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DE2009530C3 - - Google Patents

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Publication number
DE2009530C3
DE2009530C3 DE19702009530 DE2009530A DE2009530C3 DE 2009530 C3 DE2009530 C3 DE 2009530C3 DE 19702009530 DE19702009530 DE 19702009530 DE 2009530 A DE2009530 A DE 2009530A DE 2009530 C3 DE2009530 C3 DE 2009530C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
convergence
potentiometer
transistors
circuit
during
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702009530
Other languages
English (en)
Other versions
DE2009530B2 (de
DE2009530A1 (de
Inventor
Heinz; Gupta Sahab Parshad; 3000 Hannover Röbel
Original Assignee
Schaltung zur Einstellung der dynamischen Horizontalkonvergenz in einem Farbfernsehempfänger Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH, 6000 Frankfurt
Filing date
Publication date
Application filed by Schaltung zur Einstellung der dynamischen Horizontalkonvergenz in einem Farbfernsehempfänger Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH, 6000 Frankfurt filed Critical Schaltung zur Einstellung der dynamischen Horizontalkonvergenz in einem Farbfernsehempfänger Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH, 6000 Frankfurt
Priority to DE2009530A priority Critical patent/DE2009530B2/de
Priority claimed from DE2009530A external-priority patent/DE2009530B2/de
Publication of DE2009530A1 publication Critical patent/DE2009530A1/de
Publication of DE2009530B2 publication Critical patent/DE2009530B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2009530C3 publication Critical patent/DE2009530C3/de
Granted legal-status Critical Current

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Description

In einem Farbfernsehempfänger mit einer Bildröhre mil drei Elektronenstrahl für die Farben Rot. Grün. Blau sind bekanntlich zusätzliche Mittel erforderlich, die die Konvergenz der Elektronenstrahlen auf dem Bildschirm bewirken, d. h. sicherstellen, daß an allen Stellen des Bildschirms die drei Elektronenstrahlen die Farbpunkte desselben Farbtripeis treffen. Dazu ist es bekannt (DT-PS 10 13 690). jedem der drei Elektronen-Itrahlen einen Elektromagneten mit Konvergenzspulen tuzuordnen, der auf im Inneren der Röhre angeordnete Polschuhe einwirkt und für jeden der Strahlen getrennte, für sich einsteilbare Konvergenz-Korrekturmagnet- leider erzeugt.
Die Konvergenzspulen dieser Magnete müssen dabei tür die Horizontalkonvergenz, also für die Deckung von drei zusammengehörenden senkrechten Farblinien R, G. B mit einem etwa parabelförmigen Korrekturstrom gespeist werden, der von Zeilenanfang zur Zeilenmitte hin etwa bis auf null abfällt und dann bis zum Zeilenende wieder parabelförmig ansteigt.
Es ist bekannt (DT-AS 12 79 722), jeweils der Konvergenzspule über eine Diode nur während der zweiten Hinlaufhälfte eine sägezahnförmige Spannung zuzuführen, die in der Konvergenzspule einen etwa parabelförmig ansteigenden Strom erzeugt. Die Konve rgenzspule ist dabei durch angeschlossene Bauteile so zu einem Schwingkreis abgestimmt, daß der in der zweiten Hin- &> laufhälfte fließende Strom nach einer Art Energierückgewinnung während der ersten Hinlaufhiilfte einen etwa parabelförmig abfallenden Strom in der Konvergenzspule erzeugt. Durch Einstellung der Amplitude der zugeführten sägezahnförmigen Spannung wird die Konvergenz während der zweiten Hinlaufhälfte und in verringertem Maße auch während der ersten Hinlaufhälfte eingestellt. Zur zusätzlichen Einstelluni? der Kon vergenz während der ersten Hinlaufhälfle unabhängig von der zweiten Hinlaufhälfte ist es dabei bekannt, der Konvergenzspule während der Zeilenrücklaufzeit einen zusätzlichen, in der Amplisude einstellbaren Impuls, insbesondere einen Zeilenrücklaufimpuls zuzuführen. Mit diesem Impuls kann der parabelförmige Strom während der ersten Hinlaufhälfte eingestellt werden.
Bei einer bekannten Schaltung dieser Art (Schaltunesvorschlag »Konvergenzschaltung für 90° und HO* Farbbildröhren« von Siemens vom 6.8.1969; ist ein Paar von Transistoren in Emitterschaltung vorgesehen, in deren Kollektorkreis jeweils eine Konvergenzspule und zwar für Rot und Grün, eingeschaltet ist. Die Bas»n der beiden Transistoren sind über zwei parallelliegende Potentiometer miteinander verbunden. An den schleifer des ersten Potentiometers ist der genannte zu Beginn jeder Zeile auftretende Impuls und an den Schleifer des zweiten Potentiometers während der zweiten Hinlaufhälfte die die Transistoren leitend steuernde Sägezahnspannung angelegt. Mit dem ersten Potentiometer wird dann im wesentlichen der Strom während der ersten Hinlaufhälfte und mit dem zweiten Potentiometer der Strom während der zweiten Hinlaufhälfte eingestellt.
Diese bekannte Schaltung hat noch folgende Nachteile. Da die beiden Potentiometer einander parallel geschaltet sind, findet eine gegenseitige Beeinflussung der beiden Einstellungen statt. Wenn z. B. die Konvergenz während der ersten Hinlaufhälfte, also in der linken Bildhälfte, eingestellt wird, ändert sich in unerwünschter Weise die Konvergenz während der zweiten Hinlaufhälfte, also in der rechten Bildhälfte, bzw. umgekehrt. Eine solche Beeinflussung ist unerwünscht, da sie eine mehrfache gegenseitige Nachstellung erfordert und man die Konvergenz in den beiden Bildhälften möglichst unabhängig voneinander einstellen möchte. Die parallelgeschalteten Potentiometer begrenzen außerdem den Einstellbereich, da zwischen den Basen der Wert ihrer Parallelschaltung wirksam ist. Würde man den Widerstandswert der Potentiometer erhöhen, wäre eine größere Amplitude der zugeführten Spannungen erforderlich, die insbesondere für die Sägezahnspannung meist nicht ohne weiteres verfügbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die zuletzt beschriebene bekannte Schaltung so weiterzubilden, daß die Einstellungen der Konvergenz während der ersten und während der zweiten Hinlaufhälfte im wesentlichen unabhängig voneinander sind und die Einstellbereiche vergrößert werden.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebene Erfindung gelöst. Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist im Anspruch 2 angegeben.
Durch die erfindungsgemäße Schaltung werden gleichzeitig mehrere Vorteile erzielt. Durch die Trennung der beiden Potentiometer derart, daß diese an die Basen verschiedener Transistoren angeschlossen sind, wird die unerwünschte gegenseitige Beeinflussung vermieden, da nunmehr die beiden Potentiometer durch die Treibertransistoren voneinander entkoppelt sind. Es kann dann die Konvergenz während der ersten Hinlaufhälfte, also in der linken Bildhälfte und die während der zweiten Hinlaufhälfte, also in der rechten Bildhälfte weitestgehend unabhängig voneinander eingestellt werden. Dadurch, daß jeweils zwischen zwei Basen der Transistoren nur ein Potentiometer liegt, entfällt die unerwünschte Belastung durch das andere Potentiometer wie bei der bekannten Schaltung. Dadurch wird der Einstellbereich für beide zugeführten Spannungen, d. h.
beide Bildhälften, erhöht.
Da das Sägezahnsignal bei der erfindungsgemäßen Schaltung über die Treibertransistoren geführt ist, wird für dieses eine zusätzliche Verstärkung geschaffen. Dieses ist deshalb vorteilhaft, weil die Sägezahnspannung im Empfänger meist nur mit einer begrenzten Amplitude zur Verfügung steht. Für den zu Beginn der Zeile dem Transistorpaar zugeführten Impuls ist diese Verstärkung zwar nicht wirksam. Dies ist aber auch nicht erforderlich, weil ein solcher Impuls als Zeilenrücklaufimpuls immer dem Zeilentransformator mit ausreichender Amplitude entnommen werden kann.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird im folgenden ein Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung beschrieben. Diese zeigt in >5 F i g. 1 die erfindungsgemäße Schaltung,
F i g. 2 einen Korrektur-Kurven-Verlauf.
In F i g. 1 ist eine Schaltung zur dynamischen Korrektur der Konvergenz der roten und grünen Kathodenstrahlen einer Farbbildröhre des Schattenmasken-Typs dargestellt, die ein Transistorpaar 1, 2 mit vorgeschalteten Treibertransistoren 3, 4 aufweist. Die Basiselektroden des Transistorpaares 1, 2 sind über ein Potentiometer 5 und die Basiselektroden der beiden Treibertransistoren 3,4 über ein Potentiometer 6 miteinander verbunden. Die Transistoien 1, 2, 3, 4 sind mit Arbeitswiderständen 7,7 a, 8,8a versehen, um die Arbeitspunkteinstellung zu sichern. In den Kollektorkreis jedes der beiden Transistoren 1, 2 ist eine Konvergenzmagnetspule 10 bzw. 9 eingeschaltet, der ein Kondensator 12 bzw. 11 parallel geschaltet ist. Die Konvergenzmagnetspulen 9, 10 sind so Bestandteil je eines Schwingkreises, der durch einen Widerstand 13 bzw. 14 gedämpft ist. Mit ÄC-Gliedern 15a, 16a, 17a bzw. 156,166, Mb im Emitterkreis der Transistoren 1, 2 kann eine Gegenkopplung erreicht werden. Der Schleifer des Potentiometers 6 ist über eine Diode 18 mit dem Schleifer eines Potentiometers 19 verbunden, das in Serie mit einem Kondensator 20 und einem Widerstand 21 zwischen eine Sägezahnspannungsquelle 22 und Masse eingeschaltet ist. Am Schleifer des Potentiometers 19 ist daher eine etwa parabelförmig ansteigende Spannung verfügbar, deren Amplitude und damit Steilheit von der Schleiferstellung abhängt. Der Schleifer des Potentiometers 19 ist zusätzlich über Widerstände 23, 24 mit einer Quelle etwa konstanter Spannung verbunden, womit der Öffnungspunkt der Diode 18 und der Arbeitspunkt der Transistoren 3, 4 einstellbar ist. Der Schleifer des Potentiometers 5 ist über eine Diode 25 mit dem Abgriff eines Potentiometers 26 und über einen Kondensator 27 mit Masse verbunden. Das Potentiometer 26 ist zwischen Masse und — über einen Widerstand 28 — eine Quelle von Zeilenrückiaufimpulsen eingeschaltet.
Bei der soweit beschriebenen Schaltung gelangt die Sägezahnspannung vom Schleifer des Potentiometers 19 zur Diode 18, die nur den positiven Teil durchläßt. Dieser, dem zweiten Hinlaufteil (rechte Bildhälfte) zugeordnete Teil gelangt mit einer der Schleiferstellung des Potentiometers 6 und dem Eingangsnetzwerk entsprechenden Amplitudenverteilung zu den Basiselektroden der Treibertransistoren 3, 4 und bewirkt nach weiterer Verstärkung in den Transistoren 1, 2 in den Konvergenzmagnetspulen 9 bzw. 10 entsprechend parabelförmig ansteigende Ströme, wie in F i g. 2 für eine Konvergenzmagnetspule dargestellt. Am Ende des Hinlaufs bzw. beim Nulldurchgang der Rückiaufflanke werden die Transistoren 1, 2, 3, 4 gesperrt und so der Stromfluß in den Konvergenzmagnetspulen 9, 10 so schnell unterbrochen, daß die gespeicherte magnetische Energie ihrerseits einen Stromfluß verursacht, dessen Ablauf der Bemessung des Schwingkreises 9, 11, 13 bzw. 10,12,14 entspricht. Die Ströme auf Grund der gespeicherten Energie laden die Kondensatoren 11, 12 auf und bewirken dabei parabelförmig abklingende Stromverläufe in den Konvergenzspulen 9, 10, die im ersten Hinlaufteil etwa in Zeilenmitte auf Null absinken. Dieser Stromfluß stellt bereits eine weitgehende Annäherung an den erwünschten Korrekturverlauf dar (Grundkorrektur). Zur Erzielung einer optimalen Korrektur wird dem Schleifer des Potentiometers 5 ein Zusatzimpulsstrom zugeführt, der aus den Zeilenriicklaiifimpulsen gewonnen wird. Dieser Zusatzimpulsstrom erhöht während des Rücklaufs den Energieinhalt der Schwingkreise 9, 11, 13 bzw. 10, 12, 14 und verändert somit die Kurvenform des Stroms im ersten Hinlaufteil.
Durch die über die Treiberstufen 3, 4 entkoppelte Einspeisung der beiden Steuersignale (Sägezahn- und Zusatzimpuls) über die als Balanceregler wirkenden Potentiometer 5, 6 — mit denen die vertikalen Linien von »rot« und »grün« zur Deckung gebracht werden — ist eine lineare Verteilung der Steuerströme für rot und grün in Abhängigkeit von der Schleiferstellung der Balanceregler 5,6 möglich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    L Schaltung zur Einstellung der dynamischen Horizontalkonvergenz in einem Farbfernsehempfan- ger mit einem Transistorpaar in Emitterschaltung, in deren ICollektorkreise je eine Konvergenzspule liegt und zwischen deren Basen zwei parallelgeschaltete Potentiometer liegen, wobei dem Schleifer des ersten Potentiometers zu Beginn der Zeile ein Impuls und dem des zweiten Potentiometers während der zweiten Hinlaufhälfte ein beide Transistoren leitend steuernder Sägezahnstrom zugeführt wird und die Konvergenzspulen durch angeschlossene Bauteile in der Resonanzfrequenz sy abge- stimmt sind, daß die in der zweiten Hinlaufhälfte in den Konvergenzspulen gespeicherte Energie während der ersten Hinlaufhälfte in den Konvergenzspulen einen auf Null abfallenden Strom erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der Transistoren (1,2) des Transistorpaares ein Treibertransistor (3. 4) vorgeschaltet ist. und daß das erste Potentiometer (5) zwischen den Basen des Transistorpaares (1, 2) und das zweite Potentiometer (6) zwischen den Basen der Treibertransistoren (3, 4) liegt.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Treibertransistoren (3, 4) als Emitterfolger geschaltet sind.
    30
DE2009530A 1970-02-28 1970-02-28 Schaltung zur Erzeugung von horizontal frequenten Korrekturstromen fur die dynamische Konvergenz einer Dreistrahlbildrohre Granted DE2009530B2 (de)

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DE2009530A1 DE2009530A1 (de) 1971-09-09
DE2009530B2 DE2009530B2 (de) 1975-08-28
DE2009530C3 true DE2009530C3 (de) 1976-04-08

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