DE2010032A1 - Flossenrohrwand - Google Patents
FlossenrohrwandInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B37/00—Component parts or details of steam boilers
- F22B37/02—Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
- F22B37/10—Water tubes; Accessories therefor
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Description
- Flossenrohrwand Die Erfindung bezieht sich auf eine gasdicht geschweißte Flossenrohrwand mit Einrichtungen zur gasdichten Durchführung von Wasser- und Dampfleitungen. Derartige Rohrdurchführungen sind zur Versorgung von Überhitzern, Ekonomisern oder dergleichen erforderlich, die innerhalb eines aus gasdicht geschweißten Flossenrohrwänden bestehenden Kesselzuges angeordnet sind.
- Aus dem DBGM 1 870 027 ist eine Flossenrohrwand bekannt, bei der zwei Rohre gegensinnig ausgebogen sind. In die dadurch gebildete längliche Öffnung ist ein plattenförmiges Einsatzstück eingeschweißt, das mit kreisförmigen Öffnungen versehen ist, durch die dampfführende Rohre hindurchtreten. Bei der Montage werden die Rander der kreisförmigen Öffnungen mit den durchtretenden Rohren verschweißt. An dieser Art der Dampfdurchführung durch die Flossenwand ist nachteilig; daß das Verschweißen der Vielzahl der durchtretenden, relativ nahe nebeneinanderliegenden Rohre mit dem Einsatzstück schwierig und teilweise nur durch Spiegelschweißung in der Zwangslage möglich ist. Infolge des für die Schweißungen erforderlichen Abstandes der durchtretenden Rohre besteht weiterhin die Gefahr, daß das zwischen den Bohrungen liegende Material des Einsatzstückes stark aufgeheizt wird, was Verzunderungen oder - infolge der ungleichmäßigen Ausdehnung - Risse in der Flossenwand zur Folge haben kann.
- Um derartige Nachteile zu vermeiden, hat man auch schon vorgeschlagen, das Einsatzstück wegzulassen und die Durchführungsstelle mit einer auf der Außenseite der Flossenwand aufgeschweißten Haube abzuschließen, durch deren Oberseite die Dampfleitungen austreten. Auch bei dieser finrichtung ist es also erforderlich, daß jedes der nahe beieinanderliegenden Dampfrohre einzeln mit der Oberseite der Haube gasdicht verbunden werden muß.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Durchführung von Wasser oder Dampf durch eine Flossenrohrwand wesentlich einfacher zu gestalten. Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, bei einer gasdicht geschweißten Flossenrohrwand mit Sinrichtungen zur gasdichten Durchführung von Wasser- und Dampfleitungen mindestens einen in die Flossenrohrwand eingeschweißten Verteiler bzw. Sammler vorzusehen. Die zur innerhalb des Kesselzuges angeordneten Wärmetauscherheizfläche führenden Rohre münden unmittelbar in den Verteiler bzw. SaLmler, der infolge des in ihm enthaltenen Wassersoder Dampfes nicht zu heiß werden kann. Verzunderungen und zu Rissen in der Flossenwand führende Dehnungen können also nicht mehr auftreten. Das Dichtschweißen einer Vielzahl nebeneinanderliegender Rohre in Zwangslage kann dadurch vermieden werden, daß der Verteiler bereits vor der Montage der Flossenwand mit den Wärmetauscherheizflächen verbunden wird. Bei der Montage des Kessels sind dann lediglich die Längsnähte zwischen Verteiler und Flossenwand zu schweißen und der Verteiler mit den außerhalb des Kesselzuges liegenden Anschlußrohren zu verbinden.
- Der Verteiler bzw. Sammler ist vorzugsweise über Stege mit den benachbarten Rohren der Flossenwand verbunden, um die notwendige Gasdichtheit zu erreichen. Wenn der Durchmesser des Verteilers jedoch größer ist als'der Durchmesser der Rohre der Flossenwand, dann wird zweckmäßig die Verteilerwandung unmittelbar mit den benachbarten Flossenrohren verschweißt. Dabei kann der Verteiler gegenüber der Ebene der Flossenrohrwand nach außen oder innen versetzt werden.
- Da in der Regel eine Vielzahl von Rohrreihen durch die Flossenwand geführt werden muß, ist es notwendig, daß mehrere nebeneinanderliegende Verteiler bzw. Sammler in der Flossenwand angeordnet sind. Diese können unmittelbar miteinander verschweißt werden oder zwischen ihnen kann jeweils noch ein Flossenrohr angeordnet sein.
- Die oberhalb und unterhalb der Verteiler bzw. Sammler endenden Flossenrohre sind zweckmäßig mit beflossten Umlenkstücken versehen, die über entsprechende Stege mit den Verteiler- bzw.
- Sammlerenden gasdicht verschweißt werden. Dadurch wird das Anschweißen der die Verteiler umgehenden Rohre der Flossenwand vereinfacht.
- Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sollen anhand von in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert werden. Es zeigen: Fig. 1 einen Aufriß eines in die~Flossenrohrwand eingelassenen Verteilers bzw. Sammler, Fig. 2 eine Draufsicht auf mehrere, gemäß Fig. 1 in der Flossenrohrwand angeordnete Verteiler bzw. Sammler, Fig. 3 einen in gegenüber der Fig. 1 abgewandelter Form in der Flossenrohrwand eingelassenen Sammler und Fig. 4 eine Draufsicht auf mehrere, gemaß Fig. 3 in der Flossenrohrwand angeordnete Sammler.
- Der in der Figur 1 dargestellte Verteiler oder Sammler 1 ist - gegenüber der Flossenrohrwand 2 etwas nach innen versetzt -in die Flossenrohrwand 2 eingeschweißt. Die Anschlußrohre 3 führen zum nicht dargestellten, im Kesselzug liegenden Uberhitzer und die im Durchmesser größeren Anschlußrohre 4 führen zu weiteren nicht dargestellten Einrichtungen außerhalb des Kesselzuges. Wie in Figur 2 dargestellt, lassen sich in dieser Weise ohne weiteres auch mehrere nebeneinanderliegende Verteiler bzw. Sammler la, 1b, lc in der Flossenrohrwand 2 anordnen.
- Dabei sind die Wandungen der Verteiler 1 direkt mit den jeweils benachbarten Rohren der Flossenwand 2 verschweißt.
- Bei dem in den Figuren 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel sind mehrere Verteiler bzw. Sammler la bis id unmittelbar nebeneinander in die Flossenwand 2 eingelassen. Um die oberhalb und unterhalb der Verteiler endenden Rohre der Flossenwand 2 bequem umlenken zu können, sind diese mit Umlenkstücken 5 versehen, die über Stege 6 mit den Verteilern verschweißt sind. Das Anschweißen der Umgehungsrohre 7 (Fig. 4) an die Umlenkstücke 5 ist d in einfacher Weise möglich.
Claims (5)
- PATENTANSPRUCHE
- ========================== 9 Gasdicht geschweißte Flossenrohrwand mit Einrichtungen zur gasdichten Durchführung von Wasser- und Dampfleitungen, g e -k e n n z e i c h n e t durch mindestens einen in die Flossenrohrwand (2) eingeschweißten Verteiler bzw. Sammler (1).
- 2; Flossenrohrwand nach Anspruch 1, d -a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Wandungen des Verteilers bzw. Sammlers (1) 1lnmittelbar mit den benach1Darten Rohren der Flossenrohrwand (2) verschweißt sind. -3. Flossenrohrwand nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t-, daß der Verteiler bzw. Sammler (1) gegenüber der Flossenrohrwand (2j versetzt angeordnet ist.
- 4. Flossenrohrwand nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß mehrere Verteiler bzw. Sammler (la) bis (1d) unmittelbar miteinander verschweißt in der Fl senrohrwand (2j angeordnet sind.
- 5. Flossenrohrwand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die oberhalb und unterhalb der Verteiler bzw. Sammler endenden Rohre der Flossenrohrwand (2) mit Umlenkstücken (5) versehen sind.Leerseite
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702010032 DE2010032A1 (de) | 1970-03-04 | 1970-03-04 | Flossenrohrwand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2010032A1 true DE2010032A1 (de) | 1971-09-16 |
Family
ID=5763980
Family Applications (1)
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Country Status (3)
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Families Citing this family (2)
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1970
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-
1971
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Also Published As
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| JPS509921B1 (de) | 1975-04-17 |
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