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DE1751364C - Strahlungsüberhitzer für einen Dampferzeuger - Google Patents

Strahlungsüberhitzer für einen Dampferzeuger

Info

Publication number
DE1751364C
DE1751364C DE1751364C DE 1751364 C DE1751364 C DE 1751364C DE 1751364 C DE1751364 C DE 1751364C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combustion chamber
tubes
bulkhead
wall
pipe wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur John 'Derby South (Großbritannien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sulzer AG
Original Assignee
Gebrueder Sulzer AG
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf einen Strahlung«- horizontal geführten, (Jampfdurchstriimten Rohren überhitzer für einen Dampferzeuger mit die Brenn- besteht, die an einem Ende an einen Eintrittssammkammer verkleidenden,alsVercjaropferheizflftebedie- lerS angeschlossen sind und sich quer durch die nenden RohrwUnden, welcher mindestens eine nahe Brennkammer bis nahe zu deren vorderer Rohrdem Austritt des Rauchgases aus der Brennkammer 5 wand 1 erstrecken. Der größte Teil der Rohre der angeordnete tafelartige Schottwand aufweist, die par- Schottwand 4 setzt sich dort in eine vertikale Rohrallel zum Rauchgasstrom sich quer durch die Brenn- wand 6 fort, die einen zweiten Teil der Überhitzerkammer erstreckt und deren von der einen Rohrwand heizfläche in der Nähe der Rohrwand 1 bildet und der Brennkammer ausgehenden Rohre mindestens zu dieser parallel verläuft. Der Übergang von der teilweise horizontal bis nahe an die gegenüberliegende io Schottwand 4 in die Rohrwand 6 geschieht dadurch, Rohrwand der Brennkammer geführt sind, wobei dje daß die horizontal geführten Rohre abwechselnd nach Rohre zwischen Eintritts=· und Austrittssammlern par- beiden Seiten aus der Tafelebene horizontal herausallel geschaltet sind. geführt und anschließend vertikal nach oben weiter-
Diese bekannte Anordnung von tafelartigen geführt sind (F i g. 2). Zur Aufhängung der Schott-Schottwänden im oberen Teil der Brennkammer hat 15 wand 4 und zum Halten der horizontal geführten
den Vorteil, daß die strahlungsbeheizte Heizfläche Rohre dieser Wand in einer Ebene sind zwei Paar
vergrößert wird. Dies wiederum verbessert die Tragrohre 7 und 8 vorgesehen. Die Rohre jedes Paa-
Wärmeaufnahme-Chafakteristik in Funktion der Last res erstrecken sich abwärts von der Brennkammer-
des Dampferzeugers decke, und zwar ein Rohr auf jeder Seite der Schott -
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese 20 wand 4. Die Tragrohre 7 sind an den beiden unterCharakteristik auf einfache Weise noch weiter zu ver- sten horizontalen Rohren der Schottwand 4 anbessern, geschlossen, während die Tragrohre 8 an den beiden
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die nächstuntersten Rohren der Schottwand 4 anRohre der Schottwand nahe der gegenüberliegenden geschlossen sind. Diese besondere Formgebung unter-Rohrwand der Brennkammer nach beiden Seiten aus as stützt das Halten der übrigen horizontal geführten der Schottwandebene horizontal abgebogen und an- Rohre in einer Ebene, während die Aufhängung der schließend vertikal nach oben zur Bildung einer vor -ganzen Schottwand 4 an der Brennkammerdecke oder der Brennkammer-Rohrwand parallel zu dieser ver- dem Stahigerüst erfolgt, das normalerweise über der laufenden weiteren Rohrwand geführt sind. Decke vorhanden ist.
Diese Ausbildung nat den Vorteil, daß die strah- 30 Die Tragrohre 7, 8 erstrecken sich somit horizonlungsbeheizte ÜberhitzerheizfJäche h der Brennkam- tal und vertikal und münden in einen gemeinsamen mer vergrößert wird, ohne daß der gegenseitige Ab- Austrittssammler 9, an dem die Rohre der Rohrstand der Schottwandheizflächen vern ndert wird. Es wand 6 ebenfalls angeschlossen sind. Diese Rohre läßt sich somit auf einfache Weise das Verhältnis können die Decke in der Nähe der Rohrwand 1 der Strahlungswärmeaufnahme des Verdampfers zu 35 durchdringen (wie mit der gestrichelten Linie 10 ander des Überhitzers beeinflussen. Dabei ergibt sich als gedeutet) oder eine zusätzliche Überhitzerheizfläche weiterer Vorteil, daß durch die vertikalen Rohrwände unter der Brennkammerdecke bilden (wie mit der der obere Teil der die Brennkammer verkleidenden ausgezogenen Linie 11 angedeutet;. Wenn die Aus-Verdampferrohre gegen Strahlungswärme geschützt führungsform mit der gestrichelten Linie 10 verwirkwird. Der obere Teil der Verdampferrohre ist näm- 40 licht wird, kann ein Austrittssammler 12 angeordnet Hch etwas gefährdet, weil in diesem Teil der größte sein, und die Tragrohrc 7, 8 sind dann außerhalb der Teil des Wassers bereits verdampft ist. Diese Schutz- Brennkammer an dem Austrittssammler 12 anwirkung durch die vertikalen Rohrwände ist beson- geschlossen.
ders bei miteinander verschweißten Verdampferroh- Somit ist der Vorteil gegeben, daß die beiden Überren bedeutungsvoll. 45 hitzerheizflächen gemäß der Ausführungsform nach
Einige beispielhafte Ausführungsformen der Er- F i g. 1 und 2 direkt miteinander verbunden sind und
findung werden an Hand der Zeichnung in der fol- gemeinsame Samm'er 5 und 9 oder 12 besitzen. Die
genden Beschreibung erläutert. Es zeigt jeweils in Tragrohrc 7, 8 sind voll entwässerbar. Außerdem
schematischcr Weise fördert das Fehlen von Zwischensammlern die
F i g. 1 den oberen Teil der Brennkammer eines 50 Dampfverteilung, da ein größerer Druckabfall zwl·
Dampferzeugers, sehen den Sammlern 5 und 9 oder 12 vorhanden ist.
Fig. 2 einen Schnitt entsprechend der Linie It-II Die Kosten verringern sich durch das Fehlen von
in F i g. 1, Zwischensammlern mit den zugehörigen Rohrleitun-
F i g. 'S und 5 der F i g. I entsprechende Darstel- gen. Außerdem wird der obere Teil der Rohrwand 1
lungen einer zwc<tcn bzw. dritten AusfUhrungsform 55 durch die Rohrwand 6 gegen Wärmestrahlung ge-
und schützt, während die durch Strahlung beheizte über-
Fig.4 und 6 je einen Schnitt entsprechend den hitzerheizfläche durch die Rohrwand6 vergrößert
Linien I V-t V und Vf-VI In F i g. 3 bzw. 5. wird.
Gemäß F i g. 1 ist die Brennkammer eines Dampf- Die Rohre der Schottwand 4 können, bevor sie in
erzeugen durch Rohrwttnde 1 und 2 gebildet, die von βο die vertikale Rohrwand 6 übergehen, zwei- oder
Wasser durchströmt und dementsprechend Ver- mehrmal hin- und hergeführt sein, um einen bestlmm-
dampferheizflachen sind. Verbrennungsprodukte von ten Dampfstrom in jedem Rohr zu erhalten. Auch
nicht gezeichneten Brennern strömen aufwärts durch können mehrere Schottwände angeordnet sein, wie
die Brennkammer, die sie über den mit 3 bezeichne· dies in Fig. 3 und 4 gezeigt 1st. Die Schottwinde
ten Oaskanal verlassen. Ein enter Teil einer tafel· f« 13, 14 und IS erstrecken sieh hier quer durch die
artigen StrahlungsSberhJtzerheizfllche ist in Form Brennkammer von Blntrittssammlem 5 aus, von
einer Schottwand 4 vorgesehen, die in der Nähe de» denen nur einer gezeigt ist, und Jede Schottwand hat
G«skanais3 angeordnet 1st und aus in der Tafelebene Umkehrbogen Mund 17. Die Rohre der Sehottwände
sind gehalten durch Paare von Tragrohren, von denen nur die Rohre 18 und 19 gezeigt sind, die die Schottwand 13 tragen, Die Tragrohre XR, 19 können in ahnlicher Weise, wie dies für das Ausführungsbeispiel gemäß F ί g. 1 und 2 beschrieben ist, an die S Eintritts- und AustriUssammler 5 bzw, U angeschlossen sein, und der größte Teil der Rohre der Schottwände geht in vertikale Rohrwände 20 über, die sich in der Nähe der Rohrwand 1 erstrecken. Die Rohrwände 20 durchdringen die Decke der Brennkammer und sind mit dem gemeinsamen Austrittssammler 21 verbunden.
F i g. 3 zeigt eine weitere Abwandlung, bei der die Tragrohre und die Rohre der Schottwände je einen besonderen Kreislauf bilden, bei dem die Tragrohre 18, 19 mit einem Ende an einem unabhängigen Sammler 5 a angeschlossen sind, wogegen der Anschluß des anderen Endes an einem zweiten unabhängigen Sammler nicht gezeigt ist
Es kann vorteilhaft sein, wenn die Rohre in der ao Nähe der Rohrwand 1 nicht den Rohrwänden ί und 20 in F i g. 1 und 2 bzw. F i g. 3 iind 4 entsprechende Heizflächen bilden, sondern eine Heizflächenvergrößerung durch Aufwärts- und Abwärtsführen dieser Rohre angestrebt wird. Fig. 5 und 6 zeigen den Weg, um eine vergrößerte Heizfläche zu erhalten, indem die Rohre — wie hei 23 angedeutet — in der vertikalen Rohrwand 22 gebogen werden. Außerdem werden die Rohre durch die Decke herausgeführt und dann durch die Decke zurückgeführt und innerhalb der Brennkammer zu einer Heizfläche 24 gebogen, wobei die Biegungen sich zwischen den Paaren von Tiagrohren 25, 26 befinden. Vorzugsweise betragt die Breite der zusätzlichen Heizfläche 24 ein Drittel oder die Hälfte der Breite der Schottwand 27. Die Heizfläche 24 erstreckt sich in der gleichen Ebene wie die Tragrohre 25, 26. F i g. 5 zeigt auch das Hin- und Herführen d_*r horizontalen Rohre innerhalb der Schottwand 27 mit den Umkehrbogen 28 und 29.
Es ist nicht notwendig, die Rohre der Rohrwand 22 durch die Decke heraus- und dann zurückführen. Als eine weitere Möglichkeit können die Rohre der Rohrwand 22 zunächst entlang der Decke und dann in die Heizfläche 24 geführt sein.
N^h einer nicht dargestellten Ausführungsform der Erfindung gehen dis horizontal geführten Rohre der tafelartigcn Überhitzerheizfläche aus vertikal geführten Rohren hervor, die ebenfalls eine Strahlungswärme aufnehmende Rohrwand bilden, die nahe und parallel zu der ihr benachbarten Brennkammerwand verläuft. Die vertikal geführten Rohre dieser Ausführungsform würden also in F i g. 1 den Sammler 5 ersetzen und die aus ihnen gebildete Rohrwand würde nahe der Brennkammerrohrwand 2 sich nach oben erstrecken. In ihrem Aufbau entspricht diese Rohrwand also der Rohrwand 6, zu der sie zusätzlich vorhanden ist. Diese Ausführungsform eigenet sich gut für Turm1', Jsel, die keinen seitlichen Oaskanal 3 aufweisen.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Strahlungsüberhitzer für einen Dampferzeuger mit die Brennkammer verkleidenden, als Verdampferheizfläche dienenden RohrwSnden, welcher mindestens eine nahe dem Austritt des Rauchgases aus der Brennkammer angeordnete tafelartige Schottwand aufweist, die parallel zum Rauchgasstrom sich quer durch die Brennkammer erstreckt und deren von der einen Rohrwand der Brennkammer ausgehenden Rohre mindestens teilweise horizontal bis nahe an die gegenüberliegende Rohrwand der Brennkammer geführt sind, wobei die Rohre zwischen Eintrittsund Austrittssammlern parallel geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre der Schottwand (4, 13, 14, 15, 27) nahe der gegenüberliegenden Rohrwand (1) der Brennkammer nach beiden Seiten aus der Schottwandebene horizontal abgebogen 1; J anschließend vertikal nach oben zur Bildung einer vor der Brtnnkammer-Rohrwand (1) parallel zu dieser verlaufenden weiteren Rohrwand (6, 20, 22) geführt sind.
2. Strahlungsüberhitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre der Schottwand (13, 17) in deren Ebene io an sich bekannter Weise mehrfach hin- und hergeführt sind, bevor sie sich in der vertikalen Rohrwand (20,22) fortsetzen (F i g. 3, 5).
3. Strahlungsüberhitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die vertikale Rohrwand (22) bildenden Rohre in der Wandebene mehrmals auf und ab geführt sind (F i g. 6).
4. Strahlungsüberhitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die vertikale Rohrwand (ό) bildenden Rohre sich in einen die Brennkammerdecke verkleidenden Teil (11) fortsetzen (F ig. 1).
5. Strahlungsüberhitzer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die untersten Rohre der Schottwand (4; 13; 27) in über die horizontale Länge verteilt angeordnete Tiagrohre (7; 8; 18, 19; 25, 26) übergehen, die zwischen Eintrittsund Austrittssammler (5, 9) geschaltet sind (Fig. 1). t
6. Strahiungsüberhitzer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragrohrc (18, 19) an einen von dem Eintrittssammler (5) für die Rohre der Schottwand (13) unabhängigen EintriUssammler (5 a) angeschlossen sind (Fig. 3).
7. Strahlungsüberhitzer nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von der einen Rohrwand (2) der Brennkammer ausgehenden Rohre der Sch ^ttwand (4) dort eine weitere nahe und parallel zu der Rohrwand (2) angeordnete Heizfläche bilden, bevor sie in die Schottwand (4) Übergehen.
Hieran 1 Blatt: Zeichnungen

Family

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