DE20101725U1 - Klappbares Möbel - Google Patents
Klappbares MöbelInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B3/00—Folding or stowable tables
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B43/00—Cabinets, racks or shelf units, characterised by features enabling folding of the cabinet or the like
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Description
Klappbares Möbel
Die Erfindung betrifft ein klappbares Möbel. Insbesondere betrifft die Erfindung einen klappbaren Tisch. Im folgenden ist daher überwiegend von einem Tisch die Rede, ohne daß damit eine Beschränkung verbunden sein soll.
Klappbare Tische sind allgemein bekannt. In der Regel bestehen solche Tische aus einer Tischplatte, an der die Tischbeine gelenkig angebracht sind, die zum Gebrauch des Tisches ausgeklappt und arretiert werden. Das Ausklappen der Tischbeine kann jedoch häufig nur bei liegendem Tisch erfolgen, und es erfordert bei schwereren Holztischen einigen Kraftaufwand, um den liegenden Tisch aufzustellen. Ferner sind die Anwendungsmöglichkeiten 0 eines solchen Möbels auf die eines Tisches beschränkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein klappbares Möbel anders auszugestalten. Insbesondere soll die Handhabung vereinfacht und eine vielseitige Anwendung nicht nur als Tisch möglich sein.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch ein Möbel mit zwei Seitenrahmen gelöst, die im Bereich ihrer oberen Stirnkanten über eine horizontale Achse gelenkig 0 miteinander verbunden sind und die jeweils wenigstens einen flächigen Ausschnitt aufweisen, in dem jeweils wenigstens eine Platte um eine horizontale Achse verschwenkbar gelagert ist, welche Platte jeweils mit der des anderen Seitenrahmens über eine horizontale Achse gelenkig miteinander verbunden ist derart, daß beim
Auseinanderklappen der Seitenrahmen die Platten mit verschwenkbar sind. Für das Aufstellen des Möbels ist es nur noch erforderlich, die Seitenrahmen unten auseinander zu ziehen. Die Platten in den Ausschnitten klappen dabei ebenfalls auf, bis sie beispielsweise eine horizontale Lage einnehmen. Das Möbel ist somit in einfacher Weise aufzustellen.
Zweckmäßig kann es sein, wenn in den Ausschnitten jeweils eine obere und untere Platte verschwenkbar gelagert sind, die jeweils über eine horizontale Achse gelenkig miteinander verbunden sind. Dadurch wird in einfacher Weise ein Beistelltisch geschaffen, der zwei Plattenebenen aufweist.
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Es kann wenigstens ein Rastelement vorgesehen sein, das die Seitenrahmen und/oder die Platten in einer Stellung arretieren, in der die Platten im wesentlichen horizontal verlaufen. Damit wird ein stabiler Stand des Möbels erreicht, und es wird vermieden, daß sich bei zu großer einseitiger schwerer Last das Möbel zusammenklappt.
Selbstverständlich ist es auch möglich, daß die Seitenrahmen und/oder die Platten in wenigstens einer Zwischenstellung arretierbar sind, in der die Platten einen schrägen Verlauf aufweisen. Hier wird die Vielseitigkeit des klappbaren Möbels gemäß der Erfindung besonders deutlich. Es kann nämlich vorgesehen werden, daß in der Zwischenstellung die oberen Platten ein oben 0 ^,offenes V und die unteren Platten ein unten offenes V bilden, oder umgekehrt. Auch können in der Zwischenstellung die oberen und unteren Platten ein oben offenes V bilden. Schließlich ist es möglich, daß in der Zwischenstellung die oberen und unteren Platten ein unten offenes V bilden.
Durch ein nach oben offenes V wird ein Ständer geschaffen, in den die Zeitungen oder dergleichen eingelegt werden können. Durch ein nach unten offenes V wird ein Display geschaffen, auf dessen schräge Flächen ein Prospekt oder dergleichen gut sichtbar gelegt werden kann. Hier ist es zweckmäßig, wenn zumindest die Platten, die in der Zwischenstellung ein unten offenes V bilden, an ihren freien Stirnkanten einen hochstehenden Absatz aufweisen. Ein Herabgleiten der Zeitschriften und dergleichen wird somit verhindert.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Lage der Drehachsen der Platten in dem Ausschnitt und die Lage der Gelenkachsen der Platten untereinander so gewählt sind, daß in der ausgeklappten Stellung sowohl die unteren als auch oberen Platten horizontal verlaufen. Weiterhin ist es zweckmäßig, wenn die horizontalen Drehachsen der Platten in dem Ausschnitt in einem mittleren Bereich der Platten verlaufen, so daß diese in der ausgeklappten Stellung seitlich aus den Seitenrahmen herausragen. Dadurch werden eine oder mehrere großflächige Ablageflächen gebildet, die von allen Seiten gut zugänglich sind.
Weiterhin ist es günstig, wenn die Seitenrahmen in der oberen Querstrebe eine Aussparung als Handgriff aufweisen. Dies hat den Vorteil, daß das Möbel in der zusammengeklappten Stellung einfach getragen werden kann.
Es können Riegelelemente vorgesehen sein, die die Seitenrahmen in der zusammengeklappten Stellung halten.
Es ist insbesondere möglich, daß jeweils ein Seitenrahmen mit den in dem Ausschnitt befindlichen Platten aus einer einzigen Tischlerplatte geschnitten werden. Dies hat den
KM
Vorteil, daß das Möbel ohne große Materialverluste herstellbar ist. Das Möbel kann beispielsweise aus Schichtholz bestehen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der schematischen Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht des Möbels in der
zusammengeklappten Stellung,
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Fig. 2 die Ansicht des Möbels in der zusammengeklappten Stellung,
Fig. 3 die Seitenansicht des Möbels in einer auseinandergeklappten Stellung mit horizontalen
Platten,
Fig. 4 die Seitenansicht des Möbels in einer
auseinandergeklappten Zwischenstellung,
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Fig. 5 die Draufsicht des Möbels in einer auseinandergeklappten Stellung mit horizontalen Platten und
Fig. 6 die Seitenansicht einer Tisches mit dem Möbel als Tischbock.
Das in der Zeichnung dargestellte Möbel weist zwei Seitenrahmen 11, 12 auf, die an ihren oberen Stirnkantenbereichen über eine horizontale Achse 13 gelenkig miteinander verbunden sind. Jeder Seitenrahmen besitzt einen flächigen Ausschnitt 14, in dem jeweils eine obere und untere Platte 15, 16 um eine Achse 17, 18 drehbar gelagert ist. Die gegenüberliegenden und einander
zugeordneten Platten sind über eine horizontale Achse 19, 2 0 jeweils gelenkig miteinander verbunden.
Die Anordnung und insbesondere die Lage der Drehachsen 19, 2 0 an den Platten und im Seitenrahmen ist im einzelnen so getroffen, daß beim Aufklappen der Seitenrahmen in Richtung des Doppelpfeils 21 die Platten 15, 16 ebenfalls verschwenken. In der in Fig. 3 gezeigten Endstellung verlaufen beide Plattenpaare 15, 16 jeweils parallel und im wesentlichen horizontal. Dies wird dadurch erreicht, daß der Abstand der Gelenkachsen 19, 20 zu den Drehachsen 17, 18 in etwa dem halben horizontalen Abstand der korrespondierenden Drehachsen 17 beziehungsweise 18 in der ausgeklappten Stellung der Seitenrahmen 11, 12 entspricht. Ferner sind die Drehachsen 15, 16 jeweils im mittleren Bereich der Platten angeordnet. Damit ragen die Platten in der aufgestellten Lage seitlich aus den Seitenrahmen hervor. Es werden relativ große Abstell- und Ablageflächen 0 gebildet.
Bei der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsform verlaufen die Drehachsen 17 des oberen Plattenpaares 15 bis etwa zur Endstellung gemäß Fig. 3 oberhalb der Gelenkachse 19. Dadurch wird erreicht, daß sich beim Ausklappen die äußeren Enden der Platten von oben nach unten bewegen. Die Drehachsen 18 des unteren Plattenpaares 16 verlaufen bis etwa zur Endstellung gemäß Fig. 3 unterhalb der Gelenkachse 20. Die äußeren Enden 0 dieser Platten verschwenken sich daher von unten nach oben. Im Detail ist die Anordnung so getroffen, daß die Gelenkachse 19 entlang den oberen Stirnecken der oberen Platten und die Gelenkachse 2 0 entlang den unteren Stirnecken der unteren Platten verlaufen. Damit wird für
die horizontale Lage der Platten ein Anschlag durch die Stirnkanten 23, 24 selbst gebildet.
Das Möbel kann in wenigstens einer Zwischenstellung aufgestellt werden, in der die Platten noch nicht die horizontale Lage eingenommen haben. Aufgrund der Wahl der Lagen der Drehachsen 17, 18 und Gelenkachsen 19, 2 0 zueinander bilden das obere Plattenpaar 15 ein oben offenes V als Zeitungsständer. Die unteren Platten 16 bilden ein unten offenes V als Display für Prospekte oder dergleichen. Hier können nicht gezeigte hochstehende Vorsprünge an den freien Enden 22 der unteren Platten 16 vorgesehen sein, um ein Herabgleiten der abgelegten Gegenstände zu verhindern.
Das Möbel kann auch als Tischbock verwendet werden. Fig. 6 zeigt eine mögliche Anwendungsform mit zwei derartigen Möbeln, über die eine große Tischplatte 27 gelegt ist. Das Möbel bietet somit gleichzeitig Ablagemöglichkeiten unter dieser Tischplatte 27.
Wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, können die Platten 15, 16 und der Seitenrahmen 11 unmittelbar aus derselben Tischlerplatte herausgeschnitten werden. Es entsteht kaum Materialverlust. Die Platten werden anschließend mit den Achsen 17, 18 wieder in den so gebildeten Ausschnitt 14 eingesetzt.
Die Seitenrahmen weisen an ihrem oberen Quersteg 25 0 jeweils eine Aussparung 26 auf, die als Traggriff für das zusammengeklappte Möbel dienen. Es können nicht gezeigte Rast-, Riegel- oder Arretierelemente vorgesehen werden, die das Möbel in der zusammengeklappten Stellung, in einer Zwischenstellung und in der Stellung mit horizontalen Platten 15, 16 sicher fixieren. Insgesamt
wird ein vielseitig anwendbares Möbel bereitgestellt, daß ohne Werkzeug und ohne Kraftaufwand aufgestellt werden kann. Bei Nichtgebrauch läßt es sich äußerst platzsparend zusammenklappen und unterbringen.
Claims (14)
1. Klappbares Möbel mit zwei Seitenrahmen (11, 12), die im Bereich ihrer oberen Stirnkanten über eine horizontale Achse (13) gelenkig miteinander verbunden sind und die jeweils wenigstens einen flächigen Ausschnitt (14) aufweisen, in dem jeweils wenigstens eine Platte (15, 16) um eine horizontale Achse (17, 18) verschwenkbar gelagert ist, welche Platte jeweils mit der des anderen Seitenrahmens über eine horizontale Achse (19, 20) gelenkig miteinander verbunden ist derart, daß beim Auseinanderklappen der Seitenrahmen (11, 12) die Platten (15, 16) mit verschwenkbar sind.
2. Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ausschnitten jeweils eine obere und untere Platte (15, 16) verschwenkbar gelagert sind, die jeweils über eine horizontale Achse (17, 18) gelenkig miteinander verbunden sind.
3. Möbel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Rastelement vorgesehen ist, das die Seitenrahmen und/oder die Platten in einer Stellung arretieren, in der die Platten im wesentlichen horizontal verlaufen.
4. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenrahmen und/oder die Platten in wenigstens einer Zwischenstellung arretierbar sind, in der die Platten einen schrägen Verlauf aufweisen.
5. Möbel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zwischenstellung die oberen Platten (15) ein oben offenes V und die unteren Platten (16) ein unten offenes V bilden, oder umgekehrt.
6. Möbel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zwischenstellung die oberen und unteren Platten ein oben offenes V bilden.
7. Möbel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zwischenstellung die oberen und unteren Platten ein unten offenes V bilden.
8. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Platten, die in der Zwischenstellung ein unten offenes V bilden, an ihren freien Stirnkanten einen hochstehenden Absatz aufweisen.
9. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Drehachsen (17, 18) der Platten in dem Ausschnitt und die Lage der Gelenkachsen (19, 20) der Platten (15, 16) untereinander so gewählt sind, daß in der ausgeklappten Stellung sowohl die unteren als auch oberen Platten (15, 16) horizontal verlaufen.
10. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontalen Drehachsen (17, 18) der Platten in dem Ausschnitt in einem mittleren Bereich der Platten (15, 16) verlaufen, so daß diese in der ausgeklappten Stellung seitlich aus den Seitenrahmen herausragen.
11. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenrahmen in der oberen Querstrebe eine Aussparung (26) als Handgriff aufweisen.
12. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Seitenrahmen (11, 12) mit den in dem Ausschnitt befindlichen Platten (15, 16) aus einer einzigen Tischlerplatte geschnitten werden.
13. Tisch mit einer Tischplatte (27) und einem Untergestell, das wenigstens zwei Möbel gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche umfaßt.
14. Tisch nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (27) unmittelbar lose oder mittels rutschhemmender Elemente auf dem Möbel aufliegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20101725U DE20101725U1 (de) | 2001-02-01 | 2001-02-01 | Klappbares Möbel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20101725U DE20101725U1 (de) | 2001-02-01 | 2001-02-01 | Klappbares Möbel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20101725U1 true DE20101725U1 (de) | 2001-05-03 |
Family
ID=7952370
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20101725U Expired - Lifetime DE20101725U1 (de) | 2001-02-01 | 2001-02-01 | Klappbares Möbel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20101725U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2380843A (en) * | 2001-10-09 | 2003-04-16 | John Mchugh | Vehicle early warning system |
| AU770836B2 (en) * | 1999-08-30 | 2004-03-04 | Graeme MACKENZIE | Collapsible storage apparatus |
-
2001
- 2001-02-01 DE DE20101725U patent/DE20101725U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AU770836B2 (en) * | 1999-08-30 | 2004-03-04 | Graeme MACKENZIE | Collapsible storage apparatus |
| GB2380843A (en) * | 2001-10-09 | 2003-04-16 | John Mchugh | Vehicle early warning system |
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20010607 |
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Effective date: 20040901 |