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DE2009808A1 - Strahlrohr mit kontinuierlicher Ver brennung - Google Patents

Strahlrohr mit kontinuierlicher Ver brennung

Info

Publication number
DE2009808A1
DE2009808A1 DE19702009808 DE2009808A DE2009808A1 DE 2009808 A1 DE2009808 A1 DE 2009808A1 DE 19702009808 DE19702009808 DE 19702009808 DE 2009808 A DE2009808 A DE 2009808A DE 2009808 A1 DE2009808 A1 DE 2009808A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combustion
jet pipe
ambient air
engine
jet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702009808
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19702009808 priority Critical patent/DE2009808A1/de
Publication of DE2009808A1 publication Critical patent/DE2009808A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K7/00Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof
    • F02K7/10Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof characterised by having ram-action compression, i.e. aero-thermo-dynamic-ducts or ram-jet engines
    • F02K7/12Injection-induction jet engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)

Description

  • Strahlrohr mit kontinuierlicher Verbrennung Die Erfindung betrifft ein Strahlrohr mit offenem Kreislauf und kontinuierlicher Verbrennung als Strahltriebwerk für Luftfahrzeuge mit großem Geschwindigkeitsbereich.
  • Derartige Gasstrahltriebwerke beziehen im Gegensatz zu Raketentriebwerken den zur Verbrennung bendtigten Sauerstoff aus der Umgebungsluft, die in das Triebwerk eingebracht und verdichtet werden muß.
  • Bekannt ist, daß die dazu benötigte Energie entweder direkt den anströmenden Luftmassen entnommen (Staustrahltriebwerk) oder, daß ein großer Teil der Abgasenergie dazu verwendet wird, um über eine Gasturbine einen Verdichter anzutreiben, der einen Teil dieser Energie den angesaugten Luftmassen zuführt. Bekannt ist weiterhin die Ausnutzung der kinetischen Energie der Abgase in Verbindung mit der Resonanz einer Luftspule bei den intermittierenden Strahltriebwerken, sowie die Luftansaugung durch die Eintrittsgeschwindigkeit des Brennstoffs oder eines Brennstoffgemischs (deutsche Auslegeschr.
  • Nr. 1 209 809).
  • Das Staustrahltriebwerk hat den Nachteil, daß es nur bei hoher relativer Luftgeschwindigkeit Schub erzeugen kann, es ist deshalb als Antrieb von Pahrzeuaen bei niedrigen Geschwindigkeiten ungeeionet.
  • Die Turbostrahltriebwerke haben wegen der hohen Verluste im Bereich von Turbine und Verdichter besonders bei niedrigen Geschwindiqkeiten einen verhältnismäßig ungünstigen Wirkungsgrad. Die hohe Beanspruchung von beweglichen Teilen bedeutet Verschleiß und Stranfälligkeit. Die Vorrichtung zur UberfUhrung von Abgasenergie an die angesaugte Luft, nimmt den qrößten Teil des Trlebwerksqewlchtes ein, das damit gegenüber den reinen Strahlrohren entsprechend hoch ausfällt.
  • Bei den intermittierenden Strahlrohren erlauben bekanntlich die qeringe Abgasgeschwindigkeit, sowie deren begrenzte Masse, keine hohen Schubleistungen und keine hohen Geschwindigkeiten. Mechanische Rückströmdrosseln sind sehr störanfällig.
  • Die auftretenden Schwingunqen belasten Triebwerk und Fahrzeug.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein leichtes Strahlrohr zu konzipieren, das in der Lage ist, ohne Anströmqeschwindiqkeit der Umgebungsluft diese anzusaugen, ihr Energie zuzuführen, sie zu verdichten und einer kontinuierlichen Verbrennung zuzubrinqen, die den Vorschub erzeugt. Die dazu benötigte Abgasenergie soll nicht erst in mechanische oder andere Energieformen umgewandelt werden, sondern die aerodynamischen Kräfte der Abgase sollen unmittelbar für diese Aufgabe genutzt werden. Außerdem soll das Triebwerk auch für hohe, d.h. Überschallgeschwindigkeiten geeignet sein.
  • Diese Aufqabe wird erfindungsgemäf3 dadurch gelöst, daß die Saugwirkung der schnellen Abgase oder eines Teiles davon -nach Bernoulli: g Pw 2 (Vaz - V ) - dazu genutzt wird, Umgebungsluft anzusaugen und mit diesen Abgasen zu vermischen. Das derart mit Sauerstoff angereicherte energiereiche Gasgemisch wird verlangsamt und damit verdichtet, so daß es nun in der Lage ist, nach geeigneter Umlenkung die Verbrennungsvoränge innerhalb des Triebwerks durch Sauerstoffversorgung und Brennstoffverqasung aufrecht zu erhalten. Dabei werden die Abgase dieser Verbrennungsvorgänge dazu nutzt, um teils das erwähnte Sauerstoffgemisch und teils einen Vortriebsimpuls zu erzeugen.
  • Mit zunehmender Anströmgeschwindigkeit der Umgebungsluft kann graduell auf das Ansauqen durch Abgase verzichtet werden, und das Triebwerk wird durch gleichzeitige Veränderung der aerodynamischen Gestaltung stufenweise in ein Staustrahltriebwerk umgewandelt.
  • Um ein solches Strahlrohr in einfacher Weise besonders hinsichtlich der äußeren ormgebung den Erfordernissen eines Triebwerks für Luftfahrzeuge anpassen zu können, sind nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung alle wesentlichen Bauteile in einer Anordnung von konzentrischen teilweise konischen Rohren zusammengesetzt, die sich durch gegenseifige Verschiebung den jeweiligen aerodynamischen Verhältnissen anpassen lassen. Die Brennkammer, die den Ga.sstrahl zum Ansauqen und Verdichten der Umgebungsluft erzeugt--im weiteren Text Versorgungsbrennkammer genannt- erfüllt nur diese Aufgabe und erzeugt keinen Vortriebsimpuls.
  • Die mit der Erfinduna erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß ein leichtes unkompliziertes Strahltriebwerk für einen qroßen Geschwindigkeitsbereich zur Verfugung steht.
  • Der fehlende niedrige Ceschwindigkeitsbereich des Staustrahltriebwerks, sowie der fehlende hohe des intermittierenden Strahlrohres werden abgedeckt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen A, B und C dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben: Fig. A zeigt das Triebwerk bein Betrieb im niedrigen Geschwindigkeitsbereich. In einer Versorgungsbrennkammer (1) wird ein schneller Gasstrahl erzeugt, der zur Verringerung der Reibungsverluste in eineiv' Diffuser (2) verlangsamt wird. Durch Querschnittsverengung und Umlenkung wird der Abgasstrahl wieder beschleunigt und in entgegengesetzte Richtung gelenkt <3). Über die Ansaugringöffnung (4) wird auf Grund der hohen Austrittsgeschwindigkeit der Abgase aus der Ringöffnung (5) Umgebungsluft angesaugt, in dem geraden Teil (6) beschleunigt und mit den Abgasen vermischt. Der Energiegehalt der Abgase wird gleichmäßig auf das so entstandene Gasgemisch verteilt, zusätzlich wird durch die abgegebene Wärme des Innenrohres Energie übertragen.
  • Das mit Sauerstoff angereicherte -enerqiereiche Gasgemisch wird nun in einem Diffusor (7) verdichtet und teilweise der Versorgungsbrennkammer (1) und einer Ringbrennkarnrner (8) zur Unterhaltung der Verbrennung zugeleitet. Der Rohrmantel (9) gestattet es, die Versorgungsbrennkammer mit der Summe aus statischem und dynamischem Druck zu beaufschlagen. Die in der Ringbrennkammer (8) beschleunigten Gase liefern in dem Ausführungsbeispiel den Vortriebsimpuls.
  • Fig. B zeigt das Triebwerk bei Anströmgeschwindigkeiten im Uberschallbereich. Die Versorgungsbrennkammer (1) wird durch Verlängerung des teleskopischen Rohrmantels (9) ganz oder teilweise außer Betrieb genommen. Der Einlaßkegel (10) wird derart verschoben, daß die Ringöffnung (5) ganz oder teilweise geschlossen, sowie die Lufteinlaßgeometrie den aerodynamischen Verhältnissen der jeweiligen Uberschallströmung angepaßt wird. Das Triebwerk arbeitet in Verbindung mit der Ringbrennkammer (8) als Staurohr.
  • Fig. C zeigt das Triebwerk beim Anlaßvorgang. Der Versorgungsbrennkammer (1) wird durch Verlängerung des teleskopischen Rohrmantels (9) über ein Anlaßaggregat Frischluft (11) zugeführt, bis der erzeugte Abgasstrahl (12) schnell genug ist, um das Triebwerk selbständig mit Umgebungsluft zu versorgen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche
    strahlrohr mit kontinuierlicher Verbrennung, das in r Lage ist, die zur Unterhaltung der Verbrennung benötigte Umgebungsluft in - allen Geschwindigkeitsbereiw chen selbstätig anzusaugen und in geeigneter Form der Verbrennung zuzuführen, dadurch-gskennzeichnet, daß die Saugwirkung der schnellen Verbrennungsabgase oder eines Teiles davon dazu genutzt wird, Umgebungsluft anzusaugen daß der weitere Energiegehalt dieser Abgase durch deren Mischung mit der angesaugten Luft teilweise auf diese übertragen wird und daß dieses Gasgemisch nach Verdichtung in einem Diffusor ganz oder teilweise der-Verbrennung zur Sauerstoffversorgung und Brennstoffvergasung zugeführt wird.
  2. 2. Strahlrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansaug- und Verdichterteil sowie die Brennkammern aus einer Anordnung konzentrischer teilweise konischer Rohre und einem Einlaßkegel bestehen, die durch gegenseitige Verschiebung das Triebwerk dem jeweiligen Betriebszustand bzw. der jeweiligen Gasgeschwindigkeit anpassen.
  3. 3. Strahlrohr nach Anspruch l und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasstrahl zur Energiezuführung an die Umgebungsluft gesondert und nicht von einer vortrieberzeugenden Brennkammer erzeugt wird.
DE19702009808 1970-03-03 1970-03-03 Strahlrohr mit kontinuierlicher Ver brennung Pending DE2009808A1 (de)

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DE2009808A1 true DE2009808A1 (de) 1971-09-23

Family

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DE (1) DE2009808A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0370209A1 (de) * 1988-10-06 1990-05-30 The Boeing Company Antrieb für Fahrzeuge von langsamer bis hypersonischer Schnelligkeit
WO1991016535A1 (en) * 1990-04-23 1991-10-31 Robey Marvin L Supercharged vapor pressure thermodynamic drive

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0370209A1 (de) * 1988-10-06 1990-05-30 The Boeing Company Antrieb für Fahrzeuge von langsamer bis hypersonischer Schnelligkeit
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