DE2009483C - Einstellbare Anschlagleiste an Vorschub-Apparaten - Google Patents
Einstellbare Anschlagleiste an Vorschub-ApparatenInfo
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Description
Es ist zwar bekannt, Feineinstellungen z. B. bei 55 Entgratungsvorrightungen oder an Werkzeugmaschi-
■ - nentischcn mittels Slellkcilen vorzunehmen, für die
■ vorliegende-Erfindung eignet sich jedoch die Anwen
dung von Keilen für die Feinstverslcllung des Anschlages in ganz besonderer Weise, was so ausgeführt
Die Erfindung betrifft eine einstellbare Anschlag- 60 wird, daß die Anschlagleiste eine Keilplatte und einen
leiste für hin- und herbeweglichc Vorscliubzangcn Keil enthält.
für Blechband-, Blcclislrcifcninaterial u. dgl. an Vor- Die Grobeinstellung kann bei der neuartigen Vor-
schubapparalen. richtung z. B. auf die bekannte Weise mittels mit RiI-
.." Bei diesen Vorscluibapparatcn kommt es darauf lcn versehenen Stößel erfolgen, die in Gcwindebüchan, daß die Anschlüge auf Bruchteile von Millimetern 65 sen sitzen, während die Feineinstellung, sollte sie hin
genau justierbar sind, die Anschlaglläclie genau und wieder erforderlich werden, ebenfalls in bekann·
senkrecht zur ArbcilsrichUing der Zangen liegt, und ter Weise durch Verdrehen der Gewindebuchse!) vorilaß sich vor allem die vorgenommene F.iiislcllimg genommen werden. Die jedoch verhältnismäßig hau-
fig erforderliche Feinsterostelhrag trad Nach justierung
im Feinsteinstellbereich kann mit wenigen Hand· griffen ohne Spezialwerkzeuge in kürzester Zeit und
während des laufenden Betriebes des Vorschubapparates vorgenommen werden.
Es ist zweckmäßig, die Anschlagleiste so auszubilden, Haß deren Einzelteile in Arbeitsrichtung kraftschlüssig
miteinander in Verbindung stehen. Ferner können an beiden Enden des Keiles quer zur Arbeitsrichtung und einander entgegengesetzt angeordnete
Justierschrauben vorgesehen sein. Durch diese wird das Keilgetriebe betätigt, wobei in jeder Stellung die
absolute Rechtwinkligkeit der Anschlagleiste erhalten bleibt und sich eine zwischenzeitliche Nachprüfung
erübrigt
Es besteht auch die Möglichkeit, die Anschlagleiste
mit einer Vorschubzange zu kombinieren. Wenn an Stelle von Blechmaterial, Drähten od.dg], auch Kunststoffteile
verarbeitet werden sollen, trelcn praktisch die gleichen Wirkungen ein.
In der Zeichnung ist ein Ausfühiungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt eines Vorschubapparates im Bereich der neuartigen Anschlagleiste,
teilweise im Schnitt,
F i g. 2 einen Schnitt durch die Anschlagleiste nach
der LinieH-II der Fig. 1.
Die Anschlagleiste 1 besteht aus der Anschlagplatte 2 und der Keilplatte 3, zwischen denen der
querverschiebbarc Keil 4 eingeschaltet ist. Die genannten Teile sind verschiebbar auf den Säulen 5
des Vorschubapparates gelagert, auf denen auch die in der Zeichnung nicht dargestellte Vorschubzange
hin- und herbeweglich ist. Die Leistenteile 2 bis 4 sind durch Schrauben 6 miteinander verbunden, wobei der
Gewindeteil 7 der Schraube lediglich in die Anschlagplatte 2 eingreift. Der Schraubenkopf 8 steht über
Tellerfedern 9, die in der Keilplatte 3 versenkt angeordnet sind, mit dieser in Verbindung so
krafts 'iüssige Verbindung der drei Teile gewährleistet
ist. Der Keil 4 weist vowohl im Bereich der Säulen 5 als auch der Schrauben 6 Langlöcher 10
S und If auf, so daß er quer zur Arbeitsrichtung 12 verschoben werden kann. Hierzu sind an beiden Enden
der Leiste Pratzen 13 befestigt, die Justierschrauben 14 enthalten, welche mit ihrer Schaftspitze 15
jeweils mit einer Stirnfläche des KeKes 4 in Verbin-ίο
dung stehen. Werfen die beiden Schrauben 14, die to entgegengesetzter Richtung angeordnet sind, in der
einen oder anderen Richtung aber gleichzeitig im gleichen Drehsinn verdreht, so verschiebt sich der
Keil 4 nach der einen oder anderen Seite, wodurch sich der Abstand der Keilplatte 3 von der Anschlagpldtte
2 im Bereich der Feinstemstellung verändert. Hierbei ist d'; Anschlagplatte 2 durch ebenfalls in
die Pratzen 13 eingreif·.-de Schrauben 16 mit den Säulen 5 fest verklemmt. Die beschriebene Einstelao
lung des Keiles 4 bzw. dessen Nachjustierung mit den Schrauben 14 kann während des laufenden Betriebes
des Vorschubapparates erfolgen.
Zur Grobeinstellung sitzen in dem festen Teil 17 des Vorschubapparates in Gewindebüchsen 18 die
as mit Rillen 19 versehenen Stößel 20, weiche mit ihrem
vorderen Ende 21 mit der Keilplatte 3 in Berührung stehen. Die jewei'igc Verbindung der Stößel 20 mit
den Gewindebüchsen 18 erfolgt in der gewählten Stellung jeweils durch einen Sprengring 22 od. dgl.,
der die Anschlagkraft von der Keilplatte 3 über den Stöße! 20 in den Kopf 23 der Gewindebüchse 18 einleitet,
der gegen den Teil 17 abgestützt ist. Soll noch eine Feineinstellung, die nicht mit der Feinsteinstellung
der Anschlagleiste zu verwechseln ist, vorgenommen werden, die sich im Bereich einer Einstellstufe
der Stößel 20, d. h. zwischen zwei Rillen 19 abspielt, so kann dies durch ein Verdrehen der Gewind
büchsen 18 in bekannter Weise erfolgen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
- durch die mit hoher Geschwindigkeit und Verhältnis-Man hat bei solchen Vorschubapparaten die Zange !.Einstellbare Anschlagleiste für hin- und her- 5 gegen einen in ZangenmitteangeordMten Bolzen bewegliche Vorschubzangen für Blechband-, anschlagen lassen, der mittels Gewind» emsteUbar ist. Blechstreifenmaterial u. dgl. an Vorschubappara-' Hierbei ist ein Kippen der Zange beim Auftreffen ten, dadurch gekennzeichnet, daß die praktisch nicht zu verhindern, auch nicht durch eine Anschlagleiste (1) quer zur Arbeitsrichtung (12) · Parallelführung der Zange, so daß mit dieser Vornchder Zangen ein- oder mehrfach geteilt ausgebildet io tung die verlangte Präzision nicht erreichbar ist ist und mindestens eine Anschlag- (2) und eine Man ging aus diesem Grund zu AnschlagleistenKeilplatte (3) wenigstens in der genannten Rieh- über, die auf den die Zangen tragenden Säulen vertung (12) relativ zueinander einstellbar sind. schiebbar und einstellbar gelagert sind. Die Leisten
- 2. Anschlagleiste nach Anspruch 1, dadurch stützen sich zur Grobverstellung gegen mit Rillen gekennzeichnet, daß die Anschlagleiste (1) eine 15 versehene Stößel ab, wobei die stufenweise Einstel-Keilplatte (3) und einen Keil (4) enthalt. lung jeweils im Rillenabstand erfolgt. Die Stößel selbst
- 3. An? Jilagleiste nach Anspruch 2, dadurch sitzen in Gewindebüchsen, die ihrerseits durch Vergekennzeichnet, daß die Amchlagieiste(l) aus drshen stufenlos einstellbar in einem festen Teil des einer Anschlagplatte (2) besteht, zwischen der Vorschubapparates angeordnet sind. Sie erlauben eine und einer Keilplatte (3) ein quer zur Arbeitsrich- ao Feineinstellung zwischen den Stufen der genannten tung (12) verschieb-und in beliebigen Stellungen Stößel. Zur Durchführung dieser Feineinstellung arretierbarer Keil (4) angeordnet ist. müssen zunächst die Sicherungen bzw. die Gegen-
- 4. Anschlagleiste nach eimern der vorhergehen- muttern der beiden Stößel gelöst und dann beide den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindebuchse!! in präziser Übereinstimmung ver-Leistenteile (2, 3,4) auf den die Zangen tragenden 25 dreht werden, was praktisch bei der geforderten GeSäulen (5) gelagert sind und lediglich die An- nauigkeit von einigen hundertstel von Millimetern mit schlagplatte (2) mit den Säulen (5) verklemm- einer Einstellung nicht möglich ist, so daß nach mehbar ist. reren Nachprüfvorgängen der Position der Anschlag-
- 5. Anschlagleiste aach e .tem der vorhergehen- leiste mehrfach nachgestellt werden muß.den Ansprüche, dadu.ch gekennzeichnet, daß die 30 Es kommt noch hinzu, daß das bei der geforderten Leistenieile (2, 3,4) in Arbeiisrichtung (12) kraft- Genauigkeit benötigte Feingewinde den Einstellvorschlüssig miteinander in Verbindung stehen. gang zwischen den verhältnismäßig großen Stufen der
- 6. Anschlagleiste nach Anspruch 5, dadurch Stößel sehr verlangsamt wird. Schließlich darf nicht gekennzeichnet, daß die Leistenteile (2,3,4) unter der nach der vollzogenen Einstellung in jedem Fall Zwischenschaltung von Federn (9) durch Schrau- 35 wieder erforderlich werdende Srherungsvorgang verben (6) miteinander verbunden sind. gessen werden.
- 7. Anschlagleiste nach einem der Ansprüche 3 Man kann insgesamt feststellen, daß der Einstellbis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (4) Vorgang mit der bekannten Anschlagleiste sehr langauf den Säulen (5) quer verschiebbar gelagert ist. wierig ist und eine hohe Genauigkeit, die durch den
- 8. Anschlagleiste nach Anspruch 6, dadurch 40 Begriff Feinst-Einstellung erfaßt wird, kann aber nur gekennzeichnet, daß die Federn (9) als in der mit großen Schwierigkeiten erreicht werden. Außer-Keilplatte (3) versenkt angeordnete Tellerfedern dem ist die Einstellung nicht ohne Betriebsunterausgebildet sind. brechung möglich.
- 9. Anschlagleiste nach Anspruch 6 oder 7, da- Aufgabe der Erfindung ist es, mit Anschlagleisten durch gekennzeichnet, daß der Keil (4) im Be- 45 der beschriebenen Art mit einfachen Mitteln und reich der Schrauben (<?) langlochförmige Aus- ohne Betriebsunterbrechung bei hoher Präzision eine sparungen (10,11) aufweist. Feinstcinstellung zu erreichen.
- 10. Anschlagleiste nach einem der vorhergehen- Erfindungsgcmäß wird diese Aufgabe dadurch geden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß löst, daß die Anschlagleiste quer zur Arbeitsrichtung beide Enden des Keiles (4) mit quer zur Arbeits- so der Zangen ein- oder mehrfach geteilt ausgebildet ist richtung (12) und einander entgegengerichtet an- und mindestens eine Anschlag- und eine Keilplatte geordneten Justierschrauben (14) in Verbindung wenigstens in der genannten Richtung relativ zueinstehen, ander einstellbar sind.
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