenträgern mittels robuster Schaltmagnete beziehen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
F i g. 1 zeigt ein Schaltbild der Anordnung, wobei auf der zu steuernden Seite der Teil der Schaltung weggelassen
wurde, der sich auf den Spannungsvergleich und auf die Auswertung der Schaltimpulse zur Fortschal-
tung der Typenträger bezieht, da dieser Teil mit der
Erfindung an sich nichts zu tun hat Die
F i g. 2 und 3 zeigen die Impulsdiagramme für die Positionsmeßspannung
und für die Schahirnpulse.
In dem Schaltbild gemäß Fig.; ist links mit A die
Anordnung auf der steuernden Seite oder kurz Geberseite und rechts mit B die Anordnung zur Bildung der
Schaltimpulse auf der zu steuernden Seite oder kurz Emfpängerseite bezeichnet Der auf der Geberseite angeordnete,
die Position der Typenträger bestimmende Spannungsteiler weist neben dem eigentlichen Positionsspannungsteiler
3, der ein Potentiometer oder ein Stufenschalter sein kann, noch zwei Anpassungswiderstände
I und 2 auf sowie in Reihe mit dem Anpassungswiderstand 2 ein Schaltelement 5, das im Ruhezustand
geschlossen ist Die beiden Enden dieser Serienschaltung aus 1 bis 3 und 5 sind an die internen Spannungsleitungen 4 und 6 angeschlossen, wobei beispielsweise
die Leitung 4 Plus-Potential und die Leitung 6 Minus-Potential
führt. Damit ist im Ruhezustand der Schaltungsanordnung die Funktion des Positionsspannungsteilers
3 gewährleistet.
Parallel zu diesem Spannungsteiler ist ein mit einer fest vorgegebenen Frequenz arbeitender Impulsgeber
7 in Reihe mit einem das Schaltelement 5 steuernden Glied geschaltet, wobei letzteres hier der Einfachheit
halber als Relais dargestellt ist. Zweckmäßigerweise wird jedoch das vom Impulsgeber gesteuerte Schaltelement
von einer elektronischen Transistorschaltung gebildet. Der variable Abgriff am Positionsspannungsteiler
ist mit einer nach der Empfängerseite führende Leitung 8 verbunden, welche die eigentliche Meßleitung
der Kompensationsanordnung darstellt und auf der Empfängerseite zu einer sinngemäß aufgebauten Spannungsvergleichseinrichtung
führt, z. B. einen Differentialverstärker enthalten kann.
Die beiderseits des Positionsspannungsteilers 3 liegenden Anpassungswiderstände 1 und 2 dienen der
widerstandsmäßigen Anpassung an den Eingang der elektronischen Schaltung auf der Empfängerseite und
verhindern, daß in den Endstellungen des Positionsspannungsteilers 3 die volle Spannung bzw. uie Spannung
»Null« abgegriffen wird.
Der Impulsgeber 7 auf der Geberseitc läuft dauernd, wobei eine auf der Empfängerseite vorgesehene Selektivschaltung
bewirkt, daß von den übertragenen Impulsen nur so viele an die zu steuernden Typenträger
weitergegeben werden, als diese zur Nachstellung in die Position des steuernden Spannungsteilers benötigen,
womit die Bedingung des Spannungsabgleiches — so
Kompensation gleich Null — erfüllt ist.
Durch die Steuerung des Schaltelementes 5 wird mit der Frequenz des Impulsgebers 7 die konstante analoge
Ausgangs-Positionsmeßspannung auf der Leitung 8 in eine Impulsfolge mit einer der gewählten Position entsprechenden
konstanten Amplitude umgewandelt. Das Impulsbild hierzu zeigt F i g. 2, in der die Positionsmeßspannung
(Us) über die Zeit t aufgetragen ist. Anfang und Ende des Impulsbildes zeigen die Positionsmeßspannung
im Ruhezustand, dazwischen liegen die Meß-Spannungsimpulse. In den Impulspausen ist die Schaltung
nicht kompensiert
Wie die Impulse der analogen Positionsmeßspannung mit von Position zu Position unterschiedlicher
Amplitude in den gesteuerten Geräten für die Fortschaltung der zu steuernden Typenträger verwendet
werden kann, soll im folgenden näher erläutert werden.
Die soeben beschriebene Impulsfolge der analogen Positionsmeßspannung muß auf der Empfängerseite
auf ein notwendiges Leistungs- und einheitliches Spannungsniveau gebracht werden. Hierzu werden die einzelnen
Impulse in einem von der Meßleitung 8 abgezweigten Leitungszug über einen Anpassungsverstärker
9 einem zeitlich getrennt gesteuerten monostabilien Kippglied 10 zugeleitet Dieses Kippglied hat eine
O/L-Charakteristik und spricht infolgedessen nur auf die Anstiegsflanken der einzelnen Impulse an. Das
Wiederabschalten des Kippgliedes 10 erfolgt über dessen getrennte Zeitsteuerung, d. h., die Dauer der Ausgangsimpulse
11 des Kippgliedes ist unabhängig von der Dauer der Eingangsimpulse.
Zweckmäßig wird das Kippglied so eingestellt, daß die Zeitfolge der Ausgangsimpulse gleich ist mit der
Zeitfolge der Eingangsimpulse. Mit dem monostabilen Kippgl'ed kann also nur die impulszcit, ü. h. das Tastverhältnis
der Ausgangsimpulse variiert werden. Ihre Frequenz ist eindeutig durch die Frequenz des Impulsgebers
7 auf der Geberseite gegeben. Die Amplitude der Ausgangsimpulse ist dagegen konstant und unabhängig
von der Amplitude der impulse auf der Meßleitung 8.
Die Ausgangsimpulse 11 des Kippgliedes 10 werden
in einem Leistungsverstärker 12 dem gegebenen Spannungs- und Leistungsbedarf der für die Positionierung
der Typenträger verwendeten Schrittschaltmagneten angepaßt. Die erzeugten Leistungsimpulse 13 werden
vom Verstärker 12 den einzelnen Schrittschaltmagneten zugeführt. F i g. 3 zeigt das Impulsdiagramm am
Ausgang des Kippgliedes bzw. des Leistungsverstärkers. Dabei ist in F i g. 3 mit Lh—6 die Geräte-Versorgungsspannung
bezeichnet, L/n ist die Ausgangsspannung am Kippglied, Un die Spannung der Leistungs
schaltimpulse.
Das Funktionsprinzip ergibt sich aus den F i g. 2 und 3. Beim öffnen des Schaltelementes 5 ist die analoge
Positionsmeßspannung gleich Null, und der Spannungsvergleich auf der Geber- und auf der Empfängerseite
ist nicht ausgewogen. Beim folgenden Schließen des Schaltelementes 5 entspricht die analoge Positionsmeßspannung
8 der Positionseinstellung des Spannungsteilers 3, und am Ausgang 13 des Verstärkers 12 entsteht
ein Schaltimpuls, welcher über eine bereits erwähnte, an sich bekannte Selektivschaltung, wenn diese Nichtübereinstimmung
mit der vorangegangenen analogen Ausgangspositionsmeßspannung festgestellt hat, die
Schrittschaltmagnete und damit die zugeordneten Typenträger um eine Position weiterschaltet. Über diese
Selektivschaltung werden an die gesteuerten Elemente so viele Impulse weitergegeben, bis diese die Position
des Spannungsteilers 3 auf der Geberseite erreicht haben und damit die Bedingung des Spannungsabgleichs
erfüllt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
- Patentansprüche:L Anordnung zur Positionssteuerung von Typenträgern, wie Zahlenrollen, Drucktypenrädern bzw. ^stangen u. dgl, bei der auf der steuernden Seite die an einem Spannungsteiler abgegriffene Spannung zur schrittweisen Einstellung der Typenträger mitteis eines Schrittschaltmagneten bis zur Spannungskompensation auf der zu steuernden Seite dient, dadurch gekennzeichnet, daß auf der steuernden Seite (A) eine Vorrichtung (5, 7) zur dauernden Tastung der abgegriffenen Spannung (Positionsmeßspannung) mit einer fest vorgegebenen Frequenz vorgesehen ist und daß auf der zu steuerndes Seite (B) ein Spannungsvergleichsgerät für die auf der steuernden Seite (!A1J erzeugten Spannungsimpulse in Parallelschaltung mit dem Schrittschaltmagneten über nur eine Übertragungsleitung (8) an den Spannungsteiler (3) auf der steuernden Seite (A) angeschlossen ist und der Schrittschaltmagnet durch die in einer Selektivschaltung aus den Positionsmeßspannungsimpulsen gewonnenenSchaltimpulse nur so lange wirksam ist, bis auf der zu steuernden Seite die Position der steuernden Seite erreicht ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Tastung der abgegriffenen Spannung aus einem impulsgeber (7) und einem in Reihe mit dem Spannungsteiler (3) liegenden Schaltelement (5) besteht.
- 3. Anordnung nach Ansprach 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der zu steuernden Seite (B) ein Anpassungsverstärker (9) für die Schaltimpulse und ein monostabiles Kippglied (10) vorgesehen sind, dessen Ausgangsimpulse konstanter Amplitude nach entsprechender Spannungs- und Leistungsverstärkung dem Schrittschaltmagneten zugeleitet werden.
- 4. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Spannungsteiler (3) auf der steuernden Seite (A) zwei beiderseits desselben angeordnete Anpassungswiderstände (1, 2) in Reihe liegen und in Reihe mit dem Widerstand (2) das Schaltelement (5) angeordnet ist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702010286 DE2010286C3 (de) | 1970-03-05 | Anordnung zur Positionssteuerung von Typenträgern | |
| FR7047190A FR2083859A5 (de) | 1970-03-05 | 1970-12-30 | |
| NL7102874A NL7102874A (de) | 1970-03-05 | 1971-03-04 | |
| AT185871A AT300426B (de) | 1970-03-05 | 1971-03-04 | Anordnung zur Positionssteuerung mechanischer Bauelemente |
| CH322071A CH520976A (de) | 1970-03-05 | 1971-03-05 | Anordnung zur Positionssteuerung eines mechanischen Konstruktions- oder Bauelementes von einer Position in eine neue Position |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702010286 DE2010286C3 (de) | 1970-03-05 | Anordnung zur Positionssteuerung von Typenträgern |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2010286A1 DE2010286A1 (de) | 1971-09-16 |
| DE2010286B2 true DE2010286B2 (de) | 1975-06-26 |
| DE2010286C3 DE2010286C3 (de) | 1976-02-05 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL7102874A (de) | 1971-09-07 |
| DE2010286A1 (de) | 1971-09-16 |
| CH520976A (de) | 1972-03-31 |
| FR2083859A5 (de) | 1971-12-17 |
| AT300426B (de) | 1972-07-25 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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