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DE2009639A1 - Trennbares, mehrteiliges Gelenk - Google Patents

Trennbares, mehrteiliges Gelenk

Info

Publication number
DE2009639A1
DE2009639A1 DE19702009639 DE2009639A DE2009639A1 DE 2009639 A1 DE2009639 A1 DE 2009639A1 DE 19702009639 DE19702009639 DE 19702009639 DE 2009639 A DE2009639 A DE 2009639A DE 2009639 A1 DE2009639 A1 DE 2009639A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing
joint
joint according
bearing part
locking lugs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702009639
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst 5630 Remscheid Hasten Heinemann Heinz Walter 5600 Wup pertal Ronsdorf Brockhaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHARWAECHTER KG
Original Assignee
SCHARWAECHTER KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHARWAECHTER KG filed Critical SCHARWAECHTER KG
Priority to DE19702009639 priority Critical patent/DE2009639A1/de
Publication of DE2009639A1 publication Critical patent/DE2009639A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/10Hinges or pivots of special construction to allow easy separation or connection of the parts at the hinge axis
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D5/00Construction of single parts, e.g. the parts for attachment
    • E05D5/10Pins, sockets or sleeves; Removable pins
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C11/00Pivots; Pivotal connections
    • F16C11/04Pivotal connections
    • F16C11/045Pivotal connections with at least a pair of arms pivoting relatively to at least one other arm, all arms being mounted on one pin
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D5/00Construction of single parts, e.g. the parts for attachment
    • E05D5/10Pins, sockets or sleeves; Removable pins
    • E05D5/12Securing pins in sockets, movably or not
    • E05D5/127Securing pins in sockets, movably or not by forcing the pin into the socket
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D5/00Construction of single parts, e.g. the parts for attachment
    • E05D5/10Pins, sockets or sleeves; Removable pins
    • E05D5/12Securing pins in sockets, movably or not
    • E05D5/128Securing pins in sockets, movably or not the pin having a recess or through-hole engaged by a securing member
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
    • E05Y2900/53Type of wing
    • E05Y2900/531Doors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

  • Trennbares, mehrteiliges Gelenk Die Erfindung bezieht sich auf ein trennbares, mehrteiliges Gelenk, bestehend aus mindestens zwei ineinandergreifenden, innenliegende Lagerflächen aufweisenden Gelenkteilen und einem mit den Lagerflächen beider Gelenkteile zusammenwirkenden Lagerteil, welches von den Lagerflächen des einen Gelenk teiles vollständig und von den Lagerflächen des anderen Gelenkteiles teilweise umgriffen ist, wobei eines der Gelenkteile mit einer senkrecht zu seinen Lagerflächen gerichteten, vorzugsweise schlitzförmigen Öffnung versehen ist.
  • Die Erfindung bezweckt eine Trennbarkeit bereits justierter Körper zum Zwecke einer weiteren Bearbeitung.
  • Die Erlangung exakt geführter Bewegungen zweier mittels eines Gelenkes beweglich miteinander verbundener Körper ist zu einem wesentlichen Teil von der Justierung des Gelenkes abhängig. Dabei ist es in manchen Fällen vorteilhaft die Justierung des Gelenkes vorzunehmen bevor mit der Bearbeitung der miteinander zu verbindenden Körper ein hohes Gewicht aufweisen und eine exakte Führungihrer 3bewegungen durch das Gelenk gefordert wird, müssen die Gelenktoileüber ausreichend dimensionierte Lagerflächen gegeneinander bzw. gegen das Lagerteil abgestützt sein und muß ferner das Gelenk leicht, vor allem ohne eine gegenseitige Winkelbewegung der beiden miteinander verbundenen Körper trennbar sein.
  • Für diesen Zweck sind im Prinzip Gelenke der eingangs bezeichneten Art geeignet, und haben eine praktische Anwendung bei der Anlenkung aushängbarer Klappen oder Deckel gefunden.
  • Für die Anlenkung aushängbarer Klappen oder Deckel sind trennbare Scharniere bekannt, bei denen in geschlossenen Scharnieraugen eines Scharnierflügels ein Scharnierbolzen unbeweglich gelagert ist und das oder die Scharnieraugen des anderen Scharnierflügeis mit einem axialen Schlitz versehen sind, derart, daß der andere Scharnierflügel in einer bestimmten Winkelstellung auf den Scharnierbolzen aufgeschoben werden kann. Derart trennbar gestaltete Scharniere ermöglichen nur eine sehr begrenzte Schwenkbarkeit der Klappen bzw. Deckel und sind ferner für die Erlangung exakt geführter Bewegungen weniger gut geeignet. Da hierbei die Klappe oder der Deckel wählen des Einhängens des Scharnieres außerdem in eine außerhalb seines normalen Schwenkbereiches liegende Stellung gebracht werden muß ist das Zusammenfügen des Scharnieres sehr mühsam, wenn der Deckel bzw. die Klappe ein hohes Gewicht aufweist.
  • Ferner sind noch solche Scharniere bekannt, deren beide Flügel geschlossene Scharnieraugen aufweisen und deren Scharnierbolzen axial entfernbar ist. Das Zusammenfügen eines solchen Scharnieres erfolgt so, daß zunächst die Scharnieraugen beider Scharnierflügel in eine fluchtende Lage gebracht werden und anschließend der Scharnierbolzen eingefügt wird.
  • Diese Scharniere sind zwar geeignet eine exakte Bewegungsführung zu erzwingen, jedoch ist das Einhängen des Scharnieres insbesondere dann äußerst schwierig, wenn der anzulenkende Deckel bzw. die Klappe ein hohes Gewicht aufweist und mehrere, im Abstand voneinander angeordnete Scharniere dieser Art gleichzeitig einzuhängen sind. Bei innenliegenden Scharniere ren scheidet die Anwendung solcher Scharniere häufig deswegen völlig aus, da die Einbauverhältnisse ein völliges Entfernen des Scharnierbolzens nicht gestatten.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde ein aus wenigstens drei Teilen bestehendes, trennbaren Gelenk der eingangs näher bezeichneten Art zu schaffen, dessen beide Gelenkteile unabhängig von ihrer gegenseitigen Winkelstellung durch eine schiebende Bewegung zusammenftigbar und im zusanengefllgten Zustand über zur Erzwingung exakt geführt er Bewegungen der mit einander verbundenen Körper ausreichende Lagerflächen abgestützt sind, und bei dem die beiden Gelenkteile unbegrenzt gegeneinander bewegbar sind.
  • Diese Aufgabe wird erfindungagemä3 dadurch gelöst, daß im Lagerteil und am Rand der Öffnung des anderen Gelenkteiles wechselweise senkrecht zur Lagerachse gerichtete, querschnittsgleiche Ausnehmungen und VorsprUnge-in Achsrichtung gegeneinander versetzt angeordnet sind und das Lagerteil achsparallel zur Lagerachse verstellbar in beiden Gelenkteilen gelagert ist. Die Verstellbarkeit des Lagerteils ist dabei auf einen dem Betrag des gegenseitigen Versatzes zwischen den Ausnehmungen im Lagerteil und den Vorsprüngen am Rand der Öffnung des anderen Gelenkteiles entsprechenden Betrag begrenzt. Erfindungsgemäß weist das Lagerteil wenigstens eine zur Lagerachse senkrechte Ausnehmung auf, während die Öffnung des anderen Gelenkteiles von wenigstens einer, dem Ausnehmungsquerschnitt des Lagerteiles angepassten Sperrnase teilweise übergriffen ist, derart, daß das andere Gelenkteil über seine Öffnung radial auf das Lagerteil aufschiebbar und mittels einer axialen Verstellung des Lage teiles über die Sperrnase mit diesem quer zur Lagerachse verriegelt ist. Ausbildung und insbesondere Anordnung von Sperrnase und Ausnehmung sind dabei so getroffen, daß da.
  • andere Gelenkteil über zwei möglichst weit voneinander entfernte Lagerflächenabschnitte am Lagerteil abgestützt ist.
  • Das erfindungsgemäße Gelenk kann sowohl als einfaches Schwenklager als auch ale gugelgelenk auegebildet sein.
  • Bei der Anwendung der Erfindung auf ein Kugelgelenk ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform torgoeohon, daß ein Lagerteil von der Gestalt etwa einer halben Hohlkugel in einer mehr als halbkugeligen, mit wenigstens bis zum Kugeläquator reichenden, einander gegenüberliegenden Ausnehmungen versehenen Kugelpfanne quer zu den Ausnehmungen verstellbar angeordnet und mit einer sich über einen Teil seines Umfanges hin erstreckenden Nut versehen ist, welche ein Aufschieben des Lagerteils auf eine an einem zapfenförmigen Gelenkteil angeordnete, mit einander gegenüberliegenden Abflachungen versehene Gelenkkugel gestattet. Dabei kann die Gelenkkugel in einer Lage, in der die Ausnehmungen der Kugelpfanne und die Abflachungen der GelenkkugelXte ungsgleich sind, in die Kugelpfanne eingeschoben und das Lagerteil auf die Gelenkkugel aufgeschoben werden. In dieser Lage ist die Gelenkkugel gegenüber der Kugelpfanne durch das Lagerteil gegen ein Herausgleiten verriegelt. In der verriegelten Lage liegt das zapfenförmige Gelenkteil am Ssckende der Nut im Lagerteil an und ist in dieser Stellung zum Lagerteil über an sich bekannte Mittel festlegbar.
  • Bei Anwendung der Erfindung auf ein einfaches Schwenkgelenk ist gemäß einer bevorzugten Verwirklichungsform der Erfindung vorgesehen, daß das eine Gelenkteil zwei im Abstand voneinander befindliche Lageraugen und das andere Gelenkteil ein in den Abstand zwischen den Lageraugen des einen Gelenkteiles eingreifendes Lagerauge, welches mit einer vorzugsweise schlitzförmigen, senkrecht zu seinen Lagerflächen gerichteten Öffnung versehen ist, aufweist, und daß das Lagerteil als Lagerbolzen, der in beide Gelenkteile axial verschieblich eingepasst ist, ausgebildet ist. Die Öffnung des anderen Gelenkteiles wird von an ihren Rändern angeordneten, quer zur Öffnung gerichteten Sperrnasen teilweise übergriffen, während im Lagerteil mit einem axialen Versatz gegenüber den Sperrnasen am Öffnungsrand des Lagerauges,mit den Sperrnasen querschnittsgleiche und senkrecht zur Lagerachse gerichtete Ausnehmungen bzw. Abflachungen vorgesehen sind.
  • In bevorzugt er Einzelausgestaltung der Erfindung ist dabei vorgesehen, daß die Ausnehmungen des Lagerteiles durch umlaufende Radialnuten und die Sperrnasen durch die Öffnungsränder überragende Vorsprünge gebildet sind, wobei die Sperrnasen symetrisch zur Länge des Lagerauges in Abständen voneinander angeordnet sind und die Radialnuten des Lagerteiles gleichgroße Abstände voneinander besitzen. Je nach der zu erwartenden Belastung des Gelenkes können zwei oder drei Sperrnasenpaare am anderen Gelenkteil vorgesehen werden, wobei die außenliegenden Sperrnasen in Verlängerung der Gewerbeflächen ausgebildet sind, sodaß in der verriegelten Normalstellung die am weitesten voneinander entfernt liegenden Lagerflächenabschnitte des Lagerauges des anderen Gelenkteiles mit dem Lagerteil zusammenwirken, wodurch sowohl in radialer als auch axialer Richtung eine günstige Abstützung der auf das Gelenk wirkenden bzw. von diesem zu über tragenden Kräfte erreicht wird. Der Axialversatz der Radialnuten im Lagerteil ist mindestens so groß, daß die Radialnuten in der Normalstellung des Lagerteils außerhalb des an die Sperrnasen angrenzenden Lagerflächenbereiches des Lagerauges liegen.
  • Gemäß einer anderen Einzelausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Sperrnasen sich über einen wesentlichen Teil oder über die gesamte Länge des Lagerauges hin erstrekken und das Lagerteil mit einander gegenüberliegenden, axial len Ausnehmungen bzw. Abflachungen versehen ist, die gegenüber dem Lagerauge axial versetzt angeordnet sind.
  • In weiterer Einzelausgestaltung der Erfindung wird ferner vorgeschlagen, daß das Lagerteil einenends mit einem die Öffnungsränder des Lagerauges des einen Gelenkteiles übergreitendez Kopfund anaernends mit einer Radialnut, in welch in bekannter Weise eine die Öffnungsränder des anderen Lag,. eraqes 4.. einen Gelenkteiles übergreifernde Sicherungsscheibe eingreift, versehen ist. Aakopfasitigen Schaftteil des Lagerteils iet ferner in einem, dem ftird.ie Verriegelung bzw. Entriegelung des anderen Gelenkteile. erforderlichen axialen Verstellweg des Lagerteiles entsprechenden Abstand rom Kopf eine weitere Radialnut vorgesehen, in welche ein offener Federring eingepasst ist. Mit Hilfe dieses Federringes kann das Lagerteil in der Entriegelungsetellung selbsttätig festgelegt werden, während andererseits der Federring zusammen mit dem Schaftteil des Lagerteiles in das Lagerauge des einen Gelenkteiles eingeschoben werden kann. Schließlich kann noch vorgesehen sein, daß das Lagerteil gegenüber dem einen Gelenkteil verdrehgesichert ist. Eine solche Vefdrehsicherung kann im Einzelnen auf verschiedene Weisen erfolgen, so kann ein mit einer Abflachung des Kopfes des Lagerteiles zusammenwirkender Lege schlüssel vorgesehen sein, oder es kann am Schaftteil des Lagerteils ein Vielkant ausgebildet sein, welcher mit einer entsprechenden Gegenform im Lagerauge zusammenwirkt. Die axiale und radiale Verstellung bzw. Festlegung des Lagerteiles gegenüber dem einen Gelenkteil kann selbstverständlich auch durch Gewinde bewirkt werden.
  • Die erfindungsgemäße Gestaltung eines Gelenkes gestattet die gegenseitige Ver- bzw. Entriegelung zweier Gelenkteile in einer Weise die ein Zusammenfügen beider Gelenkteile unabhängig von deren gegenseitiger Winkel stellung ermöglicht und ferner eine unbegrenzte gegenseitige Schwenkbarkeit beider Gelenkteile in der verriegelten Stellung gewährleistet.
  • Insbesondere für die gelenkige Verbindung schwerer Körper ist dabei von Vorteil, daß das zusammenfügen der Gelenkteile durch eine schiebende Bewegung erfolgt. Im zusammengefügten Zustand des Gelenkes sind ferner beide Gelenkteile über ausreichende und günstig angeordnete Lagerflächenabschnitte derart abgestützt, daß auch verhälnismäßiggroße Kräfte übertragen werden können, ohne dadurch die Bs ktheit der FUhrung des bewegten Gelenkteiles zu Sefähr4en. als weiterer Vorzug der Erfindung wäre schließlich noch ansuftihren, daß die g.-gegenseitige Verriegelung der beiden Gelenkteile durch eine einfache geradlienige Verstellung des Lagortelis bewirkt werden kann.
  • Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die hier im einzelnen beschriebenen Verwirkligungsformen beschränkt, sondern umfaßt vielmehr die gegenseitige Verriegelung zweier Gelenkteile, deren eines wenigstens teilweise geöffnet ist, mittels eines verstellbaren, gemeinsamen Lagerteiles.
  • In der nachfolgenden Beispielsbeschreibung ist die Erfindung anhand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele im einzelnen beschreiben. In der Zeichnung zeigt die Figur 1 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäß gestaltetes Schwenklager; Figur 2 einen Schnitt durch Figur 1 entlang der Linie 11-11; Figur 3 einen Schnitt durch Figur 2 entlang der Linie III-III; Figur 4 eine Draufsicht auf eine andere, erfingunsgemäße Gestaltsform eines Schwenklagers; Figur 5 einen Schnitt durch Figur 4 entlang der Linie V-V; Figur 6 einen Schnitt durch Figur 5 entlang der Linie VI-VI; Figur 7 eine Draufsicht auf eine weitere, erfingunsgemäße Gestaltungsform eines Schwenklagers; Figur 8 einen Schnitt durch Figur 7 entlang der Linie VIII-VIII; Figur 9 einen Schnitt durch Figur 8 entlang der Linie IX-IX; Figur lo eine schaubildliche Darstellung einer anderen Verwirklichungsform der Erfindung.
  • Von zwei, mit einem gemeinsamen Lagerteil 1 zusammenwirkenden Gelenkteilen 2 und 3 ist jedes an einem von zwei-gelenkig miteinander zu verbindenden Körpern über Anschlagplatten 4 bzw. 5 und Schraubenbolzen 6 bzw. 7 befestigt. Das eine Gelenkteil 2 weist zwei im Abstand voneinander angeordnete Lageraugen 8,9 auf, während das andere Gelenkteil 3 ein in den.Abatand zwiSchen den Lageraugen des einen Gelenkteiles 2 eingreifendes Lagerauge lo aufweist. Das Lagerteil.1 ist als Lagerbolzen ausgebildet und in die Lageraugen 8 bis lo beider Gelenkteile 2,3 axial verschieblich eingepaßt. In der Verriegelungsstellung ist das Lagerteil 1 über einen Kopf 11 und eine, in eine Radialnut 12 eingreifende Sicherungsscheibe 13, welche zweckmäßigerweise als Federscheibe ausgebildet ist, gesichert. Die Sicherungsscheibe 13 umfaßt das Lagerteil 1 nur teilweise und ist radial zu diesem aus der Nut 12 herausziehbar. In der Entriegelungsstellung ist das Lagerteil mittels eines in eine an seinem kopfseitigen Schaftteil 14 angeordnete Radialnut 15 eingepaoten, offenen Federringes 16 selbsttätig festlegbar. Der Federring 16 kann zusammen mit dem Schaftteil 14 des Lagerteiles 1 in das Lagerauge 8 des einen Gelenkteiles 2 eingeschoben werden.
  • Bei dem in den Figuren 1-3 dargestellten Ausführungsbeispiel eines Schwenklagers ist die schlitzförmige Öffnung (18) im wesentlichen dem Durchmesser des Lagerteils angepaßt.
  • Im Bereich seiner beiden Gewebeflächen 19 und 20 sind einander gegenüberliegend an den Rändern der Öffnung 18, diese teilweise übergreifende Sperrnasen 21, 22 angeordnet, deren Breite gleich oder wie dargestellt ungleich bemessen sein kann, je nach dem an welcher Stelle des Schwenklagers größere Axialkräfte aufgenommen werden müssen. Den Sperrnasen 21,22 sind gleich breite Radialnuten 23,24 im Lagerteil 1 zugeordnet, welche jedoch im Lagerteil 1 mit einem axialen Versatz gegenüber den Sperrnasen 21, 22 angeordnet sind.
  • Die Tiefe der Radialnuten 23,24 entspricht der Höhe der Sperrnasen 21,22.
  • Von dieser Ausführungsform der Erfindung unterscheidet sich die in den Figuren 4 bis 6 dargestellte im wesentlichen dadurch, daß drei symmetrisch zueinander angeordnete Sperrnasen 25,26,27 und dementsprechend drei Radialnuten 28,29,30 im Lagerteil 1 vorgesehen sind. Die Öffnung 31 ist ferner durch senkrecht zueinander eingebrachte, schlitzförmige Ausnehmungen gebildet, wobei die eine Ausnehmung achsparallel zur Lagerachse und zwei weitere senkrecht zu dieser eingebracht sind.
  • Die quer zur Lagerachse 17 in das Lagerauge 10 eingebrachten, schlitzförmigen Ausnehmungen 33 dringen dabei bis in die Lagermitte in das Lagerauge 10 ein, sodaß die Sperrnasen 25,26,27 durch die zwischen den Ausnehmungen 33 verbleibenden Stege des Lagerauges 10 gebildet werden. Diese Ausbildung hat insbesondere den Vorzug einer besonders einfachen Herstellbarkeit des anderen Gelenkteiles 3.
  • In den Figuren 2 und 5 ist das Lagerteil 1 jeweils in Entriegelungsstellung und in den Figuren 3 und 6 jeweils in Verriegelungsstellung dargestellt. In der in den Figuren 2 und 5 dargestellten Entriegelungsstellung ist das Lagerteil 1 gegenüber der in den Figuren 3 und 6 dargestellten Verriegelungsstellung axial derart verstellt, daß die Sperrnasen 21,22 bzw. 25,26,27 mit den Radialnuten 23,24 bzw.
  • 28,29,30 jeweils deckungsgleich übereinanderliegen. In dieser Stellung des Lager teiles 1 kann das andere Gelenkteil. 3 durch eine Schiebebewegung auf das Lagerteil 1 aufgeschobenwerden. In der Entriegelungsstellung wird das Lagerteil 1 durch den Federring 16 selbsttätig festgehalten, wozu die Anordnung des Federringes in axialer Richtung so getroffen ist, daß sein Abstand vom Kopf 11 genau dem für die Ent- bzw-Verriegelung derbeiden Gelenkteile erforderlichen Verstellweg entspricht.
  • In den Figuren 7 bis 9 ist schließlich noch eine weitere Gestaltungsform eines erfindungsgemäß gestalteten Schwenklagers dargestellt, welche dadurch'charakterisiert ist, daß entlang der Offnung 34 des Lagerauges 10 des anderen Gelenkteiles 3 durchlaufende Sperrnasen 35 angeordnet sind und das Lagerteil 1 einander gegenüberliegende, axiale Ausnehnehmungen bzw. Abflachüngen 36,37 aufweist,. die ihrerseits gegenüber den Sperrnasen 35 axial versetzt angeordnet sind.
  • Zur Erleichterung des Aufschiebens des anderen Lagerteiles 3 ist hier das Lagerteil 1 zusätzlich verdrehgesichert. Als Verdrehsicherung ist ein mit einer Abflachung des Kopfes 11 des Lagerteiles 1 zusammenwirkender, am Lagerauge 8 mittels eines Schraubenbolzens 38 befestigter Legesch'lllssel 39 vorgesehen.
  • In Figur lo ist die Anwendung der Erfindung auf ein Eugelgelenk dargestellt.
  • Ein Lagerteil lol von der Gestalt etwa einer halben Hohlkugel ist in einer mehr als halbkugeligen, mit wenigstens bis zum Kugeläquator reichenden, einander gegenüberliegenden Ausnehmungen 103 versehenen Kugelpfanne loi quer zu den Ausnehmungen verstellbar angeordnet und mit einer sich über einen Teil seines Umfanges hin ers reckenden Nut 104 versehen, welche ein Aufschieben des Lagerteils lol auf eine an einem zapfenförmigen Gelenkteil 105 angeordnete, mit einander gegenüberliegenden Abflachungen 1o6 versehene Gelenkkugel 107 gestattet.
  • Dabei kann die Gelenkkugel 107 in einer Lage, in der die Ausnehmungen 103 der Kugelpfanne 102 und die Abflachungen 106 der Gelenkkugel 107 nicht deckungsgleich sind, in die Kugelpfanne 102 eingeschoben und das Lagerteil lol auf die Gelenkkugel 107 aufgeschoben werden. In dieser Lage ist die Gelenkkugel 107 gegeslüber der Kugelpfanne 1o2 durch das Lagerteil 101 gegen ein Herausgleiten verriegelt. In der verriezelten Lage liegt das zapfenförmige Gelenkteil 105 am Sackende der Nut 104 an und ist in dieser Stellung zum Lagerteil lol über an sich bekannte Mittel festlegbar.

Claims (19)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e:
    f'' 1.) Trennbares, mehrteiliges Gelenk, bestehend aus mindestens zwei ineinandergreifenden, innenliegende Lagerflächen auweisenden Gelenkteilen und einem mit den Lagerflächen beider Gelenkteile zusammenwirkenden Lagerteil, welches von den Lagerflächen des einen Gelenkteiles vollständig und von den Lagerflächen des anderen Gelenkteiles teilweise umgriffen ist, wobei eines der Gelenkteile mit einer senkrecht zu seinen Lagerflächen gerichteten, vorzugsweise schlitzförmigen Offnung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Lagerteil (1) und am Rand der Öffnung (18,34) des anderen Gelenkteiles (3) wechselweise senkrecht zur Lagerachse (17) gerichtete, querschnittsgleiche Ausnehmungen (23,24 und 28 bis 30) und Vorsprünge (21,22 und 25 bis 27) in Achsrichtung gegeneinander versetzt angeordnet sind und das Lagerteil achsparallel zur Lagerachse (17) verstell.
    bar in beiden Gelenkteilen (2,3) gelagert ist.
  2. 2.) Gelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerteil (1) wenigstens eine zur Lagerachse (17) senkrechte Ausnehmung (23,24 und 28 bis 30) aufweist und ist die Öffnung (18,34) des anderen Gelenkteilses (3) von wenigstens einer, dem Ausnehmungsquerschnitt im Lagerteil (1) angepaßten Sperrnase (21,22 und 25 bis 27) teilweise übergriffen, derart, daß das andere Gelenkteil (3) über seine Öffnung (18,34) radial auf das Lagerteil (1) aufschiebbar und mittels einer Axialverstellung des Lagerteiles (1) über seine Sperrnase (21,22 und 25 bis 27) mit diesem quer zur Lagerachse (17) verriegelt.
  3. 3.) Gelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lagerteil (lot) von der Gestalt etwa einer halben Hohlkugel in einer mehr als halbkugeligen, iit wenigstens bis zum Kugeläquator reichenden, einander gegenüberliegenden Ausnehsungen (103) versehenen Kugelpfanne (102) quer zu den Ausnebmiingen (103) verstellbar angeordnet und mit einer sich über einen Teil seines Umfanges hin erstreckenden Nut (104) versehen ist, welche ein Aufschieben des Lagerteiles (101) auf eine an einem zapfenförmigen Gelenkteil (1o5) angeordeete, mit einander gegenüberliegenden Abflachungen (1o6) versehene Gelenkkugel (107) gestattet.
  4. 4.) Gelenk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Gelenkteil (2) zwei im Abstand voneinander befindliche Lageraugen (8,9) und das andere Gelenkteil (3) ein in den Abstand zwischen den Lageraugen (8,9) eingreigendes Lagerauge (1o), welches mit einer senkre<tt zu sei.or Lagerfläche gerichteten, vorzugsweise schlitzförmigen Öffnung (18,31) versehen ist, aufweist.
  5. 5.) Gelenk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerteil (1) durch einen, in beide Gelenkteile (2,3) axial verschieblich eingepaßten Lagerbolzen gebildet wird.
  6. 6.) Gelenk nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (18,34) des anderen Gelenkteiles (3) von entlang ihrer Ränder angeordneten, quer zur Öffnung gerichteten Sperrnasen (21,22 und 25 bis 273 teilweise übergriffen ist, während im Lagerteil (1) mat einem axialen Versatz gegenüber den Sperrnasen mit diesen Querschnittsgleiche und senkrecht zur Lagerachse (17) gerichtete Ausnehmungen bzw.Abflachungen (23,24) und (28 bis 30) angeordnet sind.
  7. 7.) Gelenk nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen des Lagerteiles (1) durch umlaufende Radialauten (23,24 und 28 bia 30) und die Sperrn..sen durch die Offnungsränder überragende Vorsprünge (21,22 und 25 bis 27) gebildet sind.
  8. 8.) Gelenk nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrnasen (21,22 und 25 bis 27) symmetrisch zur LiLnge des Lagerauges (lo) in Abständen tontinander angeordnet sind und die Radialnuten (23,24 und 28 bis 3o) öntsprechende Abstände voneinander besitzen.
  9. 9. Gelenk nach Anspruch 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am Lagerauge (10) drei Sperrnasen (25 bis 27) angeordnet sind.
  10. 10. Gelenk nach Anspruch 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß am Lagerauge (10) zwei Sperrnasen (21,22) angeordnet sind.
  11. 11. Gelenk nach Anspruch 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die außenliegenden Sperrnasen (21,22 bzw. 25,27) in Verlängerung der Gewerbeflächen (19,20) ausgebildet sind.
  12. 12. Gelenk nach Anspruch 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der axiale Versatz der Radialnuten (2D,24 und 28 bis 30) mindestens so groß ist, daß diese in der Normalstellung des Lagerteiles (13 außerhalb der an die Sperrnasen (21,22 und 25 bis 27) angrenzenden Lagerflächenbereiche des Lagerauges (10) liegen.
  13. 13. Gelenk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrnasen (35) sich über einen wesentlichen Teil oder über die gesamte Länge des Lagerauges (10) hin erstrekken und das Lagerteil mit einandr gegenüberliegenden, axialen Abflachungen (36p37) versehen ist wobei die Abtlachungen (36,37) gegenüber den Sperrnasen (35) axial versetzt angeordnet sind.
  14. 14. Gelenk nach Anspruch 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerteil (1) einenends iit einem die Öffnungsränder des Lgerauges (8) übergreifenden Kopf (11) und andernends mit einer Radialnut (12) versehen ist, in welche eine die Öffnungsränder des anderen Lagerauges (9) des einen Gelenkteiles (2) übergreifende Sichernngsscheibe (13) eigreift.
  15. 15. Gelenk nach Anspruch 4 bis 13, dadurch gekennseichnet, daß am kopfseitigen Schaftteil (14) des Lagerteiles (1) eine weitere Radialnut (15), in dieein Federring(16) eingepasst ist, angeordnet ist.
  16. 16. Gelenk nachAnspruch 4 bis 13, dadurch gekennseichnet, daß der Abstand der Radialnut (15) von der Unterseite des Kopfes (11) dem axialen Versatz zwischen Sperrnasen (21,22 - und 25 bis 27) und Radialnuten (23,24 und 28 bis 30) entspricht.
  17. 17. Gelenk nach Anspruch 13, dadurchgekennzeichnet, daß das Lagerteil (1) gegonüber dem einen Gelenkteil (2) verdrehgesichert ist.
  18. 18. Gelenk nach Anspruch17, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (11) des Lagerteiles (1) eine Abflachungaufweist, mit welcher ein u einen Gelenkteil (2) befestigter Legeschlüssel (39) zusammenwirkt.
  19. 19. Gelenknach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaftteil (14) des Lagerteiles (1) vollständig oder teilweise einen vielkantigen Querschnitt aufweist und mit einer entsprechenden Gegen@@@@ in einen Gelenkteil t) forischitLesig im Eingriff steht.
    L e e r s e i t e
DE19702009639 1970-03-02 1970-03-02 Trennbares, mehrteiliges Gelenk Pending DE2009639A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0165206A1 (de) * 1984-05-16 1985-12-18 Novavit S.A. Rotierende Zusammensetzungsvorrichtung mit Stift
EP0340456A1 (de) * 1988-04-26 1989-11-08 Gretsch-Unitas GmbH Baubeschläge Scherenlager eines Dreh-Kipp-Beschlags
EP2476844A3 (de) * 2011-01-18 2014-09-24 Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG Drehlager

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