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DE20101830U1 - System mit einem modularen Baugruppenträger zur zyklischen Ausgabe von internen Betriebsdaten mit einem IR-Sendemittel - Google Patents

System mit einem modularen Baugruppenträger zur zyklischen Ausgabe von internen Betriebsdaten mit einem IR-Sendemittel

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DE20101830U1
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DE
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internal operating
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data
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modular control
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DE20101830U
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Siemens AG
Siemens Corp
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Siemens AG
Siemens Corp
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Publication date
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Publication of DE20101830U1 publication Critical patent/DE20101830U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C23/00Non-electrical signal transmission systems, e.g. optical systems
    • G08C23/04Non-electrical signal transmission systems, e.g. optical systems using light waves, e.g. infrared

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Programmable Controllers (AREA)

Description

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Beschreibung
System mit einem modularen Baugruppenträger zur zyklischen Ausgabe von internen Betriebsdaten mit einem IR-Sendemittel 5
Die Erfindung betrifft eine modulare Steuereinrichtung und ein System zur kontaktlosen Übertragung von internen Betriebsdaten einer modularen Steuereinrichtung an ein Empfangsgerät.
Zur Steuerung von stationären oder mobilen Anlagen, wie z.B. von industriellen Fertigungsanlagen oder Zügen, werden häufig modulare Steuereinrichtungen eingesetzt. Üblicherweise werden die Module einer solchen Steuereinrichtung in einer dafür vorgesehenen Gehäuseeinheit untergebracht. Für diesen Zweck ist die Verwendung eines sogenannten Baugruppenträgers bekannt.
Im folgenden wird diese Bezeichnung zur sprachlichen Vereinfachung für die modularen Steuereinrichtungen beibehalten.
Baugruppenträger der o.g. Art beinhalten neben den Stromversorgungsteilen auch Steckplätze zum modularen Einschub von Steckbaugruppen, wie z.B. Steuerrechner- oder I/O-Baugruppen. Häufig sind zum internen Datenaustausch eine Vielzahl von Steckbaugru'ppen, wie z.B. Zentralrechnerbaugruppen oder Signalprozessorenbaugruppen, über eine Rückwandbusplatine untereinander verbunden. Eine nach außen weisenden Frontplatte dieser Steckbaugruppen bietet dabei ein Reihe von Anschlussmöglichkeiten. So können z.B. an einen auf der Frontplatte angebrachten Frontstecker Steuerleitungen zur Steuerung von Schützen angeschlossen werden. Ferner können auf der Frontplatte Schnittstellenstecker z.B. ein RS232- oder RS485-Anschlussstecker angebracht sein. Diese Anschlussstecker ermöglichen eine Kommunikation z.B. mit anderen Steuergeräten oder auch mit einem mobilen Servicerechner. Durch diesen können ggf. für eine oder mehrere Rechnerbaugruppen eine neue Steuersoftware oder neue Betriebsparameter aufgespielt werden. Ferner können auch interne Betriebsdaten wie Fehlerspeicher, Gerätedaten
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oder Versionsstände von Hard- und Software ausgelesen werden.
Die internen Betriebsdaten können sich dabei auch auf Steuer-
. einrichtungen oder Komponenten beziehen, die mit der modularen Steuereinrichtung mittels Steuerleitungen oder Schnittstellen datentechnisch verbunden sind.
Nachteilig darin ist, dass für den o.g. Zweck die Rechnerbaugruppen eine gesonderte Kommunikationsschnittstelle mit einem Anschlussstecker und einer geeigneten Software zur Datenkommunikation mit einem Servicerechner aufweisen müssen. Insbesondere für funktional einfache Steckbaugruppen mit 8-bit-Mikrocontrollern ist der kostenmäßigen Anteil für eine solche Kommunikationsschnittstelle sehr hoch.
Weiterhin ist es nachteilig, dass zum Auslesen der internen Betriebsdaten ein Verbindungsaufbau bzw. eine Synchronisierung der Kommunikationsschnittstelle aktiv vom Servicerechner aus initiiert werden muss, z.B. durch eine entsprechende Eingabe in einem Monitorprogramm.
Ein weiterer Nachteil ist, dass der Servicerechner und die Steckbaugruppe mit einem Schnittstellenkabel verbunden werden müssen. Dies ist zeitaufwendig und führt, wie z.B. beim routinemäßigen Auslesen der internen Betriebsdaten, zu einem baldigen Verschleiß des Steckers.
Weiterhin ist es nachteilig, dass jeder elektrische Ausgang, der nach außen durch die Frontplatte geführt wird, als Antenne wirken kann. Auf diese Weise können die internen Signale eines Baugruppenträgers als Störsignale mittels eines an den Frontstecker angeschlossenen Kabels übertragen werden. Dadurch können EMV-sensible Anlagen, z.B. Stromversorgungsanlagen, in ihrer Funktion gestört werden.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zu Grunde, eine modulare Steuereinrichtung und ein System anzugeben, mit welchen die internen Betriebsdaten kostengünstig, einfach und schnell
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übertragen werden können. Der Erfindung liegt die weitere Aufgabe zu Grunde, Mittel der modulare Steuereinrichtung und des Systems anzugeben, die eine verschleißfreie und EMV-mäßige unbedenkliche Übertragung der internen Betriebsdaten gewährleisten.
Die Aufgabe wird gelöst mit der in den Ansprüchen angegebenen modulare Steuereinrichtung und einem System. Vorteilhafte weitere Ausgestaltungen und Weiterentwicklungen -sind in den Un-.teransprüchen enthalten.
Die Erfindung wird an Hand der nachfolgenden Figuren näher erläutert. Dabei zeigt
FIG. 1. : ein beispielhaftes System mit einem Empfangsgerät
und einem Baugruppenträger, welcher gemäß der Erfindung ein IR-Sendemittel mit einem Abstrahlbereich aufweist,
FIG. 2 : ein beispielhafter Aufbau einer Datenverarbeitungseinheit mit den erfindungsgemäßen Mitteln zur kontaktlosen Ausgabe von internen Betriebsdaten,
FIG. 3 : ein Beispiel für zu erfassende und auszugebende interne Betriebsdaten,
FIG. 4 : ein Beispiel für den Aufbau eines Datentelegramms zur kontaktlosen Ausgabe mit dem IR-Sendemittel, und
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FIG. 5 : ein Beispiel für eine sequentiellen Übertragung von Teilen der internen Betriebsdaten aus einem Ringspeicher.
FIG. 1 zeigt ein beispielhaftes System mit einem Empfangsgerät EG und einem Baugruppenträger BT, welcher gemäß der Erfindung das IR-Sendemittel SIR mit einem Abstrahlbereich AB aufweist.
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, Auf der flächigen Frontseite FS des Baugruppenträgers BT sind im Beispiel der FIG. 1 die Frontplatten FP von zwei Netzteilen NT zur Stromversorgung des Baugruppenträgers BT zu sehen. Neben diesen sind beispielhaft sieben modulare Steckbaugruppen 5' FB1-7 vertikal aneinandergereiht dargestellt, wobei von diesen nur die Frontplatten FP ersichtlich sind. Ferner sind im Beispiel der FIG. 1 die Steckbaugruppen FB1-7 untereinander über eine gestrichelt dargestellte Rückwandbusplatine RP zum internen Datenaustausch elektrisch verbunden. Die beiden Steckbaugruppen FB2,3 weisen auf der Frontplatte FP beispielhafte vier Stecker ST auf, z.B. zur Verbindung mit einem anderen Baugruppenträger BT mittels einer RS232-Schittstelle. Durch die Frontplatten FP der beispielhaften Steckbaugruppen FB4-6 sind weiterhin Frontstecker FST geführt, z.B. zum Anschluss von Steuer- oder Signalleitungen. Die Flachbaugruppe FB7 weist als Leerbaugruppe nur die Frontplatte FP auf.
Im Beispiel der FIG. 1 ist ein IR-Sendemittel SIR wie z.B. eine IR-Sendediode durch die Frontplatte FP der Steckbaugruppe FBl geführt. Diese weist dabei einen von der Frontseite FS weggerichteten Abstrahlbereich AB für IR-Strahlen IRS auf. Grundsätzlich kann die IR-Leuchtdiode SIR an einer beliebigen Stelle des Baugruppenträgers BT montiert werden. Es ist vorteilhaft, wenn auch im eingebauten Zustand des Baugruppenträgers BT die IR-Strahlen IRS der Leuchtdiode SIR oder auch die reflektierten IR-Strahlen IRS von einem Empfangsgerät EG empfangen werden können, wie z.B. mittels herkömmlicher Modulationsverfahren für IR-Kommunikation. Die Leuchtdiode SIR kann beispielsweise auch zum nachträglichen Einbau durch die Frontplatte FP der Leerbaugruppe FB7 geführt werden.
Weiterhin ist das IR-Sendemittel SIR im Beispiel der FIG. 1 elektrisch mit einer auf der Steckbaugruppe FBl befindlichen Datenverarbeitungseinheit DV verbunden. Die Datenverarbeitungseinheit DV dient dabei als Teil der erfindungsgemäßen Mittel zur kontinuierlichen Erfassung der internen Betriebsdaten BD des Baugruppenträgers BT. Die internen Betriebsdaten BD
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werden erfindungsgemäß zyklisch an das IR-Sendemittel SIR ausgegeben, z.B. durch moduliertes Ein- und Ausschalten des IR-Sendemittels SIR. Dies wird noch später im Beispiel der FIG. verdeutlicht. Im Abstrahlbereich AB des IR-Sendemittels SIR können die ausgesandten IR-Strahlen IRS durch das beispielhafte Empfangsgerät EG mit einem IR-Empfangsmittel IR empfangen und verarbeitet werden. Das Empfangsgerät EG kann dabei z.B. ein als Servicerechner konfigurierter Handheld-Computer sein. Ein Beispiel für einen solchen Computer ist der PALM Organizer. Dieser verfügt zudem über eine Computerschnittstelle STC zur Weiterleitung der empfangenen internen Betriebsdaten BD z.B. an einen Desktop-Computer. Die empfangenen internen Betriebsdaten DB können im Anschluss z.B. als Datensätze in einer Datenbank zur Weiterverarbeitung abgelegt werden.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Mitteln ist darin zu sehen, dass die in einem Abstrahlbereich AB als IR-Signale zyklisch .ausgesandten internen Betriebsdaten BD durch ein geeignetes Empfangsgerät EG automatisch empfangen werden können. Dabei können vorteilhaft die internen Betriebsdaten BE schnell und einfach gleichsam „im Vorbeigehen" ausgelesen werden, ohne dass eine gesonderte manuelle Aktion zum Verbindungsaufbau bzw. Synchronisierung der Datenschnittstelle erfolgen muss. Dies wird noch genauer am Beispiel der FIG. 3 erläutert.
Weiterhin ist z.B. eine Bestückung eines Baugruppenträgers BT mit mehreren Steckbaugruppen FBl möglich, die alle eine geeignete Datenverarbeitungseinheit DV und zumindest eine IR-Sendediode SIR aufweisen. Diese Steckbaugruppen FBl können dann zyklisch die internen Betriebsdaten BD aussenden, welche der jeweiligen zugewiesenen Funktion im Baugruppenträger BT entsprechen. Bedingt dadurch, dass die o.g. Steckbaugruppen FBl im Sendebetrieb arbeiten, ist keine gegenseitige Beeinflussung durch die IR-Strahlen IRS nicht gegeben. Es ist aber die Sendeleistung und/oder der Abstrahlbereich AB der jeweiligen IR-Sendedioden SIR so einzustellen, dass eine räumlich getrennte oder richtungsbezogene Erfassung der IR-Strahlen IRS der je-
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weiligen IR-Sendediode SIR möglich ist. Ggf. können die IR-Sendedioden SIR z.B. mit einer einfachen verstellbaren Abdeckung oder Abdeckkappe versehen werden.
Weiterhin ist es vorteilhaft möglich, dass z.B. eine Steckbaugruppe FBl mit einer geeigneten Datenverarbeitungseinheit DV zentral alle internen Betriebsdaten BD erfasst und über eine IR-Sendediode SIR ausgibt. Dies ist deshalb möglich, da alle Steckbaugruppen FB1-7 erfindungsgemäß durch die Rückwandbusplatine RP untereinander verbunden sind. Dabei kann die beispielhafte Steckbaugruppe FBl auch auf interne Betriebsdaten BD von weiteren modularen Steuereinrichtungen zugreifen, die z.B. über ein Bussystem oder über ein Kommunikationsschnittstelle mit dem Baugruppenträger BT verbunden sind.
Darüber hinaus entfällt vorteilhaft die datentechnische Verbindung zwischen dem Baugruppenträger BT und dem Servicerechner EG mittels eines Schnittstellenkabels sowie die entsprechende Zeit für die Montage eines solchen Kabels.
FIG,. 2 zeigt einen beispielhaften Aufbau einer Datenverarbeitungseinheit DV mit den erfindungsgemäßen Mitteln zur kontaktlosen Ausgabe von internen Betriebsdaten BD. Dabei ist die Datenverarbei'tungseinheit DV beispielhaft auf der Steckbaugruppe FBl angeordnet und mit zwei beispielhaften IR-Sendedioden SIRl,2 elektrisch verbunden. Üblicherweise wird als Träger für die Datenverarbeitungseinheit DV und der IR-Sendediode SIRl,2 eine an einer Frontplatte FP orthogonal befestigte und nicht weiter dargestellte Leiterplatte verwendet. Die IR-Sendediode STRl,2 wird dabei vorzugsweise so angeordnet, dass sie durch eine Bohrung in der Frontplatte FP zur Abstrahlung nach außen ragen kann. Die Datenverarbeitungseinheit DV weist im Beispiel der FIG. 2 einen MikroController MC sowie über Verbindungsleitungen V an diesen angeschlossenen Funktionsbausteine Bl-3 wie I/O-, RAM- und FLASH-EPROM-Bausteine. Der Mikrocontroller MC steht weiterhin über weitere Verbindungsleitungen oder Busse V
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über die Rückwandbusplatine RP des Baugruppenträgers BT mit anderen Steckbaugruppe FB1-7 in Verbindung.
Der Vorteil der Anordnung der erfindungsgemäßen Mittel ist darin zu sehen, dass eine bereits vorliegende Datenverarbeitungseinheit DV zur elektrischen Speisung und Modulierung der . IR-Sendedioden SIRl,2 verwendet werden kann. Es kann dabei vorteilhaft auf die Verwendung einer gesonderten Kommunikationsschnittstelle verzichtet werden.
Viele 8-Bit-Mikrocontroller MC im unteren Preissegment verfügen bereits über direkte Ausgabeports SPI, über welche direkt bzw. über einen Vorwiderstand IR-Sendedioden SIRl gespeist werden können. Solche Ausgabeports SPI sind häufig als SPI-Schnittstelle (Serial Peripherial Interface) ausgeführt. Die SPI-Ausgabeleitung SPI bildet dabei den Ausgang eines internen Schieberegisters, über welches in einfacher Weise z.B. ein Datenbyte seriell „nach außen" geschoben werden kann. Die einzelnen Datenbytes der internen Betriebsdaten BD können somit vorteilhaft sequentiell in der o.g. Weise ausgegeben und ausgesendet werden.
Alternativ besteht auch die Möglichkeit, freie Ports PRT eines I/O-Baustelns Bl zur elektrischen Speisung und Modulierung der IR-Sendediode zur verwenden. Dies ist vorteilhaft für Datenverarbeitungseinheiten DV, deren MikroController MC über keine entsprechenden SPI-Ausgabeleitung verfügen, z.B. eine CPU. Selbstverständlich können alternativ auch andere Kommunikationsschnittstellen, wie z.B. eine UART-Schnittstelle verwendet werden.
FIG. 3 zeigt ein Beispiel für interne Betriebsdaten BD eines Baugruppenträgers BT. Dabei sind einzelne Datenblöcke DB für die jeweiligen Betriebsdaten BDl-Il sowie für eine Synchronisation SY und eine Enderkennung EK hintereinander in einem Ringspeicher RS angeordnet. Die aktuellen Werte der einzelnen Datenblöcke DB werden dabei erfindungsgemäß kontinuierlich
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durch die Datenverarbeitungseinheit DV erfasst und im Ringspeicher RS abgelegt. In einer Schleife SL werden weiterhin gemäß der Erfindung die Inhalte der Datenblöcke DB zyklisch ausgegeben. Dies kann vorteilhaft z.B. durch ein von der Datenverarbeitungseinheit DV ausgeführtes interruptgesteuertes Programm erfolgen. Zur vorteilhaften Synchronisierung des Empfangsgeräts EG kann weiterhin zusätzlich vor den eigentlichen Datenblöcken DB der internen Betriebsdaten BD ein Synchronisierungsdatenblock SY ausgesandt werden. Dadurch ist eine Verkürzung der Übertragungsdauer möglich. Weiterhin ist es zur unmittelbaren datentechnischen Weiterverarbeitung der empfangenen internen Betriebsdaten BD vorteilhaft, einen Endeerkennung-Datenblock EK auszusenden, um das Ende eines Übertragungszyklus zu kennzeichnen.
Im Beispiel der FIG. 3 ist eine mögliche Datenstruktur der internen Betriebsdaten BD dargestellt. Als interne Betriebsdaten können beispielsweise die Versionseinträgen für Firm- und Software BD4-7, sowie Betriebsparametern BD8,9 und aufgetretene Fehlerereignisse BDlO,11 ausgegeben werden. Weiterhin wird in diesem Beispiel vorteilhaft der Gerätetyp BD2 und die Seriennummer BD3 zyklisch übertragen. Dies gestattet eine spätere Zuordnung der erfassten internen Betriebsdaten BD.
FIG. 4 zeigt ein Beispiel für den Aufbau eines Datentelegramms TG zur kontaktlosen Ausgabe mit dem IR-Sendemittels SIR. Dabei können, mittels des beispielhaften Datentelegramms TG acht Datenbits DB1-8 übertragen werden, die jeweils den Binärwert , 1&Lgr; oder , 0x annehmen können. Zur zeitlichen Synchronisation beginnt die Übertragung mit einem Startbit STB mit dem binären Wert ,0'. Im Anschluss erfolgt die Übertragung der acht Datenbits DB1-8. Das Ende der Übertragung wird durch ein Stoppbit SPB mit dem binären Wert ,1' markiert.
In der folgenden FIG. 5 wird aufbauend auf dem beispielhaften Datentelegramm TG ein Beispiel für eine sequentiellen Übertragung von Teilen der internen Betriebsdaten BD aus einem Ring-
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speicher RS erläutert. Dabei werden die zu übertragenden internen Betriebsdaten BD nicht, wie im Beispiel der FIG. 3, in einem Block übertragen, sondern es werden sequentiell jeweils nur Teile der internen Betriebsdaten BD aus dem Ringspeicher RS übertragen. Die Zuordnung des jeweiligen internen Betriebsdatums BD im Ringspeicher RS erfolgt dabei durch eine Datennummer BD13. Der Inhalt des auf diese Weise zugeordneten internen Betriebsdatums BD wird dabei als Wert BD14 übertragen. Weiterhin wird im Beispiel der FIG. 5 für jeden sequentiell übertragenen Teil der internen Betriebsdaten BD der zugehörige Gerätetyp BD12 zur Zuordnung der jeweils sendenden Flachbaugruppe übertragen. Der genau Ablauf wird nachstehend genauer erläutert. Zu Beginn werden drei Bytes zu je 8 Datenbits DB1-8 als Datenblock zur Synchronisation mit dem binären Wert ,0&lgr; übertragen. Nachfolgend erfolgt die Übertragung der drei o.g. internen Betriebsdaten BD12-14, d.h. der Gerätetyp BD12, die Datennummer BD13 sowie der zur Datennummer BD13 zugehörige Wert BD14. Dabei wurde für die Datenbitbreite der o.g. internen Betriebsdaten BD12-14 beispielhaft der Wert 16 gewählt, um eine entsprechend hohe Anzahl verschiedener interner Betriebsdaten BD12-14 auswählen zu können. Aus diesem Grund erfolgt die Übertragung der jeweiligen internen Betriebsdaten BD12-14 in zwei Bytes im bekannten Low-Byte/High-Byte-Format. Die Ü-bertragung wird durch eine drei Byte lange Endkennung EK mit dem binären Wert ,&Ggr; abgeschlossen.
Der Vorteil der o.g. sequentiellen Übertragung ist darin zu sehen, dass i.Vgl. zum Beispiel der FIG. 3 das IR-Empfangsgerät EG sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in die Kommunikation einschalten und synchronisieren kann. Weiterhin ist vorteilhaft, dass durch das o.g. einfache Datentelegramm TG nur ein geringer Aufwand für die Softwareimplementierung für die jeweilige Datenverarbeitungseinheit DV anfällt.

Claims (9)

1. Modulare Steuereinrichtung mit zumindest
a) einem IR-Sendemittel (SIR, SIR1, 2), welches einen von einer Seite einer Gehäuseeinheit (BT) weggerichteten Abstrahlbereich (AB) zur kontaktlosen Übertragung von internen Betriebsdaten (BD) an zumindest ein Empfangsgerät (EG) aufweist, und
b) einer Datenverarbeitungseinheit (DV) mit
1. ersten Mitteln zur kontinuierlichen Erfassung der internen Betriebsdaten (BD), und
2. zweiten Mitteln zur zyklischen Ausgabe zumindest der internen Betriebsdaten (BD) durch das mindestens eine IR-Sendemittel (SIR, SIR1, 2).
2. Modulare Steuereinrichtung nach Anspruch 1, wobei die mindestens eine Datenverarbeitungseinheit (D) als erstes Mittel zumindest einen Ringspeicher (RS) zur Ablage der kontinuierlich erfassten internen Betriebsdaten (BD) aufweist.
3. Modulare Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die mindestens eine Datenverarbeitungseinheit (D) als zweites Mittel zumindest einen Ringspeicher (RS) zur zyklischen Ausgabe der abgelegten internen Betriebsdaten (BD) aufweist.
4. Modulare Steuereinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das mindestens eine IR-Sendemittel (SIR, SIR1, 2) eine IR-Sendediode ist.
5. Modulare Steuereinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Gehäuseeinheit (BT) einen Baugruppenträger (BT) zur Aufnahme von Steckbaugruppen (FB1-7) aufweist.
6. Modulare Steuereinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das mindestens eine IR-Sendemittel (SIR, SIR1, 2) durch eine Frontplatte (FP) einer Steckbaugruppe (FB1) geführt ist.
7. Modulare Steuereinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die mindestens eine Datenverarbeitungseinheit (DV) zumindest auf einer Steckbaugruppe (FB1) angeordnet ist.
8. Modulare Steuereinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Steckbaugruppen (FB1-7) zur kontinuierlichen Erfassung der internen Betriebsdaten (BD) über eine Rückwandbusplatine (RP) miteinander verbunden sind.
9. System zur kontaktlosen Übertragung von internen Betriebsdaten (BD) einer modularen Steuereinrichtung an ein Empfangsgerät (EG), bestehend aus
a) der zumindest einen modularen Steuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, und
b) zumindest einem Empfangsgerät (EG), welches zum Empfang der als IR-Signale ausgesandten internen Betriebsdaten (BD) zumindest ein IR-Empfangsmittel (IR) aufweist.
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