DE2010118A1 - Antielektrostatische, lichtstabile Polyolefinformmassen - Google Patents
Antielektrostatische, lichtstabile PolyolefinformmassenInfo
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Description
2010118 FARBENFABRIKEN BAYER AG
LEVE&KUSEN-Bsyerwerk 3. NäfZ 1970
Patent-Abteilung
Fr/Kr :. V '
Anti elektrostatische, lichtstabile Polyolefinfornimassen
Die Erfindung "betrifft antielektrostatische, lichtstabile
Formmassen auf der Basis von Olefinhomo- und Olefincopoly- j merisaten.
Es ist bekannt, daß sich Formkörper aus Polymerisaten auf
Basis von Polyolefinen.leicht elektrostatisch aufladen, damit Staubteilchen anziehen und somit das Aussehen und die
Qualität der Formkörper herabsetzen. Bei großflächigen Formkörpern
kann es bei starker Aufladung und Berührung sogar zum Ladungsausgleich durch Funkenentladung kommen. Daher
hat es nicht an Versuchen gefehlt, Mittel aufzufinden, welche
die unerwünschte elektrostatische Aufladbarkeit von .
Formkörpern vermindern bzwo verhindern,,
Es ist schon eine Vielzahl von organischen Verbindungen als -;|
Antistatika für Polyolefine vorgeschlagen worden. Gemeinsames Merkmal solcher Verbindungen ist beispielsweise das
Vorliegen von mindestens einem hydrophoben und einem hydrophilen Rest im selben Molekül»-Als hydrophobe Reste dienen
meistens langkettige Alkylgruppen, während die hydrophilen
Reste ζ-. B0 Hydroxygruppen, Polyäthergruppen und Salzgruppen
sein können (vgl. deutsche Auslegeschriften 1O248„932,
1.247.010 und 1.247.009).
Ein großer Nachteil derartiger mit Antistatika ausgerüsteter
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Kunststoffe, ζ. B. Polyäthylen, liegt ir· der unzureichenden
ThermoStabilität und der mangelnden Lichtstabilität der eingesetzten
Antistatika, wodurch eine leichte Vergilbung bis starke Verfärbung der Formkörper verursacht wird. Oft wird
auch die Oberflächenbeschaffenheit von Fertigteilen durch Ausschwitzen übermäßiger Hygroskopie der Zusätze oder aber
auch durch Wasserabspaltung beeinträchtigto Insbesondere
bei der Herstellung von Folien sind diese Erscheinungen von schwerwiegendem Nachteil und machen den Einsatz an sich
guter Antistatika unmöglich. Darüber hinaus verlieren derartige Zusätze im Verlauf der Einarbeitung in die jeweiligen
Thermoplasten häufig an Wirksamkeit. Bei einigen ist dies darauf zurückzuführen, daß sich bei den zum Teil recht
hohen Verarbeitungstemperaturen der Kunststoffe ganz oder teilweise zusetzen*
Auch sind die bisher verwendeten Substanzen bzw. ihre Spaltungsprodukte
oftmals physiologisch recht bedenklich, was wiederum insbesondere bei Folien, beispielsweise auf
dem Gebiet der Verpackung von Nahrungsmitteln von großer Bedeutung ist.
Um die mangelnde Licht-und Thermostabilität der Antistatika zu verbessern, hat man daher vorgeschlagen, gleichzeitig
mit den Antistatika Stabilisatoren, wie organische Phosphite, Alkylsulfonate usw.,in die Kunststoffe einzuarbeiten.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es nun Antistatika für Polyolefinmassen aufzufinden, die licht- und thermostabil
sind und keine weiteren Zusätze von Stabilisatoren erfordern. Weiter sollten die Antielektrostatika möglichst
physiologisch unbedenklich sein.
- 2 1 0 S 8 3 S / 1 7 1 8
20TO118
Die Aufgabe wurde dadurch gelöst, daß als Antielektrostatikä
Salze von Fettsäuren mit speziellen 1,3- Diolen, die in
2-Stellung über eine Methylengruppe eine Dialkyläminogruppe
enthalten, eingesetzt wurdeno
Gegenstand der Erfindung sind daher antielektrostatische,
lichtstabile Formmassen auf Basis von Olefinpolymerisaten,
enthaltend gegebenenfalls Füllstoffe, Weichmacher, Pigmente,
Gleitmittel und lösliche Farbstoffe, dadurch gekennzeichnet,
daß sie aJJ-s Antistatika Salze der Formel I
) 0-CO-R/
| _ R2 H | -CH2 ^CH2OH | - | |
| = CH,, | |||
| worin - R1 R2 R1 + R |
= C1 - | ||
| - R3 | >c5- | C2H5, vorzugsweise CH-, C1Q-Alkyl oder Cg-Alkylen |
|
| R4 | C6-Alkyl | ||
| enthalten* | C22-Alkyl oder -Alkeny | ||
Vorzugsweise bedeuten in der vorstehenden Formel R1 und R2
*; R^ = CH^i C2H5; R^ = C1 Q - C18-Alkyl bzw. C^-Alkenyl
)
Als wirksamstes Salz der obigen Formel hat sich die Verbindung
ergeben, in der R1 und R2 = CH,; R, = C2Hc und R^ =
bedeuten. >
Die antistatisch wirkenden Salze werden den Formmassen in Mengen von 0,03 -* 2 Gew*-96, vorzugsweise 0,05 - 1 Gew.-%,
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10 9039/171Ö
bezogen auf Olefinpolymerisat, zugesetzte Es ist möglich,
auch Mischungen der angeführten Salze zu verwenden.
Unter dem Begriff Olefinpolymerisat werden in dieser Anmeldung verstanden: Homopolymerisate von Olefinen, Copolymerisate
von mindestens einem Olefin und mindestens einem anderen copolymerisierbaren Monomeren mit einem Anteil von mindestens
50 Gew.-% eines Olefins sowie Mischungen der vorgenannten Homo- und Copolymerisate.
Beispielhaft seien genannt: Polyäthylen, Polypropylen, Polybuten, Poly-4-methyl-penten-i-, Äthylen-Propylen-Copolymerisate,
Äthylen-Buten-Copolymerisate, Äthylen-Hexen-CopoIymerisate,
Äthylen-Vinylacetat-Copolymerisate, Äthylen-Vinylchlorid-Copolymerisate,
Polyolefinionomere, Polyallomere usw..
Vorzugsweise seien genannt: Polyäthylen und Polypropylen, insbesondere Polyäthyleno
Die Herstellung der neuen Anstistatika erfolgt einfach durch
Zusammengeben von tert.-Aminodiolen (vgl. deutsche Patentanmeldung
P 16 68 900.2-42) der allgemeinen Formel
R3 .CH2OH
R1 ^C
XN - CH2 ^CH2OH
R2
und Fettsäuren der allgemeinen Formel R^-COOH, worin R^ - R^
die obengenannten Bedeutungen haben, zweckmäßig oberhalb des Schmelzpunkts der verwendeten Carbonsäuren oder auch
bei 10 - 40° C, soweit die gebildeten Salze in diesem Temperaturbereich flüssig sind. Beispielsweise kann man einfach
die feste Carbonsäure im flüssigen Aminodiol bei Raumteapera-
Le A 12
851
- 4 -
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■ : " ■ ■ ■ - f - ■■ -:' : ; ■■■■■■■■
tür auflösen* Besonders "bevorzugt sind gesättigte Carbonsäuren,
deren Kohlenwasserstoff rest 10 - 18 Kohlenstoffatome
aufweist. Die gebildeten Salze sind zum Teil verhältnismäßig
dünnflüssige, farblose Öle, die leicht zu den Olefinpolymerisaten
zudosiert, auf- bzw. eingebracht und verarbeitet werden können. Auch bei längerer Lagerung im Licht
tritt im Gegensatz zu entsprechenden Salzen oxäthylierter
Amine keine Vergilbung ein. Während die meisten Salze auch nach längerer Lagerung dünnflüssig bleiben, erstarren die
Stearate zu einem kristallinen Wachs.
Hervorzuheben ist auch die physiologische Unbedenklichkeit *
der erfindungemäß einzusetzenden Antielektrostatika.
Das Einmischen der erfindungsgemäij zu verwendenden Antistatika
in die Polyolefine, das gegebenenfalls gleichzeitig mit dem Einarbeiten üblicher Hilfsstoffe, wie Pigmenten,
löslichen Farbstoffen, Weichmachern, Gleitmitteln, erfolgen kann, bereitet keinerlei Schwierigkeiten und erfordert keine
Lösungs- oder Anschlämmungsmittel, Sie kann bereits bei der
Herstellung des Granulats oder aber beim Verformungsprozeß
auf handelsüblichen Verarbeitungsmaschinen durch direkte Zugabe erfolgen.
Auch bei verhältnismäßig hohen oder überhöhten Verarbeitungstemperaturen, beispielsweise bei 240 - 260° C, oder längeren
Verweilzeiten in der Maschine tritt keine Zersetzung oder Verfärbung
der Produkte ein, insbesondere wird kein Wasser abgespalten, wie dies bei Verwendung sekundärer und primärer
Amine durch Amidierungsreaktionen möglich ist.
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0 88 30/ 1 71 β
Selbstverständlich ist es auch möglich, einfach die Komponenten, d. h. terto-Aminodiol und Fettsäure in das Polyolefin
einzumischen und so das wirksame Salz in situ zu erzeugen.
Auch kann man zunächst ein Konzentrat des Antistatikums in
verhältnismäßig wenig Polyolefin herstellen (master-batch) lind dieses Konzentrat dann weiterem Polyolefin zusetzen.
Obwohl der Vorteil der erfindungsgemäß zu verwendenden Antielektrostatika gerade darin liegt, keine Stabilisatoren
zusetzen zu müssen, um Vergilbungen zu vermeiden, kann man gegebenenfalls übliche Stabilisatoren mitverwenden.
Wenn auch nicht notwendig, so ist es jedoch auch möglich, die Antistatika in einem geeigneten leicht flüchtigen,
organischen Lösungsmittel, wie niedrigen Alkoholen, z. B. Methanol, Äthanol, zu lösen oder fein zu verteilen (suspendieren)
und dann dem Polyolefin zuzugeben und anschließend das Lösungsmittel durch Abdestillieren zu entfernen. Auch
kann man die fertigen Kunststoffformkörper der Polyolefine mit einer verdünnten wäßrigen oder organischen Lösung der
Antielektrostatika oberflächlich durch Tauchen oder Besprühen behandeln.
Die erfindungsgemäßen Formkörper lassen sich nach bekannten Methoden zu beliebigen Formkörpern nach dem Spritzgußverfahren
durch Blasen, Walzen, Pressen usw. verarbeiten. Die Formkörper vergilben weder im Licht noch in der Wärme und
besitzen gute antielektrostatische Eigenschaften. Es konnte keine Neigung der Antielektrostatika zum Ausschwitzen beobachtet
werden, was insbesondere auf dem Foliengebiet von Vorteil ist. Weiter sind die erfindungsgemäß eingesetzten
Antielektrostatika in physiologischer Hinsicht weitgehend unbedenklich.
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Allgemeine Durchführung;
Hochdruckpolyäthylene, wie in den Erläuterungen zur Tabelle
I angegeben, wurden"auf einer 2-Walzen-Labor-Mischwalze
bei 150° C und einer Friktion von 1,2 in Form des Granulats
aufgegeben und zu einem zusammenhängenden Walzfell ausgezogen» Die nachfolgend aufgeführten Produkte wurden in den in
der Tabelle angegebenen Prozentsätzen dem Polyäthylen allmählich zugesetzt und innerhalb von 10 Minuten homogen eingemischt.
Folgende Salze wurden eingesetzt:
T) 2-Dimethylaminomethyl-2-äthyl-1,3-propandiol + Pentan-3-
carbonsäure
2) 2-Dimethylaminomethyl-2-äthyl-1,3-propandiol + Heptan-3-
carbonsäure
3) 2-pimethylaminomethyl-2-äthyl-1,3-propandiol + Undecylen-
( säure
4) 2-Dimethylaininomethyl-2-äthyl-1,3-propandiol + Dodecan-
säure
5) 2-Dimethylaminomethyl-2-äthyl-1,3-propandiol + Tetradecan- ;
säure '
6) 2'-Dimethylaminomethyl-2-äthyl-1,3-propandiol + Hexadecan-
• säure
7) ^-Dimethylaminomethyl^-äthyl-i ,3-propandiol + Stearin
säure
B) 2-Dimethylalιιinomethyl-2-äthyl-T,3-propandiol + Ölsäure
9) a-Diäthylaminomethyl^-äthyl-i,3-propandiol + Stearin--*
Y ; : -^ ""-■■' säure
Zur Herstellung von Prüfkörpern wurden die erhaltenen. WaIz-
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felle granuliert und zu Platten (120 χ 120 χ 4 mm) verpreßt
(Niederdruck-Aufheizzeit 5 Minuten, Hochdruck-Preßzeit
5 Minuten, Kühlzeit 10 Minuten).
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Beispiel Polyäthylen Salz % Oberflächen= Grenzauf- Halbwert- Aufladungs
widerstand ™ ladung© zeit O kennzahl @
P^l V/cm [secj
3600 8-10
'■■■; ■ 1 r
1 ο 4 II . 4 0.2 3.10 1W - - 1
1 ca
5 2
^3 ' 8 I 8 2 2.1O9 -380 30 4
95 ν ' 4
| 0 | I bzw. II | ■— | — | 1 | 2 | 0™- 101b | 1200-4000 |
| 1 | I ' '·■■ | 1 | 2 | 2 | 4.1013 | ||
| 2 | I | 2 | 2 | 2 | 1.1014 | — | |
| 3 | I | 3 | 2 | 9.1011 | — | ||
| 4 | II . | 4 | o, | 3.1010 | — | ||
| 5 | II . | 5 | 0, | 3.1011 | — | ||
| 6 | II | 6 | o, | 3„1011i | . — | ||
| 7 | I | 7 | 2 | 3.ΊΟ9 | -10 | ||
| 8 | I | 8 | 2 | 2.1O9 | -380 | ||
| 9 | I | 9 | 2 | 2.Ί09 | - 50 |
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7010118
Zum Nachweis des technischen Fortschritt; im Hinblick auf
Verarbeitbarkeit und Lichtbeständigkeit wurden die Salze unmittelbar nach der Herstellung und nach halbjähriger Lagerung
im Licht beurteilt:
Produkt Farbe
Aggregatzustand
Veränderung nach 6 Monaten bezüglich Farbe und Aggregatzustand
1 Spur gelb
2 leicht gelb
3 leicht gelb
4 Spur gelb
5 Spur gelb
flüssig
dünnflüssig
dünnflüssig
dünnflüssig
flüssig
6 leicht gelb wachsartig
7 leicht gelb wachsartig
8 orangegelb dünnflüssig
9 Spur gelb wachsartig
unverändert unverändert unverändert unverändert
Farbe unverändert, kristalliert unverändert unverändert unverändert
unverändert
Zum Vergleich wurden folgende Salze hergestellt:
10 N-Methyldiäthanolamin + Stearinsäure
11 N-Butyladiäthanolamin + Stearinsäure
12 N-Methyl-diisopropanolamin + Stearinsäure
Die drei Produkte, fielen als gelbe halbkristalline, schmierige
Masse an. Nach 6 Monaten bei durchschnittlichen Temperaturen von 20° C hatten sie sich teilweise rotbraun verfärbt,
Die verfärbte Zone war zähflüssig geworden. Die Produkte lassen sich schlecht in Polyäthylen einarbeiten und führen zu
Verfärbungen.
I : Hochdruck-Polyäthylen, d = 0,922, Schmelzindex 2,75 g/ 10 Min. nach ASTM D 1238 bzw. DIN 53 735 (Entwurf)
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- 10 109339/1718
■Μ
II: Hochdruck-Polyäthylen, d = 0,918, Schmelzindex 1,5 g/
10 Min. nach ASTM D 1238 bzw„ DIN 53 735 (Entwurf)
1) Messung des Oberflächenwiderstand nach DIN 53 482 bzw,
VDE 0303/Teil 3 mit ringförmiger Elektrodenanordnung C
(nach IEC)." «-
2) Durch einen definierten Reibvorgang erreichbare maximale
Feldstärke. Messung nach "Kunststoffe" 1966 Heft 1, Seiten 51 - 55.
3) Zeit in der die Aufladung von der Grenzaufladung auf die
Hälfte absinkt. Messung nach "Kunststoffe" 1966, Heft 1,
Seiten 51 - 55.
4) Aufladungskennzahl = In (Grenzaufladung χ Halbwertzeit)
Kennzahlen 8 - 10: Hohe Aufladungsneigung (Einstaubung) \ 5 - 7: Verringerte Aufladungsneigung (ohne
Einstaubung)
4 - 0: Antistatisches Verhalten
4 - 0: Antistatisches Verhalten
5) Schlagzähigkeit nach DIN 53 448: längs 1780 . kp.cm/cm· quer 2670
6) Schlagzähigkeit nach DIN 53 448: längs 1600 kp. cm/cm■ quer 2640
7) Schlagzähigkeit nach DIN 53 448,: längs 1700
kp.ctn/cm quer 3130
Le A 12 85t - 11 ■-
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Claims (5)
1.) Antielektrostatische, lichtstabile Formmassen auf Basis von Olefinpolymerisaten, enthaltend gegebenenfalls Füllstoffe,
Weichmacher, Pigmente, Gleitmittel und lösliche Farbstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Antistatika
Salze der Formel I
worin
R R/
enthalten.
C6-Alkylen
C1 - C6-AIk7I
Cc - C22-Alkyl oder -Alkenyl bedeuten,
2.) Formmassen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Antistatika Verbindungen der Formel I verwendet
werden, wobei R1 und R2 = Methyl, R^ = Methyl oder Äthyl,
R/. = C^n- C,.Q-Alkyl bzw. Oleyl bedeuten,,
H IU I ö
3.) Formmassen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Antielektrostatikum das dodecansaure Salz des
2-Dimethylaminomethyl-2-äthyl-1,3-propandiols eingesetzt
wird.
4.) Formmassen gemäß Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antistatika in Mengen von 0,03 - 2 Gew.-%, bezogen
auf Olefinpolymerisat, verwendet werden.
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- 12 -
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5.) Formmassen gemäß Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet,
daß als Olefinpolymerisate Polyäthylen oder Polypropylen
verwendet werden.
Le A- 12 851 - 13 -
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