DE20102690U1 - Entgrateinrichtung - Google Patents
EntgrateinrichtungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B9/00—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
- B24B9/002—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor for travelling workpieces
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
- B24D13/00—Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor
- B24D13/14—Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor acting by the front face
- B24D13/145—Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor acting by the front face having a brush-like working surface
-
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- A46—BRUSHWARE
- A46B—BRUSHES
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Description
200102649
Beschreibung
Entgrateinrichtung
Die Erfindung betrifft eine Entgrateinrichtung mit wenigstens einem Bürstwerkzeug, das eine rotierende Trägerplatte aufweist, in der wenigstens eine Bürste gehalten und axial oder in einem Winkel zur Rotationsachse der Trägerplatte angeordnet ist, und das weiterhin wenigstens eine beabstandet und verdrehfest zur Trägerplatte angeordnete Führungsplatte aufweist, durch die die wenigstens eine Bürste mit ihren frei austretenden Borsten geführt ist.
Derartige Entgrateinrichtungen dienen zur Oberflächenbehandlung und Entgratung von Werkstücken, bei denen durch einen vorausgegangenen mechanischen Arbeitsprozess, wie beispielsweise Schneiden, Fräsen oder Bohren, Grate oder scharfe Kannten entstanden sind.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Entgrateinrichtung zu schaffen, die eine großflächige Bearbeitung von Werkstücken in guter Bearbeitungsqualität zulässt.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
Die Entgrateinrichtung nach Anspruch 1 umfasst wenigstens ein Bürstwerkzeug, das eine rotierende Trägerplatte aufweist, in der wenigstens eine Bürste gehalten und axial oder in einem Winkel zur Rotationsachse der Trägerplatte angeordnet ist. Weiterhin weist das Bürstwerkzeug wenigstens eine beabstandet und verdrehfest zur Trägerplatte angeordnete Führungsplatte auf, durch die die wenigstens eine Bürste mit 'ihren frei aus-
35. tretenden Borsten geführt ist (so genanntes,"Topfwerkzeug").
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Bei der Entgrateinrichtung nach Anspruch 1 ist erfindungsgemäß zwischen wenigstens einem Bürstwerkzeug und wenigstens einem zu entgratenden Werkstück zur rotatorischen Relativbewegung (Drehbewegung des Bürstwerkzeugs und/oder der Werkstückhalterung) zumindest zeitweise gleichzeitig eine translatorische Relativbewegung (Linearbewegung des Bürstwerkzeugs und/oder der Werkstückhalterung) ausführbar.
Die Entgrateinrichtung nach Anspruch 1 ermöglicht eine großflächige Bearbeitung von Werkstücken in guter Bearbeitungsqualität, wobei die allseitige Entgratung der Werkstücke durch die vorgebbare Eintauchtiefe der Borsten, das Borstenmaterial, die Bewegung des Werkstückes sowie die relative Rotationsgeschwindigkeit und die relative Translationsgeschwindigkeit zwischen Bürste und Werkstück bestimmt wird. Voraussetzung für einen effektiven Einsatz der erfindungsgemäßen Technologie ist, dass die Gratkanten im Wesentlichen in einer Ebene liegen.
Im Rahmen der Erfindung kann das Bürstwerkzeug aus mehreren Borstenbündeln bestehen, die ringförmig und konzentrisch zur Rotationsachse der Trägerplatte angeordnet sind. Hierbei können die Borstenbündel zueinander beabstandet angeordnet sein.
Alternativ zu der Ausführungsform mit Borstenbündeln ist im Rahmen der Erfindung eine weitere Ausführungsform möglich. -Bei dieser Ausgestaltung ist eine größere Anzahl von Borsten auf einem zur Rotationsachse der Trägerplatte konzentrischen Kreis gleichmäßig verteilt angeordnet. Die Borsten sind als so genannter "dichter Besatz" angeordnet.
Im Folgenden werden drei Ausführungsbeispiele der erfindungs gemäßen Entgrateinrichtung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
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FIG 1 eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Entgrateinrichtung in einem Schnitt quer zur Rotationsachse,
FIG 2 eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Entgrateinrichtung in einem Schnitt quer zur Rotationsachse,
FIG 3 eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Entgrateinrichtung in einem Schnitt quer zur Rotationsachse.
Die in FIG 1 dargestellte Entgrateinrichtung umfasst zwei zueinander versetzt angeordnete Bürstwerkzeuge 1 und 2. Beide Bürstwerkzeuge weisen jeweils eine Trägerplatte auf, die aufgrund der Schnittdarstellung nicht sichtbar ist.
In der Trägerplatte sind jeweils Borstenbündel 11 bzw. 21 gehalten, die axial zur Rotationsachse 12 bzw. 22 der Trägerplatte angeordnet sind.
Weiterhin weist jedes Bürstwerkzeug 1 und 2 eine beabstandet zur Trägerplatte angeordnete Führungsplatte 13 bzw. 23 auf. Durch die Führungsplatte 13 bzw. 23 sind jeweils die Borstenbündel 11 bzw. 21 mit ihren frei austretenden Borsten geführt .
Bei dem in FIG 1 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Borstenbündel 11 bzw. 21 auf einem zur Rotationsachse 12 bzw. 22 der Trägerplatte konzentrischen Kreis gleichmäßig verteilt angeordnet. Die Borstenbündel 11 bzw. 21 sind zueinander beabstandet angeordnet.
Die Entgrateinrichtung gemäß FIG 1 umfasst weiterhin in FIG 1 nicht sichtbare Werkstückaufnahmen,■in denen jeweils ein Werkstück gehalten ist. In FIG 1 sind die Werkstücke 3 und 4 sichtbar.
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Die Werkstücke 3 und 4 sind in einer Nut 5 (Werkstückführung bzw. Werkstückaufnähme) in einem Tisch 6 geführt.
Während des Entgratvorganges werden die Werkstücke 3 und 4
translatorisch an den beiden Bürstwerkzeugen 1 und 2 hindurchgeführt
(Pfeil 7). Zusätzlich zu der Linearbewegung der beiden Werkstücke 3 und 4 führen die beiden Bürstwerkzeuge 1 und 2 eine gleichgerichtete Rotationsbewegung (Pfeile 14 und 24) aus. Durch die Drehbewegung der beiden Bürstwerkzeuge 1 und 2 und der gleichzeitigen Linearbewegung der zu entgratenden Werkstücke 3 und 4 werden die betreffenden Werkstücke 3 und 4 allseitig entgratet.
translatorisch an den beiden Bürstwerkzeugen 1 und 2 hindurchgeführt
(Pfeil 7). Zusätzlich zu der Linearbewegung der beiden Werkstücke 3 und 4 führen die beiden Bürstwerkzeuge 1 und 2 eine gleichgerichtete Rotationsbewegung (Pfeile 14 und 24) aus. Durch die Drehbewegung der beiden Bürstwerkzeuge 1 und 2 und der gleichzeitigen Linearbewegung der zu entgratenden Werkstücke 3 und 4 werden die betreffenden Werkstücke 3 und 4 allseitig entgratet.
Die in' FIG 2 dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemä ßen Entgrateinrichtung weist nur ein Bürstwerkzeug auf, das den gleichen Aufbau wie die in FIG 1 beschriebenen Bürstwerk zeuge besitzt und deshalb wiederum mit 1 bezeichnet ist.
Während des Entgratvorganges ist das Werkstück 3 stationär
auf dem Tisch 6 angeordnet.
auf dem Tisch 6 angeordnet.
Sowohl die erforderliche rotatorische Relativbewegung (Pfeil 14) als auch die erforderliche translatorische Relativbewegung (Doppelpfeil 8) werden vom Bürstwerkzeug 1 ausgeführt
(strichpunktierte Darstellung).
(strichpunktierte Darstellung).
Bei dem in FIG 3 gezeigten Ausführungsbeispiel sind wiederum zwei Bürstwerkzeuge vorhanden, die den gleichen Aufbau wie
die in FIG 1 beschriebenen Bürstwerkzeuge aufweisen und deshalb ebenfalls mit 1 und 2 bezeichnet sind.
die in FIG 1 beschriebenen Bürstwerkzeuge aufweisen und deshalb ebenfalls mit 1 und 2 bezeichnet sind.
Die beiden Bürstwerkzeuge 1 und 2 sind jedoch bei dieser Ausführungsform nebeneinander angeordnet.
Die Entgrateinrichtung gemäß FIG 3 umfasst weiterhin in FIG nicht sichtbare Werkstückaufnahmen, in denen jeweils ein
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Werkstück gehalten ist. In FIG 3 sind die Werkstücke'3 und 4 sichtbar.
Die Werkstücke 3 und 4 sind in einer Nut 5 (Werkstückführung bzw. Werkstückaufnahme) in einem Tisch 6 geführt.
Während des Entgratvorganges werden die Werkstücke 3 und 4 translatorisch an den beiden Bürstwerkzeugen 1 und 2 hindurchgeführt (Pfeil 7). Zusätzlich zu der Linearbewegung der beiden Werkstücke 3 und 4 führen die beiden Bürstwerkzeuge 1 und 2 zueinander entgegengesetzte Rotationsbewegungen (Pfeile 15 und 25) aus. Durch die Drehbewegung der beiden Bürstwerkzeuge 1 und 2 und der gleichzeitigen Linearbewegung der Werkstücke 3 und 4 werden die betreffenden Werkstücke 3 und 4 allseitig entgratet.
Für eine alternative Ausführungsform, bei der anstelle der Borstenbündel 11 bzw. 21 ein durchgehender Borstenbesatz vorgesehen ist, ergibt sich für diese Variante im Wesentlichen dieselbe Anordnung wie bei den in den FIG 1 bis 3 gezeigten Entgrateinrichtungen.
Claims (8)
1. Entgrateinrichtung mit wenigstens einem Bürstwerkzeug, das eine rotierende Trägerplatte aufweist, in der wenigstens eine Bürste gehalten und axial oder in einem Winkel zur Rotationsachse der Trägerplatte angeordnet ist, und das weiterhin wenigstens eine beabstandet und verdrehfest zur Trägerplatte angeordnete Führungsplatte aufweist, durch die die wenigstens eine Bürste mit ihren frei austretenden Borsten geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen wenigstens einem Bürstwerkzeug (1, 2) und wenigstens einem zu entgratenden Werkstück (3, 4) zur rotatorischen Relativbewegung (14, 15, 24, 25) zumindest zeitweise gleichzeitig eine translatorische Relativbewegung (7, 8) ausführbar ist.
2. Entgrateinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Bürste aus mehreren Borsten besteht, die ringförmig und konzentrisch zur Rotationsachse der Trägerplatte angeordnet sind.
3. Entgrateinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Bürste aus mehreren Borstenbündeln (11, 21) besteht, die auf einem zur Rotationsachse (12, 22) der Trägerplatte konzentrischen Kreis gleichmäßig verteilt angeordnet sind.
4. Entgrateinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Borsten zueinander beabstandet angeordnet sind.
5. Entgrateinrichtung nach Anspruch 3, . dadurch gekennzeichnet, dass die Borstenbündel (11, 21) zueinander beabstandet angeordnet sind.
6. Entgrateinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück (3, 4) translatorisch an zwei zueinander versetzt angeordneten Bürstwerkzeugen (1, 2) hindurchführbar ist, wobei von den beiden Bürstwerkzeugen (1, 2) während des Entgratvorgangs eine gleichgerichtete Rotationsbewegung (14, 24) ausführbar ist.
7. Entgrateinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück (3)während des Entgratvorgangs stationär angeordnet ist und von einem Bürstwerkzeug (1) gleichzeitig eine rotatorische Bewegung (14) und eine translatorische Bewegung (8) ausführbar ist.
8. Entgrateinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück (3, 4) translatorisch an zwei nebeneinander angeordneten Bürstwerkzeugen (1, 2) hindurchführbar ist, wobei von den beiden Bürstwerkzeugen (1, 2) während des Entgratvorgangs zueinander entgegengesetzte Rotationsbewegungen (15, 25) ausführbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20102690U DE20102690U1 (de) | 2001-02-15 | 2001-02-15 | Entgrateinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20102690U DE20102690U1 (de) | 2001-02-15 | 2001-02-15 | Entgrateinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20102690U1 true DE20102690U1 (de) | 2001-05-17 |
Family
ID=7953052
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20102690U Expired - Lifetime DE20102690U1 (de) | 2001-02-15 | 2001-02-15 | Entgrateinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20102690U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1293292A1 (de) * | 2001-09-12 | 2003-03-19 | Timesavers International B.V. | Vorrichtung zum Bearbeiten von flachen Werkstücken |
| DE102005061128B3 (de) * | 2005-12-19 | 2007-01-04 | Mechanik Center Erlangen Gmbh | Entgratvorrichtung |
| EP1916058A1 (de) | 2006-10-24 | 2008-04-30 | Mechanik Center Erlangen GmbH | Bürstwerkzeug |
-
2001
- 2001-02-15 DE DE20102690U patent/DE20102690U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1293292A1 (de) * | 2001-09-12 | 2003-03-19 | Timesavers International B.V. | Vorrichtung zum Bearbeiten von flachen Werkstücken |
| DE102005061128B3 (de) * | 2005-12-19 | 2007-01-04 | Mechanik Center Erlangen Gmbh | Entgratvorrichtung |
| EP1916058A1 (de) | 2006-10-24 | 2008-04-30 | Mechanik Center Erlangen GmbH | Bürstwerkzeug |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20010621 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20040518 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20070511 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20090504 |
|
| R071 | Expiry of right |