DE20101851U1 - Befestigungsanordnung für einen Fahrradkorb - Google Patents
Befestigungsanordnung für einen FahrradkorbInfo
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Description
Befestigungsanordnung für einen Fahrradkorb
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungsanordnung für einen Fahrradkorb nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es gibt Fahrräder, die als sogenannte Mountainbikes, als Straßenfahrräder oder als kombinierte Fahrräder ausgebildet sind. Die meisten Fahrräder sind nicht mit Taschen oder Körben am Lenker versehen, um irgendwelche Artikel aufzunehmen. Dies ist nachteilig, wenn das Fahrrad zum Einkaufen verwendet wird. Die gekauften Artikel können nicht besonders bequem transportiert werden.
Es gibt auch Fahrräder auf dem Markt, die an der Vorderseite der Lenkstangen mit Körben oder Taschen zur Aufnahme von Artikel versehen sind. Die Körbe sind meistens fest angeordnet. Sie können entweder nicht jederzeit abgenommen werden oder sie sind nicht fest, so daß sie nicht ohne weiteres zum Einkaufen verwendet werden können. Taschen können auf dem Rücken getragen werden, wobei angenommen ist, daß sie jederzeit leicht vom Lenker abgenommen werden können. Sie können zum Fahrradfahren am Fahrrad befestigt werden und können schnell von einer Person in die Hand genommen werden, wenn das Ziel erreicht ist. Vorzugsweise ist an einem Halter des Fahrrades eine Aufnahme lösbar befestigt. Der Halter ist mit einem Stützträger mit einem festen Block verbunden oder kann fest an einem Aufnahmeteil befestigt werden und ist durch Kombination einer Rohrklemme und eines Spreizgliedes mit der Lenkstange verbunden, um das Aufnahmeteil fest am Fahrrad zu befestigen und zur Mitnahme zu lösen. Durch Ansätze sind jedoch Ausnehmungen des Blocks abwechselnd mit Vorsprüngen verbunden, so daß der Eingriff zwischen dem Block und dem Halter unsicher ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbindungsanordnung für einen Fahrradkorb anzugeben, der die Möglichkeit bietet, einen Korb oder eine Tasche bequem am Fahrrad zu befestigen, so daß der Korb oder die Tasche direkt, z. B. zum Einkaufen, abgenommen werden kann.
Bei der Erfindung wird eine Schnallenanordnung für einen Fahrradkorb verwendet. Dabei erstreckt sich eine hohle Steckhülse von der Rückseite eines Zapfenlochteils. Die Steckhülse ist mit zwei Teilplatten versehen, die sich nach
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rückwärts erstrecken und enthält an ihren beiden Seiten mit ein Zapfenloch, so daß zwei Schnallenstäbe und ein Positionierzapfen eines Zapfengliedes mit der vorstehenden Schnallenhülse in Verbindung treten können, um eine sichere Kombination einer Zapfenverbindung zu gewährleisten.
Die vorliegende Erfindung enthält einen Zapfen und ein Zapfenlochteil. Die Rückseite des Zapfenlochteils ist mit einer aufragenden hohlen Hülse versehen, die zwei Teilplatten enthält, die sich nach hinten erstrecken und an beiden Seiten mit einem Schnallenloch versehen sind, das mit den Zapfenteilen zusammenwirkt. Das Zapfenteil ist an der Vorderseite mit zwei Schnallenstäben sowie einer Posttionierstütze versehen, die mit der vorstehenden Schnallenhülse zusammenwirkt. Die zwei Schnallenstäbe weisen jeweils an ihrer Oberseite einen Eingriffkopf auf. Der Positionierstab befindet sich zwischen den zwei Schnallenstäben. Auf diese Weise kann der Zapfen mit den Zapfenlochgliedern zusammenwirken, so daß eine feste Sicherung an der Lenkstange des Fahrrades erreichbar ist, jedoch auch eine schnelle Lösbarkeit. Damit können der Korb oder die Tasche unmittelbar zum Einkaufen aufgenommen werden. Diese können bequem verwendet werden, um darin Artikel beim Einkaufen unterzubringen und können während des Fahrradfahrens fest am Fahrrad gesichert sein.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 eine analytische perspektivische Ansicht, welche die Elemente der Erfindung zeigt,
Fig. 3 eine Schnittansicht, die die Verbindung des Zapfengliedes mit dem Aufnahmeglied nach der vorliegenden Erfindung zeigt und
Fig. 4 eine schematische Ansicht, welche die Verwendung einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
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Bezugnehmend auf die Figuren 1 und 2 ist dargestellt, daß die Festschnallanordnung für einen Fahrradkorb nach der vorliegenden Erfindung im wesentlichen aus einem Aufnahmeteil 10 und einem Zapfenteil 20 gebildet ist.
Das Aufnahmeteil 10 entspricht in etwa einem quadratischen Rahmen und weist an den vier Ecken Schraublöcher 11 auf. An dessen Rückseite ist eine aufragende hohle Schnallenhülse 12 angeordnet. Die Schnallenhülse 12 ist an der mittleren unteren Kante mit einem vertikalen Spalt 124 versehen, der auf beiden Seiten jeweils eine Trennplatte 121 aufweist, die sich nach hinten erstrecken. Die Schnallenhülse 12 ist an beiden bogenförmigen Seiten mit einem Schnallenloch 122 versehen, von denen ein unterer gebogener und geneigter Bereich einen Eingreifbereich 123 bildet. Die Schnallenhülse 12 ist ferner an der Oberseite mit einer Markierung 13 versehen.
Das Zapfenteil 20 weist eine unregelmäßige Form auf, die einstückig durch Spritzguß hergestellt ist und ist an der Vorderseite mit zwei Schnallenstäben 21 und einem Positionierstab 22 versehen, dere mit der hohlen Schnallenhülse 12 des Aufnahmeteils 10 korrespondiert. Jeder Schnallenstab 21 weist an der Oberseite einen Eingriffskopf 211 auf, der eine gebogene Seitenfläche aufweist und einen angewinkelten Eingriffbereich 212 bildet. Der Positionierstab 22 ist in Form eines länglichen sich verjüngenden rechteckigen Stabs ausgebildet, der zwischen den beiden Schnallenstäben 21 angeordnet ist, wobei ein Befestigungsblock 23 am unteren zentralen und rückwärtigen Bereich des Positionerstabs 22 vorgesehen und sich nach rückwärts zur Wand 201 erstreckt.
Das Zapfenglied 20 ist an beiden seitlichen Enden mit einer oberen halbbogenförmigen Schale 25 versehen, um an beiden seitlichen Enden des Zapfenteils 20 eine umgekehrt U-förmige Öffnung zu bilden. Entsprechend ist eine untere halbkreisförmige Schale 26 für jede obere Schale 25 ausgebildet. Obere und untere halbkreisförmige Schalen 25, 26 sind mit Schraubenlöchern versehen, durch die Bolzen 28 geführt sind. Zwischen den unteren bogenförmigen Schalen 26 ist eine Querverbindungsstrebe 27 vorgesehen. Alle Teile sind mit Muttern 29 festgezogen, so daß die oberen und unteren bogenförmigen Schalen 25, 26 einen Klemmspalt bilden, um darin die Lenkstange 30 des Fahrrades einzuklemmen.
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Es wird Bezug auf die Figuren 2 und 3 genommen. Wenn die zwei Schnallenstäbe 21 und der Positionierstab 22 an der Vorderseite des Zapfengliedes 20 in die hohle Schnallenhülse 12 des Aufnameteils 10 gesteckt wird, werden die Schnallenstäbe 21 nach oben in Richtung Marke 13 auf dem Aufnahmeteil 10 gedrückt, so daß sie aufgrund ihrer gebogenen Seitenflächen und Biegbarkeit leicht zusammengedrückt werden können. Wenn die Schnallenstäbe 21 durch die Schnallenlöcher 122 der hohlen Schnallenhülse 12 hindurchgesteckt sind, schnappen sie durch ihre eigene Rückfederkraft nach außen, um einen Eingriff zwischen den angewinkelten Eingreifteilen 212 am unteren Ende der Eingreifköpfe 211 der Schnallenstäbe 21 und den Eingriffbereichen 123 am unteren gekrümmten und angewinkelten Teil der Schnallenlöcher 122 der hohlen Schnallenhülse 12 zu bilden. Der Positionierstab 22 zwischen den zwei Schnallenstäben 21 ist dabei zwischen die zwei Teilplatten 121 der Schnallenhülse 12 eingesteckt worden, wobei der hintere Verbindungsblock 23 des Positionierstabs 22 mit seiner Oberseite gegen den vertikalen Spalt 124 der hohlen Schnallenhülse 12 andrückt. Die hohle Schnallenhülse 12 drückt gegen die Wand 201 des Zapfenteils 20. Damit kann das Zapfenteil 20 eine Schnallenverbindung mit dem Eingreifteil 10 eingehen.
Fig. 4 zeigt eine Verwendung einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Darin sind die Schraubenlöcher 11 an den vier Ecken des Verbindungsteils 10 fest an einem Korb 50 befestigt (entsprechend der vorliegenden Erfindung kann der Korb durch eine Tasche gemäß Fig. 1 ersetzt sein). Die umgekehrt U-förmigen Öffnungen auf dem Zapfenteil 20 sind auf der Querstange an der Verbindung der Lenkstange 30 des Fahrrades befestigt. Die untere bogenförmige Strebe 26 drückt die Lenkstange 30 zusammen, und die Klemmspalte, die durch die oberen und unteren bogenförmigen Schalen 25, 26 gebildet sind, klemmen die Lenkstange 30. Die Querverbindungsstrebe 27 verbindet die zwei Paare der oberen und unteren bogenförmigen Schalen 25, 26 und drückt gegen die Unterseite der Querverbindungsstange an der Kreuzung der Lenkstange 30, so daß der Korb 50 zur Aufnahme von Artikeln festgehalten ist.
Zusammengefaßt kann die Schnallenstruktur eines Fahrradkorbes nach der vorliegenden Erfindung aufgenommene Objekte sicher halten. Die Mitnahmemöglichkeit eines Fahrrades ist damit wesentlich erhöht.
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Claims (5)
1. Befestigungsanordnung für einen Fahrradkorb mit einem Zapfenteil und einem Aufnahmeteil, wobei das Aufnahmeteil (10) an seinem Umfang mit Schraubenlöchern (11) versehen ist und das Zapfenteil (20) einstückig spritzgeformt ausgebildet ist, eine unregelmäßige Struktur aufweist und an einem Ende mit Schnallenstäben (21) versehen ist, sowie am rückwärtigen Ende mit der Lenkstange an der Vorderseite eines Fahrrades befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeteil (10) an der Rückseite mit einer aufrechten hohlen Schnallenhülse (12) versehen ist, wobei diese Schnallenhülse (12) an beiden Seiten mit Schnallenlöchern (122) versehen ist, daß die beiden Schnallenstäbe (21) an der Vorderseite des Zapfengliedes (20) angeordnet sind und jeweils an der Oberseite mit einem Eingreifkopf (211) versehen sind, wobei das Zapfenglied einen Positionerstab (22) aufweist entsprechend der hohlen Schnallenhülse (121) des Aufnahmeteils (10), wobei der Positionierstab sich zwischen den beiden Schnallenstäben befindet und das Zapfenteil dadurch fest mit dem Aufnahmeteil, jedoch lösbar, verbindbar ist.
2. Befestigungsanordnung für einen Fahrradkorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnallenhülse aufrechtstehend ist.
3. Befestigungsanordnung für einen Fahrradkorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnallenhülse im zentralen unteren Kantenbereich einen vertikalen Spalt (124) aufweist, wobei ein rückwärtiger Verbindungsblock (23) an der zentralen unteren Kante des Positionierstabes der Oberseite in den vertikalen Spalt eingreift.
4. Befestigungsanordnung für einen Fahrradkorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnallenlöcher jeweils einen oberen gekrümmten und angeschrägten Eingreifbereich aufweisen, wobei die unteren gekrümmten und angeschrägten Eingreifbereiche mit entsprechend angewinkelten Eingreifteilen am unteren Ende der entsprechenden Eingreifköpfe in Eingriff bringbar sind.
5. Befestigungsanordnung für einen Fahrradkorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingreifköpfe jeweils eine gebogene Seitenfläche aufweisen, um ein leichtes Einsetzen zu gewährleisten.
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